Beiträge von Odessa

    Wenn man Bewohner von Slums und Entwicklungsländern nach Deutschland übersiedelt, dann wird sich dieses Land in ein Slum u. Entwicklungsland verwandeln. Da helfen weder Bildungskarten noch Kinderkrippen noch Ganztagesschulen. Wenn das Potential bei diesen Menschen fehlt, kann man es nicht nachträglich in sie hineinpflanzen.
    Aber diese Fakten zu nennen ist politisch unerwünscht. Weil es heißen würde, dass das ganze Linke und 68-er Weltbild verkehrt ist. Die Wirklichkeit ist der Beweis für die Falschheit des Konstruktivismus und der kritischen Theorie. Das sind Ideen welche Linksintellektuelle in ihrem narzistischen Größenwahn entworfen haben, dass sie nämlich die Welt und den Menschen wie Knetgummi nach ihren Vorstellungen formen könnten, dass alle Menschen aus der gleichen Knete sind und man mit Geld und Bildung aus jedem Slumkind einen Einstein machen kann.
    Und jeder Linke kann "gott" spielen indem er die Menschen so formt und erzieht und konditioniert wie er sie haben möchte.

    Aber dieses Weltbild ist falsch![hr]
    Es gibt noch keine Alternativen, man hat darauf verzichtet welche zu entwickeln. Wenn es Alternativen zum jetzigen System gäbe, wäre es viel leichter die Menschen zum Widerstand zu motivieren. Aber sie sehen die Alternative nicht.
    Ich habe selbstverständlich diese Dinge durchdacht und alternative Konzepte für Gesellschaft und Wirtschaft entwickelt, nur will die niemand wissen. Die werden abgelehnt.

    Ein kurzer Artikel (Auszug aus seinem Buch) von T.Sarrazin.


    Im Deutschland des Jahres 2017 war die Politik eigentlich ganz zufrieden mit sich selbst. Die Wirtschaft wuchs zwar nur langsam, aber sie wuchs immerhin. Seit Herbst 2017 führte Angela Merkel eine schwarz-grüne Bundesregierung.

    Die Koalitionsvereinbarung kündigte eine Gesetzesinitiative an, mit der die Unterstützung von Xenophobie und Islamophobie unter Strafe gestellt werden sollte. Jürgen Trittin hatte im Wahlkampf für Wirbel gesorgt mit seiner Aussage: „50 Prozent Araber sind mir lieber als fünf Prozent Rechtsradikale.“

    Gegen heftigen Widerstand der Union waren die Deutschkurse als Voraussetzung für die Einreise von Familienangehörigen abgeschafft worden. In den Koalitionsverhandlungen hatten die Grünen ein wissenschaftliches Gutachten von Professor Gideon Botsch vom Moses Mendelssohn Zentrum an der Universität Potsdam vorgelegt [Anm. d. Red.: In einer Studie vom Januar 2010 hatte Gideon Botsch Äußerungen von Thilo Sarrazin als „eindeutig rassistisch“ eingestuft].Darin wurde belegt, dass es Ausdruck einer latent faschistoiden Gesinnung mit rassistischen Anklängen sei, wenn Deutsche einen Vorrang der deutschen Sprache forderten.

    Die neue Ministerin für Familie und Migration – eine junge Frau vom linken Flügel der nordrhein-westfälischen CDU – machte deutlich: Unter den Aspekten der weltweiten Überbevölkerung, des Umweltschutzes wie auch der fragwürdigen deutschen Vergangenheit leiste Deutschland mit seinen niedrigen Geburtenraten eigentlich einen positiven Beitrag zur Zukunft der Menschheit. Fallende Bevölkerungszahlen schafften nämlich Platz.

    In der öffentlichen Debatte legte schließlich Patrick Bahners, Feuilletonchef der FAZ, das entscheidende Gewicht in die Waagschale. In einem hochintelligenten Artikel, den keiner verstand, wies er zwingend nach: Erst die kulturelle Selbstaufgabe des deutschen Bürgertums sei der Beleg dafür, dass es seine Liberalität wirklich ernst nehme. Er wiederholte zudem seine bereits 2010 gefallene Äußerung, dass „sich die Islamkritik tatsächlich mit dem Antisemitismus der Gebildeten im deutschen Kaiserreich vergleichen“ lasse. Das saß, in diese Ecke wollte keiner gestellt werden.

