Beiträge von sooma

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    Hör auf die leise Stimme in der Tiefe,
    sie spricht zu Dir bei Tag und in der Nacht
    Und ob sie Dich oft auch vergeblich riefe,
    sie ruft und ruft bis endlich Du erwacht:

    Es rauscht ein Strom in Dir, gespeist aus Quellen,
    die ferner sind, als Du erahnen magst.
    Es trägt der Strom Dein Herz auf seinen Wellen,
    Du aber weißt es nicht und bangst und fragst.

    Woher die Kraft, die Dich durchs Dasein führet,
    woher der Mut, noch immer fest zu stehen,
    wenn alles um Dich wankt? Bis Du gespüret:
    Dich trägt der Strom, Du kannst nicht untergehen.

    Es trägt der Strom Dich hin durch viele Leben
    und zeigt Dir Bilder, die vorübergehen,
    nur was Du sehen sollst, wird Dir gegeben,
    sieh an die Bilder, doch bleib niemals stehen.

    Hängst Du an Ufern, wirst Du bald zerschellen,
    vertrau dem Strom, Deinem Leben und Geschick.
    Er trägt Dich sicher hin auf seinen Wellen,
    er trägt Dich einst ins Vaterhaus zurück.

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    [Blockierte Grafik: http://images.zeit.de/digital/datens…ctv-540x304.jpg]

    (Quelle: http://www.freie-allgemeine.de/artikel/news/p…ls-big-brother/)

    Allerdings wird da schon seit Beginn des Projektes 2009 "Alarm geschlagen", irgendwie verhallt's beinahe unbehört...
    Piratenpartei Deutschland - EU forscht im Geheimen am Überwachungsstaat
    (veröffentlicht am 8. September 2010)

    Gingo Biloba (1815)

    Dieses Baums Blatt, der von Osten
    Meinem Garten anvertraut,
    Giebt geheimen Sinn zu kosten,
    Wie's den Wissenden erbaut,

    Ist es Ein lebendig Wesen,
    Das sich in sich selbst getrennt?
    Sind es zwei, die sich erlesen,
    Daß man sie als Eines kennt?

    Solche Frage zu erwiedern,
    Fand ich wohl den rechten Sinn,
    Fühlst du nicht an meinen Liedern,
    Daß ich Eins und doppelt bin?

    Johann Wolfgang von Goethe

    [Blockierte Grafik: http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/b/b6/Goethe_Ginkgo_Biloba.jpg/437px-Goethe_Ginkgo_Biloba.jpg]

    gibt es vielleicht öl in tunesien?

    Ja, sicher: Erdöl und Erdgas. Beides wird für den Eigenbedarf gefördert. Bisher bestimmte die Regierung Absatz und Preise. Auch Gold, Silber, Blei, Eisenerze und Zink werden (weitestgehend für den inländischen Bedarf) abgebaut. Phosphat wird im grossen Mengen abgebaut und in Industrieländer exportiert.

    STIR Refinery - Simple Oil Refinery in Bizerte, Tunisia
    http://www.worldlingo.com/List_of_oil_refineries

    Zitat

    Begriffe wie "Freie Energie", "Perpetuum Mobile" oder "over-unity" liest man immer wieder.
    Aber was steckt eigentlich dahinter? Wie seriös ist das alles? Hat es überhaupt etwas mit herkömmlicher Physik zu tun?

    Andreas Hecht: Freie Energie - Eine Einführung
    Vorbemerkungen - Wichtige Begriffe - Konzepte von Freienergiemaschinen

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    IGEAWAGU - Nachrichten & Hinweise, Rubrik: Freie Energie

    • Patente_Erfindungen
    • NET Journal
    • Cronos9
    • Rolf Keppler Rundbriefe
    • Äther-Raumenergie
    • Kristall
    • Gravitation-Traegheitskraft
    • Magnetenergie
    • Implosion-Fluid
    • Levitation
    • Wasserstoff
    • Antigravitation


    IGEAWAGU - Nachrichten & Hinweise, Rubrik: Naturtechnik - Erfinder

    • Frank Stelzer, Erfinder des Stelzer-Motors
    • John Worrell Keely (1896)
    • Robert Stirling (1790 - 1878 )
    • Viktor Schauberger (1885-1958 )
    • Wilhelm Reich (1897 - 1957)
    • Nicola Tesla (1856 - 1943)
    • Alfred Bernhard Nobel (1833-1896)
    • Werner Heisenberg - Physikpionier und Entdecker des Zufalls
    • Ernst Mach (1838 bis 1916)

