Beiträge von Jo

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    Ei der Daus,
    Illu hat das Reimen raus –
    An Buchstaben
    Sich erlaben
    Hat er sich zum Ziel gesetzt,
    werden drum auch rumgehetzt:
    stehen hier in Glied un Reih’
    nicht im ungemischten Brei.
    Illu ist noch jung an Jahren
    Hat viel Wissen schon erfahren,
    auf seinem geistigen Ritt,
    teilt er es uns gerne mit,
    ja, ich schätze Illu sehr,
    bitte Illu gib noch mehr

    Jo :)

    Naja, in diesem Beitrag wird ganz klar dargestellt, dass etwas als "Wahrheit" gilt, was ich sehen und anfassen kann, dessen Existenz ich nicht negieren kann und auch nicht negieren will, auch wenn ich mich davon abwende. Das wird auch niemand bestreiten. Aber es läßt sich eben nur daran festmachen, hier fällt nir immer Goethe ein:

    [font='Arial']Habe nun, ach! Philosophie,
    Juristerei und Medizin,
    Und leider auch Theologie!
    Durchaus studiert, mit heißem Bemühn.
    Da steh’ ich nun, ich armer Tor!
    Und bin so klug als wie zuvor;
    Heiße Magister, heiße Doktor gar,
    Und ziehe schon and ei zehn Jahr
    Herauf, herab und quer und krumm
    Meine Schüler an der Nase herum –
    Und sehe, dass wir nichts wissen können!
    Das will mir schier das Herz verbrennen.
    Zwar bin ich gescheiter als alle die Laffen,
    Doktoren, Magister, Schreiber und Pfaffen;
    Mich plagen keine Skrupel noch Zweifel,
    Fürchte mich weder vor Hölle noch Teufel –
    Dafür ist mir auch alle Freud’ entrissen,
    Bilde mir nicht ein, was Rechts zu wissen,
    Bilde mir nicht ein, ich könnte was lehren,
    Die Menschen zu bessern und zu bekehren.
    Auch hab’ ich weder Gut noch Geld,
    Noch Ehr’ und Herrlichkeit der Welt.
    Es möchte kein Hund so länger leben!
    Drum hab’ ich mich der Magie ergeben,
    Ob mir durch Geistes Kraft und Mund
    Nicht manch Geheimnis würde kund;
    Dass ich nicht mehr mit sauerm Schweiß
    Zu sagen brauche, was ich nicht weiß;
    Dass ich erkenne, was die Welt
    Im Innersten zusammenhält,
    Schau’ alle Wirkenskraft und Samen
    Und tu’ nicht mehr in Worten kramen.
    O sähst du, voller Mondenschein,
    Zum letzten Mal auf meine Pein,
    Den ich so manche Mitternacht
    An diesem Pult herangewacht:
    Dann über Büchern und Papier,
    Trübsel’ger Freund, erschienst du mir!
    Ach! Könnt’ ich doch auf Bergeshöhn
    In deinem lieben Lichte gehen,
    Um Bergeshöhle mit Geistern schweben,
    Auf Wiesen in deinem Dämmer weben,
    Von allem Wissensqulam entladen,
    In deinem Tau gesund mich baden!
    Weh! Steck’ ich in dem Kerker noch?
    Verfluchtes dumpfes Mauerloch,
    Wo selbst das liebe Himmelslicht
    Trüb durch gemalte Scheiben bricht!
    Beschränkt mit diesem Bücherhauf’,
    Den Würme nagen, Staub bedeckt,
    Den bis ans hohe Gewölb’ hinauf
    Ein angeraucht Papier umsteckt;
    Mit Gläsern, Büchsen rings umstellt,
    Mit Instrumenten voll gepfropft,
    Urväter-Hausrat drein gestopft –
    Dass ist deine Welt! Das heißt eine Welt!
    Und fragst du noch, warum dein Herz
    Sich bang in deinem Busen klemmt?
    Warum ein unerklärter Schmerz
    Dir alle Lebensregung hemmt?
    Statt der lebendigen Natur,
    Da Gott die Menschen schuf hinein,
    Umgibt in Rauch und Moder nur
    Dich Tiergeripp’ und Totenbein.
    Flieh! Auf! Hinaus ins weite Land!
    Und dies geheimnisvolle Buch,
    Von Nostradamus’ eigner Hand,
    Ist dir es nicht Geleit genug?
    Erkennest dann der Sterne Lauf,
    Und wenn Natur dich unterweist,
    Dann geht die Seelenkraft dir auf,
    Wie spricht ein Geist zum andern Geist.
    Umsonst, dass trocknes Sinnen hier
    Die heil’gen Zeichen dir erklärt.
    Ihr schwebt, ihr Geister, neben mir;
    Antwortet mir, wenn ihr mich hört!
    (Faust)

