Beiträge von Jo

    gibt nicht sowas wie innere uhr. was ist das?

    Die innere Uhr

    Der Wechsel von Tag und Nacht - also Licht und Dunkelheit – gibt letztlich den Rhythmus unseres Lebens vor.
    Dennoch folgen Lebewesen den periodischen Schwankungen der Umwelt (neben Tag und Nacht auch der Wechsel der Gezeiten und der Jahreszeiten etc.) nicht nur passiv, sondern sie haben im Lauf der Evolution auch so genannte endogene Rhythmen entwickelt, die von unserer inneren Uhr geregelt werden. Ihr verdanken wir auch die präzise Steuerung unseres Schlaf-Wach-Verhaltens.
    http://www.schlaf.de/was_ist_schlaf/1_20_innere_uhr.php

    Unser täglicher Rhythmus

    http://www.schlaf.de/was_ist_schlaf…gl_rhythmus.php

    De Organe selbst unteröliegen auch einem Rhythmus - wenn ich meine Unterlagen finde ?( kann ich was dazu schreiben, ich will aber jetzt nichts Falsches sagen, ich erinnere mich nicht mehr genau daran, wie die Zeiten waren.

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    Jo

    Bkid, dazu müßten wir erst einmal definieren was Freiheit bedeutet, bzw. was der einzelne darunter versteht. Habe hier was:

    Von Adalbert Stifter

    Kein Wort ist in der neuesten Zeit so oft ausgesprochen worden, als das Wort Freiheit; aber man kann ohne Übertreibung behaupten, daß unter Hundert, die es ausgesprochen, kaum Einer ist, der weiß, was Das sei.

    Viele meinten, weil wir unter der vorigen Regierung nicht frei waren, so gelte jetzt Alles nicht mehr, was früher gegolten hat; Andere meinten, die Freiheit bestehe darin, daß man Alles thun dürfe, was man nur wolle, und daß, wenn früher Ausgelassenheit, Trunkenheit, Geschrei, Verwegenheit und Dergleichen als schlecht und ver­ach­tungs­würdig betrachtet wurde, Dies jetzt nicht mehr der Fall sei, und daß Der, der recht lärmt und sich ungebärdig stellt, der Allerfreieste sei.

    Wieder Andere glaubten, jetzt dürfe man gar keine Begierde mehr unterdrücken; denn sonst sei man ja gar nicht frei, und Manche, die sich gar keinen Begriff machen konnten, meinten zuletzt, die Freiheit sei etwas, was uns Alle überhaupt glücklich mache, und jetzt sei es gut, man brauche sich nicht weiter umzuschauen.

    Tugend, Bildung und Vernunft
    Daher meinten sie, wenn Einer keine Arbeit habe, sei ein Anderer schuldig, sie ihm zu geben, und wenn keine vorhanden ist, so müsse er ihm den Unterhalt auch ohne Arbeit geben. Ja Viele sagten, die Besitzer hätten nun lange genug besessen, und es müßten jetzt die Anderen wohlhabend werden, die es bisher nicht waren. Mehrere glaubten endlich sogar, daß die Freiheit völlige Gleichheit sei, daß Keiner dem Andern mehr Achtung schuldig sei, daß Tugend, Bildung und Vernunft den einen Menschen nicht besser mache, als den andern, der sie nicht hat, ja daß die Verständigeren und Gebildeteren der Freiheit gerade schädlich seien, weil sie den beliebigen und außerordentlichen Forderungen der Andern entgegen traten. So meinten die Leute.

    Diese Freiheit wäre so verworren, wie der babylonische Thurm; sie wäre aber auch verbrecherisch und würde uns unter die Thiere herab­stürzen. Bei ihr wäre keine Familie mehr möglich und kein Eigenthum; denn das Weib könnte beliebig von dem Mann gehen, der Mann von dem Weibe, und der Knecht könnte das Eigenthum des Herrn begehren.

