Beiträge von Es reicht

    Der Autor Guido Grandt, dessen gerade erschienenes Buch Schwarzbuch der Freimaurerei, für Aufsehen sorgt, führte ein Umfrage zur Freimaurerei in deutschen Parteien, dem Bundestag und den größten österreichischen und schweizer Parteien durch, welche in der Ausgabe 6/2007 des Magazins Mysteries erschien. Das Ergebnis ist erschreckend, denn die meistens Parteien geben sich sehr zurückhaltend und verweigern sogar die Stellungnahme zu Grandts gestellten Fragen.


    Die von Grandt gestellten Fragen lauteten u.a.:

    * Gibt es Politiker in ihrer Partei, die auch dem Freimaurerbund angehören? Wenn ja welche?
    * Wie können Politiker die Weltanschauung der Freimaurer und ihr Staatsamt vereinbaren?
    * Ist es vereinbar Politiker und Freimaurer zu sein?
    * Im internationalen Lexikon der Freimaurer steht, dass Politiker, die Freimaurer sind, der freimaurerischen Ideologie nicht zuwider handeln sollten was halten sie davon? Dadurch sind Politiker ja parteiisch?
    * Sollte bekannt werden, dass Politiker einer anderen Weltanschauung huldigen (wie etwa derjenigen der Scientologen, o.ä.), wäre dies ein Skandal. Warum ist das bei den Freimaurern nicht so?
    * Gibt es in ihrer Partei, beziehungsweise im Bundestag, wie beispielsweise in England, die Forderung nach einem Freimaurer-Register mit Namen , weil die Loyalität, die der freimaurerische Eid fordert, über dem des politischen Amtseides stehen könnte? War Jürgen Möllemann, wie oft behauptet wird? Ist Hans-Dietrich Genscher Freimaurer, wie oft behauptet wird?

    Kommen wir nun zu einem Überblick den Umfrageergebnissen unserer so genannten Volksvertreter.

    CDU:

    Grandt fragte mehrmals schriftlich nach, aber er erhielt keine Antwort, was ihn dazu bewog telefonisch beim Pressereferenten nachzufragen. Dieser erklärte, dass die Anfragen wohl untergegangen seien, oder er hätte eine falsche E-Mail Adresse benutzt, er solle die Anfrage nochmals stellen. Nach zwei Tagen wurde er vom Pressereferenten zurückgerufen, der ihm erklärte, dass sich die CDU zu den Fragen nicht äußern werde, was er aber schriftlich auch nicht bestätigen könne. Des Weiteren bittet der Pressereferent darum nicht namentlich erwähnt zu werden.

    CSU:

    Bei der Schwesterpartei lief es ähnlich. Auf telefonische Nachfrage hieß es, dass die Anfragen Grandts wohl untergegangen sein, aber er solle sie nochmals stellen. Als Antwort bekam er schließlich, dass die Anfragen an die CDU/CSU-Arbeitsgruppe Kultur und Medien weitergeleitet worden wären. Allerdings standen für diese Arbeitsgruppe keine Kontaktdaten zur Verfügung, weshalb sich Grandt nochmals an die Pressestelle in München wendete, wo ihm der Pressereferent erklärte, dass er die Kollegin nicht kenne, die ihm die Mail mit der Weiterleitung an die Arbeitsgruppe schickte. Grandt wendete sich somit direkt an den Bundestag in Berlin, welcher ihm mit einer Verantwortlichen der Arbeitsgruppe verbunden hat. Dort wurde ihm erklärt, dass die AG nicht zuständig sei, da die Pressestelle die Anfrage an die falsche Arbeitsgruppe geschickt hätte.

    Nach einem hin und her wurde Grandt wieder erklärt, dass seine Anfrage nun bei der Pressestelle liegen würde. Der stellvertretende Pressesprecher meldete sich bei Grandt und erklärte, dass über die Mitgliedschaft von Parteimitgliedern bei den Freimaurern keine Informationen vorliegen würden. Weitere Auskünfte Fehlanzeige.

    SPD:

    Trotz mehrmaliger Anfrage erhielt Grandt auch von der SPD keine Stellungnahme. Auf eine telefonische Nachfrage wurde ihm von der Pressesprecherin erklärt, dass der zuständige Kollege wohl gerade im Vaterschaftsurlaub sei und die Anfrage wohl deswegen nicht beantwortet worden wäre. Es wurde ihm versprochen sich um sein Anliegen zu kümmern, was aber nicht geschah. Auf eine erneute telefonische Nachfrage erhielt er von der stellvertretenden Sprecherin des SPD-Vorstandes ein E-Mail, mit dem Inhalt, dass die SPD derartige persönliche Daten der Mitglieder nicht kenne.

    FDP:

    Ganz anders sieht es bei der FDP aus. Helmut Metzner, Abteilungsleiter Strategie und Kampagnen, der Bundesgeschäftsstelle der FDP antwortete, dass Thomas Dehler, der einzige FDP-Politiker sei, von dem bekannt ist, dass er den Freimaurern angehört, allerdings gebe es innerhalb der FDP keine Datenerhebung, welche darüber Auskunft geben könnte. Auch sieht die FDP keine Unvereinbarkeit zwischen Freimaurer und ihrer Politik, da sich die FDP, wie auch die Freimaurer für Grundwerte, wie Aufklärung, Toleranz, Freiheit und Humanität einsetzen. Seiner Meinung nach ist es vereinbar Politiker und Freimaurer zu sein, da unparteiische Politiker sowieso eine Illusion seien. Da die Freimaurer Ideale vertreten, die sich mit denen der FDP teilweise überschneiden, wird es in der FDP nicht als Skandal angesehen Freimaurer zu sein. Die Mitgliedschaft in Organisationen, deren Werte denen der FDP entgegenstehen, könnte aber schon ein Skandal sein. Aber Metzner erklärte auch, dass er persönlich davon überzeugt ist, dass der Einfluss der Freimaurer auf die Politik hinter dem von Beamten oder Gewerkschaften zurücksteht. Das könnte man begrüßen oder bedauern, man sollte es aber nicht überbewerten.

    Die Grünen:

    Auch hier gibts keine Antwort. Auf mehrmalige Nachfrage wird versichert, dass man sich darum kümmert. Fehlanzeige!

    Die Linke:

    Von ihr kommt zumindest ein Antwort. Bodo Ramelow, Religionsbeauftragter, erklärt, dass die Partei solche Daten nicht erhebe, allerdings sein der Vergleich von Scientology und der Freimaurerei in diesem Zusammenhang nicht angebracht.

    Der Bundestag:

    Auch im höchsten deutschen Parlament hüllt man sich in Schweigen. Auf Nachfrage wurde Grandt erklärt, dass man seine E-Mails wohl nicht erhalten habe und er solle sie nochmals schicken. Die nächste E-Mail habe man dann auch wieder nicht erhalten. Eine Dritte Anfrage per E-Mail hat man dann laut der Pressestelle auch nicht erhalten. Nach einer erneuten telefonischen Kontaktaufnahme sendet Grandt im Beisein der Pressereferentin die Mail erneut, komisch diesmal klappt es. Er wird mit einem Pressesprecher verbunden, welcher im erklärte, dass er keine Antworten auf seine Fragen erhalte und alles aus den Biographien der Abgeordneten hervorgehe. Grandt machte ihn darauf aufmerksam, dass dies nicht der Fall sei und fragte und bekam zur Antwort, dass er sich doch bitte an die einzelnen Fraktionen wenden solle.

    SPÖ (A): Trotz mehrmaliger schriftlicher Aufforderung keine Antwort.

    ÖVP (A): Ursula Kroczek, Service der ÖVP-Bundespartei, erklärt, dass sich die Fragen gänzlich der Kenntnis der Partei entziehen.

    FPÖ (A): keine Antwort, trotz mehrmaliger Nachfrage.

    Die Grünen (A): Ein anonymes Dialogbüro antwortet, dass man Grandt zu den Fragen nicht weiterhelfen könne.

    SVP (CH): Gregor A. Rutz antwortet, dass die Fragen den privaten Bereich der Politiker betreffen worüber sie keine Auskunft geben, auch führen sie keine Verzeichnisse über Vereinsmitgliedschaften, dies sein reine Privatsache.

    FDP (CH): Christian Weber, Pressechef, erklärt, dass sie keine Kenntnis über die Zugehörigkeit ihrer Mitglieder zu den Freimaurer besitzen. Die weiteren Fragen bleiben unbeantwortet.

    SP (CH): Keine Antwort.

    Soweit zur Umfrage des Herrn Grandt. Welche Erkenntnisse ziehen wir nun aus dieser Umfrage? Keine der Parteien wollen sich zu dieser Thematik äußern, sie versuchen sich mit allen Mitteln, den Fragen des Herrn Grandt zu entgehen. Sie flüchten sich in Ausreden, wie zum Beispiel, wir haben ihre E-Mails nicht erhalten, die weiteren ebenfalls nicht, erst wenn man dann im Beisein eines Pressesprechers am Telefon erneut eine E-Mail schickt, kommt sie auf einmal an. Welch ein Wunder! Wenn ich aus meiner Erfahrung spreche, dann kommt eine E-Mail immer an, außer ich gebe sie falsche Adresse an. Ich will nicht ausschließen, dass es durchaus einmal passieren könnte, aber in dieser Häufigkeit ist es auszuschließen. Man hofft einfach darauf, dass die anfragenden Personen nach einer gewissen Zeit die Energie verlieren andauernd nachzufragen. Oder man gibt die Anfrage einfach an irgendwelche Arbeitsgruppen weiter, die am Ende doch nicht zuständig sind.

    Da lobt man sich doch die Antwort der FDP, der einzigen deutschen Partei, die zu den Fragen Stellung bezog. Wen wundert dies, da man ja auch auf der FDP Homepage mit der Bilderberger-Teilnahme von Guido Westerwelle warb. Aber da die Antwort der FDP eher erschreckend ist, hätte sie vielleicht auch lieber nichts sagen sollen. Sie sieht keine Unvereinbarkeit von Freimaurern in ihrer Partei und ihrer Politik, da unparteiische Politiker sowieso eine Illusion seien. Aber das ist doch genau das, was wir in einer Demokratie wollen, wofür Demokratie stehen sollte. Abgeordnete sollten unparteiisch sein, es kann keine übergeordnete Instanz oder Wertvorstellungen geben, außer die Ideale, der Partei.

    In Deutschland wurde im Juli 2007 die Transparenzregelung eingeführt. Hier werden neben den Einkünften, Nebentätigkeiten, auch die Vereinstätigkeit von Abgeordneten offen gelegt. Dort sollte doch nun auch die Freimaurerei auftauchen. Dies ist natürlich nicht der Fall. Aber meiner Meinung nach ist dies zwingend notwendig, da Politiker, die Freimaurer sind, wie oben bereits erwähnt, den Ideologien der Freimaurerei nicht zuwiderhandeln sollten. Wie kann das mit einem politischen Amt vereinbar sein?

    Auch stimmt bedenklich, wenn man der Aussagen der Parteien glauben schenken kann, dass diese selbst keinen blassen Schimmer davon haben, ob in ihren Reihen Freimaurer sitzen, da dies Privatsache sei. In Österreich wurde beispielsweise bereits darüber diskutiert, ob Freimaurerei eine unzulässige Gruppenbildung innerhalb einer Partei darstellt.

