Beiträge von Jo

    Deutsche Wikileaks-Seite weiterhin am Netz

     [Blockierte Grafik: http://ais.badische-zeitung.de/piece/02/4d/68…3-p-590_450.jpg] Warum gehört einem Freiburger die deutsche Domain?


    Eine der heißesten Adressen des Internets gehört einem Freiburger – nun äußerst sich Theodor Reppe über Angriffe auf seine Domain wikileaks.de und die Situation des Enthüllungsportals.

    Derzeit einer der Schlüsselzugänge zu den Informationen des Enthüllungsportals Wikileaks: http://www.wikileaks.de. Das Porträt auf dem Bildschirm zeigt Wikileaks-Gründer Julian Assange.

    Über seine Originalseiten in den USA ist Wikileaks derzeit nicht mehr zu erreichen, dafür aber über http://www.wikileaks.de/ –diese sogenannte Domain gehört Theodor Reppe (24) aus Freiburg. Beruflich arbeitet Reppe als Systemadministrator bei einer Freiburger Internetfirma. Jens Schmitz hat mit ihm gesprochen.

    Interview: Wikileaks.de Domain-Besitzer über Angriffe und Ziele

    BZ: Herr Reppe, Sie sind Eigentümer der Domain http://www.wikileaks.de/ – seit wann?
    [color=#0000ff]Reppe: Seit 2006, als ich mitbekommen habe, dass das Projekt gegründet wurde.[/color]
    BZ: Und warum haben Sie sich die Domain gesichert?
    [color=#000099]Reppe: Weil ich das Projekt gut fand und mir dachte, bevor sich die jemand anders schnappt, der sie nur verkaufen oder Werbung draufstellen will, mach ich das.[/color]
    BZ: Sie hingegen haben keine eigenen Inhalte auf der Seite.
    [color=#000099]Rappe: Nein, ich habe einfach nur auf den Originalserver weitergeleitet. Im Moment verlinke ich auf einen Spiegelserver, also eine Kopie, weil ja die direkten Server immer nur kurz online sind.
    [color=#000000]BZ: wo steht den dieser Spiegelserver?[/color]
    Reppe: der steht bei der Piratenpartei in Deutschland. es gibt inzwischen weltweil um die 750 solcher Server.[/color]
    BZ: Am Dienstag wurde Wikileaks-Frontmann Julian Assange festgenommen – wie wichtig ist er als Identifikationsfigur?
    [color=#000099]Reppe: Ich finde ihn ein bisschen zu wichtig. Das ganze Projekt ist ja eigentlich mal dezentral angelegt gewesen. Er hat sich selber da als zentrale Figur hochstilisiert. Ich denke, das könnte jetzt auch eine Chance sein, dass der Schwerpunkt wieder mehr auf dem Projekt liegt – auch wenn ich die Verhaftung natürlich nicht gut finde.[/color]
    BZ: Warum?
    [color=#000099]Reppe: Weil ich denke, dass es ein abgekartetes Spiel der Staaten ist. Im Moment soll er ja noch nicht mal mehr angeklagt sein, sondern nur als Zeuge befragt werden. Und dafür dann einen internationalen Haftbefehl? Zumal ja auch sein Anwalt der Staatsanwältin mehrfach Videokonferenzen und Telefonate angeboten hat.[/color]
    BZ: Neben Amazon haben inzwischen eine ganze Reihe weiterer Firmen ihre Beziehungen mit Wikileaks oder Assange eingestellt. Sehen Sie überall Druck aus den USA am Werk, oder sind das vielleicht auch berechtigte Reaktionen?
    [color=#000099]Reppe: Ich denke, bis auf Assanges Schweizer Konto bei der Postfinance, wo offenbar ein Adressfehler vorlag, ist alles auf Druck der USA passiert. Bei Amazon ist es ja sogar rausgekommen, dass dort schon seit einigen Monaten Druck gemacht wurde. Und bei der Bank – das ist ja auch immer eine Frage der persönlichen Einstellung der Mitarbeiter, wie man reagiert.[/color]
    BZ: Fürchten Sie persönlich Konsequenzen aus Ihrem Engagement?

    [color=#000099]Reppe: Ich glaube, in Deutschland hält man sich schon an geltendes Recht. Ich tue ja nichts, was illegal wäre, ich verlinke einfach auf eine weitere Seite. Dass ich überwacht werde, ist möglich – dann sollen sie mich eben überwachen.[/color]
    BZ: Amazon gehört zu den Anbietern des sogenannten Cloud Computing, bei dem Unternehmen ihre Daten an andere Firmen auslagern – in diesem Fall musste Wikileaks froh sein, dass es nach der Sperrung Kopien der Zugänge hatte. Müssen sich andere Kunden solcher Dienste nun fragen, ob sie sich völliger Willkür aussetzen?
    [color=#000099]Reppe: Man sollte sich sehr gut überlegen, ob man als deutsche Firma seine Daten bei einem amerikanischen Unternehmen lagern will. Das würde ich meinem Chef nicht raten (lacht).[/color]
    BZ: Am Montagvormittag war Ihre Seite http://www.wikileaks.de nicht zu erreichen, später ging sie dann wieder. Zeichen für einen Angriff oder schiere Überlastung?
    [color=#000099]Reppe: Das ist schon ein Zeichen für eine Attacke, aber nicht auf die Domain, sondern auf den Server, der dahinter stand. Bis Montagmorgen war da noch einer von den offiziellen Wikileaks-Servern eingetragen, und der wurde angegriffen. Als ich das gemerkt habe, habe ich auf den deutschen Piratenspiegel umgeleitet.[/color]
    BZ: Setzt sich da eine Regierung hin und bombardiert Ihre prominente Adresse?

