Beiträge von Jo

    (1935)

    Um sein Brot nicht zu verlieren
    In den Zeiten zunehmender Unterdrückung
    Beschließt mancher, die Wahrheit
    Über die Verbrechen des Regimes bei der Aufrechterhaltung der Ausbeutung
    Nicht mehr zu sagen, aber
    Aber auch die Lügen des Regimes nicht zu verbreiten, also
    Zwar nicht zu enthüllen, aber
    Auch nichts zu beschönigen. Der so Vorgehende
    Scheint nur von neuem zu bekräftigen, daß er entschlossen ist
    Auch in den Zeiten zunehmender Unterdrückung
    Sein Gesicht nicht zu verlieren, aber in Wirklichkeit
    Ist er doch nur entschlossen
    Sein Brot nicht zu verlieren. Ja, dieser sein Entschluß
    Keine Unwahrheit zu sagen, dient ihm dazu, von nun an
    Die Wahrheit zu verschweigen. Das kann freilich
    Nur eine kleine Zeit durchgeführt werden. Aber auch zu dieser Zeit
    Während sie noch einhergehen in den Ämtern und Redaktionen
    In den Laboratorien und auf den Fabrikhöfen als Leute
    Aus deren Mund keine Unwahrheit kommt
    Beginnt schon ihre Schädlichkeit. Wer mit keiner Wimper zuckt
    Beim Anblick blutiger Verbrechen, verleiht ihnen nämlich
    Den Anschein des Natürlichen. Er bezeichnet
    Die furchtbare Untat als etwas so Unauffälliges wie Regen
    Auch so unhinderbar wie Regen.
    So unterstützt er schon durch sein Schweigen
    Die Verbrecher, aber bald
    Wird er bemerken, daß er, um sein Brot nicht zu verlieren
    Nicht nur die Wahrheit verschweigen, sondern
    Die Lüge sagen muß. Nicht ungnädig
    Nehmen die Unterdrücker ihn auf, der da bereit ist
    Sein Brot nicht zu verlieren.
    Er geht nicht einher wie ein Bestochener
    Da man ihm ja nichts gegeben, sondern
    Nur nichts genommen hat.
    Wenn der Lobredner
    Aufstehend vom Tisch der Machthaber, sein Maul aufreißt
    Und man zwischen seinen Zähnen
    Die Reste der Mahlzeit sieht, hört man
    Seine Lobrede mit Zweifeln an.
    Aber die Lobrede dessen
    Der gestern noch geschmäht hat und zum Siegesmahl nicht geladen war
    Ist mehr wert. Er
    Ist doch der Freund der Unterdrückten. Sie kennen ihn.
    Was er sagt, das ist
    Und was er nicht sagt, ist nicht.
    Und nun sagt er, es ist
    Keine Unterdrückung.
    Am besten schickt der Mörder
    Den Bruder des Ermordeten
    Den er gekauft hat, zu bestätigen
    Daß ihm den Bruder
    Ein Dachziegel erschlagen hat. Die einfache Lüge freilich
    Hilft ihm, der sein Brot nicht verlieren will
    Auch nicht lange weiter. Da gibt es zu viele
    Seiner Art. Schnell
    Gerät er in den unerbittlichen Wettkampf aller derer
    Die ihr Brot nicht verlieren wollen: es genügt nicht mehr der Wille zu lügen.
    Das Können ist nötig und die Leidenschaft wird verlangt.
    Der Wunsch, das Brot nicht zu verlieren, mischt sich
    Mit dem Wunsch, durch besondere Kunst dem ungereimtesten Gewäsch
    Einen Sinn zu verleihen, das Unsagbare
    Dennoch zu sagen.
    Dazu kommt, daß er den Unterdrückern
    Mehr Lob herbeischleppen muß als jeder andere, denn er
    Steht unter dem Verdacht, früher einmal
    Die Unterdrückung beleidigt zu haben. So
    Werden die Kenner der Wahrheit die wildesten Lügner.
    Und das alles geht nur
    Bis einer daherkommt und sie doch überführt
    Früherer Ehrlichkeit, einstigen Anstands, und dann
    Verlieren sie ihr Brot.

    Berthold Brecht

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    entschuldige, ich bin Atheist!

    Jedem das Seine. Auch von mir ein herzliches Willkommen - habe Deine eigene Vorstellung vermisst.

