Beiträge von Shooter

    Der Link ist heute im Chat gefallen, recht interessant obwohl ich finde, dass nicht zu viel herumgedeutet werden sollte (Symbolik):

    Fall Haider: Autowrack ist eine Botschaft

    Gerhard Wisnewski

    Mummenschanz am Tatort die Analyse hochauflösender Bilder enthüllt rätselhafte Details. Neben den bekannten Beschädigungen des Daches und der Front, die wahrscheinlich auf ein schweres Fahrzeug zurückzuführen sind, gibt es noch ein weiteres Beschädigungsmuster: Zahlreiche Bauteile des Autos wurden manuell herausgetrennt oder herausgerissen. Neben den zwei Türen auch zwei Kotflügel, zwei Scheinwerfer und zwei Nummernschilder. Da diese jeweils doppelten Beschädigungen natürlich kein Zufall sein können, hat das für die Untersuchung des Attentats weitreichende Konsequenzen.

    .... mehr: http://info.kopp-verlag.de/news/fall-haid…-botschaft.html

    Das Video am Ende des Beitrags möchte ich hier wiederholt hineinstellen (für die ganz Faulen unter uns :P)

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    Zitat

    Und vor diesem Hintergrund wollen und sollen wir unsere Großväter und Urgroßväter bewerten. Sie starben weil sie an etwas glaubten. Machen wir, dass sie nicht umsonst gefallen sind!

    Allen Anschein nach wurde mein Opa als deutscher Soldat von "der" SS erschossen. Er starb, weil er an etwas glaubte, was die SS wohl nicht tat. Machen wir, das er nicht umsonst ermordet wurde!

    Dabei ist aber auch zu betrachten, welche Gewichtung zwischen illegalen und legalen Verkauf bzw. Erwerb ist.

    Vorteile die mir spontan einfallen:

    a) Es können ungefähre Zahlen des Konsums betrachtet werden, abgesehen von der Dunkelziffer des illegalem Erwerbs
    b) Die Aufklärungsrate zb. durch ein Pflichtgespräch mit seinem Arzt oder Apotheker wäre wesentlich höher
    c) Ein geprüfter "Stoff", der ungestreckt ist und dadurch womöglich weniger gesundheitsschädlich ist
    d) Steuern - im Verlauf nach der Einnahme - durch teil- oder unzurechnungsfähige Bürger *g*
    e) Der Schwarzmarkt würde eingeengt werden, wozu Risiko beim illegalen Erwerb in Kauf nehmen, wenns auch legal und rechtssicher geht?

    Bei einem legalen Verkauf, sollte dies aber vom Staat ausgehen. Die freie Marktwirtschaft würde Punkt "c)" womöglich beeinträchtigen. (Ja, sowas werfe ich unserem Kapitalismus vor)

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    Präsident von Honduras will Drogengebrauch legalisieren

    Tegucigalpa - Um den internationalen Drogenhandel einzudämmen, hat Honduras Präsident Manuel Zelaya die Legalisierung des Drogengebrauchs gefordert.

    «Der Handel mit Waffen, Drogen und Menschen sind die Geissel der internationalen Wirtschaft und wir sind nicht fähig, eine effektive Antwort darauf zu geben», sagte er auf einer regionalen Konferenz gegen Drogenschmuggel in der honduranischen Hauptstadt Tegucigalpa.

    Drogensüchtige sollten wie «Patienten» von Ärzten behandelt werden. Anstelle Drogenschmuggler zu töten und zu fangen, solle vielmehr in Bildung und Training gegen den Drogengebrauch investiert werden, sagte er.

    Quelle: http://www.nachrichten.ch/detail/322063.htm

    Klasse Schilderung!