    Diese Freiheit wäre die der Thiere im Walde, die auch thun dürfen, was sie wollen, aber gegen die man auch thun darf, was man will. So frei waren damals die Menschen, als sie noch ganz wild waren und noch nicht zum Schutze in einen Staat getreten waren. Es durfte Jeder Alles thun; aber wenn Zwei zusammen gingen und Einen erschlugen, so hatte Dieser keine Hilfe, und er war das unfreieste Ding, das man sich in der Welt denken kann. Darum traten sie aber zusammen in den Staat, machten Gesetze, die sie schützten, und setzten eine Gewalt ein, die die Gesetze aufrecht hielt. Jetzt waren sie frei, und jetzt konnte sie Keiner mehr zwingen.

    Die menschliche Freiheit ist also etwas ganz Anderes, als pure Ausgelassenheit. Wir sind freilich in einem Stücke Alle ganz gleich, aber nur in diesem einzigen Stücke, nämlich wir haben Alle vor Gott die nämliche Pflicht, immer besser, rechtschaffener und sittlicher zu werden.

    Arm und Reich, Groß und Niedrig
    Diese Pflicht hat Arm und Reich, Groß und Niedrig, Mächtig und Schwach. Diese Pflicht macht den Menschen zum Menschen und unterscheidet ihn von dem Thiere, das weder Tugend noch Laster kennt. Diese Pflicht hat der Mensch allein, und er darf in derselben nicht gestört werden.

    Das aber ist die menschliche Freiheit, daß Keiner den Menschen in der Pflicht der Sittlichkeit und Tugend stören darf. Keiner darf den Menschen stören, wenn er sich ein Weib in der Ehe verbindet, wenn er liebe Kinder hat und sie in Gottesfurcht und Rechtlichkeit erzieht, wenn er sich durch ehrliche Arbeit ein Vermögen zu erwerben oder das von seinen Eltern empfangene zu erhalten sucht, wenn er sich und die Seinigen immer edler zu machen und immer mehr mit Kenntnissen zu bereichern strebt, und wenn er zuletzt mit Ruhe und Gelassenheit seinem Tode entgegen sieht.

    Er darf aber auch zur Erreichung dieser Dinge von keinem Andern, etwas fordern, wodurch der Andere dann seine Pflichten nicht erfül­len könnte. Dadurch sind wir dann Alle frei, dadurch sind wir dann Alle gleich. Darum verlangt gerade die echte Freiheit die meiste Selbst­beherr­schung, die Bändigung seiner Begierden, die Gerech­tig­keit, daß man dem Andern nicht zu nahe trete, daß man sich nicht will­kür­lich räche, sondern einen Schiedsrichter einsetze, der den Streit ausgleiche, und daß man für sich eher zu Wenig fordere, als zu Viel.

    Darum ist die echte Freiheit viel schwerer auszuführen und verlangt einen viel tüchtigeren Mann, als die Schreier wissen, die für sich einen ungeheuren Haufen von Freiheit verlangen, für Andere aber nichts.

    Der österreichische Schriftsteller und Maler Adalbert Stifter wurde am 23. Oktober 1805 in Oberplan geboren.
    Er starb nach einem schweren Leberleiden am 28. Januar 1868 in Linz
    .
    Dieser Text ist ca. 150 Jahre alt!

    Und wenn Du heute auf unsere Gesellschaft blickst, was siehst Du da?

    GrußJo

    Also Cherub, ich wüßte schon was ich täte - aber verzeih, dass ich das nicht offen schreibe, ich würde empfindsame Seelchen damit verletzen :sleeping:

    Gruß von Haus zu Haus Jo :)

    aus uns heraus, indem wir die Umsetzung der § 146 GG endlich einfordern!!!

    Artikel 146
    Dieses Grundgesetz, das nach Vollendung der Einheit und Freiheit Deutschlands für das gesamte deutsche Volk gilt, verliert seine Gültigkeit an dem Tage, an dem eine Verfassung in Kraft tritt, die von dem deutschen Volke in freier Entscheidung beschlossen worden ist.


    Zitat

    von Sooma

    "Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen!" ist also der Wahlspruch der Aufklärung.

