Beiträge von Ich bin´s

    [Blockierte Grafik: http://1.bp.blogspot.com/_KPo9o3Jsr2A/S82NQ_LiZYI/AAAAAAAAAAU/S-uOPtISxwc/s1600/popeye-movie.gif
    Spinat ist ganz besonders eisenhaltig
    . Spinat enthält kein Atom Eisen mehr als viele andere Nahrungsgmittel. Wäre es Popeye vor allem auf das Eisen angekommen, hätte er besser statt des Spinats die Dose aufgegessen:

    Eisengehalt pro 100 Gramm ausgewählter Nahrungsmittel
    2,2 mg - Spinat (gekocht und entwässert)
    2,2 mg - Eier
    2,3 mg - Weißbrot
    2,6 mg - Spinat (frisch)
    2,7 mg - Bohnen (gekocht)
    3,1 mg - Ölsardinen
    3,3 mg - Rindfleisch (gekocht)
    4,6 mg - Mandeln
    5,9 mg - Leberwurst
    6,7 mg - Schokolade
    7,3 mg - Pistazien

    Der Mythos vom reichlichen Eisen im Spinat entstand durch einen simplen Tippfehler: In einer der ersten Analysen entstand wurde ein Komma versehentlich eine Stelle zu weit rechts gesetzt; damit war im Handumdrehen der Eisengehalt verzehnfacht. Obwohl dieser Fehler schon in den 30er Jahren dieses Jahrhunderts bemerkt und berichtigt wurde, ist das Vorurteil vom Eisen im Spinat seit damals nicht mehr auszurotten.

    Millionen deutscher Nachkriegsbabys wurden also grundlos mit Spinat gefüttert (und nicht nur deutsche Babys: Nach einer Inschrift auf einem Denkmal in der dankbaren texanischen Spinatmetropole Cristal City ist mit dem ERscheinen des wackeren Seemanns Popeye der amerikanische Spinatkonsum um ein Drittel angestiegen.

    quelle: Lexikon der populären Irrtümer, ISBN: 978-3-492-24611-8

    @ jo

    Zitat

    ... , aber wie willst Du denn z.B. einen lebenden Toten oder einen weißen
    Rappen , einen dünnen Dicken oder eine laute Stille etc bildlich
    darstellen?

    aus diesem grund geht es in diesem threat um paradoxen, paradigmen und dogmen :thumbup: ,und davon gibt es bekanntermassen mehr als genug (davon), erfreue uns auch mit deinen beiträgen und bildern zu den themen die dich erheitern .... :D

    lg hermann

    punkt einhundertundacht ....

    [font='Arial, Helvetica'][font='Arial, Helvetica']weil man nur mit ihr so echt ej oberaffengeile Wörter wie „Finanzmarktstabilisierungsergänzungsgesetz“ kreieren kann.[/font][/font] :thumbup:
    [font='Arial, Helvetica'][font='Arial, Helvetica']
    lg
    hermann
    [/font][/font]

    hier mal die Information zum Anlagenvergleich konventioneller (althergebrachter) Heiztechnik. In dieser Studie werden Wirkungsgrade <100% bei verschiedensten Systemen in unterschiedlichsten Gebäuden (Bestand und Neubau) festgestellt. Dabei dürfte vielen klar sein, dass ein Bruchteil der erreichbaren Leistung (Wirkungsgrad, Effizienz, Anlagenaufwandszahl) schlechter ist als ein Vielfaches von 100% Wirkungs-, bzw. Nutzungsgrad. (z. B. 2, 4, 6, 8, 10, 12, 15 oder 20x)

    kritisch anzusehen sind die zugrunde gelegten (veralteten) Energie-Preise und hoffnungslos "optimistische", angenommene Teuerungsrate von 1,25% pro Jahr - lasst uns weiter träumen und verwässerte Prognosen zur künftigen Preissteigerungsraten "glauben" ....

    folgende Informationen - aus eine Studie vom Umweltbundesamt ...., gefunden auf einer website im internet.


    Ecofys-Experten haben Umweltwirkungen und Kosten untersucht

    [size=14]Studie ermöglicht den Vergleich von Heizsystemen[/size]
    [Blockierte Grafik: http://www.enbausa.de/typo3temp/pics/KWB_Pelletkessel_big_03_99f700d356.jpg]
    Pelletkessel gehören zwar zu den saubersten Systemen, verursachen aber vergleichsweise hohe Kosten. Bild: KWB Köln. Im Auftrag des Umweltbundesamtes hat das Beratungsunternehmen Ecofys in einer Studie Heizungssysteme verglichen. Die Vergleichsstudie "Umweltwirkung von Heizsystemen in Deutschland" soll Bauherren als Entscheidungshilfe dienen und steht ab sofort auf der Webseite des Amtes zum kostenlosen Download bereit. "Im Großen und Ganzen sind die Ergebnisse nicht überraschend", berichtet Kjell Bettgenhäuser, einer der beiden Studienautoren. Beispielsweise sei vielen schon vor der Studie klar gewesen, dass Öl-Kessel sowohl im unsanierten Altbau als auch in allen anderen betrachteten Energiestandards höhere spezifische Emissionen aufweisen als Biomasse-Heizkessel. Hier neue Erkenntnisse zu gewinnen sei aber auch nicht das Ziel gewesen. "Zum einen ging es darum, Vergleichbarkeit bei einer festgelegten Versorgungsaufgabe herzustellen, nämlich die Bereitstellung von Heizwärme, Warmwasser und Belüftung der Gebäude für unterschiedliche Gebäudegrößen und Energiestandards", so Bettgenhäuser. "Zum anderen ist uns daran gelegen, die relative Differenz der Systeme und Energiestandards herauszustellen."

    Als Beispiel dafür, was damit gemeint ist, führt Bettgenhäuser die Ergebnisse beim Passivhausstandardan. "Hier liegen die Jahresgesamtkosten der Heizsysteme relativ nah beieinander, bei den Schadstoffemissionen dagegen finden sich deutliche Unterschiede", erläutert er. Ziel sei es, Sensibilität dafür zu wecken, wie es sich auf die Emissionen auswirkt, wenn Bauherren etwas tiefer in die Tasche greifen.