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    Nie fertig, aber schön und informativ: http://www.die-energie.com/index1.html

    NEXUS Magazin: Freie Energie - Die Wunder des Magnetismus

    Leben und Werk von Nikola Tesla: http://www.tesla-info.de/

    Artikel zu Viktor Schauberger bei: http://www.urquellwasser.eu/forschung/wass…or-schauberger/ + http://www.tattva-viveka.de/victor/subnavviktor.htm

    [Blockierte Grafik: http://www.tattva-viveka.de/victor/zeichn02.jpg]
    Bild: tattva viveka, Zeichnung von V. Schauberger

    Wie sieht ein natürlicher zeitlich ablaufende tagesablauf bei menschen, in der natur?

    Würde vereinfacht sagen: Aufwachen mit den ersten Vögeln, zur Ruhe kommen bei Sonnenuntergang.
    Sowas richtet sich aber auch "in der Natur" ganz nach dem Biorhytmus (der "inneren Uhr") des einzelnen Menschen.

    Siehe auch (nicht zu verwechseln mit "Biorhytmus"):
    http://de.wikipedia.org/wiki/Chronobiologie
    http://de.wikipedia.org/wiki/Chronotyp
    http://de.wikipedia.org/wiki/Zirkadiane_Rhythmik

    Bkid:

    Um es zu präzisieren: Die deutsche Sprache unterscheidet zwischen "Volk" (das "einfache Volk", das "gemeine* Volk") als Abgrenzung
    zur herrschenden "Elite" und dem "Staatsvolk" (= Summe der Staatsbürger, wobei die Herkunft/der Status des Einzelnen keine Rolle spielt).

    *"Gemein" hier nicht im Sinne von "fies", sondern von "gemeinsam" ("etwas gemein haben" = eine Eigenschaft/hier: Status teilen)

    slawisch pulk, protogermanisch fulka = "die Kriegsschar" = "voll, viele"

    [Blockierte Grafik: http://upload.wikimedia.org/wikipedia/comm…nsammlung-1.jpg]

    Lucius Annaeus Seneca:
    De brevitate vitae 14/15

    "Nur die allein leben in Muße, die ihre Zeit der Weisheit widmen: Sie allein leben. Sie hüten nämlich nicht nur ihre eigene Lebenszeit gut, sie fügen ihr auch noch jede Zeitepoche hinzu. Alle Jahre, die vor ihnen gelebt wurden, haben sie für sich gewonnen. Wenn wir nicht ganz und gar undankbar sind, dann sind doch all die berühmten Schöpfer des ehrwürdigen Gedankenguts für uns geboren, haben uns den Weg zum rechten Leben gebahnt. Zum Edelsten und Schönsten, das durch die Mühe anderer aus der Finsternis ans Licht gebracht wurde, werden wir hingeführt. Kein Zeitalter ist uns verschlossen, zu allen haben wir Zutritt, und wenn wir hochgemut die Schranken menschlicher Schwäche überschreiten wollen, dann tut sich ein großer Zeitraum auf, den wir durchwandern können. Wir dürfen disputieren mit Sokrates, zweifeln mit Karneades, Ruhe finden mit Epikur, die menschliche Natur überwinden mit den Stoikern, mit den Kynikern sie hinter uns lassen.

    Da die Natur es uns gestattet, als Zeitgenosse in jeder Epoche einzutreten, warum sollten wir uns da nicht von unserer kurzlebigen Augenblicksexistenz weg und mit ganzer Seele dem zuwenden, was unermesslich, was ewig ist, was uns mit Besseren in Verbindung bringt? [...] Nur die widmen sich, so meinen wir, den rechten Verpflichtungen, die sozusagen täglich mit Zenon, mit Pythagoras, Demokrit und den übrigen Größen der Wissenschaft, wie Aristoteles und Theophrast, möglichst vertrauten Umgang haben wollen. Jeder von ihnen hat Zeit, jeder wird den, der zu ihm kommt, empfangen und ihn glücklicher und in noch engerer Freundschaft entlassen. Keiner wird einen mit leeren Händen von sich weggehen lassen. Bei Tag und bei Nacht kann jeder Mensch bei ihnen Zutritt finden.

