Beiträge von sooma

    http://www.gendreck-weg.de

    Zitat

    Gendreck weg wurde von Imkern und Bauern ins Leben gerufen, um sich gegen die Agro-Gentechnik zur Wehr zu setzen. Inzwischen haben sich Biologinnen, Gärtner, Mütter und Väter, Ärztinnen und Ärzte, Köche und viele weitere Menschen angeschlossen. Neue Mitstreiterinnen und Mitstreiter sind willkommen.

    Wir gehen nach öffentlichen Ankündigungen auf Gentech-Maisfelder und reißen die gefährlichen Pflanzen aus. Es geht uns nicht darum, die Bauern zu schädigen, sondern die Gefahr abzuwenden. Wir betrachten unsere Aktion als Notwehr und als notwendigen Akt von Zivilcourage, um der Ausbreitung der Gentechnik auf unseren Feldern Einhalt zu gebieten. Damit sehen wir uns in der Tradition gewaltfreien Widerstandes. Immer mehr Menschen kündigen bereits jetzt ihre Bereitschaft zur Feldbefreiung an. Jede öffentliche Absichts- oder Solidaritätserklärung ermöglicht gesellschaftliche Diskussionen und wirkt auf den politischen Prozess. Die großen Aktionen finden statt, wenn mindestens 250 Menschen ihre Absicht erklärt haben.

    [color=#ff0000][size=10]Achtung!
    Der zivile Ungehorsam kann bestraft werden (
    [/size]Hausfriedensbruch, Sachbeschädigung)[/color][color=#ff0000][size=10], Schadensersatzklagen sind möglich! [/size][/color]

    Wie ein Geflügelkonzern Tiere, Menschen und die Umwelt ausbeutet
    Ein Film von Monika Anthes und Edgar Verheyen (30 Minuten)

    Wenn es um Geflügel geht, denken die meisten an Wiesenhof. Dank der Werbung ist die Marke in ganz Deutschland bekannt. Der Konzern hinter Wiesenhof, die PHW-Gruppe, ist Marktführer, produziert mehr als 270 Millionen Hühner pro Jahr. Woche für Woche werden etwa 4,5 Millionen Hähnchen geschlachtet. Das Versprechen: "Wiesenhof setzt seit jeher besondere Maßstäbe in punkto Qualität, Sicherheit und Transparenz."

    Top Qualität also zu einem günstigen Preis? Oder sieht die Wahrheit dahinter anders aus? Tierschützer kritisieren die Haltungsbedingungen, werfen dem Konzern Tierquälerei vor. Insider sprechen von Mängeln bei der Hygiene, fragwürdigen Arbeitsbedingungen. Anwohner der Mastanlagen beschweren sich über Gestank und Umweltbelastungen. Die PHW-Gruppe bestreitet das.

    Das Kürzel PHW steht für Paul-Heinz Wesjohann, den Firmengründer. Bis heute ist das Unternehmen in der Hand seiner Familie. Welche Rolle spielt er in dem Konzern und wie steht er zu den Vorwürfen?

    Die ARD-Reporter Monika Anthes und Edgar Verheyen haben sich über Wochen mit dem Konzern befasst. Sie sprachen mit Landwirten, die für Wiesenhof gearbeitet haben, und Billigarbeitern, aber auch mit Veterinären, Vertretern von Bürgerinitiativen und dem Konzern selbst. Ihre Fragestellung: Funktioniert das System Wiesenhof nur, weil der Konzern Umwelt, Tiere und Menschen ausbeutet?

    Mittwoch, 31. August 2011, 21:45

    Vorschau zur Sendung:
    http://mediathek.daserste.de
    Infos zur Sendung:
    http://programm.daserste.de

    Wiederholungen:
    EinsExtra, 1. September 2011, 20:15 Uhr
    SWR, 1. September 2011, 23:15 Uhr
    EinsExtra, 2./3. September 2011, 04:05 Uhr
    EinsExtra, 3. September 2011, 22:15 Uhr

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    Elterntierfarm von Wiesenhof in Twistringen, ganze Bilderstrecke: http://www.fotos.peta.de/categories.php…074ee6c405e9512
    _______

    Zitat

    Geflügelproduzent Wiesenhof reicht Programmbeschwerde gegen "ARD-exklusiv"-Reportage ein
    28.08.2011 - 09:53 Uhr

