Beiträge von Jo

    unter-haltung kommt von unten-halten (verdummen) würde bkid sagen, oder?


    Ja, das würde er sagen und zwae mit Recht :)


    DIE NOT MIT DEM WASSER .....

    dieses thema ist zu heikel - um es den leuten ständig vor augen zu führen. dabei hat dieser "notstand" längst schon begonnen, zumeist in den ländern mit hohem wasserverbrauch für industrie und landwirtschaft - oder hast du gewusst, dass zur herstellung von einem kilogramm kaffee insgesamt zehntausend liter wasser ver-braucht werden?


    Auch hier wird die Bevölkerung nicht unbedingt gut unterrichtet. Wasssersparen heißt das Zauberwort und der Deutsche gehorcht sofort. Dass das Wassersparen jedoch höhere Kosten verursacht wird ihm kaum mitgeteilt:

    Zitat


    Und trotzdem müssen die Deutschen nach Berechnungen des Verbands kommunaler Unternehmen (VKU) eventuell bald mit Preiserhöhungen von bis zu 25 Prozent für Wasser rechnen. Grund dafür sind Pläne der EU-Kommission, sowohl Konsumenten aus dem Süden der EU, wo das Wasser eher knapp ist, als auch Mitgliedstaaten im Norden, wo von Wassermangel keine Rede sein kann, zu noch mehr Sparsamkeit aufzufordern. Außerdem zieht die EU laut "Spiegel Online" in Erwägung, künftig nur noch Duschköpfe mit Durchflussbegrenzer auf den Markt zu lassen. Ziel ist es, so Energie für die Warmwasserbereitung einzusparen. Durch die speziellen Duschköpfe würde, ähnlich wie beim Föhnen, mehr Luft durch die Brause gepustet werden. Dafür bräuchten diese Systeme weniger Wasser. Das hätte wohl aber auch einen schwachen Strahl beim Abbrausen zur Folge.

    Absurd: Sparsamkeit verursacht hohe Kosten
    Dabei bereitet die Einschränkung der Deutschen beim kühlen Nass den Versorgern bereits jetzt Kosten in Millionenhöhe. Denn da die Verbraucher so zurückhaltend sind, fließt auch nur wenig Wasser durch Rohre und Kanäle. Damit dieses aufgrund diverser Reststoffe, die so leichter in den Leitungen kleben bleiben, nicht ungenießbar wird, müssen diverse Gegenmittel zur Instandhaltung der Qualität herangezogen werden. Und das kostet.

    weiter hier:
    http://de.news.yahoo.com/34/20100929/tb…ig-341bf95.html

    oder auch hier:

    Zitat

    Nach Angaben des BDEW sank der durchschnittliche Verbrauch pro Einwohner in Deutschland zwischen 1990 und 2005 um rund 15 Prozent. Während die Einwohner von Barcelona täglich mehr als 400 Liter pro Kopf verbrauchten, lag der Verbrauch der Deutschen im Jahr 2008 bei 123 Litern, erläutert Verbandssprecher Jan Ulland.
    Der Durchschnittswert der EU-Mitgliedstaaten liege bei mehr als 200 Litern. "Mit dem geringen Verbrauch haben viele Wasserbetriebe mittlerweile handfeste Probleme", bestätigt auch Bodo Weigert vom Kompetenzzentrum Wasser in Berlin, einem internationalen Zentrum für Wasserforschung.[(quote]

    http://www.rp-online.de/wissen/umwelt/…aid_740100.html

    Es lohnt sich immer, den ganzen Artikel zzu lesen,

    Jo

    Jo:
    Resignation = Kapitulation! Aber wenn Du Dich fügst, darfst Du Dich auch nicht beklagen.


    Also Zitate gibt es so mancherlei: "Ein guter Vorrat an Resignation ist überaus wichtig als Wegzehrung für die Lebensreise." Arthur Schoppenhauer
    oder auch von Goethe: "Zur Resignation gehört Charakter"

    sooma, ich kämpfe auf meine Art und zu meiner eigenen Überraschung habe ich vor kurzem erst festgestellt, dass ich keine Energie mehr in Dinge oder Menschen stecken will, die keine Aussicht auf Erfolg haben. Und ich beklage mich nicht. ich handle.

