Dalai Lama beschreibt das Gl?ck folgenderma?en.......
Er sagt, dass jeder Mensch den Wunsch hat, ein gl?ckliches Leben zu f?hren und Leid zu vermeiden.
Menschen in den entwickelten L?ndern, sind allerdings weniger gl?cklich, als Menschen, die in unterentwickelten L?ndern leben. Woran liegt es? Dalai Lama erkl?rt es wie folgt. Das Streben nach immer mehr Besitz nimmt Menschen mit materiellen Reichtum derart gefangen, dass sie an nichts anderes mehr denken k?nnen. Selbst der Traum vom eigentlichen Gl?ck, ger?t in den Hintergrund.
Kennzeichnend f?r die entwickelten L?nder ist auch die zunehmende Vereinsamung der Menschen und die daraus resultierenden Krankheiten wie zum Beispiel Depressionen usw. Obwohl die Menschen immer dichter zusammenwohnen, sind sie in vielen Situationen nicht mehr aufeinander angwiesen. Unabh?ngigkeit wird gro? geschrieben. Dies kann zu folgender Einstellung f?hren: "Da andere f?r mein Gl?ck unma?geblich sind, ist auch das Gl?ck anderer f?r mich unma?geblich"
Wahre Gef?hle haben in der Welt des Fortschritts keinen Platz mehr.
Viele Menschen glauben, dass man das Gl?ck im materiellen Wohlstand allein findet, aber der Wohlstand macht uns nicht aus sich heraus gl?cklich, dazu geh?rt mehr. Denn die Befriedigung, die nur aus dem materiellen Besitz hervorgeht, bleibt auf dem Bereich der Sinneswarhnehmung beschr?nkt. Unsere Bed?rfnisse gehen aber ?ber die sinnliche Ebene hinaus. Ein Zeichen daf?r ist, dass wir Menschen ?ngste sp?ren, obwohl doch alle Grundbed?rfnisse befriedigt sind.
Die Probleme der Menschheit liegen in tieferen Bereichen, diese lassen sich durch ?u?ere Ans?tze nicht beheben, was der Dalai Lama fordert ist eine geistige Revolution.
Die Aufgabe muss sein, genauso harmonisch und gelassen zu sein, wie die Menschen in den weniger entwickelten L?ndern, zugleich aber alle Vorteile zu nutzen, die wir durch den Fortschritt errungen haben.
(vgl. Dalai Lama 1999 S. 12 ff.)
Literatur:
Dalai Lama, Das Buch der Menschlichkeit 1999, Elsnerdruck Berlin