Beiträge von Jo

    lol, einen hätt ich noch, vielleicht aus früherer Zeit, Mirakulix? Ich mein die Feinde von Asterix und Obelix könnten ihnr auch als "heiliges Monster" empfunden haben mit seinem Energietrank.
    Naja, viel Spass bei McDuudels, iß einen Cheese Royal für mich mit. Was ist AGB? Drücke die Daumen, dass du fündig wirst.

    lg jo

    Leider klappt das formatieren nicht zu meiner
    Zufriedenheit... ;(

    Hallo Laila, wenn du den Text in die Antwort reinkopierst und dann auf "Vorschau" gehst, siehst du wie der Text in dem "Antworttextfeld" aussieht. Wenn es dir nicht gefällt gehst du wieder ein Stück tiefer in DAS TEXTFELD in das du hineinkopiert hast. Dort kannst du dann die Leerzeilen herausnehmen und auch Absätze, die nicht sein sollen.
    z.B.
    heute nacht
    gehen wir aus,

    Du gehst mit dem Cursor hinter (in diesem Beispiel) nacht, und drückst auf die "Entfernungstaste" das nimmt die Absatzmarkierung raus und einmal auf die Leertaste. Dann gehst du wieder auf Vorschau und schaust, ob du zufrieden mit der Anordnung des Textes bist. Probiers mal!

    lieben Gruß jo

    Ich nehme hier nur zei Zitate heraus - es würde mich freuen, wenn du auch mal in den Philosphie-Bereich gehen würdest, wir haben dort Fäden über die Kraft der Gedanken, über Wahrheit und vieles mehr.

    Immer sind es die Grenzen, die selber gesetzt werden. Die ihr euch selber setzt.

    Richtiger sollte es heißen: ....... die wir uns selber setzen, oder nimmst du dich da raus?


    Bewertungen sind nicht zwingend lebensnotwendig.

    Bewertungen erscheinen immer nur in dem gerade gelebten Kontext als notwendig.

    Der Mensch neigt leider dazu, alles bewerten zu wollen. Die wenigste Menschen sind in der Lage, sich der Bewertungen zu enthalten mit dem gelebten Hintergrundwissen, dass alles EINS ist. Die Trennung wird durch Bewertungen nur vertieft, Die gelebte Liebe sagr: wer ohne Schuld ist, der werfe den ersten Stein. - Was nicht heißen soll, dass der Mensch nicht seine eigene Meinung vertreten soll und nicht zu sich selber stehen sollte, das kann er auch, ohne andere Menschen in Schubladen nach seinem ureigensten Gusto zu stecken.

    Habe ich dir schon gesagt, dass ich mich freue, dass du über deinen Schatten gesprungen bist (oder über die von dir gesteckte Grenze)? Nein?, dann sage ich es dir jetzt: ich freue mich darüber.

    jo

    was ist für euch ein "Heiliger Krieg"? Würdet ihr ehr mitziehen, wenn ihr zum "Heiligen Krieg" anstelle eines "normalen" Krieges gerufen werdet? Ist der "Dschihad" eine Art heiliger Krieg? Begründe deine Aussage.


    Für mich gibt es keinen "heiligen" Krieg. Krieg ist Krieg, egal welches "schmückende" Adjektiv man ihm voranstellt. Und meine Antwort ist: weder das eine noch das andere. Warum micht den "heiligen" Frieden ausrufen, da wär ich sofort dabei.