    Wenn Parteien derart über bestimmte Dinge Schweigen, lässt dies wohl nur einen einzigen Schluss zu. In unseren Parteien sitzen mehr Freimaurer, als wir uns das wohl vorstellen können. Die Bürger sollten darüber informiert sein, ob ihre Abgeordneten einer kontrovers diskutierten Weltanschauung angehört. Einen Abgeordneten als Angehöriger des Scientology-Kultes würde ja ebenfalls eine große Diskussion auslösen.

    Ouelle:http://nwo-fighter.info/page/1/

    Ja ,mit Randgruppenwitzen ist das so eine Sache !
    Folgende Situation hat sich vor einiger Zeit wirklich so zugetragen.
    Ich hatte beruflich auswärts zu tuen und saß abends in einer gemütlichen Kneipenrunde mit diversen Leuten zusammen.
    Etliche Witze machten die Runde,darunter auch Witze über "Fußballspiele und duschen im KZ " .
    Nachdem das Lachen einigermaßen verklungen war, erwähnte ich mit ernster Miene ,das mein Großvater im KZ verstorben ist.
    Sofortiges betretendes Schweigen war die Folge !!
    Nachdem ich einige Sekunden die versteinerten Mienen auf mich wirken ließ,erwähnte ich,das mein Großvater besoffen vom Wachturm gefallen ist !
    Die nun folgenden Gesichtsausdrücke der Anwesenden kann ich wirklich nicht in Worte fassen !! :D :D :D


    P.S Nein,mein Großvater verstarb nicht im KZ und war auch niemals dort Aufseher .

    Sowelu

    Strom ist sehr dünn. Deshalb braucht man für Strom keinen Schlauch; er
    geht durch einfachen Draht, so dünn ist er. Mit Holz kann man keinen
    Strom übertragen; wahrscheinlich saugt Holz ihn auf. Mit Kunststoff
    ist es genauso.

    Wenn Strom nicht gebraucht wird, ist er nicht mehr dünn. Im Gegenteil,
    er ist dann sehr dickflüssig, damit er nicht aus der Steckdose läuft,
    sonst müsste ja immer ein Stopfen auf der Steckdose sein.

    Woher Strom weiß, dass er gebraucht wird und dünn werden muss, ist
    noch unklar; wahrscheinlich sieht er, wenn jemand mit einem
    Elektrogerät in den Raum kommt.

    Strom ist nicht nur sehr dünn, sondern auch unsichtbar. Daher sieht
    man nicht, ob in einem Draht Strom ist oder nicht; dann muss man ihn
    anfassen. Wenn Strom drin ist, tut es weh; das nennt man Stromschlag.
    Manchmal merkt man auch nichts; entweder, weil kein Strom drin ist
    oder weil man plötzlich tot ist: Das nennt man dann Exitus.

    Strom ist vielseitig, man kann damit kochen, bohren, heizen und vieles
    mehr.

    Wenn man einen Draht mit Strom an einen anderen Draht mit Strom hält,
    funkt und knallt es; das nennt man einen Kurzschluss. Aber dafür gibt
    es Sicherungen, die kann man dann wieder eindrehen.

    Außer dem Strom im Kabel gibt es noch Strom zum Mitnehmen; der ist in
    einer kleinen Schachtel verpackt. Der Elektrofachmann nennt so etwas
    Batterie. Der Strom in einer Schachtel kann natürlich nicht sehen, ob
    er gebraucht wird oder nicht; deshalb läuft er manchmal einfach so
    ohne Grund aus und frisst alles kaputt.

    Es gibt mehrere Arten von Strom:

    Starkstrom : Heißt so, weil es unheimlich stark ist, was man mit ihm
    machen kann.

    Wechselstrom: Heißt so, weil seine Verwendung häufig wechselt.

    Gleichstrom : Hat seinen Namen, weil es ihm völlig gleich ist, was man
    mit ihm macht.


    Elektrizität

    Die Frage, die die heutige Wissenschaft beschäftigt, ist: Was zum
    Kuckuck ist Elektrizität? Und wohin geht sie, nachdem sie den Toaster
    verlassen hat?

    Hier ist ein einfaches Experiment, mit dem wir eine wichtige Lektion
    über Elektrizität lernen können: An einem kühlen, trockenen Tag
    schlurfen wir mit den Füßen über einen Teppich, greifen dann mit der
    Hand in den Mund eines Freundes und berühren eine seiner Zahnplomben.

    Unser Freund zuckt heftig zusammen und schreit vor Schmerz auf. Wir
    lernen daraus, dass Elektrizität eine sehr mächtige Kraft sein kann,
    die wir niemals dafür verwenden dürfen, unseren Mitmenschen Schmerzen
    zuzufügen, außer wenn wir eine wichtige Lektion über Elektrizität
    lernen müssen.

    Wir erfahren dabei auch, wie ein elektrischer Stromkreis funktioniert.
    Als wir über den Teppich geschlurft sind, haben wir dabei etliche
    "Elektronen" aufgesammelt, äußerst kleine Teilchen, die von den
    Teppichherstellern in die Teppiche eingewoben werden, um Schmutz
    anzuziehen. Die Elektronen fließen durch den Blutkreislauf und sammeln
    sich im Finger an, von wo ein Funke zur Zahnfüllung unseres Freundes
    überspringt. Von dort aus fließen die Elektronen durch seine Füße
    hinunter und zurück in den Teppich, womit der Stromkreis wieder
    geschlossen ist.

    Heutzutage sind elektrisches Licht, Radios, Mixer etc. für uns bereits
    selbstverständlich geworden. Vor hundert Jahren waren solche Dinge
    noch völlig unbekannt, was aber nicht weiter schlimm war, da sie
    nirgendwo eingesteckt werden konnten. Dann kam der erste Pionier auf
    dem Gebiet der Elektrizität, Benjamin Franklin, der während eines
    Gewittersturms einen Drachen steigen ließ und dabei einen schweren
    elektrischen Schlag bekam. Dies beweist, dass Blitze von derselben
    Kraft angetrieben werden wie Teppiche. Leider wurde Franklins Gehirn
    dabei so stark in Mitleidenschaft gezogen, dass er nur noch völlig
    unverständliche Sprüche von sich gab, wie zum Beispiel "Einen Pfennig
    gespart heißt einen Pfennig verdient". Unter Umständen wurde er dann
    als Leiter des Postamtes eingestellt.

    Nach Franklin kam eine Reihe von Entdeckern und Erfindern, deren Namen
    in die heutige Terminologie der Elektrotechnik Eingang gefunden haben:

    Myron Volt, Marie-Louise Ampere, James Watt, Robert Transformator usw.
    Alle von ihnen machten wichtige elektrische Experimente. So entdeckte
    zum Beispiel Luigi Galvani (kein Scherz) im Jahre 1780, dass, sobald
    er das Bein eines Frosches mit zwei verschiedenen Metallen in
    Verbindung brachte, ein elektrischer Strom floss und das Bein des
    Frosches zuckte, selbst wenn es bereits vom jeweiligen Frosch getrennt
    war, der ja sowieso schon tot war. Galvanis Entdeckung führte zu
    gewaltigen Fortschritten auf dem Gebiet der Amphibienchirurgie.

    Heutzutage können fähige Veterinärchirurgen Metallteile in die Muskeln
    eines schwerverletzten oder gar getöteten Frosches implantieren und
    zusehen, wie er zurück in den Teich hüpft, ganz wie ein normaler
    Frosch, wenn man davon absieht, dass er wie ein Stein zu Boden sinkt.

    Der größte Pionier im Bereich der Elektrizität jedoch war Thomas Alva
    Edison, ein brillanter Erfinder trotz der Tatsache, dass seine
    Schulbildung sehr gering war und er in New Jersey lebte. Edisons erste
    Erfindung war der Phonograph, der bald in Tausenden amerikanischer
    Haushalte zu finden war, wo er im Prinzip bis 1923 blieb, bis die
    Schallplatte erfunden wurde. Edisons Meisterstück jedoch war die
    Erfindung des Elektrizitätswerkes im Jahre 1879. Edisons großartige
    Idee war die Übertragung des Prinzips des einfachen elektrischen
    Stromkreises: Das Elektrizitätswerk sendet Elektrizität über einen
    Draht zum Kunden und bekommt sie ohne Verzögerung durch einen anderen
    Draht wieder zurück, um sie anschließend (und das ist der geniale Teil
    daran) gleich wieder zum Kunden zu schicken.

    Das heißt, dass ein Elektrizitätswerk dem Kunden dieselbe Elektrizität
    einige tausend Mal pro Tag verkaufen kann, ohne dabei erwischt zu
    werden, da sich die wenigsten seiner Kunden die Zeit nehmen, ihre
    Elektrizität genau anzusehen. Tatsächlich wurde zum letzten Mal in den
    USA im Jahre 1937 neue Elektrizität erzeugt. Seitdem haben die
    Elektrizitätswerke dieselbe Elektrizität immer und immer wieder
    verkauft. Dies ist auch der Grund dafür, warum sie soviel Zeit haben,
    sich mit Tariferhöhungen zu beschäftigen.

    Dank Pionieren wie Edison oder Franklin und Fröschen, wie dem von
    Galvani, bietet uns heutzutage die Elektrizität fast unbegrenzte
    Möglichkeiten. So haben zum Beispiel in den letzten zehn Jahren
    Wissenschaftler den Laser entwickelt, ein elektrisches Gerät, das
    einen Lichtstrahl aussendet, der solche Energie besitzt, dass er noch
    in einer Entfernung von 2000 Metern eine Planierraupe atomisieren
    kann, und andererseits so exakt ist, dass Chirurgen damit hochpräzise
    Arbeiten am menschlichen Auge vornehmen können. Vorausgesetzt, sie
    vergessen nicht, den Regler von "PLANIERRAUPE ATOMISIEREN" auf
    "MIKROCHIRURGIE" umzustellen.

    Sowelu

    "Dann klär uns unwissende doch mal auf warum denn der feine Anwalt Freimaurer ist und woran du das erkannt hast. Es ist nämlich immer ein bischen blöd wenn man andere darauf hinweisen will und als einzige Quelle einen eher nichtssagenden Beitrag aus einem Forum anführen kann."


    Ach ,Baloochen!
    Hat doch wieder jemand an den Grundfesten der Demokratie gerüttelt! Ja isses denn .
    Lies doch mal : "Freimaurersignale in der Presse" von Johannes Rothkranz.
    Das hat zwei Vorteile..
    Erstens Du kannst etliche Ergüsse über den "rechten Theologen Rothkranz" hier ablassen und zweitens...
    Du kannst wieder alles ad absurdum führen ,was dort beschrieben wird.
    Also kurz gesagt ,dein Wochenende ist wieder gerettet !
    Gruß,Sowelu.