    Bereits von 2015 an hatte sich die jährliche Immigration deutlich erhöht; etwa die Hälfte der Immigranten kam im Rahmen des Familiennachzugs, bei der anderen Hälfte handelte es sich überwiegend um Wohlstandsflüchtlinge aus Afrika sowie Nah- und Mittelost.

    Das Bruttosozialprodukt hatte um das Jahr 2020 sein Wachstum eingestellt. Auf der anderen Seite wuchsen die Rentenausgaben und die Kosten für die Sozialtransfers weiter, weil die Zahl der Empfänger unaufhörlich stieg. Da die Mehrwertsteuer bereits bei 25 Prozent lag, blieb nur die Erhöhung der Einkommensteuer.

    Von 2040 an orientierte sich ein stetig wachsender Teil der wohlhabenden Privatleute ins Ausland und wechselte den Wohnsitz unter Mitnahme des Privatvermögens.

    Unbemerkt hatte sich währenddessen ein Wandel in der Wählerschaft vollzogen. Wie Allensbach anlässlich der Bundestagswahl 2045 ermittelte, hatten bereits 30 Prozent der Erstwähler einen muslimischen Hintergrund. Aber bereits seit 2030 hatte es in einer wachsenden Zahl von Großstädten muslimische Bevölkerungsmehrheiten gegeben, und 2050 hatte mehr als die Hälfte der Oberbürgermeister einen türkischen, arabischen oder afrikanischen Migrationshintergrund. Das prägte die Kommunalpolitik.

    Im Jahre 2045 hatte es erneut einen Brand in der Herzogin-Anna-Amalia-Bibliothek in Weimar gegeben. Der Oberbürgermeister, ein nachdenklicher, tiefreligiöser Mann mit arabischem Migrationshintergrund, machte sich die Sache nicht leicht. Am Ende aber trat er vor die Presse und verkündete, das Vorrecht auf dieser Welt gebühre den Lebenden und nicht den Toten. Die knappen Städtebauförderungsmittel seien daher in der Gestaltung des Vorplatzes für die neue Moschee besser angelegt.

    In den folgenden Jahrzehnten setzte der Verfall von Kirchen, Schlössern und Museen ein. Die Deutschen, die sie hätten besuchen können, wurden immer älter, und es waren auch immer weniger. Gegen große Widerstände legte die Bundesregierung 2080 ein Sonderprogramm zur Rettung des deutschen Kulturerbes auf. Die Mehrheit war knapp, denn dafür musste eine Rentenerhöhung aufgeschoben werden. Mit bebender Stimme rief eine Vertreterin der „Grauen Panther“ in den Plenarsaal: „Was hat der deutsche Rentner im Rollstuhl davon, wenn der Bamberger und Kölner Dom saniert werden, er aber seine Pflegestufe nicht bezahlen kann?“

    In einem wegweisenden Grundsatzurteil hatte das Bundesverfassungsgericht 2030 entschieden, es widerspreche dem Gleichheitsgrundsatz des Grundgesetzes, einen Bewerber mit Migrationshintergrund nicht zu berücksichtigen, weil seine Bewerbung sprachliche Mängel aufweise.

    Noch viel wichtiger aber war das Urteil zum Verfassungsrang der Muttersprache aus dem Jahre 2037. Im Kern der Ballungsgebiete überwiege die Zahl der Kinder mit türkischer und arabischer Muttersprache. Deren Menschenwürde werde beeinträchtigt, wenn sie auf Deutsch radebrechen müssten, anstatt sich frei in der eigenen Muttersprache auszudrücken.

    Die Auswertung der Einschulungsstatistik ergab, dass 2045 noch 48 Prozent, 2075 lediglich 30 Prozent und 2105 gar nur noch 20 Prozent der Einschüler für den muttersprachlichen Unterricht das Fach Deutsch wählten. Im Bayerischen Wald und in der Uckermark lag der Anteil 2105 zwar immer noch bei 50 Prozent, in Hamburg, Frankfurt und Berlin aber nur bei rund zehn Prozent.