    Letzte Woche noch habe ich an einem Lehrgang für die Betreuung von Schwerstbehinderten / Behindertenarbeit teilgenommen. Durch meinen derzeitigen Zivildienst habe ich zwar "nur" mit geistig Behinderten Kindern zutun, doch schilderten viele meiner Seminarkollegen ähnliche Erfahrungen. Waschen, anziehen, heben, dauerhaft begleiten usw.
    In unserer Einrichtung sind auch viele mit Sprachstörungen, die einen mehr die anderen weniger und genau wie du schon sagtest Sonja, ist es eine Gewöhnungssache, obwohl ich ab und an doch noch mal fragen muss, was das Kind nun meinte.
    Die Tücken des Altags für Rollstuhlfahrer durften wir selbst kennen lernen indem wir uns in einem dieser Hilfsmittel setzen durften und uns von einem Partner durch die Stadt schieben lassen konnten oder selbstständig den Rollstuhl fahren - man was das ansträngend. An einem Rollstuhl sollte nicht gespart werden habe ich mir gedacht.
    Jeder Huckel ist eine leichte Erschütterung, jedes für uns noch so simples Hindernis - mag es ein Bordstein sein - ist für einen Rollstuhlfahrer, wenn er alleine fährt, dass Ende der Fahrt.
    In der Disko musstet ihr Sandra eine Wendeltreppe hinunterführen, im nächsten Cafe oder an/in der nächsten Eisdiele ist es möglichweise schon eine einzige Treppe die ihr den Eingang ins Geschäft versperren könnte, Behindertengerecht ist längt nicht alles.

    Der Beruf des Pflegers ist absolut kein leichter, mit was man da täglich zu kämpfen hat, erfährt man erst, wenn man sich damit mal auseinandersetzt und dabei gleichzeitig noch begreift, wie wir - als "gesunde" Menschen das Leben leben, im Gegensatz zu einem der dies nicht in der Fülle kann.

    ps: uns wurde eingetrichtert: essen reichen - nicht füttern :P

    Unfälle passieren täglich, dass aber Unfälle von gewissen Persönlichkeiten, welcher Thematik auch immer, dann aber durch "spektaktuläre Unfälle" ihr Leben lassen ist doch etwas rätselhaft, vor allem weil es Personen sind die sich mit Hauptmedial-unbeachteten Themen auseinandersetzen und dabei an Interesse von und durch Bürger gewinnen. Ich denke, dass es nicht einfach mit einem "es passieren immer wieder unfälle, warum sollte an dem was merkwürdiges sein?" genügt- da hab es dann doch schon zu viele kurriose Unfälle in der Erdgeschichte. Indizien / Fakten für einen Mord sind trotzdem noch nicht vorhanden, das stimmt wohl.

    Schön. :)
    Ich finde es klasse das sich noch jemand die Zeit nimmt, sich Gedichte auszudenken. Du schreibst (zumindest diese) Gedichte aus dem Leben, sie bringen eine gewisse Nähe und Verbundenheit mit sich. Auffällig ist die Bedrücktheit (der Seele) in diesen.

    Zu "bin ein mensch" hätte ich den Vorschlag, dass "und" inmitten der Zeilen durch ein einfaches Komma zu ersetzen, das eine kurze Pause schafft und einen gewissen Effekt des Dichtens hinz ugibt (finde ich zumindest).

    "erbärmlich" spricht mich nicht so an, da habe ich dass Gefühl, dass dies recht schnell entstanden ist und aus einer wütend-machenden Situation.(?)
    Aufgefallen ist mir das "seit", dass du hier mit "seid" vertauscht hast. ( http://www.seitseid.de - den Einleitungstext teile ich nicht, die Erklärung wiederrum passend :))

    Auf jeden Fall solltest du dieses Hobby nicht aufgeben, zu selten ist es geworden. :)

    Nee, mit den Wörtern kann ich eigentlich nichts anfangen. Ribisel hört sich nach Essen an und Kukuruz wie Konkurrenz. :P
    Wie du an EO's Beitrag schon erkennen kannst, kann er durch die plattdeutsche Sprache einige Wörter schon deuten und allgemein generell gibt es Wörter die dem Deutschen ähneln. Diejenigen die Plattdeutsch können, haben dadurch einen kleinen Vorsprung, weil es eine ganze Palette an Wörtern gibt die verwandt klingen.
    Zum Beispiel bdeutet das niederländische "tijd" ist im Plattdeutschen "tiit" (oder mit einem i, weiß ich selbst auch nicht), wird aber nicht einfach als i ausgesprochen sondern eher einem "ei" oder "ai" ala "tight" im Englischen.

