Urahn der Piratenpartei lag verkohlt im Wald
Magisches Datum: Am 1. Juni jährt sich der Todestag von Karl Koch zum 23. Mal. Der Anarchist und Hacker der ersten Stunde verhedderte sich im Gestrüpp der Geheimdienste – und wurde nur 23 Jahre alt.
Der Hacker Karl Koch wurde nur 23 Jahre alt. Am 1. Juni 1989 fand man seine verbrannte Leiche in einem Wald bei Gifhorn (Niedersachsen).
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Eigentlich müsste ihm die Piratenpartei ein Denkmal setzen und an jedem 1. Juni eine virtuelle Gedenkstunde im Netz abhalten. Denn er war der Urahn aller Piraten – sein Motto: “Wissen muss für jeden Menschen zugänglich sein”. Ein kompromissloser Anarchist, der weder Tod und Teufel noch den KGB fürchtete, mit dem er sich am Ende wohl einließ.
Aber so genau weiß man das selbst heute noch nicht. Gesichert weiß man eigentlich nur, dass Koch SPD-Mitglied war – eben weil es die Piraten damals ja noch gar nicht gab.
Das große Rätsel um den gebürtigen Hannoveraner Karl Koch wurde sogar ein Film-Hit. “23 – Nichts ist wie es scheint”. 23 ist eine magische Zahl des Geheimbundes der Illuminaten. Für Koch war diese Zahl allgegenwärtig.
Aber das konnte sein Schicksal auch nicht weiter aufklären. Nur eins war klar, der Mann war tot. Die Todesumstände blieben rätselhaft.
Eine verkohlte Leiche im Wald
Als am 1. Juni 1989 die verkohlte Leiche des 23-jährigen Karl Koch in einem Wald bei Gifhorn gefunden wurde, endet die kurze Lebensgeschichte eines hochbegabten aber gestrauchelten Computer-Kids. Neben der Leiche lag ein zerschmolzener Benzinkanister, mit dessen Inhalt sich Koch übergossen haben soll. Oder eben übergossen worden war. Wann genau Koch zu Tode gekommen war, ließ sich nicht mehr feststellen.
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