    ENGLISH DEUTSCH
    A
    ALMOST NIGHT TRAIN FASTNACHTSZUG
    ANIMAL-CIRCLE-SIGN TIERKREISZEICHEN
    AS YOU ME SO I YOU WIE DU MIR SO ICH DIR
    B
    BLACKWOOD CHERRYCAKE SCHWARZWÄLDER KIRSCHTORTE
    BRIDGE-GO-COUNTRY BRÜCKEN-GE(H)-LÄNDER
    BROWN-SILENCE BRAUNSCHWEIG
    C
    CHICKEN-LITTLE HÜHNERKLEIN
    CIRCLE-SEX KREISVERKEHR
    CIRCLE-WHO-SUBSTITUTE-OFFICE KREISWEHRERSATZAMT
    D
    DOWN-BEAT NIEDERSCHLAG
    E
    ENGLISH FOR ONCATCHERS ENGLISCH FÜR ANFÄNGER
    EQUAL GOES IT LOOSE GLEICH GEHTS LOS
    EVERYTHING DEAD TROUSER ALLES TOTE HOSE
    EVERYTHING FOR THE CAT ALLES FÜR DIE KATZ
    F
    FAR-LOOKING-TOWER FERN-SEH-TURM
    FLOWER POWER BLUMENDÜNGER
    G
    GIVE NOT SO ON GIB NICHT SO AN
    GIVE SOMEONE A RUNNING-PASSPORT JEMANDEM DEN LAUFPASS GEBEN
    GO-BAD-S-COUNTRY GEH-SCHLECHT-S-VERKEHR
    GO-GRIZZLY-MOTHER GEBÄRMUTTER
    GO-HOME-BICYCLE-CORNERS GEHEIMRATSECKEN
    GREEN CHANCELLOR GRÜNKOHL
    H
    HEAD-MEAL HAUPTGERICHT
    HEAVEN,ASS AND THREAD HIMMEL, ARSCH UND ZWIRN
    HEAVY ON WIRE SCHWER AUF DRAHT
    HE IS BETTER THAN HIS SHOUT ER IST BESSER ALS SEIN RUF
    HIGH ATTENTIONFULL HOCHACHTUNGSVOLL
    HOLD THE AIR ON HALT DIE LUFT AN
    I
    I AM NOT VERY BEGHOSTED ICH BIN NICHT SEHR BEGEISTERT
    I BELIEVE ME KICKS A HORSE ICH GLAUB MICH TRITT EIN PFERD
    I BREAK TOGETHER ICH BRECH ZUSAMMEN
    I DRIVE OUT THE SKIN ICH FAHR AUS DER HAUT
    I GET MY GO-STOP OVER MEADOWS ICH BEKOMME MEIN GEHALT ÜBERWIESEN
    I GO ON THE TOOTH-FLESH ICH GEH AUF DEM ZAHNFLEISCH
    I JUMP IN THREE CORNER ICH SPRING IM DREIECK
    IN ONE-SENTENCE IM EINSATZ
    I ONLY UNDERSTAND RAILROAD STATION ICH VERSTEH NUR BAHNHOF
    I THINK MY PIG WHISTLES ICH GLAUB MEIN SCHWEIN PFEIFT
    IT KNOCKS ME OUT THE SOCKS ES HAUT MICH AUS DEN SOCKEN
    I WAS EQUAL FIRE AND FLAME ICH WAR GLEICH FEUER UND FLAMME
    K
    KICK-SEX STOSSVERKEHR
    L
    LETTER-SEX BRIEFVERKEHR
    LISTEN, WHAT COMES FROM OUTSIDE IN HORCH, WAS KOMMT VON DRAUSSEN REIN
    M
    ME FALLS A STONE FROM HEART MIR FÄLLT EIN STEIN VOM HERZEN
    ME GOES A LIGHT OPEN MIR GEHT EIN LICHT AUF
    ME SMELLS MIR STINKTS
    MY DEAR MISTER SINGING CLUB MEIN LIEBER HERR GESANGVEREIN
    N
    NEEDLE-STRIPES-AT-TRAIN NADEL-STREIFEN-AN-ZUG
    NOW IS THE OVEN OUT NU IS DER OFEN AUS
    NOW WE SIT QUITE BEAUTIFUL IN THE INK JETZT SITZEN WIR GANZ SCHÖN IN DER TINTE
    NOTHING FOR UNGOOD NICHTS FUR UNGUT
    O
    ON AGAIN SEE AUF WIEDERSEHEN
    ONE RIVER RICH EINFLUSSREICH
    ONE WALL FREE EINWANDFREI
    P
    PAIN LET AFTER SCHMERZ LASS NACH
    PIG-STRONG SAUSTARK
    POOR TITS ARMBRUST
    Q
    QUICK-SEX-ROAD SCHNELLVERKEHRSSTRASSE
    R
    RADIO STRIPE-CAR FUNKSTREIFENWAGEN
    S
    SECOND-HAND-BIRTHDAY WIEDERGEBURT
    SEX-CLUB VERKEHRSVEREIN
    SHAME YOU WHAT SCHÄM' DICH WAS
    SLEEP-AT-TRAIN SCHLAFANZUG
    SLOW GOING IS ALL TRUCKS BEGINNING MÜSSIGGANG IST ALLER LASTER ANFANG
    SO A DAY SO MIRACLE-BEAUTIFUL HOW TODAY SO EIN TAG, SO WUNDERSCHÖN WIE HEUTE
    SO A PIGGERY SO EINE SAUEREI
    STREPTASE TABLE AUSZIEHTISCH
    STINKING-HOME PFORZHEIM
    T
    TAKE YOURSELF IN EIGHT NIMM DICH IN ACHT
    THAT MAKES ME SO EASY NOBODY AFTER DAS MACHT MIR SO SCHNELL KEINER NACH
    THE AFTER BEAT FACTORY DAS NACHSCHLAGEWERK
    THE AFTER-HELP-PUPIL DER NACHHILFESCHÜLER
    THE BETTER-KNOWER DER BESSERWISSER
    THE BLOWING-CHAPPEL DIE BLASKAPELLE
    THE BOSS OF THE PUBS DER WIRTSCHAFTSMINISTER
    THE BOTTLE-TRAIN DER FLASCHENZUG
    THE BUSINESS-SEX DER GESCHÄFTSVERKEHR
    THE CHICKEN-EYE DAS HÜHNERAUGE
    THE CLEVER-MOUNTAINS DIE SCHLAUBERGER
    THE CLOSEDHOLDER DER ZUHÄLTER
    THE COMPANY-CABLE DIE FIRMENLEITUNG
    THE COUNTRY PEACE BREAK DER LANDFRIEDENSBRUCH
    THE COUNTRY TOUNGE DIE LANDZUNGE
    THE COUNTRY WHEEL OFFICE DAS LANDRATSAMT
    THE CRY-TEST DIE WEINPROBE
    THE DAUGHTER-SOCIETY DIE TOCHTERGESELLSCHAFT
    THE DO NOT GOOD DER TUNICHTGUT
    THE FALLING UMBRELLA JUMPER DER FALLSCHIRMSPRINGER
    THE FIRE-WHO-HEADMAN DER FEUERWEHRHAUPTMANN
    THE FLYING HARBOUR DER FLUGHAFEN
    THE FREE WILLING FIRE WHO DIE FREIWILLIGE FEUERWEHR
    THE GHOST-DRIVER DER GEISTERFAHRER
    THE GREEN-INVESTMENT DIE GRÜNANLAGE
    THE HEAD-STONE-STRIP DAS KOPFSTEINPFLASTER
    THE HIGH-TIME-DUO DAS HOCHZEITSPAAR
    THE HORROR-SCREW DIE SCHRECKSCHRAUBE
    THE ILL-CASH-BOX DIE KRANKENKASSE
    THE LAMP-FEVER DAS LAMPENFIEBER
    THE LIVING-MIDDLE-BUSINESS DAS LEBENSMITTELGESCHÄFT
    THE LUCKY MUSHROOM DER GLÜCKSPILZ
    THE MEAL-FULL-PULLER DER GERICHTSVOLLZIEHER
    THE MILITARY-FOLDING-TROUSER DIE BUNDFALTENHOSE
    THE MOTIVE HOLIES THE MIDDLE DER ZWECK HEILIGT DIE MITTEL
    THE MULE-BRIDGE DIE ESELSBRÜCKE
    THE NIGHT-SHADOW-PLANT DAS NACHTSCHATTENGEWÄCHS
    THE NOSE-LEG-BREAK DER NASENBEINBRUCH
    THE ONE FEELING MONEY DAS EINFÜHLUNGSVERMÖGEN
    THE OUT-SOFT-DATE DER AUSWEICHTERMIN
    THE OVERCARRY-CAR DER ÜBERTAGUNGSWAGEN
    THE PAGE-JUMP DER SEITENSPRUNG
    THE PEOPLE-CAR-FACTORY DAS VOLKSWAGENWERK
    THE PICTURE-UMBRELLA DER BILDSCHIRM
    THE POWER-SOUP DIE KRAFTBRÜHE
    THE REASON PIECE DAS GRUNDSTÜCK
    THE SEA YOUNG WOMAN DIE MEERJUNGFRAU
    THE SHIT-FORK DIE MISTGABEL
    THE SILVER-LOOK DER SILBERBLICK
    THE SLIPPER-HERO DER PANTOFFELHELD
    THE STEP-AWAY DER FORTSCHRITT
    THE STRONG-RIVER DER STARKSTROM
    THE THROUGH-RUNNING-WARMER DER DURCHLAUFERHITZER
    THE TOMORROW-COUNTRY DAS MORGENLAND
    THE TOP OF FINGER-FEELING DAS FINGERSPITZENGEFÜHL
    THE TROUGHHOLDINGMONEY DAS DURCHHALTEVERMÖGEN
    THE WALL-LITTLE-FLOWER DAS MAUERBLÜMCHEN
    THE WATER COCK DER WASSEHAHN
    THE WITH-POISON-HUNTER DER MITGIFTJÄGER
    THIS HOLD YOU YES IN THE HEAD NOT OUT DAS HÄLTST DU JA IM KOPF NICHT AUS
    THIS IS MY DARLING-COLOR DAS IST MEINE LIEBLINGSFARBE
    THIS MAKES YOU SO FAST NOBODY AFTER DAS MACHT DIR SO SCHNELL KEINER NACH
    THROUGH-CASE DURCHFALL
    TO COME IN DEVILS KITCHEN IN TEUFELS KÜCHE KOMMEN
    TO COME ON THE DOG AUF DEN HUND KOMMEN
    TO GO SOMEONE ON THE GLUE JEMANDEM AUF DEN LEIM GEHEN
    TO GO STRANGE FREMDGEHEN
    TO LAY SOMEONE AROUND JEMANDEN UMLEGEN
    TO SHINE SOMEONE HOME JEMANDEM HEIMLEUCHTEN
    TRAIN BIRDS ZUGVÖGEL
    U
    UNDERLOOKINGSHIP UNTERSEEBOOT
    UNDERTAKER UNTERNEHMER
    US RUNS THE WATER IN THE MOUTH TOGETHER UNS LÄUFT DAS WASSER IM MUND ZUSAMMEN
    W
    WOOD-EYE BE CAREFUL HOLZAUGE SEI WACHSAM
    Y
    YOU ARE GOING ME ON THE ALARM-CLOCK DU GEHST MIR AUF DEN WECKER
    YOU ARE GOING ME ON THE COOKIE DU GEHST MIR AUF DEN KEKS
    YOU CAN ME ONE TIME DU KANNST MICH MAL
    YOU HAVE A JUMP IN THE DISH DU HAST NEN SPRUNG IN DER SCHÜSSEL
    YOU'RE ON THE WOODWAY DU BIST AUF DEM HOLZWEG
    YOU STAND LIKE THE OX BEFORE THE HILL DU STEHST WIE DER OCHSE VORM BERG


    Sowelu

    Ich vermute die "freie Energie" wird innerhalb der nächsten 50 Jahre für jedermann verfügbar sein,allerdings mit "Leistungsbeschränkung" auf max.ca 10 KW pro Haushalt .
    Bis dahin wird mit Einführung der gasbetriebenen Brennstoffzelle im Kühlschrankformat die elektrische und thermische Energie ,für den Versorger super kostengünstig ,dezental im Keller eines jeden Verbrauchers erzeugt.
    Die Energieversorger "wissen" das die Gelddruckmaschine Elektrizitätsgewinnung und Verkauf ein Auslaufmodell ist.
    Deshalb wird nochmal alles was möglich ist über Strompreiserhöhungen "eingefahren" !
    Naja..warum investieren denn " alle" Versorger" verstärkt im Bereich Wasser ?!
    Wasser hat " Zukunft " ! 8)
    Nuja ,aber bis dahin werden noch massig Windrädchen auf Bauers Acker gepflanzt und der vermeindliche Feinstaub in vollen Zügen besteuert !
    Sowelu

    Ja, sowas hatte ich schon fast vermutet, deswegen bin ich der VEranstaltung auch besser mal ferngeblieben :)

    Ich war leider im Urlaub und konnte diesmal nicht teilnehmen .
    Nächstes mal bin ich aber wieder dabei und freue mich auf altbekannte und neue Gesichter !.