    "nur was Du schwarz auf weiss beitzt, kannst Du getrost nach Hause tragen" J.W. von Goethe (Faust)
    ist das wirklich so?

    **********************
    Schade dass Oldman nicht schreibt, aber vielleicht wrd das ja noch. Von mir jedenfalls ein herzliches "Gruess Gott" und Willkommen zurueck. :)

    Jo

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    @Truth, das betrifft mehr oder minder wohl ALLES, was sich so auf der europaeischen politischen Buehne abspielt ;(


    [size=18]EU-Parlament lehnt Acta ab
    [/size]

    Straßburg - Das Anti-Counterfeiting Trade Agreement (Acta) ist vom Europaparlament in Straßburg abgelehnt worden. Durch die Entscheidung am Mittwoch dürfte selbst eine Neufassung des Abkommens kaum vor 2014 in Kraft treten - zumindest in der EU.

    ganzer Artikel hier:
    http://www.spiegel.de/netzwelt/netzp…b-a-842530.html

    Acta-Vertrag:
    http://register.consilium.europa.eu/pdf/de/11/st12/st12196.de11.pdf

    Zitat


    [...] Der ganz aus importiertem ägyptischen Kalkstein erbaute Kailasanatha-Tempel gehört zu den ältesten Bauwerken in Kanchipuram. Er wurde vor mehr als 1.300 Jahren auf Geheiß der Könige des Pallavareiches errichtet. Eine mehr als zwei Meter hohe Mauer, in die kunstvolle Nischen eingebaut sind, umgibt den inneren, überdachten und in seiner Massivität an ein Festungsbauwerk erinnernden Tempelbereich. Dieser Bereich darf auch von Nicht-Hindus betreten werden. Das ist eine große Ausnahme von den sonst in Indien üblichen Gepflogenheiten. Keine einzige Fläche der Mauern ist von den antiken Baumeistern und Steinmetzen eben belassen worden - alle sind mit vollendeten figürlichen Darstellungen verziert. In den Nischen und Alkoven kann man die immer noch farbenprächtigen Überreste der Wandmalereien und Reliefs bewundern, die einst von Künstlern geschaffen wurden, über deren Namen und Existenzen das unerbittliche Rad der Zeit schon längst hinweggegangen ist. Diese Bildnisse stellen allesamt Szenen aus den ältesten indischen Epen dar. Doch neben den Abbildern von Arjuna, Krishna, Rama und Lakshmana - den bekannten Helden des Mahabharata und Ramajana - finden sich auf den Reliefs auch seltsam modern anmutende Darstellungen ganz offensichtlich technischer Fluggeräte. Scheibenförmige Objekte schweben über den Köpfen der abgebildeten Menschen und Götter. Manche dieser Flugscheiben scheinen sich auf einer Säule aus Flammenstrahlen gerade vom Boden zu erheben. Andere manövrieren - teilweise sogar im Formationsflug - am Himmel.

    Es heißt, das vor mehr als tausend Jahren, als dieser Tempel erbaut wurde, die Rishis - jene Schöpfer der geheimnisvollen Palmblattbibliotheken und gleichzeitig Erbauer der Vimanas - noch unter den Menschen weilten. In späteren Zeiten verschwanden sie, und mit ihnen verging auch das heilige Wissen um die Konstruktion und die Bedienung der fliegenden Maschinen.

    Unzählige steinerne Tafeln, beschriftete Kupferplatten und Palmblattmanuskripte, die noch heute in den Archiven der Tempel an den heiligen Orten unzugänglich für Nichteingeweihte gelagert sind, haben den Vimana-Veda, die "Wissenschaft der planetarischen und interplanetarischen Flugobjekte", zum Inhalt.

    Doch erst wenige dieser wertvollen Manuskripte konnten bislang auch von der offiziellen Wissenschaft "wiederentdeckt" und teilweise übersetzt werden - so etwa das Samaranganasutradhara oder das Vymaanika-Shaastra - ein mehrere tausend Jahre alter Sanskrit-Text, der aus der Feder des Maharshi Bharadwaaja - eines Rishis - stammen soll. In zahlreichen Kapiteln behandelt dieser Text so aktuelle Themen wie die Ausbildung der Piloten auf verschiedenen Typen von Vimanas und die Darstellung der vorzeitlichen Luftwege. Von der Ausrüstung und Verpflegung der Passagiere war dort ebenso die Rede wie von der Bedienung der einzelnen Geräte und Maschinen an Bord einer solchen Vimana.