    Faulheit und Feigheit sind die Ursachen, warum ein so großer Teil der Menschen, nachdem sie die Natur längst von fremder Leitung frei gesprochen (naturaliter maiorennes), dennoch gerne zeitlebens unmündig bleiben; und warum es anderen so leicht wird, sich zu deren Vormündern aufzuwerfen. Es ist so bequem, unmündig zu sein. Habe ich ein Buch, das für mich Verstand hat, einen Seelsorger, der für mich Gewissen hat, einen Arzt, der für mich die Diät beurteilt, usw.: so brauche ich mich ja nicht selbst zu bemühen.


    Was Kant hier schreibt, ist m.E. ganz gut zu verstehen. Aufklärung bedeutet, den Menschen aus seiner selbstverschuldetet Unmündigkeit heraus zu holen. Selbstverschuldet ist dessen Unmündigkeit, da er seinen eigenen Verstand nicht nutzt und sich stattdessen auf anderes Menschen Verstand einlässt und sie somit selber zum Herrschenden über sich erhebt. Er begibt sich damit in eine Anhängigkeit und dadurch, dass er nicht den Mut aufbringt, sich seines eigen Verstandes zu bedienen - und sich eventuell damit in eine Außenseiterrolle zu begeben - beschert ihm die Unmündigekeit.
    Der Mensch hat erkannt, dass die Natur selber, sich ohne Fremdeinwirkung weiter entwickelt und ist nicht willens (oder wie Kant es ausdrückt: zu feige und zu faul) es der Natur gleich zu tun. Er vertraut aus Bequemlichkeit anderen die Entwicklung seines Lebens an, ohne es selbst in die Hand zu nehmen, also seinem eigenem Verstand und Erkennen zu vertrauen.

    Muoth, das wird nicht passierem, dafür gibt es alleine schon zwei Gründe:
    1. mangelt es an Aufklärung, die bereits dahin führt, dass das von außen aufoktroierte Grundgesetz fälschlicherweise von vielen - auch von Abraxas z.B. bereits als Verfassung deklariert wird. (sollte ich mich irren und nicht richtige gelesen haben, kannst Du mich gerne korrigieren, Abraxas)Hinzu kommt, dass die "breite Masse" gar nicht an Aufklärung interessiert ist.

    2. In dem Falle müßte zur Eigenverantwortung übergegangen werden und auch das wird kaum passieren, eigener Verstand? was ist das? siehe Zitat von Sooma und das ist noch sehr nett ausgedrückt.

    Gruß Jo

    Wie sieht ein natürlicher zeitlich ablaufende tagesablauf bei menschen, in der natur?


    Bkid, ich denke nicht, dass das jemand von uns das wirklich beantworten kann, da wir schon lange nicht mehr so naturverbunden Leben. Ich lebe wohl in der Natur aber es ist nicht wie Menschen in der Natur - nicht vergleichbar. Menschen in der Natur leben auch enger zusammen, denke ich, da sie aufeinander mehr angewiesen sind. (was ich jetzt wieder nicht mit Stadtmenschen vergleichen will!). Der Tagesablauf dürfte wohl dem Lauf der Sonne und den Jahreszeiten folgen, ähnlich wie unsere Bauern das gehandhabt haben.

    Lg Jo

    Jo,gehst Du davon aus das urchaos,ursuppe sich selbst zur höchsten organismus,
    "mensch" , organisiert hat?
    Salute, bkid

    Nein tue ich nicht, das kann ich nicht, Ich weiß, dass ich mich damit außerhalb stelle, aber das entspricht NICHT meinem Denken. Aber dass ich anders denke, würde ich mit meinem Leben verteidigen.

    Ich bin auch davon überzeugt, dass die entsprechenden Inszenarien gesteuert werden.

