Ein kleiner Beitrag
Um den Anbau von Bew?sserungsanlagen ?berall entlang dem Nilufer Ober?gyptens zu sichern, mussten sich die einzelnen St?mme zusammenschlie?en, der Proze? setzte ca. 3500 v.Chr. ein und 400 Jahre sp?ter wurde das gesamte Gebiet von einem Herrscher regiert. Allerdings ging der Zusammenschlu? von Ober- und Unter?gypten nicht von den Deltabewohnern aus, sondern von dem bereits gefestigten Staatswesen des Niltals. Bis heute wei? man nicht mit genauer Sicherheit, wer die beiden Reiche vereinte.
Die ?gyptische ?berlieferung spricht von einem legend?ren Gottk?nig namens Menes, in dessen Gestalt wohl mehrere Herrscher zwischen 3200 ? 3000 v. Chr. zusammengefasst sind (wie die K?nige Skorpion und Narmer /Namen auf Steinreliefs). Er gr?ndete die Stadt Memphis (die Stadt der starken "wei?en Mauer"/Unter?gypten).
Die politische Vereinigung ?gyptens gegen 3000 v. Chr. war zugleich der beginn der Pharaonendynastie (Pharao bedeutet Gro?es Haus), danach folgten noch 29 weitere Dynastien bis zu dem Zeitpunkt an dem Alexander der Gro?e (332 v.Ch.) ?gypten eroberte.
Einer der Hauptg?tter, neben dem W?stengott Seth, war der Falkengott Horus (Kraft und Verstand). Die Legende erz?hlt, dass Horus der Sohn von Osiris war, einem Naturgott, dessen Macht sich im Steigen und Sinken des Nils zeigte, der aber einst mit seiner Gemahlin und Schwester Isis ?ber ganz ?gypten geherrscht hat, bis sein Bruder Seth ihn erschlug (nette Familie) , zerst?ckelte und die Teile seines K?rpers in alle Winde verstreute. Isis sammelte jedoch alle Teile wieder ein und setzte sie, als sie sie gefunden hatte, wieder zusammen und so konnte Osiris auferstehen. Er pfiff jedoch dann auf die irdische Verantwortung und wurde Gott der Unterwelt. Bei dem Kampf seines Sohnes Horus, der seinem Onkel (Seth) die Macht wieder entrei?en wollte, verlor Horus ein Auge und Seth wurde entmannt.
Die Botschaft dieser Legende: ein einziger Regent sollte die Geschichte des Niltals bestimmen, jeder Pharao verk?rperte Horus in Menschengestalt und wurde nach seinem Tod zu Osiris, w?hrend sein Thronerbe als neue Inkarnation des gro?en Falkengottes regierte.
Erst ab der 4. Dynastie kam der Sonnengott "Re" ins Spiel und die Pharaonen nahmen den Namen "Sohn des Re" an bis zum Schlu?. (soviel ich wei?)
Die Tiergestalten mancher G?tter liegt darin begr?ndet, dass in der Vorstellung der ?gypter sich in den Naturgesch?pfen g?ttliche Charakterz?ge offenbarten, so kam es, dass der Gott Horus als Falke, Chnum als Widder, Toth als Ibis, Sobek als Krokodil und die G?ttin Hathor als Kuh dargestellt wurden. Aber das sollte man nicht missverstehen, es wurde nicht das Tier an sich verehrt, sondern der g?ttliche Geist, der in ihm wohnte
(vielleicht noch ein anderes Mal mehr)
jo