    [color=#000099]Reppe: So ungefähr wird das laufen. Die machen das vielleicht nicht selber, sondern mieten sich über die Szene ein Bot-Netz mit 100.000 Rechnern und lassen die mal da draufschießen. Das kostet pro Stunde ein paar hundert Dollar.[/color]
    BZ: Bot-Netze bestehen aus Computern, die durch eingeschmuggelte Software ferngesteuert werden, meist unbemerkt. Wo miete ich sowas? Ist das legal?
    [color=#000099]Reppe (lacht): Nein. Aber wenn man ein paar Leute kennt im Internet, dann kriegt man sowas auch. Wenn’s aber richtig groß wird und nun auch wieder die Wikileaks-Befürworter Amazon oder Banken wie die in der Schweiz angreifen, dann wird da auch ein bisschen mehr Kapazität zustande kommen.[/color]
    BZ: Gibt es denn so viele kompetente Sympathisanten?
    [color=#000099]Reppe: Da reicht ein Experte, der ein Bot-Netz organisieren kann. Und dass es jetzt schon 750 Spiegel gibt, zeigt ja auch, dass schon viele kompetente Personen mit Wikileaks sympathisieren.[/color]
    BZ: Intern gibt es durchaus auch Streit. Erst hat Assange sich mit dem Mitgründer John Young überworfen, dann mit seinem deutschen Sprecher Daniel Domscheit-Berg. Worum geht es?
    [color=#000099]Reppe: Um Transparenz und Demokratie intern. Darum, dass Assange sich als Chef präsentiert und nicht wirklich demokratisch entschieden wird. Dass das Projekt die Intransparenz der Regierungen kritisiert, selbst aber genauso wenig rauslässt darüber, wie etwa Gelder verwendet werden. Das ist zum Teil Selbstschutz, aber zum Anspruch passt es nicht.[/color]
    BZ: Diese Bedenken bringen Sie aber nicht von Ihrem Engagement ab?
    [color=#000099]Reppe: Die Sache an sich ist ja gut, und noch gibt es kein echtes Konkurrenzprojekt. Daniel Domscheit-Berg will diesen Monat noch eines starten. Wenn es dort besser läuft, hätte ich auch kein Problem damit, das neue Projekt zu unterstützen.
    [/color]
    http://www.badische-zeitung.de/freiburg/wikil…--38611668.html


    Wikileaks nennt Terrorziele

    Die Enthüllungsplattform Wikileaks hat eine von US-Diplomaten erstellte Geheimliste mit Terrorzielen veröffentlicht. Auch deutsche Unternehmen wie BASF und Siemens werden darin genannt.

    http://www.badische-zeitung.de/nachrichten/de…--38571309.html

    Die meisten der Enthüllungen durch WikiLeaks stießen bei den Betroffenen auf Dementis oder geheuchelte Entrüstung, Minister Rudd jedoch bekannte sich stolz zu den Bemerkungen in dem Dokument und sagte, es liege voll und ganz im Interesse Australiens, die Vereinigten Staaten von Amerika zu einer militärischen Aggression gegen China zu drängen. Er sagte weiters, dass er als australischer Außenminister weiterhin diese Position vertreten wird.


    Na klar, charakterlose Menschen stehen selten zu dem, was sie äußern, sie besitzen wenig Moral oder überhaupt fast keine und fühlen sich selber noch schlecht und unfair behandelt, wenn sie jemand darauf hinweist. Im Gegensatz zu Minister Rudd, auch wenn er Amerika zur Agression aufführt, er steht zu sich vor aller Welt, also Charakter hat er, die Richtung müßte man noch bestimmen :sleeping:

    Mit dem Beitrag der TAZ gehe ich auch ziemlich konform, bis auf Zitat:
    "Mehr Macht für den Staat, aber weniger Transparenz für den Bürger"
    Das stößt mir genauso auf, wie wenn man das der BRD aufoktroierte Grundgesetz als Verfassung für das Deutsche Volk deklariert.
    Es ist schon eine zeitlang her, dass ich die Schulbank gedrückt habe, aber ich erinnere mich noch sehr gut und wir hatten noch keine umerzogenen Lehrer ;(
    Eines unserer Aufsatzthemen z.B. war: "Kritik am Staate steht dir zu, doch denk daran der Staat bist Du!" Heute wird vielfach gesagt "der Souverain ist das Volk" - klingt wie ne Gebetsmühle, leer und ohne Inhalt.
    Für mich müßte es heißen "mehr macht den Lobbyisten, die in der Regierung sitzen, keine Transparenz für den BRD-Bürger, damit er die Machenschaften nicht erkennt"
    Nur wenn man die 50 Jahre sukzessiv verfolgt hat, wirkt die Nicht-Transparenz nicht so, wie sie es gerne hätten.
    Ein zweites Aufsatzthema war ein Zitat Göethes "Was du ererbt von Deinen Vätern, erwirb es, um es zu besitzen",
    das nur mal so am Rande,

    Gruß Jo

    Ach so, hab noch was:Die Flucht nach vorn :D

    [font='Verdana']FDP wirft USA Internet-Zensur vor. Liberaler Rechtsexperte Ahrendt verteidigt Wikileaks. [/font][size=10][font='Verdana']Die Versuche der USA, "solche Seiten zu eliminieren, sind massive Angriffe auf die Pressefreiheit und eine Bevormundung des Bürgers“.[/font][/size][size=10][font='Verdana'] (ich kringel mich vor Lachen)[/font][/size]


