[size=18]Greenpeace fordert ein Energie-Effizienz-Gesetz,
das diesen Namen auch verdient .....[/size]
Berlin (ots) – 12. 04. 2010 – Der Atomausstieg kann nach Berechnungen von Greenpeace geordnet bis 2015 und ein Ausstieg aus klimaschädlicher Kohle bis 2040 umgesetzt werden. Das geht aus einem Fahrplan für die Energiewende hervor, den die unabhängige Umweltschutzorganisation heute kurz vor dem Energiegipfel von Bundesregierung und Bundesländern in Berlin präsentiert. Greenpeace fordert die Bundesregierung auf, den schnellen Atomausstieg, konsequenten Klimaschutz und eine vollständigen Energieversorgung mit Erneuerbaren Energien bis 2050 in ihrem Energiekonzept zu verankern.”Die Bundesregierung muss jetzt beweisen, dass sie die angekündigte Energiewende ernst meint,” sagt Andree Böhling,Energie-Experte von Greenpeace. “Die Technologien stehen bereit, die Konzepte liegen auf dem Tisch und die Menschen wollen so schnell wiemöglich raus aus der Atomkraft und rein in den Klimaschutz!” Als Brückentechnologie fordert Greenpeace Erdgaskraftwerke und hocheffiziente Kraft-Wärme-Kopplung.
“Zudem muss ein Energieeffizienzgesetz beschlossen werden, das den Namen auch verdient."
weiterlesen hier: http://www.zuerichnews.com/?p=10011
hmm... effet-utile?
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hatten wir das nicht schon mal?
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hocheffiziente Kraft-Wärme-Kopplung - heisst nichts anderes, als dass bei Energieumwandlung fossiler Kraftstoffe (auch Kohle) etwa zwei Drittel der Energie als "Abwärme" ungenutzt in die Umwelt abgelassen wurden. Riesige Kühltürme und andere Kühlsysteme bei konventionellen Kraftwerken zeugen davon. Künftig soll die Abwärme dieser Kraftwerke mittels Fernwärmeleitungen dazu verwendet werden um benachbarte Wohsiedlungen während des Winterhalbjahres mit dieser Energie zu versorgen. Damit verdreifacht der Wirkungsgrad von bislang etwa 30% auf nun mehr als 90% - betrachtet man die sechs Monate in denen diese Heizwärme vollständig zur Beheizung von Wohn- und Geschäftsgebäuden genutzt werden kann. In den Sommermonaten kann diese Energie immer noch zur Erwärmung des Brauch- und Trinkwassers verwendet werden. Auch Geschirrspüler und Waschaschinen können von diesem vorgewärmten "Wasser" profitieren, denn damit bleibt der elektrische Heizstab aus und pro 1kWh Heizwärme werden bis zu 2,7 kWh fossile Energie eingespart.
Klar doch - im Energiemix Deutschland werden durchschnittlich 2,7 kWh fossil verbraucht um 1,0 kWh elektrisch zu "erzeugen" (um-zuwandeln) ....
Eine sinnvolle Entscheidung, denn Gas und Heizöl sind eigentlich viel zu schade um "nur" verheizt zu werden. Viele tausend kleine "dezentrale" Heimkraftwerke können auf diese Weise dazu beitragen Spitzenlasten abzudecken und unseren Energie-Verbrauch in ganz erheblichem Umfang zu senken.