    Rechterfeld. Der Geflügelproduzent Wiesenhof streitet weiter erbittert mit dem Südwestrundfunk (SWR) über eine "ARD-exklusiv"-Reportage, die am Mittwoch unter dem Titel "Das System Wiesenhof. Wie ein Geflügelkonzern Tiere, Menschen und Umwelt ausbeutet" gesendet werden soll. Das meldet der "Spiegel". Der Konzern, der zu den größten Geflügelproduzenten Europas gehört, reichte jetzt eine Programmbeschwerde ein, bereits Ende Juli versuchte er, den Untertitel per Unterlassungsaufforderung zu verbieten. Die angekündigten Inhalte verletzten Programmgrundsätze wie gewissenhafte Recherche, Ausgewogenheit, Wahrheit und Sachlichkeit, heißt es. Man bitte daher um eine kurzfristige, außerordentliche Sitzung des Rundfunkrats. Außerdem kritisierte Wiesenhof-Gründer Paul-Heinz Wesjohann in einem Brief an Fernsehdirektor Bernhard Nellessen, die Redaktion lasse sich von einer Kampagne "radikaler Tierschützer" instrumentalisieren. Beim SWR staunt man: "Dass es bereits vor der Ausstrahlung des Films Programmbeschwerden gegeben hat, ist meines Wissens nach noch nie vorgekommen", sagt der zuständige Redakteur. Der Vorwurf der Voreingenommenheit sei "angesichts der Vielzahl an Informanten und Interviewpartner ziemlich abwegig".

    (dts Nachrichtenagentur)


    Als die ARD 2010 das Thema schon mal ins Programm nahm, klang das noch anders:

    Zitat

    Die PHW-Gruppe, zu der Wiesenhof gehört, hatte daraufhin die Verstöße in einer Pressemitteilung zugegeben, sie aber als Einzelfall bezeichnet. Es seien personelle und organisatorische Konsequenzen gezogen worden.

    http://www.ksta.de/html/artikel/1262873724838.shtml


    Hier der PETA-Bericht:
    Der Wiesenhof-Skandal - Erster Teil
    Der Wiesenhof-Skandal - Zweiter Teil

    Zu den Zuständen bei Wiesenhof ein älterer Bericht von Wolfgang Siebert:
    http://www.tierbefreier.de/tierbefreiung/44/wiesenhof.html
    Pressemittteilung der Grünen Vettweis (01/2010):
    http://www.gruene-vettweiss.de/108/index.html
    Und auch (04/2011):
    http://www.stern.de/wirtschaft/new…en-1678641.html

    Wikipedia-Artikel mit weiteren Verweisen:
    http://de.wikipedia.org/wiki/PHW-Gruppe
    http://de.wikipedia.org/wiki/Erich_Wesjohann_Gruppe

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    [size=8]Bild: secretebase.free.fr[/size]

    Zu finden ist da inzwischen allerlei:
    http://de.wikipedia.org/wiki/Glozel
    http://www.museedeglozel.com
    http://www.glozel.net

    Zitat

    Die Funde von Glozel
    aus: Geheimakte Archeologie von Luc Bürgin

    Zwischen 1924 und 1930 wurden in Glozel einem Weiler in der Nähe von Vichy (Frankreich) ca 3000 steinzeitliche Fundstücke ausgegraben. Es handel sich dabei um Tontafeln, Skulpturen Vasen, Steine und bearbeitete Kochen die von verschiedenen Wissenschaftlern in die Zeit 15.000 bis 17.000 v.u.Z datiert werden. Soweit nichts ungewöhnliches wenn nicht viele dieser Funde mit Schriftzeichen übersät wären.