    Von ihnen wird dich niemand zwingen zu sterben, aber jeder wird es dich lehren. Keiner von ihnen wird dich deine Jahre kosten, nein, sie geben dir noch ihre hinzu. Keiner von ihnen wird dich in ein gefährliches Gespräch verwickeln, keine Freundschaft wird dich den Kopf kosten, keinem musst du kostspielige Ehren erweisen. Du wirst von ihnen bekommen, was Du nur willst. An ihnen wird es nicht liegen, wenn du nicht soviel davonträgst, wie du nur fassen kannst. [...] Das Leben des Weisen erstreckt sich also über einen weiten Raum, ihn schließen nicht die gleichen Grenzen ein wie die übrigen Menschen. Er allein ist frei von den Zwängen der menschlichen Natur. Alle Jahrhunderte dienen ihm wie einem Gott. Ist eine Zeit für ihn vergangen, dann hält er sie in der Erinnerung fest. Ist sie gegenwärtig, nutzt er sie. Wird sie kommen, dann nimmt er sie vorweg. Sein Leben wird dadurch lang, dass er alle Zeiten in eine einzige zusammenfasst."

    Übersetzung von Marion Giebel


    Schöne Seite zu Seneca: http://www.dennis-kleine.com/seneca/seneca.html

    Seneca, Übersetzungen: http://www.latein24.de/seneca_uebersetzungen.htm
    Lateinischer Text: http://la.wikisource.org/wiki/De_brevitate_vitae

    Wer nicht so gerne liest, aber sowas wie einen mp3-Player besitzt...
    Hier gibt es Seneca zum Hören: http://librivox.org

    • Trostschrift an Marcia
    • Trostschrift an seine Mutter Helvia
    • Über den Zorn
    • Vom glückseligen Leben
    • Von der Kürze des Lebens

    Das gläserne Tor

    Zwischen Raumwelt und Traumwelt,
    An der Grenze des Wachseins,
    ist das gläserne Tor,
    und zwei Engel mit Lichtern
    stehen gewaltig davor.
    Denn sie wehren und wachen,
    weil das Diesseits zum Jenseits
    einst den Schlüssel verlor.

    Die den Zugang erkunden
    Und die Schwelle erkämpfen,
    die verwandelt das Licht
    dass ihr Schlaf wird zum Wachen
    und ihr Traum wird zum Wirken
    Und zur Gnade die Pflicht
    Wie der Erde sie dienen,
    sind sie Priester im Jenseits
    auf dem Berg ihrer Sicht.

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    Eine Silberstraße übers Meer
    baut der Mond. Da komm ich dir entgegen,
    doch ein kurzes Stück nur, deinetwegen,
    daß du selber findest zu mir her.

    Alle schlafen. Nur wer träumen kann,
    weiß die Erdenschuhe abzustreifen,
    nach des Mondlichtes Strahl zu greifen,
    und den Weg zu finden dann und wann.

    An der Silberstraße deiner Träume
    steh ich oft...Und oft gehst du vorbei,
    blickst mich an, als ob ich fremd dir sei,
    kehrst zurück in unerschlossne Räume.

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    http://www.tagesschau.de/inland/rundfun…vertrag108.html
    Staatsvertrag zwingt zum Löschen von Online-Inhalten
    Warum Sie nicht mehr finden, was Sie suchen

    Was heute irgendwo auf der Welt ins Netz gestellt wird, kann in der Regel bis auf weiteres abgerufen werden. Was einmal veröffentlicht wurde, vergrößert die universelle Bibliothek im Netz. Jeder Mensch mit Internet-Anschluss hat so freien Zugang zu vielfältigen Informationen, zu Entwicklungen aktueller und vergangener Ereignisse überall auf der Welt, in Deutschland oder vor der eigenen Haustür.

    Beschränkung der Öffentlich-Rechtlichen

    Für die öffentlich-rechtlichen Onlineangebote gilt das künftig eingeschränkt. Denn nur ein Bruchteil der Inhalte, die erhalten werden könnten, darf auch im Netz bleiben. So sind dem öffentlich-rechtlichen Rundfunk mit dem 12. Rundfunkänderungsstaatsvertrag enge Grenzen im Internet gesetzt worden. Seit dem 1. Juni 2009 regelt der Vertrag, dass in gebührenfinanzierten Angeboten viele Inhalte verboten sind und die erlaubten nur noch für begrenzte Zeit online bleiben dürfen. Die öffentlich-rechtlichen Anbieter haben bis zum 31. August 2010 Zeit, die Vorgaben des Gesetzes umzusetzen.

