Beiträge von Freesia

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    [size=16]Die Originalfassung der Offenbarung des Johannes:[/size]


    Offenbarung Jesu Christi, die Gott ihm gegeben hat, damit er seinen Knechten zeigt, was bald geschehen muss; und er hat es durch seinen Engel, den er sandte, seinem Knecht Johannes gezeigt: Dieser hat das Wort Gottes und das Zeugnis Jesu Christi bezeugt und alles, was er geschaut hat. Selig, wer diese prophetischen Worte liest und wer sie hört und wer sich an das hält, was geschrieben steht:

    Johannes, Gnade sei mit euch und Friede von Ihm, der ist und der war und der kommt, und von den sieben Geistern vor seinem Thron; Ich bin das Alpha und das Omega, der Anfang und das Ende, spricht Gott, der Herr, der ist und der war und der kommt, der Allmächtige.

    Ich, euer Bruder Johannes, der wie ihr bedrängt ist, der mit euch an der Königsherrschaft teilhat und mit euch in Jesus Christus standhaft ausharrt, ich war auf der Insel Patmos um des Wortes Gottes willen und des Zeugnisses für Jesus Christus. Am Tag des Herrn war ich im Geiste und hörte hinter mir eine laute Stimme, wie von einer Posaune. Die Stimme sprach, Ich bin das Alpha und das Omega, der Erste und der Letzte: Und schreib das, was du siehst, in ein Buch.

    Da wandte ich mich um, weil ich sehen wollte, wer zu mir sprach. Als ich mich umwandte, sah ich sieben goldene Leuchter; und mitten unter den Leuchtern einen, der wie ein Menschensohn aussieht, bekleidet mit einem Gewand, das bis auf die Füße reicht, und um die Brust trug er einen goldenen Gürtel. Sein Haupt und seine Haare waren weiß wie weiße Wolle, leuchtend weiß wie Schnee, und seine Augen wie Feuerflammen;
    seine Beine glänzten wie Golderz, das im Schmelzofen glüht, und seine Stimme war wie das Rauschen von Wassermassen. In seiner Rechten Hand hielt er sieben Sterne und aus seinem Mund kam ein scharfes, zweischneidiges Schwert und sein Gesicht leuchtete wie die kraftvoll strahlende Sonne. Als ich ihn sah, fiel ich wie tot vor seinen Füßen nieder.

    Er aber legte seine rechte Hand auf mich und sagte: Fürchte dich nicht! Ich bin der Erste und der Letzte
    und der Lebendige und ich habe die Schlüssel zur Hölle und zum Tod. Schreib auf, was du gesehen hast: was ist und was danach geschehen wird.

    So spricht Er, der die sieben Sterne in seiner Rechten Hand hält und mitten unter den sieben goldenen Leuchtern einhergeht: Ich kenne deine Werke und deine Mühe und dein Ausharren; ich weiß: Du kannst die Bösen nicht ertragen, du hast die auf die Probe gestellt, die sich Apostel nennen und es nicht sind, und hast sie als Lügner erkannt. Du hast geduldig ausgeharrt und um meines Namens willen die schwere Last getragen und bist nicht müde geworden.

    Wer Ohren hat, der höre, was der Geist sagt: Wer überwindet, dem werde ich zu essen geben vom Baum des Lebens, der im Paradies Gottes steht.

    Wer Ohren hat, der höre, was der Geist sagt: Wer überwindet, dem werde ich von dem verborgenen Manna geben. Ich werde ihm einen weißen Stein geben und auf dem Stein steht ein neuer Name, den nur der kennt, der ihn empfängt. So spricht Er, der die sieben Geister des lebendigen Gottes und die sieben Sterne hat. Sei wachsam. Denk also daran, wie du die Lehre empfangen und gehört hast. Halte daran fest! Wenn du aber nicht wachsam bist, wirst du nicht wissen, zu welcher Stunde ich komme.

    Wer überwindet, wird ebenso mit weißen Gewändern bekleidet werden. Und ich werde mich vor meinem Vater und vor seinen Engeln zu ihm bekennen. Wer Ohren hat, der höre, was der Geist sagt. So spricht der Heilige, der Wahrhaftige, der den Schlüssel hat, / der öffnet, sodass niemand mehr schließen kann, / und der schließt, sodass niemand mehr öffnen kann. Ich habe vor dir eine Tür geöffnet, die niemand mehr schließen kann. Du hast nur geringe Kraft, und dennoch hast du an meinem Wort festgehalten und meinen Namen nicht verleugnet. Du hast dich an mein Gebot gehalten, standhaft zu bleiben; daher werde auch ich zu dir halten und dich bewahren vor der Stunde der Versuchung, die über die ganze Erde kommen soll, um die Bewohner der Erde auf die Probe zu stellen.

    Ich komme bald. Halte fest, was du hast, damit dir keiner deine Krone nimmt. Ich stehe vor der Tür und klopfe an. Wer meine Stimme hört und die Tür öffnet, bei dem werde ich eintreten und wir werden Mahl halten, ich mit ihm und er mit mir. Wer überwindet, der darf mit mir auf meinem Thron sitzen, so wie auch ich überwunden habe und mich mit meinem Vater auf seinen Thron gesetzt habe. Wer Ohren hat, der höre, was der Geist sagt.

    Danach sah ich: Eine Tür wurde geöffnet im Himmel; und die Stimme, die vorher zu mir gesprochen hatte und die wie eine Posaune klang, sagte: Komm herauf und ich werde dir zeigen, was dann geschehen muss.
    Sogleich war ich im Geiste. Und ich sah: Ein Thron stand im Himmel; und auf dem Thron saß einer, der wie ein Jaspis und ein Karneol aussah. Und über dem Thron wölbte sich ein Regenbogen, der wie ein Smaragd aussah. Und rings um den Thron standen vierundzwanzig Throne und auf den Thronen saßen vierundzwanzig Älteste in weißen Gewändern und mit goldenen Kronen auf dem Haupt.

    Von dem Thron gingen Blitze, Stimmen und Donner aus. Und sieben lodernde Fackeln brannten vor dem Thron; Und vor dem Thron war etwas wie ein gläsernes Meer, gleich Kristall. Und ich sah in der rechten Hand dessen, der auf dem Thron saß, ein Buch, beschrieben innen und außen, versiegelt mit sieben Siegeln. Das Buch glänzte weiß und hatte ein lebensgroßes Bild des Lammes auf der Vorderseite. Das Buch war mehr hoch als breit. Und ich sah: Ein starker Engel rief mit lauter Stimme: Wer ist würdig, das Buch zu öffnen und seine Siegel zu lösen?

    Und niemand, weder im Himmel noch auf Erden noch unter der Erde, konnte das Buch öffnen und es lesen.
    Und da weinte ich sehr, weil niemand für würdig befunden wurde, das Buch zu öffnen und es zu lesen.
    Und da sagte einer von den Ältesten zu mir: Weine nicht!

    Und ich sah: Inmitten des Throns und mitten unter den Ältesten stand ein Lamm dass die sieben Geister des lebendigen Gottes hat. Ich sah und ich hörte die Stimme von vielen Engeln des Lichts rings um den Thron. Sie riefen mit lauter Stimme: Würdig ist das Lamm.

    Dann sah ich: Das Lamm öffnete das erste der sieben Siegel, und ich hörte Donnerstimmen. Und ich sah, und siehe, Jesus, majestätisch strahlend, und gekleidet in einem weißen Gewand. Und er hatte das Schwert der Wahrheit und Gerechtigkeit und ein schützender Kampf-Helm wurde ihm gegeben.

    Und das Lamm öffnete das zweite Siegel. Da erschien ein Reiter in braunem Gewand auf einem Pferd dessen Farbe ein helles kastanienbraun war. Und dem, der darauf saß, wurde Macht gegeben, den Frieden von der Erde zu nehmen, so dass die Menschen sich gegenseitig töten. Und es wurde ihm ein großes Schwert gegeben.

    Und das Lamm öffnete das dritte Siegel, und siehe da, ein anderer Reiter in schwarzem Gewand auf einem schwarzen Pferd; und der, der auf ihm saß hielt in der Hand eine Laterne die nicht leuchtet.

    Und das Lamm öffnete das vierte Siegel. Und ich sah, und siehe da! Ein Reiter in silber-grauem Gewand auf einem grauen Pferd. Und der, der auf ihm saß, heißt «der Tod»; und die Hölle folgte mit ihm. Und ihnen wurde Macht gegeben über ein Viertel der Erde, Macht, zu töten durch Schwert, Hunger und Tod und durch die wilden Tiere der Erde.