    Auch militärische Aspekte finden ihre Berücksichtigung in den alten Sanskrit-Texten. Nach der Beschreibung des Vymaanika-Shaastra verfügten die Vimanas über Instrumente, mit denen feindliche Manöver rechtzeitig erkannt werden konnten, um diese wirkungsvoll zu verhindern. Außerdem waren die antiken Flugscheiben mit recht modernen Kommunikationsgeräten ausgerüstet, mit denen "die Verständigung zwischen diesen Fluggeräten über weite Strecken im Raume hinweg möglich" gewesen sein soll. Auch recht genaue Angaben über die Größe der Flugapparate, die nach Stockwerken gemessen wurde, und über die mächtigen Waffensysteme der Vimanas sind in den Sanskrit-Texten verzeichnet. [...]

    Ein Auszug der vedischen Texte aus dem Mahabharata

    Ehe ich in dieses Erdenleben kam
    Ward mir gezeigt, wie ich es leben würde.
    Da war die Kümmernis, da war der Gram,
    Da war das Elend und die Leidensbürde.
    Da war das Laster, das mich packen sollte,
    Da war der Irrtum, der gefangen nahm.
    Da war der schnelle Zorn, in dem ich grollte,
    Da waren Haß und Hochmut, Stolz und Scham.

    Doch da waren auch die Freuden jener Tage,
    Die voller Licht und schöner Träume sind,
    Wo Klage nicht mehr ist und nicht mehr Plage,
    Und überall der Quell der Gaben rinnt.
    Wo Liebe dem, der noch im Erdenkleid gebunden,
    Die Seligkeit des Losgelösten schenkt,
    Wo sich der Mensch der Menschenpein entwunden
    Als Auserwählter hoher Geister denkt.

    Mir ward gezeigt das Schlechte und das Gute,
    Mir ward gezeigt die Fülle meiner Mängel.
    Mir ward gezeigt die Wunde draus ich blute,
    Mir ward gezeigt die Helfertat der Engel.
    Und als ich so mein künftig Leben schaute,
    Da hört ein Wesen ich die Frage tun,
    Ob ich dies zu leben mich getraute,
    Denn der Entscheidung Stunde schlüge nun.

    Und ich ermaß noch einmal alles Schlimme —
    »Dies ist das Leben, das ich leben will!«
    — Gab ich zur Antwort mit entschloßner Stimme.
    So wars als ich ins neue Leben trat
    Und nahm auf mich mein neues Schicksal still.
    So ward ich geboren in diese Welt.
    Ich klage nicht, wenns oft mir nicht gefällt,
    Denn ungeboren hab ich es bejaht.

    Herrmann Hesse

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    das Pixi Buch hatte ich schonmal vor 1 1/2 Jahren hier reingestellt. Hat aber niemanden gross interessiert. Dabei wird man echt vor die Frage gestellt, ob die noch ganz richtig im Kopf sind.

    "Stellt sich halt die Frage, welches System?" Ja die Frage hatte ich mit auch gestellt ;( .

    Wie sieht das System denn aus? Und was tut es? Und wann ist man systemfeindlich? fragt sich Jo

    Wir lehnen das Konzept der Nationalstaaten ab und treten vielmehr für ein grenzenloses Miteinander der Menschen ein. Daher sagen wir: “Patriotismus – Nein danke”. Aber sich gemeinsam und friedlich über gute Fußballspiele zu freuen – das geht klar!"

    Die Gruenen werden sich mal wieder mit dieser Aktion – die ihnen hoffentlich mehr schadet als nutzt – in vollem Umfang gerecht, das zeigt schon dieser Satz. Das Synonym fuer Patriotismus ist „Vaterlandsliebe“. Dass sie diese nicht haben, duerfte allgemein bekannt sein.

    Patriotismus wird heute allgemein von Nationalismus und Chauvinismus unterschieden, insofern Patrioten sich mit dem eigenen Land und Volk identifizieren, ohne dieses über andere zu stellen und andere Völker implizit abzuwerten.