    Unterschiedliche Fristen fürs Verweilen im Netz

    Alle tagesschau.de-Inhalte haben spätestens mit dem 1. September 2010 eine "Verweildauer". Das heißt, sie dürfen nur noch für eine bestimmte Frist im Netz bleiben. Bei vielen Inhalten beträgt diese Verweildauer ein Jahr, zum Beispiel bei den meisten Meldungen und dafür ausgewählten einzelnen Tagesschau-Beiträgen. Viele Tagesschau-Sendungen und das Nachtmagazin bleiben als komplette Sendung dagegen nur sieben Tage on demand abrufbar.

    Eine Ausnahme bilden die Tagesschau-Sendungen um 20.00 Uhr und die Tagesthemen. Sie gelten als fortlaufende zeitgeschichtliche Archive und dürfen unbegrenzt angeboten werden. Gleiches gilt für Inhalte von zeitgeschichtlicher und kulturgeschichtlicher Bedeutung. Sie dürfen unbefristet in einem eigens auszuweisenden Archiv online bleiben. Eine weitere spezielle Regel gilt für Inhalte, die sich mit Wahlen befassen. Sie dürfen für die Dauer der Legislaturperiode angeboten werden.

    Die Einzelheiten sind im so genannten Verweildauerkonzept geregelt - einem Teil des Telemedienkonzeptes. Die Erstellung dieser Konzepte schreibt der Rundfunkstaatsvertrag vor.

    Rund 80 Prozent der Inhalte nicht mehr abrufbar

    Während viele Verlage damit beginnen, ihre Archive für die Allgemeinheit zu öffnen, muss tagesschau.de den größten Teil seines mit Gebührenmitteln erstellten Online-Archivs löschen. Betroffen sind ca. 80 Prozent der Inhalte. Zusätzlich problematisch: Auch das Löschen kostet Geld, denn es muss eigens organisiert und programmiert werden. Da die Budgets in den Telemedienkonzepten gedeckelt sind, gehen die Lösch-Kosten zu Lasten neuer Inhalte.

    Zitat

    Verweildauerkonzept:
    Details darüber, wie lange tagesschau.de-Inhalte online bleiben dürfen, sind im Verweildauerkonzept festgelegt. Es ist Teil des Telemedienkonzeptes, das tagesschau.de dem Rundfunkrat des NDR vorgelegt hat. Dieser hat in einem so genannten Dreistufentest geprüft, ob tagesschau.de dem öffentlich-rechtlichen Auftrag entspricht, welchen qualitativen Beitrag das Angebot zum publizistischen Wettbewerb leistet und welcher Aufwand dafür erforderlich ist. Am 25.06.10 hat der NDR-Rundfunkrat das Telemedienkonzept von tagesschau.de gebilligt.


    Hintergründe
    Über das Löschen von Internet-Archiven [ndr]
    Telemedienkonzept für tagesschau.de genehmigt
    Dreistufentest für Fortgeschrittene [ard.de]

    Der zwölfte Rundfunkänderungsstaatsvertrag (pdf)
    Danach: Telemedienkonzept für tagesschau.de (pdf)

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    Das Nachrichtenarchiv der Tagesschau wurde inzwischen geleakt.
    Videos legal sichern kann man mit dem Programm Mediathek.

    Blog-Artikel dazu: http://www.meine-url-ist-laenger-als-deine.de/?p=3513

    Externer Inhalt www.youtube.com
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    Kann sich hier jemand vorstellen, dass alles was bis heute als sogenanter Fakt gilt, gar keiner ist? Ist ein Fakt ein Fakt, weil es irgendwo geschrieben steht? Oder weil die Lehrer uns dies in der Schule so beigebracht haben? Kann sich jemand vorstellen, dass alles was er bis heute glaubte zu wissen, gar nicht wahr ist? Und zwar alles auf dieser Welt! Solange der Mensch seine anerzogene Wahrheit nicht loslässt, wird er auch nichts erkennen. Wenn er nicht in der Lage ist, sein "Wissen" zu hinterfragen, dann wird er nie erfahren, was wahr und was unwahr ist. Nur weil die grosse Masse eine Meinung hat, von mir aus auch belegt (was auch immer da belegt wird), heisst das nicht, dass dies so sein muss! Schon mal darüber nachgedacht? Was wenn alles und ich meine alles gar nicht so ist wie schon immer geglaubt?


