Beiträge von nanabozho

    Nachdem ich mal wieder von meinem Steuerverräter erfuhr ,wieviel ich für das Jahr 2009 an Steuern überweisen darf( diese Summe hätten einige bestimmt gerne als Einkommen)


    Nun, Cherub,
    hättest Du es da nicht spenden können? Spenden werden doch steuerbegünstigt behandelt oder? Und wenn Du weißt - ich habe ja keine Ahnung, um welche Summe es sich tatsächlich handelte -, dass manche so eine Summe gern als Einkommen hätte, könntest Du sie doch eben diesen Leuten spenden... Oder etwas unterstützen, was diese Leute tun, wenn es sinnvoll erscheint. Normalerweise müsste ein Steuerberater auch über derartige Möglichkeiten Auskunft geben können.

    Herzliche Grüße,
    nanabozho

    Wahrscheinlich sind 500000 Euro dafür zu wenig, Cherub,
    denn ich würde versuchen, einen gewissen Einfluss geltend zu machen, damit das bedingungslose Grundeinkommen eingeführt würde. Falls eben dazu 500000 Euro reichen, und das müsste ich zuerst herausfinden. Und wenn sie nicht reichen, muss ich das Geld geschickt in mein Unternehmen (Verlag) stecken, bis es dazu reicht.Schließlich soll dieses Unternehmen ebenfalls dazu dienen, die Vision des bedingungslosen Grundeinkommens zu verbreiten und zu stützen.
    D. h., ich möchte den Geldfluss insgesamt anders organisieren. Aber wir könnten Probleme kriegen, wenn wir das n u r in Deutschland machen.

    Herzliche Grüße,
    nanabozho

    Da ich auch das hier fand:
    Ich finde die Diskussion durchweg ein wenig "schwachbrüstig". Und an der Umfrage kann man nicht teilnehmen, weil sie die tatsächliche Möglichkeit nicht bringt und vielleicht auch nicht ausdrücken kann.
    Die tatsächliche Möglichkeit oder das, was ich selber über die Bibel und alle Bücher sonst denke:
    Es ist ALLES auf einer bestimmten Ebene - die Bibel ist eine Ansammlung von verschiedenartigen Büchern und bedient viele Ebenen - wahr. Jede Sage, jedes Märchen, jede Legende, jeder Mythos ist ebenfalls wahr. In den meisten Fällen wird die Wahrheit einer bestimmten Aussage, einer bestimmten Geschichte oder was auch immer nur in bestimmten Situationen erkannt.
    So ist es eben auch so, dass ein bestimmter Text oder ein bestimmter Satz heute für mich stimmt und morgen nicht mehr und übermorgen auf eine heute noch nicht erkennbare Weise.
    Für Bertolt Brecht etwa war die Bibel sein Lieblingsbuch und ich ahne, warum.
    Die Sache mit Logik und Verstand zu betrachten, führt völlig in die Irre und in die innere Einengung (um es nicht "Verarmung" zu nennen). Und die etwaige Kircheninterpretation steht auf einem völlig anderen Blatt, um das es hier nicht geht.
    Denn:
    WISSENSCHAFT IST MORD AM GEHEIMNIS. (Osho)
    Das glaube ich nämlich auch.

    Herzliche Grüße,
    nanabozho

    [quote='Ich bin´s','index.php?page=Thread&postID=64576#post64576']

    nnd noch viele andere weltbilder ....
    jedem das, was ihm beliebt, oder?

    Im Grunde schon, ich bin's,
    aber: Wenn Du mir irgendwann Dein Weltbild entgegenhältst oder es in einer besonderen Situation herauskehrst, fühle ich mich u. U. verunsichert, weil meines ein Anderes ist. Und wenn ich diese Verunsicherung vermeiden und abwehren will, kommt es zum Streit. Im Ernstfall zum Schlagabtausch. Oder: Willst du nicht mein Bruder sein, schlag ich dir den Schädel ein.
    Wenn wir darüber hinaus sind und das andere, den anderen, respektieren können, haben wir wirklich schon was geschafft. Das ist nämlich auch heute noch nicht vielen gegeben.