    Was wollen sie also wirklich??? Denn Patriotismus widerspricht in keiner Weise einem friedvollem Miteinander aller Menschen. Patriotismus ist eine ganz natuerliche Gabe.


    Hintergrund für die Diskussion ist die grundlegende Ablehnung von Nationalstaaten durch die GRÜNE JUGEND. Wir sehen Nationalstaaten als konstruierte Gebilde an, die künstlich Grenzen schaffen wo eigentlich keine sind. Man schaue sich nur die Geschichte Deutschlands an – sehr lange Zeit existierten viele kleinere Herzogtümer, der Zusammenschluss zu einem Königreich erfolgte vergleichsweise spät und im Laufe der Geschichte wurden die Grenzen durch Kriege immer wieder verschoben. Das, was wir heute als “Deutschland” bezeichnen, ist also keineswegs natürlich entstanden oder gar gottgegeben – sondern ist ein Resultat strategischer Überlegungen, militärischer Konflikte und politischen Verhandlungen. Wen man wann zum “deutschen Volk” hinzuzählte, war der jeweiligen politischen Stimmungslage geschuldet und keinen objektiven Kriterien (die es ja auch nicht gibt).



    So ein Quark. Ohne zu weit in der Geschichte ausholen zu wollen natuerlich gab es Fuerstentuemer, vergleichbar mit den heutigen Bundeslaendern, nur ein paar mehr. Darunter gab es die Kurfuersten, die das Oberhaupt waehlen durften, das dann Anspruch auf die Kaiserkrone erhob. Was alle diese miteinander verband war Sprache und Kultur und auf dieser Grundlage ist Deutschland zusammengewachsen. Natuerlich gab es Verschiebungen , man denke nur an die Vertreiibung der Deutschen aus den Ostgebieten. Oder an die Abtretung des Elsass an Frankreich (die durch Volksabstimmung erfolgte0 Die Gruenen sind das was sie immer waren; ein ungebildeter schlecht erzogener Haufen, der alles liebt, nur nicht das was den Hauch „Deutsch“ hat. Der Hass der Gruenen auf Deutschland und deutsch ist schon Rassismus in reinster Form. Wenn sie ein bisschen Charakter haetten, wuerden sie darauf verzichen, sich gerade von dem deutschen Volk durchfuettern zu lassen.

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    http://www.focus.de/politik/deutsc…aid_306607.html

    schließlich ist man teil der eigenen kultur und leistet selbst einen beitrag dazu (was natürlich auch stolz macht).

    Im uebrigen schliesse ich mich Wolf, Maky und Cherub an.

    Jo

    Die Bild-Zeitung

    Willst Du das Zeitgeschehen erfassen,
    Dich bestens unterrichten lassen?
    Dann kauf Dir statt ´ner Chesterfield
    Lieber die 10-Pfennings Bild.

    Meuchelmord im Schneegestöber,
    Rattengift in Gänseleber,
    Flugzeugabsturz 1000 Tote,
    Rabe war der Unglücksbote.
    13 Tote, Zug entgleist,
    Bundeskanzler abgereist,
    Gattenmord im Ehebett,
    Verbrennungstod im Nierenfett,
    Einbruchsdiebstahl im WC,
    Schwein ertrank im Bodensee,
    Bäcker fiel in Jauchegrube,
    Schlägerei in Bauernstube,
    Untermieter totgeschlagen,
    Täter floh im Kinderwagen.

    2 ½ Millionen Leser
    von der Donau bis zur Weser,
    Vater, Mutter, Greis und Knabe
    Warten auf die Bild-Ausgabe.

    Hund biss Kind aus Eifersucht,
    Raubmörder ergriff die Flucht,
    Keilerei in Werkskantine,
    Greis ein Auge ausgeschlagen,
    Eisenhower Last mit Magen.
    Polizist verfolgt Sadist,
    Bauernbursche warf mit Mist,
    Mäusegift im Kuchenteig,
    Angeklagter wurde weich,
    Riesensummen unterschlagen,
    Kronjuwel im Mantelkragen.

    Wenn er denkt, er wär´ gescheiter,
    geht es gleich schon wieder weiter:

    Kind im Walde ausgesetzt
    Amokläufer wird gehetzt,
    Liebespärchen nicht mehr sicher,
    Explosion im großen Werk,
    Frau geklaut und nicht gemerkt,
    Überfall auf alte Frau,
    Im Bundestag ist groß Radau,
    Grace und Rainer die sich zanken,
    Monacos Thron sieht man jetzt wanken.

