Hallo Maky,
ich las hier mit großer Interesse mit, ich verstehe Deinen Zwiespalt und auch Deinen inneren Kampf. Ich sehe hier einfach gemeinsame Probleme. Bei Dir steht "Maky Teil des Ganzen" , bei mir steht "Schildkröte" und ich finde das sehr passend. Ich sehe mich in weiter Ferne (ich drück es mal so aus) auch als Teil des Ganzen, weil ich weiß, dass es letztendlich so ist. Ich bin noch nicht bereit mich mit allem und jedem zu identifizieren und bewege mich mit Mini-Schritten darauf zu, ich identifiziere mich sehr wohl mit meinem nahen Umfeld, mit der Natur (eben wie eine Schildkröte). Ich grenze mich jedoch vor der Masse Mensch ab und bevorzuge die Einsamkeit, das Alleine-Sein mit meine Tieren und Pflanzen mit der Natur mit Sonne und Sternenhimmel und meine Freunde sind selektiert. Hier bin ich Teil des Ganzen.
Wenn ich Dich und Dein Temperament und Deinen Enthuisasmus betrachte (du kannst mich gerne aufklären, wenn ich falsch liege, ich kann es nur ekennen, nach dem, was Du hier schreibst) ist (war??? Nach Iskon) deine Intension absolut Teil des Ganzen definitf auch ohne Umwege direkt zu leben. Das heißt für mich, Du bist auf den Berg geflogen, vor dem ich noch stehe und erkennst mit einem Male, dass du den Weg dorthin mit all seinen Felsbrocken und beschwerlichen Gängen umschifft hast. Mit anderen Worten ausgedrückt: die Erfahrung des Erklimmens fehlt dir. (ich denke, DU verstehst, dass ich hier in Methapern schreibe). Darum hat Dich die Antwort bei Iskon auch so getroffen.
Ich bin kein Krishna-Anhänger, auch wenn ich viel darüber gelesen habe. Nur so nebenbei. Die Antwort von deinem Iskon-Partner hat mich jedoch veranlasst, überhaupt hier in diesem Faden zu schreiben. Denn genau in dieser Antwort sehe ich unser gemeinsames Problem. Wir werden direkt und ohne wenn und aber mit dem kommunalen Menschheitsbewußtsein konfrontiert. Auch wenn Du dich als "Teil des Ganzen" selber betrachtest und ich mich umgekehrter Weise abgrenze, stehen wir da gemeinsam vor dem großen Geheimnis und dem Schöpfungsakt, der die Geschicke der Menschheit bestimmt.
EO schreibt zwei Dinge:
[color=#0000CD]1. "Die Esotherik" gibt es nicht[/color]
Er setzt es bewusst in Anführungszeichen. Da der Satz so nicht stimmt. Das Esotherische liegt in jedem Menschen ohne Ausnahme. Es ist in meinen Augen das Göttliche, der Ursprung, dass was wir sind. Die Antwort darauf findet jeder nur in sich selbst. Wir kennen viele universelle Lebensgesetze, (wie z.B. Polaritäts-, Karma-, Resonanz-, Spiegelgesetz) diese auf die eigene Person angewendet und hinterfragt, bringt die Erkenntnis, die wir benötigen, um sie in unser Leben zu integrieren, in der Art, dass wir auch nicht umhin können, auch danach zu leben. Das sind die kleinen Schritte (des Erklimmens :shy: ).
[color=#0000CD]2. Die alternative Lösung muß OHNE Kampf auskommen.[/color]
Auch dieser Satz stimmt nur zur Hälfte. Wenn ich EO richtig verstehe, versteht er darunter einen Kampf physischer Gewalt, also OHNE diese physische Gewalt. Dem stimme ich vorbehaltlos zu. Aber es findet ein geistiger Kampf statt und der findet genau da statt, wo Dein Iskon-Gesprächstpartner den Finger darauf gelegt hat.
Aber ohne die Erkenntnis wer wir wirklich sind – diese ist das Wichtisgte, da nur sie uns von der Angst befreit, in der wir durch die sogenannte Elite bewusst gehalten werden. Die Angst ist der alleinige (Be)-Herrscher und die müssen wir besiegen. Wir müssen die Macht und die Schöpfungskraft unserer Gedanken erkennen und sie uns bewusst machen, da finden wir die Lösung.
LG Jo