    Die Mitschüler die Plattdeutsch konnten oder es zum Teil konnten haben versucht sich ihre Sätze zusammenzureimen - da waren schon lustige Kombinationen dabei, die unsere Lehrerin zum schmunzeln gebracht haben. ^^

    Generell würde ich aber in Sprach- und Schriftform unterscheiden. Es ist (natürlich) leichter zu lesen, aber glaub ja nicht das wir die Niederländer dadurch besser verstehen. :D Da spielen natürlich die Dialekte, die Sprachgeschwindigkeit und -deutlichkeit eine große Rolle. Vom Prinzip her muss man aber schon recht gut Platt können um die Niderländer grundsätzlich, sehr Lückenhaft zu verstehen.
    Vor allem in meiner Altergruppe finden sich nur noch sehr sehr wenige die Plattdeutsch sprechen. Ich kann vielleicht grade mal ganz minimal etwas verstehen, sprechen schon gar nicht. Platt stirbt aus, dass erkennen vor allem die älteren Generationen, kleine Maßnahmen werden aber ergriffen: Der norddeutsche Rundfunk sendet ab und an noch Radiosendungen auf Platt und an irgendeiner Schule in unserer Gegend soll es sogar wieder zum Unterrichtsfach gemacht worden sein - heimatliche Fremdsprache sozusagen. ^^

    "In nächster Zeit werde ich die Bücher hier hineinstellen." würde ungefähr der Rest bedeuten.

    Drei Jahre Schul-niederländisch, wobei ich doch schon Wörter nachgucken musste weil ich mir unsicher war.

    MOSKAU, 29. September (Valeri Jarmolenko, RIA Novosti). Der russische Auslandsnachrichtendienst SWR hat sein Geheimarchiv geöffnet und unbekannte Dokumente zum Münchener Abkommen von 1938 zugänglich gemacht.

    In den frei gegebenen Dokumenten sind politische Prozesse vor und nach der Unterzeichnung des Münchener Abkommens am 30. September 1938 festgehalten worden, sagte SWR-Sprecher Sergej Iwanow zu RIA Novosti.

    Unser Korrespondent bekam die seltene Gelegenheit, sich mit Dokumenten, die seit 70 Jahren unter Verschluss im Archiv des Nachrichtendienstes lagen, vertraut zu machen. Sie zeigen, wie die politische Führung der UdSSR über die Vorbereitung des Treffens zwischen Adolf Hitler und Benito Mussolini einerseits und Neville Chamberlain und Edouard Daladier andererseits informiert wurde.

    In den streng geheimen Papieren wurden Prognosen gemacht, wie sich dieses Ereignis auf die militärische und politische Lage in Europa auswirken würde. Aus den Dokumenten ist ersichtlich, wie groß der Druck war, den Großbritannien und Frankreich auf die damalige Tschechoslowakei ausübten, nur um Prag dazu zu bewegen, Teile seines Territoriums an Deutschland abzutreten. Moskau erhielt regelmäßig Berichte darüber, wie hartnäckig der britische und der französische Botschafter in Prag versuchten, dem Präsidenten der Tschechoslowakei den Gedanken nahe zu bringen, die Abtretung des Sudetenlandes an Deutschland sei unbedingt notwendig. Außerdem hat man der tschechoslowakischen Führung mehrmals vorgeschlagen, die Beistandsverträge mit anderen Staaten aufzukündigen, erzählte Iwanow.

    In einem freigegebenen unter der Nummer 8604 registrierten Memorandum, das durch die Aufklärungskanäle von Prag nach Moskau einige Tage vor der Unterzeichnung des Abkommens übermittelt wurde, wird folgendes berichtet: Am 19. September haben der britische Botschafter Newton und der französische Botschafter De Lacroix im Auftrag des britischen Premiers Chamberlain dem tschechoslowakischen Ministerpräsidenten Milan Hodza folgendes mitgeteilt: 1. Sich nach hohen Prinzipien der Friedenssicherung in Europa richtend, halten sie es für unumgänglich, das Sudetenland an das Deutsche Reich anzuschließen. Das System der Beistandsverträge, die von Tschechoslowakei mit anderen Staaten abgeschlossen wurden, ist ab sofort annulliert. Im Gegenzug verpflichten sich alle benachbarten Staaten, einschließlich Großbritannien und Frankreich, die Unverletzlichkeit ihrer Grenzen zu garantieren.

    So wurden im Grunde genommen alle Elemente des kollektiven Sicherheitssystems vernichtet - jenes Systems, das es ermöglichen hätte können, dem Aggressor in Europa Einhalt zu gebieten. Die westlichen Politiker haben es hinter dem Rücken der UdSSR gemacht, wohl wissend, dass Moskau Beistandsverträge mit Prag und Paris hatte.