    Verglichen werden in der Studie zahlreiche gängige Heizsysteme vom Öl- und Gasbrennwertkessel über Luft-Wasser- und Sole-Wasser-Wärmepumpen, konventionell und regenerativ erzeugte Fernwärme sowie Blockheizkraftwerke und Pellet-Heizungen in Einfamilien- und Mehrfamilienhäusern in vier verschiedenen Energiestandards: ein unsanierter Altbau, ein Neubau nach Energieeinsparverordnung (EnEV) 2009,
    ein KfW-Effizienzhaus-Neubau sowie ein Passivhaus-Neubau. Für die Definition der Geometrie zogen die Studienautoren die Gebäudetypologie des Instituts Wohnen und Umwelt heran und wählten Geometrien eines Reihenendhauses und eines Mehrfamilienhauses der Epoche 1984 - 1994.

    weiterlesen hier klicken

    .pdf- Studie als Anlage .....

    weitere Kritikpunkte von meiner Seite: fehlende Information zu tatsächlicher Effizienz (Anlagenwirkungsgrad, Anlagenaufwandszahl), fehlende Beispiele solarer Heizungsunterstützung bei Anlagen mit Flächenheizsystemen, Blockhheizkraftwerke sollen für Niedrigenergiehäuser eine sinnvolle Lösung darstellen (eine komische Vorstellung, die in der Praxis so nicht anwendbar ist), usw.

    zur diskussion?

    hallo vish,

    ein fachbegriff aus der philosophischen logik, scharfsinnig und dumm zugleich ...
    ja - die sind ebenso lustig wie widersprüchlich :thumbup:

    beispiele:
    - eile mit weile
    - hassliebe
    - regelausnahme
    - minuswachstum
    - alter knabe

    hier mal ein paar lustige bildchen zu solchen oxymora .....

    [Blockierte Grafik: http://farm2.static.flickr.com/1064/537860694_481872048d.jpg]

    [Blockierte Grafik: http://paulitics.files.wordpress.com/2008/03/oxymoron-eco-capitalism-2.png?w=500]

    [Blockierte Grafik: http://americaexplained.files.wordpress.com/2011/02/concrete-oxymoron.jpg]

    [Blockierte Grafik: http://s3.amazonaws.com/files.posterous.com/erikslieber/1XY7Pgmk4nHDJH9fRh5ycXmLPpykRBvdQme1bGyy9r2QiS7rxnAbJXRFOpun/Oxymoron.jpg.scaled.1000.jpg?AWSAccessKeyId=AKIAJFZAE65UYRT34AOQ&Expires=1301329058&Signature=KSBUQzuPD8e8iYSs5P3e%2FevV3pA%3D]

    scheinbar gibt´s mehr oxymora im englischsrachigem raum :whistling: die bildersuche im internet bringt da wenig "deutsche" beispiele :thumbup:

    wer kann mir als PN schreiben, wie die img - Bilder korrekt angezeigt werden - in der Vorschau klappt´s - hier weniger ?(

    .... also, dann fang ich mal mit einem fundstück an:

    Zwischendurch eine kleine Richtigstellung:

    [Blockierte Grafik: http://www.grusskartenfreunde.de/images/cards/g…l-auf-blume.gif]

    Flugfähigkeit – das „Hummel-Paradoxon“

    Hartnäckig hält sich in populärer Literatur die Legende, dass eine Hummel nach den Gesetzen der Aerodynamik nicht fliegen könne. Die Geschichte kursierte zunächst als Scherz Anfang der 1930er Jahre unter Studenten des renommierten Aerodynamikers Ludwig Prandtl an der Universität Göttingen, und sie wurde begierig von der Presse aufgenommen. Nach dieser Geschichte soll eines Abends in einer Gaststätte ein Biologe einen Aerodynamiker gefragt haben, warum eine Biene oder Hummel fliegen könne. Die Antwort des Aerodynamikers soll nach einer kurzen Berechnung auf einem Bierdeckel oder einer Serviette in etwa so gelautet haben:

    Die Hummel hat 0,7 cm² Flügelfläche und wiegt 1,2 Gramm. Nach den Gesetzen der Aerodynamik ist es unmöglich, bei diesem Verhältnis zu fliegen.


    Dazugedichtet wurden meist noch anschließende Sätze wie:

    Die Hummel kümmert das nicht und sie fliegt trotzdem. oder

    Da die Hummel die Gesetze der Aerodynamik nicht kennt, fliegt sie dennoch.


    Der Aerodynamiker soll seine Berechnungen vor dem Hintergrund, dass er die Flügel der Hummel fälschlich als steif angenommen hatte, nochmals überdacht haben. Aus der späteren Antwort ließ sich aber wohl keine Schlagzeile machen. Es ist umstritten, wer dieser Aerodynamiker war. In einigen Quellen wird vermutet, dass es sich um den Schweizer Gasdynamiker Jacob Ackeret (1898–1981) gehandelt haben könnte. Eventuell war es auch André Saint-Lagué, ein Assistent des französischen Entomologen Antoine Magnan. Letzterer erwähnt eine ähnlich lautende Behauptung seines Assistenten zum Flug der Insekten 1934 in seinem Buch Le Vol des Insectes. (aus Wikipedia)

    geschrieben von:dp
    quelle: http://schauberger.forumprofi.de/thema-anzeigen…t-t26.html#1945

    hallo freunde im forum,

    dieser threat ist neu - und darf von euch allen auf humorvolle, informative und unterhaltsame art und weise mit beiträgen bereichert werden.

    Paradoxen - was sind das? - hier mal eine einleuchtende erklärung aus dem buch von matthias härtel als zitat:

    "Von einem Paradoxon spricht man grob gesagt, wenn eine normalerweise logische theoretische Beweisführung der Wissenschaft, mit den gegebenen sichtbaren Tatsachen in der Natur nicht in Einklang zu bringen ist."

    ein paradigma - ja das ist das, was sich in unseren gehirnwindungen festgesetzt hat; haben wir es doch oft genug ge-hört .....

    ob nun spinat "viel" eisen enthält und karotten wirklich "gut" für die augen sind - darüber wollen wir humorvolles berichten.

    also, macht mit und habt spass daran :thumbup:

    grüsse
    hermann

    auch hier ganz passend - ein zitat von paracelsus:

    Zitat

    Alle Ding' sind Gifft und nichts ohn' Gifft; allein die Dosis macht, das ein Ding kein Gifft ist

    nun - vielleicht gilt das auch für radioaktivität, wollen wir mal hoffen .....