    Und die drei Reiter hatten riesige Armeen. Die Armee geführt von dem Reiter auf dem braunen Pferd war außerordentlich stark und unverbraucht. Der Reiter auf dem schwarzen Pferd fiel zu Boden, als ob er tot ist. Dann kommt der Reiter in dem silber-grauen Gewand um den schwarzen Reiter hochzuheben. Der schwarze Reiter und seine Armee vermengten sich mit der silber-grauen Armee geführt von dem Reiter in dem silber-grauen Gewand. Zusammen kämpften sie gegen den Reiter im braunen Gewand und seine Armee. Die Armee des silber-grauen Reiters und die Armee geführt von dem Reiter im schwarzen Gewand waren entschlossen aber müde. Als die braunen, schwarzen und silber-grauen Armeen sich bekriegten, schaute Jesus ruhig zu.

    Als das Lamm das fünfte Siegel öffnete, sah ich unter dem Altar die Seelen aller, die hingeschlachtet worden waren wegen des Wortes des lebendigen Gott des Lichts und wegen des Zeugnisses, das sie abgelegt hatten.
    Und jedem von ihnen wurden weiße Roben gegeben, und ihnen wurde gesagt, dass sie noch eine kurze Zeit warten sollten, bis ihre Mitknechte und ihre Brüder ebenfalls gekommen sind.

    Und ich sah: Das Lamm öffnete das sechste Siegel. Da gab es ein gewaltiges Erdbeben. Die Sonne wurde
    schwarz wie ein Trauergewand und der Mond wurde wie Blut. Die Sterne des Himmels fielen herab auf die Erde, wie wenn ein Feigenbaum seine Früchte abwirft, wenn ein heftiger Sturm ihn schüttelt. Der Himmel verschwand wie eine Schriftrolle, die man zusammenrollt, und alle Berge und Inseln wurden von ihrer Stelle weggerückt. Und die Könige der Erde, die Großen und die Heerführer, die Reichen und die Mächtigen, alle Sklaven und alle Freien verbargen sich in den Höhlen und Felsen der Berge. Sie sagten zu den Bergen und Felsen: Fallt auf uns und verbergt uns vor dem Blick dessen, der auf dem Thron sitzt, und vor dem Lamm; denn der große Tag ist gekommen. Wer kann da bestehen?

    Danach sah ich vier Engel der Dunkelheit stehen an den vier Ecken der Erde. Sie hielten die vier Winde der
    Erde fest, damit kein Wind auf die Erde blase noch auf das Meer noch gegen irgendeinen Baum.

    Dann sah ich vom Osten her einen Engel des Lichts emporsteigen; er hatte das Siegel des lebendigen Gottes
    und rief den vier Engeln der Dunkelheit, denen die Macht gegeben war, dem Land und dem Meer Schaden
    zuzufügen, mit lauter Stimme zu: Fügt dem Land, dem Meer und den Bäumen keinen Schaden zu, bis wir den Knechten unseres lebendigen Gottes das Siegel auf die Stirn gedrückt haben.

    Danach sah ich: eine große Schar, die kein Mensch zählen kann, aus allen Nationen und Stämmen, Völkern und Sprachen! Sie standen vor dem Thron und vor dem Lamm, gekleidet mit weißen Roben und Palmzweigen in ihren Händen; und riefen mit lauter Stimme: Die Rettung kommt von unserem Gott, der auf dem Thron sitzt, und von dem Lamm. Und das Lamm zeigte mir einen puren Strom lebendigen Wassers, klar wie Kristall; er geht vom Thron Gottes und des Lammes aus.

    Und mitten des Weges, und auf beiden Seiten des Stromes stehen Bäume des Lebens. Zwölfmal tragen sie Früchte, jeden Monat einmal; und die Blätter der Bäume dienen zur Heilung der Völker. Und es soll keinen Fluch mehr geben: Nur der Thron des lebendigen Gottes und des Lammes wird da sein, und seine Knechte sollen ihm dienen. Sie werden sein Angesicht schauen und sein Name wird in ihrer Stirn sein. Es wird keine Nacht mehr geben und sie brauchen weder das Licht einer Kerze noch das Licht der Sonne. Denn der Herr, ihr Gott, gibt ihnen Licht und sie werden herrschen in alle Ewigkeit.

    Als das Lamm das siebte Siegel öffnete, trat im Himmel Stille ein. Und ich sah: Sieben Engel des Lichts standen vor dem lebendigen Gott; ihnen wurden sieben Posaunen gegeben. Und da gab es Donner und Stimmen und Blitze und ein Erdbeben.

    Dann machten sich die sieben Engel des Lichts bereit, die sieben Posaunen zu blasen. Der erste Engel des Lichts blies seine Posaune um vor der Gefahr von der Dunkelheit zu warnen. Da fielen Hagel und Feuer, die mit Blut vermischt waren, auf die Erde. Es verbrannte ein Drittel der Bäume und alles grüne Gras.

    Der zweite Engel des Lichts blies seine Posaune um vor der Gefahr von der Dunkelheit zu warnen. Da wurde etwas, das einem großen mit Feuer brennenden Berg glich, ins Meer geworfen; und ein Drittel des Meeres wurde zu Blut. Und ein Drittel der Geschöpfe, die im Meer leben, kam um; und ein Drittel der Schiffe wurde vernichtet.

    Der dritte Engel des Lichts blies seine Posaune um vor der Gefahr von der Dunkelheit zu warnen. Da fiel ein großer Stern vom Himmel; er brannte wie eine Fackel und fiel auf ein Drittel der Flüsse und auf die Wasserquellen. Und viele Menschen starben durch das Wasser, weil es bitter geworden war.

    Der vierte Engel des Lichts blies seine Posaune um vor der Gefahr von der Dunkelheit zu warnen. Da wurde ein Drittel der Sonne und ein Drittel des Mondes und ein Drittel der Sterne getroffen, sodass sie ein Drittel ihrer Leuchtkraft verloren und der Tag um ein Drittel dunkler wurde und ebenso die Nacht.

    Und ich sah und hörte: Ein Engel des Lichts flog mitten am Himmel und rief mit lauter Stimme: Wehe! Wehe! Wehe den Bewohnern der Erde! Noch drei Engel des Lichts werden ihre Posaunen blasen um vor weiteren Gefahren zu warnen!

    Der fünfte Engel des Lichts blies seine Posaune um vor der Gefahr von der Dunkelheit zu warnen. Und da sah ich einen Stern vom Himmel auf die Erde fallen. Und einem Engel der Dunkelheit wurde der Schlüssel zu dem Schacht gegeben, der in den bodenlosen Abgrund führt. Und er öffnete den Schacht des bodenlosen Abgrunds. Da stieg Rauch aus dem Schacht auf, wie aus einem großen Ofen, und Sonne und Luft wurden verfinstert durch den Rauch aus dem Schacht.

    Und aus dem Rauch kamen Heuschrecken auf die Erde, und ihnen wurde Macht gegeben, wie die Skorpione auf Erden Macht haben. In jenen Tagen werden die Menschen den Tod suchen, aber nicht finden; sie werden sterben wollen, aber der Tod wird vor ihnen fliehen. Und die Heuschrecken sehen aus wie Rosse, die zur Schlacht gerüstet sind; auf ihren Köpfen tragen sie etwas, das gold schimmernden Kronen gleicht, und ihre Gesichter sind wie Gesichter von Menschen.

    Und ihre Haare waren wie Frauenhaare, ihre Gebisse wie Löwengebisse, ihre Brustpanzer wie eiserne Brustpanzer; und das Rauschen ihrer Flügel ist wie das Dröhnen von Streitwagen mit vielen Pferden, die sich in die Schlacht stürzen. Und sie haben Schwänze wie Skorpione, mit giftigen Stacheln: und ihnen wurde Macht gegeben, den Menschen fünf Monate lang Schmerzen zuzufügen. Und sie haben als König über sich den Engel des Abgrunds; er heißt auf hebräisch Abaddon, auf griechisch Apollyon.

    Das erste «Wehe» ist vorüber; und aufgepasst, zwei «Wehen» werden noch kommen.

    Der sechste Engel des Lichts blies seine Posaune um vor der Gefahr von der Dunkelheit zu warnen. Und da hörte ich eine Stimme. Die Stimme sagte zu dem sechsten Engel des Lichts, der die Posaune hält: Binde los die vier Engel des Lichts, die von der Dunkelheit gefangen wurden und am großen Fluss Euphrat gefesselt sind. Und die vier Engel des Lichts wurden losgebunden.

    Der siebte Engel des Lichts blies seine Posaune um vor der Gefahr von der Dunkelheit zu warnen. Wehe den Bewohnern von Erde und Meer! Denn der Teufel ist zu euch hinab gekommen, seine Wut ist groß, weil er weiß, dass er nur noch kurz Zeit hat.