    Salut Jo

    Aus Traum und Tränen bin ich aufgewacht.
    Wer rief und weckte mich? Hab Dank, du Rufer!
    Des Mondensilbers Strom durchfliesst die Nacht
    und überflutet ihre Schattenufer.
    Stromabwärts treibt mein Traum, ein schwanker Kahn,
    mich dünkt, was silbern gleisst, sind all die Tränen
    aus all den Augen, die die Erde sahn,
    und alle Tränen gleiten hin gleich Kähnen.
    Heisst Träumen leben? Ist das Leben Traum?
    Da strömt es hin, beengt durch Schattenufer,
    all Weh ist Welle nur und Gischt und Schaum.
    Doch bleibt sein Sinn, wenn uns erweckt der Rufer!

    EPHIDES


    Mag vielleicht im Russischen so sein. In Deutschland nicht, dort ist mit dem Volk sehr klar die breite Masse der Bevölkerung gemeint. Das bedeutet einfach das Wort in der deutschen Sprache. Wenn du nur einige wenige meinst, dann musst dich schon präzisieren, wer diejenigen sein sollen und dann kann ich dir auch sagen, wie man die in der deutsche Sprache nennt. Jedefalls kannst du nicht mehr das Volk sagen. Denn das Volk ist eben die breite Masse und die hast du ausgeschlossen.


    Also ich bin zwar schon sehr lange aus Deutschland weg, aber das ist mir total neu. Die "breite Masse" hat immer einen negativen Beigeschmack, denke ich nur so? Ich habe das noch nie gehört, dass man die Bevölkerung in Deutschland als "breite Masse" bezeichnet. Warum heißt dann nicht die Eidesformel der Politiker "zum Wohle der "breiten Masse"? Für mich bedeutet "breite Masse" etwas ganz anderes, das will und werde ich aber hier nicht ausführen (wahrscheinlich dasselbe, wie für Bkid).

    Die Franzosen würden auf die Barrikaden gehen, wenn man sie anstatt als Volk als "breite Masse" bezeichnen würde. Mir zeigt das aber, welche Entwicklung in der BRD stattgefunden hat.

    Jo

    Unser Universum ist außerordentlich speziell und – gemessen an den möglichen Verteilungen seiner Materie und Energie – extrem unwahrscheinlich. Diese erstaunliche Tatsache zu verstehen, ist zurzeit eines der wichtigsten Ziele von Physikern und Kosmologen. Davon erhoffen sie sich auch eine Erklärung, warum die Zeit vorwärts fließt, was die Naturgesetze nicht erklären können. Doch womöglich wirft eine radikale Neuinterpretation der Realität alles um. Denn sowohl Albert Einsteins Relativitätstheorie als auch spekulative Vorschläge für eine „Weltformel“ legen eine irritierende Schlussfolgerung nahe: Die uns so vertraut und manchmal quälend erscheinende Zeit könnte eine blanke Illusion sein – und in Wirklichkeit gar nicht existieren.

    Gestern und Morgen sind eins
    Die moderne Physik schockiert mit einer radikalen Neuinterpretation der Realität: Die Zeit ist eine bloße Illusion. „Die Zeit, die ist ein sonderbar Ding“, schrieb Hugo von Hofmannsthal im Libretto für Richard Strauss’ 1911 uraufgeführte Oper „Der Rosenkavalier“ „Wenn man so hinlebt, ist sie rein gar nichts. Aber dann auf einmal, da spürt man nichts als sie. Sie ist um uns herum, sie ist auch in uns drinnen. In den Gesichtern rieselt sie, im Spiegel da rieselt sie, in meinen Schläfen fließt sie. Und zwischen mir und dir da fließt sie wieder, lautlos, wie eine Sanduhr.“ Dieser Fluss der Zeit ist uns sehr vertraut und zugleich äußerst rätselhaft – aber trotzdem wohl eine blanke Illusion. Denn immer mehr Physiker und Philosophen kommen zu dem Schluss, dass es die Zeit objektiv überhaupt nicht gibt. „Das zu erkennen, ist vielleicht die größte intellektuelle Herausforderung, mit der die Menschheit jemals konfrontiert wurde“, sagt der Philosoph und Physiker Vesselin Petkov von der Concordia University im kanadischen
    Montreal.