    Also kann ich nur etwas als "objektive" Wahrheit sehen, dessen Exitenz bewiesen ist.Daneben gibt es im Geistigen 3 Wahrheiten:

    - Deine Wahrheit
    - meine Wahrheit
    und
    DIE WAHRHEIT

    und nach der WAHRHEIT ist die Menschheit seit Anbeginn auf der Suche - vieles an Weisheiten und Lehren - auch Widersprechendes - läßt sich in Büchern finden, aber handelt es sich hierbei um Wahrheiten bzw um DIE Wahrheit? Damit meine ich die Wahtheit, die IST und der wir mit allen möglichen Wissenschaften auf die Spur kommen wollen.
    Was uns logisch erscheint, was unser Herz anspricht, was unser Denken inspiriert, was unseren eigenen Erfahrungen und Erkenntnissen entsprcht, da sind wir gerne bereit, es als unsere Wahrheit anzunehmen, die wir letztendlich auch bereit sind, mit unserem Leben zu verteidigen.

    Wie Descartes sagte: "Ich denke, also bin ich. " Ist das die Wahrheit?

    Nachdenkliche Grüße,
    Jo

    PS, was ist denn eine objektive Wahheit??????? - DIE WAHRHEIT benötigt kein schmückendes Beiwort.


    [/font]

    Hallo Simone,

    wahrlich philosophisch, gewürzt mit Ironie und Lebens-Erfahrung - da kann ich dir als Vater von drei Kindern ebenfalls nur zustimmen, denn die gleichen Erfahrungen habe ich auch gemacht :thumbup: .

    Da schließe ich mich voll an, als Mutter von zwei Kindern habe ich diese Erfahrungen auch hinter mir - aber Frau Meyer hat gesagt...........

    @Hermann, Bildung im reinsten Sinne des Wortes hat absolut nichts damit zu tun, ob jemand studiert hat oder nicht, studieren schafft Wissen, leider in der Hauptsache (Vorgensweise) nach dem Ökonomischen Prinzip ausgerichtet - also meine Meinung :)

    http://www.wirtschaftslexikon24.net/d/oekonomische…hes-prinzip.htm

    Jo

    Hallo Simone,
    danke für Deine aufmunternden Worte,

    Hiermit unternehme ich - ein kleiner Tropfen -
    alles Sein beinhaltend,
    im Meer der Unendlichkeit treibend -
    den heroischen Versuch, ein Ereignis,
    welches bereits in anderer Form festgeschrieben ist,
    oder zur freien Gestaltung freigegeben ist,
    in so etwas unvollkommendes wie Worte zu kleiden.

    Als ob eine dem Erdboden verhaftete Schnecke
    das Gefühl eines durch die Luft gleitenden Vogels ...
    oder ein Erdling
    das Gefühl eines unendlichen weiten Sternenhimmels beschreiben könnte:
    Einmal Alles und doch nichts!

    Ist es die Polarität allen Seins,
    die uns anzieht oder ausgrenzt?
    weil das Andere besser, schlechter oder eben nur anders ist?
    Wie ein Tropfen Öl,
    der auf dem Weltenmeer dahin gleitet
    weil er oben ist - und den Sternenhimmel über sich sieht?
    der sich am unendlichen Horizont mit dem Meer vereint,
    alles umfassend....
    oder ist der Sternenhimmel unter ihm und er wird nicht vom Meer getragen
    sondern das Meer lastet auf ihm?

