Beiträge von raabenweib

    durch
    einen tunnel zu gehen ist für mich immer wieder, als würde mutter erde
    mich in sich aufnehmen. ich gehe durch einen berg. durch den bauch des
    berges. ich singe für ihn, ich pfeife ein lied, ich danke ihm in
    gedanken dafür, dass er mich durch sich hindurch lässt und entschuldige
    mich dafür, dass wir menschen ein loch in ihn, den berg- geschlagen
    haben. ich bitte ihn darum, mich durch seinen bauch gehen zu lassen.
    wenn ich mit dem auto durch einen tunnel fahre, dann hupe ich gerne mal
    für den berggeist oder ich halte einen räucherstick zum fenster hinaus
    und verteile so den heiligen rauch durch den ganzen berg hindurch...


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    es ist, als wäre der bauch schwanger mit mir. als würde er mich behüten
    und beschützen, mich in sich geborgen halten. ich pfeife mein lied für
    ihn und danke ihm dafür.

    Normalerweise stemmt der Amstettner „Strongman“ Oliver Gratzer
    Waschmaschinen, zieht Busse oder verbiegt Bratpfannen, zerreißt
    Telefonbücher oder hindert Flugzeuge daran, abzuheben indem er sie
    festhält. Ins Buch der Rekorde kam er für seine Leistungen im
    „Backofen-Weitwurf.“


    http://www.oliver-gratzer.at/home.html


    Am Dienstag, den 19. Juni stemmte er ein Gewicht anderer Art. Er
    organisierte Warenspenden für das Projekt „Schenkraum-Flüchtlingshilfe“
    und brachte der Opponitzer Schenkraum-Betreiberin Sonja Raab
    Warenspenden, die an die dort lebenden Flüchtlingsfamilien verteilt
    werden.

    Mit einem Blech Marillenkuchen bedankte sich die Opponitzerin bei ihrem
    langjährigen Freund Oliver und kann freudig mitteilen, dass er das
    Kuchenblech NICHT verbogen hat.

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    Heute
    traf ich die Morgensonne im Wald und sie erzählte mir etwas über das
    Strahlen meines Herzens. Sie zeigte mir, dass ich mein Herz hinter
    Mauern verstecke und sagte mir, dass mein Herz nicht strahlen kann, wenn
    es sich versteckt. Es muss sich zeigen!
    Ich soll es öffnen, aufmachen, sein Innerstes nach außen kehren. Es
    gibt nichts zu verstecken. Ich bin nur ein Mensch zwischen anderen
    Menschen die ebenfalls ihre Herzen zeigen oder verstecken. Aber wenn ich
    es verstecke, dann kann ich nicht strahlen. Und nur wenn ich strahlen
    kann, leuchtet mein Herz mir den Weg und taucht ihn in ein Licht der be-
    Geisterung!

    Liebe Grüße, Sonja

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    Alles Gute wünsch ich dir, auf dass du glücklich bist und voller Liebe und Freude für das Leben, auf dass du gesund bist und dein Körper dir ein guter Wohnort ist.
    Auf dass deine Seele tanzt und singt und du deine goldene Form lebst.

    Ich schick dir Kinderlachen und Bergduft und Flussrauschen aus dem Ybbstal!

    ALLES GUTE!

    Sonja

    Weiße
    Kerzen die zu Lichtmess (2. Februar) in der Kirche geweiht wurden,
    galten als Schutz gegen Blitzschlag und wurden bei Gewitter angezündet.
    Aber auch wenn zu Hause jemand aufgebahrt wurde nach seinem Tod, wurden
    die weißen Lichtmess-Kerzen angezündet. Zu Lichtmess war auch der
    einzige Tag an dem man seine Stelle wechseln durfte als Knecht oder
    Magd. Die Männer bekamen neue Schuhe, die Weiber einen neuen Kittel und
    sie hatten an diesem Tag frei.
    Die Wetterregel wurde oben ja schon erwähnt.
    Ich persönlich besorge immer vor Lichtmess weiße Kerzen und weihe die dann selber zu Hause, ich stell dann die Marienstatue auf und wir feiern die Wiederkehr des LICHTES. Bei den Heiden und Hexen wird das ja IMBOLC genannt, dazu findet sich einiges im Netz.
    Liebe Grüße, Sonja
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    da hast du schon recht.
    ich hab auch keine vorurteile diesbezüglich, hab mich informiert und finde was die machen gut.
    leider sind sie sehr bekannt und ich möchte in meinem 900-einwohner dorf wo ich es grade mal geschafft habe, dass ich halbwegs integriert bin nicht damit in verbindung gebracht werden. wenn das rauskommt reden die sich den mund fusslig über mich und ich kann das momentan einfach net brauchen.
    :rolleyes:

    hm. ich muss mich entschuldigen und nehme alles zurück, war ne falsch-info, bzw. hab ich nach einigen recherchen rausgefunden, dass da ne sekte dahinter steckt. natürlich nehm ich das dann nicht an....
    :huh:

    die komplimente fürs foto nehm ich aber an. *hihi* (hat meine tochter gemacht das foto)

    Herzlich Willkommen!

