Beiträge von IgnieFerroque

    Durch eine Legalisierung würde der Konsum nicht reguliert werden.
    Sondern noch viel eher entfesselt werden.

    Dann wird halt nicht ein Kasten Bier in der Tanke geholt sondern 10 Gramm Koks in der Apotheke. Und ob es soviel besser ist wenn die Leute koksen staat trinken wage ich zu bezweiflen...
    Außerdem sieht man ja auch am Fall Tablettenschmuggel, Rezeptbetrug uÄ das der Apothekenverkauf/Ausgabe kein wirklicher Schutz davor ist das unbefugte an Substanzen kommen die rezeptpflichtig sind...

    Außerdem wage ich zu bezweiflen das die Preise durch den Apothekenverkauf so dermaßen abfallen würden, der Schmuggel bzw der allgemeine Schwarzmarkt macht sicherlich einen Teil des Preises aus, aber wenn das wegfällt ist man nicht plötzlich auf 0,1% des alten Preises. 25%-50% oÄ ist da realisticher.

    Neuschwabenland:
    das war nur eine übertriebene Polemische Bemerkung
    Denn wenn ich zumindest einiges hier richtig gedeutet habe läufts darauf hinaus das der Staat Schuld ist am Drogenkonsum durch seine Verbote
    Das ist genauso wiedersinnig wie meine letzte Behauptung.

    Damit will ich letztendlich nicht sagen das alle Gesetze dieses einen Staates oder auch alle ethischen Normen des Abendlandes einfach anzunehmen und befürworten zu sind, jedoch haben sich die meisten aus gutem Grund etabliert.

    Zitat

    denn eine freigabe aller verbotenen substanzen würde die jugend ebenso schützen. schützen vor hehlern, die sie gezielt an den schulen verführen

    Nun, ich zweifle daran, deswegen habe ich auch diese nicht ernstgemeinte überspitzte Forderung gestellt.
    Denkst du das sich durch die Erlaubniss des Besitzes von Kinderpornographie irgendetwas bessern würde in der Richtung?
    Es würde eben die Konsumenten entkriminalisieren, aber nicht im geringsten die Kreise dahinter zerstören oder gar die Neigungen der Menschen verändern...

    Zitat

    Ausserdem, meine liebe sooma, ist unsere Welt leider so beschaffen, das man immer viel mehr fordern muss, als man eigentlich wirklich anstrebt

    Ja genau
    Man sollte endlich mal anfangen die sexuellen Beziehungen zu Minderjährigen zu legalisieren...

    Der Staat mag das ja nicht so, und da der Staat unterdrückerisch ist, muss es wiederrum ein unterdrückerisches Gesetz sein

    Aso, jetzt kommt die "Persönliche Aversions Keule"
    Ich begründe mich nicht auf subjektive Gefühle in dieser Diskussion, denn die Personen kenn ich weder nicht, noch möchte ich sie kennenlernen.
    Ich begründe es viel eher auf Meinungen der Betreffenden, und wenn jemand auf der "Drogen juhu" Schiene fährt, ist diese Person niemand mit dem eine Diskussion überhaupt sinnvoll, höchstwahrscheinlich nicht mal möglich, ist.

    Zitat

    eine kontrollierte abgabe könnte dafür sorgen, dass die menschen wüßten, welche substanz in welcher konzentration sie sich zuführten, unfälle, weil es plötzlich weniger gestrecktes zeug gibt blieben so aus, ebenso neben- und wechselwirkungen sogenannter streckmittel. wo wäre der nachteil ? und für wen ? eine offene abgabe und ein offener umgang könnte zu einer guten information zum thema safer using führen, und so weiter und so fort...

    Soviel Gutglaübigkeit auf einmal, und du denkst das die menschen
    a) sich denken "gut jetzt ist genug, der staat hat mir so viel "verschrieben" und dann ist schluß"
    und dann gleich direkt
    b) genau dadurch entstehen neue kriminelle Kreise welche aber in einer rechtlichen Grauzone arbeiten
    zumidnest ist es nicht mehr so illegal als wie wenn man Heroin unterm Radkasten nach Deutschland fährt und es auf der Straße vertickt


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    Oder ist dein Rückzug aus der Diskussion gar als Schutz deiner Ethik zu verstehen?

    Nun, wozu sollte ich mit Leuten diskuttieren die kein Problem mit harten Drogen haben?
    Das wäre genauso als würde ich die Leute davon überzeugen wollen das ihr Weltbild falsch ist(natürlich ist es das nicht :P ).