    Ob oben oder unten:
    die Einsamkeit und die Ausgegrenztheit finden ihre Ursache in der Andersartigkeit.

    Der kleine Tropfen Öl wird sich nie mit dem Wasser verbinden,
    es würde ihn nicht stärker machen, sondern schwächen, verflüssigen, verfliegen ...
    Jedoch seine Sicht ist beschränkt,
    er kann sich nicht über die Wasserfläche erheben
    und so ahnt er nicht,
    dass noch andere kleine Tröpfchen, gleich ihm,
    auf dem Weltenmeer treibend,
    die gleiche Sehnsucht nach Gleichheit in sich tragend
    nur Wasser sehend
    den strahlenden Sternenhimmel über oder unter sich,
    in den sie ihre Wünsche hinein projizieren,
    denn dort, in der der vielfältigen strahlenden Unendlichkeit
    muß doch etwas sein, was ihm entspricht...

    Und mit einem Male ahnt er mehr als das er sieht,
    dass seine Wünsche sich neben ihm, in einem kleinen gleichgearteten Tropfen zu manifestieren beginnen
    und für eine kurze Sekunde verschmelzen sie miteiander.
    Er weiß, es geschah nicht durch Wellenbewegung verursacht durch kräftigen Wind,
    nicht durch die lebensspendende Kraft der Sonne,
    noch durch die magische Kraft des Mondes....

    Er weiß. dieser kleine Tropfen neben ihm
    ist geradewegs von den Sternen zu ihm gekommen.

    (aus meinem Buch)

    LG Jo :)

    Warst du denn je auf einer Universität? :?:


    :) falls es Dich beruhigt, ja.
    Ich habe Abi und ein abgeschlossenes Sprachstudium. Mein Sohn übrigens auch (Medizinstudium). ich überlege mir schon sehr genau, was ich schreibe und ich konnte über Jahrzehnte beobachten, wie die Allgemeinbildung - zu Gunsten des Ökonomischen Prinzips - auf der Strecke blieb. Ich schreibe hier meine persönliche Meinung aus meiner Erfahrung heraus, wenn Du andere Erfahrung hast, wäre es nett, wenn Du sie mitteilen würdest.

    Jo

    Bitte, bitte... ;) Erhör' mein Flehen:
    [color=#000099]
    Zitat
    ebent [/color]

    gibt es nicht. Sieht furchtbar aus, klingt noch furchtbarer und wird nachher noch so übernommen.


    Stimme Dir uneingeschränkt zu - nur Dein Flehen wird nicht erhört werden, [color=#ff0000]ebent[/color] wird im "deutschen" Sprachgebrauch genutzt. Bei Beobachtung wird man feststellen: in der Hauptsache von männlichen Benutzern ab einem bestimmten Jahrgang. Das Wort "ebent" benutzen sie, um dem Wort "eben" mehr Ausdruckskraft zu verleihen, im Sinne "ist so. Punkt. Basta". Es wirkt für sie stärker, eben nach dem Motto: " ohne die Endbuchstaben "D" und "T" wäre die Deutsche Sprache ohne "Saff" und "Kraff"

    Entschuldigung für OFF-TOPIC :D

    Jo

    Simone. ich trau mich ja kaum etwas hier in diesen Faden zu schreiben - Worte können auch gar nicht ausdrücken wie wunderbar Deine Texte sind und wie sie wirken, Dein Malen mit Worten - traumhaft - ich bin Dein Fan.

    Jo

    Ich werde mir die jetzt auch mal durchlesen.

    Also ich bin natürlich seit gestern abend schon dabei, leider erst bei Thao 11, freue mich schon heute abend aufs Weiterelesen. Werde mein Mini-Laptop mit ins Bett nehmen und und die Reise mit Michel genießen[Blockierte Grafik: http://www.smiley-channel.de/grafiken/smiley2007/lesen/smiley-channel.de_lesen004.gif], egal, ob Fantasy oder echt.

