Beiträge von Shooter

    Die Zeit hat einen Artikel verfasst, der das zwangsweise auferlegte "Sparen" und seine Auswirkungen belichtet:

    Zitat

    Vallejo ist pleite
    Keine Polizei, keine Feuerwehr, Schulen schließen: Die USA spüren die Schuldenkrise

    Es ist einer dieser sonnigen Vormittage, für die Kalifornien so berühmt ist. Doch das Geschäftszentrum von Vallejo, einer Kommune mit 117.000 Einwohnern, gelegen an der San Francisco Bay, wirkt wie eine Geisterstadt. In der Georgia Street mit ihren liebevoll erhaltenen Häusern aus der Gründerzeit steht jeder zweite Laden leer. An ein paar Schaufenstern klebt der Hinweis »Zu vermieten«. Die meisten Hausbesitzer haben nicht einmal mehr den Optimismus, ein solches Schild aufzustellen.

    Fred Menard gehört zu den wenigen Geschäftsleuten, die geblieben sind. »Dort, wo jetzt das Pfandhaus ist, war früher das erste Modehaus am Platz«, sagt der Inhaber von Indian Alley, einem Secondhandladen. Das Art-déco-Gebäude gegenüber, in dem einst die Kaufhauskette Sears residierte, steht leer, das Erdgeschoss kann man für Kindergeburtstage mieten. Die vergilbten Plakate lassen ahnen, dass das nur noch selten vorkommt.

    weiter gehts hier: http://www.zeit.de/2010/34/Schulden-USA

    Zitat

    In dieser Blog Serie stelle ich revolutionäre Musik vor. Revolution sei hierbei die Umwälzung eines dekadenten Sytems, eines babylonischen Systems, eines kapitalistischen Systens. Eines Systems, welches auf Ungleichheit, Macht, Geld, Unterdrückung und daher Vorherrschaft, Arroganz, Faschismus basiert. Das bedeutet ein Umsturz der politischen Arena der heutigen Zeit samt ihrer hegemonialen Strukturen und undemokratischen Zügen. Die Revolution als Neuorganisation der gesellschaftlichen Organisationsformen wird jedoch nie funktionieren, wir werden nie in Frieden und Freiheit leben können, wenn unsere Köpfe nicht frei sind.

    --> http://wildstylemag.com/2010/08/power-…on-of-the-mind/

    Ist englischsprachiger Rap, aber wer es sich anhören möchte: hier ein Vorgeschmack:

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    Wer sich bislang nicht traute, zu viel Respekt- aus welchen Gründen auch immer - vor Institutionen oder Organisationen hatte, der kann sich jetzt frei(er) fühlen, anonym Datenmaterial im Internet Preis zu geben:

    Gulli.com berichtet:

    http://www.gulli.com/news/pubzero-b…iten-2010-08-09

    PubZero Website: http://exit.gulli.com/url/http://exi…ttp://pubze.ro/
    Anomos Website: http://exit.gulli.com/url/http://exi…://anomos.info/

    Beide Links werden über gulli.com geleitet. Gleicht einem zwischengeschalteten Computer (Proxy)

    Frank Thadeusz brachte vor kurzem einen Artikel im Spiegel, der die Geschichte der Literatur in Deutschland im Bezug zu England in einem anderen Licht erscheinen lässt.

    Zitat

    Explosion des Wissens

    Hat Deutschland im 19. Jahrhundert einen industriellen Aufstieg erlebt, weil das Land kein Urheberrecht kannte? Mit dieser Analyse sorgt ein Münchner Wirtschaftshistoriker für Aufsehen.

    Das ganze Land befindet sich im Leserausch. Selbst Buchhändlern wird die plötzliche Neigung zur Lektüre unheimlich. Die Deutschen, konstatiert der Literaturkritiker Wolfgang Menzel 1836, seien ein "Volk von Dichtern und Denkern".

    "Dieser berühmt gewordene Satz wurde gründlich missverstanden", behauptet nun der Wirtschaftshistoriker Eckhard Höffner, 44. "Er zielte nicht auf die Creme der Literaten wie Goethe oder Schiller, sondern auf die Tatsache, dass in Deutschland eine unvergleichlich große Masse an Lesestoff produziert wurde."