    Im Jahre 2100 konnte der kritische Historiker zufrieden registrieren, dass Deutschland seine demografischen Probleme vorbildlich und multikulturell korrekt gelöst hatte. Zwar war die Bundesrepublik im Lebensstandard weit hinter China zurückgefallen, auch Indien hatte Deutschland im Pro-Kopf-Einkommen überholt, aber man zeigte der Welt, dass sich die Probleme friedlich lösen ließen.

    Einige muslimische Feuerköpfe forderten jetzt eine neue Nationalflagge mit schwarzem Hintergrund, rotem Halbmond und goldenen Sternen. Das war vielleicht ein bisschen übertrieben. Aber andererseits hatten sie das Recht dazu, sie waren ja die demokratische Mehrheit. Und Deutschland blieb immerhin schwarz-rot-gold…[hr]
    Wenn du das Buch von Sarrazin verstanden hättest, Abraxas,
    dann wäre Dir klar dass nach Deutschland eine bildungsunfähige Menschenmasse hineingeschaufelt wurde, bzw. durch Manipulation die bildungsfähige Mittel- und Oberschicht der Deutschen an der ausreichenden Vermehrung gehindert wurde.
    Das ganze war Kalkül, um die ethnisch homogene, leistungsstarke, prosperierende Gesellschaft Deutschlands zu zerstören. Lies den Artikel von Arno Widmann dann weißt du es.
    Wir werden von Spinnern regiert, die total verrückt sind und in ihrem Wahn unsere Gesellschaft zerstören.
    Bildung kann nur da etwas nutzen wo bildungsfähige und lernbereite Menschen sind. Wo die fehlen kannst du Bildung vergessen. Bildung war nie Mangel in Deutschland, nie schwierig zu bekommen. Es gab immer Bibliotheken die jeder kostenlos nutzen konnte sowie unendlich viele andere Bildugnsmöglichkeiten.
    Bildung ist nicht das Problem, falle dochnicht auf dieses Lügenmärchen herein.
    Die fehlenden Menschen mit Potential sind das Problem.

    Einer der nicht kämpft, der hat schon verloren.

    Das wisst ihr auch. Ihr wollt lieber nichts tun und schlimmes geschehen lassen, als sich dagegen zu stellen. Denn: Ein Meister würde es ja auch so machen.
    Ihr redet euch eure Feigheit und euer Desinteresse schön mit Pseudo-Esoterik.
    Ja, es ist nunmal so, wer etwas tut wird es auch manchen anderen nicht Recht machen können, wird die Pläne von anderen durchkreuzen, wird Widerstand hervorrufen. Es ist doch das wovor ihr Angst habt.

    ... wer glaubt dass Bildung hier noch helfen kann der lügt sich die Dinge schön, Abraxas.
    Lies das Buch von Sarrazin. Warum unterstützt den keiner? Sarrazin wäre eine Chance, jetzt. Ich bin schockiert darüber dass ihm keiner zur Seite steht außer ein paar umstrittenen Randfiguren.

    So wird es auch bei uns bald aussehen.
    Auch ich sehe immer mehr verfallene Innenstädte, wo sich keine Geschäfte mehr halten können ausser Billig-Ketten. Landwirtschaft - leider dieselbe Tendenz. Landwirtschaft zur Versorgung der Bevölkerung wird aufgegeben zugunsten von weltmarktorientierter Produktion (Gen-Mais) mit allen negativen Konsequenzen.
    Das mulitethnische Prekariat vermehrt sich explosionsartig, die Kriminalität steigt.
    Demgegenüber stehen noch die Rückzugsorte der letzten klein- und mittelbürgerlichen Einheimischen, die ihre Einfamilienhäuser oder Neubauwohnungen bewohnen und ein ruhiges Leben in ihrer Nische, ihrem selbstgeschaffenen Paradies, leben. Viele von ihnen sind relativ wohlhabende Rentner oder fast-Rentner, die noch Erspartes und Angelegtes aus den guten Jahrzehnten haben.

    Aber das wird auch nicht mehr lange so weitergehen, da sie auch verarmen, aus Altersgründen und meist ohne Nachkommen verschwinden. Riesige Altersheime stehen schon bereit um sie aufzunehmen, da dürfen sie dann als "bewirtschaftete Mumien" ihrem Ende entgegensiechen.