    Abraxas hat mich erinnert, also auch lieben Dank fürs Hochladen,

    LG Jo

    Mensch sein will auch gelernt werden... ;)

    Stimmt genau und das ist auch an erster Stelle das Anliegen von W. von Humboldt: - nämlich zweckfreie Selbstverwirklichung -
    [color=#000099]
    „Der wahre Zweck des Menschen, nicht der, welchen die wechselnde Neigung, sondern welche die ewig unveränderliche Vernunft ihm vorschreibt, ist die höchste und proportionierlichste Bildung seiner Kräfte zu einem Ganzen. Zu dieser Bildung ist Freiheit die erste und unerläßliche Bedingung. (…) Gerade die aus der Vereinigung Mehrerer entstehende Mannigfaltigkeit ist das höchste Gut, welches die Gesellschaft gibt, und diese Mannigfaltigkeit geht gewiß immer in dem Grade der Einmischung des Staates verloren. Es sind nicht mehr eigentlich die Mitglieder einer Nation, die mit sich in Gemeinschaft leben, sondern einzelne Untertanen, welche mit dem Staat, d.h. dem Geiste, welcher in seiner Regierung herrscht, in Verhältnis kommen, und zwar in ein Verhältnis, in welchem schon die überlegene Macht des Staats das freie Spiel der Kräfte hemmt. Gleichförmige Ursachen haben gleichförmige Wirkungen. Je mehr also der Staat mitwirkt, desto ähnlicher ist nicht bloß alles Wirkende, sondern auch alles Gewirkte. (…) Wer aber für andere so räsoniert, den hat man, und nicht mit Unrecht, in Verdacht, daß er die Menschheit mißkennt und aus Menschen Maschinen machen will.“
    W. von Humboldt[/color]

    Was heute jedoch im Bildungsbereich – und besonders an den Universitäten - geschieht, ist die Begrenzung des Menschen auf Fertigkeiten und Begabungen, die seiner beruflichen Qualifikation und darüber hinaus den Interessen der Wirtschaft und des Staates dienen (sollen).

    Es liegt also an jedem Einzelnen, sich über diese Anforderungen (dieses Ansinnen) hinaus, zum gebildeten Menschen zu bilden.

    [color=#000099] „...daß die wahre Vernunft des Menschen keinen anderen Zustand als einen solchen wünschen kann, in welchem nicht nur jeder Einzelne der ungebundensten Freiheit genießt, sich aus sich selbst, in seiner Eigentümlichkeit zu entwickeln, sondern in welchem auch die physische Natur keine andere Gestalt von Menschenhänden empfängt, als ihr jeder Einzelne nach dem Maß seines Bedürfnisses und seiner Neigung, nur beschränkt durch die Grenzen seiner Kraft und seines Rechtes selbst und willkürlich gibt."
    Wilhelm von Humboldt[/color]

    Das Bücken und Schmiegen vor einem Menschen ist in jedem Fall eines Menschen unwürdig. Wer sich zum Wurm macht, kann nachher nicht klagen, dass er mit Füßen getreten wird.(Immanuel Kant, Philosoph)


    Jo

    [color=#000099][font='Arial, Helvetica, sans-serif']Bildung beschreibt das Bemühen um die Ausbildung aller persönlichen Kräfte eines Menschen zu einem harmonischen Ganzen. [size=10] (W. von Humboldt)[/size][/font][/color][font='Arial, Helvetica, sans-serif'][size=10]

    Hier schreibt W.H. selbst, dass es sich im zusammengefassten Sinne um eine „AUS-Bildung“ des Menschen handelt, er hätte m.E. nach zu den persönlichen Kräften noch die persönlichen Fähigkeiten zufügen sollen. Damit ist auch eines klar, die Fähigkeiten und Kräfte sind nicht bei allen Menschen gleich. [/size][/font][font='Arial, Helvetica, sans-serif'][size=10]Zu einem harmonischen Ganzen? Das ist ein frommer Wunsch – aber eben auch ein Ziel.

