Beiträge von nanabosho

    Zitat von Odessa

    Deutschland existiert nicht mehr, es starb 1945. Nur sein Leichnam wird noch verwertet.

    Na, na, Odessa,
    ist das nicht ein wenig übertrieben? Jedes Land der Erde macht bestimmte Entwicklungen durch. Und wenn einem Altes genommen wird, geschieht das, um Platz zu schaffen für Neues, B e s s e r e s. (Besseres im Sinne von leichter Lebbarem.)
    Und Deutschland ist so lebendig wie wir selbst. Ob Eingewanderte sich hier etwa so ausbreiten, dass sie unsere Werte auflösen, um stattdessen ihre zu errichten, liegt ganz allein an unserem Selbstbewusstsein. So könnten wir gewisse Grenzen zeigen und auch durchaus verlangen, dass, wer hierher kommt, sich auch nach den hier bestehenden Gesetzen richten muss. Dass die derzeitigen Politiker keine brauchbaren Entscheidungen treffen, hängt mir ihrer Korruptheit zusammen. Politiker aber sind so gut wie immer korrupt bis auf wenige Ausnahmen. D. h., wir können nicht auf sie warten, sondern müssen selber anfangen, einige Dinge auf die Reihe zu kriegen.
    Herzliche Grüße,
    nanabosho

    OK, Abraxas,

    ich bin gern bereit, mal etwas darüber zu bringen. Aber da ich zur Zeit gerade wieder an einem neuen Buch schreibe und auch sonst ein paar Termine sich zusammengeschoben haben, wird es vor dem Wochenende vielleicht nichts. Ein wenig Geduld bitte, und da mache ich mal ein ARTABANA-Thema.

    Herzliche Grüße,
    nanabosho

    Ja, Abraxas,
    ich habe nun auch gelesen, was die Frau Hermann da nun geäußert hat. Nun ja, sie ist einfach ins fundamental-christliche Lager übergeschwenkt, das sind Kreise, in denen ich mich auch ganz gut auskenne. Eine voraussehbare Äußerung unter diesen Umständen.
    Natürlich ist ein Teil davon immer Wahrheit, vor allem der, der den Finger darauf legt, was für ein gewaltiges Geschäft da abläuft. Doch mir fällt es schwer, auch das zu verurteilen, denn jeder trachtet heutzutage danach, wo er am besten über die Runden kommt und etwas Einkommen schafft; auch wenn in diesem Fall die Größenordnung zur Kritik herausfordern könnte. Die Stadtkassen sind angeblich auch meistens knapp, und deshalb hoffte Duisburg wahrscheinlich, die Sache mit dem Superevent etwas aufbessern zu können.
    Das die LOVEparade wenig mit LIEBE zu tun hat, ist wohl jedem klar, insofern darf man auch mal kritisch draufhalten. Das eine Menge Alkohol und Drogen im Spiele sind, ist ebenfalls nichts Neues, und auch bei der Wirkung von Techno-Musik, die mich immer an Maschinengewehre erinnert, kann ich mir wenig Erhebendes vorstellen.
    Doch jeder von uns nimmt die Dinge anders wahr, jeder von uns und jeder von denen, die dort dabei waren, hat so ein persönliches Programm, weshalb er hier auf diesem Planeten ist. So hatte das "Unglück" - um es mal so zu nennen, denn aus übergeordneter Sicht gibt es meiner Meinung nach kein wirkliches Unglück - nur für diejenigen tatsächlich Bedeutung, die es erlebt haben bzw. daran gestorben sind. Und es steht auch dem besten Christen kein Urteil darüber zu, was die 19 oder 20 bewogen hat, auf diese Weise aus dem Dasein auf diesem Planeten zu scheiden, während der Rest lieber noch dablieb und nur die heilsame Erschütterung vorzog.
    Ich finde es schade, dass eine Frau von Welt wie Eva Hermann sich dermaßen kurzsichtig macht, aber vielleicht ist es auch für sie nur eine Durchgangsstation. Wie es z. B. mal eine für Bob Dylan war.
    Die Bibel enthält wunderbare Botschaften und ist eines der weisesten Bücher der Welt. Aber sie wird zum Gift, wenn man die einzelnen Abschnitte aus dem Kontext reißt. Was leider die meisten Theologen nur zu gern tun und ihre Nachfolger eben auch. Verurteilungen über bestimmte Menschen oder Menschengruppen auszusprechen, ist wahrscheinlich noch lange Zeit populär, und wenn es medienwirksam geschieht, kann man natürlich auch so seinen Reibach dabei machen.
    KOPP-Verlag hin oder her, die versuchen auch nur zu vermarkten, was sie gerade für eine Sensation halten...
    Herzliche Grüße,
    nanabosho