    Der Kampf tobt überall, aber wer weiß davon?


    Diejenigen, die sich dafür interessieren, was um sie herum passiert. Das ist ja nicht erst jetzt geschehen, das begann schon vor Jahren. Wir haben hier zum Glück noch kommunales Quellwasser. Heute wird es kaum noch zurückzudrehen sein wie manches andere auch nicht. Zumindest nicht einfach so.

    Jo

    Was nötig wäre, dass zeigt sich grad in Tunesien oder in Ägypten recht schön. (unabhängig was dabei heraus kommt)

    wahrlich wahrlich, ich sage euch ....
    irgendwann kommt der punkt, da mag man gar nichts mehr dazu sagen :thumbdown: - weil man das "gefühl" hat, doch nichts zu be-wirken.


    Du kannst nur etwas bewirken, wenn etwas auf fructbaren Boden fällt - tut es aber nicht. Die Masse ist zufrieden so wie es ist und schaut nicht hin. Bevor sie nicht im Dreck versinkt, wird sich gar nix ändern und dann ändert es sich mit einer Eigendymanik, die keiner im Grunde geommen will, oder doch? Alte Bauernregel: "Wer nicht hören will, muß fühlen."

    Jo

    Zitat

    von Abraxas

    Übrigens ein Thema für dich:
    Kriminelle Strukturen Dortmund

    Das sind doch Neudeutsch "peanuts" :)

    https://aufzurwahrheit.com/nachrichten/re….html#post62889
    Es ist auch sehr aufschlußreich, dass auf diesen Beitrag kein Kommentar mehr folgte.

    "Zu mehr hab ich keine Lust und auch keine Zeit."- genauso ist es. Ich habe es Jahrzehnte beoabchtet in welche Richtung es geht, genug gesagt und nicht nur ich. Man hätte es genauso vor eine Wand sprechen können, das hätte dann vielleicht noch den Vorteil, dass ein Echo zurück käme. Ich habe keine Lust mehr. Mein Status ist "Resignation" Ich beschäftige mich nur noch mit angenehmen Dingen des Lebens. Après moi le déluge."

    Lieben Gruß,
    Jo

    Da Existenzgüter in meinen Augen niemals privatisiert werden sollten und inländische schon gar nicht ins Ausland verschachert werden sollten,
    gibt es da eine ganze Menge Klärungsbedarf. Als Grund sehe ich da vor allem die Ohnmacht von Politik als Vertreter der Bürger gegenüber
    der Wirtschaft, welche im wahrsten Sinne des Wortes der Politik und den Bürgern die Leitungen dicht und den Strom abstellen kann.

    Wohl wahr!
    Aber Du glaubst doch nicht im Ernst, dass es durch Klärung alleine änderbar wäre? Oder das Politiker und/ oder Konzerne freiwillig ihre Pfründe aufgeben? Durch Wahlen? Auch der Wahlbetrug treibt in der BRD Blüten. möchtest Du Beweise?

    Jo

    Wasser-Volksentscheid in Berlin erfolgreich
    (14.02.11)
    Die Berliner haben sich per Volksentscheid am Sonntag für eine Offenlegung sämtlicher Verträge zur 1999 erfolgten Teilprivatisierung der Berliner Wasserbetriebe (BWB) ausgesprochen. 665.713 Bürger und damit deutlich mehr als die geforderten 616.571 Personen, stimmten dieser Forderung der Initiatoren Berliner Wassertisch, Attac Deutschland und Gemeingut in BürgerInnenhand zu, teilte der Berliner Wassertisch am Sonntag mit. Damit handele sich um den ersten erfolgreichen Volksentscheid in der Geschichte Berlins. Insgesamt hätten 27,5 Prozent – gefordert waren 25 Prozent – der Berechtigten ihre Stimme abgegeben. Von diesen hätten 98,2 Prozent mit Ja gestimmt. Der Berliner Wassertisch will laut eigener Aussage weiterhin für die Rekommunalisierung der Wasserbetriebe kämpfen. Der Berliner Senat kündigte an, dass sich der Wirtschaftsausschuss des Abgeordnetenhauses bereits Anfang der Woche mit den Auswirkungen des Volksentscheids befassen werde.
    (Mehr lesen Sie in der aktuellen Ausgabe des EUWID Wasser und Abwasser.)