    [size=10][font='Verdana']Die FDP greift die USA wegen ihres Agierens gegen die Internetplattform Wikileaks an. „Es ist falsch, Wikileaks mundtot zu machen“, sagte der rechtspolitische Sprecher der Bundestagsfraktion, Christian Ahrendt, der Financial Times Deutschland (Mittwochsausgabe). Die Versuche der USA, "solche Seiten zu eliminieren, sind massive Angriffe auf die Pressefreiheit und eine Bevormundung des Bürgers“, sagte Ahrendt. „Die Veröffentlichung der Staatsgeheimnisse sind nicht das Problem von Assange oder Wikileaks. Der Staat muss seine Unterlagen selbst schützen. Dazu hat erausreichend Kapazitäten und Mittel“. (genau, darin ist die BRD doch Meister)

    Auch das Verhalten von Unternehmen wie Mastercard oder Amazon bei der Verfolgung von Wikileaks sieht der Rechtsexperte kritisch. „Die Unternehmen würden zu Handlangern der US-Regierung, wenn sie Wikileak die Zusammenarbeit aufkündigen.“

    Ahrendt stellte klar, dass das[color=#ff0000] „Gesetz zur Stärkung der Pressefreiheit“, das gerade in der parlamentarischen Abstimmung ist, Veröffentlichungen von Geheimnissen in Deutschland besser schützen würde.[/color] (Nachtigall ich hör dir trappsen) Nach dem neuen Gesetz macht sich kein Journalist mehr strafbar, (wers glaubt wird selig[/font][/size]) [size=10][font='Verdana'] wenn er lediglich ihm zugespieltes Material veröffentlicht. Genau das habe Assange gemacht, sagte Ahrendt.

    Zitat Ende, Quelle: MMNEWS

    Womit jetzt klar sein dürfte, in der nächsten Regierungsperiode mischt die FDP nicht mehr mit.


    [/font][/size]

    Hallo Luis,
    Schreib ein Buch, das wird bestimmt spannend.
    Auch wenn ich gegensätzlicher Meinung bin:

    Der Wille des Menschen ist frei
    Also hier muss ich mal Immanuel Kant zur Hilfe nehmen. Er glaubte auch an den freien Willen des Menschen und hielt diesen auch für beweisbar. Seine Annahme beruht darauf, dass die Handlungen des freien Willens nicht in der Welt stattfindet, in der die "wissenschaftlichen Gesetze" gelten, sondern in einem Bereich, der sich dem wissenschaftlichen "Verständnis" entzieht.

    Er begründet dies, seine Behauptung, wie folgt:
    Der Mensch verfügt über moralische Begriffe wie gut oder richtig und er weiß aufgrund dessen, was eine gute oder schlechte Handlung ist, selbst wenn er es versucht, dies außer acht zu lassen, wird ihm das nie in der Vollkommenheit gelingen. Also laut Kant MUSS der Mensch eine Wahl haben, ob er etwas tun will oder nicht, wenn er diese Wahl nicht hätte, wäre die Moral eine Illusion, moralische Äußerungen ohne Bedeutung, Pflicht sinnlos sowie auch jede Empfehlung an jemanden eine Handlung durchzuführen.

    Wer nicht glaubt, einen freien Willen zu haben, kann auch nicht beurteilen ob eine Handlung falsch oder richtig (z.B. im moralischen Sinn) – denn der so Handelnde hatte ja dann keine Wahl, was wiederum dem Denken des Menschen widerspricht.

    Gemäß Immanuel Kant glauben die Menschen nicht nur an eine empirische Welt der Wissenschaft, sondern auch auch an ein nicht-empirisches Universum, in dem der Mensch Entscheidungen trifft, die Auswirkungen auf seinen Körper haben und entweder zu Lob oder Tadel führen. (also Anerkennung oder Ablehnung, wobei der Mensch immer bestrebt ist, Annerkennung zu erhalten )

    Laut Immanuel Kant können nur rationale Wesen (also vernunftbegabte) moralisch handeln, da sie das Wesen der Moral verstehen. Er geht von einer moralischen Welt aus, in der moralische Gesetze herrschen, die die gleiche Allgemeingültigkeit besitzen, wie die wissenschaftlichen Gesetze der empirischen Welt.

    Beide, die Moral, wie auch die Wissenschaft gründen sich auf die Vernunft. Sein berühmter kategorischer Imperativ ist seine Grundregel der Moral:
    "Handle so, dass die Maxime deines Willens jederzeit als Prinzip einer allgemeinen Gesetzgebung gelten könnte".

    Ich habe mich schon so lange und so intensiv mit diesem Thema "freier Wille" auseinander gesetzt und ich gehe in dieser Hinsicht mit Kant konform.

    lieben Gruß
    Jo

    Abraxas,
    das liegt wahrscheinlich daran, dass ich ein ziemlich spontaner Mensch bin mit einem breiten Grinsen. Kann sein, dass Du das nicht verstehst. Es kribbelt in meinen Fingern und ich muss es dahin schreiben wo's für mich passt :) (wenn die Idee in meinen Kopf kommt)
    Ich bin aber auch gerne bereit im Forum Deutsche kultur zu schreiben, obwohl ich das ganze Forum als eine Art "Deutsche Kultur" betrachte. - Immerhin hab ich ja schon im Forum "Literatur" geschrieben :P

    Lg Jo

    PS, ich finde es auch wichtig, dass es viele Seiten gibt, wie wichtig das ist, sieht man ja jetzt an Wikileaks.

    Stimmt Abraxas, aber Island-Bürger sind keine BRD-Bürger, das sind noch ziemlich freidenkende Menschen.

    Und wenn dieses in der BRD funktionieren würde, bin ich keinesfalls davon überzeugt, dass wir das erfahren würden. Die Stimmzettel würden wahrscheinlich verschwinden, oder "ungültig" sein. Ich habe was die BRD betrifft weder Glaube noch Vertrauen.