    Zitat von Abraxas

    Leider wird immer wieder der Schwerpunkt darauf gelegt. Es wird endlos diskutiert wie man am besten Dieses oder Jenes organisiert,
    aber teilweise schon echt vergessen was man eigentlich ursprünglich mal bezwecken wollte.
    In der Medizin ist es schon lange bekannt, dass immer mehr Volkskrankheiten aus oben genannten Ursachen auf den Vormärschen sind.
    Aber es ist nicht unmöglich dies zu ändern.
    Man muss es bloß angehen.

    Nun, Abraxas,
    das Einzige, was wir tun können, ist eben, dass wir selbst darauf achten, was w i r tun, jeder von uns. Je mehr Leute die alten Muster durchbrechen, desto bröckeliger werden diese auch. Ich denke, ich bin da schon seit einigen Jahren ziemlich dran, und meine Schreiberei will ich eben dieser Grundtendenz und -botschaft auch widmen.
    Ich denke, gerade in Deutschland ist man auf einem ziemlich guten Wege, auch wenn es manchmal so aussieht als würden die schlechten Nachrichten überwiegen.
    Sei gegrüßt von
    nanabosho

    Ein sehr guter Beitrag, Abraxas,

    und vielleicht gibt es tatsächlich immer mehr Leute, die merken, was Sache ist. Seitdem ich selbst mal mit einer sogenannten "unheilbaren" Krankheit konfrontiert wurde, bin ich auf dem Weg einer selbstbestimmten Gesundheit ein gutes Stück vorangekommen.
    Ich weiß nicht, ob hier ein Hinweis auf die Solidargemeinschaft passt, der ich angehöre und die eine Alternative zur herkömmlichen Krankenkasse darstellt, auch wenn sie noch um ihre gesetzliche Anerkennung kämpfen muss. Es ist ARTABANA Deutschland e. V., man kann es auch im Internet finden.
    Gut ist, dass es nur kleine Gruppen gibt, so dass eine Verwaltung im Vollsinn nur locker geleistet werden muss. Und es werden nur Leute aufgenommen, die glaubhaft und geradezu fühlbar nachweisen können, dass sie ihre Gesundheit in die eigene Verantwortung nehmen.
    Ich selbst bin innerhalb der letzten fünfzehn Jahre nur noch gelegentlich beim Zahnarzt gewesen, und das auch nur wegen einiger Reparaturen alter Füllungen, also nicht wegen neuer Kariesfälle. Mein Rheuma ist irgendwann von mir abgefallen, und sollte ich wirklich noch einmal Probleme bekommen, kuriere ich mich meistens selbst, indem ich in mich hineinfühle und herauszufinden versuche, was mir gut tut.
    Auf diese Weise ist meine Frau auch von der Multiplen Sklerose los gekommen.
    Fast alles, was Ärzte über Multiple Sklerose, Krebs, AIDS, Rheuma, Gicht o.ä. behaupten, erfüllt fast den Tatbestand von Lügen. Wobei ich einräume, dass es einige wenige immer gibt, die tatsächlich heilen möchten, die so etwas wie eine Berufung fühlen. Aber die sind meistens auch offen für Naturheilmaßnahmen.
    Die Macht der Pharmakonzerne ist größer als die der Öl-Multis, aber je mehr Menschen ihre eigene Verantwortung erkennen, desto geringer wird sie...
    Es grüßt herzlich
    nanabosho

    Zitat von Illuminatus

    Was müsste man darin z.B. ändern?