    Paracelsus öffnete seine Vorlesungen auch für die Allgemeinheit, denn „Die Wahrheit müsse nur deutsch gelehrt werden“ und „Nun ist hie mein Fürnemmen zu erkleren, was ein Arzt seyn soll, und das auff Teutsch, damit das in die gemein gebracht werde“.

    [Blockierte Grafik: http://upload.wikimedia.org/wikipedia/comm…-Paracelsus.jpg]quelle: wikipedia

    eine optimistische aussage von haiko lietz?

    Zitat

    nun, denn wollen wir uns freuen, wenn dem so wäre ...... was ich so lange bezweifle, bis ich mir mit eigenen augen und eigenen messgeräten ein unzweifelhaftes bild davon hab machen können (berechtigte zweifel und skepsis). wenn also in einem solchen text von wollen und sollen die Rede ist, oder auch hinter der aussage ein fragezeichen :?: steht - so sind zweifel immer richtig.

    ähnliche werbe-vorführungen mit der black-box kennen wir zur genüge ..... war bisher immer nur "heisse luft" drin.

    die irische firma steron ....
    http://www.spiegel.de/wissenschaft/m…,492838,00.html

    der perendev - supergravitationsmotor von mike brady
    http://www.borderlands.de/inet.jrnl.php3

    selbst bessler konnte 40 Tage lang sein "scheinbar" funktionierendes perpetuum
    dem landgraf carl von hessen-kassel im jahre 1716 vorführen
    http://www.hp-gramatke.de/info_history/german/page0060.htm

    doch gesehen habe ich bis heute kein einziges funktionierendes gerät .....
    und zu kaufen gibt´s bislang auch nix wirklich funktionsfähiges ....


    Ausnahmen bestätigen die Regel :thumbup:

    einzigartig dagegen das einzige perpetuum-mobile, auf das ein Patent erteilt worden ist und tat-sächlich auch funktioniert - die atmosphärische Uhr des Friedrich von Lössl - arbeitet ohne fremde energie - alleine mit den Schwankungen des Luftdrucks.

    eine uhr die läuft und läuft und läuft .......

    in eigentlichem sinn ist´s doch kein perpetuum, denn es handelt sich um eine gerätschaft, welches ein "offenes" system nutzt.

    quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Friedrich_von_L%C3%B6ssl

    ganz neu, gefunden auf: http://www.heise.de/tp/blogs/2/149511

    [size=14]Deutschland tiefrot - SOLAR-STROM
    [/size]

    Solaranlagen leisten mehr als die noch laufenden AKWs

    Über die Mittagsstunden stellten Deutschlands Solaranlagen etwas mehr
    Leistung als die rund 11 Gigawatt (GW) zur Verfügung, die aus den
    derzeit noch laufenden AKWs kommt. Wie das sogenannte Sunny Portal
    zeigt - siehe Screenshot - ging über die Mittagszeit die Solarleistung
    zeitweise auf 12 GW hoch, da nahezu im ganzen Land sonniges Wetter
    herrscht. Die Daten werden auf der Grundlage von Messungen an etwa 13
    Prozent der Anlagen im ganzen Land ermittelt und mittels der
    Informationen über die installierten Anlagen hochgerechnet.
    [Blockierte Grafik: http://www.heise.de/bilder/149511/0/0]

    Screenshot [Blockierte Grafik: http://www.heise.de/icons/lupe.png]
    Bild: SMA Solar Technolgy

    Die tatsächliche Produktion
    ist mit Verzögerung von ein paar Stunden auf der Seite der Leipziger
    Strombörse zu erfahren. In der Regel liegt sie sogar noch etwas höher.
    Um 11 Uhr betrug sie heute rund 11 GW.

    Die aktuelle Leistung der Windkraftwerke ist aufgrund der ausgeprägten Hochdrucklage über Teilen West- und Mitteleuropas
    hingegen vergleichsweise bescheiden. Um 11 Uhr lag sie bei etwas über
    zwei GW. Der heutige Tag ist damit auch ein gutes Beispiel dafür, dass
    Fotovoltaik und Windkraftanlagen in gewisser Weise einander ergänzen:
    Sonnige Tage sind meist windarm, windige Tage gehen hingegen oft mit
    bedecktem Himmel einher, der nicht viel Ausbeute an Solarenergie
    zulässt.

    Strom aus Solaranlagen hat zudem den Vorteil, dass er zu Zeiten des
    höchsten Verbrauchs anfällt. Er mindert daher den Bedarf am teuren
    Spitzenlaststrom. Dieser kostendämpfende Effekt wird jedoch nicht in die
    EEG-Umlage eingerechnet, mit der alle privaten Verbraucher und
    Gewerbetreibenden, jedoch nicht die energieintenisven Industrien die
    Einspeisevergütungen der Anlagenbesitzer mitfinnazieren.
    Verbraucherschützer und Vertreter der Wind- und Solarbranche hatten im
    vergangenen Herbst in der Diskussion über die Erhöhung der Umlage
    kritisiert, dass die Stromkonzerne diese Kostendämpfung nicht an die
    Verbraucher weiter geben.

    Wolfgang Pomrehn 22.03.2011


    hmmm .... ein vernünftiges Lastenmanagement oben drauf, das wär´s ....... :whistling:

    hier mal das, was heise berichtet:
    [size=14]
    Kalte Fusion in der Black Box?
    [/size]
    geschrieben von Haiko Lietz 23.03.2011

    Teil 9: Die Festkörperkernforschung überprüft einen möglicherweise revolutionären Durchbruch bei der Energieerzeugung

    Seit 2004 berichtet Telepolis über den Stand und politische
    Hintergründe der Erforschung der sogenannten Kalten Fusion. Heute vor 22
    Jahren vorgestellt gilt diese Form der Kernfusion "bei Raumtemperatur"
    nicht Wenigen noch immer als wichtige Energiequelle der Zukunft. Nachdem
    Hoffnungen, die US-Politik würde die Kalte Fusion auf die Agenda der
    öffentlichen Forschungsförderung setzen, im Sande verlaufen waren,
    konzentrierte sich das Fachgebiet wieder stärker auf die eigentliche
    Forschung, speziell die Nanoforschung ( Lobbying für die Kalte Fusion (1).

