Beiträge von raabenweib

    Weltenweiten...

    An einer Wand aus milchig weißem Licht
    schaukeln tausend dunkle Blätterschatten
    still im Wind.

    In deiner Hand die Lilienblüte bricht
    in glitzernd spitze Spiegelscherben,
    in der Ecke weint ein Kind.

    Umgeben nur von dunklem Land,
    du siehst den Himmelsbogen nicht,
    ein Irrlicht leuchtet dir den Weg.
    Du stehst am Rand,
    der schwarze See bricht schwach das Licht,
    ein moosbewachs`ner morscher Steg.

    Deine Schritte, tiefer, tiefer,
    in das dunkle Wasser gleiten,
    in deinen Augen:
    - raumlos
    - traumlos

    Weltenweiten...

    sonja raab

    [color=#808080]da spielte ich die letzten melodien[/color]
    [color=#808080]auf meinem lungenflügel[/color]
    [color=#808080]und tausend spiegelscherben[/color]
    [color=#808080]zeigten mir, was einmal war.[/color]

    [color=#808080]da schwebte ich durch weissen weiten raum[/color]
    [color=#808080]und spürte deine tränen kaum,[/color]
    [color=#808080]da wurde alles eng und schwarz und fratzen lachten[/color]
    [color=#808080]und die weltenfrau war mir ganz nah.[/color]

    [color=#808080]"willst du schon gehn"?[/color]
    [color=#808080]das kinderlachen hat mich umkehrn lassen[/color]
    [color=#808080]zurück, zurück! wir brauchen dich doch noch![/color]
    [color=#808080]und als ich dich an meiner liegstatt weinen sah,[/color]
    [color=#808080]da war ich blaugstochen und ich verschwand[/color]
    [color=#808080]in einem schwarzen loch.[/color]

    [color=#808080]auf meinem lungenflügel spielte ich[/color]
    [color=#808080]die letzte melodie[/color]
    [color=#808080]und deine tränen tropften in mein haar.[/color]
    [color=#808080]ich wachte auf, ich weinte mit dir[/color]
    [color=#808080]und fand mein leben plötzlich wunderbar.[/color]

    s[color=#808080]onja raab
    [/color]

    interessant, hier mitzulesen und zu sehen, wie aufgestachelt wird, menschen sich angegriffen fühlen, verletzte egos spielen, sich menschen zu verteidigen beginnen.
    ich verzieh mich wieder in die wälder und bleibe bei mir.
    solang ich bei mir bin, bin ich in meiner kraft.

    liebe grüße, raabenweib.

    wobei da noch zu erörtern wäre, was ein spiritueller mensch ist.
    spirituell bedeutet für mich be- geistert (angegeistert) also erfüllt von geist.
    und ein mensch ist halt ein mensch.
    ein begeisterter mensch braucht in dem moment, wo er völlig angegeistert ist keinen reichtum.
    ob wir menschen jemals so voll von geist sein werden, bezweifle ich. (ich meine durchgehend- klar hat man momente, wo man spirituell ist...) aber es gibt ja auch die anderen momente.... und das haus, das abgezahlt werden will oder die stromrechnung oder, oder, oder.....

    ich war mal eine woche lang auf einer hütte in osttirol, auf fast 2000 metern, ohne strom, ohne irgednwas.
    es war eine der schönsten zeiten in meinem leben.
    es war gut, nichts zu brauchen.

    mit kindern und mann und haus und auto ist das ein ding der unmöglichkeit.... leider haben wir nicht alle immer die möglichkeit, auf einem berg zu sitzen und glücklich mit nichts zu sein. ;)

    alles liebe, sonja

    DU HAST KARMA???????

    SOFORT LOSLASSEN!!!!

    8o


    zum thema geld: ich hab immer ein paar scheine in meiner "geisterkammer" unter der marienstatue liegen und bitte darum, dass es im fluss bleibt. ich will keinen reichtum. geld macht blöd im kopf.
    ich will einfach nur gut leben.

    ich hatte mal einen sehr reichen freund. das geld hat mir angst gemacht, es hat mich bis in die träume hinein verfolgt. ich mochte diese energie nicht.
    an geld hängt auch die energie dessen, was damit gemacht wird. geld ist wie magie.

    stell dir vor du machst irgendwelche rituale einer bestimmten gruppe. sagen wir hexenrituale.
    du hast ein gutes herz und willst nur gut damit arbeiten. aber viele hexen arbeiten halt nicht gut damit, sie machen das ritual aus egogründen, aus machtgründen, um jemandem zu schaden.
    dann hängst du da energetisch mit drin, es zieht dir von deiner guten kraft, von deiner herzkraft ab und vermischt sich mit der ego-macht-energie....