    Außerdem geben die freigegebenen Dokumente des Auslandsnachrichtendienstes Auskunft über die Details des Briefwechsels zwischen den europäischen Botschaften und den entsprechenden Auswärtigen Ämtern.

    So schickte der britische Botschafter in Warschau dem Foreign Office ein Telegramm, dass Polen im Falle einer deutschen Invasion der Tschechoslowakei die Region rund um die Stadt Cieszyn (Teschen) annektieren würde, was auch geschah. Polen bekam Rückendeckung aus Berlin und beteiligte sich an der Aufteilung von Tschechoslowakei. Später wurde Polen selbst Opfer einer deutschen Invasion.

    Die Sowjetunion war bekanntlich bereit, Prag zu unterstützen, doch die offizielle politische Führung der Tschechoslowakei, offensichtlich wegen des britischen und französischen Drucks, konnte sich nicht dazu entscheiden, Moskau um Hilfe zu bitten, erinnert der SWR-Sprecher.

    Die geopolitische Lage in Europa nach der Unterzeichnung des Münchener Abkommens war Gegenstand erhöhter Aufmerksamkeit in den europäischen Hauptstädten, und die sowjetischen Nachrichtendienste berichteten darüber regelmäßig. Bereits im November 1938 meldeten einige diplomatische Missionen an ihre Auswärtigen Ämter, dass Großbritannien und Frankreich einer deutschen Expansion nach Osten nicht im Wege stehen würden, bemerkt Iwanow.

    SWR-Generalmajor Lew Sozkow war zuständig für die Zusammenstellung und Auswertung neuer Dokumente. Er ist überzeugt, dass das Münchener Abkommen das gesamte Sicherheitssystem in Europa zum Einsturz brachte und dem Zweiten Weltkrieg den Weg bereitete.

    Sozkow ist Mitarbeiter des Auslandsnachrichtendienstes seit 1956, arbeitete sowohl im Ausland als auch in Moskau. Derzeit forscht er in Archiven und untersucht die Geschichte des russischen Nachrichtendienstes. Zudem schrieb der Generalmajor Bücher wie Operation Tarantella, Unbekannter Separatismus, brachte einen Sammelband mit Dokumenten zum Thema Baltische Staaten und Geopolitik heraus.

    Nach Angaben von Sozkow erlauben die zugänglich gemachten Dokumente die Rolle der Großmächte und derer Führer in den politischen Prozessen in Europa seit dem Ende der 30er Jahre neu zu betrachten und zu bewerten. Besonders wertvoll sind Dokumente, die unmittelbar nach der Unterzeichnung des Münchener Abkommens erhalten wurden, denn dort wird die Lage in Europa nach der Unterzeichnung eingehend analysiert. Die Position Großbritanniens wird dadurch besonders klar, denn London versuchte nach Kräften sowohl Deutschland als auch die UdSSR in eine aktive bewaffnete Auseinandersetzung reinzuziehen, so Sozkow.

    In einem an Stalin adressierten Bericht vom 21. Dezember 1938 analysiert Lawrenti Berija, mächtiger Chef der sowjetischen Nachrichtendienste, Dokumente, die von Agenten im Ausland abgefangen wurden. Darunter sind beispielsweise Mitteilungen aus den diplomatischen Missionen Finnlands in London, Paris und Warschau. Das Thema ist immer das gleiche: deutsche Expansion nach Osten und Standpunkte der Herrschenden in Großbritannien, Frankreich und Polen.

    So meldet der finnische Gesandte in London Grippenberg nach Helsinki: Ich habe hier Meinungen gehört, dass die deutsche Propaganda in Sachen Herrschaft über Kolonien in Wirklichkeit eine Tarnung ist. Das ist, wie die Engländer zu sagen pflegen, ein Nebelschleier, unter diesem Schleier aber werden Pläne geschmiedet in Bezug auf die sowjetische Ukraine. Hitler selbst sagte dem französischen Botschafter François-Poncet, Deutschland denke überhaupt nicht an Kolonien.

    Später, am 25. November, berichtete Grippenberg, dass während einer Unterredung mit einem britischen Kabinettsmitglied sein Gegenüber sagte, England und Frankreich würden Deutschlands Expansion in Richtung Osten nicht im Wege stehen. Die Position Englands lässt sich wie folgt beschreiben - warten wir mal ab, bis ein großer Konflikt zwischen Deutschland und der UdSSR entsteht, heißt es in diesem geheimen Dokument.