    Herzliche Grüße,
    nanabozho

    wie ist das mit den beiträgen/kosten im vergleich zur klassischen "schulmedizin" ?

    ist es schliesslich die ganzheitliche betrachtung von ursache und wirkung, denn wenn ich die ursache nicht beseitige, so kann ich auch keine wirkung feststellen. eigentlich ganz anders ....

    Oh, es ist nicht ganz leicht, alles hier zu beschreiben,
    denn die ARTABANA-Organisation besteht deutschland- und schweizweit aus lauter kleinen Gruppen, die aber in lockeren Landesgruppierungen und auch bei ARTABANA DEUTSCHLAND zusammengeschlossen sind. In vielen Gruppen so auch da, wo ich dazugehöre, wird nach Möglichkeit gezahlt. Wer viel hat, gibt viel, wer wenig hat, gibt wenig. Ein Mindesbeitrag wird bei etwa 50 Euro monatlich angesetzt.
    Wenn man nur Naturheilmedizin dafür anbieten würde, wäre mit einem solchen Beitrag leicht alles, was an Behandlungen anfällt, abgedeckt, weil die meisten Naturheilverfahren im Preis fast astronomisch weit unter denen der Schulmedizin liegen. Aber es gibt eine Menge ängstliche ARTABANA-Mitglieder - oder sollte ich besser sagen: noch nicht so über sich selbst klare -, die bei einer schweren Diagnose, z. B. Krebs lieber auf eine Chemo zurückgreifen würden als etwa zu fasten. Z. Zt. ist ARTABANA aber stark genug, auch durch derartige Behandlungen entstehende Kosten abzudecken, weil nur sehr, sehr geringe Verwaltungskosten anfallen. ARTABANA wird praktisch ehrenamtlich oder gegen Spenden verwaltet.

    Herzliche Grüße,
    nanabozho

    Ich schätze, wir brauchen Weltbilder, solange wir nach Sicherheit suchen. Ein Weltbild vermittelt u. U. i n n e r e Sicherheit. Daher müssen wir einräumen, dass noch viele Menschen ihre Gründe haben, bestimmte Weltbilder eben lieber n i c h t allzusehr zu hinterfragen. Sie würden sonst akzeptieren müssen, dass man ihnen den Boden unter den Füßen wegzieht, zumindest gefühlsmäßig.
    Es erfordert eben Fingerspitzengefühl, ein Miteinander zu schaffen, dass andere Weltbilder akzeptieren kann, ohne selbst zu sehr auf einem eigenen zu beharren. Entweder ich bin schon dermaßen ego-los, dass für mich gar kein Weltbild mehr eine Rolle spielt - also auch meine eigenen Konstrukte nur wenige Stunden lang halten -, oder ich muss mich auf Kompromisse einigen, was ebenfalls eine beträchtliche Kunst ist.

    Zu starre Weltbilder aber sind gerade heutzutage eine nicht zu übersehende Gefahr.

    Herzliche Grüße,
    nanabozho

    Danke für die Blumen, Abraxas, jo und ich bins,

    ich kann trotzdem nicht versprechen, dass ich wieder deutlich öfter hier auftauche, will es indes versuchen. Ich hatte in den letzten Wochen bis Monaten extrem viel Inspiration - wie nie zuvor - und die eben ausgenutzt und wahnsinnig viel geschrieben. Wann es erscheinen wird, kann ich heute noch nicht sagen, aber ich musste es einfach tun, es g e s c h a h. Magie eben!
    Also: Seht es mir bitte nach, wenn ich nicht zu oft auftauche. Immerhin fand ich eine Menge interessante Themen...

    Und was Aikido betrifft: Vor 14 Jahren habe ich damit angefangen, aber ziemlich bald einen Meister erlebt, der die Leute geworfen hatte, ohne sie anzufassen. Da wollte ich tatsächlich nur noch d a s lernen...

    Herzliche Grüße,
    nanabozho


    Und genau das verstehe ich auch nicht: Warum um alles in der Welt wird hier eine "radikale Umstellung" gefordert, wenn man auch einfach fordern könnte, dass die "Schulmedizin" bewiesernermaßen wirksame Naturheilkundeverfahren anwendet und erforscht?
    Ich als Laie habe jedenfalls nur wenige Zweifel, dass genau das auch passiert.