    [url=http://www.google.com/url?sa=t&sourc…KrWSO7Q&cad=rja]Wasser-Volksentscheid in berlin erfolgreich]

    Und wenn Herr Domscheid-Berg wirklich an "Aufklärung" rund um Wikileaks interessiert wäre und so anarchistisch und "opensourced", wie er von sich und seiner Frau behauptet, würde er diese Infos frei ins Netz stellen und nicht für 18 Teuronen pro Buch verhökern.


    Der Spiegel tituliert es richtig "enttäuschte Liebe"
    http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,744677,00.html

    Sag ich doch, wie ein altes Eheweib (meinetwegen auch Mann, lege mich hier auf kein Geschlecht fest) - Trau, schau wem!
    Was ich am meisten verachte, ist die Tatsache, dass Menschen, die mal Freunde waren nach einer Trennung ihren Frust in dieser Form ablassen und sich nicht schämen ihre Beziehung nachträglich in den Dreck zu ziehen - anstatt es als ein Kapitel ihres Lebens sauber abzuschließen. Ihre Erfahrungen in ihrem weiteren Lben zu integrieren und das Gute (muß es ja mal gegeben haben, oder war Domscheit-Berg von Anfang an ein Idiot?) zu bewahren.

    Aber das ist nur meine subjektive Meinung.

    Jo

    Ja, Jo: auch "abwählbar" - im Sinne von "nicht wählen"/"alternativ wählen".

    Ich merke schon, zuviel vorausgesetzt und nicht klar ausgedrückt. DAS Sooma meine ich nicht! Das sind 4 volle Jahre. Unter abwählbar verstehe ich etwas anderes, nämlich dann, wenn gegen das eigene Volk agiert wird. Siehe Stuttgart 21, siehe Hartz IV Disskussion, wo um 5 Euro gestritten wird , Milliarden anderweitig aber mit vollen Händen verschwendet werden z.B. außer in Banken und fremde Länder auch noch in Luxusjets für unsere Volksvertreter. Während Teile der Bevölkerung sich durch den Winter frierend hungern. Wo entgegen dem Willen der Bevölkerung Wasserrechte verhökert werden usw usf.

    Jo

    War einst ein Glockengießer
    Zu Breslau in der Stadt,
    Ein ehrenwerter Meister,
    Gewandt in Rat und Tat.

    Er hatte schon gegossen
    Viel Glocken, gelb und weiß,
    Für Kirchen und Kapellen,
    Zu Gottes Lob und Preis.

    Und seine Glocken klangen
    So voll, so hell, so rein;
    Er goß auch Lieb' und Glauben
    Mit in die Form hinein.

    Doch aller Glocken Krone,
    Die er gegossen hat,
    Das ist die Sünderglocke
    Zu Breslau in der Stadt.

    Im Magdalenenturme,
    Da hängt das Meisterstück.
    Rief schon manch starres Herze
    Zu seinem Gott zurück.

    Wie hat der gute Meister
    So treu das Werk bedachtl
    Wie hat er seine Hände
    Gerührt bei Tag und Nacht!

    Und als die Stunde kommen,
    Daß alles fertig war,
    Die Form ist eingemauert,
    Die Speise gut und gar;

    Da ruft er seinen Buben
    Zur Feuerwacht herein:
    „Ich lass' auf kurze Weile
    Beim Kessel dich allein.