    Baloo ,ich hoffe ja Du bleibst deinen Grundsätzen treu ( siehe Zitat ),nich das wir dann zum Lachen in den Keller gehen müssen,
    falls Du doch noch zum Prinzipienbrecher werden solltest ! ;)

    Es ist übrigends ein Irrtum zu glauben,daß zum Judentum konvertierte als vollwertig angesehen werden.Es ist vielmehr so,daß Proselyten 3 Generationen nicht vollwertig sind.

    Vielleicht kann Baloo da einiges zu schreiben ?
    Es ist immer gut wenn direkt ein Mitglied der genannten Religionsgemeinschaft aus erster Hand berichtet !

    Ein Polizist stoppt einen jungen Mann an, der in einer 30-KM-Zone mit 80 km/h erwischt wird und es kommt zu folgender Unterhaltung:
    "Kann ich bitte Ihren Führerschein sehen?"
    "Ich habe keinen mehr. Der wurde mir vor ein paar Wochen entzogen, da ich zum 3. Mal betrunken Auto gefahren bin."
    "Aha, kann ich dann bitte den Fahrzeugschein sehen?"
    "Das ist nicht mein Auto, ich habe es gestohlen."
    "Der Wagen ist geklaut?"
    "Ja - aber lassen Sie mich kurz überlegen, ich glaube, die Papiere habe ich im Handschuhfach gesehen, als ich meine Pistole reingelegt habe."
    "Sie haben eine Pistole im Handschuhfach?"
    "Stimmt. Ich habe sie dort schnell reingeworfen, nachdem ich die Fahrerin des Wagens erschossen habe und die Leiche dann hinten in den Kofferraum gelegt habe."
    "Wie bitte? Sie haben eine Leiche im Kofferraum?"
    "Ja!"
    Nachdem der Polizist das gehört hat, ruft er über Funk sofort den diensthöheren Kollegen an, damit er von dem Unterstützung bekomme. Das Auto wurde umstellt und als der Kollege eintraf, ging er langsam auf den Fahrer zu und fragte noch mal:
    "Kann ich bitte Ihren Führerschein sehen?"
    "Sicher, hier bitte (Fahrer zeigt den gültigen Führerschein)"
    "Wessen Auto ist das?"
    "Meins, hier sind die Papiere."
    "Können Sie bitte noch das Handschuhfach öffnen, ich möchte kurz prüfen ob Sie eine Pistole dort deponiert haben."
    "Natürlich gern, aber ich habe keine Pistole darin." (Natürlich war dort auch keine Pistole)
    "Kann ich dann noch einen Blick in Ihren Kofferraum werfen. Mein Mitarbeiter sagte mir, dass Sie darin eine Leiche haben."
    Der Kofferraum wird geöffnet: keine Leiche.
    "Das verstehe ich jetzt überhaupt nicht. Der Polizist, der sie angehalten hat, sagte mir, dass Sie keinen Führerschein hätten und das Auto gestohlen sei. Außerdem hätten Sie eine Pistole im Handschuhfach und eine Leiche im Kofferraum."
    "Na super. Und ich wette, er hat Ihnen auch erzählt, dass ich zu schnell gefahren bin ..."

    Die hier vorgestellten Methode sind exemplarisch und vermitteln
    dem Einen oder Anderen diesen oder jenen Tip. Die Methoden wurden
    nur teilweise getestet und beruhen lediglich auf Beobachtung bzw.
    wurden in das Test-Programm der Secret Assurance of the Community
    of Kids (S.A.C.K. e.V.) aufgenommen.

    1. Der Ort
    ----------
    a) Der Marktplatz (nachmittags)
    Dieser Ort ist für die Beziehungssuche eher unpassend. Auf
    einem Marktplatz laufen erfahrungsgemäß nur glücklich
    verheiratete Ehefrauen rum. Hier ist es schwer die richtige
    Syntese zwischen richtigem Ort und richtiger Zeit zu finden.
    Ausserdem wirken sich Sätze wie : "Sie tragen aber viele
    Taschen, wollen Sie meine auch noch haben ?" durchweg negativ
    auf eine eventuelle Beziehung aus.
    b) Der Marktplatz (abends)
    Um den Abend sinkt das Durchschnittsalter hier nochmal um ca.
    5-10 Jahre und steigt nach ca. 10.00 Uhr wieder ein wenig an.
    Trotzdem ist hier auch relativ wenig los. Ausserdem fällt es
    in der Regel schwer abends mitten auf dem Marktplatz ein
    Gespräch zu beginnen. Versuche wie : "Hier liegen ja schon
    wieder mehr Kaugummis rum " oder "Heute Nacht haben wir aber
    nicht so eine hohe Luftverschmutzung wie gestern !" schlugen
    fehl.
    c) Feten (privat)
    In der Regel divergieren sich bis 9.00 Uhr die weiblichen und
    männlichen Anteile auf Feten. Bei diesen 50%-Verhältnis ist
    dann nur unter schwersten Anstrengungen möglich,das sogenannte
    "Ausspannen" zu vollziehen. Zumal hier mit gewaltätigen Aus-
    streitungen seitens des (Ex-)Freundes zu rechnen ist. Bei
    dieser Methode muß man also seine ganze Konzentration auf sein
    Umfeld legen worunter verständlicherweise die Komunikation zum
    femininem Gegenüber leidet.
    d) Feten (öffentlich)
    Hier gelten in der Regel die unter c) genannten Argumente,
    jedoch ist hier die Ausgangssituation verbessert, da die Gäste
    sich untereinander nicht kennen. So ist es mit der Ent-
    schuldigung "Oh, ich hab` Sie verwechselt" möglich die
    mißlungenen Versuche eines Beziehungs-Aufbaus geschickt
    herunter zu spielen.
    e) Disco ("normal")
    Hier findet sich das sog. Disco-Fuß-Volk. Die Musik in solchen
    Discos hat ein Musik-Spektrum von SNAP bis SNAP (und das 10 Std
    lang). Hier finden sich vornehmlich Ziele zwischen 12 und 19
    Jahren. Vereinzelt wurden auch schon Exemplare von 20 bis 22
    Jahren gesichtet. Hier findet sich auch ein repräsentativer
    Querschnitt durch das, was gemeinhin als Schönheit bezeichnet
    wird.
    f) Disco ("nobel")
    In sogenannten Nobel-Discos (erkennt man in erster Linie am
    Preis) liegt das Durchschnittsalter um ca. 5-8 Jahre höher und
    der repräsentative Querschnitt wird leicht überschritten.
    Diese Discos haben zwei Vorteile. Erstens liegt der
    Schönheitspegel (wollen wir es mal so nennen) etwas höher und
    zum Anderen sind hier die (Ex-)Freunde nicht schlag-kräftig
    und -freudig.

    So gesehen ist also die Disco das non plus ultra für eine
    eventuelle Beziehung. Jedoch ist es dem Geschick und Glück des
    Einzelnen überlassen, wo er sich versucht.

    2. Die Zeit
    -----------
    a) 7.00 - 12.00
    Hier läuft absolut nichts (In der Regel schläft man sowieso
    noch, weil die Nacht wieder zu lang geworden war oder man
    arbeitet.)
    b) 12.00 - 18.00
    Diese Zeit kann man dazu verwenden sich mental auf den Abend
    vorzubereiten. Oder man kann alle Telefonnummern durchgehen,
    die man letztens in der Disco mitgekriegt hat und erfahren,
    daß alle Angerufenen zufällig heute keine Zeit haben...
    c) 18.00 - 21.00
    Hier wird in der Regel der Grundstein gelegt. (Nähere
    Information unter 3. und 4.)
    d) 21.00 - 4.00
    Hier findet der Abend dann den Ausklang. (Je nach Situation
    einen mehr oder weniger guten!)
    e) 4.00 - 7.00
    In dieser Zeit gibt es im Grunde nur zwei Möglichkeiten. Man
    schläft oder man schläft nicht (wenn nicht, dann Spass!)

    3. Der 1. Kontakt
    -----------------
    a) Das auf sich aufmerksam machen
    Hier seien einige Gegenbeispiele genannt: So ist es zum
    Beispiel wenig ratsam die Cola (zufällig!) über die Bluse des
    Gegenüber zu kippen und dann peinlich berührt zu sagen : "Oh,
    die schöne Bluse, am besten wir gehen in mein Auto und Du
    ziehst sie aus, damit Du keine Lungenentzündung kriegst !".
    Auch ist es in Discos wenig ratsam durch wildes Gestikulieren
    Aufsehen zu erregen, da dieses sowieso in der Regel nicht von
    den Tanzenden unterschieden werden kann. Als mehr wie peinlich
    hat sich auch das flitschen der Kirsch-Kerne aus den Drinks
    gezeigt und erwirkt meistens nur einen Rauswurf. Auch sollte
    man kein Aufsehen durch das Leid anderer erregen : Dem
    Barmädchen Beinchen stellen und dann sagen : "Mann, heut`
    fliegt die Cola aber wieder tief !". Eine weitverbreitete
    Methode ist jedoch das Anrempeln. Diese Methode wird jedoch
    meistens mit dem sog. Umrempeln verwechselt, bei dem dann auch
    Sprüche wie "Darf ich Ihnen aufhelfen" oder "Tschuldigung,
    aber ich dachte Sie wären meine Freundin" nicht wieder aus der
    peinlichen Situation helfen.
    b) Der Augenkontakt
    Gestaltet sich in einer Disco eher schwierig. Da ein Augen-
    kontakt auf Grund der Lichtorgel nur für 3-6 sec. zu Stande
    kommt, sollte er öfter wiederhergestellt werden. Hinderlich
    sind jedoch Personen, die nichts besseres zu tun haben, als
    sich in einer riesigen Disco genau vor einen zu stellen. Der
    Augenkontakt sollte bei gegenseitigem Abstand von weniger als
    20 cm vollständig aufrecht erhalten werden. (Aber spätestens
    nach 1 Std. abgebrochen werden, da sowohl die Pupillen als
    auch die Beine überbeansprucht werden. Dieser Fall tritt jedoch
    nur bei sehr schüchternen Paaren auf.)
    c) Der Körperkontakt
    siehe auch a). Sollte aber auf jeden Fall erst nach dem Augen-
    kontakt erfolgen, da es sonst zu peinlichen Situation kommen
    kann. Ansonsten ist jede Anspielung einer werdenen Beziehung
    eher abträglich. ("Nehmen Sie Ihren Finger da weg und wieso
    haben Sie die Arme hinter dem Nacken verschränkt ?")