    LG Jo

    Illuminatus,
    also ich bin in meinem Kopf herumgeirrt um eine passende Metapher, ein passenden Märchnen oder ähnliches zu finden, NIX.
    Da greif ich doch lieber auf mein mesitgeliebtes Werkzeug zurück das da heißt: Ballade. Das Land der Dichter und Denker ist ja voll davon:

    Das Rechte und Schlechte
    Franz Grillparzer
    * Geboren am 15.01.1791 in Wien.
    † Gestorben am 21.01.1872 in Wien.

    Mit frechen Feinden kriegen,
    Und sie nur stets besiegen,
    Das wär schon recht!
    Doch ohn ein Schwert zu ziehen,
    Nur immer, immer fliehen,
    Ei, das ist schlecht!

    Mit immer tapfern Kämpfen,
    Des Feindes Rachgier dämpfen
    Das wär schon recht!
    Mit Planen, die nichts taugen,
    Das Land nur auszusaugen,
    Ei, das ist schlecht!

    Wenn Schurken sich beraten,
    Und Leut und Land verraten,
    Das ist nicht recht!
    Doch sie zu pensionieren,
    Statt zu arkebusieren, - (arkebusieren= ca. erschießen)
    Ei, das ist schlecht!

    Im Siebenjährgen Kriege
    Hatt man sehr wenig Siege,
    Das war nicht recht!
    Doch jetzt so schrecklich kriegen,
    Und auch nicht einmal siegen,
    Ei, das ist schlecht!

    Dem Lande Frieden schenken
    Und Leut und Land bedenken,
    Das wär schon recht!
    Doch jetzo Friede schließen,
    Draus kann nichts Guts entsprießen,
    Nein, das ist schlecht!

    Wenn man nun reformierte
    Und alles weiser führte,
    Dann wärs schon recht!
    Doch bleibt es noch beim alten,
    Und läßt man Schurken schalten,
    Ei, dann ists schlecht!


    Gruß Jo :)

    Also ich hätte auch noch einen super Ausschnitt aus Schillers Glocke :P

    wikkileaks stört das ausgeklügelte System, darum muß es weg und Assange möchte man tot sehen. Und alle, die Wikkiileaks unterstützen und helfen haben kein Leben mehr in den USA. Aber es wird nicht nur in USA bleiben, Global Players - wie es funktioniert, kann man jetzt beobachten.

    Frankreich stellt Wikileaks-Server ab
    Ein Grund für den Ausfall des französischen Servers wurde zunächst nicht genannt. Der französische Industrieminister Eric Besson hatte es am Freitag als «inakzeptabel» bezeichnet, dass die Enthüllungsplattform von Frankreich aus betrieben werde und damit gedroht, den Dienst von inländischen Servern zu verbannen.
    Die Enthüllungsplattform Wikileaks ist über ihren Hauptserver in Frankreich nicht mehr erreichbar.

    Die Schweizer Piratenpartei hat bereits Gegenmassnahmen eingeleitet.
    Die Schweizer Unterstützer des Projekts teilten am Sonntag mit, das der Hauptserver in Frankeich nicht mehr erreichbar sei. Denis Simonet von der Schweizer Piratenpartei sagte der Nachrichtenagentur AP, die Adresse wikileaks.ch werde auf einen anderen Server umgeleitet.
    http://www.tagesanzeiger.ch/digital/intern…/story/15375322

    Wikileaks ist nicht mehr zu stoppen
    Von Matthias Chapman.

    Aktualisiert vor 28 Minuten 156 Kommentare

    Der Kopf ist verhaftet, die Konten gesperrt, die Angriffswelle rollt. Und dennoch: Wikileaks wird weiterleben, die Idee findet immer mehr Anhänger. Es entwickelt sich eine Art Kulturkampf.
    http://www.tagesanzeiger.ch/digital/intern…/story/17953393

    Afghanistan-Umfrage der ARD
    Das Ansehen des Westens ist so schlecht wie nie

    Zwei Drittel der afghanischen Bevölkerung stellen dem westlichen Engagement in ihrem Land ein negatives Zeugnis aus, mehr als ein Viertel befürwortet sogar Anschläge auf die NATO. Die Hoffnung auf eine Wende zum Besseren wurde in weiten Teilen des Landes enttäuscht; auch das Ansehen Deutschlands ist dramatisch gesunken. Das sind die Ergebnisse der neuen Afghanistan-Umfrage von ARD, ABC, BBC und "Washington Post".
    Von Arnd Henze, WDR

    Neun Jahre nach dem Sturz des Taliban-Regimes hat das Ansehen des Westens in der afghanischen Bevölkerung ein Allzeittief erreicht. Nicht einmal mehr jeder dritte Afghane bewertet das Engagement von USA und NATO positiv, während zwei Drittel der Bevölkerung den Verbündeten ein negatives Zeugnis ausstellen. Besonders dramatisch ist der
    Sympathieverlust der Deutschen im Nordosten des Landes, dem Einsatzgebiet der Bundeswehr. Das sind die ernüchternden Botschaften der sechsten gemeinsamen Umfrage, die die ARD mit ihren Partnern ABC, BBC und "Washington Post" unter 1691 Afghaninnen und Afghanen durchgeführt hat.
    mehr hier: http://www.tagesschau.de/ausland/afghanistanumfrage190.html

    14 Grad bei uns warm und es regnet wie......, na ihr wißt schon :sleeping:


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    Na ist ja gut das die Engländer ihn geschnappt haben und nun Schweden ausliefern dürfen.

    The Swedish Prosecution Authority states that extradition of
    Julian Assange to the USA, a non-EU member, cannot be done by Sweden
    unless consent is given by Britain as an EU member.

    http://cryptome.org/

    Also wir werden erfahren, was die Briten tun werden.