    Vor zwei Jahren hatten wir hier prognostiziert, dass 2020 mit ersten Anwendungen für Heizzwecke zu rechnen sei ( Kalte Fusion und die Zukunft
    (2)). Wenn allerdings stimmt, was der Ingenieur Andrea Rossi
    angekündigt und in Italien demonstriert hat, dann kommen Aggregate zur
    Wärme- und Stromerzeugung aus Kalter Fusion bereits bis 2012 auf den
    Markt. Diese Ankündigung hat sogar die Experten des Fachgebiets
    überrascht. Während die Welt sich mit atomarer Verwüstung und einem
    neuen Ressourcenkrieg konfrontiert sieht, wird im Internet ein möglicher
    technologischer Durchbruch diskutiert, den der Zukunftsforscher Gerald
    Celente bereits mit der Entdeckung des Feuers vergleicht.

    [Blockierte Grafik: http://www.heise.de/tp/r4/artikel/34/34400/34400_1.jpg]
    Giuseppe Levi beobachtet Strahlungsmessungen am laufenden Rossi-Reaktor

    Ein öffentlich durchgeführtes Experiment
    14. Januar 2011, 19 Uhr, Cerodolo Industriebezirk, ein paar Kilometer
    vor Bologna. Giuseppi Levi atmet durch. Er ist froh, dass das
    halböffentliche Experiment doch noch funktioniert hat, denn zunächst
    schien es zu scheitern. Ausgerechnet an diesem Tag versagte die
    Datenaufzeichnung und spielte das Heizaggregat verrückt. Unruhe und
    Skepsis hatte sich unter den 50 handverlesenen Beobachtern breitgemacht.
    Hätte das Aggregat wie noch am Vortag seinen Dienst getan, hätte die
    Eingangsleistung auf 100 Watt runtergeregelt werden können, zugunsten
    einer höheren Ausbeute.

    Levi überschlägt noch einmal die Werte, die er eben gemessen
    (3) hat. 4,9 Gramm Wasser waren pro Sekunde am Reaktor vorbeigeleitet
    und dabei von etwa 20 auf 101 Grad Celsius verdampft worden. Das
    entspricht einer Leistung von 12.400 Watt. Die Eingangsleistung im
    "Steady State"-Betrieb war 400 Watt. Die nukleare Maschine des
    Ingenieurs Andrea Rossi und des Physikers Sergio Focardi hatte 31 Mal
    mehr Energie erzeugt, als sie konsumiert hatte. Das ist für ihn das
    wichtigste Ergebnis (4) des Tages.

    weiterlesen hier: http://www.heise.de/bin/tp/issue/r…rtikel/34/34400
    oder zum ausdrucken als .pdf-Dokument (Anlage)

    edit: wenn glaubhaft, warum das fragezeichen rechts neben der headline :?: ist es, oder ist es nicht ... das genügt.

    mit jeder nachricht die wir aufnehmen erhalten wir eine information, einzelne puzzle-teile, die es ermöglichen ein gesamtbild zu konstruieren. subjektive fakten (also das was wir denken, daraus schlussfolgern und fühlen) runden dies ab, und so ergibt sich für jeden ein individuelles weltbild, welches unterschiedlicher nicht sein kann.

    der eine, hat seine bildung aus der bild, der zeitung mit den buntesten bildern und den reisserischsten headlines - dem bunten blatt, welches viel zur bildung der bildungsfernen mittel- und unterschicht beiträgt (ironie...) -

    der andere, beschäftigt sich sorgfältig mit hintergründen, zahlen, daten und fakten und konstruiert damit eine tiefer greifende, schlüssigere "theorie" die ihm hilft (helfen soll?) das was er mit-bekommt besser zu verstehen.

    doch liegt es meist an der qualität und seriosität und der vielzahl (diversivikation) unterschiedlichster informationen, zu welchem schluss, zu welcher schlussfolgerung, oder vereinfacht zu welchem "ergebnis" unsere eigenen überlegungen führen. wobei garantiert ist, dass bei komplexen themen kaum zwei menschen zu finden sind, welche tatsächlich zum selben schluss kommen - da ist dann ein kleiner, ein wesentlicher, oder ein elementarer Unterschied feststellbar.


    fast so wie bei der antwort des auszubildenden:
    "hier chef, ich hab´s dreimal nachgerechnet. hier sind die drei ergebnisse ....."


    in diesem sinn - wüssten wir nichts, würden wir nicht informiert, und tun wir uns nicht selbst an und bei verschiedenen quellen informieren - so könnten wir nicht mit-reden - weil wir die einfachen, wie auch komplexe zusammenhänge gar nicht ver-stehen (begreifen). logischerweise ist die thematik, also das worum es in der sache geht, von elementarer bedeutung - schliesslich beschäftigen wir uns aus-schliesslich mit dingen, die wir "wollen" - was uns nicht interessiert, was weit genug weg ist (japan vielleicht?) interessiert die meisten von uns doch nur für "relativ" kurze "zeit" .........

    ohne diesem verständnis, dem verstand an der sache (sachverstand) und ohne die "informationen" würden wir sicherlich noch in höhlen leben und pilze und beeren sammeln. vielleicht noch ein bisschen jagen, oder feuer machen .....

    Nachrichten sind Quellen der Information - wichtig, richtig, nützlich ...... macht weiter so :thumbup: und achtet dabei auf die quelle, die qualität der information und neutralität der selben.

    lg
    hermann

    Donnerstag, 23. Oktober 2008
    [size=14]Thermodynamik und die Dynamik des Erkennens[/size]
    [Blockierte Grafik: http://3.bp.blogspot.com/_yN7ef62XOM4/SQZH1N2WJSI/AAAAAAAAABA/50ksLONPTJY/s200/2008+10+21+01.jpg]
    Arnold Sommerfeld über Thermodynamik:

    Thermodynamik ist ein komisches Fach.