    Sowas nennt sich "blinder Fleck" und ist das Ermüdende an einer solchen "Unterhaltung".
    » http://www.stangl-taller.at/ARBEITSBLAETTER/KOMMUNIKATION/Joharifenster

    Zitat

    Zeit ist das, was man an der Uhr abliest.
    Albert Einstein

    Zitat

    Wenn man zwei Stunden lang mit einem Mädchen zusammensitzt, meint man, es wäre eine Minute.
    Sitzt man jedoch eine Minute auf einem heißen Ofen, meint man, es wären zwei Stunden. Das ist Relativität.
    Albert Einstein

    Zitat

    Es ist nicht zu wenig Zeit, die wir haben, sondern es ist zu viel Zeit, die wir nicht nutzen.
    Lucius Annaeus Seneca

    Zitat

    Alles Vergängliche ist nur ein Gleichnis.
    Johann Wolfgang von Goethe

    Zitat

    "Jemand hat mir mal gesagt, die Zeit würde uns wie ein Raubtier ein Leben lang verfolgen. Ich möchte viel lieber glauben, dass die Zeit unser Gefährte ist, der uns auf unserer Reise begleitet und uns daran erinnert, jeden Moment zu genießen, denn er wird nicht wiederkommen. Was wir hinterlassen ist nicht so wichtig wie die Art, wie wir gelebt haben. Denn letztlich [...] sind wir alle nur sterblich."
    Jean-Luc Picard


    Und ein Buchtipp: Und immer wieder die Zeit von Alan Lightman,
    Org.: Einstein's Dreams, Roman, Übersetzung von Friedrich Griese
    ISBN: 978-3-426-19599-4, Inhaltsangabe bei http://www.lovelybooks.de/autor/Alan-Lig…it-143873310-w/

    [Blockierte Grafik: http://cover.lovelybooks.de.s3.amazonaws.com/9783453092419_hi.jpg]

    Und genau deshalb, Jo, finde auch ich es wichtig und wertvoll, sich damit zu befassen - z.B. um erkennen zu können, wenn jemand in die rhetorische Trickkiste greift. Bei Politikern, Verkäufern und "Managern" ist das oft offensichtlich, an anderer Stelle und/oder im "kleinen Kreis" bemerkt man es vielleicht erst nicht. Man sollte auch unbedingt deutlich zwischen "Gebrauchsrhetorik" und "Sprechwissenschaft" unterscheiden.

    Sicher gibt es Menschen, denen es sehr unangenehm ist, vor Menschen zu sprechen, in Anbetracht der (neuen) Ziele des AZW-Forums ist es aber möglicherweise für den einen oder die andere hier hilfreich, sich z.B. in der freien Rede zu üben, um Inhalte, Ideen und Forderungen zu transportieren.

    Zitat

    http://www.dgss.de/

    [font='Arial,Helvetica'][size=10]Mündliche Kommunikation ist der Schlüssel zu guten menschlichen Beziehungen im Privatleben sowie im Bildungs- und Wirtschaftssektor. Die besten Produkte, gut gemeinte pädagogische Absichten und selbst Liebe und Freundschaften scheitern, wenn wir aneinander vorbeireden und uns gegenseitig nicht zuhören.
    [/size][/font]

    [font='Arial,Helvetica'][size=10][Blockierte Grafik: http://www.dgss.de/graphics/eck.gif] [/size][/font]
    [font='Arial,Helvetica'][size=10][size=10]Zeichnung: Christian Seiffert[/size][/size][/font]

    Ganz besonders spannend finde ich in diesem Zusammenhang, dass das Wort "Nebra" nicht nur die Stadt an der Unstrut (Bild: Stadtwappen) bezeichnet, sondern auch der Name eines altägyptischen Pharaos der frühdynastischen Zeit (um 2830 v. Chr.) ist - und noch dazu ein Anagramm:

    http://de.wikipedia.org/wiki/Nebra
    http://de.wikipedia.org/wiki/Nebre
    http://en.wikipedia.org/wiki/Raneb

    Neb-Ra = "Herr der Sonne"...

    Noch zwei Bilder vom Horus-Zeichen des Pharao Nebra,
    gefunden in Saqqara, ca. 20 km südlich von Kairo:

    > Insignien auf Steingefässen
    > Beispiele für das Siegel Ranebs/Nebres

    Die Sonnenbarke erkennt auch B. Staufenbiel in seiner Deutung der Scheibe wieder.