    Jo

    Auf dem Schachbrett der Weltpolitik

    Afghanistan – wild und unzugänglich, das Land, an dem sich die Sowjets die Zähne ausbissen. Afghanistan geriet schon vor über 150 Jahren in den Brennpunkt der Weltpolitik. Damals waren es die Engländer, die hier ihren Meister fanden. Es erging ihnen nicht anders als heute den sowjetischen Invasoren.

    Auch Theodor Fontane 1819–1898 befaßte sich seinerzeit mit dem Konflikt und faßte die britische Tragödie am Hindukusch in eine Ballade: Das Trauerspiel von Afghanistan. Sie handelt von der katastrophalen Niederlage der Engländer im ersten anglo-afghanischen Krieg im Januar 1842.

    Die Ballade ist kaum bekannt, aber auf Grund der Ereignisse in Afghanistan immer noch aktuell. Es ist daher vielleicht ganz interessant, sie einmal näher zu betrachten und hintergründig zu analysieren, den geschichtlichen Hintergrund zu durchstöbern und damit die Ballade lebendig werden zu lassen. Sie mit zeitgenössischen Bildern zu illustrieren und Texte heranzuziehen, die auch Fontane kannte. Denn man sieht nur, was man weiß, sagte er einmal.

    Der vielseitige Publizist Fontane war 1857 als Auslandskorrespondent für deutsche Zeitungen in London tätig und ging nebenher der Schriftstellerei nach. Er beschäftigte sich auch mit Themen aus der englischen Geschichte und stieß unweigerlich über Britisch-Indien auf Afghanistan. Fontane kommentierte mit dieser Ballade einen damaligen Brennpunkt der Weltpolitik literarisch, das Afghanistan-Abenteuer der Briten. Es war die Ungeheuerlichkeit des Ereignisses, noch nie so geschlagen und gedemütigt worden zu sein. Der Titel »Das Trauerspiel …« ist abgeleitet von dem sogenannten »Great Game«, dem geopolitischen Ringen zwischen Briten und Russen um Zentralasien, in dem Länder und Menschen wie Schachfiguren hin und her geschoben wurden. Das »Große Spiel« wurde für die Engländer erstmal zu einem »Trauerspiel«. In England ist die Tragödie vom Januar 1842 in Afghanistan bis heute gegenwärtig. Aus jenen Tagen stammt auch die Beschwörungsformel: Gott schütze uns vor der Rache der Afghanen.

    Informationen über das Afghanistan-Desaster der Briten fand Fontane auch in dem Buch von Karl-Friedrich Neumann: »Das Trauerspiel in Afghanistan«, erschienen 1848 in Leipzig. Titel und Worte wählte Fontane von der letzten Seite dieser Publikation. Er hat die Neumannsche Aufbereitung des Themas als brauchbar eingeschätzt und in Lyrik umgesetzt. Neumanns Werk war eine der besten Analysen des britischen Afghanistan-Abenteuers. Neumann, Orientalist und Historiker war später Gymnasiallehrer. Er machte unter anderem eine längere Reise nach China. Nach der Rückkehr wurde er Professor der Armenischen und Chinesischen Sprache sowie der Länder- und Völkerkunde an der Münchener Universität. Er entwickelte eine bedeutende Lehrtätigkeit. Seine liberale Einstellung kostete ihn allerdings diese Stelle, wie schon vorher die des Lehrers wegen freier Bibelauslegung. Neumann verfaßte unter anderem folgendes Werk: »Geschichte des englischen Reiches in Asien«.

    Die Afghanistan-Ballade ist auch Anklage und Kritik Fontanes an Unterdrückung und Kolonialpolitik. Aus der Ballade ist zu lesen, daß Fontane kein Freund des Kolonialismus war. Er war es nicht zuletzt durch die Demokratiebewegung, die 1848er Revolution in Deutschland. Er wurde als junger Mann von diesem Geist beeinflußt und war an den Demonstrationen in Berlin beteiligt. Auf Afghanistan bezogen war er ein früher Kämpfer für die Freiheit Afghanistans.

    Fontane fühlt sich in der Ballade ein in die Sorgen der auf Angehörige und Freunde in Dschellalabad Wartenden, deren Schock und Hilflosigkeit, die sich in Singen und Trompetenblasen äußert. »So laßt sie's hören.« Traurig und monoton hallt es wider aus den Schluchten des Hindukusch. Das einzige Mittel, den Umherirrenden den Weg zu zeigen. Sie wissen nicht, daß keiner mehr hört, keiner mehr kommt – alle sind tot.

    Interessant ist, daß Fontane Sir Robert Sale namentlich erwähnt. Er räumt ihm damit eine herausragende Stellung ein. Sale, der Verteidiger von Dschellalabad, soll ein guter Soldat gewesen sein, für den seine Leute durchs Feuer gingen, und umgekehrt. Sie nannten ihn »Fighting Bob«. Sale dürfte, militärisch gesehen, der fähigste britische Offizier in Afghanistan gewesen sein. Er wurde der Gegenspieler Akbar Khans, der letztendlich »gewann«. Akbar Khan drängte die Briten aus Afghanistan, aus Kabul, Kandahar, Ghasni und Dschellalabad.

    In zeitgenössischen Schriften heißt es: »Akbar Khahn (1816–1846) war ein großer junger Mann mit freundlichem Ausdruck und gefälligen Manieren. Mit vielen guten Wünschen hat er sich nach der Gesundheit der Gefangenen erkundigt. Er soll der Mörder von MacNaghten gewesen sein und die Niedermetzelung der Engländer geleitet haben.« Sie nannten ihn Sirdar – General. Im handschriftlichen Entwurf hat Fontane Akbar Khahn erwähnt. Es heißt dort: »Überfallen hat uns Akbar Khahn.« In der stehengebliebenen, beziehungsweise in der 1860 erstmals in der Literaturzeitschrift Argos veröffentlichten Ballade, hat Fontane unter anderem diese Zeile gestrichen. Warum?