    Und dann sah ich die drei Pferde in der Vision, und die Reiter die auf ihnen sitzen, trugen Brustpanzer, die Feuerrot, Rauchblau und Schwefelgelb sind. Die Köpfe der Pferde waren wie die Köpfe von Löwen; und aus ihren Mäulern schlug Feuer, Rauch und Schwefel. Von diesen drei Pferden wurde getötet der dritte Teil der Menschen, von dem Feuer und Rauch und Schwefel, der aus ihren Mäulern kam. Denn die Macht war in ihren Mäulern und in ihren Schwänzen: denn ihre Schwänze waren wie Schlangen, und hatten Köpfe, mit denen sie Schaden zufügen können.

    Das zweite «Wehe» ist vorüber, und aufgepasst, das dritte «Wehe» kommt bald.

    Und ich sah einen mächtigen Engel des Lichts vom Himmel herab kommen. Er war von einer Wolke umhüllt und ein Regenbogen war über seinem Kopf. Sein Gesicht war wie die Sonne und seine Füße waren wie Säulen aus Feuer. Und in der Hand hielt er ein kleines aufgeschlagenes Buch. Und er setzte seinen rechten Fuß auf das Meer, und seinen linken Fuß auf die Erde. Und er schrie mit lauter Stimme, so wie ein Löwe brüllt. Und nachdem er geschrieen hatte, erhoben sieben Donner ihre Stimmen.

    Und als die sieben Donner gesprochen hatten, hörte ich eine Stimme vom Himmel zu mir sagen: Schreib auf was die sieben Donner gesprochen haben, nämlich, Das Lamm wird den Drachen und sein Biest besiegen am Ende der Zeit in dem finalen Kampf namens Armageddon.

    Und ich stand am Strand des Meers, und sah ein Biest aus dem Meer emporkommen. Das Biest hatte sieben Köpfe und auf seinen Köpfen den Namen der Gotteslästerung. Und das Biest, das ich sah, war wie ein Leopard, und seine Füße waren wie die Tatzen eines Bären, und sein Maul wie das Maul eines Löwen. Und der Drache gab ihm seine Macht, seinen Thron, und große Autorität.

    Und ich sah, dass einer seiner Köpfe wie tödlich verwundet aussah; und seine tödliche Wunde wurde geheilt: und die ganze Welt staunte über das Biest. Und sie beteten den Drachen an, der dem Biest Macht gegeben hatte. Und sie beteten das Biest an und sagten: Wer ist wie das Biest? Wer kann den Kampf mit ihm aufnehmen? Und dem Biest wurde die Macht gegeben, mit seinem Maul anmaßende Dinge und Gotteslästerungen zu sagen.

    Und es öffnete sein Maul und lästerte gegen den lebendigen Gott, um Gottes Namen und alle die im Himmel wohnen, zu lästern. Und es wurde ermächtigt, die Heiligen zu bekriegen, und sie zu besiegen. Und Macht wurde ihm gegeben über alle Völker, Sprachen und Nationen. Und alle die auf der Erde wohnen, sollen vor dem Biest niederfallen und es anbeten.

    Und ich sah: Ein anderes Biest stieg aus der Erde herauf; und es hatte zwei Hörner wie ein Lamm, aber es redete wie ein Drache. Und es übte all die Macht des ersten Biests bevor ihm aus. Und es brachte die Erde und ihre Bewohner dazu, das erste Biest anzubeten, dessen tödliche Wunde geheilt war.

    Und der Engel des Lichts, den ich auf dem Meer und auf der Erde stehen sah, erhob seine Hand zum Himmel, und schwor bei dem, der in alle Ewigkeit lebt, dass es keine Zeit mehr geben soll. Denn in den Tagen, wenn der siebte Engel des Lichts seine Stimme erhebt und seine Posaune bläst, wird das Mysterium des todbringenden „Gottes“ der Dunkelheit beendet sein, wie er es seinen Knechten, den Propheten, verkündet hatte.

    Und die Stimme aus dem Himmel, die ich gehört hatte, sprach noch mal zu mir, und sagte: Geh, nimm das kleine Buch, welches aufgeschlagen in der Hand des Engels ist, der auf dem Meer und auf der Erde steht.
    Und ich ging zu dem Engel, und bat ihn: Gib mir das kleine Buch. Und er sagte zu mir: Nimm es und iss es; und in deinem Magen wird es bitter sein, aber in deinem Mund so süß wie Honig.

    Da nahm ich das kleine Buch aus der Hand des Engels und aß es; und in meinem Mund war es süß wie Honig, und sobald ich es gegessen hatte, wurde mein Magen bitter.

    Und er sagte zu mir: Du musst noch weissagen vor vielen Leuten, und Nationen, und Sprachen, und Königen.

    Ist die Offenbarung des Johannes in der Bibel korrumpiert?

    Warum halten so viele, sowohl evangelische als auch katholische „Hirten“, ihre „Schafe“ davon ab, die Johannes-Offenbarung zu lesen und zu interpretieren? Viele Leute in der westlichen Welt wissen nicht einmal, dass sich der Spruch „Ein Buch mit sieben Siegeln“ auf die Johannes-Offenbarung bezieht. Die orthodoxen Kirchen im Osten gehen sogar noch einen Schritt weiter:

    „In den gegenwärtigen Ostkirchen wird die Offenbarung als einzige neutestamentliche Schrift nie im Gottesdienst verlesen; da die Liturgie insgesamt als Offenbarung verstanden wird, bedeutet dies einen in der Praxis nicht voll kanonischen Status der Offenbarung.“
    [Quelle: Wikipedia: Johannes-Offenbarung#Kanonisierung]


    Wann wurde die Offenbarung verfasst? Die meisten Forscher sagen entweder 68/69 n. Chr. oder um 95 n. Chr.:
    „Die Datierung der Offenbarung des Johannes ist in der Forschung umstritten, oft wird jedoch angenommen, sie sei in der Regierungszeit Domitians (81–96) entstanden, vielleicht um 95 n. Chr.
    Friedrich Engels dagegen datiert die Schrift in die Regierungszeit Galbas, vom 9. Juni 68 bis zum 15. Januar 69.“
    [Quelle: Wikipedia: Johannes-Offenbarung#Datierung]

    Wann wurde die Offenbarung in den Bibelkanon aufgenommen? Die meisten Forscher gehen davon aus, dass die Offenbarung als letztes Buch in den Biblischen Kanon aufgenommen wurde, gegen Ende des 4. Jahrhunderts und spätestens 397 n. Chr.:
    „Cyril von Jerusalem führt um die Mitte des 4. Jahrhunderts in Jerusalem in seinen katechetischen Vorträgen einen Kanon auf, der bis auf die Offenbarung des Johannes alle Bücher des Neuen Testaments enthält.“
    „Gregor von Nazianz listet in einem Gedicht alle Bücher des heutigen Neuen Testaments bis auf die Offenbarung des Johannes auf.“
    „Die dritte Synode von Karthago, eine lokale Synode, die nur für den Bereich Nordafrika sprach, erkannte 397 den Kanon an (39 Schriften aus dem Alten, 27 aus den Neuen Testament) und verbot, andere Schriften im Gottesdienst als göttliche Schriften zu verlesen.“
    [Quelle: Wikipedia: Biblischer_Kanon#Viertes_Jahrhundert]

    Wie kann man unter diesen Gegebenheiten mit Sicherheit sagen, dass die Offenbarung in der Bibel korrekt ist, obwohl sie erst knapp 400 Jahre nach Jesus Geburt in die Bibel aufgenommen wurde? Und mehr als 300 Jahre nachdem Johannes seine göttlichen Visionen niedergeschrieben hat? Dazu waren das damals sehr primitive Zeiten, man musste den Text manuell abschreiben um ihn zu vervielfältigen. Außerdem gab es Kriege und sogar Verfolgungen von Christen. Deswegen ist es möglich, dass die ursprüngliche Version der Offenbarung verloren ging.


    Widmen wir uns nun dem heutigen biblischen Text der Offenbarung:
    „22:18 Ich bezeuge allen, die da hören die Worte der Weissagung in diesem Buch: Wenn jemand etwas hinzufügt, so wird Gott ihm die Plagen zufügen, die in diesem Buch geschrieben stehen.
    22:19 Und wenn jemand etwas wegnimmt von den Worten des Buchs dieser Weissagung, so wird Gott ihm seinen Anteil wegnehmen am Baum des Lebens und an der heiligen Stadt, von denen in diesem Buch geschrieben steht.“
    [Quelle: Lutherbibel 1984 Offenbarung 22:18-19]

    Die Verse 22:18-19 verfluchen jeden der sich traut irgendwelche Änderungen an dem Buch der Offenbarung vorzunehmen. Diese zwei Verse enthalten Drohungen der Schwarzen Magie. Das widerspricht vielen Warnungen vor Schwarzer Magie in vielen Stellen der Bibel. Diese zwei Verse alleine sollten jeden denkenden Theologen alarmieren, dass einiges nicht stimmt mit der Offenbarung in der Bibel.