    Ich möchte an dieser Stelle noch einmal sagen dass die meisten Forumsschreiber hier mich anwidern.
    Einerseits sprecht ihr über Heldentum, andererseits lasst ihr diese negative Entwicklung widerstandslos geschehen.
    Es ist eben keine Leistung, sich in eine Nische oder ein "kleines Paradies" zurückzuziehen und seine eigene Existenz noch so angenehm wie möglich herumzubringen.
    Man könnte viel mehr tun, aber das würde ja bedeuten sich zu engagieren, sich einzusetzen, möglicherweise auch etwas zu wagen.
    Und das ist euch großartigen "Helden des Alltags" ja schon viel zu gefährlich.

    Deshalb tut mir den Gefallen bitte, sprecht einfach nicht über Heldentum. Ihr habt nicht begriffen was es ist.

    Ja vielleicht hat Nanabosho noch zu viele Aggressionen in sich.

    Bei mir ist das Problem, dass ich kein Ventil habe, nichts wohin ich meinen Tatendrang und meine Kampflust hinsteuern kann. Es muß nämlich sinnvoll sein und mit meinen Idealen übereinstimmen, und das ist momentan nicht so angesagt habe ich den Eindruck. Also keine Möglichkeit mein Angriffs- und Kampfpotential zu entfalten.

    Manche Menschen kämpfen gerne und manche haben auch kein Problem damit, andere die nicht so gerne kämpfen, ins Feuer zu jagen, wenn es zweckmäßig erscheint. So war es immer und so wird es immer sein. Diejenigen die gerne kämpfen nehmen auf solche Kinkerlitzchen keine Rücksicht, wenn es drauf ankommt.
    Wer was dagegen hat muß einfach sehen dass er sich raushält.

    Mir verschlägt es schon wieder die Sprache, weil ich kotzen muß ob deiner Gedanken, Nanabosho.
    Ich werde auch nicht versuchen eine Gegenposition zu formulieren, denn das hieße Perlen vor die Säue werfen.

    ... können die Autoren dieses Artikels denn gar nicht denken?
    Es müßte keine "ethnischen Säuberungen" geben, wenn man nicht diese destruktive Masseneinwanderung durchgeführt hätte. Jetzt jammern sie darüber, dass sie die Probleme lösen müssen die sie sehenden Auges (denn so dumm kann einfach niemand sein) erzeugt haben.
    Je länger man sich ein Problem entwickeln läßt, desto drastischer wird man eingreifen müssen um es wieder zu lösen. Oder man gibt auf, man kapituliert vor dem Problem.
    Ich tendiere eher dazu zu glauben, dass diese Gesellschaft kapituliert. Rein demographisch gesehen, wird auch sehr bald die Polizei und das Militär von Orientalen dominiert sein. Dann wird hier auch deren Verständnis von "Polizei" hier gelten, orientalische Sitten und Gebräuche und Rechtsnormen werden für die Restdeutschen zwingend sein.
    Schon jetzt ließe sich das Problem nur mit entschlossenem Vorgehen lösen, aber dazu sind keine Ansätze erkennbar.
    Das etwas ruppigere Vorgehen gegen kriminielle Zigeuner in Frankreich ist doch nur Kosmetik, um die Wähler zu beruhigen.
    Es ist ein Tropfen auf den heißen Stein. Zehn Zigeuner werden mit viel Medienrummel ausgewiesen, währenddessen reisen unbemerkt hundert weitere ein. Die Ausgewiesenen kaufen sich von dem Ausweisungsgeld gleich die nächste Fahrkarte für 60 ,-EUR von Bukarest nach Paris, und weil es so günstig ist bringen sie gleich noch etwas Verwandtschaft mit. So ist doch die Realität.

    Hallo Jo, danke für deine aufmunternden Worte.
    Ich denke nur dass man viel mehr tun könnte .... und eigentlich auch tun müßte. Nur dass alle die ich treffe so eingeschüchtert sind. Es ist als ob sie schon kapituliert hätten.
    Diejenigen, welche die Vernichtungspläne (die sich ja nicht nur gegen Deutschland richten, sondern in ihrer Realisierung ganz Europa betreffen) umsetzen, bekommen überhaupt keinen Gegenwind. Es wird ihnen kein Widerstand entgegengebracht, weil jeder vor der bewußten Keule ("Auschwitzkeule") einknickt.