    Der Mensch, der eine natürliche Herzensbildung hat, ist bereits ein harmonisches Ganzes, er kann gar nicht anders und das ist unabhängig von irgendeiner AUS-Bildung. Was W.H. meiner Meinung nach wünscht, ist, dass Menschen eine "gesellschaftskonforme" Erziehung erhalten mit möglichst viel Wissen, ausgelegt im positiven Sinne, gemäß den Möglichkeiten und Fähigkeiten des Einzelnen.[/size][/font][font='Arial, Helvetica, sans-serif'][size=10]Ich sage ausdrücklich gesellschaftskonform, denn etwas anderes ist es nicht, der Mensch soll dahin geführt werden, dass er ein möglichst brauchbares und wertvolles Mitglied der Gesellschaft wird (und wie diese letztendlich aussieht, sei mal dahingestellt), der er angehört und er wird danach bemessen, vom wem? Natürlich von seinen Mitmenschen, der Gesellschaft.

    [/size][/font][font='Arial, Helvetica, sans-serif'][size=10]Also, um die Frage [/size][/font][font='Arial, Helvetica, sans-serif']"Was ist Bildung wirklich und wie wichtig ist sie uns?" zu beantworten, kann man schon gar nicht nach dem „uns“ fragen, sondern nur wie wichtig ist sie für den Einzelnen? Also für DICH?

    Für einen Menschen, der in der Gesellschaft einen "höheren" Rang einnehmen möchte (will), ist sie mit das Wichtigste, und er wird danach streben möglichst viel Wissen in sich aufzunehmen und wenn er wirklich über vielseitige Fähigkeiten verfügt, wird er auch in der Lage sein, dieses Wissen für sich anwendbar zu machen. (ich lasse das gewinnbringend anwendbar mal weg, aber eben nicht ganz)

    Ein anderer Mensch z.B. der zufrieden und glücklich mit sich und seiner Umwelt ist, dem es nicht wichtig ist, welchen Rang er in dieser Gesellschaft einnimmt, wird sich nur ausschließlich dem zuwenden, was für ihn wichtig für sein ganz persönliches Leben ist, er lebt und genießt es.

    Das sind natürlich zwei Extreme, dazwischen gibt es viele Facetten. Demnach sollte die Frage anders gestellt werden, nämlich: wie wichtig ist Bildung für unsere Gesellschaft. Denn an erster Stelle ist es die Gesellschaft (der Staat) der Bildung für wichtig hält und es dem Einzelnen nahe bringt und ihn darauf ausrichtet, dass (AUS)-Bildung das wichtigste Fundament einer Gesellschaft darstellt. - (Schulpflicht) –

    Im Grunde genommen, ist es ein Erziehungsprogramm, ausgerichtet auf die Interessen und Ziele des Staates mit der Zielsetzung, eine homogene Gesellschaft zu verwirklichen, wie gesagt, frommer Wunsch.

    Damit will ich in keiner Weise ausschließen, dass jeder Einzelne selbst um Wissen und Bildung bemüht ist und selbst derjenige, der es nicht ist, kommt nicht umhin, Wissen in sich aufzunehmen, das Leben lehrt ihn, durch Erfahrungen.

    Jo

    [/font]

    Ich denke, dass hier ganz wesentlich zwischen AUS-Bildung und Bildung unterschieden werden sollte (muß).

    Man kann in jedem Bereich spezifisch ausgebildet werden und damit auch zum Fachidioten werden oder eben zu einem hervorragenden Spezialisten mit einem ungeheuren angelernten und anwendbaren Wissen- Das ist jedoch in meinen Augen nicht ausschlaggebend für Bildung.

    In meinen Augen erkennt man einen gebildeten Menschen an seiner "Herzensbildung" und das kann ein ganz einfacher Mensch sein, - er muß noch nicht einmal lesen und schreiben können – aber auch einer, der mit Wissen und Kenntnissen vollgestopft ist - man erkennt ihn an seinem Charakter, an seinem Umgang mit seinen Mitmenschen, mit seinem Umfeld einschließlich der Natur, an seinem Glauben. Hier kann mehr Weisheit gefunden und entdeckt werden, eine natürliche Weisheit und Bildung sie ist unwandelbar.