    Andererseits scheint diese "Gleichstellung" der "Naturheilkunde" mit der "Schulmedizin" zu bedeuten, dass man eben diese kritische Erforschung durch die "Schulmedizin" nicht will, sondern dass eben allerlei bunt gemischte Verfahren "einfach so" gleichgestellt werden soll.

    Nun, Chris_XY,
    die Schulmedizin hat einfach zuviel auf dem Kerbholz. Und alles ist zu leicht durchschaubar. Die Macht der Pharmaindustrie eben. Sie ist bereits so groß, dass sie in einem sogenannten "demokratischen" Land durchsetzen kann, dass jeder einzelne eine Krankenversicherung haben m u s s. In der DDR, in der ich aufgewachsen bin, wäre so etwas verständlich gewesen, aber in der angeblichen "Freiheit" des Westens?
    Die Schulmedizin setzt derartige Gesetze durch, während es noch immer nicht mal möglich ist, dass die Heilpflanze Cannabis in einem gewöhnlichen Garten angebaut werden darf!!! Von wegen Drogen und so? Alkohol ist schließlich schon immer legal gewesen... Und die zahlreichen Tabletten, die nahezu alle für sich genommen Gift sind, sind auch legal, nur hin und wieder rezeptpflichtig.
    Warum soll Schulmedizin kritisch die Alternativmedizin erforschen dürfen? Sie selbst lässt sich ja auch nicht "kritisch erforschen".
    Naturheilmedizin und Schulmedizin sind noch lange nicht auf Augenhöhe, und erst wenn ein solcher Zustand eingetreten wäre, könnte man gleichartig und entspannt verhandeln und Vereinbarungen treffen. Noch aber werden lauter solche Idiotien abgelassen wie die Mär von der "Schweinegrippe" - als nächstes wird vielleicht irgendeine "Hasenseuche" kommen -, damit die Leute brav zum Impfen gehen. Hat beim letzten Mal nicht ganz so gut geklappt. Glücklicherweise...

    Erst wenn der Riese Goliath gefallen ist, kann man mit ihm locker verhandeln, vorher muss man zusehen, dass man ihn zu Fall bringt, bevor er selbst alles kaputtschlägt!!!

    Herzliche Grüße,
    nanabozho

    Oho, was finde ich hier?
    Ich bin schließlich ARTABANA-Mitglied, sogar n u r in ARTABANA und nicht zusätzlich in einer Krankenkasse. Manchmal wünschte ich mir, dass die ARTABANA-Organisation klarer und deutlicher in Richtung Naturheilkunde geht, aber man muss wohl tatsächlich den Menschen Geduld geben, bis sie dahin wachsen und kann nicht immer gleich das Kind mit dem Bade ausschütten.
    Noch ist alles im Wachsen und praktisch sehr jung, aber das Potenzial ist großartig.
    Bin selbst gespannt, wo das alles hinläuft.

    Herzliche Grüße,
    nanabozho (ARTABANA HARA, Leipzig)