    Zu spüren ist in der Ballade auch die Kälte des Todes, die Einsamkeit und Verlassenheit in einem Land fern der Heimat, die auch das so nahe warme Indien ist. Fein- und einfühlig schreibt er, als wäre er dabeigewesen. Die Traurigkeit ist zu fühlen, die ständige eigene Bedrohung, der bevorstehende Sturm der Afghanen auf Dschellalabad; wo
    Sale sich noch einige Zeit halten konnte.

    Wer je in Afghanistan gewesen ist, im heißen trockenen Sommer oder im bitterkalten zugeschneiten Winter, der kennt die grandiose Gebirgswelt, die so verhängnisvoll werden kann. Die jungen sowjetischen Soldaten, die als Besatzer in den achtziger Jahren in Afghanistan kämpfen mußten, können diese lebensbedrohende Angst in einem fremden Land, rau, wild und gefährlich, von unsichtbaren Gegnern beobachtet, die unverhofft zuschlagen können, wohl am ehesten nachfühlen.

    Den Sowjets ging's in Afghanistan nicht anders als den Briten, auch sie mußten sich 1989 zurückziehen. Einer kam als letzter heim aus Afghanistan. Der sowjetische General Boris Gromow ging am 15. Februar 1989 als letzter Besatzungssoldat bei Termes über die Brücke des afghanisch-sowjetischen Grenzflusses Amu Daria. Das ist heute auch
    schon Geschichte.

    Anfang des 19. Jahrhunderts geriet Afghanistan in den Sog der Weltmachtpolitik des Britischen Empires und des zaristischen Rußlands. Es war die Regierungszeit von Queen Viktoria I. und Zar Nikolaus. Den Zaren drängte es nach Indien, doch davor lag das strategisch wichtige Afghanistan. Ein geopolitisches Machtspiel bahnte sich an. Die Russen mußten vor Indien aufgehalten werden.

    Im Jahre 1839 marschierten die Briten, die »Rotröcke«, von Süden in Afghanistan ein. Nachdem sie Ghasni zerstört hatten, setzten sie sich in Kabul fest. Der Emir Dost Mohamed Khan, Akbar Khans Vater, wurde durch einen ihnen genehmeren Emir, Schah Schudscha ul-Mulk, ersetzt. Der erste Krieg (1839–1842), von drei anglo-afghanischen
    Kriegen, begann. Das »Great Game« war in vollem Gange.

    Wie auch immer: Die Afghanen machten im Herbst 1841 mächtig Druck, die britische Botschaft in Kabul ging in Flammen auf. Botschafter MacNaghten, sein bester Agent und Landeskenner Alexander Burnes und andere Briten verloren ihr Leben. Die Afghanen stürmten los, den Engländern blieb nur der Rückzug.

    Es folgte der Auszug aus Afghanistan. Am 6. Januar 1842 um 10 Uhr verließ die britische Garnison mehr Hals über Kopf Kabul ostwärts in Richtung Dschellalabad. Ein Zug von 14 500 Menschen, Camp-Followers, Troßknechte, Männer, Frauen und Kinder. Die zeitgenössischen Angaben schwanken zwischen 12 000 und 16 500, darunter 4 500 britisch-indische Soldaten unter Führung von Major Pottinger. Der Schnee lag einen Fuß hoch, die Temperatur bedenklich unter dem Gefrierpunkt, ist zu lesen.

    Freies Geleit war von afghanischer Seite zugesichert worden. General Sale warnte aus Dschellalabad, noch in Kabul auszuharren. Tage vorher war schon Schnee gefallen, er fiel noch, was dann zum ärgsten Feind des Rückzuges wurde. Dschellalabad, etwa 150 Kilometer von Kabul entfernt, war noch in britischer Hand. Zu Fuß, auf Pferden, Maultieren und Eseln und Ochsenkarren, quälten sich die Soldaten, Söldner, Frauen und Kinder durch Eis und Schnee. Von Hunger und Kälte geplagt, von Afghanen gejagt, zog sich der Troß immer weiter auseinander, wurden schwere Waffen zurückgelassen, der Treck wurde leicht angreifbar. Noch im Tal von Kabul wurden die ersten Briten von Afghanen gefangengenommen, darunter Lady Sale, die Frau von Sir Robert, dem Kommandanten von Dschellalabad. Sie und einige britische Offiziere überlebten das Massaker.

    In der Khurd-Kabul-Schlucht, nicht weit hinter Kabul, schlugen die Afghanen zu, unter ihrem Anführer Akbar Khahn. Es muß schrecklich gewesen sein, denn es gab aus der Schlucht kein Entkommen. Wer nach Dschellalabad wollte, kam nie dort an. Die gesamte Garnison wurde aufgerieben. Wer trotzdem aus der Schlucht entkam, wurde erbarmungslos verfolgt. Nur einer hat auch dieses Massaker verwundet überlebt: Surgeon-Major Dr. William Brydon, ein junger britischer Arzt. Er schleppte sich auf einem Pferd bis Dschellalabad. Nur einer kam heim aus Afghanistan.

    In Dschellalabad wartete man vergebens auf die Rückkehr. Die Ankunft Dr. Brydons (1811–1873) am 13. Januar 1842 brachte dann die traurige Gewißheit über die verheerende Niederlage. Es war die erste große Niederlage und damit Demütigung der britischen Weltmacht in ihrer Kolonialgeschichte. Das Desaster schlug in Kalkutta, dem Sitz der East India Compagny und in London wie eine Bombe ein. Wie ein Lauffeuer ging die Tragödie durch die Weltpresse. Das »Great Game« wurde für die Engländer erstmals zu einem »Trauerspiel«.