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    sozialen Problemen

    Zerfall der Familien, gesellschaftichen Strukturen, Parallelgesellschaften(der Konsumenten und der Verkäufer)... das sind die schlagworte die mir auf Anhieb einfallen...

    Zitat

    [color=#000000]Reizes des Verbotenen[/color]

    Haschich ist sogesehen auch legal, und das weiß auch jeder Konsument, solang man nicht unter Einfluß Auto fährt oder mit 100 Gramm im Gepäck aufgefunden wird interessiert es die Polizei bzw den Staatsanwalt getrost wenig.
    Nun, ob Gras eine zersetzende Wirkung hat?
    Da kann mich sich lange streiten, meine Erfahrung zeigt mir das nur die wenigsten mit dieser "weichen" Droge umgehen können. Die meisten haben Probleme ihren Konsum zu regulieren und verfallen dadurch in Beschaffungskriminalität oder nehmen "übergangsweise" andere Drogen welche gerade näher verfügbar sind.


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    Ein Verkauf löst, wie bei Zigaretten, Alkohol etc keine wirklichen Probleme. Aber eine Abgabe qualitätskontrollierten Heroins unter ärztlicher Aufsicht wäre überfällig. Analog zu Methadon oder Psychopharmaka

    um was zu schaffen, das die armen Drogenabhängigen weiterhin ihren Stoff bekommen können? Das halte ich für Kuschelpädagogik. Unsere Gesellschaft ist schon mürbe genug, da brauch der Staat nicht auch noch die Zersetzung/Ruhigstellung/Verdummung der Bevölkerung direkt kontrollieren.
    Deja vú...kommt sowas nicht in so ziehmlich allen Dysotopischen Romanen vor?


    Ich bin klar gegen jede Form von Drogenmißbrauch und halte eben diesen auch als Zeichen enormster Schwäche dem in unserer dekadenten Gesellschaft mit aller Macht Einhalt geboten werden muss. Meine ethischen Normen stehen so dermaßen in Diskrepanz zu den hier geäußerten Meinungen das eine Diskussion unmöglich/überflüßig ist.

    Es würde sicherlich den alten Markt umkrempeln, jedoch würden nach einiger Zeit sich die alten Strukturen an die Legalisierung angepasst haben und/oder neue Strukturen entstanden sein...
    Die Mittel und Wege würden sich ändern, und ich denke auch das es in gewisser Weise die Brutalität in solchen Kreisen "verringern" würde. Letztendlich würde aber alles beim Alten bleiben. Außerdem würden die gesellschaftlichen und sozialen Probleme die Drogen verursachen nicht im geringsten geändert werden.

    Man könnte auch das Beispiel des Tabaks heranziehen, es ist zwar eine legale Droge, aber wie jede legale Droge gibt es Einfuhr- und Zoll-Bestimmungen, und schon alleine dadurch entstehen wiederum neue kriminelle Strukturen welche sich mit Schmuggel, Einkauf und Verkauf beschäftigen.

    Ich denke das man Gott nicht so einfach interpretieren kann und obendrein unter Ausklammerung der massiven Unterschiede der Weltbilder und menschlichen Mentalitäten. Von daher ists für mich Gleichmacherei ;)

    Aber das ist nicht wirklich böse gemeint, die pur spirituelle Interpretation von Gott gehört zum heutigen Religiösen Bild dazu.

    Das brauchst du nicht zu erwähnen. Ich nehme nicht an das du irgend einen Gott besser, richtiger oder schlechter empfindest.

    Man muss aber das Thema auf mehreren Ebenen sehen, die Religionen sind ebend nicht gleich. Es gibt gewisst einige mythologische Ähnlichkeiten wie zB Schöpfungsgeschichte, Messias uÄ. Jedoch haben die Lehren sich dermaßen unterschiedlich entwickelt das man ebend nicht von "einem" Gott reden kann.
    Das halte ich für pseudo-liberale Gleichmacherei

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    Aura ist erforscht

    Ich habe bereits von so einer bestimmten Aufnahmeart gehört, welche vergleichbar mit einem Röntgenbild ein Feld um jeden menschlichen Körper nachweist. Man kann dies natürlich auch Aura nennen, jedoch kann man dieses Feld auf vielerlei Weise interpretieren. Es kann genausogut "nur" die körpereigene Elektrizität oÄ sein.

    Zitat

    Es sind Phänomäne, die wir beobachten können (auch wenn wir sie nicht sehen können), jedoch ist die Tatsache von Beobachtung und Messung kein Beweiß.