    Will mich mit einem Trunke
    Noch stärken zu dem Guß
    Das gibt der zähen Speise
    Erst einen vollen Fluß.

    Doch hüte dich, und rühre
    Den Hahn mir nimmer an,
    Sonst wär' es um dein Leben,
    Fürwitziger, getan!"
    Der Bube steht am Kessel,
    Schaut in die Glut hinein:
    Das wogt und wallt und wirbelt
    Und will entfesselt sein,

    Und zischt ihm in die Ohren
    Und zuckt ihm durch den Sinn,
    Und zieht an allen Fingern
    Ihn nach dem Hahne hin.

    Er fühlt ihn in den Händen,
    Er hat ihn umgedreht;
    Da wird ihm angst und bange,
    Er weiß nicht, was er rät'.

    Und läuft hinaus zum Meister,
    Die Schuld ihm zu gestehn,
    Will seine Knie umfassen,
    Und ihn um Gnade flehn.

    Doch wie der nur vernommen
    Des Knaben erstes Wort,
    Da reißt die kluge Rechte
    Der jähe Zorn ihm fort.

    Er stößt sein scharfes Messer
    Dem Buben in die Brust,
    Dann stürzt er nach dem Kessel,
    Sein selber nicht bewußt.

    Vielleicht, daß er noch retten,
    Den Strom noch hemmen kann:
    Doch sieh, der Guß ist fertig,
    Es fehlt kein Tropfen dran.

    Da eilt er abzuräumen,
    Und sieht, und will's nicht sehn,
    Ganz ohne Fleck und Makel
    Die Glocke vor sich stehn.

    Der Knabe liegt am Boden,
    Er schaut sein Werk nicht mehr:
    Ach Meister, wilder Meister,
    Du stießest gar zu sehrl

    Er stellt sich dem Gerichte,
    Er klagt sich selber an,
    Es tut den Richtern wehe
    Wohl um den wackern Mann.

    Doch kann ihn keiner retten,
    Und Blut will wieder Blut.
    Er hört sein Todesurteil
    Mit ungebeugtem Mut.

    Und als der Tag gekommen,
    Daß man ihn fährt hinaus,
    Da wird ihm angeboten
    Der letzte Gnadenschmaus.

    „Ich dank' euch", spricht der Meister,
    „Ihr Herren lieb und wert;
    Doch eine andre Gnade
    Mein Herz von euch begehrt:

    Laßt mich nur einmal hören
    Der neuen Glocke Klang.
    Ich hab' sie ja bereitet,
    Möcht' wissen, ob's gelang

    Die Bitte ward gewähret,
    Sie schien den Herrn gering;
    Die Glocke ward geläutet,
    Als er zum Tode ging.

    Der Meister hört sie klingen,
    So voll, so hell, so rein!
    Die Augen gehn ihm über,
    Es muß vor Freude sein:

    Und seine Blicke leuchten,
    Als wären sie verklärt;
    Er hat in ihrem Klange
    Wohl mehr als Klang gehört.

    Hat auch geneigt den Nacken
    Zum Streich voll Zuversicht;
    Und was der Tod versprochen
    Das bricht das Leben nicht.

    Das ist der Glocken Krone,
    Die er gegossen hat,
    Die Magdalenenglocke
    Zu Breslau in der Stadt.

    Die ward zur Sünderglocke
    Seit jenem Tag geweiht;
    Weiß nicht, ob's anders worden
    In dieser neuen Zeit.
    Wilhelm Müller, 1794-1827

    [Blockierte Grafik: http://breslau-wroclaw.de/wb/media/.gallery/thumb2140.jpg]

    Zitat

    von Illuminatus
    Entwendet klingt ja kriminell.