    Der KKK kommt nicht von ungefähr, sondern leitet sich größtenteils aus der Heiligen Schrift ab, die - so wie sie ist - für den Laien kaum richtig interpretierbar ist. Wer mit der Bibel nichts anfangen kann, ist kein Christ. Wer kein katholischer Christ ist, dem kann der Katechismus egal sein. Und im Katechismus stehen ganz sicher nicht schlimmere Dinge, als man sie auch in der Bibel selbst finden kann. Heutige Christen fangen ja auch nicht an, irgendwelche Völker niederzumetzeln, nur weil JHVH das mal irgendwo gesagt hat. Ausnahmen bestätigen die Regel.
    Was müsste man denn am Weltkatechismus z.B. ändern? Wir wollen ja immer konstruktiv bleiben.

    OK, Illuminatus,

    das ist für mich durchaus ein noch immer interessantes Thema, weil ich zwar nicht als Katholik, sondern als Altlutheraner aufgewachsen bin, was - so seltsam es klingen mag - in mehr als einer Hinsicht auf dasselbe herauskommt.
    Ich wollte mein Leben lang wahrlich allen Autoritäten gerecht werden, die mir sagten, ich müsse so oder so leben und von denen ich meinte, sie wüssten es am besten (Pfarrer, Katechismus, Bibel, andere Christen, bei Katholiken käme da der Papst noch konkret hinzu). Bis mein Leben dermaßen in die Krise geriet, dass ich nur die Wahl hätte, meine Weltbilder zu ändern oder mir den Strick zu nehmen. (Soviel nur am Rande, es gehört nur bedingt hierher. Denn der Krise bin ich jetzt sehr dankbar.)
    Solange Gott für mich eine Macht von Außen ist, die mit Hilfe seiner Vertreter und angeblich "Wissenden" mein Leben zu bestimmen versucht, bin ich nicht besser dran als ein Kind, das vollständig von seinen Eltern abhängt und auf sie hören muss. Nun bringt es das Leben mit sich, dass Kinder wachsen. Was in religiöser Übertragung hieße, dass auch "Gottes Kinder" die Eigenschaft haben zu wachsen. Bis sie ihrem Vater gewissermaßen Auge in Auge - ja, Du liest richtig: nämlich gleichwertig - gegenüber stehen.
    Deshalb erübrigen sich spätestens ab diesem Augenblick die bisherigen "Schulbücher" und sonstigen Aktionsleitbilder, denn mein Leben wird von nun an von zwei Größen bestimmt, die sich - ich traue mir kaum, sie zu nennen - am einfachsten mit den Worten LIEBE und FREIHEIT bezeichnen lassen. Beides aber sind nicht Denkmodelle, sondern EMPFINDUNGEN, die sich wiederum in LEBENSTATSACHEN ausdrücken. Und von nun an ERSCHAFFE ich mir die Welt, die ich sehen möchte. Wie mein VATER, den ich auch als SCHÖPFER erkannt habe.
    Das wirft alle Moralgesetze um. Sie sind menschliche Konstrukte, meistens von Leuten erfunden, die ihre Chance erkannt haben, mit ihrer Hilfe zu herrschen.
    Eine frei und erfüllt gelebte Sexualität führt beim Einzelnen zu einem Selbstbewusstsein, dass ihn möglicherweise davon abhält, weiterhin regelmäßig den Beichtstuhl aufzusuchen, weil sich das Empfinden von Schuld verliert und einem Empfinden von Freude und Kraft weicht. Priester, die ihre Sexualität ohne Verbote leben dürften, würden mit hoher Wahrscheinlichkeit ihren Vorgesetzten (z. B. den Bischöfen) weniger gehorchen wollen. Man hat sie nicht mehr "in der Hand". Es hat seinen Grund, dass es der Kirche sehr wichtig ist, Sexualität mit Schuldgefühlen zu verbinden, wenn sie mal nicht in vorher abgesteckten Bahnen verläuft. Wenn Priester von vornherein ein gutes Gewissen hätten, wenn sie sich Frauen zuwendeten, könnte der Fluss ihrer Urkraft - sprich: Sexualität - wunderbar und ohne auch nur die leiseste Versuchung zum Missbrauch fließen. Erst wenn man Sexualität wirklich gelebt hat, kann man sie loslassen und darüber hinaus gehen. Solange ein "Weltkatechismus" nicht dazu ermutigen kann, ist nicht das Geringste gewonnen.
    Und das Zölibat - einstmals erfunden, um zu verhindern, dass die Kirche Land verliert (Grundeigentumsvererbung nach Nachkommen u.ä.) - ist natürlich der Gipfel, das Übel schlechthin, das gehört abgeschafft und zwar sofort und auf der Stelle.
    Was tut man aber stattdessen? Man droht höhere Strafen an. Das ist die Taktik eines jeden Diktators der Welt.
    Herzliche Grüße,
    nanabosho