    Hallo, Wahrheitsfreunde,
    vielleicht kennt mich ja noch jemand.
    Ich habe hier etwas Interessantes entdeckt und eine Meinung bezüglich Magie. Abraxas brachte es der Sache schon ziemlich nahe.
    Erklärlich im herkömmlichen Sinn ist sie nicht, aber in einem erweiterten schon.
    Magie entsteht aus der Kraft unseres Unbewussten. Und weil es uns nicht bewusst ist, nennen wir es Magie. Wenn es bewusst, also w i l l e n t l i c h geschehen wäre, würden wir es vielleicht nicht so nennen, obwohl es auch bewusste Magie gibt. Ein Magier kann nämlich nur sein, wer sein Unbewusstes besser kennt als ein Nichtmagier, also einer, der insgesamt ein Stück bewusster ist.
    Die Kraft geht in der Regel n i c h t vom Denken, von der Konzentration aus, sondern von der Empfindung, also einem Bauchgefühl. Vom Kopf her sind nur sehr schwache magische Effekte möglich. Weiterhin ist es wichtig, in der eigenen Mitte zu ruhen, also alles akzeptierend, wenn man magisch handeln möchte. Es geht n i c h t darum, etwas zu erreichen, sondern darum, darauf zu vertrauen, dass etwas geschieht. Und zu wissen, w a s geschieht.
    Nun mag man sagen, dass etwa schwarzmagische Rituale in einer bestimmten Absicht durchgeführt werden. Das ist wohl wahr, aber deshalb sind sie auch energetisch ziemlich schwach. Die intensivsten Effekte werden allemal durch ein bestimmtes G e f ü h l erzeugt. Aber ein selbstbewusster und selbststarker Mensch könnte durch irgendeinen Voodoo-Zauber z. B. nicht angegriffen werden, dazu ist er selbst in sich zu stark und der "Zauber" zu schwach. Wer jedoch Angst hat oder sich Angst machen lässt, bekommt u. U. ein Problem.
    Kleine Kinder, bevor sie zu sehr konditioniert werden, haben ein sogenanntes "magisches" Weltbild. Für sie - wie auch für Angehörige von Naturvölkern - sind Träume z. B. nicht weniger wahr als das übliche Alltagsgeschehen, manchmal sogar wahrer.
    Woher ich das alles wissen will?
    Nun, ich übe 1 x pro Woche. Ki-jutus, die Grundessenz jeglichen Kampfsports. In der Entspannung stärker sein als mit Muskelkraft. Man wirft seinen Gegner - den man nicht als "Gegner" betrachtet -, ohne ihn anzufassen... Ist im Grunde kein Problem, ist wahrscheinlich sogar so einfach, dass man es schon deshalb nicht kapiert oder kapieren will. Es unterläuft den Verstand.
    Und es ist MAGIE.

    Herzliche Grüße,
    nanabozho

    es ist immer die böse Frau, die den Mann verleitet. Angefangen von Eva in der Bibel über Lady Macbeth bis heute.

    Auch wenn die Aussage eine andere sein sollte. Das hat in meine Augen auch System

    Selbstverständlich hat das Sysem, Jo,

    aber alles hängt mit allem zusammen. Wenn man die heutige Gesellschaft in einem "modernen" Industrieland betrachtet, gilt es immer noch als die Aufgabe des Mannes, für das Wohlergehen der Frau zu sorgen, d. h., das Geld heranzuschaffen. (Bei mir war das nicht ganz so schlimm, im Sozialismus, in dem ich aufwuchs, arbeiteten nämlich fast alle Frauen ebenfalls in der Produktion.)
    Dieser Effekt - also das Rollenspiel - wird von der Frau weidlich ausgenutzt bzw. sie wird dazu auch erzogen.
    Die Ehe ist sozusagen ein Deal (man könnte sie auch als "Prostitution" bezeichnen). Du, Frau, gibst mir Sex und einen ordentlich funktionierenden Haushalt, während ich nach Kräften Deine materiellen Wünsche erfülle! Und so entsteht der Fischer-und-seine-Frau-Effekt.
    Denn die meisten Männer sind nicht selbststark genug, sich aus der Gesellschaft auszuklinken, d. h., sie versuchen nach den allgemeinen Erwartungen zu funktionieren, solange sie können( manchmal im wahrsten Sinne des Wortes). Deshalb "verfallen" sie auch einer oder mehreren Frauen und können nur noch "mit dem Schwanz denken". Sie werden abhängig! (Ganz abgesehen davon, dass die Männer, die wir heute haben, meistens von Frauen zu dem erzogen wurden, was sie sind...)
    Der Ausweg für Frau wie Mann läge darin, dass jeder seine eigene persönliche BERUFUNG erkennt, die besondere Aufgabe, weshalb er in dieses Dasein getreten ist. Denn wenn er oder sie das lebt, was ich hier BERUFUNG nenne, stellt sich bei der Person selbst ein solches Erfüllungsgefühl ein, dass der oder die Betreffende nicht mehr beim anderen Geschlecht oder sonstwo sucht. Man kann dann einander genießen, braucht einander aber nicht mehr auf Gedeih und Verderb.