    Weiter gehts hier: http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,709761,00.html

    Vielleicht wäre eine Art "Sozial-Zoll" für die Produzenten von Vorteil.
    Einen prozentualen Anteil an Zoll nehmen und diesen unter behördlicher Aufsicht an die Arbeitnehmer im Ausland zukommen zu lassen. Leider wird sich dies gleichzeitig als sehr schwierig erweisen, da diese Zölle vom Arbeitgeber gezahlt werden müssten, der widerum wird das Geld den Personen gewiss nicht freiwillig zukommen lassen. Die behördliche Überwachung wäre zudem arg kostenspielig.

    Ich aber zu wenig vom Zoll um das zu konkretisieren. War jetzt so eine Idee aus deinem Beitrag.

    Die Politik darf sich einfach unter keinen Umständen kaufen lassen, der großteil der Wirtschaft hat das "soziale" bzw. das unsoziale und seine Auswirkungen noch nicht realisiert. Nichts desto trotz entstehen immer mehr "grüne Firmen / Gesellschaften" die sich Fairness auf die Stirn geschrieben haben und diese im Herzen ausleben.

    Komplett einkleiden für unter 30 Euro. So wirbt der Textiliendiscounter "Kik". Für viele von euch werden die folgenden Szenen sicherlich kein Neuland sein. Wie geht es in der knallharten Textilindustrie zu?

    Ein (weiteren) erschreckenden Einblick am Beispiel "Kik" zeigt(e) die ARD vor wenigen Tagen in einer neuen Reportage. Den ARD Exklusiv Bericht von Christoph Lütgert könnt ihr euch unter folgenden Link angucken:

    http://www.ardmediathek.de/ard/servlet/co…umentId=5063630

    Was meint ihr, wie können wir derartige Machenschaften stoppen? Sind Protest-Aktionen in vorm von Flyern vor Filialen erfolgreich um die Kunden direkt darauf aufmerksam zu machen?

    Haben wir als Konsumenten mehr Macht, als wir wahr haben wollen? Ohne Einkauf kommt kein Geld in die Kassen solcher Anbieter, was wir uns in Form von bewusstem Einkaufen zu Nutze machen können.

    Ein Aufruf zur Unterlassung weitere Bohrungen unter 200 Meter hat campact.de gestartet:

    Vor rund zwei Wochen gelang es BP endlich, das Bohrloch im Golf von Mexiko zumindest provisorisch zu verschließen. Monatelang demonstrierte der Ölkonzern, wie wenig er Tiefseebohrungen im Griff hat. Doch anstatt hieraus Konsequenzen zu ziehen, will BP bereits in wenigen Wochen die nächste Bohrung starten. Im Mittelmeer, vor der Küste Libyens, will der Öl-Multi in noch größerer Tiefe als am Golf von Mexiko eine neue Ölquelle erschließen.

    Gemeinsam können wir die dreisten Pläne von BP durchkreuzen! Das Unternehmen kämpft schon jetzt mit seinem ramponierten Image und wird auf Protest der hiesigen Konsument/innen sehr sensibel reagieren. Schließlich ist BP mit der Marke Aral bundesweit Marktführer beim Betrieb von Tankstellen.

    Appellieren Sie an BP, die neue Tiefseebohrung zu stoppen!

    Der Hunger nach neuen Ölquellen hat in den letzten Jahren zu einer enormen Zunahme von Tiefseebohrungen geführt. Dabei existiert für Bohrungen ab 200 Meter Tiefe keine Technik, mit der Störfälle zuverlässig behoben werden könnten. Taucher können hier auf Grund extremen Drucks, völliger Dunkelheit und eiskalten Temperaturen nicht zum Einsatz kommen und die eingesetzten Roboter scheiterten im Golf von Mexiko regelmäßig.

    Die Rechte für die Bohrungen in der Mittelmeerbucht Große Syrte hat BP vor drei Jahren von Libyen für 900 Millionen Dollar erworben - die bis dato größte Einzelinvestition in der Geschichte des Konzerns. Doch noch ist offen, ob BP sich wirklich traut, nach der gigantischen Ölpest im Golf von Mexiko die nächste Tiefseebohrung in über 2.000 Meter Tiefe zu starten. Jetzt kommt es auf unseren Protest an!

    Verlangen Sie von BP, die Tiefseebohrungen zu unterlassen!

    Was sonst bei Campact passiert, erfahren Sie wie immer im Nachrichtenteil.

    Mit herzlichen Grüßen
    Christoph Bautz

    Zum Mitmachen gehts hier entlang: http://www.campact.de/oel/sn1/signer