    Bildung wird gelebt.
    Jo

    Hallo X (hab mal Deine "X" gezählt :) )

    Nein, was mich betrifft, ist es weder ein Geschreibsel noch eine Zeitverschwendung. Sehr gut nachvollziehbar.
    Ich bewundere Deinen Mut und Deine Offenheit - soviel Selbst von Dir preis zu geben in einem öffentlichen Forum. Ich mag "verrückte" Menschen, sie stehen mir sehr nahe. Freue mich, dass Du wieder hier bist ._) Lieber ver - rückt, als in ausgelatschten Fußspuren anderer zu laufen. :thumbup:

    LG Jo

    „Das kluge Kind: "Kannst du einen Stern anrühren?" fragt man es. "Ja", sagt es, neigt sich und berührt die Erde.“
    Hugo von Hofmannsthal (1874-1929)
    [size=10]
    Danke für die wunderschöne und bewußtmachende Video-Abfolge,
    Danke an Prof. Carl Sagan für seine ins Bewußtsein dringende Wahrworte.[/size]

    [size=10]Jo[/size]

    Ich grüße also alle Freiheits, Frieden und Gerichtigkeits-liebende Menschen hier auch wenn der Großteil vermutlich immernoch als Sklave der GmbH oder vornehmer als Personal rumlaufen.


    Grüße Dich auch,


    Sind wir nicht alle Sklaven? An erster Stelle unserem eigenen Körper gegenüber, für dessen Wohlbefinden wir sorgen (müssen)? Dann sind wir natürlich daran gehalten, auch dafür zu sorgen, dass andere in ihrem Wohlbefinden nicht durch unser Dasein gestört oder gehindert werden und wir sorgen für unsere Kinder und uns nahe stehende Menschen. Das ist normal, nicht wahr? Und wir bemerken es noch nicht einmal als Einschränkung unserer Freiheit, wir tun es frei(willig) – wir halten uns an Regeln, die immer und überall vorgegeben werden.

    Was ist denn Freiheit? Freiheit gibt es m.E. nach nur noch im Geistigen und selbst da wird sie attackiert, durch die Flut von Informationen, sei es durch Menschen, Internet, Fernsehen, Werbung. Wir sind Sklaven unseres Konsumverhaltens. Wir sind in jeder Form abhängig und ein Großteil der Menschheit macht sich selber abhängig davon, was ANDERE wohl von ihnen halten, denken. Sie begeben sich selbst damit frei(willig) ins Sklaventum. Freiheit in einer menschlichen Gemeinschaft gibt es nicht, diese ist geprägt (oder sollte es sein) durch Rücksichtnahme und Verantwortung anderen gegenüber und wo das nicht ausreicht, reglementiert durch Regeln.

    Un-Freiheit wächst proportional zu unseren (materiellen) Ansprüchen - Freiheit gibt es meiner Meinung nach nur im körperlosen Dasein.

    Jo

    [color=#0000ff][font='Arial'][size=12]Die Verletzung von Menschenrechten ist
    kein Straftatbestand!?
    [/size][/font][/color]

    [font='Arial'][size=10]Diese Erkenntnis verdanken wir einem Schreiben des Leitenden Oberstaatsanwaltes in Bremen an einen Vater, der wiederholt einen
    Richter angezeigt hat. Wir zitieren den vollen Wortlaut dieses Schreibens:
    [/size][/font]

    [font='Arial'][size=10]Sehr geehrter Herr X,

    ich habe davon abgesehen, gegen Richter B. ein neues Ermittlungsverfahren einzuleiten. [color=#ff0000]Die[/color] [color=#ff0000]Verletzung von Menschenrechten ist kein Straftatbestand.[/color] [color=#ff0000]Die Staatsanwaltschaft darf deshalb nicht tätig werden.[/color]

    Gestatten Sie mir bei dieser Gelegenheit ein offenes Wort: Mit Ihren ständigen Strafanzeigen kämpfen Sie an der falschen Front. Das Strafrecht hilft Ihnen auch dann nicht, wenn Richter B. objektiv falsch entscheiden sollte. Strafrechtliche Tatbestände in diesem Bereich verlangen vorsätzliches Handeln, was man einem Richter kaum nachweisen kann.[/size][/font]

    ........................