    Nein ich denke es geht hier um was anderes. Es geht darum, dass sich hier die meisten dafür entschieden haben, etwas sehr Wertvolles, nämlich unser Land, unser Volk, unsere Kultur, den Bach runtergehen zu lassen. So nach dem Motto: "Nach mir die Sintflut" und "Hauptsache ich rette meinen eigenen Allerwertesten."
    Das wird dann "leben in der Gegenwart" und "sich ein eigenes kleines Paradies schaffen" genannt. In Wirklichkeit ist es nur das Bekenntnis zur Gleichgültigkeit und zur Unwilligkeit sich zu engagieren.

    Es gibt kein sinnvolles Argument dafür, die jetzige Entwicklung in Deutschland und Europa zu dulden oder gar gutzuheißen. Die aktuelle Politik ist pure Zerstörung. Selbst wenn man Deutschland und die Deutschen nicht mag, und froh ist wenn dieses "frevelhafte Volk" endlich gedemütigt und zur Selbstrausrottung gezwungen wird, kommt man nicht umhin bei ganz unemotionaler und sachlicher Betrachtung, festzustellen, dass diese Entwicklung negativ ist.
    Wenn man für eine stabile, freiheitliche Gesellschaft auf einem hohen kulturellen und technischen und wissenschaftlichen Niveau ist, weil man das als Grundvoraussetzung für die Entfaltung und Entwicklung der Menschen ansieht, dann kann man den Umbau von Deutschland und Europa in ein Entwicklungsland nicht akzeptieren.

    Wenn Ihr begriffen habt, dass die Islamisierung eine Gefahr ist, warum tut ihr dann nichts dagegen?

    Und bitte hört auf mir zu unterstellen ich würde unkritisch das 3. Reich betrachten oder zurück haben wollen. DAs ist Quatsch.
    Ich bin nicht rückwärtsorientiert, sondern extrem zukunftsorientiert. Nur dass ich eine schöne Zukunft wünsche, keine dekadente. Die momentane Phase der Menschheit ist eine des totalen Zerfalls. Aber danach kommt ein neuer Anfang, eine neue Gesellschaft und die wird sich an den besseren Zeiten der Menschheit orientieren und jene als Maßstab und Vorbild nehmen, und nicht die dadaistische Phase der sozialen Entropie, die wir aktuell erleben.

    Die Muslime kennen zwar diese Werte, verstehen aber etwas anderes darunter als in der mitteleuropäischen Tradition verstanden wird. Ich bin nicht damit einverstanden, dass wir muslimisch übersiedelt werden. Wenn dem nicht Einhalt geboten wird werden wir als unterdrückte Minderheit in einem muslimischen Gottestaat leben, in wenigen Jahrzehnten.

    jo, "Paradies im inneren" heißt also für dich, die eigene Ohnmacht zu akzeptieren, sich damit zu arrangieren?
    Nun das ist typisches Untertanendenken.
    Nichts für mich.

    Es ist schön wenn ihr in euren selbstgebastelten kleinen Paradiesen zufrieden seid. Bei mir ist das anders, das reicht mir nicht aus. Sich ein kleines Paradies zu schaffen ist überhaupt kein Problem, aber es ist mir zu wenig.
    Abgesehen davon gibt es zu viele Störfaktoren in meinem Paradies, wo offenbar mein Wille mit anderen Willen kollidiert. Mir geht bspw. der Hut hoch wenn ich Mohamedaner in meinem Paradies antreffe. Dann weiß ich, dass ich keine Macht habe, dass ich in Wirklichkeit ohnmächtig bin und dass ich hier gezwungen werde - gegen meinen Willen! Dinge zu akzeptieren die mir äußerst mißfallen.
    Und dann weiß ich auch dass dieses ganze Gerede von: "Wir schaffen uns ein kleines Paradies" Blödsinn und Selbstbetrug ist. Denn ich kann mir kein kleines Paradies schaffen, ohne dass auch die weitere Umwelt da miteinbezogen werden muß. Es gibt keine klaren Grenzen für das "kleine Paradies", wie die Wände meines Zimmers oder mein Gartenzaun.
    Ich identifiziere mich mit mehr, mit meiner Umgebung, mit der sozialen Umwelt, mit der architektonischen Umwelt, mit der kulturellen Umwelt.
    Das nicht sehen zu wollen ist Realitätsflucht und in meinen Augen eine faule Ausrede, um die unangenehmen Gedanken nicht denken zu müssen und die unangenehmen Konsequenzen nicht ziehen zu müssen.
    Der Rückzug ins eigene kleine Paradies, die innere Emigration, das ist in meinen Augen Kapitulation vor der Wirklichkeit und Kopf- in - den - Sand- stecken.