    Große Konferenz bei Nasser,
    In die Milch muss noch mehr Wasser.
    Großalarm bei Polizei,
    Huhn legt 2 Pfund schweres Ei.

    Drohbrief an die Tür geklebt,
    Nach dem Tod noch mal gelebt,
    England´s Frauen jetzt gut dran,
    kriegen Kinder ohne Mann!

    Faruk nicht mehr aktuell,
    Ehedrama im Tunnel!

    Hat der Leser dies erfahren,
    schlägt es ihm gliech auf den Magen,
    hinter Hecken, Häusern, Mauern
    sieht er Mörder, die da lauern,
    und mit Messern, Dolch, Pistolen
    langsam ihn ins Jenseits holen.

    Trotzdem schafft er morgen dann,
    sich die Bild gleich wieder an.
    Denn er will nicht geistig ruh´n,
    und was für die „Bild“-ung tun!

    Von der Zeitung tropft das Blut,
    aber dennoch „Bild“ ist gut!

    (dieses Gedicht enstand in den Anfängen der Bild, 50er/60ger Jahre. Von wem? Kein Ahnung, es war auf einmal da :whistling: )


    [Blockierte Grafik: http://www.social-inside.de/si/wp-content/gallery/wulff/bildzeitung.jpg]

    Moralisch korrekt und angepasst

    Auch Spontanitaet ist nicht gefragrt - bevor die Zunge schneller wird, sollte vorher politisch korrekt von 1 - 10 gezaehlt werden, sonst koennte es in der BRD schnell ims Auge gehen:

    "Stahlhelm"-Fauxpas Flick entschuldigt sich
    Jogi Löws Assistent Hansi Flick hat sich umgehend für seinen verbalen Fehltritt enschuldigt. Flick hatte kurz vor dem ersten EM-Spiel gegen Portugal den deutschen Spielern empfohlen, gegen Cristiano Ronaldos Freistöße helfe nur "Stahlhelm aufsetzen und groß machen".
    Der Assistenztrainer der deutschen Nationalelf, Hansi Flick, hat sich für seinen verbalen Fauxpas entschuldigt: "Es tut mir leid, wenn Irritationen durch eine unglückliche Bemerkung von mir entstanden sind. Es war ein Versprecher, der keine falschen Eindrücke aufkommen lassen sollte. Es ist sonst nicht meine Art, mich mit militärischem Vokabular zu sportlichen Sachverhalten zu äußern." Und weiter: "Ich entschuldige mich für meine Ausdrucksweise bei der Pressekonferenz und ärgere mich selbst am meisten darüber, weil ich weiß, wie sensibel wir mit dieser Thematik umgehen", ließ Flick auf der Homepage des DFB zititieren.
    http://www.stern.de/sport/fussball…ch-1838349.html

    Das ganze gibt es auch noch einmal hier, zum anhoeren:
    http://www.zdf.de/ZDFmediathek/b…nd-gross-machen

    Wen wundert es denn dann noch, wenn nur nachgeplappert wird, was vorher politisch korrekt ausgelotet wurde und das nicht nur beim deutschen Fussballteam.

    Jo

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    Auch mal interessant sich Gedanken darüber zu machen, wie sich Deutsche im Ausland verhalten und welches Bild sie vermitteln.

    Welch wunderbare Pauschalisierung. Es geht ueber Thailand – aber bei Dir direkt ueber „wie sich Deutsche im AUSLAND verhalten."


    […] mir ging es mit diesem Beispiel genau darum aufzuzeigen, dass auch die Kritik an über Deutschland plündernde Ausländerhorden, meiner Meinung nach oft nicht gerechtfertigt ist. Siehe den Beitrag über die "Vermögenden Türken"


    So wie ich das sehe, hast Du diesen Artikel nicht gelesen, da Du ihn sonst wohl kaum so verfaelscht in einem kurzen Satz wiedergegeben haettest. Du hast voellig Recht, die Deutschen sind ja so was von boese, gut dass sie an Auslaendern in Europa sehen und lernen koennen, wie man sich anstaendig und gesetzeskonform verhaelt.

    Beispiele findest du hier und hier Europa und ziemlich frisch die Bild

    Jo