    Klingt nicht nur kriminell, ist es auch in meinen Augen. Der Zweck heiligt also die Mittel? Wäre genauso, wie wenn Whitenexx (als Programmierer) mit den gesamten Daten vom Azw abhauen würde, weil ihm irgendwas nicht passen würde oder er Diffferenzen mit Abraxas hätte. Natürlich würde er sich ein gutes Argument überlegen, um die Masse der User auf seine Seite zu bringen. (entschuldige bitte Whitenexx, aber mir fiel sonst kein drastisches passendes Beispiel ein)

    Domscheit-Berg benimmt sich wie ein altes Eheweib bei der Trennung und bewirft jetzt seinen Partner mit Dreck und raubt ihn aus. Es nutzt OL nichts? Vielleicht nicht, aber es schadet WL und das ist ja der Sinn der Sache. Die Schlammschlacht ist eröffnet, es ist zum Kotzen.


    Zitat

    von Abraxas
    Ob es am Druck, am Ruhm, an der Berichterstattung etc. liegt, dass steht in den Sternen.


    Eben wir wissen es nicht, ob Julien Assange sich geändert hat - aber es soll uns auf jeden Fall glauben gemacht werden.

    Jo

    Fern ab am Horizont, auf Felsenrissen,
    Liegt der gewitterschwarze Krieg getürmt.
    Die Blitze zucken schon, die ungewissen,
    Der Wandrer sucht das Laubdach, das ihn schirmt.
    Und wie ein Strom, geschwellt von Regengüssen,
    Aus seines Ufers Bette heulend stürmt,
    Kommt das Verderben, mit entbundnen Wogen,
    Auf alles, was besteht, herangezogen.

    Der alten Staaten graues Prachtgerüste
    Sinkt donnernd ein, von ihm hinweggespült,
    Wie, auf der Heide Grund, ein Wurmgeniste,
    Von einem Knaben scharrend weggewühlt;
    Und wo das Leben, um der Menschen Brüste,
    In tausend Lichtern jauchzend hat gespielt,
    Ist es so lautlos jetzt, wie in den Reichen,
    Durch die die Wellen des Kozytus schleichen.

    Und ein Geschlecht, von düsterm Haar umflogen,
    Tritt aus der Nacht, das keinen Namen führt,
    Das, wie ein Hirngespinst der Mythologen,
    Hervor aus der Erschlagnen Knochen stiert;
    Das ist geboren nicht und nicht erzogen
    Vom alten, das im deutschen Land regiert:
    Das läßt in Tönen, wie der Nord an Strömen,
    Wenn er im Schilfrohr seufzet, sich vernehmen.

    Und du, o Lied, voll unnennbarer Wonnen,
    Das das Gefühl so wunderbar erhebt,
    Das, einer Himmelsurne wie entronnen,
    Zu den entzückten Ohren niederschwebt,
    Bei dessen Klang, empor ins Reich der Sonnen,
    Von allen Banden frei die Seele strebt;
    Dich trifft der Todespfeil; die Parzen winken,
    Und stumm ins Grab mußt du daniedersinken.

    Erschienen, festlich, in der Völker Reigen,
    Wird dir kein Beifall mehr entgegen blühn,
    Kein Herz dir klopfen, keine Brust dir steigen,
    Dir keine Träne mehr zur Erde glühn,
    Und nur wo einsam, unter Tannenzweigen,
    Zu Leichensteinen stille Pfade fliehn,
    Wird Wanderern, die bei den Toten leben,
    Ein Schatten deiner Schön' entgegenschweben.

    Und stärker rauscht der Sänger in die Saiten,
    Der Töne ganze Macht lockt er hervor,
    Er singt die Lust, fürs Vaterland zu streiten,
    Und machtlos schlägt sein Ruf an jedes Ohr, –
    Und da sein Blick das Blutpanier der Zeiten
    Stets weiter flattern sieht, von Tor zu Tor,
    Schließt er sein Lied, er wünscht mit ihm zu enden,
    Und legt die Leier weinend aus den Händen.
    Heinrich von Kleist