    Unfähigkeit und Unkenntnis der Entscheidungsträger, sowohl militärisch, politisch und diplomatisch, koloniale Überheblichkeit und Arroganz führten letztlich in diese Tragödie. Dazu der naive Glaube, ungeschoren aus Afghanistan herauszukommen.

    Das »Great Game« wird heute fortgesetzt, ein Spiel ums große Geld mit ganzen Völkern. Heute nennen sie sich »Global Players«. In Afghanistan ist Bürgerkrieg, von außen unterstützt, finanziert und gesteuert. Es geht um Handelsbeziehungen und die Erschließung riesiger Rohstoffvorkommen in den GUS-Staaten. Die Transportwege, inklusive Pipelines führen durch Afghanistan. Fontanes Ballade wird wohl weiter aktuell bleiben.
    Von Hans Werner Mohm

    Seit 10 jahren wird wieder Krieg geführt in Afghanistan. Und die Deutschen, die nach dem 2.WK "nie wieder Krieg" gebrüllt haben, haben das bereits wieder verdrängt und mischen dank der BRD-Regierung fleißig mit und verteidigen Deutschland am Hindukush ?( . Wenn heute die "Global Players" gewinnen sollten, dann ist es in meinen Augen nur möglich durch Bestechung und Verrätertum in den eigenen Reihen der Afghanen. Es war noch nie wesentlich anders. Nur heute sind die Mittel brutaler.

    Jo

    [size=12]Theodor Fontane[/size]
    * Geboren am 30.12.1819 in Neuruppin.
    † Gestorben am 20.09.1898 in Berlin.
    [size=12]
    Das Trauerspiel von Afghanistan
    [/size]

    Der Schnee leis stäubend vom Himmel fällt,
    Ein Reiter vor Dschellalabad hält,
    "Wer da!" - "Ein britischer Reitersmann,
    Bringe Botschaft aus Afghanistan."

    Afghanistan! Er sprach es so matt;
    Es umdrängt den Reiter die halbe Stadt,
    Sir Robert Sale, der Kommandant,
    Hebt ihn vom Rosse mit eigener Hand.

    Sie führen ins steinerne Wachthaus ihn,
    Sie setzen ihn nieder an den Kamin,
    Wie wärmt ihn das Feuer, wie labt ihn das Licht,
    Er atmet hoch auf und dankt und spricht:

    "Wir waren dreizehntausend Mann,
    Von Kabul unser Zug begann,
    Soldaten, Führer, Weib und Kind,
    Erstarrt, erschlagen, verraten sind.

    Zersprengt ist unser ganzes Heer,
    Was lebt, irrt draußen in Nacht umher,
    Mir hat ein Gott die Rettung gegönnt,
    Seht zu, ob den Rest ihr retten könnt."

    Sir Robert stieg auf den Festungswall,
    Offiziere, Soldaten folgten ihm all',
    Sir Robert sprach: "Der Schnee fällt dicht,
    Die uns suchen, sie können uns finden nicht.

    Sie irren wie Blinde und sind uns so nah,
    So lasst sie's hören, dass wir da,
    Stimmt an ein Lied von Heimat und Haus,
    Trompeter blast in die Nacht hinaus!"

    Da huben sie an und sie wurden's nicht müd',
    Durch die Nacht hin klang es Lied um Lied,
    Erst englische Lieder mit fröhlichem Klang,
    Dann Hochlandslieder wie Klagegesang.

    Sie bliesen die Nacht und über den Tag,
    Laut, wie nur die Liebe rufen mag,
    Sie bliesen - es kam die zweite Nacht,
    Umsonst, dass ihr ruft, umsonst, dass ihr wacht.

    "Die hören sollen, sie hören nicht mehr,
    Vernichtet ist das ganze Heer,
    Mit dreizehntausend der Zug begann,
    Einer kam heim aus Afghanistan."


    Soviel lernt der Mensch aus der Geschichte,

    Jo

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    LG Jo

    Hallo Winfried,
    ich habe Deine "Verschwörungstheorie" gelesen :)
    Ich bin überhaupt nicht in der "Kirche" und vielleicht hast Du recht mit Deiner Einstellung. Ich möchte Dir jedoch sagen, dass ich diese Zeit in meiner Kindheit, als ich noch an den Nikolaus geglaubt habe, auf gar keinen Fall missen möchte, es war ein wunderbares anheimelndes Gefühl, und ich war überhaupt nicht sauer, dass es ihn letztendlich in "Wirklichkeit" nicht gab, ich fühlte mich auch nicht betrogen, er gehörte einfach zu meiner Kinderzeit dazu.

    Gruß Jo

    Hallo Tami,
    auch von mir ein willkommen im Forum,
    Ich denke, jeder tut das, was er als Bestes für sich und sein Umfeld erachtet. Ich finde Deine Entscheidung auch toll, vor allem dann, wenn sie Dir das gibt, was Du dir wünscht und erträumst. Die Natur gibt alles im Gegensatz zu den Menschen, die sich zum großen Teil sehr wenig bewußt machen, dass sie ja selbst Teil der Natur sind. Ich kann Deinen Schritt sehr gut verstehen.

