Beiträge von Cherub

    @ Asmody

    Interessant ,dieses Video erinnert dich also an "braunes" Gedankengut.

    Mich würde interessieren : Hälst Du das Gebaren und die Handlungen der Finanzwelt für jüdisches Gedankengut?

    Denkst Du in Schubladen? Kritik an der hier herrschenden "Demokratie " und Staatsform ist braun. Braun ist ( haben wir ja gelernt) ganz doll fies.
    Schau hier ins Forum in alten Fäden,wenn Dir die Recherchen zu oberflächlich erscheinen,oder frag doch mal beim "Parteibüro" deines Vertrauens.
    Du wirst Dich über die Antworten bestimmt wundern!
    Gruß,Cherub.

    Ein Afrikaner ist als Asylant anerkannt und erscheint in einer deutschen Stadt ...

    Er spricht die erste Person an, die er auf der Straße trifft und sagt:
    "Danke lieber Deutscher, dafür das Sie mich in Ihrem Land aufnehmen und mir Unterstützung, Unterkunft und Krankenversicherung bieten."

    Der Angesprochene antwortet "Sie irren sich, ich bin Albaner."

    Der Mann geht weiter und spricht eine weitere Person auf der Straße an: "Danke dafür, dass Sie ein so schönes Land haben hier in Deutschland."

    Der Angesprochene sagt "Ich bin kein Deutscher, ich bin Rumäne."

    Der Mann geht weiter und spricht die nächste Person an, die er auf der Straße trifft, schüttelt dessen Hand und sagt "Danke für Ihr schönes Deutschland."

    Der Angesprochene hebt seine Hände und sagt:"Ich bin Ägypter, kein Deutscher!

    Dann sieht er eine nette ältere Dame und fragt "Sind Sie Deutsche?" Sie sagt: "Nein, ich bin Türkin und komme aus der Türkei."

    Voller Rätsel fragt er sie : "Wo sind denn all die Deutschen?"

    Die Dame schaut auf ihre Uhr und sagt..


    "Wahrscheinlich arbeiten!"

    Merkel fährt mit ihrem Chauffeur an einem Bauernhof
    vorbei. Bremsen quietschen, es kracht. Beide steigen aus und stellen fest,
    dass ein Ferkel die Fahrbahn überqueren wollte und von der Merkel-
    Limousine überrollt wurde. Merkel überreicht dem Fahrer ihre
    Brieftasche und trägt ihm auf, ins Bauernhaus zu gehen und dort den
    Schaden zu bezahlen, schließlich wollte sie sich nicht lumpen lassen, der
    Fahrer solle auf die ihm genannte Summe auch noch was drauflegen...
    Nach Stunden erscheint der Fahrer wieder vor dem Bauernhaus, behängt
    mit Würsten, einer Flasche Wein unter dem Arm, Bauer und Bäuerin
    küssen ihn zum Abschied und klopfen ihm auf die Schulter ... Die schon
    ungeduldig wartende Bundeskanzlerin ist erstaunt und will wissen, wie viel
    die Bauern denn für das Ferkel haben wollten. "Keinen Euro", erwidert der
    Fahrer, "ich versteh das selber nicht, ich tat, wie Sie mir befohlen, Frau
    Bundeskanzlerin, ich ging hinein, ein wenig ängstlich und sagte lediglich
    ´Grüß Gott, ich bin der Chauffeur von Frau Merkel und ich hab´ die
    Sau überfahren..'

    Hierzu hab ich einen netten informativen Netzfund !
    Lesen ,staunen und nachdenken!