    [Blockierte Grafik: http://farm4.static.flickr.com/3106/2807105511_b266f6a9ee.jpg]
    Raneb-Stele, Metropolitan Museum of Art, NY

    [Blockierte Grafik: http://img247.imageshack.us/img247/6636/nebrahortbz0.jpg]
    Bild: Der Fundhort mit Scheibe

    1999 wurde auf dem Mittelberg bei Nebra (Landkreis Weißenfels, Sachsen-Anhalt) die sogenannte "Himmelsscheibe" gefunden. Es ist eine Bronzescheibe (Ø 32 cm) mit folgenden goldenen Auflagen: 32 Sterne, Mondsichel, Vollmond (oder Sonne), Horizontbögen der Sonnenauf- und Untergänge (jeweils 82°). Ihr Alter wird auf ca. 3.600 Jahre geschätzt. Diese Scheibe ist in jedem Fall ein Beleg des damaligen Wissensstands über den Sternhimmel und die kalendarische Bedeutung der Auf- und Untergangspunkte der Sonne.

    Sie ist die weltweit früheste bekannte bildhafte Darstellung des Sternhimmels.
    Ausgestellt wird sie in der Dauerausstellung Landesmuseum für Frühgeschichte in Halle.

    Keine 25 km entfernt vom Fundort der Scheibe liegt die Stadt Goseck (bei Naumburg). Dort hatte man 1991 auf Luftbildern ein "Sonnenobservatorium" entdeckt. Die Anlage ist vermutlich 7.000 Jahre alt - also z.B. nochmal 2.000 Jahre älter als Stonehenge). Sie bestand aus zwei konzentrischen Kreisen aus 1.675 mannshohen Eichen-Palisaden mit 3 Toren, durch die das Licht der auf- und untergehenden Sonne am 21.12. genau zur Kreismitte fiel. So war die Wintersonnenwende exakt zu bestimmen; die Anlage diente ganz sicher als "Kalender" für Termine wie Rituale, Aussaat und Ernte.

    Im vorigen Jahrhundert sind in Europa an die 200 ähnliche, wenn auch bescheidenere und nicht mehr so gut erhaltene Bauten vermessen worden. Ihre Erbauer benutzten eine einheitliche Längeneinheit, die megalithische Elle, und kannten den Satz des Pythagoras.


    Viel umfassendere Infos zur Scheibe, Fundort und Deutungen:

    Beim Förderverein Himmelsscheibe-von-Nebra e.V.:
    http://www.himmelsscheibe-von-nebra.com/v2/blog/?page_id=35
    Und dem Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie Sachsen-Anhalt:
    http://www.lda-lsa.de/himmelsscheibe_von_nebra (tolle Seite!)

    Etwas Interaktives mit allgemeinen Informationen bei Planet Wissen:
    http://www.planet-wissen.de/wissen_interak…heibe_nebra.jsp


    Hier eine interessante, ganz private Hypothese von B. Staufenbiel:
    http://www.himmelsscheibe-online.de/deutsch_main_neu.htm
    (Seite mit der wohl umfangreichsten Linksammlung zum Thema)

    Eine weitere astronomische Interpretation von Dr. Norbert Gasch, AG Raumfahrt und Astronomie e.V.:
    http://www.science-at-home.de/referate/guests/nebra_01.php (sehr ausführlich)

    Die “Dynamische Interpretation” der Himmelsscheibe von Burkard Steinrücken, Sternwarte Recklinghausen:
    http://www.sternwarte-recklinghausen.de/archaeoastro/html/hsvn.html%20(reich bebildert)


    Wer das alles hautnah er-fahren möchte:
    http://www.himmelsscheibe-erleben.de/
    http://www.himmelswege.de/

    http://www.planetarium-hamburg.de/sterne/nebra/
    http://www.kalkriese-varusschlacht.de/varusschlacht-…-von-nebra.html (noch bis 10.04.11)

    [Blockierte Grafik: http://img291.imageshack.us/img291/4155/mi…sscheibeyd4.gif]

    Zitat

    "Viele Jahrtausende herrschte die Meinung, dass sich über die Erde ein Himmelsgewölbe spannt, an das die Sterne geheftet sind. Mythen verschiedener Kulturkreise erzählen davon. Auch die Himmelsscheibe lässt sich als Kuppel denken. Der menschliche Gesichtskreis wird durch die Horizonte begrenzt – die mythische Schwelle, die die Himmelsbarke trägt."

    die_himmelsscheibe_von_nebra/das_universum_der_himmelsscheibe/die_barke