    Sozkow kommentiert diese Zeilen und sagt, dass Moskau, obwohl die Lage denkbar ungünstig war, doch versuchen wollte, irgendein gegen Deutschland gerichtetes Staatenbündnis zu organisieren. Letztendlich wurden London und Paris regelrecht durch die sowjetischen Bemühungen dazu gezwungen, Delegationen nach Moskau zu entsenden, um entsprechende Verhandlungen aufzunehmen.

    Moskau informierte ausführlich über die zur Verfügung stehenden und eventuell gegen Deutschland einsetzbaren Ressourcen. Im Falle eines Abkommens mit Frankreich und Großbritannien wäre Moskau bereit, 120 Infanteriedivisionen, 16 Kavalleriedivisionen, 5000 Panzer und genauso viel Kampfflugzeuge bereitzustellen, so Sozkow. Und doch verliefen die Verhandlungen mit Paris und London im Sande. Es sei klar gewesen, dass diese Großmächte eigene Aufgaben ins Auge gefasst hätten, sagt der SWR-Experte.

    Die freigegebenen Dokumente zeigen deutlich, dass die Machtoberen in Frankreich und Großbritannien sehr wohl wussten, dass ihre Position Moskau in die Enge treibt, und dass Stalin gezwungen sein wird, mit den Deutschen zu verhandeln.

    Letztendlich haben Moskau und Berlin einen Nichtangriffspakt unterschrieben. Dadurch konnte die Sowjetunion ihre Grenze noch mehr nach Westen verschieben und zusätzliche Zeit bekommen, um sich besser zur Abwehr der Aggression vorzubereiten, so Sozkow.

    Es wurde klar, dass die Politik der Besänftigung Hitlers nicht greift, dass die Zugeständnisse die Begehrlichkeit des Aggressors nur größer machten. All das veranlasste damals die Führung in Moskau Mittel und Wege zu suchen, um die Sicherheit des eigenen Landes in der realen Lage in Europa zu gewährleisten, sagte der Experte.

    Westliches respektive Münchener Modell der Besänftigung hat nicht funktioniert, denn der Krieg begann schlussendlich im Westen. Frankreich warf das Handtuch, die Regierung in England wurde ausgewechselt, und die Schaffung der Anti-Hitler-Koalition wurde erst später vollzogen, auf der Grundlage der Vorschläge, die Moskau bereits 1935 machte. Diese Koalition bestand bekanntlich aus den USA, England und der UdSSR, später stieß auch Charles de Gaulles Frankreich dazu, erinnert Sozkow.

    Ihm zufolge erlauben die Ereignisse rund um das Münchener Abkommen, sowie die jüngsten Ereignisse auf dem Balkan und im Kaukasus einige Lehren zu ziehen.

    Zunächst einmal es ist nicht zulässig, den Aggressor direkt oder indirekt zu ermutigen, weiter zu machen, egal wie groß oder klein er ist. Es gibt ein Land, die USA, die bestrebt sind, die Weltherrschaft zu erlangen. Dabei ist es egal, welches Modell dabei eingesetzt wird - das von Hitler oder das von George W. Bush - denn dann entsteht die Gefahr einer Aggression. Gelingt es nicht, diese Aggression zu zügeln, gerät die Region, und sogar der ganze Kontinent in Gefahr, bemerkt der General.

    Eine zweite Lehre besteht darin, dass Europa ein neues kollektives Sicherheitssystem brauche, so Sozkow weiter. Das System der Blöcke funktioniert nicht, die Lehre aber bleibt dennoch unbeherzigt - die USA versuchen, statt den Aggressor in Gestalt von Georgien zu zügeln, Russland zu umkreisen, fasst der SWR-Mitarbeiter zusammen.

    Quelle: http://de.rian.ru/analysis/20080929/117275006.html (Die Meinung des Verfassers muss nicht mit der von RIA Novosti übereinstimmen.)

    Das England und Frankreich keine Unschuldsstaaten waren (und sind?) wird durch diesen Artikel einmal mehr deutlich.

    Leider habe ich keine passenden, schon vorhandenen Thread gefunden. (Hinweise bitte via PN).