    einfach immer drauf achten, womit man sich umgibt.... ist mein motto. bewusst schauen, was lenkt, wohin lenkt es, lass ich mich lenken oder lenke ich selber, usw....
    beobachten....

    geld ist die selbe kraft wie stein oder stern oder blatt oder schuh oder baum....
    jedes ding ist für was da.

    und das mit dem notwendigen übel hab ich gestern geschrieben (was interessiert mich mein egschwätz von gestern) :D

    herzgruß,

    sonja

    reichtum ist für mich, wenn ich in den sternenhimmel schaue, wenn ich wasser aus der wasserleitung trinken kann, wenn ich meinen kindern zusehen kann, wie sie aufwachsen, wenn ich meinen kleinen lachen höre, wenn meine oma mir von früher erzählt, wenn die ganze familie beisammen ist und wir uns alle vertragen, wenn friede herrscht um mich rum und in mir, wenn ich erkenne, was wichtig ist und loslassen kann, was unwichtig ist, wenn ich gesund und glücklich bin und meine familie es auch ist, wenn ich genug kraft habe um für mich UND für andere da zu sein, wenn ich lieben kann und jemand mich liebt, wenn ich auf einem berg sitze und runter schaue ins tal, wenn ich nach einer anstrengenden wanderung beim gipfelkreuz sitze und einen apfel esse, wenn ich frei bin und LEBEN kann.

    das ist für mich reichtum.

    geld ist ein notwendiges übel, damit ich das haus abbezahlen kann das ich gekauft habe, um wasser, kanal, rauchfangkehrer und strom zu bezahlen, nahrungsmittel zu kaufen und kleidung für die kinder, usw...

    aber am allerliebsten tausche ich. so oft es geht tausche ich leistung oder waren... vieles geht halt leider noch nicht in unserer welt. aber ich versuche, meine aufmerksamkeit auf die dinge zu legen die gut tun.

    alles liebe, sonja

    In unserer Welt ist alles darauf ausgelegt, dass man gewinnt oder
    verliert. Schon unsere Kinder lernen Spiele, bei denen einer verlieren
    kann und ein Anderer gewinnen. Täglich lesen oder hören
    wir in den Nachrichten, wer zu den scheinbaren "Gewinnern" zählt
    oder wer zu den "Verlierern" gehört.
    Ganz oben oder ganz unten. Dazwischen gibt es doch kaum noch was.
    Nun weiß ich aber, dass es viele Kulturen auf diesem Erdball gibt, die keine Spiele kennen bei denen jemand verlieren kann.
    So haben zum Beispiel viele Aboriginee-Kinder in Australien gelernt,
    dass gemeinsame Kraft benötigt wird, um etwas Grosses zu schaffen.
    Viele Kinder dieser Kultur kannten lange Zeit keine Spiele wo jemand
    verlieren konnte oder gewinnen konnte! Ein Blatt wurde in kleine Teile
    zerrissen und gemeinsam schafften sie es, das Blatt
    wieder zusammen zu setzen.
    Wenn wir alle unsere Kräfte zusammentun würden, wieviel mehr könnten
    wir bewegen um uns gemeinsam eine schöne Welt zu schaffen?
    Warum lernen wir von Klein auf, gegeneinander zu arbeiten, anstatt miteinander?
    Immer mehr bringe ich meinem Sohn bei, dass es unwichtig ist, der
    Beste, Schnellste, Größte, Tollste, Gescheiteste oder der Lauteste zu
    sein.
    Manchmal hat er nachdem er aufgegessen hatte gerufen: "Ich bin der Gewinner!" (weil er als Erster fertig war mit Essen)
    Ich habe ihm dann immer erklärt: "Es geht nicht darum, wer als
    Erster fertig ist, sondern darum, wie gut es dir geschmeckt hat, wie
    sehr du das Essen genossen hast, ob es dich satt gemacht hat
    und ob du dich gefreut hast darüber, dass du etwas zu essen hast".
    Langsam versteht er das und es beeindruckt ihn dann auch nicht mehr
    sonderlich, wenn sein Bruder "ERSTER!" schreit nach dem Essen. (das hat
    ihn früher oft total geärgert, er hat getobt und
    geschrien wenn er "verloren" hat)
    Hat man "gewonnen", wenn man ein Haus, ein Auto, einen teuren Urlaub und viel Geld am Konto hat?
    Gehört man wirklich zu den Verlierern, wenn man das alles nicht hat?
    Kommt es dabei nicht einfach auf die innere Einstellung an, kann man
    nicht viel glücklicher sein, ohne etwas zu besitzen und viel
    unglücklicher, depressiv, überfordert oder gestresst, wenn man
    dauernd drauf achten muss alles zu haben, macht das nicht enorm
    Druck?
    Was brauchen wir wirklich?
    Jeder darf das für sich ausmachen, wieviel er wirklich BRAUCHT und
    wieviel Energie er dafür aufwendet, sich das alles zu erschaffen- incl.
    den Denkmustern. Manchmal lebt man viel leichter wenn
    man aufhört, gewinnen zu wollen.
    Da fällt eine große Last ab und man IST einfach nur noch.

