Erhabenheit - Welch großes Wort
Erhabenheit...welch großes Wort.
Steckt doch hinter jeder erhabenen Fassade
nur ein laut pochendes Herz!
Viel Wille vielleicht,
gerade zu stehen,
und mit fester Stimme zu sprechen,
einen festen Blick zu wahren.
Erhabenheit...
oder nur Stolz?
Und sollte je ein Gegenüber,
von sich selbst laut behaupten,
er seie erhaben...dies große Wort,
dann soll Skepsis sein Lohn sein.
Krieger, die ihr Haupte senken?
Mit gebeugten Knien im Staub verharren?
Solche Krieger gibt es nicht,
in einer Zeit,
in der die Ehre stirbt.
Und sollte je Jemand verlangen,
das Knie zu beugen und das Haupt zu senken,
dann soll Abscheu sein Lohn sein.
Herrin wider Willen?
Das Schicksal schert sich nicht um Willen,
nicht um Stolz.
Das Schicksal erhebt einen Jeden,
zu dem was er geboren.
Und schon im nächsten Augenblick,
landet der Auserkorene im Dreck.
Nutzen sollten wir,
Momente die uns zugedacht,
doch auch die Augenblicke im Staub,
bedürfen unserem Dank.
Denn sollte je Jemand führen wollen,
dessen Nase nicht am Boden war,
dann soll Ablehnung sein Lohn sein.
Gefroren in Eis sagen Manche,
andere sagen ein kalter Fisch.
Arrogant rufen die Einen,
den Kopf schütteln die Anderen.
Sollte je Jemand dich führen,
der nicht Mut fassen kann für dich,
und seine Stärke nicht nach Außen kehren kann,
seine Ängste vergisst,
und alles Feuer in sich vergräbt,
dann soll Schmerz sein Lohn sein.
Und die Frage nach dem Mensch,
ist berechtigt, sehr wohl wahr.
Doch steht die Antwort auf die Frage,
auf der letzten Seite dieses Buches.
Man muss es lesen bis zum Ende,
dann soll Erkennen der Lohn sein.
Folgen?
Einem Wesen dessen Seiten erst geschrieben werden?
Schwerlich.
Und sollte je ein Wesen
Folgsamkeit verlangen,
dann soll ewige Verdammnis sein Lohn sein.