    Kozytus > Fluß in der Unterwelt (Mythologie)
    Parzen > Nornen /Schicksalsgöttinen / Mythologie)
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    Wasserkonzern Veolia verklagt kritische Filmemacher auf Schadensersatz
    "Water Makes Money" zeigt negative Folgen von Wasser-Privatisierung
    Frankfurt am Main, 18.01.2011
    [/size][/font][font='Arial, Helvetica, sans-serif'][size=10]Der französische Konzern Veolia hat in Paris gegen den Film "Water Makes Money" Klage wegen "Verleumdung" eingereicht. Unklar ist derzeit, was Veolia dem Film vorwirft. Der Konzern hat dennoch bereits erreicht, dass die französische Staatsanwaltschaft einen Untersuchungsrichter bestellt hat. Dieser lässt jetzt mit Hilfe eines auch auf Deutschland ausgeweiteten Rechtshilfeersuchens polizeilich ermitteln. Ein Ausstrahlungs- beziehungsweise Aufführungsverbot ist nicht auszuschließen. Veolia will zudem die Filmemacher
    Leslie Franke und Herdolor Lorenz auf Schadensersatz verklagen. "Veolia will uns wirtschaftlich ruinieren und über seine finanzielle Macht mundtot machen", stellte Leslie Franke fest.

    "Water Makes Money" thematisiert die negativen Folgen der Wasser-Privatisierung für Kommunen, vor allem am Beispiel von Frankreich, dem Mutterland von Veolia und Suez. In Frankreich versorgen die beiden Großkonzerne acht von zehn Bürgerinnen und Bürger mit Wasser. Überhöhte Preise, aber auch deutlich mehr Lecks in den Rohrnetzen sowie schlechtere Trinkwasserqualität und Abwasserreinigung als im meist noch öffentlich versorgten Deutschland sind die Folgen. Doch auch in deutschen Städten wie Berlin und Braunschweig sind die Konzerne inzwischen aktiv. So zeigt der Film unter anderem das Berliner Wasser-Volksbegehren zur Offenlegung der Geheimverträge zwischen der Stadt und den Investoren. 24,9 Prozent der Berliner Wasserbetriebe gehören Veolia. Paris und andere französische Gemeinden haben inzwischen aus der Herrschaft von Veolia und Co. gelernt. Mehr als 100 Kommunen wollen die Kontrolle über ihre Wasserversorgung zurückholen[/size][/font][font='Arial, Helvetica, sans-serif'][size=10]....... Ganzer Artikel:
    Wasserkonzern Veolia verklagt kritische Filmemacher auf Schadensersatz

    RWE und die französische Veolia hatten vor elf Jahren 49,9 Prozent des Wasseranbieters vom Land übernommen und dafür 1,7 Mrd. Euro bezahlt. Als Gegenleistung für den hohen Kaufpreis billigte Berlin den beiden Unternehmen eine hohe Vergütung zu - die Wasserpreise in der Hauptstadt zählen zu den höchsten im Bundesgebiet. Viele Berliner sind nicht mehr bereit, diese zu bezahlen und drängen die Politik daher auf eine Rückabwicklung der Übernahme.
    RWE will Berlinwasser verkaufen


    [/size][/font]

    Zitat

    [size=10][font='Arial']Bis heute stiegen die Gebühren für Wasser um 35 Prozent. Der Endverbraucher ist einem nicht abwählbaren Unternehmen ausgeliefert.[/font][/size]

    [size=10][font='Arial']Aha - und was ist mit unseren Volksvertretern, abwählbar?[/font][/size]

    [size=10][font='Arial']Jo
    [/font][/size]

    nun,es gibt schon openleaks . also doppelt hält besser :thumbup:


    Ja gibt es. Doppelt ist aber nicht ganz richtig. Domscheit-Berg der ehemalige Programmierer und ehemaliger Freund von Jullien Assange, hat Dokumente von Wikileaks entwendet und selber eine Plattform damit aufgemacht, eben "Open-Leaks". Somit schafft Domscheid-Berg gegebenenfalls das, was die USA nicht geschafft haben: Die Zerstörung von Wikileaks.
    Weitere Infos hier:
    Nun ist Wikileaks selber Opfer von Datenräuber