    Zitat von Illuminatus

    Wahrscheinlich gehen nach spätestens 3 Tagen 95% der Leute mangels Skandal wieder gelangweilt nach hause. Ist halt für die meisten zu trockener Stoff. Man kann ja ins "Geheimarchiv", man braucht nur einen guten Grund dafür und muss das dann ordnungsgemäß beantragen. Die wirklich geheimen Akten - so es sie gibt - lägen sowieso nicht "offen" im Archiv herum.

    Holla, Illuminatus,

    mal abgesehen davon, dass ich nichts Anderes mit meinen Worten sagen wollte als ich eben sagte, möchte ich Deinen zitierten Zeilen lieber widersprechen. Es ist anzunehmen, dass in unserem Land - womit ich ganz Deutschland meine - noch eine beträchtliche Anzahl von Katholiken lebt, die nach bestem Gewissen versuchen, den allgemeinen Glaubensvorgaben, die größtenteils aus Rom kommen, zu folgen. Und die regelmäßig an einigen Maßstäben scheitern, die die Kirche schon seit jeher gesetzt hat. Weshalb sie auch regelmäßig und dauernd ein schlechtes oder nicht ganz so gutes Gewissen "vor sich her schieben". Und die unbedingte Notwendigkeit der Beichtstühle und der geübten Beichtpraxis somit beweisen und erhalten.
    Obwohl das dieselben Leute sind, die durch die Öffentlichmachung der Missbrauchsfälle am meisten - ehrlich! - erschüttert sind, brächte eine Totalrevision der katholischen Sexualmoral gerade für sie die größte Befreiung. Deswegen wird sie das nicht kalt lassen, niemals. Und wenn sie noch so viel Angst vor der Freiheit haben!
    Meiner Ansicht nach geht es den Medien vielleicht um den Skandal, aber für die Betroffenen steht mehr auf dem Spiel. Weit mehr! Und die Medien könnten hier einer Entwicklung den Weg bereiten, die längst überfällig ist...
    Ohne die scheinbaren Skandale wäre weiterhin alles nur unterdrückt worden, hätte man weiter alles verschwiegen und vertuscht. Und selbst jetzt fürchtet die Kirche vehement, dass das Übel a n d e r W u r z e l gepackt wird und lenkt die Aufmerksamkeit auf einige Äste, die eventuell verschnitten werden könnten und die ihr entbehrlich scheinen.
    Deshalb ist der Katholische Katechismus auch kein Extra-Thema oder sollte es sein, sondern er bildet zu einem großen Teil die W u r z e l des ein wenig morsch gewordenen Baumes...
    Mit Verlaub und herzlich grüßend,
    nanabosho

    Das ungefähr habe ich gemeint.

    Oho, Abraxas,
    viel Text, viel Information vorab, so dass es kaum möglich ist, eine "Antwort" im vollen Sinne des Wortes loszulassen.
    Ich würde hier höchstens noch hinzufügen, dass das Funktionieren unserer Gesellschaft zum größten Teil auf Energievampirismus beruht, auch wenn er zum Teil ziemlich subtil angesetzt wird. So gibt es Werbemethoden, die einen wahrlich nerven und die dennoch gang und gäbe sind. Beispielsweise die Unmengen Papier, die man aus dem Briefkasten holt und die Aufmerksamkeit auf sich zu lenken versuchen, ohne dass man je wirklich etwas davon hat.
    Andererseits gibt es auch - ebenfalls in der Werbung - erhebende, geradezu energiespendende Wege und Methoden, die jedoch weniger verbreitet sind. Man prüfe sich selbst mal und das eigene Empfinden, wenn man sich gerade unterschiedliche Werbespots im Fernsehen "reinzieht".
    Die zum großen Teil künstlichen Farben auf unzähligen Produktetiketten können ebenfalls Energie rauben. Nach einem erschöpfenden Einkaufstag kann man sich aber duschen, da ist es praktisch schon aufgelöst, und man fühlt sich besser.
    Der Grad und das Ausmaß ist aber je nach Person sehr unterschiedlich. Wenn ich ein gesundes Selbstbewusstsein habe, gibt es wenige Wesen oder Komponenten, die mir wirklich viel Energie rauben könnten. Das ist sozusagen der Knoblauch, der die Vampire abhält.
    Die gesamte Struktur, mit der unsere Gesellschaft derzeit noch organisiert ist, raubt vielen von uns Energie. Das lässt sich z. Zt. noch kaum vermeiden. Wir können es aber, je mehr wir tatsächliche Freiheit auszuhalten lernen.
    Soviel einstweilen.
    Herzliche Grüße,
    nanabosho