    Diejenigen, die sich mit der Offenbarung auskennen wissen über die sieben Donner bescheid. Die Botschaft der sieben Donner ist sehr wichtig und wird in der biblischen Offenbarung verschwiegen. Wer außer einem Feind von Jesus Christus würde die Botschaft der sieben Donner verschweigen?
    „Und als die sieben Donner geredet hatten, wollte ich es aufschreiben. Da hörte ich eine Stimme vom Himmel zu mir sagen: Versiegle, was die sieben Donner geredet haben, und schreib es nicht auf!“
    [Quelle: Lutherbibel 1984 Offenbarung 10:4]

    Gemäß Originalfassung der Offenbarung nach A.S.:

    „Und als die sieben Donner gesprochen hatten, hörte ich eine Stimme vom Himmel zu mir sagen: Schreib auf was die sieben Donner gesprochen haben, nämlich, Das Lamm wird den Drachen und sein Biest besiegen am Ende der Zeit in dem finalen Kampf namens Armageddon.“
    [Quelle: Anhang: Die Originalfassung der Offenbarung des Johannes]
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    Für diejenigen, die sich wundern was das kleine Buch in den Versen 10:8-10 und Armageddon bedeutet: Das kleine Buch symbolisiert den Kampf namens Armageddon zwischen Christus und dem Anti-Christus, in dem das Lamm den Drachen besiegen wird.



    Die vier Reiter der Apokalypse sind relativ bekannt. Aber sind es wirklich vier? Oder sind es in Wirklichkeit die drei Reiter der Apokalypse? Schauen wir uns die Offenbarung 9:17-18 an in der Lutherbibel von 1545(!):
    „9:17 Und also sah ich die Rosse im Gesichte, und die daraufsaßen, daß
    sie hatten feurige und gelbe und schwefelige Panzer; und die Häupter
    der Rosse wie die Häupter der Löwen; und aus ihrem Munde ging Feuer und
    Rauch und Schwefel.
    9:18 Von diesen dreien ward getötet der dritte Teil der Menschen von
    dem Feuer und Rauch und Schwefel, der aus ihrem Munde ging.“
    [Quelle: Lutherbibel 1545 Offenbarung 9:17-18]

    Vers 9:18 beginnt mit „Von diesen drei…“. Dies ist ein offensichtlicher Hinweis, dass etwas mit der Offenbarung in der Bibel nicht stimmt! Welche drei sind damit gemeint? Dies ist übrigens kein Fehler Martin Luthers gewesen, sondern findet sich genauso in anderen Sprachen in den alten Übersetzungen. Alles deutet darauf hin, dass damit die drei Rosse/Pferde/Reiter der Apokalypse gemeint sind!

    Hier ist der Vers 9:18 in der aktuellen Lutherbibel von 1984:
    „9:18 Von diesen drei Plagen wurde getötet der dritte Teil der Menschen, von dem Feuer und Rauch und Schwefel, der aus ihren Mäulern kam.“
    [Quelle: Lutherbibel 1984 Offenbarung 9:18]

    Hier wurde also das Wort „Plagen“ hinter das „Von diesen drei…“ eingefügt. Allerdings ergibt „drei Plagen“ an dieser Stelle keinen Sinn! Das Ende des Satzes lautet „der aus ihren Mäulern kam“ und bezieht sich auf die „drei Plagen“. Seit wann besitzen Plagen „Mäuler“? Dies sollte man die Verfasser der 1984 Lutherbibel fragen ;-). Kein Wunder, dass die Kirche die Offenbarung zumeist verschweigt! Thematisch gemäß A.S. müsste der Vers 9:18 folgendermaßen lauten damit er Sinn ergibt:

    „Von diesen drei Pferden(der Apokalypse) wurde getötet der dritte Teil der Menschen, von dem Feuer und Rauch und Schwefel, der aus ihren Mäulern kam.“
    [Quelle: Anhang: Die Originalfassung der Offenbarung des Johannes]

    Dies birgt die Frage: Wenn es nur drei Reiter der Apokalypse gibt, welcher der Reiter wurde dann in der korrumpierten Offenbarung hinzugefügt? Die Antwort gemäß A.S. ist: Der erste Reiter auf dem weißen Pferd.

    Der erste Reiter erscheint in der Offenbarung in der Bibel im Vers 6:2
    „6:2 Und ich sah, und siehe, ein weißes Pferd. Und der darauf saß, hatte einen Bogen, und ihm wurde eine Krone gegeben, und er zog aus sieghaft und um zu siegen.“
    [Quelle: Lutherbibel 1984 Offenbarung 6:2]
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    In der Originalfassung der Offenbarung liest sich der Vers aber folgendermaßen:
    „Und ich sah, und siehe, Jesus, majestätisch strahlend, und gekleidet in einem weißen Gewand. Und er hatte das Schwert der Wahrheit und Gerechtigkeit und ein schützender Kampf-Helm wurde ihm gegeben.“
    [Quelle: Anhang: Die Originalfassung der Offenbarung des Johannes]

    Jesus saß NICHT auf einem Pferd. Die apokalyptischen Reiter repräsentieren weltliche Armeen und weltliche Kriege. Jesus braucht keine weltliche Armee und hat keinen Grund in einem weltlichen Krieg zu partizipieren. Das Schwert das Jesus trägt symbolisiert das Trennen der Spreu vom Weizen. Ein Bogen wie in der biblischen Version der Offenbarung wäre zum Töten in einem Krieg. Jesus partizipiert jedoch nicht in einem weltlichen Krieg.
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    Interessanterweise gab und gibt es diverse Bibelforscher, die korrekterweise denken, dass das erste Siegel Jesus Christus repräsentiert:
    „Die weiße Farbe des ersten Pferdes in Offb 6,2 symbolisiert den Sieg, Reinheit und Gerechtigkeit.“
    „Die ersten altkirchlichen Ausleger deuteten den ersten Reiter […] oder auf Christus selbst (z.B. Irenäus von Lyon, Adversus haereses [Gegen die Häresien] IV 21,3). Bis ins 16. Jahrhundert wurde der erste Reiter auf dem weißen Pferd auf Christus, den zum Weltgericht wiederkehrenden Messias, den König der Könige, gedeutet. Wichtig für diese Auslegung sind Bezüge zum eindeutig als Christus beschriebenen Reiter in Offb 19,11-16. Dort ist die Waffe des Reiters auf dem weißen Pferd kein Bogen, sondern ein Schwert, das aus seinem Munde ausging, er hat viele Kronen auf dem Haupt, sein Name ist König aller Könige.“
    „In jüngerer Zeit hat der evangelische Neutestamentler Michael Bachmann in einigen Veröffentlichungen Argumente für die positive Deutung des ersten Reiters auf Christus in die Diskussion eingebracht.“
    [Quelle: Wikipedia: Reiter_der_Apokalypse#Der_erste_Reiter]

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    Aber gab es auch Konfessionen des Christentums(d.h. Anhänger von Jesus Christus) die nicht vom römischen Heidentum und dem jüdischen Alten Testament korrumpiert waren? Die Antwort ist: Ja! Leider wissen die wenigsten Leute davon, da sie nur wissen, was sie in der Kirche und in dem von der Kirche beeinflussten Religionsunterricht erzählt bekommen. Die Kirche hat eine lange Geschichte der Unterdrückung von abweichenden Meinungen. Früher benutzte die Kirche das Schwert, Folterinstrumente und Bücherverbrennungen. Heutzutage braucht die Kirche diese drastischen Mittel nicht mehr, da sich sowieso nur noch wenige Leute ernsthaft für die Frage nach Gott interessieren.