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    Das einfache CO2-Rechenexempel
    Donnerstag, 11. Februar 2010 um 11:26 Uhr | Geschrieben von: http://www.adelinde.net |
    Ein Herr “Dr. Urban C.” schrieb einen
    Leserbrief an die Frankfurter Allgemeine Zeitung
    - und diese druckte den Leserbrief auch ab! -, der die Hohlheit des derzeitigen CO2-”Glaubens” kennzeichnet:
    Ich wurde kürzlich . . . an einem Stand des “BUND” von einem Mitarbeiter auf CO2 angesprochen. Darauf folgte folgendes Gespräch:
    · “Wie hoch ist denn der Anteil des CO2 in der Luft?”
    · Antwort: “Hoch.”
    · “Wie hoch denn?”
    · “Sehr hoch!”
    · “Wieviel Prozent?”
    · “Weiß ich nicht.”
    · “Was ist denn sonst noch in der Luft?”
    Darauf keine Antwort, nur ein staunendes Gesicht.
    · “Haben Sie schon einmal etwas von Sauerstoff gehört?”
    · “Ja sicher, Sauerstoff ist in der Luft.”
    · “Wieviel Prozent denn?”
    · “Weiß ich nicht.” Meine Antwort:
    · “21 Prozent”; das erschien ihm glaubhaft.
    Neue Frage:
    · “Was ist denn sonst noch in der Luft? Haben Sie schon einmal etwas von Stickstoff gehört?”
    · “Ach ja, der Stickstoff ist auch noch in der Luft.”
    · “Wieviel Prozent?”
    · “Weiß ich nicht.” Meine Erläuterung:
    · “Etwa 78 Prozent.”
    Mein Gesprächspartner drehte sich um und sagte:
    · Das glaube ich Ihnen nicht, das kann nicht stimmen, denn dann bleibt ja für CO2 nichts übrig.
    Er drehte sich um und ging. Er hatte diesmal fast Recht. Es sind nur 0,038 Prozent CO2 in der Luft.
    Wer noch rechnen möchte: Also,
    · 0,038 Prozent CO2 sind in der Luft; davon produziert die Natur 96 Prozent, den Rest, also vier Prozent, der Mensch. Das sind dann vier Prozent von 0,038 Prozent, also
    · 0,00152 Prozent. Der Anteil Deutschlands hieran ist 3,1 Prozent. Damit beeinflußt Deutschland
    · 0,00004712 Prozent des CO2 in der Luft. Damit wollen wir die Führungsrolle in der Welt übernehmen, was uns jährlich an Steuern und Belastungen etwa 50 Milliarden Euro kostet.
    Mit irgendwas muß der Schuldenberg ja abgetragen werden!
    Nur schade, daß wir “mündigen Bürger” für so dumm verkauft werden und so viele von uns den Unsinn auch noch obendrein glauben!
    Möge vielen Menschen in diesem eisigen Januar (bei uns heute nacht minus 18°!) in Bezug auf die angebliche Klimaerwärmung ein Licht aufgehen!
    Ihre alte Umwelt-Aktivistin
    Adelinde
    (Posted in Naturwissenschaft, Politik, Umweltschutz)

    Zitat : Der Deutsche Staat Kauft diese Daten und treibt die ihm zustehenden Steuern ein. Er schaut somit dass er zu den ihm ohnehin zustehenden Einnahmen kommt.

    Was soll den daran strafbar sein?`"

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    Die Art und Weise der Beschaffung der Daten erfüllt einen Straftatbestand!!!!!!!!

    Natürlich sind die Steuerhinterzieher auch " Straftäter". Aber das ist nicht das Thema. Hier geht es um illegale Beweismittelbeschaffung durch den Staat .
    In einem ähnlich gelagerten Fall würdest DU DICH (PaleRo) als Bürger bei gleicher Handlungsweise strafbar machen! Darum geht es hier!!!!!!
    Im übrigen,der legale Steuerhinterzieher gründet ja auch eine STIFTUNG !:@