    jo

    [size=10][font='Verdana'][color=black]Mystische Vorstellungen rankten sich noch vor Jahrhunderten um den Norden. Schon die[/color][/font][/size][size=10][font='Verdana'] [color=black]Griechen rrzählten die Sagen von den Hyperboreern. Diese lebten jenseits des Nordwindes, hatten ein herrliches Klima, feierten Feste, wurden nie krank und hatten keine Feinde. Und wenn die Hyperboreer des Lebens überdrüssig wurden, stürzten sie sich lachend von einem hohen Fels in den Tod. Diese Geschichten der Hyperboreer finden sich in verschiedenen Formen wieder und sind stark mit Elementen der griechischen Apollokultur vermischt. Der Ursprung des Namens ist in den Überbringern der Opfergaben an das Apolloheiligtum in Delphi zu verstehen. Diese Boten hießen Perferoi oder HYPER=FERO (= Überbringer). Im Nordgriechischem wurde daraus Hyperforoi oder Hyperboroi. Dies wurde dann mit dem Boreas, dem Nordwind, in Verbindung gebracht, und schon war das Volk der Hyperboreer entstanden. Die Geschichten von den Hyperboreern hielten sich bis in das 11. Jahrhundert unserer Zeitrechnung: Adam von Bremen nahm damals noch an,dass dieSkandinavier die Hyperboreer wären.[/color][/font][/size][size=10][font='Verdana'][color=black] Der erste große Nordlandfahrer der Geschichte ist der Grieche Pytheas von Massalia (oder auch Massilia). Dieser hervorragende Astronom und Geograph ist seiner Zeit weit voraus gewesen. Seine Reise (oder Reisen?) in den Norden hat er in seinem Werk ÜBER DEN OKEANOS beschrieben. Leider ist dieses Werk im Laufe der Jahrhunderte verloren gegangen. Doch durch die Berichte späterer Forscher, Historiker und Zweifler lässt sich aber ein ziemlich gutes Bild von Pytheas nachzeichnen:[/color][/font][/size][size=10][font='Verdana'][color=black] Pytheas lebt in der zweiten Hälfte des vierten Jahrhunderts v. Chr. und ist ein Zeitgenosse Aristoteles und Alexander des Großen. Seine Reise oder Reisen in den Norden unternimmt er etwa um 320325 v. Chr. Er will feststellen, wie weit sich die von Menschen bewohnte Welt erstreckt und wo Polarkreis und Pol liegen.

    Die Griechen glauben schon damals an die Kugelgestalt der Erde.[/color][/font][/size][size=10][font='Verdana'][color=black]Pytheas ist der erste Astronom, der Messungen durchführt, um die geographische Breite eines Ortes auf der Erde zu bestimmen und dies mit erstaunlicher Genauigkeit! Diese Messungen führt er mittels des Schattenwurfes einer Sonnenuhr durch. Er ist auch in der Lage, die geographische Breite über den Polpunkt des Himmels zu bestimmen, um so nach den Sternen zu segeln.[/color][/font][/size][size=10][font='Verdana'][color=black]Seine Reise führt ihn durch die Säulen des Herkules, das heutige Gibraltar. Über die West- und Nordküste Iberiens (Portugal und Spanien) segelt er in den unbekannten Norden. Dabei beobachtet er das Phänomen von Ebbe und Flut und bringt als erster Grieche dieses Kräftespiel in Verbindung mit den Mondphasen. Pytheas erreicht Brettanike (Britannien); und anhand seiner Berichte über die Tages- und Nachtlänge lässt sich rekonstruieren, dass er im Norden Schottlands und auf den Shetland-Inseln gewesen ist.[/color][/font][/size][size=10][font='Verdana'][color=black]Über die Quelle des Geminos von Rhodos (1. Jahrh. v. Chr.) erfahren wir folgendes Zitat aus dem Originaltext von Pytheas, dass er sogar noch viel nördlicher gewesen sein muss: "Bis in diese Gegenden [d. h. nach dem Norden] scheint auch Pytheas von Massalia gekommen zu sein. Wenigstens sagt er in der von ihm verfassten Abhandlung über das Weltmeer (OKEANOS): Die Barbaren zeigten uns den Ort, wo die Sonne zur Küste geht. Es traf sich nämlich [oder es geht dort nämlich so vor sich], dass in diesen Gegenden die Nacht ganz kurz war, an einigen Stellen zwei, an anderen drei Stunden, so dass die Sonne nach einer kurzen Zwischenzeit nach ihrem Untergang gleich wieder aufging."[/color][/font][/size][size=10][font='Verdana'][color=black]Aus weiteren historischen Quellen geht hervor, dass Pytheas Thule als das Land der Mitternachtssonne beschrieben hat. Es liegt nahe, dass Pytheas wirklich in Thule, dem heutigen Norwegen, gewesen ist: Er war ein exzellenter Beobachter, und er hatte wissenschaftliches Interesse daran, die Ausdehnung der Ökumene zum Norden hin festgestellt zu wissen. Ebenso wollte er die Phänomene der nördlichen Breitengrade mit eigenen Augen gesehen haben. Pytheas von Massalia verschob damit die Grenze des Wissens der gelehrten Welt um etwa 16 Breitengrade nach Norden![/color][/font][/size][size=10][font='Verdana'][color=black]Vielleicht war er sogar noch weiter gereist, denn Solinius (ungefähr 8. Jahrhundert) zitiert Pytheas folgendermaßen: "Weiter über Thule hinaus stoßen wir auf das träge und geronnene Meer (pigrum et concretum mare)."
    Dieser Satz lässt den Rückschluss zu, dass er mit seinem Schiff bis in Treibeisgewässer gelangt sein könnte. Da aber Pytheas viele Geschichten über
    das Nordmeer von den Eingeborenen gehört haben könnte, ist es eher wahrscheinlich, dass die Weitererzählung der Reise von Pytheas durch griechische oder phönikische Vorstellungen gefärbt ist.[/color][/font][/size][size=10][font='Verdana'][color=black]Pytheas Reise(n) führen weiter bis jenseits der Rheinmündung. Dort geht er auf einer Insel namens Abalos an Land. Diese Insel könnte Helgoland oder eher eine der schleswigschen Inseln gewesen sein. Aber die Quellen (Plinius, Timaios) sagen über den Teil der Reise wenig aus.[/color][/font][/size][size=10][font='Verdana'][color=black]Pytheas hat wie kein anderer so weitreichende Entdeckungen gemacht. Er ist der erste Seefahrer, soweit die Geschichtskunde reicht, der Großbritannien entdeckt hat, von dem vor ihm nur die Südküste bekannt gewesen ist. Er war im Norden Schottlands und auf den Shetlands, hat die Küsten Nordgalliens und Germaniens bereist und ist bis zum Polarkreis im Norden vorgedrungen. Aber seine Beschreibungen von den neuen Ländern widersprechen den allgemeinen Vorstellungen der damaligen Zeit. Im ganzen Altertum werden seinen Entdeckungen nicht gewürdigt, nur wenige glauben seinen Erzählungen.