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    Schau, die Alten Leut sagen: "Damals haben wir ein ganzes Leben lang zusammen gelebt, heute lassen sich alle scheiden, die Jungen sind schwach und rennen vor jedem Problem davon!"
    Das ist die eine Seite.

    Die andere Seite ist: Die Alten halten an Altem fest, obwohl sich die Welt längst erneuert hat.
    Die Jungen leben nicht mehr lange Zeit im Schmerz und lassen sich nicht mehr alles gefallen. Was auch gut ist. Die Zeiten der schmerzhaften langen Verbindungen, Abhängigkeiten, usw... sind vorbei.

    Und: Es gibt so viele Seiten wie es Menschen gibt.

    Jeder ist für sich selbst verantwortlich.
    Nur wenn man Kinder hat ist das anders. (Stichwort Familie)

    Alles Liebe, Sonja

    Ich bin ich.
    Ich lebe mein Leben authentisch und kraftvoll, so wie es mir gut tut.
    Ich trage die eigene Verantwortung für mein Leben und es tut mir gut, eigenverantwortlich zu sein.
    Ich bin frei von Abhängigkeiten und Ängsten und getragen von Vertrauen und Liebe.
    Ich gebe mich in Demut dem Leben hin und bin getragen von der
    Erdenmutter, beschützt vom Himmelvater, ich gehe mit einem leuchtenden
    Herzen.

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    ein heiliger raum,
    die kathedrale natur
    kein mensch noch zu hören
    kein geplapper und gerede
    kein gelächter, kein sägen und schneiden
    und schnurren von motoren
    kein klappern und hämmern- nichts.
    frieden ist`s frühmorgens.
    nur die vogelstimmen
    und das rauschen des baches
    das zirpen der grillen
    ein heiliger raum,
    unberührt und still,
    voller klarheit und frische.

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    nanabozho: das mit der famlie funktioniert auch nur dann, wenn man die strukturen erkennt nach denen eine familie funktioniert. jedes system braucht eine ordnung. wenn jeder weiß, an welchem platz er steht, und seine aufgabe macht um dem ganzen zu dienen, dann passt das alles zusammen und wirkt in kreisen, und jeder wird aus dieser kraft getragen und genährt.
    so wie dich die erdenmutter trägt und nährt, und der himmelvater beschützt und dein leuchtendes herz dir den weg zeigt und du als heiliges kind in demut deinen weg gehen kannst, voll bewusst.
    natürlich kann man andere nicht verändern. aber jeder für sich kann sein bestes tun, um seine aufgaben zu erfüllen.

    liebe grüße, sonja

    Zitat

    Was, wenn ich noch immer nicht gut zwischen Herz und Bauch unterscheiden kann und dann - zur Sicherheit! - den Kopf befrage?

    :thumbup:

    Super beschrieben. *lach*
    Ja, das kenn ich leider zur Genüge von den Leuten die mit Problemen zu mir kommen. Ich lege dann jeweils einen großen Brocken Rosenquarz auf die Brust der Person und sage: "Hol mal die ganze Energie vom Kopf runter ins Herz". Ich gehe dann die einzelnen Chakren durch, auf schamanische Art, indem ich sage: "Mach mal die Augen zu und schau, welches Tier sitzt in deinem Scheitel, wie sieht es aus, ist es gesund, was sagt es, was braucht es, was hat es zu viel?, usw... Welches Tier sitzt im Hals, im Herz, im Bauch, usw....Damit die Person lernt zu unterscheiden was aus dem Bauch, dem Herz, dem Kopf kommt. Es gibt dazu ein gutes Buch von Stephen Gallegos- einem Kanadier, der die TOTEMPOLE- Methode erfunden hat. Kannst du sicher ergoogeln. (Was für ein Wort)
    Das hilft meiner Erfahrung nach total gut.

    Alles Liebe, Sonja