    Nun wollen Frauen frei und emanzipiert sein und das ist auch gut so. Die Männer stehen dumm daneben statt sich ebenfalls zu befreien (aus ihrem Rollenspiel). Wenn es es jedoch täten, würde es wirklich interessant werden.... Und dann tut man sich auch nicht mehr dermaßen unbewusst zusammen und die Weltbevölkerung wächst automatisch nicht mehr ganz so schnell.

    Herzliche Grüße,
    nanabozho

    Meiner Meinung nach ist jede religiöse Schrift, ausser die Kabbala, der Talmud und die satanische Bibel wahrhaftiger als Theosophie, denn diese Religionen lehren Demut vor Gott und die Weihung seines Lebens für den absoluten Gott und nicht für Halbgötter, Dämonen oder sogenannte Lichtbringer.

    Oh, maky, es ging mir um die Religionen selbst, nicht um Schriften. Schriften sind geduldig. Die Ausübung der Religion lässt zu wünschen übrig.
    Kleines Beispiel für's allen vielleicht noch einigermaßen bekannte Christentum:
    Jesus sagt in der Bergpredigt: Ihr sollt überhaupt nicht schwören. Eure Rede sei "Ja, ja, nein, nein!"
    Was tun die Christen in ihren Kirchen? Sie haben alle möglichen "Gelübde" und feierlichen Versprechen, z. B. bei Konfirmation oder Trauung u.ä.
    Oder Petrus sagt in der "Apostelgeschichte": Gott wohnt nicht in Häusern, von Menschenhänden gemacht.
    Was tun die Christen? Sie bauen Kirchen, Dome, Kathedralen usw. und behaupten, man müsste Gott darin anbeten. Bis heute. (Natürlich sind es Wunderwerke der Architektur, keine Frage, aber darum geht es nicht.)
    Jesus sagt weiterhin: "Ihr sollt niemanden euren Vater nennen, denn ihr habt nur einen Vater im Himmel..."
    Was tun die Christen? Sie ernennen einen zum "Papa", lassen ihn in Rom residieren und nennen ihn sogar noch "Heiliger Vater"!!!!
    Es gibt noch tausende Beispiele mehr - ich kenne die Bibel wahrlich recht gut - und man möge mir verzeihen, dass ich zu faul war, in der Konkordanz nach den entsprechenden Stellen nachzuschlagen und sie anzugeben.
    Ich wollte nur mal zeigen, welch ungeheurer Wust an Heuchelei sich in einer "wahrhaftigen" Religion so aufbaut.

    Statt all diese Dinge in ihrem Zusammenhang zu durchdringen. statt nach der Essenz zu forschen (in der sich übrigens die Religionen nicht mehr voneinander unterscheiden und von der aus sich Dinge erkennen lassen, die man bislang geneigt war zu bekämpfen), sind die Nachfolger der Religionen dieser Welt damit beschäftigt, einem äußeren Schein zu folgen und m ü s s e n zwangsläufig heucheln, weil sich das Leben eben immer stark von den Lehren unterscheidet. Den "Spirituellen" - um mal dieses auch irreführende Wort zu benutzen - geht es darum, dass scheinbar Göttliches und scheinbar Weltliches eine Einheit bildet...

    Nun, ich will nicht ausufern.
    Herzliche Grüße,
    nanabozho


    für mich haben die genannten Lehren nix mit gottesfürchtigen Leben zu tun, .....

    Es gibt doch echt soviel wahrhaftigere Religionen als diese...

    Was mich hier aber interessieren würde, maky,

    Was ist denn dann ein "gottesfürchtiges Leben"? Und welche "soviel wahrhaftigeren Religionen" gibt es?