    Die Verfolgung von Andersgläubigen und Vernichtung ihrer Schriften begann mit dem römischen Kaiser Theodosius:
    „während Theodosius im Inneren das Christentum faktisch zur Staatsreligion erhob und Gesetze gegen das Heidentum und insbesondere gegen christliche Häresien erließ.“
    [Quelle: Wikipedia: Theodosius_I]

    Allerdings ist dieser Wikipedia Artikel extrem parteiisch. Wer entscheidet denn was das Christentum ist und was christliche Häresien sind? Dies war die subjektive Meinung von Theodosius I und hat nichts mit dem Willen von Jesus Christus zu tun. Das größte Verbrechen von Theodosius I war, dass er mit den brutalsten Mitteln gegen andere christliche Glaubensrichtungen vorging, was den Höhepunkt in der Vernichtung der berühmtesten Bibliothek der Antike hatte:
    „Die Bibliothek von Alexandria war die berühmteste Bibliothek der Antike. Die Bibliothek bestand bis in die Spätantike fort, hat aber die Christianisierung des Römischen Reiches wohl nicht lange überlebt.“
    „Da Theon, der renommierte Mathematiker und Vater der Hypatia, die selbst als anerkannte Wissenschaftlerin galt, das letzte bekannte wissenschaftliche Mitglied war (um 380), ist es wahrscheinlich, dass das Museion den Erlass des Edikts von Theodosius im Jahre 391, alle heidnischen Tempel in der Stadt zu zerstören, nicht lange überlebte.“
    [Quelle: Wikipedia: Bibliothek_von_Alexandria]


    Der Marcionismus ist ein Beispiel für eine christliche Religion, die von der römischen Kirche zerstört wurde:

    „-Als Markionismus oder Marcionismus wird die frühchristliche Lehre bezeichnet, die durch den Theologen Marcion begründet und von der katholischen Kirche als Häresie verdammt wurde.
    -Der jüdische Schöpfergott ist grausam, Jesus ist aber die Liebe selbst. Jesus sagt jedoch, er sei Gottes Sohn, deswegen kann er nur der Sohn eines anderen Gottes als des biblischen Schöpfergottes sein. Jesus ist für ihn der Sohn eines guten Gottes.
    -Das Alte Testament wird deshalb als Zeugnis eines alten, bösen Gottes verworfen.
    -Die christliche Religion lässt sich darum aus keiner alten Schrift herleiten. Sie kommt mit Jesus völlig neu in die Welt. Jesus bezieht sich auf einen bisher fremden, guten Gott, der mit dem Jahwe des alten Testaments nichts gemein hat.
    -Marcion ließ von den Evangelien nur das Lukasevangelium gelten. Aber auch dieses hielt er für verfälscht und bearbeitete es, um das wahre Evangelium herauszuschälen. Deswegen entfernte er in seiner Bearbeitung des Evangeliums alle Verweise auf den alten Schöpfergott.“
    [Quelle: Wikipedia: Marcionismus]


    Die Paulikianer waren eine christliche Bewegung, die grausam zerstört wurde:

    „-Die Paulikianer, auch Paulizianer oder Paulicianer, waren eine christliche häretische Bewegung, die sich im Verlauf des 7. Jahrhunderts im Einflussbereich der byzantinischen Kirche entwickelte.
    -Nach Beschreibungen von Petros Sikeliotes und Photios aus dem 9. Jahrhundert handelte es sich um eine wahrscheinlich dualistische Sekte, die das Alte Testament, Teile des Neuen Testaments, religiösen Kult, Bilder- und Reliquienverehrung, kirchliche Zeremonien und Hierarchien verwarf. So lehnten sie zum Beispiel das Kreuz als Symbol des Christentums ab, da es nach ihrer Auffassung ein heidnisches Folter- und Mordwerkzeug darstellte.
    -Mit ihrem Glauben, der die soziale Gleichheit der Menschen als Grundlage der christlichen Gemeinschaft festlegte, verband sich die Ablehnung des Klerus, der Kirchenorganisation und religiösen Kulthandlungen. Entsprechend unversöhnlich war von Anfang an die Haltung der oströmischen Kirche und Aristokratie, die die Ausbreitung dieser Glaubensgemeinschaft mit allen Mitteln bekämpften und mit militärischer Unterstützung Pogrome zu ihrer Vernichtung initiierten. Trotzdem verbreiteten sich die Lehren der Paulikianer zunächst friedlich unter der bäuerlichen Bevölkerung Kleinasiens, deren Dorfgemeinschaften Anfang des 8. Jahrhunderts gestärkt aus der neuen Themenordnung und dem sich ausbreitenden Wehrbauerntum hervorgingen.
    -Als schließlich Theodora II. 843 die Vernichtung der Paulikianer befahl und mehr als 100.000 Anhänger Massenhinrichtungen zum Opfer fielen[...]Die überlebenden Anhänger mussten ihrem Glauben abschwören und viele wurden zwangsweise in andere Gebiete des Byzantinischen Reiches umgesiedelt.“
    [Quelle: Wikipedia: Paulikianer]


    Man muss allerdings immer bedenken, dass Geschichte von den militärischen Siegern geschrieben wird, was in diesem Fall die massenmordende, massenfolternde, schriftenverbrennende Kirche ist. Viele Artikel über andere christliche Richtungen sind polemisch und verfälschend. Außerdem wird beispielsweise in diesem Artikel über die Bogomilen die absolute Grausamkeit der Kirche geleugnet. Es sollten analog zu den Gesetzen gegen das Leugnen der Massenmorde der Nazis, Gesetze erlassen werden, gegen das Leugnen der Massenmorde der Kirche.
    „Die dualistische Grundposition führte zur Dämonisierung der materiellen Welt, zur Ablehnung von Teilen des Alten Testaments sowie der Bilderverehrung, des üblichen Gottesdienstes, der meisten Sakramente und religiösen Symbole sowie der Hierarchie in der Kirche. Dies brachte die Bogumilen in Konflikte mit den Großkirchen und auch mit Staat und Gesellschaft.“
    [Quelle: Wikipedia: Bogomilen]

    In diesem Artikel sieht man deutlich die polemische Wortwahl und Verfälschung wie z.B. „Dämonisierung“ anstatt „Ablehnung“. Der Artikel verschweigt auch, dass Jesus selbst in der Bibel gesagt hat, dass sein Königreich NICHT von dieser Welt ist, was im Einklang mit der Ablehnung der materiellen Welt steht.
    Johannes 18:36:
    „Jesus antwortete: Mein Königtum ist nicht von dieser Welt. Wenn es von dieser Welt wäre, würden meine Leute kämpfen, damit ich den Juden nicht ausgeliefert würde. Aber mein Königtum ist nicht von hier.”

    Laut diesem Wikipedia Artikel brachte unter anderem diese Ablehnung der irdischen Welt die Bogomilen in den „Konflikt“ mit Kirche, Staat und Gesellschaft. Dazu muss man sagen, dass der Staat damals Adlige waren, und die Gesellschaft bestand abgesehen von dem Adel und Klerus großteils aus Bogomilen und deren Befürwortern. Der Konflikt war also mit Adel und Klerus. Außerdem wird in dem Artikel bewusst verschwiegen, dass der „Konflikt“ darin bestand, dass die Bogomilen von den militärisch weit überlegenen Armeen des Adels(unter Unterstützung des Klerus) gefoltert, verstümmelt und ermordet wurden bis es keine Bogomilen mehr gab.


    Auch wenn es langwierig wird müssen hier noch die Katharer erwähnt werden. Hier wird der Massenmord wenigstens nicht verschwiegen, da die Katharer als einzige christliche Gemeinschaft durch einen offiziellen Kreuzzug ausgelöscht wurden:

    „-Der Begriff Katharer (die „Reinen“) steht für die Anhänger einer christlichen Glaubensbewegung vom 12. Jahrhundert bis zum 14. Jahrhundert, vornehmlich im Süden Frankreichs, aber auch in Italien, Spanien und Deutschland.
    -Die Katharer wurden im Zuge des Albigenserkreuzzugs und weiterer Feldzüge sowie durch die Inquisition als Häretiker verfolgt und vernichtet.
    -Aus dem Wort Katharer wurde später auch die abwertende Bezeichnung Ketzer für alle Abweichler von einem herrschenden Glauben abgeleitet.
    - Die katharischen Priester (sowohl Männer als auch Frauen) predigten in der Volkssprache (im Gegensatz zum Latein der römisch-katholischen Kirche) und erreichten dadurch weite Bevölkerungsschichten.
    -Der Dualismus bildet das wichtigste Element der katharischen Theologie: Die materielle Welt wird als böse angesehen, das Gute ist lediglich bei Gott im Himmel zu finden. Das Leben des Katharers ist deshalb darauf ausgelegt, das Gute im Menschen (die Seele) aus der bösen Welt in den Himmel zu bringen.
    -Die Katharer unterschieden sich von der damaligen christlichen Kirche auch durch die Ablehnung des Alten Testaments der Bibel, in dem sie den Schöpfergott einer bösen Welt beschrieben sahen.
    -Im Neuen Testament hatte das Evangelium des Johannes eine herausragende Rolle. In ihren Predigten kamen viele Bibelzitate vor, die Auslegung war oft nicht eng an den Text gebunden, was sich auch bei den Bibelübersetzungen feststellen lässt.“
    [Quelle: Wikipedia: Katharer]


