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Wenn jeder an sich denkt, ist an alle gedacht?
In einer perfekten Gesellschaft brauch sich so gesehen niemand um jemand anderes kümmern, da alles von der Natur der Vernunft und der Logik in soweit gelenkt wird das niemand auf unnatürliche weise Hilfe benötigt von anderen
Der arme arme Drogenjunkie, die Gesellschaft ist schuld, blablablub...sorry aber solche Meinungen sind in meinen Augen genau das was die Medien einen vermitteln wollen. Der Junkie entscheidet sich für sein Leben, die "Mutter" die ihr Kind umbringt entscheidet sich für einen Mord aus niederen Beweggründen
Wer sein Leben nicht auf die Reihe bekommt ist fast immer selber schuld daran, wir Menschen haben ein "Ego", und das gibt uns solche tollen Dinge wie Verantwortungsbewusstsein, Logik, Charakter, Ethik...wenn die nicht vorhanden sind, ist ein Mensch kein Mensch sondern nur ein Stück hängengebliebene Evolution
Die Menschen wollen weder Bildung, noch Hoffnung, sie entscheiden sich aus freien Stücken für ihr Leben, jeder Mensch hat die Chance etwas zu verändern, wenn man es nicht tut, ist die Person selber schuld
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Ach, und ausrauben aus "höheren Motiven" ist erlaubt? Solche Leute brauchen dann nicht zu verrecken?
Ich verstehe deine Ethik nicht.
und ich verstehe nicht wie du auf "Raub aus höheren" motiven kommst, ich habe nirgentwo die allgemeine Straftat des Raubes verharmlost
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Helfen lassen wollen sich solche Personen auch nicht und wirklicher Mut zur Bildung oder Höherentwicklung ist de facto auch nie vorhanden
Da ich bereits seit 2 1/2 Jahren die Ehre habe in einer Sozialen Einrichtung zu arbeiten, bin ich relativ sicher das ich einen ziehmlich guten Einblick habe in die sozialen Niederungen die es nun mal gibt. Wer sich da die allgemein verbreitete und medial gepredigte Version vom "ungerechtfertigsten Verlierer der Gesellschaft", "sozial nieder gestellte sind gar nicht so schlimm" gibt sich in meinen Augen einer weltfremden Illusion hin.
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Ich hoffe für dich, dass du nie, niemals ins Straucheln gerätst, dass du nie, niemals auf die Hilfe anderer angewiesen sein wirst und dass es, sollte es doch mal soweit kommen, keiner so denkt wie du!
Sei beruhigt, so gesehen brauche ich bereits jetzt Hilfe, aber ich nölle trotzdem niemanden voll sondern lerne+
a) mit meiner Situation umzugehen
b) einen Weg herauszufinden
Außerdem scheint immer noch nicht der Unterschied zwischen subjektiver und objektiver Ebene klar
Blutender Mensch der vor meinen Füßen liegt= subjektiv
da das Leben allgemein einen gesellschaftlichen Grundwert hat werde ich ohne zu zügern helfen
Analyse der Gesellschaftlichen Realität= objektiv
Kleines Beispiel aus meiner Umwelt:
(wenn ich das Alter der Person sagen würde, würden einige hier die Hände über dem Kopf zusammenschlagen)
Frau regt sich in so einer Art "Soziale Konflikt Bewältigungs Stunde" darüber auf das sie selber zu viel Alkohol trinkt und abhängig ist
das ihr Freund auch säuft, das sie aber nicht aufhört eben weil ihr Freund trinkt (tja, gemeinsam saufen ist eine tolle Grundlage für eine Beziehung)
der Versuch den Freund darauf anzusprechen wird mit einem Schlag in die Fresse beantwortet
sich von dem Freund zu trennen wird abgelehnt
einfach so aufzuhören mit Alkohol wird abgelehnt (tja Beziehungsgrundlage halt)
und mit solchen gescheiterten Existenzen hab ich täglich zu tun
Nun ist die Frage?
Wieso sollte ich Mitleid mit einer Person haben, die nicht in der Lage ist sich selber zu helfen?
Was soll man da machen?
Es gibt einfach ncihts was man tun kann. der Mensch hat sich für seine (mit verlaub) jämmerliche Existenz entschieden. Es ist Zeit und Energieverschwendung da großartig Rat zu geben, da der Rat so oder so nicht angenommen wird. Und so ist bei den meisten Menschen, die offensichtlichsten und vernünftigsten Lösungen werden wegen allgemein Schwachsinn einfach abgelehnt