    Strafanzeige gegen Kanzlerin wegen geplanten Steuer-CD-Aufkaufs

    Mittwoch, 3. Februar, 18:23 Uhr
    AFP


    Wegen des von der Bundesregierung geplanten Aufkaufs der Steuersünder-CD aus der Schweiz hat ein Rechtsanwalt nun Strafanzeige gegen Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) erstattet. Er sei der Ansicht, "dass Grenzen überschritten werden, die das Rechtsstaatsprinzip ins Wanken bringen", sagte Rechtsanwalt Frank Hannig der Nachrichtenagentur AFP am Mittwoch. Der Vorwurf lautet einer Erklärung Hannigs zufolge auf öffentliche Aufforderung zu Straftaten, Anstiftung zur Hehlerei sowie Anstiftung beziehungsweise Beihilfe zum Ausspähen von Daten. "Meiner Ansicht nach ist das nicht erlaubt", sagte er zu dem geplanten Ankauf der CD mit gestohlenen Daten eines Informanten. Diesen Artikel weiter lesen
    Ähnliche Artikel
    Er habe die Anzeige bei der Berliner Staatsanwaltschaft aus eigenem Antrieb heraus erstattet, sagte der Rechtsanwalt weiter. Hannig, der selbst CDU-Mitglied ist, behält sich ein Vorgehen auch gegen weitere Regierungsmitglieder vor. Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) hatte ebenso wie die Kanzlerin deutlich gemacht, dass die Bundesregierung alles versuchen werde, um in den Besitz der Steuersünder-CD zu kommen. Der Informant verlangt Presseberichten zufolge 2,5 Millionen Euro für das Datenmaterial.
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    Diese Anzeige wird zwar im Sande verlaufen,aber gerechtfertigt ist diese allemal !
    Cherub

    Quelle: http://de.news.yahoo.com/2/20100203/r_t….html?printer=1

    Meine Meinung zum Kauf der gestohlenen Daten CD mit Bankdaten aus der Schweiz durch die Bundesregierung :
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    StGB § 259 Hehlerei


    (1) Wer eine Sache, die ein anderer gestohlen oder sonst durch eine gegen fremdes Vermögen gerichtete rechtswidrige Tat erlangt hat, ankauft oder sonst sich oder einem Dritten verschafft, sie absetzt oder absetzen hilft, um sich oder einen Dritten zu bereichern, wird mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.

    (2) Die §§ 247 und 248a gelten sinngemäß.

    (3) Der Versuch ist strafbar.
    --------------------------------------------------------------------------------------
    Entweder gelten Gesetze für alle oder für keinen.
    Aber die Rechtsauslegung in Deutschland ist ja hinlänglich bekannt!
    Cherub

    Fast jeder fünfte Einwohner Deutschlands blickt auf eine ausländische Herkunft zurück: Im Jahr 2008 hatten 19 Prozent der hier lebenden Menschen einen sogenannten Migrationshintergrund. Dies teilte das Statistische Bundesamt mit. Demnach lag ihr Anteil an der Bevölkerung 2007 noch bei 18,7 Prozent und im ersten Jahr der Statistik (2005) bei 18,3 Prozent.
    Anzeige

    Die Statistik erfasst Menschen, die als Ausländer und Spät-Aussiedler nach 1950 nach Deutschland gekommen sind sowie ihre Nachkommen. Das waren 2008 insgesamt 15,6 Millionen der 82,1 Millionen Einwohner Deutschlands, die meisten von ihnen aus der Türkei sowie den Nachfolgestaaten der Sowjetunion. Zugleich sank die deutschstämmige Bevölkerung wegen der hohen Sterberate um 277.000 auf 66,6 Millionen.

    Die Statistiker sowie Migrationsforscher gehen davon aus, dass sich dieser Trend in den nächsten Jahren fortsetzt. Denn: "Die Zuwandererbevölkerung ist jünger und hat eine höhere Geburtenrate als die deutsche Bevölkerung", sagte der Vorsitzende des Sachverständigenrates deutscher Stiftungen für Integration und Migration (SVR), Klaus Bade.