    Zitat von Abraxas

    Die Bücher die du schreibst, sollten eine gewisse Qualität enthalten.

    Danke, Abraxas,

    das ermutigt mich noch mehr. Obwohl ich keineswegs Fachbücher verfasse. Und - ich wollte es nicht so aufdringlich machen, aber durch den Zusammenhang mit der in meinem Profil auffindbaren Internetseite könnte es jeder leicht entdecken - die Geschichte "Runenzauber" ist von mir selbst, wobei sie auf einer wahren Begebenheit beruht. Entnommen aus dem achten Buch, das ich bereits "ins Rennen" geschickt habe. Und mit dem ich auf Anhieb einen wieder beträchtlich wachsenden Erfolg verbuchen konnte. Offensichtlich kennt sign es schon: die GESCHICHTEN AUS DER JAKOBSMUSCHEL, die jedoch nur den 1. Teil eines größer angelegten Rahmenromans darstellen.
    Auf meiner Webseite finden sich noch mehr Lese- und Stilproben. Das Buch selbst ist bereits im Barsortiment erhältlich, und da ich bereits auf eine gewisse Lesergemeinde zurückgreifen kann, habe ich es gewagt, mit wenig Mitteln einen eigenen Verlag zu gründen. Der allerdings bis zur Herausgabe weiterer Titel wachsen muss. Ohne das Erlebnis, mehr und mehr richtig b e g e i s t e r t e Leser zu haben, wäre ich den Weg des Schriftstellers niemals weiter gegangen, da hätte ich zu sehr an mir gezweifelt.... Aber dieses Erlebnis wurde und wird immer häufiger. Weshalb ich mir nun ziemlich sicher bin, dass es gut ist, was ich schreibe.
    Also nochmals danke,
    nanabosho

    Danke für die Begrüßung, ABRAXAS,

    ich werde mein Bestes tun, je nachdem. Obwohl ich z. Zt. nicht gerade an "Unbeachtung" leide und vielleicht immer weniger Zeit für derartige Spielereien habe (die ich dennoch gerne mache). Bin auch immer ein wenig misstrauisch, was die eigenen Daten im Internet betrifft, aber da ich einsehe, dass ich ohnehin ein bisschen mehr Öffentlichkeit brauche, wenn ich vorwärts kommen will, bin ich auch hier nicht ganz so "furchtsam" gewesen bezüglich des Profils.
    Nur auf ein Foto verzichte ich erst mal, wegen der Damen...

    Bis auf weiteres,
    nanabosho

    Oho, nette nachbarin,

    Du wirkst tatsächlich außerordentlich nett. Ich habe gezogen: Das für dich Wichtige kommt zu Dir! Erlebe ich z. Zt. ohnehin.
    Als Neuling freue ich mich, dass dieses Forum auch Humoriges und eben "Nettes" hat. Einige der Diskussionen, die ich hier teilweise zu lesen bekam, ließen in mir schon die Frage aufsteigen, ob ich nicht doch wieder mal einem Missgriff anheimgefallen bin.
    Aber ich weiß schon: Vor allem Männer fühlen sich oft mehr leben, wenn es um h a r t e Auseinandersetzungen geht.