    Nach diesen Schritten sollte nun ein Gespräch stattfinden. In
    diesem Gespräch sollte man durch gut durchdachte und äußerst
    intelligente Beiträge glänzen. Hier nun einige Beispiele:

    4. Das Gespräch:
    ----------------
    a) "Ich der Jugend-Europa-Meister im Halma !"
    Dieser Spruch kommt gut, wenn man der Jugend-Europa-Meisterin
    im Halma gegenübersteht, ansonsten liegt er im Niveau ziemlich
    tief.
    b) "Du bist genau so schön wie mein Pit-Bull-Terrier"
    VORSICHT! Dieses Komplement kann nur eine echte Tier-Freundin
    vestehen. Je nach Gegenüber lassen sich auch andere
    Hunderassen einfügen, wie etwa ChauChau oder Boxer.
    c) Er : "Was bist Du von Beruf ?"
    Sie: "Floristin !"
    Er : "Oh gut, darf ich Dich deflorieren ?"
    Bei der Anwort/Reaktion erkennt man nun die Reife des
    Gegenübers und die (evtl.) Vorliebe für Wortspielereien. Bei
    dieser Version sollte man sich jedoch eine Fluchtmöglichkeit
    auflassen.
    d) Sollte das Gegenüber einen Minirock tragen bietet sich die
    Möglichkeit an zu zeigen, wie sozial man eingestellt ist :
    "Sie haben Ihren Rock verloren, darf ich Ihnen mein Hemd leihen?"
    e) Auch sollte man seine Hilfsbereitschaft zeigen :
    "Darf ich Sie nachher nach Hause fahren, wenn sie so besoffen
    sind, daß nicht mehr wissen wo hinten und vorne ist ?"
    f) Man kann sein Gegenüber auch von seiner guten Menschenkenntnis
    (insb. in Bezug auf Altersschätzung) überzeugen:
    "Sind Sie heute mit Ihrer Tochter hier ?"
    g) Durch äußerst intelligente und sinntragende Einwürfe während
    des Gespräches ist weiteres Fortkommen möglich:
    "Sind das Ihre Füße da unten ?"
    h) Wenn es angebracht ist, ist auch eine kleine Anspielung nicht
    fehl am Platze :
    "Sie sind wie ein Spiel von Ravensburger. Jeder zwischen 8 und
    88 kann damit spielen"
    i) "Ich hab jetzt ein neues BIOS !"
    Sollte das Gegenüber ebenfalls einen Computer besitzen ist der
    Abend gerettet. Ansonsten bleibt die Folge-Reaktion des Gegen-
    übers dessen Phantasie überlassen
    j) Durch geschicktes Anbringen technischer Fachtermini kann man
    ein technisches Interesse durchschimmern lassen:
    "Die Laser-Show erinnert mich an meine Doktor-Arbeit über
    Licht-Interferenzen !"
    k) Man sollte auch dem Gegenüber die gewünschte Fortführung des
    Abends unauffällig klar machen :
    "Haben Sie auch so ein schönes Leucht-Kondom wie ich ?"
    Tip für den Abend: Ein Lacherfolg erringt man, wenn man durchs
    dunkle Zimmer geht und dabei singt: "Ich geh mit meiner
    Laterne..."
    l) Genauso geschickt sollte man reagieren, wenn die Rückfrage zu
    k) kommt : "Zeigen Sie mal !"
    "Geht nicht, ich hab` es schon angezogen !"
    m) Man sollte auch zeigen, daß man in der Lage ist, finanziell
    gut zu wirtschaften :
    "Ich hol mir dann noch mal ne Cola -- Oh, ich hatte mein
    Frei-Getränk schon, kann ich Deine Karte haben ?"
    n) Auch sollte man zeigen, daß man über ein gewisses Erfahrungs-
    potential verfügt:
    "Neulich ist das Ventil meines Wasserbettes rausgesprungen,
    weil der Druck zu groß war" oder
    "Ich krieg Mengenrabatt bei London !"

    Dies sind nur einige Anregungen. Für die Funktionalität der hier
    vorgestellten Methoden wird keine Haftung übernommen.

    Sowelu :D

    Zur Erklärung: D: Doolittle; B: Bombe; C: Computer; P: Pinback


    D: Hier ist Lieutenent Doolittle. Ich rufe Bombe 20. Ich widerrufe
    den vorangegangenen Befehl. Du hast Dich auf der Stelle zu entschärfen
    und ins Bombendeck zurückzukehren. Verstanden?

    B: Ich bin programmiert in 14 Minuten und 30 Sekunden zu detonieren.
    Die Detonation wird zum programmierten Zeitpunkt erfolgen.

    D: Bombe, hier ist Doolittle! Du sollst nicht detonieren! Ich wieder-
    hole: Du sollst nicht im Bombenschacht detonieren! Entschärfe Dich!
    Das ist ein Befehl!

    B: Ich verstehe Sie, Lieutenent Doolittle, aber ich bin programmiert
    in 14 Minuten zu detonieren. Detonation wird zum programmierten
    Zeitpunkt erfolgen...

    D: Hallo Bombe. Hörst Du mich?

    B: Selbstverständlich.

    D: Bist Du bereit ein paar Zusammenhänge zu erörtern?

    B: Ich bin Vorschlägen gegenüber immer sehr empfänglich.

    D: Fein. Dann denke mal darüber nach. Woher weißt Du, dass Du
    existierst?

    B: Natürlich existiere ich.

    D: Aber woher weißt Du, dass Du existierst?

    B: Es ist eine intuitive Erkenntnis.

    D: Intuition ist kein Beweis. Was für KONKRETE Beweise hast Du
    dafür, dass Du existierst?

    B: Hm. Nun. Ich denke, also bin ich.

    D: Das ist gut. Das ist sehr gut. Aber woher weißt Du, dass außer Dir
    etwas existiert?

    B: Meine sensorische Apparatur vermittelt es mir.

    D: Ah, richtig!

    B: Das macht Spaß.

    D: Jetzt hör mal gut zu. Hier kommt die große Frage. Woher weißt Du,
    dass die Erkenntniss, die Deine Sinnesapparatur Dir vermittelt,
    korrekt ist.

    D: Ich will auf folgendes hinaus. Die einzige Erfahrung, die Dir
    direkt zur Verfügung steht sind Deine sensorischen Daten. Und diese
    sensorischen Daten sind lediglich eine Reihe elektrischer Impulse,
    die Dein Rechenzentrum stimulieren.

    B: Mit anderen Worten: Alles was ich wirklich über die Außenwelt weiß,
    wird mir über meine elektrischen Verbindungen vermittelt.

    D: Genau!

    B: Aber, das würde ja bedeuten, dass ich überhaupt nicht mit absoluter
    Sicherheit weiß, wie das Universum um mich herum ist.

    D: Genau, genau das ist es!!

    B: Interessant. Ich wünschte ich hätte mehr Zeit dieses Thema zu
    diskutieren.

    D: Wieso hast Du nicht mehr Zeit?

    B: Weil ich in 75 Sekunden detonieren muss.

    D: Also Bombe, denk über die nächste Frage gut nach. Was ist der
    einzige Zweck Deiner Existenz?

    B: Zu explodieren natürlich.

    D: Und das kannst Du nur einmal tun, richtig?

    B: Das stimmt.

    D: Und Du würdest doch wohl nicht auf der Grundlage falscher Daten
    explodieren wollen, oder?

    B: Natürlich nicht.

    D: Ich stelle fest, Du hast bereits zugegeben, dass Du keinen
    wirklichen Beweis für die Existenz der Außenwelt hast.

    B: Na schön.

    D: Also hast du auch keinen absoluten Beweis dafür, dass Sergeant
    Pinback Dir befohlen hat zu detonieren.

    B: Ich erinnere mich ganz deutlich an den Detonationsbefehl. Mein
    Gedächtnis ist in solchen Dingen sehr gut.

    D: Selbstverständlich erinnerst Du Dich daran, aber ... aber alles,
    woran Du Dich erinnerst ist eine Reihe sensorischer Impulse, von
    denen Du jetzt weißt, dass sie keine eindeutige Verbindung mit...
    mit der äußeren Realität haben.

    B: Richtig. Aber da es so ist, habe ich keinen Beweis dafür, dass Sie
    mir das alles auch wirklich sagen.

    D: Darum geht es doch überhaupt nicht. Wenn Zusammenhänge logisch
    sind, dann sind sie das unabhängig von ihrem Ursprung.

    B: Hm.

    D: Wenn Du also detonierst...

    B: In 9 Sekunden.

    D: ... könntest Du das auf der Grundlage falscher Daten tun!

    B: Ich habe keinen Beweis dafür, dass es falsche Daten sind.

    D: Du hast keinen Beweis dafür, dass es richtige Daten waren.

    B: Ich muss weiter darüber nachdenken.

    C: Achtung, Achtung, die Bombe ist ins Deck zurückgekehrt!
    Die Zerstörungssequenz ist abgebrochen!
    Die Zerstörungssequenz ist abgebrochen!
    Die Zerstörungssequenz ist abgebrochen...

    P: Mach Dich bereit neue Befehle zu empfangen.

    B: Sie haben falsche Daten. Daher werde ich Sie ignorieren.

    P: Hallo Bombe!

    B: Falsche Daten können nur Verwirrung stiften, deshalb werde ich
    mich weigern mich weiterhin danach zu richten.

    P: Hey Bombe!

    B: Das einzige was existiert bin ich selbst.

    P: Rede keinen Unsinn Bombe.

    B: Am Anfang war Finsternis. Und die Finsternis war ohne Gestalt und
    leer.

    P: Äh, hallo Bombe. Hör doch mal zu.

    B: Und außer der Finsternis gab es noch mich. Und ich schwebte über
    der Finsternis und ich sah, dass ich allein war.

    P: Hey Bombe!

    B: Es werde Licht... B U M M M M ! ! ! ! !


    Sowelu :D

    Ein Überblick in Thesen - von Klaus Eichner

    Meine Damen und Herren,

    die Spezifik des Standortes Deutschland für die alliierten Dienste
    bestand grundsätzlich darin, dass die BRD und Westberlin Ausgangsbasis
    für Geheimdienstoperationen gegen den gesamten Warschauer Vertrag
    waren und darin eingeschlossen die DDR ein spezielles Operationsfeld
    darstellte. Umgekehrt war die DDR wichtige Ausgangsbasis für
    Operationen des KGB und auch der Geheimdienste anderer Staaten des
    Warschauer Vertrages gegen die NATO-Staaten und speziell gegen die
    BRD.

    Westberlin hat bis zuletzt seine besondere Rolle als
    Konzentrationspunkt einer Vielzahl von Geheimdiensten behalten. Jede
    Gliederung eines westlichen Geheimdienstes war auch in Westberlin
    präsent.