    Nochmals Grüße,
    nanabozho

    Falls Ihr mir auch mal wieder ein paar Worte erlaubt, Freunde,

    so möchte ich an dieser Stelle für mich selbst am deutlichsten die Aussagen von Inana unterschreiben, unterstützen, wie auch immer. Schließlich zieht sie aus allen Situationen und Lehren den Extrakt, der ihr persönlich hilft. Was ist dagegen einzuwenden? Das tue ich auch.
    Es mag dabei leicht sein, dass dieser oder jener das Empfinden hat, es seien einige widersprüchliche oder zwielichtige "Vorbilder", die sie ins Gespräch bringt, aber es wäre das übelste Missverständnis, wenn wir sie nach einer Figur oder nach einem Buch, aus dem sie dieses oder jenes gelernt hat (z. B. Aleister Crowley) beurteilen würden.
    Jeder von uns sieht immer nur zu gern das, was er sehen w i l l. Und wenn ich in jemandem einen Buh-Mann sehen will, weil mich auch mein gesamtes Umfeld eben das gelehrt hat, fällt es mir natürlich schwer, jemanden zu akzeptieren, der etwas Gutes über diesen Buh-Mann zu sagen weiß.
    Selten ist etwas, wie es scheint und auch ich neige zu der Vermutung, dass der Teufel heute eher in Kirchen zu Hause ist als etwa in Bordellen. (Abgesehen davon, dass der Schlimmste aller Teufel auch nur ein Teil Gottes wäre...)

    Ein Stück mehr Bandbreite und Akzeptanz schadet dem Weg zur Wahrheit keinesfalls...

    Seid herzlich gegrüßt von
    nanabozho

    Dass ein Ideal der Mönche Unhygiene wäre, ist ja auch nicht so ganz richtig. Die Zisterzienser wuschen sich täglich und ganz besonders ausführlich Samstags, um sich auf den Sonntag vorzubereiten. Die hatten Hygienevorschriften und sahen das nicht als Widerspruch zu ihrer Frömmigkeit. Man kann auch nicht das ganze Mittelalter über einen Kamm scheren,

    Nun, Illuminatus,

    dann lies mal so ein paar von den Kirchenvätern. Ich will wirklich nicht bestreiten, dass es jede Menge rituelle Waschungen gab. Ein Ritus ist ein Ritus und noch keine Körperpflege in dem Sinne. So hatte es beispielsweise auch seinen Grund, wenn die Leute - auch und gerade Mönche und Nonnen - sehr früh starben.
    Sogar der alte Paulus schreibt (Römer 13, 14, mir liegt im Augenblick nur die Luther-Übersetzung vor): "Wartet des Leibes, doch nicht so, dass ihr der Unzucht verfallet". Das ist beispielsweise eine Stelle, auf der sie damals gern rumgehackt haben. Man könnte es ja so lesen: "Ein bisschen Körperpflege ist gut, aber nicht zuviel, damit ihr nicht usw. usw".
    Oder es wurde argumentiert, dass König David Bathseba, mit der er ja "sündigte", beim Waschen bzw. Baden beobachtet hatte... Ich will gern einräumen, dass sich nicht j e d e r danach gerichtet hat, aber das Gros, der überwiegende Teil. Nicht bloß in den Klöstern, sondern überall.
    Wir können das auch nicht mit heutigen Maßstäben messen, denn, wie gesagt: Wenn sie alle so gelebt haben, ist es niemandem aufgefallen. Nur bei anderen Völkern war es eben ein wenig anders. Und da gab es das Mittelalter ja auch; wir müssten dieses Thema also auf das "europäische Mittelalter" beschränken. Bezüglich Hygiene waren die Muslime den europäischen Christen extrem voraus, heute mag es gerne umgekehrt sein.
    Ich habe auch nur zeigen wollen, dass es ein "geheimes" Mönchsideal war, also ein unbewusstes.
    Hätte es mehr Hygiene im tatsächlichen Sinne gegeben, hätte es automatisch auch mehr Körperbewusstsein gegeben, mehr Sensibilität und weniger grausame Folterungen. Alles hängt mit allem zusammen, immer...
    Herzliche Grüße,
    nanabozho

    mit logik hab ichs nicht. aber ich finde kugeln beweglicher als räder. :-))

    Auch gut, raabenweib, aber relativ, finde ich.
    Christbaumkugeln drehen sich selten, Mozartkugeln sind nicht mal rund, Rumkugeln nur manchmal. Die Kugeln, die man im Sport "stößt", fallen schwerlastig zu Boden. Über Lustkugeln ließe sich noch streiten...
    Welche davon ließen sich technisch überhaupt verwenden oder umarbeiten...?