    Ein schöne Woche wünscht Dir
    nanabosho

    Erst jetzt fand ich Deine ausführliche Äußerung, sign. Sei herzlich bedankt dafür; ich freue mich sowieso, dass dieses Beispiel hier mit Interese betrachtet wurde.
    Herzliche Grüße,
    nanabosho

    Hallo, Freunde,
    Eure Schlammschlachten befremden mich ein wenig. Wie will man denn von Anderen Weisheit verlangen, wenn man selbst auch kaum etwas Anderes drauf hat als sie in Schubläden zu stecken. Wenn allein das Etikett "Jule", "Muslim", "Freimaurer" usw. entscheidet, ob mir jemand sympathisch oder unsympathisch ist?
    Solange wir selbst nur die Oberfläche sehen (wollen), ist unsere Sicht der Dinge nicht besser als die derer, die wir verurteilen.
    Möchte ich mal vorsichtig zu bedenken geben.
    Viele Grüße,
    nanabosho

    Da ich hier einige interessante Sachen lesen durfte, Freunde,

    hätte mich manches nun noch interessiert. Was nützt es uns, wenn wir wissen, wie die Vergangenheit (wirklich?) abgelaufen ist? Was könnte es dem Einzelnen oder dem Land bringen? Und wenn wir jetzt aufdecken, dass alle Medien damals durchweg gelogen haben und alles anders abgelaufen ist, was verändert sich dadurch?
    Würde eine solche "Neuaufrollung" der Geschichte dem Frieden dienen oder einem neuen Krieg? Ist es wichtig, im Nachhinein national zu rechtfertigen, was geschehen ist? Für wen und warum? - Man bedenke den geflügelten Spurch: "Wer sich verteidigt, klagt sich an."
    Kommt es darauf an, plötzlich etwa zu sagen: Die Deutschen waren die Guten, die Anderen waren die Bösen?
    Ich halte solche Schachbrettspielchen für lächerlich, denn sie fördern gar nichts, schon mal überhaupt keine Zukunft.
    Um überhaupt Zukunft zu haben, sollten wir uns darauf besinnen, inwieweit es möglich ist, zumindest größere Teile der menschlichen Gesellschaft so zu strukturieren, dass weniger Frust- und Wutpotential die Nationen, Rassen, Religionen gegeneinander hetzt.
    Was gewesen ist, ist gewesen; und dazu kommt, dass alles einen bestimmten Sinn erfüllte im Zuge einer Entwicklung des Einzelnen und der agierenden Gesellschaften. Mit "wäre, hätte, könnte" ist noch nie etwas erreicht worden.
    Mir persönlich ist es ziemlich gleichgültig, wer am II. Weltkrieg "schuld" war. Und wenn ich zu jemandem sage, dass ich Deutscher bin, fühle ich mich keinesfalls schlecht oder schuldig etwa wegen der von manchen in der Welt als übel empfundenen Geschichte. Was haben die Amis alles verzapft beispielsweise, wenn man die Geschichte der Südstaatensklaverei und der Beinahe-Vernichtung der indianischen Völker bedenkt? Trotzdem tragen sie ihren Kopf hoch und niemand verlangt, dass sie in Sack und Asche gehen sollten.
    Ich denke, auch wir könnten spätestens in diesem Jahrtausend die alten Zöpfe loslassen und vergessen....
    Seid gegrüßt von
    nanabosho

    Zitat von Deadpool


    Wenn wir "nur" deutsche Worte haben wollen, müssten wir nicht nur den englischen Einfluss sondern jeden anderen Einfluss aus anderen Sprachen genauso streichen.


    Nun, Meister Totteich,

    wir müssen ja nicht gerade ins andere Extrem fallen. Ich denke, es geht nur darum, die Möglichkeiten einer reichen deutschen Sprache zu erhalten. Man kann heute in ein Kaufhaus gehen und in der Konfektionsabteilung auf ein Schild stoßen, auf dem steht:
    Cardigan mit Zip.
    Was soll dieser Unfug? Gut, auch jede alte Frau kann erkennen, dass es sich um Strickjacken handelt, aber man stelle sich mal ein Kaufhaus in England vor, in dem ein Schild stünde mit dem Worten "Strickjacke with Reißverschluss".
    Die Werbung macht unsere eigene Sprache zum großen Teil lächerlich, und die meisten unserer fernsehverwöhnten Oberflächendenker machen mit.
    Selbst wenn man die Computersprache noch ausklammert, bleibt tausendfacher Unfug übrig. Warum kann man nicht weiterhin "Pauschale" sagen statt "Flatrate"?
    Ich kann gut Englisch und spreche diese Sprache gern, aber Denglisch kommt mir beinahe widernatürlich vor...
    Auch ich wäre dafür, dass Deutsch als Amtssprache nicht nur im Grundgesetz verankert, sondern auch anständig an den Schulen gelehrt wird.
    Sei gegrüßt von
    nanabosho