    Erst später im Laufe der Jahrhunderte, als sich der Schleier über den Norden allmählich lichtet, zeigt sich die Glaubwürdigkeit der Berichte von Pytheas. Einige Zusammenhänge mit Pytheas Entdeckungen seien hier noch kurz erwähnt.[/color][/font][/size][size=10][font='Verdana'][color=black]Der Begründer der wissenschaftlichen Geographie, Eratosthenes (275 bis ungefähr 194 v. Chr.) stützt sich auf Pytheas' Aussage über den Norden. Als Bibliothekar am Museum in Alexandria tätig, teilt er die Erdoberfläche in verschiedene Klimata (Breitenzonen) ein. Außerdem zeichnet er die erste Erdkarte, wo er versucht, die Lage der Orte über Breitenkreise und Meridiane zu bestimmen. Eratosthenes glaubt auch an ein zusammenhängendes Weltmeer und sagt: "Wenn nicht die große Ausdehnung des Atlantischen Meeres es unmöglich machte, könnten wir die Strecke von Iberien nach Indien längs desselben Breitengrades durchsegeln." Das war 1700 Jahre vor Kolumbus (14511506).[/color][/font][/size][size=10][font='Verdana'][color=black]Auch Hipparch (ungefähr 190125 v. Chr.) glaubt an die Aussagen von Pytheas, kann aber nichts Neues über den Norden sagen. Aber er führt die Einteilung der Breiten- und Längenkreise in Grade ein.[/color][/font][/size][size=10][font='Verdana'][color=black]Polybios [/color][/font][/size][size=10][font='Verdana'][color=black](ungefähr 204127 v. Chr.) schenkt den Berichten von Pytheas keinen Glauben und behauptet, dass das Land im Norden unbekannt sei.[/color][/font][/size][size=10][font='Verdana'][color=black]Der physische Geograph Poseidonios (13551 v. Chr.) berechnet den Erdumfang fehlerhaft und nach dieser Vorstellung ist die Erde kleiner als in Wirklichkeit. Diese falsche Berechnung wird später von Ptolemaios (ungefähr 100160 n. Chr.) aufgenommen und wird die Grundlage für Kolumbus Reise nach Amerka (1492) sein.

    Mit freundlicher Genehmigung des Autors: [/color][/font][/size]

    Thomas Bujack, nordlandseite.de

    Es ist wirklich eine eindrucksvolle Schilderung - wie Eo sagt. Es freut nich für dich, Olli, dass du die für dich bestimmten Botschaften auf deinem Lebensweg erkannt hast und sie dein Leben für dich zum positiven hin verändert haben.

    lg jo

    Auf der Homepage des Veranstalters habe ich nichts gefunden. Kannst Du evtl. den Link posten?