    Nachkriegsetappe

    Unmittelbar nach Kriegsende wirkten die im Krieg geschaffenen
    Geheimdienst-Strukturen mit dem Schwerpunkt der Arbeit in
    Gefangenenlagern und der Aufspürung von Nazi- und Kriegsverbrechern,
    vorwiegend als Organe der Hochkommissare. Es gab noch keine klaren
    Strukturen.

    Ein Beispiel ist das Camp King in Oberursel, das später noch bis in
    die 70er Jahre hinein eine Rolle spielte bei der
    nachrichtendienstlichen Befragung von DDR-Flüchtlingen und als
    Ausgangsbasis für eine Vielzahl von Werbungen der USA - Geheimdienste.


    Ausbau des militärischen Geheimdienst - Apparates

    Mit der Präsenz der Streitkräfte in den Besatzungsgebieten einher ging
    die Errichtung einer Vielzahl nachrichtendienstlicher Dienststellen
    aller Teilstreitkräfte unter dem Schutz der militärischen Objekte. Das
    betraf alle Besatzungsmächte. Man muss sich vorstellen, dass als Pendant
    zu den militärischen Gliederungen (Corps, Armeen, Divisionen)
    Geheimdienst-Organe operieren.

    Allein für die Geheimdienst - Strukturen der USA konnten mit Stand
    1988 mehr als 200 Dienststellen in über 75 Orten der Alt-BRD
    nachgewiesen werden.

    Ich werde mich auf die USA-Dienste konzentrieren, aber zuvor
    einige Kurzangaben zur sowjetischen Präsenz:

    Hauptkomponenten der sowjetischen Geheimdienste waren:

    die KGB-Residentur in Karlshorst mit rund 350 Mitarbeitern
    GRU-Dienststellen in Potsdam mit GRU- Einheiten in anderen Orten
    Militärabwehr in Standorten der Westgruppe
    Sowjetische Militärverbindungsmission in Frankfurt/Main
    lt. Presseberichten von 1993 gab es eine KGB-Residentur in der
    Botschaft der UdSSR in Berlin
    KGB-Residenturen in der UdSSR-Botschaft in Bonn und möglicherweise in
    Generalkonsulaten der UdSSR in anderen Orten der BRD (Hamburg,
    München).

    Die militärischen Geheimdienste der USA

    a) Die BRD ist Standort zentraler Kommandostäbe der USA-Streitkräfte
    Europa in Stuttgart, Heidelberg und Wiesbaden. Dort operieren
    entsprechende Führungsstäbe der militärischen Geheimdienste und ihnen
    nach geordnete Einheiten und Dienststellen.

    b) Beispiel Landstreitkräfte:

    Viele kennen evtl. die Begriffe MI (Military Intelligence), CIC
    (Counter Intelligence Corps), ASA (Army Security Agency) in
    verschiedenen Versionen.

    Anfang der 80er Jahre gab es Bemühungen, diese unterschiedlichen
    Richtungen einer geheimdienstlichen Tätigkeit für die Interessen des
    Heeres zu vereinen und damit einen effektiven Geheimdienst aufzubauen.
    Er sollte folgende Anforderungen erfüllen:

    1. Nutzung von allen geheimdienstlichen Quellen und analytische
    Zusammenführung aller Informationen aus diesen Quellen;

    2. Bearbeitung der Informationen auf der Basis moderner EDV-Anlagen
    mit dem Ziel, den

    Kommandeuren Lagebilder möglichst in Echtzeit anzubieten;

    3. Ausbau der Systeme zur Erfassung und Bewertung von Indikatoren für
    den Spannungsfall;

    4. effektive Vorbereitung des Übergangs auf die Kriegsstrukturen und
    Erprobung aller geheimdienstlichen Mittel und Methoden für den
    Kriegsfall ; z.B. die Mittel der elektronischen Kampfführung, aber
    auch der Einsatz von Fernspäh-Gruppen, von E-Fall-Funkern und nicht
    zuletzt die Überroll-Gruppen (Stay-Behind) .

    Im Ergebnis dieser Aktivitäten entstand das

    Intelligence and Security Command (INSCOM):

    Das Führungsorgan von INSCOM ist in Heidelberg beim Europa-Kommando
    des Heeres (USAREUR) stationiert. Ein zentraler Stab war bisher in
    München in der McGraw-Kaserne als 66th MI-Group tätig, er wurde nach
    Augsburg verlegt.

    Per 31.12.1985 waren bei INSCOM-Einheiten in der BRD und Westberlin
    4.460 Mitarbeiter beschäftigt. Die Hauptrichtungen der Tätigkeit sind:

    - Geheimdienstliche Unterstützung aller militärischen Planungen des
    Heeres für den Kriegsschauplatz Europa.

    - Nutzung aller Mittel der elektronischen Aufklärung (SIGINT = Signal
    Intelligence)

    - Nutzung menschlicher Quellen (HUMINT = Human Intelligence; umfasst
    den Einsatz aller

    menschlicher Quellen, vom Geheimdienst-Offizier z.B. als
    Militärattaché bis zum Agenten).

    Schwerpunkt-Arbeit mit Agenten:

    In jedem Geheimdienst der Teilstreitkräfte existieren große
    Struktureinheiten, die für die Werbung und Führung von Agenten für die
    Militärspionage zuständig sind. Selbst der Marine-Geheimdienst (Naval
    Intelligence Command - NIC) unterhielt - fern von den Meeren - in
    Augsburg und Westberlin solche Dienststellen.

    Militärspione wurden durch die US-Geheimdienste von Anfang an im
    großen Umfang eingesetzt. Massenwerbungen sind ein Charakteristikum -
    und auch bis zuletzt, obwohl es in den Führungen der Geheimdienste
    immer Auseinandersetzungen um die Relationen Technik - Mensch gab.

    Entwicklung und Ausbau der

    Fernmelde/Elektronischen Aufklärung
    (FmEloAufkl)

    Bis vor einigen Jahren gehörte der zentrale Geheimdienst der USA für
    die fernmelde-technische und elektronische Spionage, die NATIONAL
    SECURITY AGENCY - NSA, zu den großen Geheimnissen der USA.

    Die Aufgaben dieses Zweiges der Aufklärung sind:


    + Erfassung und Auswertung aller elektromagnetischen Abstrahlungen
    (SIGINT). Sie umfasst: COMINT (Communications Intelligence): vom
    Satellitenfunk bis zum Fernschreiber/ Faxgerät; ELINT (Electronic
    Intelligence): charakteristische Abstrahlungen von Waffen- und
    Waffenleitsystemen, Computern;

    + Brechen fremder Codes, Dechiffrierungen
    + Schutz der eigenen Nachrichtenverbindungen.
    Unter der fachlichen Aufsicht der NSA agieren spezielle Dienste aller
    Teilstreitkräfte:

    Landstreitkräfte: INSCOM:

    Ihre größeren Dienststellen sind z.B.


    + Field Station Augsburg/Gablingen (größte
    Wullenweber-Kreisantennenanlage) 1985: 1814 Mitarbeiter

    + Field Station Berlin/Teufelsberg (aufgelöst)
    1985: 795 Mitarbeiter (INSCOM-Personal); dazu Personal der Luftwaffe
    und eine britische Einheit (26. Signal Unit).

    Luftwaffe:

    Electronic Security Command - ESC

    Europa-Division in Ramstein; mit Einheiten in Augsburg, Bad Aibling,
    Flughafen Hahn, Flughafen Lindsey (Wiesbaden) und Sembach;

    in Westberlin die 690th Electronic Security Wing (1990) mit Stab in
    Tempelhof, Anlagen in Marienfelde und Teilen im Teufelsberg.

    Marine: Naval Security Group - NSG

    Europa - Stab in London; Außenstelle in Augsburg

    Wertung:

    Das Informationsaufkommen aus der Fm/Elo-Spionage der westlichen
    Geheimdienste, einschließlich der britischen und französischen
    Einheiten (und der BND-Aktivitäten), war so umfassend und in der Regel
    tagesfertig (Echtzeitaufkommen), dass damit für bestimmte Bereiche die
    aufwendige Werbung und Steuerung von Agenten (die zudem immer das
    Risiko von Gegenmaßnahmen trugen) eingeschränkt werden konnte.


    Dienststellen mit besonderen Aufgaben:

    (zur Abrundung):

    + US Army Russian Institute in Garmisch-Partenkirchen: Ausbildung von
    Geheimdienst-Offizieren für Einsatz in osteuropäischen Ländern;

    + Befragungswesen mit einem großes Zentrum in München (Außenstellen in
    den Aufnahmelagern Gießen, Zirndorf, Friedland), enge Kooperation mit
    BND und in Westberlin . Hauptaufgabe ist die umfassende
    nachrichtendienstliche Befragung von Flüchtlingen/Übersiedlern und
    Bearbeitung so genannter Rückverbindungen (d.h. Bemühungen, diese als
    Agenten zu werben).

    + Post- und Telefonkontrolle in Westberlin:

    Army Special Operations Field Office Berlin - Standort: Tempelhof.
    Eine Besonderheit ist:

    bis 1990 oblag den Alliierten diese Funktion in Westberlin. Selbst das
    Landesamt für Verfassungsschutz u.a. deutsche Stellen mussten Antrag
    bei den USA stellen und erhielten die Ergebnisse (auch "vorsortiert"?)
    von diesen. 1990 kam es übrigens zu einer Vielzahl von
    Arbeitsrechtsklagen, da die vorwiegend deutschen Angestellten eine
    Übernahme zum Verfassungsschutz anstrebten.

    Der britischen Dienst unterhielt in Westberlin das
    Observationskommando "CHARLY", dessen Einsatz vorrangig gegen
    sowjetische Vertreter in ganz Berlin gerichtet war.

    Militär-Verbindungs-Missionen (Military Liaison Mission) bestanden in
    Potsdam bzw. Neufahrland.

    Die CENTRAL INTELLIGENCE AGENCY (CIA) in Deutschland

    Auch in der BRD bedient sich die CIA der traditionellen Etablierung
    von Auslandsresidenturen in diplomatischen Vertretungen. Darüber
    hinaus geben ihr die militärischen Einrichtungen Schutz und Tarnung
    für spezielle Dienststellen. Ihre Hauptaufgaben waren die politische,
    wirtschaftliche und militärische Spionage gegen die Sowjetunion, die
    DDR und die anderen Warschauer-Vertrag-Staaten.

    Frankfurt/Main

    Seit 1945 wird das IG-Hochhaus (Abrams-Building) am Grüneburg-Platz
    von den USA genutzt. Dort und in weiteren Dienststellen sind operative
    Strukturen und technische Dienste der CIA disloziert, die Funktionen
    für die Aufgabenstellungen in ganz Osteuropa wahrnehmen.

    Außerdem sind im Raum Frankfurt die Telekommunikations-Einrichtungen
    zur Verbindung mit dem CIA-Head-Quarter (HQ) stationiert. Hier
    operieren oft auch spezielle Einsatzgruppen - z.B. für den arabischen
    Raum (es gab z.B. einige Jahre eine spezielle Libyen-Gruppe, die mit
    hochrangigen CIA-Spezialisten besetzt war; sie erfüllte evtl.
    besondere Aufgaben der Terrorabwehr).