    Den ganzen Artikel findet Iht hier:
    http://www.zeit.de/gesellschaft/z…ation-statistik

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    Endlich ist es fast geschafft!. Das potentielle Nazinachfolgervolk ist gründlich vermischt und zersetzt!.
    Die alten üblen deutschen "Tugenden" werden in dieser neu aufgestellten Gesellschaft wohl länger nicht wieder hervorbrechen.
    Frau Merkel und alle vorangegangenen Politikergenerationen,egal welcher Partei,haben das ihrige für eine geordnete ,sichere Weltpolitik getan !
    Wir sollten Ihnen und den zukünftigen Führern des multikulturellen Deutschlands aus tiefstem Herzen für Ihren unermüdlichen Einsatz im Sinne der tonangebenden Siegermächte danken ,ermöglichen Sie uns doch den friedvollen Grundtenor unseres Zusammenlebens in der Weltgemeinschaft und vor allem die tiefe Aussöhnung und tatkräftige bedingungslose Unterstützung Israels in allen Belangen!
    Cherub

    Hab hier was nettes gefunden .Das will ich Euch natürlich nicht vorenthalten.
    Aber lest selbst :
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    In der Reihe Rückblick auf überwundene Epochen präsentieren wir Ihnen die Erste Rekonstruktion von
    » ZEITUNG LESEN – ABER RICHTIG «
    Ein Wörterbuch aus der „Finsteren Zeit der Grossen Manipulation“
    Zusammengetragen von den Leserinnen und Lesern von initiative vernunft
    Aufbereitet, Herausgegeben und © Copyright: initiative vernunft
    Impuls- und Informationsplattform für Mensch und Mitwelt in gemeinsamer Zukunft
    http://initiativevernunft.twoday.net
    ____________________________________
    »ZEITUNG LESEN – ABER RICHTIG« ist für all jene unverzichtbar, die Wortspiele, Informationsmanipulationen,
    Halbwahrheiten und glatte Meinungslügen sowie Desinformation, vermeintliche Enthüllungen
    aber auch tückische Weglassungen, sicher durchschauen wollen.“
    — so lautet engagiert und etwas schwerfällig der erste Satz im »Vorwort zur 1. Ausgabe« eines für uns
    heute seltsam anmutenden und sonderbaren Karteikastens. Ein Karteikasten, der damalige Begriffe
    und Wortwendungen behandelt, die wir heute gar nicht mehr kennen. Für die, die es nicht mehr wissen:
    Ein sog. Karteikasten ist eine einsortierte Sammlung von losen, kartonierten Karten, die – einem
    Lexikon ähnlich – Begriffe vorstellen, erklären und aufeinander verweisen.
    Ein über seinen Fund ganz aufgeregter initiative vernunft Leser hat uns den verstaubten Karteikasten
    mit der kämpferischen Bezeichnung »ZEITUNG LESEN – ABER RICHTIG« uneigennützig zur freien Verwendung
    und Veröffentlichung überlassen. Diese bedankenswerte Geste tat der Finder, um unseren
    Leserinnen und Lesern einen Einblick in eine Geschichtsepoche zu geben, die als die „Finstere Zeit der
    Grossen Manipulation“ in die Menschheitsgeschichte einging und zum Glück heute etwas ist, worunter
    wir uns nichts genaues mehr vorstellen zu vermögen, weil uns jegliches manipulatives Verhalten zum
    Glück seit bald vierzig Jahren völlig unbekannt ist.
    Beim Umbau eines Wohnhauses seien in einer vergessenen Ecke des Estrichbodens der Karteikasten
    und einige überall verstreute, lose Karten unter Gerümpel und Staub in gut lesbarem Zustand gefunden
    worden. Ein bisher einmaliger Fund!
    Der Karteikasten zeugt von einer Zeit, in welcher es bei den damals beliebten und meist gelesenen und