    Ich weiß es eigentlich nicht.
    Vermute jedoch, dass es darum geht, den Bürgern etwas vorzumachen. Es entsteht ein Scheinkreislauf, der suggerieren soll, dass es um konkrete Werte geht. Die konkreten Werte sind jedoch nicht da, weder beim Staat, noch bei den Banken. Sie werden von den Bürgern geschaffen oder sagen wir, zumindest von vielen von ihnen. Durch den Schein des Geldes und dessen Kreislaufs ist es dem Staat bzw. dessen Dienern und Lenkern möglich, immer auch wieder die Berechtigung von Steuern zu postulieren und somit einen Teil der Werte den Schöpfern gewissermaßen wieder zu entwenden.
    Kürzer ausgedrückt: Der derzeitige "demokratische" Staat ist ein subtil angelegtes System vieler Drohnen, deren Weiterexistenz darauf beruht, die Arbeitsbienen in Atem - d. h. im "Hamsterrad" - zu (er)halten. Dazu sind viele Schein- und Schattenspiele nötig - nebst vielen BILD-Zeitungs-Schlagzeilen, und die Schuldengeschichte ist eines dieser Spiele.
    Wohl gibt es das, was man als wirtschaftlichen Kreislauf bezeichnen könnte, aber die tatsächlich fließende Energie wird von vielen Vampiren abgezapft. Und die meisten derjenigen, die das Ganze mitansehen, ohne es zu durchschauen, glauben auch, dass alles gut und rechtens ist.
    Deswegen kann ein Staat auch keine Bank einfach "absaufen" lassen, erst recht nicht mehrere. Er würde seine eigene Existenz gefährden.
    (Es ist doch seltsam, dass für so viele z. T. soziale "Kleinigkeiten" kein Geld da ist, aber plötzlich viele Milliarden "zur Verfügung gestellt" werden, sobald in Griechenland oder anderswo einige Banken ins Schlingern kommen. )
    Genau das - also der Untergang der Banken - allerdings wäre nötig, um eine Gesellschaft wie die heutige neu zu strukturieren.

    Nun ja, Freunde,

    obwohl ich ungern Fleisch esse, muss ich doch sagen, dass es für einige Völkerschaften auf dieser Welt sehr hart wäre, wollte man von ihnen verlangen, dass sie sich vegetarisch ernähren. Und da denke ich recht wenig an Indianer, sondern vor allem an die Nordlandbewohner, die traditionell von der Jagd leben, weil da eben so gut wie nichts wächst. Die Tundravölker im Norden Asiens (Sibirien und vorgelagerte Inseln) erlegen beispielsweise Rentiere, und die nahrhafteste Delikatesse ist deren rohes Blut.
    Das muss man gelten lassen, es sind Naturvölker. Im Blut eines frisch erlegten wild lebenden Tieres sind unwahrscheinlich viele Vitamine.
    Sonst ist mir durchaus klar, dass das Fleisch von Tieren praktisch "Dritthand"-Nahrung ist, da diese, wenn sie nicht andere Tiere fressen, Pflanzen aufnehmen und die Pflanzen das Licht. Will sagen: Direkt-Lichtnahrung wäre Nahrung aus erster Hand, aber dazu sind noch wenige von uns fähig. Abgesehen davon, dass wir es lieben, den Geschmackssinn zu spüren...
    Einen schönen Sonntag wünscht
    nanabosho

    Zitat von herrmann

    Die Frage ist nicht:
    Was ist Geld sondern: Warum hat der Staat Schulden wenn er die Hoheit über das Geld hat?

    Das ist mir schon klar, Herrmann Sucher,
    aber ich habe auf einen bestimmten Beitrag antworten wollen. Das ist wahrscheinlich nicht nachvollziehbar rübergekommen, und es hängt noch ein wenig damit zusammen, dass ich noch lernen muss, mich hier zurechtzufinden. Dieses Forum ist anders als andere.
    Sei gegrüßt von
    nanabosho