    Aus „bild der wissenschaft“, Heft 1/2008

    http://www.focus.de/wissen/wissens…aid_229939.html

    Es gibt immer nur diesen einen Augenblick.

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    Wenn ich das so betrachte, dann erhebt sich für mich die Frage unter der Bedimgung, dass die Zeit unendlich ist und durch Bewegung entsteht, fließt die Zeit an uns vorüber oder laufen wir auf der Zeit entlang? Wenn wir unsterlbich sind (meinetwegen auch wären :) ) müßten wir wieder an dem imaginären Ausgangspunkt ankommen, das würde heißen: alles nochmal. - Das jedoch ist für mich zwar vorstellbat, entspricht aber nicht meinem Denken, was ist denn dazwischen(bei dem Bild)? und wieso stellt man die Zeit nicht in einer Achter-Spirale dar? Die Zeit kann doch nicht aus dem Nichts entstanden sein? Meiner Meinung nach erst mit unserem Universum, wobei sich auch die Frage erhebt, was war vorher und was ist außerhalb?

    Nachdenkliche Grüße,

    Jo

    Mein Blick auf die Zeit

    Meine Zeit – deine Zeit
    Alte Zeit - neue Zeit
    Gewonnene Zeit – verlorene Zeit
    Schöne Zeit – schlechte Zeit
    Genutzte Zeit – vertane Zeit
    Ruhige Zeit – schnelle Zeit
    Zeitenanfang – Zeitenwende
    Alle Zeit – keine Zeit
    Graue Zeit - helle Zeit
    Uendlcihe Zeit – Zeitenriß
    Verspielte Zeit - arbeitende Zeit
    Verträumte Zeit – gelebte Zeit
    Fließende Zeit – stillstehende Zeit

    kein Anspruch auf Vollständigkeit und dann kommt der Spruch von Lightdrop :)
    Gruß Jo

    1) Verschließt die Taufe das dritte Auge?
    Denn da macht doch der Pfarrer mit seinem Daumen das Kreuz auf der Stirn.


    Also das ist eine sehr interessante Überlegung - ich habe das nicht durchgemacht :)


    ... derb ausgedrückt: sind Menschen tatsächlich die letzten in der Nahrungskette?


    Gute Frage, es gab (vielleicht gibt es sie sogar noch) Menschenopfer.


    Ich hatte mir auch schon überlegt, diesen Besucher nochmal(?) herzu zittieren (um zu Fragen, was er "hier" tut/getan hat), aber (*räusper* ganz ehrlich) ich mach mir ja - allein bei der Vorstellung, dass der "plötzlich" wieder da steht - schier in die Hosen!


    Also da würde ich persönlich die Finger von lassen, du machst Dir meiner Meinung nach mit recht deswegen "in die Hose" - die Geister, die ich rief -
    Als ich jung war, haben wir das natürlich auch probiert, klar die Neugier ist da sehr groß, es gab Zeiten, da habe ich mich mit einem visualisierten Lichtkranz geschützt, um überhaupt schlafen zu können. Ich denke, dass das, was man hier aus reiner Neugierde produziert nach hinten los gehen kann. Mehr will ich nicht dazu schreiben.

    Black Hawks
    http://de.wikipedia.org/wiki/Sikorsky_UH-60

    Mach Dich nicht verrückt. Auf der anderen Seite gibt es vielerlei Theorien über Außerirdische, auch darüber, dass sie hier unter uns leben. Aber wie gesagt, das sind Theorien.

    Lieben Gruß Jo

    Ihr nehmt zum Bau des Tempels kalte Steine,
    aus Splittern fügt Gedankenmosaik der eine,
    Gigantenblöcke türmt der andre auf.
    Doch Gottes Tempel ist das warme Leben,
    sein Atem, der Geschöpfe Jauchzen und Erbeben,
    sein Wirken, der lebendige Verlauf!
    Es ist das Feuer in Myriaden Flammen,
    die lodern müssen, weil sie Seinem Licht entstammen,
    bis sie der Sehnsucht goldne Glut verzehrt. –
    Wer Stein zu Stein fügt, wird Ihn nie ergründen.
    Die Gotteserkenntnis kommt als Blitz
    und kommt, zu zünden!
    Gib dich der Flamme! Und du bist verklärt.
    EPHIDES

    Zusammenhänge

    Ich weiss von aufgetanen Tagen
    und vom unausgesprochnen Ziel
    Geheimnisvolles viel zu sagen
    und von der Vorzeit weiss ich viel.