    Ich halt mich an Pipi Langstrumpf: "Ich mach mir die Welt, widewidewie sie mir gefällt!"
    Und zwar JETZT und immer nur JETZT.
    Jetzt bin ich glücklich, jetzt leuchtet der Mond, jetzt sitze ich hier und lerne dich kennen und jetzt freue ich mich darüber, dass mein Kind lacht, meine Katze zufrieden am Schafsfell schnurrt und ich Musik hören darf, die meine Seele berührt.

    Die Welt bin ich. Wie ich sie mir erschaffe. In jedem Moment neu.

    Herzgrüße aus dem Ybbstal.

    Sonja

    ja also wer anonym bleiben will, sollte draussen bleiben. das sollte natürlich jedem klar sein. ich sag immer: was morgen auch in der zeitung stehen kann, kann ich auch dort posten. *lach*
    von daher, eine prima möglichkeit, wenn man NICHT anonym bleiben will. :D

    ich bin auch auf facebook. soweit ich das sagen kann, ist facebook wie alles andere auch nur ein werkzeug, bei dem es drauf ankommt, wie man es nutzt. ob man mit einem hammer nun einen nagel einschlägt oder damit jemandem auf den kopf haut, bleibt jedem selbst überlassen.

    ich nutze facebook um schnell viele leute zu erreichen wenn ich z.b. für meine flüchtlingsfamilien sammle, ich nutze es um werbung für kurse oder seminare zu machen, kann schnell leute zusammentrommeln die gleiche interessen haben, ausserdem kann ich dort auch kontakt halten zu leuten die weit entfernt wohnen. meinen bruder seh ich so grad mal ein paarmal im jahr - über facebook können wir jederzeit mal quatschen oder fotos schicken, usw...

    ich finds praktisch.

    alles liebe, sonja

    Gestern sind wir in Hollenstein am Perchtenlauf gewesen. Die Opponitzer
    "Hammerteufeln" bestritten die Mission Hollenstein mit Bravour.

    Was mir persönlich nicht gefällt, ist die verkitschung von etwas
    traditionellem. Ich finde Nikolaus, Nonnen, Gasmasken und Soldatenhelme,
    Mumien, Alien und Mönche haben nichts bei einem Perchtenlauf zu tun,
    auch Rammstein-Musik und blaugrünes Licht und Kunstnebel find ich
    persönlich unnötig.

    Meine Vision wäre ein Perchtenlauf in einem Dorf, in dem für eine Stunde
    der Strom abgeschaltet wird, einfach ein großes Feuer, die Perchten
    laufen rein, tanzen um das Feuer, laufen wieder raus. Nur das scheppern
    der Glocken ist zu hören, die Gastalten im Feuerschein.... Meiner
    Meinung nach brauchts nicht mehr, um eine mystische, gruslige Stimmung
    zu erzeugen, aber das ist natürlich nicht Tourismus-Fördernd, ist mir
    schon klar.


    Auch dass 28 Gruppen auftreten fand ich zu viel, den Kindern wurde schon
    nach 15 Gruppen langweilig, man hat keine Angst mehr vor ihnen weil sie
    eh nix tun dürfen, sie laufen halt vorbei, tausende Menschen stehen da
    und schauen zu, und mords Tamtam wird gemacht...

    Nicht meins.


    Mein Schwiegersohn in Spe hat dieses Mal fotografiert, die Bilder sowie
    die Geschichte zu der Percht hab ich in meinem Blog veröffentlicht:


    http://www.raabenweib.de/2011/12/10/...berngoa%C3%9F/

    Liebe Grüße, Sonja

    also ich sammle für 80 leute das notwendigste.
    viel können sie ohnehin nicht nach hause tragen weil sie oft zu fünft in einem kleinen zimmer leben. da passt nicht viel rein. aber teppiche gegen kalte böden, gute kleidung und ein wasserkocher um sich tee zu machen, gute bettwäsche und decken haben platz und ich bekomme ja auch nicht alles auf einmal, sondern einer bringt das, ein anderer dieses und ich bringe es dann runter zu den leuten oder sie holen es ab. es geht und kommt ständig was... und so wirds nie zu unübersichtlich.

    alles liebe, sonja

    haha. nein danke. also ich hab nicht vor, es größer werden zu lassen, sondern eher in allen dörfern in denen flüchtlinge untergebracht sind, sowas einzurichten. wobei ich auch sagen möchte, dass mein schenkraum nicht nur für flüchtlinge gedacht ist, sondern auch für einheimische familien die sich in notsituationen befinden, hier kann sich also jeder was holen, der in so eine situation kommt, dass er das nötigste nicht mehr selbst kaufen kann. und ich finde, solche schenkräume sollte es überall geben. schließlich gibts ja auch überall menschen die hilfe brauchen können.
    also keine lagerhalle sondern lieber viele kleine räume an allen orten, wo es notwendig ist. ;)

    alles liebe, sonja

    lieber hermann, zur zeit bekomme ich mehr angeboten als ich nehmen kann. es gab auch noch ein drei-seiten- interview in einer regionalen zeitung, seither kriege ich täglich mails von menschen die helfen wollen, ich muss die meisten angebote ablehnen weil der raum zu klein ist. *schmunzel*
    eine aktuelle liste mit dingen die wir noch brauchen können findet man auf meiner homepage in der rubrik "schenkraum"

    ansonsten sind wir mittlerweile bestens versorgt und haben dutzende adressen an die wir uns wenden können, wenn was knapp wird. :)

    alles liebe, sonja