    Ich persönlich würde mich nicht für diesen Schritt entscheiden, denn auch in Europa bedarf es Menschen, die anderen die Natur nahe bringen, die für viele sehr weit entfernt ist. Die Städte sind zum größten Teil zu betoniert und die Grünflächen, die es auch in Städten noch gibt sind nicht naturbelassen und dürfen nicht wachsen wie sie möchten und wollen, sie sind "kultiviert", so wie man die wunderschönen Flüsse ihres natürlichen Bettes beraubt und auch sie mit Beton einengt, alles "zum Wohle" des Menschen.
    Wer empfindsam die Schwingung der Natur wahrnimmt, weiß dass diese Art Natur geschwächt ist und leidet, sie ist verwundet. Der normale Mensch glaubt, dort Kraft tanken zu können, dabei ist es die Natur, die der Heilung bedarf. Darum erachte ich es als sehr wichtig, der Natur Heilung in Europa zukommen zu lassen. Ich bin vielleicht in den Augen anderer nicht normal, ich spreche mit unseren Bäumen (wir haben über 100), ich umarme sie und ich bewundere sie, wie ich alle meine Pflanzen und Tiere liebe und sie danken es mir und ich habe hier alles, was ich brauche.

    Dir viel Freude und Glück, ich hoffe, dass Du weiterhin von Deinen Erlebnissen berichtest und dass dies nicht nur eine Werbung für Afrika war.

    Vielmehr ist es doch das Zwischenmenschliche und der Umgang miteinander, am besten noch im Einklang mit Natur und Umwelt,
    wo genau genommen doch erst das ganze schöne im Leben beginnt.

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    In diesem Sinne, lieben Gruß
    Jo

    Illuminatus, das hat doch richtig den Sonntagmorgen verschönt :thumbup:

    @TriNaNog, ich liebe die Musik von Loreena McKennitt und ich nehme immer ihre Musik zur Begleitung bei Reikibehandlungen :)

    hier auch ein sehr schönes Stück:

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    Und Dantes Prayer ist ein Muss, sowas Schönes, aus dem Album "The Book of Secrets":

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    Und wenn sich irgendwo die Wissenschaftler nicht einig sind, haben sie natürlich auch allesamt unrecht? Das ist doch kein Argument.


    Das interessante an Religionen sind auch die Punkte, in denen sie sich eigentlich nicht unterscheiden.


    Ich denke Nanabosho meint damit die Widersprüche der Eigenschaften, die Gott in den einzelnen Religionen ausmachen. Es gibt ja auch Religionen, in denen Gott nicht die Schöpferrolle zugedacht ist, wie z.B. im Buddhismus.

    Hier sind einige Beispiele:
    Das Wesen Gottes
    Christentum - monotheistisch, persönlich
    Buddhismus - Monistisch, unpersönlich
    Hinduismus - Monistisch, polytheistisch

    Dr. Michael Green ist ein international respektierter Autor, Redner und Gelehrter. Er ist momentan Senior Research Fellow (Forschungsstipendiatt) in Wycliffe Hall, an der Oxford Universität, England. Er ist Autor des kürzlich erschienen Textes "But Don't All Religions Lead to God?" ("Führen Denn Nicht Alle Wege zu Gott?"), In diesem Buch schreibt Dr. Green:

    [*]

    Zitat

    "Jesus ist insofern einmalig unter religiösen Führern, als daß er behauptet, in seiner Person Gott in unsere Welt zu bringen und diese Behauptung durch so mächtige Beweise bekräftigt."


    Green sagt, daß kein anderer geistlicher Führer oder Lehrer außer Jesus Christus…

    1. jemals behauptet hat, Gott zu den Menschen zu bringen
    2. so radikal mit unserer Schlechtigkeit befaßt hat
    3. die letzte Barriere des Todes durchbrochrn hat
    4. seinen Nachfolgern anbietet "in ihnen" zu leben.


    Apologet and Autor C.S. Lewis sagte, daß wenn es zu von Jesus Christus mit Bestimmtheit erhobenen Ansprüchen bezüglich Seiner Göttlichkeit kommt:

    Zitat


    gibt es kein Zwischending, und es gibt keine Parallele in anderen Religionen.Wenn du zu Buddha gegangen wärest, und hättest ihn gefragt, 'Bist du der Sohn Brahahs?', hätte er gesagt, 'Mein Sohn, du bist immer noch im Tal der Illusion.'

    Wenn du zu Sokrates gegangen wärest, und hättest ihn gefragt, 'Bist du Zeus?', hätte er dich ausgelacht.

    Wenn du zu Mohammed gegangen wärst und hättest gefragt, 'Bist du Allah?', hätte er zuerst seine Kleider zerrissen und dir dann den Kopf abgeschlagen."


    Wir diskutieren hier im Faden das Thema "militante Atheisten und antireligiöse Polemeik"
    Wenn ich z.B. meine Weltanschaung nehme, die dem das pantheistische Gotteskonzept bei dem die Alleinheit des Universums die Schöpferrolle einnimmt, Zähle ich möglicherweise in den Augen eines Theologen, der Gott als „Persönlichkeit“ mit Charakter und Reizbarkeit sehen will, wahrscheinlich auch zu einem Atheisten, und das umsomehr, da ich weder an die Bibel noch an die Kirche als "Religionsunterlage" glaube.

    Der militante Atheismus nimmt sich nichts mit den Relgionen, er ist genauso dogmatisierend und lenkt in eine Richtung und läßt auch kein freies Denken zu.

    Jo

    ich hab es wieder rein gesetzt.
    Also, ich weiß schon was holprig bedeuted, uneben würde es treffen,(wenn man das überhaupt bei Musik sagen kann) aber ich will gar nicht groß kritisieren, bei min 1,45 klingt es für mich nicht ganz flüssig, aber ich gebe zu, wenn man es mehr als 3x hört ist es in keiner Weise gravierend. Und ich finde es toll, dass die zwei das machen. Beim 1. Mal hätte ich noch bei ca. 29 sek was gesagt, aber beim 3. Mal hören war das für mich auch schon weg.
    Es ist so, wenn Du was Süßes erwartest beim Reinbeißen und es ist dann salzig ist Deine Reaktion erst einmal nicht so toll. Das ändert sich aber in dem Moment, wenn Du weißt was Dich erwartet.

    LG Jo