    (fern-)gesehenen „Medien“ („Säulen der Information“) offensichtlich an der Tagesordnung war, die —
    wie unsere Geschichtsforscher feststellten — oft schlimmen Meldungen aus nah wie fern in eigenartiger
    Weise zu verändern, so dass sie, so vermuten wir, ihren wahren Schrecken verlieren sollten und
    der dringend nötige, korrigierende Eingriff durch die damalige Gesellschaft lange, geradezu gefährlich
    lange ausblieb.
    Wir vom Autorenteam initiative vernunft haben es uns im Sinne einer historisch-dokumentarischen
    Aufgabe nun vorgenommen, den mancherorts skurril anmutenden Inhalt dieses Karteikastens für Sie
    nach und nach zu vervollständigen und fortlaufend zu veröffentlichen und so zuweilen verwundert
    schmunzelnd festhalten zu können, wie die Menschen damals in raffinierter, ja gar hinterhältiger Weise
    „informiert“ und in totaler Unwissenheit gehalten wurden. Ein wahrlich finsterer Zustand, den es
    heute dank unseres einsichtigen, gegenseitig respektierenden Zusammenlebens nicht mehr gibt.
    Die damaligen Verfasser dieses »Werkzeugkastens gegen die Manipulation« versprachen ihren Zeitgenossen:
    „Sie werden förmlich Lust verspüren, die Zeitungsartikel auf die Methoden der heute praktizierten
    und gängigen Manipulation abzuklopfen.“ Sie fuhren begeistert fort: „Begriffe, die für unsere
    Grosseltern noch klar und eindeutig waren, werden in bereits erschreckender Weise auf das eine Mal
    verschleiernde Art, das andere Mal sehr offen völlig verdreht verwendet oder zurechtgebogen. Ein
    markantes Beispiel für das Verschwinden eines ganzen Ausdruckes ist das Wort ‚Krieg’, das gemäss
    einer UNO-Charta überhaupt nicht mehr gebraucht werden darf, da man sich dort ‚eine Welt ohne
    Krieg’ als Ziel gesetzt hat. Indem das Wort aus dem offiziellen UNO-Wortschatz gestrichen wird, ist
    wenigstens für die UNO die Welt friedlicher und ruhiger geworden. So einfach ist das! Wer hier eine
    schleichende, beklemmende Entwicklung zur ‚Gedankenpolizei’ in George Orwell’s Zukunftsroman
    » ZEITUNG LESEN – ABER RICHTIG «
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    ‚1984’ sieht, ist auf dem unbequemen, aber richtigen Weg. In diesem Sinne wünschen wir Ihnen die
    Courage, die lähmende, einschläfernde Gleichgültigkeit gegenüber der Flut der täglichen Meldungen
    zu überwinden und hinter den Vorhang der gängigen Verschleierung zu schauen. Das Muster der
    Manipulationen liegt offen vor uns ausgebreitet“.
    Anhand des Hinweises auf den Roman ‚1984’ und der hohen Qualität von Karteikasten und –karten
    (vermutlich aus letzter Schweizer Fabrikation, bevor Computer und Datenbanken auch dort die damals
    sehr beliebte, „digitale Wissensspeicherung“ übernahmen), schliessen wir, dass die vom Karteikasten
    abgedeckte Epoche ungefähr um das Jahr 1980, 1982 christlicher Zeitrechnung begann und
    drei Jahrzehnte danach endet, wohl 2012, als die Menschen den noch heute andauernden Bewusstseinsprung
    vollzogen, der unser neues Zusammenleben begründete. Was ‚UNO’ damals bedeutet haben
    könnte, konnten wir vom Autorenteam initiative vernunft noch nicht schlüssig bestimmen. Aufgefallen
    ist uns ferner, dass in den Erklärungstexten auf den Karteikarten oft auf ein ‚Machtkartell’ Bezug
    genommen wird, ohne dass dieses irgendwo in der Sammlung näher benannt oder definiert wird.
    Aus heutiger Sicht, darf erleichtert festgestellt werden, spielt ein solches, besagtes ‚Machtkartell’ auch
