[size=10]dein glaube, Abraxass, organisiert dein "sein". anders gesagt: dein glaube an das was möglich und was unmöglich ist zeigt sich in deinem altagsleben.
als ich in asien lebte sah ich dort sachen die ausserhalb meiner erfahrungsfeldes lagen. ich sah mit eigenen augen, mein verstand weigerte zu glauben was ich sehe. schliessendlich verstand bekam angst und blendete diese erfahrungen aus. so das ich nichts von den wissen wollte. ich hate möglichkeiten vieles zu erlernen. doch mein verstand weigerte sich sein gewönnliches weltbild zu verlieren, was gleich mit dem verlusst des egos gleich ist.
Also Abraxass auch wenn du solche menschen triffst wirst du sie nicht als das erkennen. und ich wette sie werden nicht erpicht sein dir ihr wissen zu belegen.
wenn der mensch von deinen augen verschwindet, wird dein verstand jede menge erklärungen dafür finden, aber all die erklärungen werden in deiner eigenen Erfahrungswelt liegen.[/size]
[font='Arial, Helvetica, sans-serif'][size=10]Das kann ich in meinem Denken sehr gut nachvollziehen und darum schreibe ich jetzt auch etwas dazu.
Die meisten kennen den Film "Bleep" - da wird u. a. gesagt, dass [/size][/font][font='Arial, Helvetica, sans-serif'][size=10]dass die amerikanischen Ureinwohner Columbus Schiffe nicht sehen konnten, als sie in der Ferne vor der Küste ankerten. Und zwar weil diese völlig anders waren als alles, was sie zuvor gesehen hatten.Erst nachdem der Schamane eine ganze Zeit lang hinaus geblickt hatte, weil er die Bewegungen des Wassers wahrgenommen hatte, konnte er sie schließlich erkennen. Nachdem er die anderen darauf aufmerksam gemacht hatte, konnten sie die Schiffe auch sehen.
Darüber kann man sich jetzt Gedanken machen und auch streiten - es scheint aber so, dass unser Gehirn nur das wahrnimmt und erkennt was es kennt. [/size][/font][font='Arial, Helvetica, sans-serif'][size=10]Dies ist in unserem Neuronetz verankert und dieses ist ja - wie man heute glücklicherweise weiß - bis ins hohe Alter veränderbar und erweiterbar - = Neuro-Plastizität. Das ist ja auch eine der Grundaussagen des Filmes, daß wir durch genau dieses Neuronetz in unserer Wahrnehmung äußerst beschränkt sind. (Manche Neurowissenschaftler sind der Ansicht, daß wir komplett dadurch determiniert sind). Wir haben im Schnitt etwa 100 Milliarden Neuronen mit bis zu 10.000 Verbindungen jedes dieser einzelnen Neurone zu anderen Neuronen (= Synapsen), d.h. die Gesamtverschaltung ist so ausgeprägt, daß man es mit der Anzahl der Blätter des größten Waldes der Erde, dem Amazonaswald vergleichen kann.
Und doch ist das nur ein Teil des Potentials, welches genutzt wird. Die Speicher-Kapazität ist nahezu unbegrenzt und die Anzahl der Verbindungsmöglichkeiten (die Betonung liegt auch Möglichkeiten!) übersteigt die Anzahl der positiv geladenen Teilchen im Universum.
Das `Problem ist, dass das Gehirn permanent sämtliche reinkommenden Sinneswahrnehmungen mit Bekanntem abgleicht und möglichst eine bereits vorhandene Schublade sucht, in der diese Information abgelegt werden kann. Oder die Information eird gar nicht angenommen findet weder einen Niederschlag als Gehirnaktivität, und in der Folge auch keine als Gehirnstruktur, sprich Neuverschaltung der Neuronen in Form von neuen synaptischen Verbindungen. [/size][/font][font='Arial, Helvetica, sans-serif'][size=10]Erst nach längeren Lernprozessen findet eine Neuverschaltung statt, ein Beispiel:
Jemand entscheidet sich als Erwachsener das Klavierspielen zu lernen. Zu Beginn ist es noch ziemlich schwierig. Wenn er aber dran bleibt und je länger er übt, umso mehr Neuverschaltungen entstehen im Neocortex, die Fingerfertigkeit nimmt zu, er kann irgendwann recht passabel Klavier spielen. Genauso werden bestimmte Fähigkeiten auch verlernt oder nehmen etwas ab, wenn die dazugehörigen Areale nicht gefordert werden. Das Gehirn baut also auch bestimmte synaptische Verbindungen ab, wenn sie nicht gefordert werden. Sie verkümmern und werden irgendwann von den verantwortlichen Gliazellen (http://de.wikipedia.org/wiki/Gliazelle) abgebaut. Es finden also permanent Umbauprozesse statt, es ist eine Frage, wie sehr sich jemand bemüht und fordert, und unbekannte sowie "unbegrenzte Gedanken" als solche zulässt und sich weiter damit befasst. [/size][/font][font='Arial, Helvetica, sans-serif'][size=10]Es gibt dann möglicherweise auch noch (dies isteine Hypothese) einen Zugang zu Wissen, der nicht über das Großhirn läuft, sondern eine "andere Tür" nimmt, die Hintertür sozusagen. (Dies ist es, was Ramtha sagt). Hier gehört dann eine gewisse spirituelle Praxis dazu und die Fähigkeit das Großhirn auf eine Art und Weise "ruhig zu stellen" und sich darauf zu fokussieren, sich in das Kollektivwissen einzuklinken, oder sich dafür zu "öffnen". Mit Kollektivwissen meine ich nicht nur das aktuell verfügbare Wissen der Menschen, sondern das Wissen um die Beschaffenheit der Welt, den Urgrund allen Seins, wozu eben auch Wahrnehmungen gehören, die uns so nicht zugänglich sind.[/size][/font][font='Arial, Helvetica, sans-serif'][size=10]
http://www.suite101.de/content/neurop…e-gehirn-a55621
http://www.psychotherapiepraxis.at/pt-blog/grundl…roplastizitaet/
Tibetische Mönche wurden übrigens während der Meditation wissenschaftlich untersucht und man hat Erstaunliches - sprich Abweichungen vom Normal-Denkenden - festgestellt.
http://www.tibet.de/zeitschrift/ne…Hash=7d23938e1d
Gruß Jo
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