    Ich sah die schattenhaften Mysten
    gesangsweis um die Tempel gehen,
    ich weiss, wo die verborgnen frühsten
    noch unverlöschten Lampen stehn.

    Ich hob aus nie erreichten Schächten
    den Bergkristall mit meinem Ton,
    und beschwor in den zwölf heilgen Nächten
    die Wesenheiten, die uns bedrohn.

    Ich spürte mit der Wünschelrute
    die Schätze auf aus dunklem Grund,
    und meine Stimme lag im Blute
    und wurde Brot in jedem Mund.

    Ich schaute in den Stein der Weisen,
    ich selbst von jeder Schwere frei,
    und verschwieg die Kunst wie Eisen
    in lauteres Gold zu wandeln sei.

    Ich lebte in tausend Leben
    jeder noch so verfemten Liebe nach,
    und wenn ich heute tönend rede
    so bin ich's nicht allein, der sprach.

    Und jede Saite, die ich rühre
    schlug ich schon einmal an vorlang,
    und in vergessnen Sängen spüre
    ich meinen eigenen Gesang.

    Und sind mir auch Gestalt und Namen
    entfallen derer, die ich war,
    so ahn' ich doch, woher sie kamen
    aus dem, was ich an mir erfahr.

    Was mir gehört ist mein Vermächtnis
    und aus dem heut' noch halben Schein
    wird dem nächsten Leib Gedächtnis
    an jedes vorgewesne Sein.

    Baron Alexander von Bernus
    (1880 - 1965)

    die masse ist träge, die masse kann sich nicht selbst organisieren. sie bedaft eine organisation / eine idee. ich kenne keine revolution ohne anführer/n.
    und besonders heute wo die masse hoch zufrieden in ihrer dasein ist.

    Wenn aber erst einmal eine Eigendynamik einsetzt, dann ist die nicht mehr aufzuhalten - Anführer ktistalisieren sich immer heraus und erst aus dem Chaos kann eine neue Ordnung entstehen.

    GrußJo

    Die ILU Lehre hat mich einiges an Erkenntnissen bereichert, doch sollte der Mensch allgemein darauf achten, dass er nicht in eine Abhängigkeit irgend einer Lehre verfällt (gilt auch für die Wissens Fraktion). Er riskiert einen einseitigen Blickwinkel und dies führt eben zu keiner Erkenntnis - nur Sturheit. Es gibt viele Lehren, welche ich studieren durfte und nur so erkannte ich, dass gar nicht alles bis ins DETAIL kennen muss, sondern sie mich haben sie gelehert mein Herz zu öffnen. Dies erfordert die Bereitschaft, alles möglich in Betracht zu ziehen sei es "gut" oder "böse", was ich schon erwähnt habe, wie Crowley, auch ihn muss man zwischen den Zeilen erkennen, ansonsten riskiert man eine falsche Interpretation. Und du siehst wohin das führt...

    Zitat

    [font='Arial, Helvetica, sans-serif'][size=10] aus Wissenschaft und Spiritualität auf dem Weg zu einem neuen Menschenbild[/size][/font]

    [font='Arial, Helvetica, sans-serif'][size=10][size=10]Verschiedene Hirnforscher stimmen daher mit dem Buddhismus darin überein, dass sich Materie und Bewusstsein, Körper und Geist auf verschiedene Weise gegenseitig beeinflussen und verändern können und damit die menschliche Persönlichkeit zu tief greifendem Wandel fähig ist. Das augenfälligste Beispiel dafür, dass es sich hierbei um einen wechselseitigen Prozess handelt, sind die nachhaltigen Veränderungen, die etwa die konzentrierte Bewusstseinsarbeit der Meditation in der biochemischen Struktur des Gehirns hervorruft.[/size][/size][/font]