    keine Rolle mehr und es muss uns auch nicht mehr weiter interessieren, wer oder was damit genau gemeint
    war.
    Das Vorwort zum Karteikasten schliesst mit dem lustigen Satz, den man damals auch in Romanen und
    Filmen häufig antraf, und aus heutiger Sicht umso stärker zum Ausdruck bringt, wie sehr die Menschen
    damals vor der freien Äusserung der Wahrheit Furcht hatten: „Sämtliche hier vorgestellten
    Wortbeugungen und Missbräuche sind reine Fiktion. Allfällige Ähnlichkeiten mit realen Begebenheiten
    wären rein zufällig.“
    Die von unserem Leser wieder aufgefundenen Karteikarten füllen den Karteikasten nur zu etwa einem
    Zehntel. Das heisst, es müssen damals bis zu zehn mal mehr Karteikarten im Umlauf gewesen sein, als
    bisher aufgefunden worden sind. Wir möchten Sie, liebe initiative vernunft Leserin, lieber Leser darum
    anspornen, sich auf die Suche der restlichen Karteikarten und manipulierten Begriffe zu machen.
    Machen Sie sich auf, die letzten finsteren und verstaubten Ecken der Manipulation aufzudecken! Wir
    freuen uns über jede Zusendung, um den ursprünglichen Umfang im Sinne einer Rekonstruktion vervollständigen
    und veröffentlichen zu können.
     Melden Sie uns ihre Funde, schreiben Sie an: initiative.vernunft@yahoo.de
    Wenn Sie einen neuen Fund beisteuern, erhalten Sie die vollständige Ausgabe der aktuell nachgeführten
    Gesamtrekonstruktion!
    Nun wünschen wir Ihnen viele wertvolle Einblicke beim verwunderten Studium der per heute zusammengetragenen
    Rekonstruktion von »ZEITUNG LESEN – ABER RICHTIG« – „des Werkzeugkastens zur Erkennung
    der Lüge in der Finsteren Epoche der Manipulation.“
    Autorenteam und Redaktion
    initiative vernunft
    Rekonstruktion Nr. 1 » ZEITUNG LESEN — ABER RICHTIG « Erste Ausgabe, März 2049
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    » ZEITUNG LESEN – ABER RICHTIG «
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    Zum richtigen Gebrauch
    von
    » ZEITUNG LESEN – ABER RICHTIG «
    Kursiv gesetzte Begriffe
    (Titel der Karteikarten)
    kennzeichnen die missbräuchliche Verwendung,
    die Manipulation eines Ausdrucks.
    Der Pfeil  und der nachfolgende Begriff
    verweisen auf Karteikarten,
    die weitere Erklärungen enthalten.
    *******
    — A —
    Administration Die Regierung der USA ist
    gem. der offiziell verwendeten Bezeichnung A.
    streng genommen keine Regierung, sondern
    eine Verwaltung, wie es der Begriff A. korrekt
    aussagt. Somit drängt sich die Frage auf, in
    wessen Auftrag die A. mit Sitz in Washington
    D. C. das Gebiet der USA verwaltet. S.  USA.
    Agentur NachrichtenA., DepeschenA.,
    PresseA., BildA. Das Problem der A.en ist,
    dass es nur noch wenige weltweit agierende davon
    gibt, was Gefahren der  Zentralisierung
    von Tatsachen und Meinungen und der ‚einseitigen
    Berichterstattung’ in sich birgt. Vgl. 
    A.meldung und  Wahrnehmung.
    — B —
    Barbarei Das Restgebiet auf dem Planeten,
    das dem herrschenden Weltmachtsystem zu
    trotzen oder sich zu entziehen versucht. Ggt.
    von:  Freiheit (Idee).
    Beweis 1. In der Logik ist ein B. die Herleitung
    der Richtigkeit (Verifikation) oder Unrichtigkeit
    (Falsifikation) einer Aussage aus für
    wahr gehaltenen oder für wahr angenommenen
    Prämissen. Entscheidend für einen logischen