    Das erste Mal, wenn man sich damit befasst, versteht man nichts davon.

    Beim zweiten Durcharbeiten denkt man, man hätte nun alles verstanden, mit Ausnahme von ein oder zwei kleinen Details.

    Das dritte Mal, wenn man den Stoff durcharbeitet, bemerkt man, dass man fast garnichts davon versteht, aber man hat sich inzwischen so daran gewöhnt, dass es einen nicht mehr stört. (frei zitiert nach A. Sommerfeld)

    Obiges Zitat hörten und lasen wir in der Vorlesung am Montag in der Uni Siegen. Mir kam dieser Dreiklang in der Dynamik von längeren Erkenntnisprozessen sofort bekannt vor. Dadurch dass es hier ein anderer formuliert, werde ich neu darauf aufmerksam, dass ich mich all zu leicht an offene Fragen so sehr gewöhnen kann, dass ich vergesse sie (mir) immer mal wieder neu formuliert zu stellen.

    quelle: http://biografie-arbeit.blogspot.com/2008/10/therma…ynamik-des.html

    hallo vish,

    Unsere Wege trennen sich nun hier. Ich kann nur allen Lesern eins garantieren: Wir alle werden gemeinsam den letzten Schritt machen, keiner wird der erste oder der letzte sein.

    nun, philosophie ist dann etwas "wunderbares", wenn man auch versteht, was damit (zumindest in etwa) gemeint ist. dein beitrag ist für mich (oder vielleicht auch für die anderen) von der formulierung eher "mehrdeutig". kannst und willst du das auf den punkt bringen ^^

    lg
    hermann

    erleuchte uns ein wenig ....
    [Blockierte Grafik: http://www.karikatur-cartoon.de/bilder/beleuchtung.jpg]

    ein bild, welches die zusammenhänge im sinne der aristoteles´schen metaphysik stark vereinfacht darstellt käme dem ideal der wissenschaftlichen theorie, bzw. der wissenschaftlichen arbeitsweise doch sehr nahe? hermes war auch einer der größten wissenschaftler seiner zeit, der sicherlich freude daran gegabt hätte mit Ursula Seiler über "Ideologie und Wahrheit" zu philosophieren. Eine Wahrheit die - logischerweise - auch immer zwei oder mehrere Seiten hat, ja geradezu haben "muss".

    neuzeitliche texte können diese "wissens-mischung" ebenso trefflich formulieren, ebenso wie diese auch in "alten" schriften und weisheiten gleichermaßen zu verstehen ist, wie folgendes textbeispiel (zitat) auf geradezu metaphysisch-mystischer art und weise deutlich macht:

    "Drei Prinzipien - die Übereinstimmung der Natur
    mit sich selbst, die Anwendbarkeit des Merkmals
    der Einfachheit und die "unverschämte Leistungsfähigkeit"
    gewisser Teile der Mathematik zur Beschreibung der
    physikalischen Realität - sind Konsequenzen der
    grundlegenden Gesetze der Elementarteilchen
    und ihrer Wechselwirkungen. Diese drei Prinzipien
    müssen nicht als seperate metaphysische Postulate
    angenommen werden. Stattdessen sind sie emergente
    Eigenschaften der fundamentalen Gesetze der Physik ."

    Original engl.:
    Three principles - the conformability of nature to
    herself, the applicability of the criterion of simplicity,
    and the 'unreasonable effectiveness' of certain parts
    of mathematics in describing physical reality -
    are thus consequences of the underlying law of the
    elementary particles and their interactions.
    Those three principles need not be assumed as separate
    metaphysical postulates. Instead, they are emergent
    properties of the fundamental laws of physics.
    - Murray Gell-Mann: "Nature Conformable To Herself",
    Complexity, Vol. 1, no.4 1995/96.[1]

    quelle: wikiquote.org

    eine fülle von zitaten, die themenbezogen verlinkt sind - ein fundus an weisheit und informationen, mir gefällt´s. hier findet man vieles, sprichwörtliches, lustiges, nachdenkliches und ergänzendes. macht spass in wikiquote zu stöbern. hinweis: dies ist ein subjektiver beitrag:whistling: .

    Der Beginn der wissenschaftlicher Forschungen in der Antike wurde sehr stark von Aristoteles geprägt. Als Schüler von Platon gehörte er zu den bekanntesten und einflussreichsten Philosophen der Geschichte. Er hat zahlreiche Disziplinen entweder selbst begründet oder maßgeblich beeinflusst, darunter Wissenschaftstheorie, Logik, Biologie, Physik, Ethik, Dichtungstheorie und Staatslehre.

    Bis zum heutigen Zeitpunkt haben sich die Wissenschaften ständig weiterentwickelt. Inzwischen sind viele Teilbereiche neu hinzugekommen, welche so komplex und umfangreich sind, dass wir - ständig mit neuem Wissen konfrontiert - die Quintessenz (also das Wesentliche) dabei scheinbar aus den Augen verloren haben. Schade eigentlich, denn die Metaphysik beschreibt auf einfache Art und Weise wesentliche Zusammenhänge und beantwortet dabei auch die Frage nach dem "warum?"

    Wirkliches Wissen war für Aristoteles ein Wissen über die Ursachen. Das Wesen der Welt wird nicht in der sinnlichen Wahrnehmung erfasst, sondern in Erklärungen. Als Konsequenz liegt die Feststellung nahe, dass Wahrheit schlechthin keine Frage der Sinne ist, sondern der Erklärungen. Wahrnehmungen an sich können weder wahr noch falsch sein; Wahrnehmungen sind einfach. Die Attribute wahr oder falsch können erst sinnvoll angewandt werden, wenn über Wahrnehmungen eine Aussage getroffen wird.