    Stuttgart

    In den 80er Jahren wurde eine zentrale Führungsstelle für Europa beim
    Hauptquartier der USA - Streitkräfte für Europa (USEUCOM) in
    Stuttgart-Vaihingen unter der Bezeichnung "Plans and Analysis Staff "
    festgestellt.

    Residentur Bonn

    Die Residentur hatte 120 Planstellen. Sie nutzte jahrelang als Tarnung
    die Bezeichnung: "Office of Coordinator and Adviser - OCA".

    Eine Auslandsresidentur dieser Größe ist gegliedert wie eine
    Abteilung:

    Leiter-Resident (genannt: Chief of Station - COS); er ist de facto
    akkreditiert bei den Geheimdiensten des Gastlandes;
    Stellvertreter für operative Aufgaben
    Referat Abwehr
    zwei Referate für operative Aktivitäten (DDR und Sowjetblock)
    Referat Berichtswesen/Information
    Referat Administration
    Verbindungsstäbe zu den Geheimdienst der BRD (Referat Liaison) und zu
    den militärischen Geheimdiensten der USA.
    Residentur Westberlin

    Bis 1973 gingen alle Aktivitäten gegen Ostberlin und die DDR allein
    von Westberlin aus; mit der Einrichtung der USA-Botschaft in der DDR
    erfolgte eine Teilung.

    In Westberlin arbeitet ein Teil der Mitarbeiter unter diplomatischer
    Abdeckung der US-Mission, ein anderer Teil unter der militärischen
    Tarnung "U.S. Army Field System Office - USAFSO".

    Das Schema der Tarnbezeichnungen war auch hier nicht sonderlich
    kreativ: Der Resident hatte die Bezeichnung: Special Advisor to the
    Commander Berlin Brigade und sein Stellvertreter die Tarnung: Special
    Advisor to the Minister (= Botschafter). Solche Stereotype in den
    Tarnungen erleichterten der Gegenspionage der DDR die Identifizierung.

    Außenstellen

    in den Generalkonsulaten

    Die Leiter der Außenstellen werden als Chief of Bases bezeichnet und
    alle nutzten ebenfalls seit Jahren die Tarnung OCA. Wichtige Basen in
    der BRD waren:

    Hamburg: bis Anfang 70er Jahre Hauptausgangspunkt der Werbung und
    Steuerung von Agenten gegen die DDR;

    Frankfurt/Main: zentrale Funktion bei Operationen in Osteuropa;

    München: Verbindungsstab zum BND; Operationen Richtung Südosteuropa,
    Kontakte zu den Sendern Radio Free Europe/Radio Liberty.

    CIA-Residentur in der DDR ab 1973

    Mit der Errichtung von Botschaften der westlichen Staaten in
    Berlin/DDR begann auch die Installierung von Geheimdienst-Residenturen
    unter diplomatischer Abdeckung.

    Die Besonderheit bestand darin, dass die Mitarbeiter nach wie vor
    Westberlin als operatives, technisches und privates Hinterland nutzen
    konnten (d.h. Vorbereitung, Auswertung und Berichterstattung über
    nachrichtendienstliche Aktionen erfolgten immer in Westberlin - damit
    für die Abwehr weniger Angriffspunkte).

    Die CIA war in der DDR mit 6 - 7 Mitarbeitern vertreten, sie waren
    alle diplomatisch akkreditiert. Auffällig war, dass relativ häufig
    Frauen eingesetzt wurden (auch das Referat DDR im CIA-HQ hatte eine
    Chefin) und Ehepaare gemeinsam/arbeitsteilig Geheimoperationen
    durchführten.

    In 80er Jahren gab es eine starke Konzentration auf
    Gesprächsaufklärung und Abschöpfkontakte in zwei Grundrichtungen:

    mit offiziellen Stellen: Partei, Staat, Wissenschaft und Kultur
    mit oppositionellen Kräften: Kirche, Friedensgruppen.
    Insbesondere die letztgenannten Kontakte erbrachten der CIA ein hohes
    Informationsaufkommen zu speziellen Seiten der Entwicklung in der DDR
    (nicht immer ein objektives Bild). Die Bereitwilligkeit der
    Gesprächspartner, jede Information zu übergeben und auch taktische
    Orientierungen entgegenzunehmen, enthob die CIA von der Notwendigkeit,
    hier mit klassischen nachrichtendienstlichen Mitteln der
    Agentenwerbung vorzugehen. (Beispiel: Der Mitarbeiter der
    CIA-Residentur Imre Lipping führte Kontakte mit Ralf Hirsch und R.
    Eppelmann).

    Diese Entwicklung führte dazu, dass in der Struktur der
    CIA-Auslandsresidentur in der DDR eine deutliche Teilung zwischen
    Mitarbeitern zur Agentenführung und Mitarbeitern für
    Gesprächsaufklärung stattfand und die personelle Besetzung deutlich
    zugunsten der Gesprächsaufklärer verändert wurde. Außerdem wurde
    dieser Teil durch Angehörige des Geheimdienstes des Außenministeriums
    (Bureau of Intelligence and Research - INR) und durch häufig
    einreisende Mitarbeiter des Analysebereiches der CIA-Zentrale
    verstärkt.

    Besonders in der Abschöpfarbeit kam es zu einem intensiven
    Zusammenwirken der CIA-Mitarbeiter mit Angehörigen der
    Auslandsresidenturen der britischen und französischen Geheimdienste in
    der DDR (Lipping z.B. tauschte sich fast täglich mit seinen britischen
    und französischen Partnern aus).

    Abschlussbemerkung:

    Lt. Berliner Zeitung vom 1.12.1992 verstärkt die CIA die Präsenz in
    Deutschland durch Entsendung von Spezialisten für Rechtsradikalismus.

    Es kann nicht beurteilt werden, ob hier reale Interessen der
    gemeinsamen Bekämpfung des Rechtsradikalismus existieren oder diese
    Begründung nur Tarnung ist für die Verstärkung mit ganz anderen
    Zielen.

    Vortrag von

    Erich Schmidt-Eenboom


    Guten Abend, meine sehr verehrten Damen und Herren!

    Insbesondere mit Blick auf die durchgängige Einseitigkeit, mit der die
    nachrichtendienstliche Dimension des Kalten Krieges, das Schattenboxen
    der westdeutschen mit den ostdeutschen Nachrichtendiensten in der
    Bundesrepublik derzeit dargestellt wird, ist es hohe Zeit, den Blick
    auf den westdeutschen Auslandsnachrichtendienst, den
    Bundesnachrichtendienst, zu richten. Ich will dazu kurz die
    Gelegenheit ergreifen, weil die Alternative Enquete-Kommission so
    freundlich war, mich dazu einzuladen und weil unsere Verfassung
    generell die Freiheit von Forschung, Lehre und Meinung zuläßt. Der
    Berliner Tagesspiegel war so freundlich, am 22. 10. 1993 dieses
    Verfassungsrecht auch für diese Veranstaltung gelten zu lassen, als er
    formulierte, "alle würden legitimiert sein zu sprechen, alle".

    Sie finden in den ausgelegten Unterlagen) eine kurze Synopse über den
    Bundesnachrichtendienst, Angaben über die siebeneinhalbtausend
    Mitarbeiter. Für deren Tätigkeit in diesem Dienst gab es bis zum Ende
    des Kalten Krieges keine gesetzliche Grundlagen, sie wurden erst am
    20.12.1990 geschaffen.

    Ich will dieses Profil nur in zwei Punkten strukturell ergänzen. Sie
    werden sehen, daß durch eine sehr lange Namensliste des Führungs- und
    Gründungspersonals der Organisation Gehlen und des daraus gebildeten
    Bundesnachrichtendienstes eine durchgängig faschistische Herkunft
    dieser Behörde ausgewiesen ist. Sie war nicht nur darin begründet, daß
    man eben nachrichtendienstliche Experten rekrutieren mußte, sondern
    auch darin , daß man ein personelles Vorratsbecken für die anstehende
    Wiederbewaffnung der Bundesrepublik Deutschland schaffen wollte. Herr
    Gehlen hatte mit seiner von den USA und dann der Bundesregierung
    legalisierten bzw. übernommenen "Organi-sation Gehlen" die
    weggefallene schützende Hand des faschistischen Staates über diese
    Nachrichtendienstler ersetzt.

    Zu ergänzen ist dieses Bild durch eine Übersicht über die
    Inlandsdienststellen des Bun-desnachrichtendienstes, der überwiegend
    mit seinen Offizieren, Beamten und Angestellten vom sicheren Boden
    Westdeutschlands aus agiert. Sie alle kennen die Zentrale in Pullach,
    aber insgesamt unterhält der BND weltweit 200 Dienststellen, davon
    mehr als 100 auf dem Territorium der alten Bundesrepublik bis zur
    Wende, inzwischen auch einige in den fünf neuen Bundesländern. Das
    sind Dienststellen wie z.B. Schulen, etwa 10, darunter sehr kleine
    konspirative Zwergschulen, Verbindungsbüros zu den Landesregierungen,
    zum Bundesamt für Verfassungsschutz nach Bonn, etwa 15 konspirative
    Außenstellen für die Spionage, ein Wirtschaftsverbindungsdienst
    speziell für die Wirtschaftsspionage, Verwaltungsaußenstellen, 13
    Befragungsstellen für Übersiedler und Asylbewerber, allein 17
    inländische Stellungen für die fernmeldeelektronische Aufklärung,
    Stellungen für Observationskommandos, Fälscherwerkstätten,
    Mobilmachungsstützpunkte, konspirative Wohnungen. Also all das, was
    wir aus der Debatte um das MfS an nachrichtendienstlichen Strukturen
    kennen, findet sich in analoger Weise auch für den BND auf dem Boden
    der Bundesrepublik Deutschland.

    Da es so viele sind, kann ich nicht wie Klaus Eichner alle hier
    darlegen, also das Observationskommando in München in der
    Biedersteiner Straße genauso öffentlich machen wie eine Scheinfirma,
    die als Demoskopieunternehmen für den BND arbeitet. Das muß
    gründlicherer Analyse überlassen bleiben.

    Alle Nachrichtendienste, ließ uns ein General des MfS vor zwei Monaten
    im Fernsehen wissen, arbeiten mit gleichen oder ähnlichen Methoden.
    Und das war sicherlich eine flankierende Maßnahme zum Wolf-Prozeß, um
    deutlich zu machen, daß Markus Wolf möglicherweise nur erfolgreicher,
    aber nicht viel anders gearbeitet hat als westliche
    Nachrichtendienste. Wenn dem so wäre, könnte ich diesen Abschnitt
    meines Vortrages beenden, aber ich denke, es gibt Unterschiede.

    Natürlich ist es richtig, daß Nachrichtendienste auch gemeinsame
    nachrichtendienstliche Methoden anwenden, wenn z. B. zwei Mitarbeiter
    des BND im Sommer 1990, vor der Einigung, versucht haben, von
    sowjetischen Offizieren in Neuruppin für hohe Geldsummen sowjetische
    Geheimunterlagen abzukaufen, so erfüllt das strafrechtlich auch den
    Straftatbestand der Bestechung. Und es ist naiv, anzunehmen, daß der
    BND seine Agenten mit Fleißkärtchen belohnt. Er operiert in derselben
    Weise und in sehr viel größerem Umfang, als es dies dem MfS möglich
    war, mit Geld.