    „-Der Albigenserkreuzzug (1209 bis 1229) war ein von Papst Innozenz III. initiierter Kreuzzug gegen die Katharer in Okzitanien (Südfrankreich). Die Katharer wurden auch als Albigenser bezeichnet.
    -Im Unterschied zu anderen Kriegen, die gegen die Katharer und andere christliche Häresien unternommen wurden, besaß nur der Albigenserkreuzzug von 1209-1229 den offiziellen Status eines Kreuzzugs.
    -Das erste Ziel der Kreuzritter war Béziers, das am 22. Juli 1209 eingenommen wurde. Die Stadt wurde in Brand gesteckt und eingeäschert sowie praktisch die gesamte Bevölkerung, etwa 20.000 Menschen, in einem Massaker getötet. Der päpstliche Gesandte Abt Arnaud-Amaury soll den Kreuzfahrern auf die Frage, wie sie denn die Ketzer von den normalen Bewohnern unterscheiden sollten, geantwortet haben: Tötet sie alle! Gott kennt die Seinen schon (Caedite eos! Novit enim Dominus qui sunt eius). In Béziers starben somit Katharer wie Katholiken. Männer, Frauen und Kinder wurden gleichermaßen umgebracht, selbst wenn sie in Kirchen Schutz gesucht hatten.
    -Die Inquisition und weitere militärische Feldzüge vernichteten schließlich die Katharer bis zum Ende des 13. Jahrhunderts.“
    [Quelle: Wikipedia: Albigenserkreuzzug]

    Viele mögen sich nun wundern, wie es überhaupt so weit kommen konnte, da der Papst, die Kirche und ihre Bibel doch die Lehre der Nächstenliebe verbreiten. Das Lesen der Bibel verschafft hier Klarheit! Hier nur einer von vielen von Jahweh genehmigten Massenmorden im Alten Testament:
    Numeri 31:7, 31:9, 31:14-17:
    „7 Sie zogen gegen Midian zu Feld, wie der Herr es Mose befohlen hatte, und brachten alle männlichen Personen um.“
    „9 Die Frauen von Midian und deren kleine Kinder nahmen die Israeliten als Gefangene mit. Das ganze Vieh und der reiche Besitz der Midianiter wurde ihre Beute.“
    „14 Mose aber geriet in Zorn über die Befehlshaber, die Hauptleute der Tausendschaften und die Hauptleute der Hundertschaften, die von dem Kriegszug zurückkamen. 15 Er sagte zu ihnen: Warum habt ihr alle Frauen am Leben gelassen? 16 Gerade sie haben auf den Rat Bileams hin die Israeliten dazu verführt, vom Herrn abzufallen und dem Pegor zu dienen, sodass die Plage über die Gemeinde des Herrn kam. 17 Nun bringt alle männlichen Kinder um und ebenso alle Frauen, die schon einen Mann erkannt und mit einem Mann geschlafen haben.“

    Man kann nur hoffen, dass den jungfräulichen Mädchen der Katharer wenigstens das Schicksal der Massenvergewaltigung und Zwangsprostitution, gebilligt vom „Gott“ des Alten Testaments erspart geblieben ist:
    Numeri 31:18:
    „18 Aber alle weiblichen Kinder und die Frauen, die noch nicht mit einem Mann geschlafen haben, lasst für euch am Leben!“


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    Wer kommt den Lehren von Jesus näher? Die massenmordende Kirche mit ihren Inquisitionen und Kreuzzügen, oder die christlichen „Ketzer“, die in Frieden leben wollten? Wer liebt seinen Nächsten? Wer tötet seinen Nächsten?

    Vor der Zeit der Reformation hat die Kirche sogar dem Großteil der Bevölkerung verboten die Bibel zu besitzen und zu lesen. Der Besitz einer Bibel führte für einen gewöhnlichen Bauern sogar teilweise zur Todesstrafe. Wer, wenn nicht ein Feind von Jesus Christus würde das Lesen der Evangelien bestrafen? Ein Grund für das Vorgehen der Kirche war, dass dadurch niemand die Gültigkeit der Bibel anzweifeln konnte. Heutzutage ist es auch dem Normalbürger problemlos möglich die Bibel zu studieren, allerdings interessiert sich kaum jemand dafür.

    Vielen Leute denken deshalb, dass sich die Kirche zum positiven verändert hat, da man Meinungs- und Religionsfreiheit hat. Die Kirche hat jedoch niemals ihre weltliche Macht freiwillig aufgegeben! Meinungs- und Religionsfreiheit gibt es in der westlichen Welt nur weil die Amerikanische Revolution und die Französische Revolution erfolgreich waren. Viele Menschen mussten sterben um Meinungs- und Religionsfreiheit zu erreichen.

    Selbst heutzutage werden Christen, wie der Verfasser dieses Artikels, oft als Ketzer bezeichnet. Aber die Fakten sind klar: Diese so genannten Ketzer lebten und leben friedlich und widmeten und widmen ihre Leben Jesus Christus. Die Kirche hingegen hat eine schreckliche Geschichte von Mord, Krieg, Folter, weltlicher Macht und weltlichem Reichtum. Selbst in der heutigen Zeit gibt es beispielsweise mit Obama einen christlichen US Präsident, unter dessen Kommando Verdächtige gefoltert werden und unzählige Zivilisten ermordet werden. Obama, und noch deutlicher Bush(der sogar wieder gewählt wurde!) wurden von Millionen von Christen gewählt. Mit Abstrichen gilt dies auch für Deutschland, siehe zum Beispiel den Luftangriff bei Kunduz, bei dem einige afghanische Zivilisten durch Deutschland getötet wurden. Einige werden jetzt fragen: Aber was sollen die Leute denn machen? Wir leben jedoch in einer Demokratie, und die Christen in vielen westlichen Ländern unterstützen die Kriegstreiberei aktiv durch das Wählen der Politiker. Und falls ein Politiker falsche Versprechungen macht, bleiben immer noch gewaltlose Mittel des Widerstandes, wie der zivile Ungehorsam im Sinne von Henry David Thoreau, Mahatma Gandhi und Martin Luther King.

    Allerdings ist dieser zivile Ungehorsam laut der Bibel untersagt. Dies allein sollte schon zeigen, dass die Bibel nicht das unfehlbare Wort Gottes ist. Jeder sollte hierzu Römer 13:1-7 von Paulus im Neuen Testament lesen. Römer 13:1 liest sich so:
    „1 Jeder leiste den Trägern der staatlichen Gewalt den schuldigen Gehorsam. Denn es gibt keine staatliche Gewalt, die nicht von Gott stammt; jede ist von Gott eingesetzt.“

    Das bedeutet wenn die deutschen Bürger Widerstand gegen Adolf Hitler geleistet hätten, dann wäre dies Widerstand gegen Gott gewesen. Wer folgt den Lehren von Paulus? Und wer folgt den Lehren von Jesus? Matthäus 7:20 „an ihren Früchten sollt ihr sie erkennen.“.

    Übrigens hat die katholische Kirche einen Pakt mit Hitler geschlossen, der auch heute noch weitgehend gültig ist:

    „Als Reichskonkordat wird der am 20. Juli 1933 zwischen dem Heiligen Stuhl und dem Deutschen Reich geschlossene Staatskirchenvertrag bezeichnet. In ihm wurde das Verhältnis zwischen dem Deutschen Reich und der römisch-katholischen Kirche geregelt. Es wird auch heute noch für die Bundesrepublik Deutschland als gültig betrachtet.“
    [Quelle: Wikipedia: Reichskonkordat]


    Im Lichte dieser Fakten, könnte es nicht anders herum sein? Nämlich, dass die Kirche und ihre Anhänger die Ketzer/Häretiker sind? Häretisch in diesem Sinne ist natürlich gemeint als häretisch gegenüber den Lehren von Jesus Christus. Eines kann man mit Sicherheit sagen, die Kirche und ihre Anhänger sehen sich selbst als Anhänger des Friedens und der Nächstenliebe an, aber ihre Taten offenbaren oft das Gegenteil.

    Allerdings wird hier abschließend das anfangs Gesagte wiederholt: Es gibt viele aufrichtige und gute Menschen, die Christen sind, aber in die Irre geführt werden von der Kirche und ihrer Bibel.

    Es gibt viele aufrichtige und gute Menschen, die Christen sind aber in die Irre geführt werden, von der römischen Kirche und ihrer Bibel(womit dann nicht nur die Katholiken sondern auch alle protestantischen Konfessionen betroffen sind). Dies ist ein geistlicher Artikel, der von einem Gläubigen geschrieben ist. Allerdings mag dieser Artikel für Durchschnitts-Christen skeptischer und widerstreitender erscheinen als Atheismus.

