Dann wäre es sinnvoll, dass du diese Stunden investierst, denn durch das Übersetzen gewinnst du auch im Verständnis. Das bedeutet, das besonders das selber machen in diesem Fall ein Gewinn ist. Du gewinnst Kenntnisse vom technischen Englisch hinzu, so dass du auch in technischen Bereichen auf Dauer mitreden kannst, da sich Stück für Stück Verständnis einstellt. Das ist ja gerade der Witz daran, wenn man sich intensiver mit etwas auseinandersetzt - man gewinnt Kompetenz. Dies ist sehr nützlich, wenn man gern selbst Felixen auf den Zahn fühlen möchte 
Ganz kurz zusammengefasst: hier wird kein Senden, sondern ein Empfangen von Haarp geschildert. Dafür müssen aber auch die Sender (Sender, Verstärker, Antenne) vorhanden sein, wobei die Sender jeweils nur ein schmales Frequenzband haben. Das ist technisch nicht anders möglich. Ein Sender für 30 Mhz hätte z.B. die Möglichkeit von 29,6 Mhz bis 31,5 Mhz zu senden. Grundsätzlich ist es natürlich so, dass man eine Antenne in beiden Richtungen verwenden kann. Das gilt aber eben nur für die Antenne. Nicht alle Frequenzbänder sind gleichermaßen relevant für den Menschen. Um dir zu erklären, warum dieses Frequenzband und nicht die anderen ausgewählt wurden, ist es wichtig grundsätzliches zur Wahrnehmung zu verstehen:
Der menschliche Körper hat Sinne für bestimmte Frequenzbänder. Insgesamt aber übertreffen technische Apparaturen die Möglichkeiten der menschlichen Wahrnehmung in jedem Bereich. Einzig in der Verarbeitung der empfangenen Signale, die oft sehr vielschichtig sind, ist der Mensch noch überlegen (Empathie z.B.). Doch sind hier sehr viele Filter vorgeschaltet und die im Unterbewußtsein pur verfügbare Information wird oft so verzerrt, dass falsches oder bis zur Unkenntlichkeit verdrehtes ankommt. Solange der Mensch nicht in der Lage ist auf ungefilterte Information zurückzugreifen, ist daher eine technische Apparatur wesentlich verlässlicher. Vieles, was Menschen meinen, sensibler als Apparate wahrzunehmen, liegt im Bereich der Einbildung, weiteres wird wie erwähnt völlig verzerrt, anderes ist zwar eine korrekte Wahrnehmung, doch heißt die Möglichkeit, etwas wahrzunehmen nicht, dass es auch eine Wirkung auf den Wahrnehmenden hat.
Haarp zeigt hier Signale bei 30Mhz. Die Seite sagt:
Diese Signale kommen aus dem Weltraum. Daher auch die Basiskurve in grün. Diese Kurve kehrt also immer wieder, da sich die Erde dreht. Die roten und blauen Kurven sind die konkreten Ereignisse, die gemessen werden können, die grüne Kurve errechnet sich und wird insofern natürlich auch aktualisiert (kann man sich gut so vortstellen: wenn ein Ort seine "Sendeleistung" über einen Zeitraum verändert, verändert sich auch die Kurve). Gemessen werden vor allem Einflüsse der Sonne (Sonneneruptionen) und andere kosmische Quellen. Das wäre eine grobe Erklärung, was der Link zeigt.
Nun könnte man hergehen und die Daten mit anderen Datenbildern von anderen Orten auf der Welt bei gleichem Frequenzbereich vergleichen, um festzustellen, ob das tatsächlich Empfangsdaten sind. Wenn Haarp auch sendet, müsste sich ein abweichendes Bild zeigen, denn die Wellen können aufgrund der Erdkrümmung nicht an ganz anderer Stelle der Erde genauso vorhanden sein. Und wenn nur kosmische Quellen gemessen werden, müsste sich ein gleiches Muster ergeben. Dann müsste man bei Abweichungen noch herausfinden, ob es andere Ursachen als Haarp geben kann. Ob das so alles ist, oder anderes noch mit hineinspielen kann, müsste man noch genauer recherchieren - das ist ebenfalls nur eine grobe Einschätzung von mir. Ich denke aber, in dem Moment, wo man sich mit den Daten intensiv beschäftigt und zum Thema liest, fallen sicherlich weitere Faktoren auf, die es zu beachten gilt. Man muss ja grade wissenschaftliche Forschung betreiben, weil man nicht omnipotent ist.
Diese Herangehensweise kostet zugegebenermaßen Zeit, ist aber auch für jemanden möglich, der sich "nur" ins Thema eingearbeitet hat und wird mit Sicherheit zu interessanten Erkenntnissen und Kenntnissen führen.
Schönen Gruß von der Sonnenblume