Hallo Sooma, hallo Phasenverschobener,
bei dem, was Phasenverschobener gepostet hat, geht es um ein anderes Frequenzband. Bitte noch einmal die Werte vergleichen. Ich habe den Frequenzbereich von 30 Mhz beschrieben. Auf dem gleichen Frequenzband senden und empfangen geht nicht, da hierfür separate Antennen und vor allem eine räumliche Trennung über Kilometer nötig wäre, denn sonst würden die Empfangsdaten verrauscht und damit unbrauchbar sein. Man muss also im Grunde getrennt betrachten, was die Anlage macht und was die jeweiligen Frequenzen vor allem in den technisch möglichen Sendestärken ausrichten können.
Sooma, man muss unterscheiden in das, was eine Technik grundsätzlich kann und in das, was sie unter den speziellen lokalen Bedingungen damit umgesetzt werden kann. Welche Energiemengen wären für manche Funktionen notwendig und "sendet" Haarp ununterbrochen oder feuert es? Woher kommt die dafür nötige Energieversorgung? Die Sendestärke wird ebenfalls im Beitrag von Phasenverschobener angesprochen. Die Frequenzen werden von einigen Ländern für technische Versuche genutzt, zudem wären sie Frequenzen für den Amateurfunk.
Man kann die Energiemenge ausrechnen, die benötigt würde, um Wirkungen wie vermutet zu erzielen (Gigawattbereich) und man kann dies mit den Gegebenheiten dort vor Ort vergleichen. Mal konkret zum Vergleich: Die Flugleitzentrale am Bodensee sendet im Kurzwellenbereich (also vergleichbar) mit einer Sendeleistung von 100-150 Megawatt. Denen scheinen auch keine Vögel oder Mitarbeiter umzukippen. Die Leistung nimmt übrigens mit der Entfernung vom Sender quadratisch ab. Es fragt sich daher, ob die Wellen die jeweiligen "Unglücksorte" denn überhaupt erreichen konntenund wenn dann mit welcher Reststärke. Und man kann schauen, ob andere Antennen die Haarp Signale auf den erwähnten Frequenzen empfangen. Wenn solch riesige Energiemengen freigesetzt werden, dann werden diese auch von anderen Antennen oder Radioteleskopen empfangen. Sie würden daher nicht unentdeckt bleiben können.
Diese Maßnahmen, um diese Behauptungen zu überprüfen, wären bis auf das Ausrechnen auch für einen Laien machbar, da sie nur Recherche bedeuten. Wer tiefer gehen möchte, könnte an Professoren in Unis schreiben und um fehlende Infos bitten, wenn sich die nötigen Formeln nicht finden lassen. So könnte man zu einer recht guten Einschätzung kommen, was nun wirklich ist. Wie wäre eine Anfrage bei denen hier? http://www.afu.rwth-aachen.de/station.htm
Sie besitzen Sender, die diese Frequenzen abdecken und sollten darüber Auskunft geben können, was die machen bzw. ab welcher Sendeleistung welche Beeinträchtigung des Umfeldes stattfinden kann.
Mein Fazit:
Dass Radio (Kurzwelle) Vögel vom Himmel schießt ist unwahrscheinlich. Haarp müsste mit sehr hoher Leistung senden, damit die Chance besteht, dass es zu einem Schaden kommt. Man muss hier die geografischen Entfernungen miteinrechnen. Ob die Ionosphäre als Spiegel genutzt werden kann, wie behauptet wird und unter welchen genauen Umstände oder auch nicht gilt es gesondert zu betrachten.
Sonnenblume