    Jo

    PS man könnte es auch so formulieren: ist die katze aus dem Haus, tanzen die Mäuse!

    wenn du schon nicht weisst wie oder was es ist, so hast du stets die möglichkeiten zu wählen wie oder was es sein sollte ....

    danke, kant

    Kant hat noch noch andere Dinge gesagt, wie z.B.::

    "„Alles, was außer dem guten Lebenswandel der Mensch noch zu tun vermeint, um Gott wohlgefällig zu werden, ist bloßer Religionswahn und Afterdienst Gottes.“

    Jo

    PS
    [quote] Afterdienst. Afterdienst (cultus spurius) ist "die Überredung, jemand durch solche Handlungen zu dienen, die in der Tat diese seine Absicht rückgängig machen", Rel. 4. St. (IV 177); "eine solche vermeintliche Verehrung Gottes ..., wodurch dem wahren, von ihm selbst geforderten Dienste gerade entgegengehandelt wird", 4. St. 2. T. (IV
    197). Vgl. Religion.
    http://www.textlog.de/31902.html{/quote]

    Die Zustände, welche ein Mensch bei dieser geistig-spirituellen Entwicklung durchlebt, sind NICHT mit vielen Worten zu beschreiben. Darum die Symbole.
    Wer noch nie geliebt hat, dem kann man das Gefühl der Liebe nicht mit noch so vielen richtigen und guten Worten beschreiben. Erst wenn er SELBST LIEBT, wird er das verstehen.
    Gleiches gilt für einen Geruch oder einen Geschmack. Wer noch keinen Pfirsich gegessen, und keine Rose gerochen hat, dem kann ich erzählen was ich will. Er wird nicht wissen wie ein Pfirsich schmeckt oder eine Rose riecht.
    So ist es eben auch mit den Bewusstseinsstufen. Die Symbole werden erst erkannt, (der Geschmack, der Geruch, das Gefühl) wenn man die jeweilige Stufe auch SELBST durchlebt, oder durchlebt hat.

    der Finger, der zum Mond zeigt, ist nicht der Mond.

    Wenn zwei Menschen ein Buch lesen, wird jeder es anders lesen bzw. verstehen.
    Wirkliche Erkenntnis ist nur aufgrund eigener Erfahrung zu erlangen. Abraxas: und diese muß nicht noirwendigerweise reproduzierbar sein. Das ist auch nicht mehr nötig, wenn die Erkenntnis da ist.

    Gruß Jo

    [font='Arial, Helvetica, sans-serif'][size=10]Als Gott den lieben Mond erschuf,
    gab er ihm folgenden Beruf:

    Beim Zu- sowohl wie beim Abnehmen
    sich deutschen Lesern zu bequemen,


    ein [/size][/font] [font='Arial, Helvetica, sans-serif'][size=10][Blockierte Grafik: http://www.diaware.de/bilder/schrift/_a.gif] [/size][/font][font='Arial, Helvetica, sans-serif'][size=10] - formierend und ein [/size][/font][Blockierte Grafik: http://www.diaware.de/bilder/schrift/_z.gif
    das keiner schwer zu denken hätt*.


    Befolgend dies war der Trabant
    ein völlig deutscher Gegenstand. :)
    Christian Morgenstern


    Es stand in alten Zeiten ein Schloss, so hoch und hehr,
    Weit glänzt' es über die Lande bis an das blaue Meer,
    Und rings von duft'gen Gärten ein blütenreicher Kranz,
    Drin sprangen frische Brunnen in Regenbogenglanz.

    Dort saß ein stolzer König, an Land und Siegen reich,
    Er saß auf seinem Throne so finster und so bleich;
    Denn was er sinnt, ist Schrecken, und was er blickt, ist Wut,
    Und was er spricht, ist Geißel, und was er schreibt, ist Blut.

    Einst zog nach diesem Schlosse ein edles Sängerpaar,
    Der ein' in goldnen Locken, der andre grau von Haar;
    Der Alte mit der Harfe, der saß auf schmuckem Ross,
    Es schritt ihm frisch zur Seite der blühende Genoss.