    Die Abscheulichkeiten und Absurditäten der Kirche produzieren oftmals entweder Fanatiker oder Atheisten. Es gibt viele aufrichtige und gute Menschen, die aufgrund der Abscheulichkeiten und Absurditäten der Kirche, den Glauben an Jesus Christus verloren haben. Dieser Artikel soll auch diese Menschen anregen, nicht das Kind mit dem Bade auszuschütten. Der Glaube an Gott und Jesus ist etwas vollkommen anderes, als der Glaube an Kirche und Priester!


    Das Symbol der Kirche ist das Kreuz, oft mit einer grausamen Darstellung des leidenden Jesus. Die Kirche sagt, dass dies dazu da ist ihre Anhänger daran zu erinnern, dass Jesus für die Sünden der Welt gestorben ist. Wäre aber Jesus tatsächlich für die Sünden der Welt gestorben, würde es keine Sünden mehr geben. Aber die Sünden gehen weiter, unabhängig davon was die Kirche behauptet.

    Wenn man ein Kind fragen würde, welches noch nie von der Kreuzigung gehört hat: Wer soll gekreuzigt werden? a)der Sohn Gottes? Oder b) der Teufel? Dann würde das Kind höchstwahrscheinlich antworten: „Der Teufel natürlich!“ Wer würde wollen, dass der Teufel ohne Strafe davonkommt? Wer würde wollen, dass der Sohn Gottes bestraft wird?


    Behandeln wir nun das Thema Eucharistie(Abendmahl). Hier ist ein Auszug über die Praktiken der römisch-katholischen Kirche:

    „Die römisch-katholische Kirche lehrt die Realpräsenz Jesu Christi in den Gestalten von Brot und Wein bei der Eucharistie. Indem der Priester, der damit in persona Christi handelt, während des Hochgebetes die Einsetzungsworte „Das ist mein Leib“ und „Das ist mein Blut“ ausspricht (Konsekration), geschehe die geheimnisvolle Wandlung der Substanz von Brot und Wein in den wahren Leib und das wahre Blut Christi. In der konsekrierten Hostie sei Christus wahrhaft gegenwärtig und bleibe es auch nach der eigentlichen Opferfeier. Darum werden konsekrierte Hostien im Tabernakel aufbewahrt und dienen zur Kommunion für die Kranken und zur anbetenden Verehrung der Gläubigen.
    Nach der Lehre des Konzils von Trient sind Messopfer und Kreuzesopfer identisch: „Die Opfergabe ist ein und dieselbe; derselbe, der sich damals am Kreuze opferte, opfert jetzt durch den Dienst der Priester; allein die Weise des Opfers ist verschieden.““
    [Quelle: Wikipedia: Eucharistie#R.C3.B6misch-katholische_Tradition]

    Überlegen Sie sich nun folgendes: Was denken Sie über Satanisten die symbolisch menschliches Blut trinken und symbolisch menschliches Fleisch essen in ihren Zeremonien? Was halten Sie von Satanisten, die symbolisch das Blut Gottes trinken und symbolisch das Fleisch Gottes essen? Halten Sie dies für eine gute oder eine schlechte Tat?

    Das Essen des Fleisches und das Trinken des Blutes von Tieren und Menschen, die erobert wurden ist ein alter Brauch in vielen Kulturen. Viele Christen sind richtigerweise angewidert von Bräuchen wie dem rituellen Trinken von Tierblut. Gleichzeitig sind diese Christen so von der Kirche indoktriniert worden, dass sie das symbolische Trinken von Jesus Blut als eine „heilige“ Handlung ansehen.

    Dieser Artikel stellt gemäß A.S. die These auf dass die Kirche vom Teufel beeinflusst wurde, das Ritual des Abendmahls(„Eucharistie“) aufzunehmen. Der Teufel tat dies um sich über Jesus lustig zu machen und es als symbolischen Sieg über Jesus zu feiern. Diesen Sieg wird der Teufel jedoch niemals haben. Diejenigen, die Jesus aufrichtig lieben, wurden vom Teufel reingelegt. Dies ist ein Beispiel wie der Teufel es schafft dämonische Handlungen göttlich erscheinen zu lassen. Die Kirchgänger sind so einer Gehirnwäsche unterzogen worden, dass sie solche Gotteslästerung als Heilig ansehen!


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    Sehen wir uns nun den Teufel näher an. In unserer Welt, in der das Böse existiert, macht das Konzept eines Teufels allgemein einigen Sinn. Aber sehen wir uns nun das spezifische Konzept des Teufels an welches die Kirche verbreitet. Das wirft die Fragen an die Kirche auf: Wie ist der Teufel entstanden? Wer hat den Teufel erschaffen? Warum gebietet Gott dem Teufel nicht Einhalt?

    Das Problem der Kirche ist, dass sie strikt monotheistisch ist und gleichzeitig an einen allwissenden, allmächtigen und guten Gott glaubt. Diese Eigenschaften sind mit der Existenz des Teufels und des Übels/Leids/Bösen auf der Welt unvereinbar. Da Gott laut der Kirche allmächtig und allwissend ist, hat Gott laut der Kirche mit voller Absicht den Teufel erschaffen. Laut der Kirche lässt Gott den Teufel mit voller Absicht gewähren. Der Teufel kann jedoch, laut der Kirche, nur das machen, was Gott zulässt, da Gott absolut allmächtig ist.

    Dieses Beispiel aus dem Alten Testament bestätigt, dass die Kirche einen „Gott“ anbetet der absichtlich Unheil erschafft, Jesaja 45:7:
    „Ich erschaffe das Licht und mache das Dunkel, /
    ich bewirke das Heil und erschaffe das Unheil. /
    Ich bin der Herr, der das alles vollbringt.“

    Ganz im Gegensatz zur Position der Kirche gibt es aber Positionen, die die Existenz des Teufels logisch erklären, nämlich wenn Gott nicht allwissend und nicht allmächtig ist:

    „Das Böse sei durch gefallene Engel, den Satan, Demiurgen oder miteinander konkurrierende Weltprinzipien (Dualismus) zu erklären. Als Beispiel hierfür kann die altpersische Religion Zarathustras dienen, die davon ausging, dass zwei gleich mächtige Urprinzipien die Welt beherrschen: Auf der einen Seite das gute, gebende, göttliche Prinzip, auf der anderen Seite das böse, nehmende, widergöttliche. Auf diese Art und Weise der Darstellung wird die Allmacht Gottes relativiert, denn die beiden, voneinander untrennbaren Prinzipien ergeben eine dualistische, Gutes und Böses enthaltende Gottesvorstellung.
    Andere, ebenfalls dualistische Gottesvorstellungen finden sich bei den Bogomilen, in der Gnosis und im Manichäismus.“
    [Quelle: Wikipedia: Problem_des_Übels#Das_.C3.9Cbel_als_unerkennbarer_Wille_des_Gottes_der_Bibel]


    Beleuchten wir nun die strikt monotheistische Haltung der Kirche. Warum sollte Jahweh laut der Kirche vor anderen Göttern eifersüchtig sein? Bildet sich Jahweh andere Götter ein? Oder weiß Jahweh, dass er nur ein „gefallener Engel“ ist? Weiß Jahweh, dass er NICHT der Vater von Jesus ist?
    Und warum will Jahweh die Unschuldigen bestrafen, die Kinder bis zur vierten Generation? Finden Sie, dass die Kinder von Kriminellen für die Straftaten ihrer Väter bestraft werden sollen? Finden Sie, dass die Kinder der Kinder von Kriminellen bestraft werden sollen? Finden Sie, dass die Kinder der Kinder der Kinder von Kriminellen bestraft werden sollen? Sehen wir uns hierzu im Alten Testament Exodus 20:5 an:
    „Du sollst dich nicht vor anderen Göttern niederwerfen und dich nicht verpflichten, ihnen zu dienen. Denn ich, der Herr, dein Gott, bin ein eifersüchtiger Gott: Bei denen, die mir Feind sind, verfolge ich die Schuld der Väter an den Söhnen, an der dritten und vierten Generation;“

    Warum redet Jesus von zwei verschiedenen Vätern, obwohl die Kirche sagt, dass es nur einen Gott gibt, der allwissend und allmächtig ist? Laut der Kirche müsste dann jeder von Gott sein. Im Neuen Testament Johannes 8:47:
    „Wer aus Gott ist, hört die Worte Gottes; ihr hört sie deshalb nicht, weil ihr nicht aus Gott seid.“

    Warum würde Jesus sagen, dass es seine Mission ist Spaltung auf die Erde zu bringen? Laut der strikt monotheistischen Kirche ergibt diesen keinen Sinn, da alles eine gemeinsame Schöpfung eines allmächtigen Gottes ist. Dies ergibt nur Sinn wenn die dualistischen oder nicht-strikt monotheistischen Christen richtig liegen und Gott damit NICHT strikt-allmächtig und nicht allwissend ist. Der Teufel wäre dann ein von Gott separates Wesen, welches Gott nicht unter Kontrolle hat, da Gott nicht vollkommen allmächtig ist, auch wenn Gott natürlich über unglaubliche Macht verfügt. Dann ist es logisch, dass Jesus Spaltung bringt, da er den Teufel und seine Anhänger von Gott und seinen Anhängern trennen will, Neues Testament Lukas 12:51:
    „Meint ihr, ich sei gekommen, um Frieden auf die Erde zu bringen? Nein, sage ich euch, nicht Frieden, sondern Spaltung.”