    Mit besten Grüßen,
    nanabozho

    Nun, Bikid,

    abgesehen davon, dass "Fluss" auf russisch "reka" heißt und nicht "retschka" (das wäre höchstens "Flüsschen"), ist die Idee, so mir nichts dir nichts von der Technik wegzukommen, einigermaßen verstiegen, finde ich. Natürlich sind wir übertechnisiert, aber es würde nicht funktionieren, all die Dinge mit Räder auf einmal abzuschaffen.
    Hast Du eigentlich ein Auto? Habt Ihr alle hier im Forum ein Auto? Fahrt ihr tatsächlich alle Fahrrad - nein, das wäre ja etwas mit Rädern - oder besser: Geht Ihr zu Fuß überallhin? Oder reitet Ihr? Würde mich mal interessieren.
    In Zukunft wird es nicht langsamer, höchstens schneller. Die Science-Fiction-Ideen, die darauf abzielen, dass der Mensch sich von einem Ort zum anderen beamen kann, kommen mir wahrscheinlicher vor als eine allgemeine Abkehr von der Technik. Da könnte es noch eher höherentwickelte Autos geben.
    Das Rad ist so schlecht nicht. Selbst die Indianer, die nichts Fahrendes zur Fortbewegung kannten, verwenden etwas, was sie "Medizinrad" nennen.

    Herzliche Grüße,
    nanabozho

    Ist das ZNS (Zentrale Nervensystem) im menschlichen Körper demokratisch? ;)

    Das passt nicht gut, Abraxas,
    sämtliche Abläufe im Körper werden zentral gesteuert, so gesehen diktatorisch. Weil sie hierarchisch geordnet sind, der Körper insgesamt dadurch aber gut funktioniert.

    Ich glaube nicht, dass etwas schöpfungsmäßig Gewachsenes mit einem menschlich erfundenen System gleichzusetzen ist. Abgesehen davon, dass unsere Demokratie doch eher eine Pseudo-Demokratie ist.
    Aber ich ahne, worauf Du hinaus willst. Nun, alles Geschaffene ist wiederum vollkommen individuell, auch bei Ähnlichkeiten. Und ich kann das, was meinen Körper ausmacht, ebenfalls sehr (subjektiv) beeinflussen. Nur scheinbar ist er eine objektiv bestehende Größe. Quantenphysikalisch gesehen ist sogar jede Zelle in jedem Augenblick neu (falls ich das zulassen kann).

    Das Problem bei einem Vergleich Demokratie - Diktatur ist ja der Umstand, dass die Menschheit ein Demokratie, die diesen Namen auch verdient, eigentlich nur träumen kann, aber noch nicht erlebt hat....

    Sei gegrüßt von
    nanabozho


    Vom nicht religiösen Menschen wird insgesamt wesentlich mehr Toleranz verlangt, als der durchschnittliche religiöse Mensch bereit ist zu geben.
    Religionsfreiheit vor Menschenrecht?

    Obwohl hier bislang nicht unterschieden wurde zwischen RELIGION und ReligionEN, möchte ich diesen Satz bekräftigen und unterstreichen. Im Allgemeinen und weltweit sind Menschen, die keiner Glaubensgemeinschaft angehören, außerdem in der Minderheit. Inmitten einer großen Gruppe ist man schließlich nicht so einsam, und was man wirklich von all diesen Dingen hält...
    Die Atheisten, die mit ihrer Zusatzideologie ein bestimmtes Gesellschaftssystem stützten und durchsetzen wollten, waren indes einmal durchaus militant gewesen, das weiß ich nur zu gut. Aber selbst dieser Atheismus war bei den meisten keine Glaubenssache, sondern nur Mitläufertum. Es gibt nicht so viele Menschen, die selbst denken...

    Allerdings habe ich bemerkt, dass zumindest der ideologische Atheismus weder Geheimnis noch Synchronizitäten kennt oder bemerkt. Und das ist enttäuschend, d. h., wäre für mich keine wahre Lebensalternative. Aber dann müssten wir in diesem Thema einen Unterschied abklären, nämlich zwischen RELIGION (Rückbezug, Rück-Verwurzelung, die Frage "Woher komme ich und wohin gehe ich?") und ReligionEN, die nichts anderes sind als Ideologien (d. h., nur so lange brauchbar, bis man selbst zu denken beginnt)...
    Seid gegrüßt von
    nanabozho