    Nanabosho, du regst mich echt auf. Wenn ich deinen 9 Punkten zustimmen würde, dann hätte ich das geschrieben. Ich kenne sehr viele Fotos aus alten Zeiten, wo mir die Menschen viel glücklicher, erfüllter, liebevoller, entspannter, zufriedener usw. erscheinen als heutige Menschen auf heutigen Photos. Wenn du das nicht sehen kannst oder willst, ist das deine Sache. Du hast vermutlich nicht genügend alte Fotos zur Verfügung oder dich nicht ausreichend damit beschäftigt.
    Aber unterstelle mir bitte nicht, die Unwahrheit gesagt zu haben.
    Nochmal zu den Fotos. Ich halte die von mir eingebrachten Punkte für sehr wichtig. Dich scheint der kulturgeschichtliche Hintergrund einer Sache einfach überhaupt nicht zu interessieren. Desinteresse ist übrigens auch ein Zeichen von mangelnder Liebe. Du bügelst die Sachen platt ohne willig zu sein etwas genauer hinzuschauen.
    Die Fotos waren eine direkte Fortsetzung der Porträtmalerei. Das heißt sie wurden als Familienerinnerungsstücke gemacht, und die Personen wurden wie für ein Gemälde angeordnet, "komponiert", mit bestimmter Kleidung und bestimmten Gegenständen ausgestattet, vor einen bestimmten Hintergrund gesetzt usw. Der Gesichtsausdruck sollte ernst und würdevoll sein, denn so wollte man sich darstellen. Es sollte etwas zeitlos überdauerndes werden, kein Schnappschuss eines flüchtigen Momentes.

    Viele Fotos wurden regelrecht inszeniert. Bei dir merke ich dass du das schlecht machst. Du willst von Würde und Ernst nichts wissen, und genauso ist die Welt die du propagierst. Flach, öde, schal, unverbindlich, oberflächlich. Reizen hinterherjagen, Bedürfnisbefriedigung, Leidvermeidung usw. Damals hatte man noch eine andere Haltung zum Leben, die sehr viel lebensbejahender ist, weil sie das Leben trotz des Leides und der Herausforderungen die es bringt, bejaht. Das Schwere, Leidbringende, Herausfordernde wurde nicht vermieden und ausgeblendet wie heute, sondern als Gelegenheit genommen daran zu wachsen. Und das war eine ernste Sache und diejenigen Menschen die darin gut waren, die waren würdevoll, zu Recht!
    Die frühere Zeit kannte noch solche Dinge wie Pflicht, man sprach sogar von heiliger Pflicht und von heiligem Ernst bei einer Sache.
    Ein sehr weiser Mann hat gesagt: "wir sind nicht hier um glücklich zu sein, sondern um unsere Pflicht zu tun!"
    Dieser Satz beruht auf der Erkenntnis, dass die ständige Suche nach oberflächlicher Selbstbefriedigung niemals zu echtem Glück führt, weil dem die Tiefe fehlt.
    Heute möchte jeder "es leicht haben", am liebsten sollte man vom Leben gar nichts spüren, außer Ablenkung und oberflächlichster Triebabfuhr.

    Ja ich bin von der heutigen Menschheit und Gesellschaft enttäuscht, ich passe nicht da hinein und will das auch gar nicht. Das ist nicht meine Welt. Und lieber wende ich mich davon ab als dass ich ebenfalls versuche mit abzulenken und oberflächlich zu befriedigen.

    nanabosho du bist ein totaler Antagonist zu mir, ich habe kaum Lust was dagegen zu sagen. Es ist so sinnlos. ich finde deine Welt nicht schön, ok? Ich will darin nicht leben, ich teile deine Werte nicht.
    Das was du vertrittst ist für mich Zersetzung pur.