    Der Alte sprach zum Jungen: "Nun sei bereit, mein Sohn!
    Denk unsrer tiefsten Lieder, stimm an den vollsten Ton!
    Nimm alle Kraft zusammen, die Lust und auch den Schmerz!
    Es gilt uns heut, zu rühren des Königs steinern Herz."

    Schon stehn die beiden Sänger im hohen Säulensaal,
    Und auf dem Throne sitzen der König und sein Gemahl,
    Der König furchtbar prächtig wie blut'ger Nordlichtschein,
    Die Königin süß und milde, als blickte Vollmond drein.

    Da schlug der Greis die Saiten, er schlug sie wundervoll,
    Dass reicher, immer reicher der Klang zum Ohre schwoll;
    Dann strömte himmlisch helle des Jünglings Stimme vor,
    Des Alten Sang dazwischen wie dumpfer Geisterchor.

    Sie singen von Lenz und Liebe, von sel'ger goldner Zeit
    Von Freiheit, Männerwürde, von Treu' und Heiligkeit,
    Sie singen von allem Süßen, was Menschenbrust durchbebt,
    Sie singen von allem Hohen, was Menschenherz erhebt.

    Die Höflingsschar im Kreise verlernet jeden Spott,
    Des Königs trotz'ge Krieger, sie beugen sich vor Gott;
    Die Königin, zerflossen in Wehmut und in Lust,
    Sie wirft den Sängern nieder die Rose von ihrer Brust.

    "Ihr habt mein Volk verführet; verlockt ihr nun mein Weib?"
    Der König schreit es wütend, er bebt am ganzen Leib;
    Er wirft sein Schwert, das blitzend des Jünglings Brust durchdringt.
    Draus statt der goldnen Lieder ein Blutstrahl hoch aufspringt.

    Und wie vom Sturm zerstoben ist all der Hörer Schwarm.
    Der Jüngling hat verröchelt in seines Meisters Arm;
    Der schlägt um ihn den Mantel und setzt ihn auf das Ross,
    Er bind't ihn aufrecht feste, verlässt mit ihm das Schloss.

    Doch vor dem hohen Tore, da hält der Sängergreis,
    Da fasst er seine Harfe, sie, aller Harfen Preis,
    An einer Marmorsäule, da hat er sie zerschellt;
    Dann ruft er, dass es schaurig durch Schloss und Gärten gellt:

    "Weh euch, ihr stolzen Hallen! nie töne süßer Klang
    Durch eure Räume wieder, nie Saite noch Gesang,
    Nein, Seufzer nur und Stöhnen und scheuer Sklavenschritt,
    Bis euch zu Schutt und Moder der Rachegeist zertritt!

    Weh euch, ihr duft'gen Gärten im holden Maienlicht!
    Euch zeig' ich dieses Toten entstelltes Angesicht,
    Dass ihr darob verdorret, dass jeder Quell versiegt,
    Dass ihr in künft'gen Tagen versteint, verödet liegt.

    Weh dir, verruchter Mörder! du Fluch des Sängertums!
    Umsonst sei all dein Ringen nach Kränzen blut'gen Ruhms!
    Dein Name sei vergessen, in ew'ge Nacht getaucht,
    Sei wie ein letztes Röcheln in leere Luft verhaucht!"

    Der Alte hat's gerufen, der Himmel hat's gehört,
    Die Mauern liegen nieder, die Hallen sind zerstört;
    Noch eine hohe Säule zeugt von verschwundner Pracht;
    Auch diese, schon geborsten, kann stürzen über Nacht.

    Und rings statt duft'ger Gärten ein ödes Heideland,
    Kein Baum verstreuet Schatten, kein Quell durchdringt den Sand,
    Des Königs Namen meldet kein Lied, kein Heldenbuch;
    Versunken und vergessen! das ist des Sängers Fluch!
    Ludwig Uhland