    Zur angegegbenen Zeit gab es aber nach gängiger Auffassung noch keine Schrift und schon gar nicht in Europa. Die endgültige Bewertung der Funde steht noch aus. Auch steht die Theorie im Raum, daß die Zeichen zu einer späteren Zeit von keltischen Pilgern (ca 700 v.u.Z - 100 u.Z) in vorhandene steinzeitliche Objekte eingeritzt wurden. Die endgültige Entzifferung der Zeichen steht jedenfalls noch aus, auch wenn der Schweitzer Hans-Rudolf Hitz erste Erfolge bei der Entzifferung hatte.

    http://www.earlyworld.de/archaeologie2.htm


    Und auch:
    http://www.philipcoppens.com/glozel.html
    http://www.geheimnis-eiskalte-sonne.de/glozel-die-affaire.html
    http://www.siegfriedhagl.com/merkwuerdige-g…tsel-von-glozel
    http://www.rovasirasforrai.hu/Forditasok/Com…ign-systems.htm
    secretebase.free.fr/civilisations/artefacts/glozel/glozel.htm

    [Blockierte Grafik: http://www.glozel.net/images/bone_necklace%20.jpg]
    [size=8]Bild: glozel.net[/size]

    Zitat

    Fanpage-Verbot: Like-Button sorgt für Wirbel bei Datenschützern

    Schleswig-Holsteins oberster Datenschützer Thilo Weichert hat ein Fanpage-Verbot ausgesprochen und will auch den Like-Button auf Webseiten verbieten lassen. Bis Ende September sollen Webseitenbetreiber ihre Fanseiten deaktivieren und den Like-Button von ihren Websits entfernen. Bei beiden werden automatisch Daten der Nutzer in die USA übertragen, so der Vorwurf. Neu ist diese Diskussion nicht, denn auch das Webstatistik-Tool Google Analytics musste sich ihr schon stellen. Jetzt bekommt Weichert Unterstützung aus anderen Bundesländern. [...]

    "Bei Nutzung der Facebook-Dienste erfolgt eine Datenweitergabe von Verkehrs- und Inhaltsdaten in die USA und eine qualifizierte Rückmeldung an den Betreiber hinsichtlich der Nutzung des Angebots, die sog. Reichweitenanalyse. Wer einmal bei Facebook war oder ein Plugin genutzt hat, der muss davon ausgehen, dass er von dem Unternehmen zwei Jahre lang getrackt wird. Bei Facebook wird eine umfassende persönliche, bei Mitgliedern sogar eine personifizierte Profilbildung vorgenommen. Diese Abläufe verstoßen gegen deutsches und europäisches Datenschutzrecht." [...]

    von Falk Hedemann, t3n.de, 25.08.2011
    t3n.de/news/fanpage-verbot-like-button-wirbel-datenschutzern-327594


    Unabhängiges Landeszentrum für Datenschutz Schleswig-Holstein,
    Pressemitteilung "Facebook-Reichweitenanalyse abschalten":
    https://www.datenschutzzentrum.de/presse/20110819-facebook.htm

    Zitat

    Achtung! Die letzte Antwort auf dieses Thema liegt mehr als 2 417 Tage zurück. Das Thema ist womöglich bereits veraltet.


    Der Film ist ja nun tatsächlich auch schon aus 2003, er war aber sehenswert, wie ich fand.
    Als Rückschau bestimmt auch heute noch interessant anzuschauen!

    Zitat

    Control Factor - Zeugen der Zukunft

    Inhalt:
    Der Alltag von Finanzbuchhalter Lance Bishop (Adam Baldwin) nimmt am Tag des Amokslaufs in seiner Abteilung eine abenteuerliche Wendung, denn der dafür verantwortliche Mann warnt ihn kurz vor seinem Ableben vor einem Unheil. Wenige Stunden später bemerkt Bishop plötzlich eine Stimme in seinem Kopf, die ihm befiehlt seine Frau (Elizabeth Berkley) zu erschießen. Da er sich von Tag zu Tag immer weniger unter Kontrolle hat, nimmt er Kontakt zu einem engen Freund (Tony Todd) des Amokläufers auf, der ihm über ein perfides Experiment der Regierung aufklärt. Es beginnt ein ungleicher Kampf…

    Kritik:
    "Control Factor" ist trotz des TV-Charmes ein idealer Film für alle Matrix-Fans. Zwar eher die abgespeckte Version in der Kategorie Action, aber dennoch mit dem gleichen Grundprinzip: Die totale Kontrolle der Menschheit. Statt Nullen und Einsen nimmt diesmal die Regierung den Platz des Bösewichts ein. Somit passt der Streifen perfekt zu meiner paranoiden Person. Den roten Faden zieht Adam Baldwin als Lance Bishop, der durch einen Mordanschlag auf ein geheimes Projekt stößt, welches sich um die völlige Gedankenkontrolle dreht. Technisch wird dies durch große Funkantennen umgesetzt.
    Dem Filmfan der ersten Stunde wird sofort auffallen, das „Control Factor“ sich einiges aus John Carpenters 80er Hit "Sie leben!" abgeschaut hat. Denn auch hier spielt die Beeinflussung der Menschen eine große Rolle, nur in Form von unterschwelligen Werbebotschaften. Buchautor John Dombrow setzt aber nicht gänzlich auf stupides kopieren, sondern bringt ebenfalls neue Ideen ein. Statt also mit Werbebotschaften eine Kontrollfunktion auszuüben, werden Gefühle von Sozialschwächeren gesammelt und archiviert.