    Ich will nicht das ganze Schreiben hier aufführen, bei Interesse : http://www.vafk.de unter Menschenrechte, dort kann man das gesamte Schreiben lesen.

    LG Jo

    [font='Arial'][/font]

    Der Fall Sürmeli, wo die Menschenrechtsverletzung in der Verschleppung des Verfahrens (nach einem Verkehrsunfall) liegt,
    dient nicht so wirklich als gutes Beispiel. Auch nicht, das Herr Sürmeli sich selbst als Hochkommissar des europäischen Zentralrats für Menschenrechte ausgerufen hat.

    Nun, Menschenrechtsverletzungen in Deutschland sind durchaus real - im übrigen stellt auch die Verschleppung eines Verfahrens eine Menschenrechtsverletzung dar, dafür gibt es außer Sürmeli auch andere Beispiele. Aber darin erschöpfen sich die Menschenrechtsverletzungen nicht.


    [size=14][font='Arial'][color=blue]Menschenrechtsverletzungen werden in Deutschland nicht korrigiert![/color][/font][/size][size=10][font='Arial']
    (Kundgebung zum Tag der Menschenrechte in Karlsruhe)[/font][/size]

    Artikel hier:
    http://%5burl

    Leider kann man die Seite so nicht aufrufen, bei Interesse: http://%5burl , dann auf Archiv klicken, Jahr 2006, Datum 09. Dezember.
    [color=#0000ff][size=14]
    Deutschland verstößt gegen Uno-Pakt
    [/size][/color]

    Von Daniel Kluge

    Arbeitszwang für Sozialhilfeempfänger, kein Kindergeld für Flüchtlinge, eingeschränkte Leistungen für Asylbewerber - das sind nach Ansicht zahlreicher Menschenrechtsorganisationen Beispiele für die Verletzung sozialer Menschenrechte in Deutschland.
    weiter hier:
    http://www.spiegel.de/politik/deutsc…,134483,00.html

    [color=#000099][size=14]Deutschland: USA sehen Verstöße gegen Menschenrechte[/size][/color]
    Donnerstag 11.03.2010, 20:36

    In seinem Jahresbericht zum Stand der Menschenrechte weltweit hat das US-Außenministerium auch Deutschland kritisiert: Es gebe einzelne Fälle von Diskriminierung religiöser und ethnischer Minderheiten. (u.a. auch, was die Meinungsfreiheit betrifft)

    Artikel hier:
    http://www.focus.de/politik/deutsc…aid_488845.html


    Und hier:
    Au mois de décembre 2006 des parents des toutes les nations lançaient une pétition au Parlament Européen contre le Jugendamt allemand-......

    Übersetzung:
    Im Monat Dezember 2006 brachten die Eltern aller Nationen eine Petition gegen das deutsche Jugendamt bei dem Europäischen Parlament ein .......

    http://video.google.de/videoplay?docid=-8877786064054699744#

    Naja und das ist nicht alles,

    LG Jo

    Zitat von nanabosho

    und selbst wenn wir annehmen wollen - ich habe über einiges mächtige Zweifel -, dass sämtliche Aussagen über Jesus in den herkömmlichen Evangelien tatsächlich auch historische - also auf materieller Ebene geschehene - Ereignisse beschreiben, haben wir dazu die Aussage von Jesus selbst bei seiner Festnahme in Gethsemane, dass ihm "jederzeit Legionen von Engeln zu Hilfe kämen", wenn er denn wollte. Ein "in sich stimmiger Mensch", meine ich, bestimmt selbst, was ihm geschieht oder nicht geschieht. Das hieße im Fall von Jesus, dass er selbst alles so gewollt und herbeigeführt hat.

    Was zu beweisen wäre! - Im übrigen sollte man nie die Rechnung ohne den Dritten machen.

    LG Jo