    Hallo Eisbär, nein, das stimmt, auf dem was du gefunden hast, steht nur dieses Statement. Ich habe gestern versucht, es wiederzufinden und muß passen, ich habs nicht mehr gefunden! Viele Einträge sind auch dem Chilling Effect zum Opfer gefallen (nicht nur deutsche, viele spanische auch mit dem Corto Creativo 07 Emblem) - es tut mir leid, mein Fehler!

    Aber ich finde es im Grunde genommen auch gar nicht so wichtig, wer oder was anwesend war, ich finde es sehr mutig, dass Menschen gegen ein Dogma ankämpfen. Was das betrifft so sehe ich hier Parallelen mit der Zeit der Inquisition (wenn du die kirchlichen festgeschriebenen Dogmen anzweifeslt, endest du auf dem Scheiterhaufen).

    Ich kann nichts über HC sagen, ich war nicht dabei, ich kann auch nichts über die Veranstaltung Corto Creativo sagen, auch da war ich nicht dabei! Also erlaube ich mir weder über das eine noch das andere ein Urteil. Interessant jedoch ist, dass Internetseiten (auch ausländische) auf Bestreben von Deutschland hin dem Chilling Effect zum Opfer gefallen sind, das macht mich doch sehr nachdenklich.

    lg jo

    ... so als hätte der Autor mal kurz über den Tellerrand geschaut aber dann nur so kurz abstrakt und völlig verzerrt gesehen, was da noch da ist...worauf er dann wieder umkehrte und sich zurück in seine Höhle verkrochen hat....(worauf er dann verzweifelt versucht hat seine eigene Angst rational so zu formulieren, dass es ausschaut als sei die Höhle das Paradies, damit er ja nicht nochmal auf die Idee komme ebendiese zu verlassen....)

    ja und genauso empfinde ich es auch, ich denke die Fabel will aufzeigen, (in der Fabel stehen Tiere immer stellvertretend für Menschen), dass der Mensch letzten Endes die Freiheit nicht will und sich lieber dann wieder in seine "Sicherheitshöhle" zurückbegibt! Aus diesem Grunde hat mich das Ende auch sehr enttäuscht, meine Erwartung lag in diesem Fall auch bei einem "Aha-Erlebnis" was aber leider ausblieb. Kein Riskiko, keine Freude über den erfüllten Wunsch - nur Angst -, eben kein Ikarus

    jo

    @ Eisbär

    Hattest du die nicht gefunden?:
    Each year the Corto Creativo festival attracts big-name Mexican and
    American actors, directors and producers. This year, participants
    included Oscar-nominated actress Adriana Barraza, who co-starred with
    Brad Pitt in the Oscar-nominated film "Babel, and international
    superstar Maria Conchita Alonso, the former Miss Venezuela who, apart
    from being a Grammy-nominated recording artist, has costarred in scores
    of Hollywood blockbusters alongside the likes of Nicholas Cage, Meryl
    Streep, Vanessa Redgrave, Arnold Schwarzenegger, Sean Penn, Robin
    Williamsand the list goes on.

    jo

    @ Umbra

    Wenn du noch mehr wissen willst, dann schau in die entsprechenden Fäden oder suche dir selber Hintergrundinformationen, bevor du immer etwas als bare Münze nimmst, das auch noch als Behauptung aufstellst, nur weil es dir einer von den "angeblich so guten" vorgebetet hat.

    lg jo

    hm..aber die schwarze sonne ist NUR dort zu finden.

    Also eine reine erfindung der nazis :)

    Soll das ein Witz sein? Wer hat dir das denn beigebracht? So ein Schwachsinn.


    eigentlich wird die stärke nicht nur halbiert. es wird durch 2 parteien unter dem volk, fast dem gesamten volk die stärke genommen :)

    schön, die Erkenntnis ist da, und wenn jetzt noch ne lehre daraus gezogen wird, dann hatte sogar dieser Faden einen Sinn.

    jo

    Also von Schlägern halte ich absolut gar nichts. Hatte in meiner Jugend genug Erfahrung mit solchen Typen. Nur die gibt es leider in jeder Szene und den meisten Discotheken etc. Was ich nicht mag ist es, wenn Symbole wie die schwarze Sonne, Runen etc als reine Nazizeichen verteufelt werden und jeder der sie trägt ein Nazi ist.
    Bei sowas könnte ich auf die Palme gehen. Keine Ahnung von Geschichte, Mythologie oder der Bedeutung von Symbolen aber den großen Hermann machen.