    Das ist eine Geschmacksfrage.
    Es gibt einige Dinge heute die finde ich schon sehr angenehm, z.b. dass es fließendes warmes u. kaltes Wasser und ein Wasserclosett in jedem Haus gibt. Aber diese Errungenschaft ist auch schon über 100 Jahre alt, es dauerte nur bis sie flächendeckend durchgesetzt wurde.

    Aber ansonsten gibt es da nicht viel.
    Zu 1. Aber Du weißt, wie Fotos früher gemacht wurden? Offenbar ist dir das nicht bekannt sonst würdest du nicht sowas absurdes schreiben. Für ein Foto mußte man die Zeit von 2 bis 3 Sekunden absolut unbeweglich sein, sonst war es verwackelt. Fotos wurden vom Fotografen gemacht und waren recht aufwendig. Nicht mit heute zu vergleichen. Der Scnappschuß kam erst auf als es technisch möglich war, ohne mich festlegen zu wollen war das so ab den dreißiger Jahren. Und da sehe ich fröhliche Gesichter. Aber man sieht ja bekanntlich das was man sehen will.

    Abgesehen davon standen die ersten Fotos in der Tradition der Porträtmalerei. Man setzte dieselben Techniken und Sehgewohnheiten fort, die aus der Malerei stammten. Genauso die Bedeutungen, die man dem beimaß. Aber solche Dinge scheinen dir, Nanabosho, nicht bewußt zu sein.

    zu 2 kein Kommentar.

    zu 3 das interessiert eh nur welche die sich der Unterschicht zurechnen. Das habe ich nie getan, mir ist egal ob ich arm oder reich bin. Weil das entscheidende der Charakter, das Wesen, die Bildung usw. ist und nicht der Wohlstand. In einer anderen Gesellschaft wäre ich angemessen wohlhabend, weil meine Fähigkeiten und Kenntnisse gefragt und anerkannt wären. In dieser Gesellschaft bin ich ausgegrenzt, das muß aber so sein weil ich die "werte" dieser Gesellschaft nicht mittrage.

    zu 4 aber dir ist klar, dass man für einen Witz über bestimmte Volksgruppen ins Gefängnis geht?


    zu 5 Frauen leben manipuliert und aufgehetzt, das hat mit Selbstbestimmung nichts zu tun

    zu 6 wenn man Helligkeit noch mit einer ästhetischen Architektur verbinden würde ....

    zu 7 ich finde die Musik des Mainstreams grauenhaft. Hysterischer boshafter Lärm, banal und hohl, mit primitiven und ordinären, oft sogar völlig dadaistischen Texten

    zu 8 kein Kommentar

    zu 9 naja. überflüssige elektronische Firlefanze zumeist. Verbrauchen Energie und Ressourcen, machen Müllberge groß, vergiften die Umwelt, wirken sich nachweislich stresserzeugend auf die Psyche aus usw.Eine Segnung wie das Internet wird zu 90 Prozent für Pornogucken und Shopping genutzt, nicht für Bildung, Recherche etc.

    ich finde die Gegenwart dumpf und düster und Sado-Maso.
    Muß wohl daran liegen, dass ich an der Vergangenheit nicht alles negativ sehe
    zum Thema Linkshänder: Warum enthalten alle alten Fechtbücher vom 16. bis zum frühen 20. Jahrhundert ausführliche Abschnitte darüber wie man Linkshänder unterrichtet oder wie man gegen Linkshänder kämpft? Weil man ihnen nicht das Linkshänder-Sein erlaubte?
    Nanabosho ich glaube du hast ein einseitig zu negatvies Bild über die Vergangenheit.
    Nicht alles was neu ist ist automatisch gut, nicht alles was alt und bewährt ist, ist schlecht.
    Zum Thema Kleidung: ich finde die heutige Kleidung gräßlich, so was schlimmes finde ich zu keinem Zeitpunkt in der Geschichte. Sie ist formlos, geschmacklos, billig und banal, globale Wegwerfkleidung für die globale Wegwerfgesellschaft.
    Bei der Kleidung früherer Zeiten ging es darum Würde und Stil zu unterstreichen, zum Ausdruck zu bringen.