    Jesus Gleichnis vom Unkraut unter dem Weizen schlägt in die gleiche Kerbe. Die Kirche verschweigt normalerweise das Gleichnis vom Unkraut unter dem Weizen, da es im Widerspruch zum kirchlichen strikten Monotheismus steht. Laut der Kirche ist Gott allmächtig und hat die volle Kontrolle über den Teufel, also würde dieses Gleichnis nur Sinn machen wenn Gott absichtlich böses tun würde, was eine Lüge und Gotteslästerung ist. Das Gleichnis impliziert auch, dass Gott absolut gut ist, aber dass Gott nicht strikt allmächtig ist. Das Gleichnis vom Unkraut unter dem Weizen ergibt am meisten Sinn, wenn Gott die höchste Macht hat und die Macht hat das Böse für immer zu eliminieren. Da Gott absolut gut ist möchte Gott jedoch verhindern, dass der Weizen beschädigt wird. Wegen dieser Rücksichtnahme(da Gott nicht strikt allmächtig ist) existiert der Teufel und das Böse temporär bis zur Zeit der Ernte. Das Gleichnis vom Unkraut unter dem Weizen befindet sich im Neuen Testament, Matthäus 13:24-30.

    „24 Und Jesus erzählte ihnen noch ein anderes Gleichnis: Mit dem Himmelreich ist es wie mit einem Mann, der guten Samen auf seinen Acker säte. 25 Während nun die Leute schliefen, kam sein Feind, säte Unkraut unter den Weizen und ging wieder weg. 26 Als die Saat aufging und sich die Ähren bildeten, kam auch das Unkraut zum Vorschein. 27 Da gingen die Knechte zu dem Gutsherrn und sagten: Herr, hast du nicht guten Samen auf deinen Acker gesät? Woher kommt dann das Unkraut? 28 Er antwortete: Das hat ein Feind von mir getan. Da sagten die Knechte zu ihm: Sollen wir gehen und es ausreißen? 29 Er entgegnete: Nein, sonst reißt ihr zusammen mit dem Unkraut auch den Weizen aus. 30 Lasst beides wachsen bis zur Ernte. Wenn dann die Zeit der Ernte da ist, werde ich den Arbeitern sagen: Sammelt zuerst das Unkraut und bindet es in Bündel, um es zu verbrennen; den Weizen aber bringt in meine Scheune.“
    [Quelle: Einheitsübersetzung Matthäus 13:24-30]


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    Gehen wir nun zurück zum Hauptthema des Artikels, nämlich Jesus der Spirituelle Krieger versus Jesus das degradierte Opferlamm. Einige Stellen der Bibel zeigen Jesus als starken und mächtigen Spirituellen Krieger, so die Offenbarung 1:14-16:
    „14 Sein Haupt und seine Haare waren weiß wie weiße Wolle, leuchtend weiß wie Schnee, und seine Augen wie Feuerflammen; 15 seine Beine glänzten wie Golderz, das im Schmelzofen glüht, und seine Stimme war wie das Rauschen von Wassermassen. 16 In seiner Rechten hielt er sieben Sterne und aus seinem Mund kam ein scharfes, zweischneidiges Schwert und sein Gesicht leuchtete wie die machtvoll strahlende Sonne.”

    Ein weiterer Beweis, dass Jesus ein Spiritueller Krieger und kein Opferlamm ist, findet sich im Lukasevangelium. Jesus gibt seinen Anhängern die Vollmacht auf Schlangen und Skorpione(die Bösen) zu treten. Ist das nicht ganz anders vom die andere Wange hinhaltenden Bild von Jesus, welches die Kirche malt? Lukas 10:19:
    „Seht, ich habe euch die Vollmacht gegeben, auf Schlangen und Skorpione zu treten und die ganze Macht des Feindes zu überwinden. Nichts wird euch schaden können.“


    Die Kirche hat die Paulusbriefe in die römische Bibel mit aufgenommen, weil die Kirche sich statt auf das LEBEN von Jesus Christus, sich auf den TOD von Jesus Christus, fokussiert. Die Kirche malt ein Bild von Jesus als leidendem, gedemütigtem Erlöser.


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    Blicken wir nun in der Geschichte zurück. Die Kirche folterte und ermordete viele Heiden. Allerdings waren die Römer selbst auch Heiden bevor sie die römisch-katholische Kirche gegründet haben. Könnte es sein, dass die Kirche vom Heidentum der Römer beeinflusst wurde? Meine These ist, dass dies in der Tat passiert ist. Viele Heiden verehren Sonne, Mond und Sterne in heidnischen Zeremonien und heidnischen Festen.

    Das Datum des Osterfestes ist für viele ein Mysterium. Nirgendwo in der Bibel steht das
    Osterdatum oder wie man es berechnet. Die Daten des Osterfestes(und damit auch von Karfreitag) sind eine Erfindung der römischen Kirche.

    Haben Sie jemals davon gehört, dass jemand jedes Jahr einen anderen Todestag hat? Dies wäre dem Toten gegenüber sehr respektlos, da jeder weiß dass man nur ein einziges Todesdatum haben kann, und nicht jedes Jahr ein anderes. Macht sich die römische Kirche damit über den Tod von Jesus lustig?

    Wie wird das Osterdatum berechnet? Dazu findet man folgendes in Wikipedia:
    „Ostern fällt immer auf den Sonntag nach dem ersten Frühjahrsvollmond, im Gregorianischen Kalender also frühestens auf den 22. März und spätestens auf den 25. April.”
    [Quelle: Wikipedia: Ostern]

    Das Osterdatum richtet sich also nach dem ersten Frühjahrsvollmond. Das Osterdatum ist somit sowohl von der Sonne, als auch vom Mond abhängig. Das Frühjahr beginnt mit der Tag-und-Nacht-Gleiche(Äquinoktium), ist also von der Sonne abhängig. Der erste Vollmond im Frühjahr richtet sich nach dem Mond. Wenn das kein Heidentum ist, was dann? Wenn das keine Sonnenanbetung ist, was dann? Wenn das keine Mondanbetung ist, was dann?

    Woher kommt eigentlich der Name Ostern? Warum heißt es nicht z.B. Wiederauferstehungstag? Hierzu folgendes:

    „Der im Deutschen gebräuchliche Name Ostern ist altgermanischen Ursprungs und hängt wohl mit der Himmelsrichtung „Osten“ zusammen: Der Ort der aufgehenden Sonne gilt im Christentum als Symbol des auferstandenen und wiederkehrenden Jesus Christus. Viele Osterbräuche sind außerchristlicher („heidnischer“) Herkunft.“
    [Quelle: Wikipedia: Ostern]

    Nachdem nun der Todestag von Jesus ausführlich behandelt wird, kommen wir nun zu seinem angeblichen Geburtstag. In der Bibel steht nirgendwo sein Geburtstag! Wie kam dann die römische Kirche auf den 25. Dezember? Weil es der Sol-Feiertag der heidnischen Römer war! Die Römer wollten ihre heidnischen Bräuche nicht aufgeben und haben deshalb beschlossen den Tag von Jesus Geburt auf den gleichen Tag ihrer Sonnenanbetung zu legen:

    „Sol ist der antike römische Sonnengott. Bekannt ist er vor allem in seiner seit dem 2. Jahrhundert n. Chr. gebräuchlichen Erscheinungsform als Sol Invictus (lateinisch „unbesiegter Sonnengott“)“
    „Religionsgeschichtlich bedeutsam ist die Übereinstimmung des Sol-Feiertags am 25. Dezember mit dem christlichen Weihnachtsfest. Der Tag der Geburt Christi ist unbekannt; die Festlegung auf den 25. Dezember erfolgte erst in der ersten Hälfte des 4. Jahrhunderts, nach der Konstantinischen Wende;“
    [Quelle: Wikipedia: Sol_Invictus]