    http://www.celluloid-dreams.de/kritiken/show/Control-Factor.html

    Hier auch noch eine ausführliche Kritik:
    wiki.badmovies.de/index.php/Control_Factor

    Auschnitte aus dem Film (englisch):

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    Zitat

    Die Gentechnik-Pläne von Bundesagrarministerin Ilse Aigner (CSU) stossen bei der FDP auf scharfen Widerstand. "Jeder Landwirt soll selber entscheiden können, ob er gentechnisch veränderte Planzen anbauen will oder ob er darauf verzichtet. Wir müssen deshalb das Nebeneinander von konventionellem und ökologischem anbau regeln", sagte Christel Happach-Kasan , agrarpolitische Sprecherin der FDP-Bundesragsfraktion, der "Passauer Neuen Presse".

    (Quelle: Welt Kompakt vom 25.08.2011)

    Äh... lese ich falsch, bin ich betriebsblind oder steht da: konventionell = gentechnisch verändert?!

    Weitere Artikel zur allgemeinen Debatte:
    bio-markt.info: Noch mehr Gensoja nach Europa? (12.08.2011)
    agrarheute.com: Grünes Licht für weitere transgene Sojabohnensorte (17.08.201)
    dradio.de: Nein zur grünen Gentechnik (17.08.2011)
    topagrar.com: Bayer-Anspruch auf Stresstoleranz ruft Patentgegner auf den Plan (23.08.2011)


    Das ist politisch sehr korrekt und wird vielfach praktiziert. Auf die Art und Weise wird auch „links“ und „rechts“ am Leben erhalten, da dem einen ohne den anderen die Existenzgrundlage genommen waere.


    Unbedingt zu unterstreichen!

    Schliessen oder schreddern finde ich auch nicht nötig - im Gegenteil. Die Auseinandersetzung, die nun stattfindet, ist doch eigentlich wünschenswert. Hier werden jetzt Meinungen ausgetauscht; jeder kann, wenn er möchte, sich daraus etwas annehmen oder halt für sich verwerfen. Das geht alles ohne Herabwürdigungen und Pauschalisierungen, die offensichtlich nicht der Diskussion dienen (sollen).

    ich habe mich bisher rausgehalten aus der diskussion, möchte hier kurz anmerken, dass ich es ganz einfach finde: es gibt forenregeln. die liest man bevor man in ein forum kommt. und entweder man hält sich dran, dann passt alles. oder man hält sich nicht dran, dann fliegt man. ich hatte selber einige foren und weiß wie wichtig es ist, dass das konsequent gemacht wird, sonst ist jedes forum innerhalb kürzester zeit nur noch eine streit-arena...

    wem die regeln nicht passen, der braucht ja nicht beizutreten.

    völlig einfach.


    Sonja: Ja. So einfach ist das! Kann ich aus meiner Erfahrung heraus genau so unterschreiben.

    ;) Foren und Forengemeinschaften

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    Bist du dir wirklich sicher, dass man da etwas (ernsthaft) verschleiern kann? Bzw. was bringt dich zu dieser Überzeugung, dass du in der Lage wärst, etwas zu verschleiern (das in meinem Vorbeitrag verlinkte (akademische) Beispiel des Evercookies (http://samy.pl/evercookie/ bzw. http://en.wikipedia.org/wiki/Evercookie) sollte da in meinen Augen alle Rotlichter aufleuchten lassen)?


    Ich meinte "verschleiern" in seiner Wortbedeutung: "undurchsichtiger" machen. Ganz verstecken oder irgendwie löschen, entfernen meinte ich damit selbstverständlich nicht. Und: aber ja, sollte - Rotlichter, Sirenen, Läuten und Luren!