    Erfahrungen damit habe ich gleich "Null". ich meine mit Schlägereien. Ansonsten ist es genau auch das, was mich mit auf die Palme bringt, Für mich gibt es da aber noch eine andere Vermutung, (neben deiner, dass sie Null-Ahnung haben) nämlich, dass das gezielt gesteuert wird und diese Symbole auf eine 12-jährige Geschichte reduziert werden, damit sich nu ja keiner intensiver damit beschäftigt, alles "baba" und rechts.

    Teil ein Volk in zwei Lager (möglichst noch mehr Lager) und seine Stärke wird halbiert und so weiter und sofort. Ist doch eigentlich eine ganz einfache Rechnung.

    jo

    Reinhard Mey schreibt dazu auf seiner Homepage: Ab sofort als
    Single-Auskopplung auch bei Ihrer Radiostation. Wenn Sie sie hören
    wollen, werden Sie Ihren Sender allerdings darum bitten müssen könnte
    sein, daß man sich mancherorts ohne Ihre nachdrückliche Aufforderung
    aus Political Correctness eher nicht rantrauen wird.

    Alles o.k. in Guantanamo Bay

    Wir sagen schwarz ist schwarz und weiß ist weiß
    Und wenn wir das so sagen, dann genügt das als Beweis.
    Man weiß, die Bösen sind böse, die Guten sind wir,
    Also stelln Sie keine Fragen, wir stelln die Fragen hier!
    Gehn Sie hinter die Absperrung, bitte bleiben Sie nicht stehn,
    Bitte gehen Sie weiter, hier gibt es nichts zu sehn,
    Es ist alles o.k. in Guantanamo Bay.

    Wir haben da ein vorbildliches Lager gemacht
    Und jeder Vorbildvergleich ist völlig unangebracht.
    Ein Lager, in dem es mit rechten Dingen zugeht,
    Das Recht ist immer da, wo unsere Fahne weht.
    Wir machen hier die Regeln und wir sind das Gesetz,
    Also ersparn Sie uns Ihr weinerliches mitleidges Geschwätz!
    Es ist alles o.k. in Guantanamo Bay.

    Wir sind die guten und die andern sind die schlechten,
    So einfach ist das mit den Menschenrechten.
    Was kümmert es uns, wenn ihr uns anpinkelt und kläfft,
    Kümmert euch um euer eigenes Geschäft.
    Es ist alles o.k. in Guantanamo Bay.

    Wir haben einen guten Stacheldrahtzaun
    Sie sollen nicht drüberschaun, Sie sollen uns nur vertraun.
    Auch wenn man nicht sieht, was dahinter geschieht,
    Mit dem, der da mit verbundenen Augen niederkniet.
    Wir haben ihn gefasst, wir sind das Weltgericht,
    Ob es der Weltöffentlichkeit nun mal passt oder nicht,
    Denn es ist alles o.k. in Guantanamo Bay

    Wir sind die guten und die andern sind die schlechten,
    So einfach ist das mit den Menschenrechten.
    Was kümmert es uns, wenn ihr uns anpinkelt und kläfft,
    Kümmert euch um euer eigenes Geschäft.
    Es ist alles o.k. in Guantanamo Bay

    Im Land der Tapferen und in der Heimat der Frein
    Warten wir nicht auf Ihren Rat, mischen Sie sich nicht ein!
    Keine Diskussion, keine Genfer Konvention,
    Dieses hier ist Gottes eigene Nation:
    We do it our way in Guantanamo Bay.
    Es ist alles o.k. in Guantanamo Bay.

    so und jetzt bitte mal den Gefangenenchor:
    chobaY, chobay. in Guantanamo Bay.
    und jetzt einmal das alte alte Europa:
    Ah, toute est parfait à Guantanamo Bay
    Und jetzt mal ganz leise, nur die Achse de Bösen bitte:
    Hmhm schön, in Guatanamo Bay
    Alle Schurkenstaaten zusammen bitte:
    (spanisch) Guantanamo Bay
    und nun die Jasager aus der deutschen Bundesrepublik:
    YAYYAYAYE in Guantanamo Bay.
    Text und Musik: Reinhard Mey


    Reinhard Mey auf der neuen CD "Nanga Parbat" 2004

    Und die schwarze sonne soll irgendwo auf einem Fußboden einer ss ausbildungsstätte gewesen sein. (einzigartig)
    die triskele erübrigt sich. Auch ein nciht rechter erkennt darin leicht ein abgeändertes hakenkreuz.

