Beiträge von Caligo

    Ich möchte meine Erfahrungen zum Thema morphogenetische Felder mit euch teilen. Es ist nur gerade schwierig einen guten Anfang zu finden um das alles zu erklären was mir widerfahren ist und ich fürchte das sich das egal wie ich es ausdrücke ziemlich verrückt anhören wird.

    Aber im Grunde hat es alles mit dem Gedanken an:"Es muß möglich sein für andere Menschen unsichtbar zu sein." Ich habe mich wiederholt mit diesem Gedanken beschäftigt. Dabei habe ich öfters an einen Bericht gedacht. In dem es darum ging das ein Mörder der sich als Briefträger verkleidet hat und so in einen von der Polizei abgesperrten Bereich gelangte um dort sein Opfer zu ermorden. Den Polizisten ist erst nach dem Verbrechen und Verschwinden des Täters klar geworden das sie ihre Pflicht vernachlässigt hatten. Nun war er sicher nicht unsichtbar man hatte ihn ja gesehen. Aber irgendwie hatte er es geschafft so unauffällig und subtil zu sein das er nicht bemerkt wurde. Diese Geschichte hatte mich fasziniert.

    Dann eines Tages "begann es". Dazu muß ich sagen das ich manchmal unsynchron blinzele, oder nur mit einem Auge. Das sieht dann so aus als würde ich zwinkern. Was mir immer peinlich ist, weil ich es in den meißten Situationen für eine ziemlich peinliche Geste halte. Ich ging also meiner Wege und bemerkte das ich gerade einer Frau zugezwinkert hatte. Das fand ich wie immer ziemlich peinlich. Nur das es bei diesem einem Mal so stark in meinem Gedächtnis haften blieb das ich eine Art Blinzel-Phobie entwickelte. Immer mehr richtete sich meine Aufmerksamkeit auf das Blinzeln, was natürlich dazu führte das ich es viel öfter tat. Das wiederrum führte dazu das ich eine Angst davor bekam überhaupt gesehen zu werden und ist ungefähr der Punkt an dem es anfing bizarr zu werden.

    Ich ging also durch die Welt nur noch beschäftigt mit der Angst davor gesehen zu werden. Was natürlich einerseits dazu führte das ich den Blickkontakt vermied, anderseits wurde mir irgendwie bewusst und ich kann nicht genau erklären wie ich zu dieser Erkenntnis kam, das ich mit dem Blinzeln und anderen Techniken den Blickkontakt beenden konnte. Mit der Zeit wurden diese Techniken immer effektiver und bald ging es soweit das mich die Leute nur mit größter Mühe angucken konnten. Ich brauchte nur im richtigen Moment zu blinzeln und die Blicke meiner Mitmenschen glitten gerade zu von mir ab und zwar unwillkürlich. Eine weitere Technik ist ein Mikrosekundenblick in eine andere Richtung. Ich weiß auch nicht warum, aber ich war immer in der Lage die Menschen damit abzulenken.

    Die meißten Menschen haben dabei nie gemerkt das ich sie beeinflusst habe und merken es bis heute nicht. Alles was ihnen klar wird ist das ich eine schüchterne Person bin und unter Umständen einfach nur weggucke um der Konfliktsituation ganz auszuweichen.

    Von den Leuten die merken das etwas nicht stimmt habe ich solche Kommentare erhalten:
    "Wie duckt man sich unter einem Blick durch?" - als offensichtlich genau das getan habe
    "Das lag jetzt nicht an meinen Augen, oder? - als ich an einer Frau vorbei ging, die durch das starke Blinzeln das ich verursachte auch noch ihre Einkäufe fallen ließ
    "Das ist ja wie bei Heroes, der da drüben weiß auch schon nicht mehr wo er hingucken soll!" - als ich im Zug saß und das Mädchen das mir gegenüber saß nicht mehr in meine Gesichtsfeld gucken konnte

    Soweit ist das alles wohl noch durch Spiegelneuronen, oder Empathie erklärbar. Doch habe immer wieder gesehen das diese Tricks auf mehrere hunderte Meter funktionieren. Eine zu große Entfernung, als das man noch meine Mimik erkennen könnte. Außerdem hatte ich immer wieder das Gefühl das die Tricks irgendwie auch dann Wirkung zeigten wenn ich außerhalb des Gesichtsfeldes war.

    Aber um bizarr noch zu toppen schien ich auch noch eine Art Unterdrückungsfeld zu entwickeln. Das äußerte sich so das jede Bewegung die ich in meinem näheren Umfeld bemerkte durch einen einzigen Blick unterbunden werden konnte. Von der eigentlichen Bewegung blieb in einem solchen Fall nur noch eine verstümmelte Andeutung übrig.

    Bei einem besonders empathischen jungen Mann der im Hörsaal neben mir saß führte die Kombination dieser Techniken zu enormen Stress - bei mir übrigens auch. Ich setze ihm - ohne es je zu wollen - mit der Einschränkung seines Blickfeldes und der Unterdrückung seiner Bewegungen so zu das er sich auf den Tisch legen und die Augen schließen musste. Doch das schließen seiner Augen konnte meine Einflußnahme nicht verhindern. Ich erkannte den Augenblick an dem er dachte sich erholt zu haben und der Versuch sich zu erheben endete für den Rest der Vorlesung jedes mal in einem Zucken. Der Punkt dabei ist das eben keinerlei Blickkontakt mehr herrschte, im Gegensatz zum Anfang dieser "Erfahrungen" wo der Blickkontakt noch nötig war. Die Erklärung dafür könnten morphogenetische Felder sein, oder eine andere Art von Verbindung.

    Ein anderes Ereignis war als ich einmal über eine Fußgängerampel ging. Dabei hielt ich, für eine halbe Sekunde etwa, mitten in der Bewegung inne. Ebenso alle Menschen die ebenfalls rüber gingen. Mitten in der Bewegung.

    Um die Geschichte weiter zu erzählen: Mit der Zeit habe ich gelernt, das alles von meiner Konzentration abhängt. Die Angst war nur der Katalysator, der es geschafft hat das ich mich mit meiner ganzen Aufmerksamkeit darauf konzentrierte. Die Angst ist mit der Zeit zurück gegangen, somit auch die Häufigkeit dieser Phänomene. Gemeistert habe ich diese Tricks bis jetzt noch nicht, was heißt das ich sie nicht einsetzen kann wann ich will. Außerdem beherrscht mich ein Unwillen diese Tricks zu benutzen, da ich nicht viel von Manipulation halte. Zugegeben fehlt mir auch die Konzentration diese Tricks in einem halbwegs normalen Gemüstzustand auszuführen, ich weiß das bräuchte eine Menge. Ich versuche, bis jetzt vergebens, bessere Tricks zu entwickeln die zum positiven wirken.

    Anunnaki: Ich vermute nicht das du hier etwas genauer auf diese Praktiken eingehen würdest?