    In diesem Sinne hat nachfolgender Ausspruch bis heute unzweifelhaft Gültigkeit:

    >>Dennoch glauben wir, daß Wissen und Verstehen mehr der Kunst zukomme als der Erfahrung und halten die Künstler für weiser als die Erfahrenen, da Weisheit einen jeden mehr nach dem Maßstabe des Wissens begleite. Und dies deshalb, weil die einen die Ursache kennen, die anderen nicht. Denn die Erfahrenen kennen nur das Daß, und nicht das Warum; jene [die Künstler / Wissenschaftler] aber kennen das Warum und die Ursache. << (Met 981 a 29)

    Quelle: http://www.mikomma.de/didaktik/aridid/aridid.htm


    lg
    hermann

    Sind wir es überhaupt wert?
    18.03.2011 10:11

    Man könnte derzeit glauben, man befinde sich in einem schlechten Horrorfilm der B-Klasse. Zu Beginn des Jahres fielen überall auf der Welt, zum Beispiel in den USA, aber auch in Italien und Rumänien tausende Vögel vom Himmel.

    Riesige Fischschwärme verendeten in Häfen und die Vereinten Nation machen sich nun auch noch Sorgen um den Rückgang der Bienenvölker. Über 80 Prozent der Bienen sollen auf der nördlichen Erdhalbkugel in den vergangenen Jahren gestorben sein.

    [Blockierte Grafik: http://www.cashkurs.com/uploads/pics/1_4f3603.png]

    http://www.stern.de/wissen/natur/f…se-1661619.html

    Bienensterben: http://www.nzz.ch/nachrichten/hi…_1.9841528.html

    Vogelsterben: http://themen.t-online.de/news/vogelsterben

    Google Maps Weltkarte Fisch- und Vogelsterben: http://maps.google.com/maps/ms?ie=UTF…2911f5d&t=h&z=2

    Nicht nur die Lage in Japan ist völlig außer Kontrolle geraten. In Bahrain herrscht Krieg, genau wie in Libyen. Ägypten ist fast schon wieder vergessen, ebenso die Situation im Iran, Irak oder Nord-Korea.Es ist unfassbar, was gerade an den Kernreaktoren in Japan geschieht und die Bilder von Hubschraubern, die versuchen einen völlig zerstörten Kernreaktor mit dem Abwurf von Wasser zu kühlen, wirken bizzar und zeigen die völlige Verzweiflung, die bei den verantwortlichen verbliebenen Technikern vorherrschen muss.

    Die Erdbeben-, Tsunami- und Reaktorkatastrophe in Japan hat nicht nur die Qualität, ganz Japan auf Dauer unbewohnbar zu machen. Es drohen noch weitaus größere Auswirkungen auf die Umwelt der asiatischen Nachbarn und vielleicht sogar noch mehr. Was uns alle konkret erwarten wird, bleibt abzuwarten und kein Wissenschaftler kann bezüglich einer mittlerweile immer wahrscheinlicher werdenden Kernschmelze mit anschließendem China-Syndrom tatsächlich die Geschehnisse genau vorhersagen. Man hat in den letzten Tagen oft gehört, man könne Fukushima nicht mit Tschernobyl vergleichen. Doch, natürlich kann man das! Beispielsweise kann man die Menge des radioaktiven Materials vergleichen, die in Tschernobyl lagerten und welche Mengen sich heute in Fukushima befinden.

    Zum Vergleich:

    Tschernobyl:
    2 Tonnen Kernbrennstäbe. Von diesen 2 Tonnen waren 2,4 % spaltbares Material.

    Fukushima:
    In den Abklingbecken der Reaktoren von Fukushima I lagern derzeit folgende Mengen an abgebranntem Kernbrennstoff:
    Reaktor Eins: 50 Tonnen (292 Brennstäbe)
    Reaktor Zwei: 81 Tonnen (471 Brennstäbe)
    Reaktor Drei: 88 Tonnen (514 Brennstäbe)
    Reaktor Vier: 135 Tonnen (783 Brennstäbe)
    Reaktor Fünf: 142 Tonnen (826 Brennstäbe)
    Reaktor Sechs: 151 Tonnen (876 Brennstäbe)

    Insgesamt handelt es sich um 647 Tonnen Brennstäbe mit einem Anteil von 4% spaltbarem Material.
    http://www.welt.de/vermischtes/we…eue-Gefahr.html

    In Tschernobyl mußte die sowjetische Hubschrauberflotte, um zu kühlen und die Reaktion zu bremsen, aber auch um die Brennstäbe von der Umwelt abzuschirmen, 2400 Tonnen Blei, 1800 Tonnen Sand, 800 Tonnen Dolomit, 40 Tonnen Borkarbit sowie Tonnen flüssigen Stickstoffs über den Reaktor schütten. Erst nach zwei Wochen waren die Emmisionen unter Kontrolle. Wie in Gottes Namen will man in Japan mit dem Abwurf von Wasser die dort ablaufenden Vorgänge stoppen? Man muss kein Wissenschaftler sein, um die Aussichtslosigkeit zu begreifen. Meines Erachtens könnte die Situation in Japan weit, weit schlimmer werden als in Tschernobyl und noch viel extremere Schäden verursachen, wenn noch andere Kernkraftwerke in Folge eines Super-Gaus von Fukushima 1 (Fukushima 2 liegt nur wenige Kilometer südlich) im dicht besiedelten Japan außer Kontrolle geraten.

    [Blockierte Grafik: http://www.cashkurs.com/typo3temp/pics/f0c27d6822.png]Quelle: welt.de

    Wir sollten uns außerdem vor Augen führen, dass diese Katastrophe uns auch in Deutschland betreffen könnte, wenn dieser Horrorfilm nicht bald sein Ende findet. Angeblich sei noch bis morgen Zeit und ich hoffe inständig, dass noch ein Wunder geschieht. Auch während ich diese Zeilen schreibe, verlässt mich mein schlechtes Bauchgefühl nicht, das ich seit letzten Freitag mit mir herumtrage. Meine Familie hat schon lange eine besondere Beziehung zu Japan, denn meine Schwester und auch einer meiner Brüder haben viele Jahre in Japan verbracht. Ich selbst habe dieses Land ebenfalls bereist und mit Japanern zusammengearbeitet. Eine meiner Schwägerinnen ist Japanerin und ich wünschte, mir die japanische Mentalität aneignen zu können.