    Beobachtung und Messung ist ein Beweis, sicherlich gibt es subjektive Ereignisse, die ich selber für mich in "meine" Wahrheit einbaue. Aber die kann man nicht als Grundlage für "die materielle" Wahrheit verwenden.
    Eben Trennung von "spirituell" und "materiell".

    Zitat

    Es gibt durchaus Menschen, die sowas wie Gott erfühlen (messen) können (ähnlich wie ein Messinstrument) bloß im Nachhinein haben wir doch keine Einheiten und keine Schrift um solche Gefühle gänzlich wiederzugeben.

    Ich zweifle nicht an der Wichtigkeit von solchen Gefühlen, aber der Unterschied zu einem Meßinstrument ist halt das man keine Meßskale hat wie bei einem Instrument, der Mensch kann nur wiedergeben was er fühlt und dies ist leider subjektiv. Und diese Subjektivität, mag es noch so glaubhaft rübergebracht werden, kann genauso gut eine Lüge sein. Es gibt mehr als genug Menschen die einen überzeugen wollen das sie Gottes Gegenwart spüren und das das objektiv spür- und messbar wäre. Jetzt kommt aber der wichtigste Punkt: deswegen muss ihre Religion/Weltanschauung richtig sein und alles andere ist falsch.

    Diese Spürbarkeit Gottes, egal ob es nur vorgehalten wird um Konvertiten ranzuziehen oder ob wirklich so gefühlt wird, wird viel zu oft mißbraucht, als das man es generell als Wahrheit hinnehmen kann.


    Zitat

    Du darfst mich gern vom Gegenteil überzeugen.

    Es geht nicht darum jemanden vom Gegenteil zu überzeugen, Religion ist jedem selbst überlassen.
    Ich für mich halte es jedoch fraglich bestimmte Dinge als 100%ig in der stofflichen Welt manifestiert zu interpretieren.

    Zitat

    Doch Gott ist Liebe! Liebe ist ein Gefühl! und Gott ist Gefühl! Nur über das Gefühl könnten wir Gott wahrnehmen, wenn das Gefühl sehr fein und rein ist!
    Ich persönlich bin froh, dass ich keinen Gottesbeweis - wie die Menschen es wünschen oder fordern - nötig habe.

    Das ist wenigstens vernünftig, und genau der selben Meinung bin ich auch.
    Hebr 11:1
    Der Glaube ist die gesicherte Erwartung erhoffter Dinge[...]obwohl man sie nicht sieht.

    Jemand der an Gott glaubt, braucht doch gar keinen Beweis, weil Gott ja durchgehend an seiner Seite ist. Gottesbeweise werden nur von Menschen benötigt welche ihre eigene Gottesvorstellung durchsetzen wollen.

    Zitat

    ich möchte Mal eine Metapher aus der Physik bemühen um zu verdeutlichen, was du da vorschlägst: Du trennst das elektromagnetische Feld um einen Leiter vom Draht und vom fleißenden Strom weil es dir logisch erscheint und unkompliziert.

    Solange nichts bewiesen und erforscht wurde, wie zB eine Aura halte ich deren Existenz für möglich, begreife sie aber garantiert nicht als Tatsache wie Elektrizität oder Magnetismus.

    Nunja, wenn man sämtliche Logik über Bord wirft und sämtliche Phillosophischen Schulen ignoriert. Solange wird immer irgendjemand versuchen jemanden von der Beweisbarkeit der Existenz/Nicht-Existenz Gottes zu überzeugen.
    Ich halte da die Methode der absoluten Trennung der "stofflichen" Welt von der "göttlichen" Welt viel logischer und auch von naturwissenschaftlicher als auch phillosophischer Sicht unkomplizierter.

    Zitat

    Ein Beweis Gottes:
    Wenn eine komplizierte Apparatur funktioniert, muss sie auch auch entworfen, konstruiert, gebaut und gesteuert worden sein
    oder werden. Dies gehört zu den menschlichen Erfahrungen mit solchen

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    Anderes Stichwort dazu: selbstorganisierende Prozesse

    trotzalledem ist im großen und ganzen deine "Einteilung" richtig
    Jedoch sollte es in meinem Augen bei solchen Themen nicht um die Menschen gehen die so oder so keine Lust haben darüber nachzudenken, denn es gab schon immer Menschen die solche Themen nicht interessieren.
    Und die die sich dafür interessieren, informieren und nachdenken haben automatisch ein fein ausgearbeitetes Weltbild.