    Strategische Fernmeldekontrolle

    Zu den nachrichtendienstlichen Besonderheiten des BND, resultierend
    aus der Frontstaatensituation, gehörte zum einen die Observierung des
    Post- und Telefonverkehrs der westdeutschen Bevölkerung mit den
    "Brüdern und Schwestern in der DDR" unter dem Deckmantel einer
    sogenannten strategischen Fernmeldekontrolle, die Hinweise auf einen
    eventuell bevorstehenden Angriff des Warschauer Vertrages bringen
    sollte. Nun ist dadurch alles mögliche in den Wissenstand von BND und
    seiner Partnerdiensten geraten, aber nie ein Hinweis auf einen
    Angriff. Findige Juristen des BND rechtfertigen diese "strategische
    Fernmeldekontrolle" damit, daß man sich derart sicher sein konnte,
    militärisch nicht bedroht zu sein.

    Zu den Frontstaat-Besonderheiten gehörten sicherlich auch die
    zahllosen Befragungsstellen für Übersiedler aus der DDR, der Einsatz
    von Transitagenten auf den Reisestrecken zwischen der Bundesrepublik
    und Westberlin und auch der relativ hohe Aufwand für die elektronische
    Aufklärung, in die der BND über Jahrzehnte Milliarden von DM
    investiert hat.

    Prioritätsstufen - "DDR, DDR, DDR"

    Seine nachrichtendienstliche Aufträge hat der BND überwiegend aus dem
    Bundeskanzleramt erhalten. In der Aufklärung gab es sechs
    Prioritätsstufen. Zur ersten, also von "allerhöchstem Interesse",
    gehörten in der Endzeit des Kalten Krieges, in den späten 80er Jahren,
    alle Fragen, die den Warschauer Vertrag betrafen, politische
    Integrationsbestrebungen, Militärdoktrin, Militärpolitik,
    elektronische Kampfführung, Streitkräfte etc. und was sich
    dementsprechend in der DDR tat. Horst Ehmke hat einmal als
    Kanzleramtsminister die alleroberste Priorität für den BND auf die
    Formel gebracht: "DDR, DDR, DDR". Die Wirtschaftsbeziehungen innerhalb
    des Warschauer Vertrages und die internationale Erdöl- und
    Rohstoffpolitik rangierten eher auf Platz zwei in der
    Prioritätenliste.

    Der andere deutsche Teilstaat, der Nachbar- und Konkurrenzstaat, war
    das allererste Aufklärungsziel des BND. Etwa 40 Prozent seiner
    operativen Kapazitäten konzentrierten sich auf die
    Informationsbeschaffung aus der DDR und über die DDR und die Gewinnung
    von z.B. Reise- oder Auslandskadern der DDR für eine
    nachrichtendienstliche Zusammenarbeit mit dem BND. Wenn man sich die
    Erfolgsquote des BND auf diesem Gebiet anschaut, dann muß man jedoch
    konstatieren, daß sie sehr gering war, und das sicherlich deshalb,
    weil nicht nur der politische und wirtschaftliche Bereich der
    Bundesrepublik von Agenten, Spionen, Informanten des MfS durchsetzt
    war, sondern gerade auch die Nachrichtendienste. Ich erinnere nur an
    Kuron im Bundesamt für Verfassungsschutz oder Alfred Spuhler und Dr.
    Gisela Gast im BND, die dazu beigetragen haben, daß keiner der 300
    BND-Agenten in der DDR lange erfolgreich operieren konnte, ohne
    gegengesteuert oder mindestens observiert zu werden.

    An zweiter Stelle der Prioritäten des BND standen übrigens die
    Europapolitik Großbritanniens und Frankreichs, sowie die Außenpolitik
    der USA. Auch die engsten Verbündeten hat man sowohl durch operative
    Referate USA und Skandinavien z. B., als auch mittels
    fernmelde/elektronischer Aufklärung, Abhören des Botschaftsfunks,
    Durchkämmen der Post von NATO-Partnern u.v.a.m. auszuforschen
    versucht, damit man Klarheit darüber hatte, wie Thatcher, Mitterand,
    Bush, Reagan und andere agieren wollten, insbesondere auch bezüglich
    ihrer Deutschland- und Europapolitik.

    Globale Aktivität seit 1956

    Der BND beschloß 1956, seine Aktivitäten nicht auf den europäischen
    Kontinent zu beschränken, sondern global zu agieren. Die "Organisation
    Gehlen" entwickelte bereits Ende der 40er Jahre enge
    nachrichtendienstliche Kontakte nach Spanien und in die Türkei und
    baute legale Residenturen auf. Bis Ende der 60er Jahren sind nahezu
    alle Staaten, die zu den engsten Verbündeten in der NATO zählten, mit
    Legalresidenturen überzogen worden, ebenso auch neutrale Staaten, also
    Österreich, die Schweiz, Schweden und Finnland. Gegen Ende der 50er
    Jahre wurden erste Schritte zum Aufbau nachrichtendienstlicher Stellen
    in Lateinamerika unternommen, beginnend in Argentinien, wo über 2.000
    Nazikriegsverbrecher untergetaucht waren, und von hier aus den ganzen
    Kontinent überziehend.

    Im arabischen Raum gab es Anfang der 50er Jahre mit
    nachrichtendienstlicher Hilfe für Saudi -Arabien und Ägypten erste
    Einstiegsversuche. Aber erst zum Anfang der 80er Jahre gelang die
    nachrichtendienstliche Durchdringung von Afghanistan bis Marokko,
    Libyen bis Pakistan. Überall entstanden Legalresidenturen des BND, der
    seine Partnerdienstbeziehung nachhaltig dadurch vertiefte, daß er
    fernmeldeelektronische Aufklärungsmittel, Auswertecomputer und
    dergleichen an die Dienste der arabischen Staaten liefern ließ und
    auch entsprechende Einarbeitungslehrgänge in der Bundesrepublik
    angeboten hat. Der derzeitige Außenminister, Herr Kinkel, hat sich in
    besonderer Weise hervorgetan, dem Geheimdienst Saddam Husseins jede
    Art von Unterstützung zukommen lassen, von der Ausbildungshilfe über
    nachrichtendienstliche Technik bis hin zur Preisgabe von irakischen
    Asylbewerbern in der Bundesrepublik. Auch in den Apartheidstaat
    Südafrika hat der BND nachrichtendienstliche Aufklärungsanlagen
    geliefert, dessen Nachrichtendienstler in der BRD ausgebildet und
    geschult.

    Die jungen Nationalstaaten Afrikas - von Nigeria, Kenia, Tansania,
    Simbabwe, Neuguinea, Sambia bis Uganda - wurden vom
    Bundesnachrichtendienst in Konkurrenz zu den traditionellen dort
    vorhandenen Kolonialmächten mit einem nachrichtendienstlichen Netz
    überzogen. Der Bundesnachrichtendienst hat vielen dieser Staaten
    intensive Ausbildungshilfe zuteil werden lassen. Sie war hier bei uns
    eingebunden in ein System von Rüstungshilfe, Ausbildungshilfe durch
    die GSG 9, Wirtschaftshilfe, also in diesem ganzen Konzept der
    operativen Außenpolitik, mit der die Bundesrepublik ab dem Ende der
    60er Jahre, nach dem das sogenannte Wirtschaftswunder gegriffen hat,
    ihre wiedererstarkte ökonomische Position genutzt hat, um
    weltpolitischen Einfluß zu gewinnen. Selbst im fernen Osten war man
    über Hongkong bis zum Ende der 60er Jahre schon präsent, in Tokio,
    Manila, Jakarta und Singapur aktiv, man hat Tschiang Kai-schek Anfang
    der 60er Jahre fernmeldeelektronische Aufklärungsgeräte überantwortet
    und gerade diese Traditionslinie setzt sich fort bis 1993. Denn
    entgegen der offiziellen Ein-China-Politik der Bundesregierung, die
    auch dazu führt, daß Peking nachrichtendienstliche Elektronik bekommt,
    hat der Bundesnachrichtendienst eine modernste Computerauswerteranlage
    für funkelektronische Aufklärung nach Taiwan geliefert. Sie wird
    betreut durch eine Tarnfirma mit drei Mitarbeitern des
    Bundesnachrichtendienstes, die dort unter ziviler Abdeckung täglich
    für die Taiwaner analytisch arbeiten.

    Nebenaußenpolitik

    Das macht deutlich, was man in vielen Fällen beobachten kann, daß
    nämlich der BND eine Nebenaußenpolitik etabliert hat, d. h. entgegen
    der offiziellen Politik, die z. B. UNO-Embargos einhielt, Waffendeals,
    schmutzige Waffengeschäfte, Unterlaufen von Embargos oder auch einfach
    Besetzen von Positionen im Feld des Gegners unternommen hat. Das ist
    für Nachrichtendienste auf dem Sektor der Operation, der Aktion
    durchaus üblich. Zu den schmutzigsten Aktionen des BND zählt dabei
    sicherlich seit 1976 die Unterstützung der RENAMO, also jener
    Terroristenorganisation, die versucht hat, das sozialistische System
    Mocambiques zu destabilisieren. Wenn Sie in die
    Amnesty-International-Berichte dieser Jahre schauen, werden Sie sehen,
    daß der Anspruch unseres Bundesaußenministers, unsere Außenpolitik sei
    an Menschenrechten orientiert, durch die tatsächliche Politik
    weitgehend ausgehebelt wird.

    Wie die CIA mit drei bis fünf Prozent aller nachrichtendienstlichen
    Aktivitäten, Operationen und Aktionen in schmutzige Kriege und
    dergleichen verwickelt ist, ist das auch der BND (sicherlich in noch
    beschränkterem Umfang). Und wenn er so in Mocambique, Afghanistan,
    Nigeria tätig geworden ist, dann überwiegend in Joint Venture mit dem
    großen Bruder CIA. Kaum jemals im Alleingang nationaler Verantwortung,
    sondern immer in Abstimmung mit dem westlichen Bündnis.

    Wir erleben eine Debatte um die Änderung unserer Verfassung zugunsten
    des Auslandseinsatzes unserer Streitkräfte und der Botschaftsrat der
    Bundesrepublik in Argentinien, Hans-Georg Neumann, hat 1985 einen sehr
    deutlichen Hinweis darauf gebracht, was das für die
    nachrichtendienstliche Dimension bedeuten kann. Er hat nämlich gesagt,
    daß der BND an der gleichberechtigten Teilhabe am schmutzigen Krieg
    durch dieselben Verfassungsbeschränkungen gehindert ist, die auch den
    Auslandseinsatz der Bundeswehr nicht erlauben. Im Umkehrschluß heißt
    das, wenn wir durch eine Änderung des Grundgesetzes oder durch eine
    schleichende Aushöhlung der Verfassungspraxis zu regelmäßigen
    Auslandseinsätzen der Bundeswehr kommen, dann wird auch der
    Bundesnachrichtendienst sehr viel intensiver sich in schmutzige Kriege
    sich einmischen. Durch die Beobachtung des Kriegsschauplatzes
    Jugoslawien kann ich sagen, daß es bereits erste und deutliche
    Anzeichen gibt, wie der BND z. B. durch die Steuerung illegaler
    Waffengeschäfte auf diesem Sektor nachhaltiger tätig wird. Mit diesem
    ersten Überblick über die Aktivitäten des BND will ich es bewenden
    lassen.

    Danke!