    Zitat

    [font='Arial, Helvetica, sans-serif'][size=10] Zitat aus Diplomarbeit „Wisenschaft Und Spiritualität“[/size][/font]

    [font='Arial, Helvetica, sans-serif'][size=10]Die Naturwissenschaften, die von so vielen gepriesen und gleichsam wie Gott angebetet und verherrlicht wurden und auch werden, haben bisher aber ihr wesentlichstes Versprechen, die Natur in den Griff zu bekommen, keineswegs einlösen können und so bestehen an der „Allmacht“ der Wissenschaft heute wieder mehr Zweifel als je zuvor und die menschliche Geschichte wird auch weiterhin in vieler Hinsicht von nicht vorhersehbaren Ereignissen überrascht werden. So erlauben uns zwar die Gesetze der Mechanik die Vorhersage eines Zustandes in einem geschlossenen System zu einem bestimmten Zeitpunkt aus der Kenntnis seines Zustandes zu einem früheren Zeitpunkt ohne Kenntnis der dazwischen liegenden Geschichte zu berechnen, es ist aber heute ein Faktum, dass alle Prozesse in der Kosmologie, Geologie aber auch in der Evolutionsbiologie von nicht wiederholbaren und nicht vorher sagbaren Ereignissen beherrscht werden. Die Quantenphysik, die Thermodynamik sowie die Genetik (zufällige oder evolutionäre Mutationen mit ihren immer wieder auch möglichen Rekombinationen) führen uns ständig vor Augen, dass es nicht vorhersagbare Ereignisse gibt, die wir in keiner Weise be-einflussen können. Die Wissenschaftsgeschichte aber soll uns immer daran erinnern, dass selbst vernünftiges Denken, logische Genauigkeit, auch die Überprüfbarkeit der Aussagen, Ergebnisse und Methoden und selbst die strukturellen Gegebenheiten der Erkenntnis keine Stabilität aufweisen können, sondern historisch gesehen nur zu einem geistigen[/size][/font][font='Arial, Helvetica, sans-serif'][size=10].[/size][/font]Gut geworden ist, das aber nicht unabänderlich ist. sondern nur im zeitlichen und räumlichen Umfeld von Bedeutung sein kann.
    ........
    [font='Arial, Helvetica, sans-serif'][size=10][size=10]
    Quantenphysik macht uns darauf aufmerksam, dass unser Wissen von der Welt nicht der letzten, absoluten Wirklichkeit, was immer man/frau darunter vorstehen mag, gerecht wird. Unsere Sinnesorgane und die zerebral gesteuerten Denkstrukturen erzeugen in uns allerdings ein Bild einer gegenständlichen Welt, das aber aus dem physikalischen Blickwinkel betrachtet mit der Wirklichkeit nicht in Einklang zu bringen ist und das mit unserem Dahinscheiden aufhört, real zu existieren.[/size]
    [/size][/font]

    Mit anderen Worten, auch der heutige Stand der Naturwissenschaft ist NICHT der Weisheit letzter Schluß.

    um innere stimme zu vertrauen erfordert sehr viel eigenen personlichkeit. dem zu vertrauen was nicht greifbar ist,ist eine hohe tugend.

    Um der inneren Stimme vertrauen zu können, ist es meiner Ansicht nach unbedingt erforderlich, sich selbst erst einmal in seinen Gefühlen und Reaktionen zu analysieren. Was nur möglich ist mit einer absoluten Ehrlichkeit sich selbst gegenüber.

    Gruß Jo

    Ja! Ich weiß, woher ich stamme!
    Ungesättigt gleich der Flamme
    Glühe und verzehr' ich mich.
    Licht wird alles, was ich fasse,
    Kohle alles, was ich lasse:
    Flamme bin ich sicherlich!
    Friedrich Nietzsche