    Eine halbe Wahrheit ist schlimmer als eine ganze Lüge!

    Alles in allem, auch ne gute Manipukation, funktioniert doch, rechts gegen links, limks gegen rechts und die Drahtzieher lachen sich ins Fäustchen und alle sind beschäftigt.
    Meiner Signatur habe ich nichts mehr hinzuzufügen - Napoleon hatte schon vor 200 Jahren die deutsche Mentalität sehr gut erkannt und sie sich wahrscheinlich auch zunutze gemacht.

    jo

    [size=10][font='Verdana']Lieb Vaterland, du hast nach bösen Stunden[/font]
    [font='Verdana']aus dunkler Tiefe einen neuen Weg gefunden.[/font]
    [font='Verdana']Ich liebe dich, das heißt ich hab' dich gern,[/font]
    [font='Verdana']wie einen würdevollen, etwas müden, alten Herrn.[/font]
    [/size]
    [font='Verdana']Ich kann dich nicht aus heißem Herzen lieben,[/font]
    [font='Verdana']Zuviel bist du noch schuldig uns geblieben.[/font]
    [font='Verdana']Die Freiheit, die du allen gleich verhießen,[/font]
    [font='Verdana']die dürfen Auserwählte nur genießen.[/font]

    [font='Verdana']Lieb Vaterland, magst' ruhig sein,[/font]
    [font='Verdana']die Großen zäunen Wald und Ufer ein.[/font]
    [font='Verdana']Und Kinder spielen am Straßenrand,[/font]
    [font='Verdana']lieb Vaterland![/font]

    [font='Verdana']Lieb Vaterland, wofür soll ich dir danken? [/font]
    [font='Verdana']Für die Versicherungspaläste oder Banken?[/font]
    [font='Verdana']Und für Kasernen, für die teure Wehr? [/font]
    [font='Verdana']Wo tausend Schulen fehlen,[/font][font='Verdana']
    tausend Lehrer und noch mehr.[/font]

    [font='Verdana']Konzerne dürfen maßlos sich entfalten,[/font]
    [font='Verdana']im Dunkeln steh'n die Schwachen und die Alten.[/font]
    [font='Verdana']Für Krankenhäuser fehlen Dir Millionen,[/font]
    [font='Verdana']doch unsere Spielkasinos scheinen sich zu lohnen.[/font]

    [font='Verdana']Lieb Vaterland, magst ruhig sein,[/font]
    [font='Verdana']die Großen zäunen ihren Wohlstand ein. [/font]
    [font='Verdana']Die Armen warten mit leerer Hand, [/font]
    [font='Verdana']lieb Vaterland! [/font]

    [font='Verdana']Lieb Vaterland, wofür soll ich dich preisen?[/font]
    [font='Verdana']Es kommt ein Tag, da zählt ein Mann zum alten Eisen. [/font]
    [font='Verdana']Wenn er noch schaffen will, du stellst ihn kalt, [/font]
    [font='Verdana']doch für die Aufsichtsräte sind auch Greise nicht zu alt.[/font]

    [font='Verdana']Die alten Bärte rauschen wieder mächtig,[/font]
    [font='Verdana']doch junge Bärte sind dir höchst verdächtig.[/font]
    [font='Verdana']Das alte Gestern wird mit Macht beschworen,[/font]
    [font='Verdana']das neue Morgen, deine Jugend geht verloren.[/font]

    [font='Verdana']Lieb Vaterland, magst ruhig sein,[/font]
    [font='Verdana']doch schlafe nicht auf deinen Lorbeeren ein.[/font]
    [font='Verdana']Die Jugend wartet auf deine Hand,[/font]
    [font='Verdana']lieb Vaterland!

    [/font][size=10]Text: Eckhard Hachfekd/Udo Jürgens, Musik: Udo Jürgens
    [/size]