    Denn die japanische Mentalität ist eine völlig andere als unsere. Ich halte sie für Stärke, auch wenn sie für uns Deutsche fremdartig und kalt erscheint. Man sieht in diesen Tagen, dass man in Japan seine Würde unter allen Umständen zu bewahren versucht. Bitte glauben Sie nicht, dass ein Japaner der im Fernsehen ruhig und gefasst über den Tod von Familienangehörigen oder der Zerstörung seiner Heimat spricht, anders fühlt als wir. Es wird nur nicht offen gezeigt, doch Trauer und Verzweifelung sind genau wie bei uns in gleichem Maße vorhanden. Im übrigen denken Japaner immer positiv und sind von Kindheit an darauf trainiert, nicht schwarz zu sehen. Pessimismus ist in den Augen eines Japaners immer unangebracht. Man muss sich nur einmal vorstellen, was während einer solchen Katastrophe in Deutschland los wäre und was auf Haiti alles passiert ist, auch wenn Haiti eines der ärmsten Länder der Welt ist. Die Japaner sind ein bewundernswertes Volk, dass in der Vergangenheit vieles gemeinsam gemeistert hat und ich bete für sie, dass sie das auch in diesen schlimmen Zeiten packen.

    Wir sollten beginnen, umzudenken. Nicht langsam, sondern schnell. Wir sollten unser Bewußtsein dahin ändern, dass wir Gast auf diesem wunderbaren Planeten sind und sorgsam mit ihm und uns umzugehen haben. Unser Planet ist keineswegs feindlich, wie der Spiegel ursprünglich am vergangenen Montag titeln wollte. Das Titelbild wurde in letzter Minute durch ein Foto vom Reaktor Fukushima ausgetauscht und es kamen wohl nur wenige Exemplare von „Unser feindlicher Planet“ in den Handel.

    [Blockierte Grafik: http://www.cashkurs.com/uploads/pics/3_43.png]

    Wir sollten beginnen, nicht nur auf unseren Planeten aufzupassen, sondern auch auf uns selbst. Wie kann es sein, dass wir die Erdbebenopfer auf Haiti seit über einem Jahr vergessen haben? Wie kann es sein, dass täglich auf diesem Planeten viele Menschen verhungern, während eine kleine Elite von 10 Prozent der Bevölkerung ihre vielen Milliarden Reichtum gar nicht mehr ausgeben können?

    Wir halten uns für klug, doch sind wir die dümmsten, schrecklichsten und unmenschlichsten aller Lebewesen, die diesen Planeten bewohnen.

    Da wird unsere Erde als „feindlich“ bezeichnet, doch kann sie gar nichts dafür, dass wir so völlig verblödet sind und Kernkraftwerke in Erdbebengebieten direkt an´s Meer stellen. Ganz abgesehen von der Frage, ob nicht der einzig vertretbare Standort für ein Kernkraftwerk der Nordpol wäre, - oder besser der Mond.

    Warum lassen wir es zu, dass ein System, das wir selbst erschaffen haben, den Yen in der derzeitigen Lage nach oben treibt, um damit Japan in noch größere Probleme zu bringen, wenn das überhaupt noch möglich ist? Wie um Himmels Willen kann es sein, dass wir uns an einer der größten sich anbahnenden Katastrophe der Weltgeschichte noch bereichern wollen, indem dämliche, völlig bedeutungslose Computerzahlen um den Globus gebeamt werden, und gleichzeitig Spendenaufrufe gestartet werden? Ja, es machen alle und als Einzelner auf Gewinne zu verzichten, wäre wohl dumm. Die Geschäfte müssen halt weiterlaufen, sagt man. Aber sind es die Geldmaschinen „Kernkraftwerke“ wirklich wert, dass vielleicht ein ganzes Land oder Regionen für viele Jahre unbewohnbar sein werden? Wie teuer wäre Atomstrom wirklich, wenn man die jetzigen und zukünftigen Schäden im Preis einkalkulieren würde? Ist Atomstrom unter diesem Aspekt tatsächlich preiswert? Und ich nehme mich selbst auf keinen Fall aus, - ich weiß, wieviel Energie allein ich oft sinnlos verbrauche, ohne darüber nachzudenken und mich dann auch noch über die Stromrechnung aufrege.

    Es hätte auch uns in Deutschland treffen können. Man sagt, dass Leben ginge immer weiter, obwohl jeder von uns weiß, dass man eines Tages gehen muss. Doch trotzdem haben wir großen Einfluss darauf, wie es zu Ende geht.

    Muss das wirklich alles so sein? Nein! Muss es nicht! Wir sollten endlich zur Besinnung kommen! Ich hoffe inständig, dass die Ereignisse dieser Zeit zu einem großen Bewußtseinswandel auf der ganzen Welt führen werden. Falls wir nichts an uns und unserer Art zu leben ändern, werden wir nicht mehr hier auf diesem wunderbaren Planeten leben können. Und wir sollten uns alle die Frage stellen, ob wir es überhaupt wert sind, hier leben zu dürfen.

    Autor Helmut Reinhardt Kategorie Dies & das | Klare Meinung | Top-Themen

    Quelle: http://www.cashkurs.com/Detailansicht.…1&tx_t3blog_pi1[daxBlogList][showUid]=9874

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    [size=14]Visionen für das 21. Jahrhundert[/size]
    frei interpretiert nach einer grundlegenden Idee von Dr. Hermann Wild

    Die Lösung unserer Probleme bei Energieversorgung und Klimaschutz war nach Ansicht des Physikers Dr. Hermann Wild nur noch eine Frage der Zeit. Die Beobachtung physikalischer Gesetzmäßigkeiten erlaubt uns Rückschlüsse auf das zugrunde liegende Naturgesetz (Auswirkung-Ursache). Ein einfacher Lösungsweg wird deutlich erkennbar und eine erhebliche Reduzierung unseres Energiebedarfs lässt sich bereits mit heute verfügbarer Technologie erreichen.

    Dr. Hermann Wild, geb. 1930. Studium der Physik an der ETH Zürich. Nach Assistententätigkeit an der Universität Fribourg bildete er sich in betriebswissenschaftlichen Fächern weiter. Ab 1960 arbeitete er in verschiedenen Unternehmen in Bereichen der Qualitätssicherung. Besonders hervorzuheben sind seine Leistungen in der Energieforschung des 21. Jahrhunderts und der Physik.