    Ist doch schon alles gläsern: Standardinformationen kann man z.B. in Foren schon in der Admin-Onlineliste auslesen, Google Webmaster Tools erlauben tiefere Einblicke in das Verhalten der Foren- oder Seitenuser, der "Gefällt-mir-Knopf" übermittelt ungefragt Daten an das Fratzebuch, wenn man iFrames nicht unterbindet...

    Zum "Evercookie"speziell: Was das ansatzweise ist, weiss doch der Grossteil der Internetnutzer gar nicht. Der kennt "Würmer", "Viren" und "Trojaner" (wie war das noch? "Rudimentäres Wissen".) Und sieht die Kameras nicht oder hat sich irgendwie an den Anblick "gewöhnt", weiss möglicherweise um die Ortung, schaltet aber GPRS usw. nicht ab und denkt, sowas ist eh nur für FBI und CIA und Terroristen gedacht, glaubt an "Verkehrsflussüberwachung", hat ein "Smartphone" und begreift nicht, dass das bedeutet, dass das Ding "listig, gerissen und intelligent" ist, hat Deutschlandpunktesammelbonuskarten, bezahlt selbstverständlich immer unbar und bestellt gern online, etc. pp. ... und unterschreibt dann beim Paketlieferanten digital mit Originalautogramm.

    Und weil dabei so elegant verschleiert wird, was da eigentlich passiert, empfinde ich ganz persönlich das als bedrohlicher als etwas so "Definiertes" wie einen"Evercookie". Das eine ist ein anscheinend gesellschaftlich akzeptiertes Aushorchen - das andere etwas, das mich an Sicherheitsschlösser erinnert: Je "sicherer" die werden, desto schlauer werden die Diebe.

    Hier ist noch ein kurzer, deutschsprachiger Artikel, der die Verfahrensweisen des "Evercookies" im Groben erklärt: http://www.heise.de/security/meldu…ie-1094770.html. Und noch ein paar Infos hier: http://www.golem.de/1009/78185.html

    Loriots hintergründiger Humor hat mich schon geprägt. Der Kosakenzipfel, die Nudelkrise...

    Danke für alles, Vicco.

    Zitat

    Ich bin ja ein Ex-Ossi, bin bis zu meinem 17. Lebensjahr in der DDR aufgewachsen.

    Dann kannst Du vielleicht verstehen, dass mir die Überwachung, die die meisten gar nicht bewusst wahrnehmen - z.B. die flächendeckende Kameraüberwachung in Großstädten, (kombiniert mit) Ortungsmöglichkeiten per Mobiltelefon - oder gar der Zensus 2011! - irgendwie viel bedrohlicher erscheint als die Möglichkeit, dass man mich im Internet "verfolgen" könnte. Das kann man (noch) verschleiern, wenn man möchte.


    Dazu fällt mir ein:

    "Bloss weil Du nicht paranoid bist,
    heisst das noch lange nicht,
    dass sie nicht hinter Dir her sind..."

    (Robert Anton Wilson, "Maybe Logic")

    Auch mich begleitet schon ein Notfallhund, inzwischen alt und blind und sehr auf mich fixiert. Deshalb würde ich derzeit keinen zweiten aufnehmen, ich könnte mich dann nicht mehr ausreichend um ihn kümmern und ich wüsste auch nicht, ob er das nachher als so etwas wie seine "Ablöse" verstehen würde.

    Und - bitte nicht beleidigt sein oder das als mitleidlos verstehen - ich bin der Meinung, es gibt hierzulande genug überfüllte Tierheime, wo viele viele Notnasen sehnlichst auf ein eigenes Rudel warten. Auch arbeiten viele Tierheime oder Tierschutzorganisationen mit seriösen Aufnahmestationen in Polen, Tschechien etc. zusammen, dabei wäre mir wohler.

    Fotos und Berichten auf Internetseiten vertraue ich eh nur bedingt, ist wohl so wie mit Reisekatalogen - erst beim persönlichen Besuch kann man die Anlage in Augenschein nehmen und die Leute (und vor allem den Hund!)dort kennenlernen. Wer sich also in einen solchen Hund verliebt, dem rate ich, auch dafür das Geld und die Zeit zu investieren. Schliesslich soll das ja dann idealerweise ein ganzes Hundeleben halten.