    An der Schwelle zu einem neuen Jahrtausend steht die Menschheit vor gewaltigen Herausforderungen. Die Rohstoffvorräte gehen zurück, die Umwelt wird vergiftet, die Weltbevölkerung wächst von Tag zu Tag. Krankheiten und Seuchen breiten sich aus, und in Dritt-Welt-Ländern sterben immer noch Millionen Menschen den an den Folgen von Unterernährung.

    Einerseits sprechen wir von einem technischen Fortschritt: Wir können weltweit über Ton und Bild miteinander kommunizieren, produzieren gigantische Mengen an Energie und Konsumgütern, bauen Hochhäuser von fast einigen hundert Metern Höhe und errichten riesige Talsperren, Meeres- und Kernkraftwerke. Andererseits ist es gerade die heutige Art der Technik, die uns mit Ihrer Ausrichtung auf materiellen Profit in die Umweltkrise hineinmanövriert und durch die weltweite Rationalisierung zur Arbeitslosigkeit beigetragen hat.

    Das Wissen über die Zusammenhänge Technik-Ökologie verbreitet sich immer mehr, und damit werden wir auch offener dafür nach Lösungen zu suchen.

    Buchempfehlung: Technologie von gestern, Chance für morgen, ISBN 3-906571-13-0
    Jupiter Verlag in Bern (CH), Erstauflage 1996, HYPERLINK http://www.jupiter-verlag.ch http://www.jupiter-verlag.ch

    Klappentext: zur Diskussion ? - wer möchte .... :whistling:


    was schreibt Dr. Wild zur Energie-Nutzung (Energie-Effizienz) - hier mal eine Zusammenfassung dieser Thematik aus drei gelesenen Büchern:

    „Eine einmalige Chance dieses potentielle Wissen vielfältig nutzen zu können“

    Ungeahnte Perspektiven, neue Impulse für eine Wissenschaft, welche in den letzten fünfzig Jahren kaum bedeutente Fortschritte aufweisen konnte. Die Lösung aller Probleme der Menschheit bezüglich Energieversorgung und Klimaschutz rückt damit in greifbare Nähe.

    Wissenschaftler der ganzen Welt forschen mit Ihrer ganzen Kraft an der Entwicklung solcher neuer Technologien. Dabei behalten Sie Ihr Wissen für sich aus Angst der Andere, die Anderen könnten Ihr Wissen für sich nutzen. Sie haben nicht verstanden, dass die Lösung nicht von einer Person alleine bewerkstelligt werden kann. Vielmehr ist die Zusammenarbeit und der Wissensaustausch zwischen den unterschiedlichen naturwissenschaftlichen Bereichen nötig, um die Problematik mit Ihrer gesamten Komplexität zu lösen.

    Möglichkeiten und Grenzen der Naturwissenschaft(en)

    Die Lehrsätze der Thermodynamik, insbesondere das Gesetz zum Erhalt der Energie beschreibt die Zusammenhänge bei der Umwandlung von einer Energieform in eine andere Energieform (Beispiel: Umwandlung potentieller, chemisch gespeicherter Energie eins Primärenergieträgers in die Energieform Wärme[color=#666666])[/color]. Mit dem Gesetz zur Erhaltung der Energie wird also die Wirtschaftlichkeit der Umwandlung von "Energie" mit einer erreichbaren Wirkleistung bis 100% beschrieben. Diese Aussage betrachtet (fachlich korrekt) physikalisch-technische Abläufe innerhalb eines "geschlossenen" Systems.

    [size=12]Energieeffizienz als Grundgesetz der Natur[/size]

    Der Mensch ist von Natur aus bequem. Er führt bestimmte Arbeiten so aus, dass sein Arbeitsaufwand so gering wie möglich wird. Er sucht nach geeigneten Werkzeugen und Hilfsmitteln, die seine Arbeit erleichtern und, wenn keine vorhanden sind, erfindet er welche.

    Einerseits ist in diesem Hang zur Bequemlichkeit der menschliche Erfindergeist begründet. Andererseits erkennen wir darin ein Grundgesetz der Natur, nämlich das Streben nach minimalem Energieverbrauch. Diesem Grundprinzip begegnen wir überall, im Tierreich, im Pflanzenreich und schon im Allerkleinsten, beispielsweise im Aufbau der Atome. In den Atomen umkreisen Elektronen auf bestimmten Bahnen den Atomkern. Die Elektronen ordnen sich auf den möglichen Kreisbahnen so an, dass ihre gesamte erforderliche Energie minimal wird.

    Auch organische Verbindungen gehorchen solchen Gesetzmäßigkeiten. Grundsätzlich lässt sich jede Kombination von Elementen und Bausteinen zu einem komplexeren Gebilde auf physikalische Gesetzmäßigkeiten zurückführen.

    Bringen wir solche natürlichen Gesetzmäßigkeiten in einen mathematischen Zusammenhang, so können wir hieraus logische Aussagen ableiten. Dies entspricht der wissenschaftlichen Betrachtungsweise.

    Dr. Hermann Wild, Naturwissenschaftler, ETH Zürich (inzwischen leider verstorben)


    „An dem Tag, an dem die Wissenschaft beginnen wird auch nicht-physikalische Erscheinungen zu untersuchen, wird sie in einem Jahr mehr Forschritte machen, als in den zurückliegenden Jahrhunderten“

    Nicola Tesla

    nun, beten hilft ..... (vielleicht)

    eine woche nach der
    verheerenden Kombination von Natur-, und Umweltkatastrophe ist die Lage
    für die Menschen ungewiss. die radioaktive Wolke hat mittlerweile den
    Westen der USA erreicht, wie die Presse berichtet.

    ein bild sagt mehr als tausend worte .....

    quelle: http://www.welt.de/wirtschaft/art…Konjunktur.html


    nachtraach: ZDF-Sondersendung über die Krise in Japan und Libyen ... der Kampf um´s überleben....
    http://www.zdf.de/ZDFmediathek/h…apan-und-Libyen