    B. ist somit immer, was wir Menschen
    als wahr annehmen (vgl.  Wahrnehmung).
    Ein B. ist somit immer auch von unseren Annahmen,
    von unserem Weltbild beeinflusst.
    Wenn unser Weltbild aufgrund der Trägheit
    unserer fünf Sinne nicht mehr als das Erkennbare
    zu erkennen vermag, sind alle Phänomene,
    die ausserhalb dieses Sensorik-Bereichs liegen,
    keine wahren Annahmen und somit nicht
    b.fähig. „Die Wissenschaft“ macht sich diesen
    Mechanismus z. B. bei Fragen der gesetzl. 
    Grenzwerte einseitig zu nutze, indem sie einfach
    erklärt: ‚Es liegen keine Beweise vor’. 2.
    In der Mathematik ist ein B. eine fehlerfrei anerkannte
    Herleitung der Richtigkeit oder Unrichtigkeit
    einer Aussage aus einer Menge von
    Axiomen, die als wahr vorausgesetzt werden
    und/oder Aussagen, die bereits als bewiesen
    gelten. Die zentrale Frage ist auch hier, inwiefern
    Axiome von unserem Weltbild beeinflusst
    werden. Beweise unterliegen somit immer dem
    von der Mehrheit gegenwärtig geteilten Weltbild.
    Zentrale B.stücke fehlen Beliebte
    Umschreibung dafür, dass die klagende Partei
    im Grundsatz recht hat, jedoch fehlen ihr (formal
    juristisch bzw. im wissenschaftl. Sinne)
    die zentralen B.stücke, um den Sachverhalt als
    ‚bewiesen’ bestätigt zu erhalten. Das Machtkartell
    ist somit über das komplizierte Konstrukt
    des B.-Begriffes immer im Besitze der innerhalb
    des Systems geltenden Wahrheit, was
    Rekonstruktion Nr. 1 » ZEITUNG LESEN — ABER RICHTIG « Erste Ausgabe, März 2049
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    » ZEITUNG LESEN – ABER RICHTIG «
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    Voraussetzung ist, um das Machtsystem aufrecht
    zu erhalten. Der Gipfel der Machtabsicherung
    liegt z. B. darin, dass „die Wissenschaft“
    einseitig erklärt, dass z. B. neuere Studienresultate
    nur dann anerkannt würden,
    wenn sie im Einklang mit bereits bestehenden
    Studienresultaten stünden. Somit ist zum
    vornherein (diktatorisch) ausgeschlossen, dass
    unliebsame Ergebnisse im Sinne „wissenschaftlicher
    B.“ anerkannt werden müssen.
    Dieser Missgriff wird noch damit begründet,
    dass „wissenschaftliche Experimente“ (und
    ganz offensichtlich nicht bloss deren Prozedur,
    sondern selbst deren Ergebnisse!) reproduzierbar
    sein müssen und einander nicht widersprechen
    dürfen.
    — D —
    Dummheit D. ist der Schutz des in der Öffentlichkeit
    stehendenden, sichtbaren Vertreters
    des Machtkartells, um nicht als offensichtlicher
    Drahtzieher oder (krimineller) Betrüger
    entlarvt und belangt zu werden. Vgl. auch 
    Unkenntnis.
    Durchzogen Schlecht. D.e Semesterleistungen
    (Wirtsch.) Halbjahresverluste.
    — E —
    Erlegen, Er erlag seinen Verletzungen
    Eine ganz fiese Irreleitung des Lesers, das Opfer
    (z. B. der Soldat) sei an seinen eigenen Verletzungen
    gestorben. Es wird mit diesem unsäglichen
    Satz unterstellt, die Schuld läge ganz
    allein beim getöteten, verstorbenen Opfer;
    ganz einfach deshalb, weil sein Körper nicht
    genug stark war und eben den eigenen Verletzungen
    erlag. Bis der Satz fertig gelesen ist,
    ist die Ursache der Verletzung (z. B.  Sprengfalle,
    Explosion) bereits genügend aus dem Bewusstsein
    des Lesers ausgeblendet worden, so
    dass wir nun  Tote haben, an deren Tod
    nichts und niemand mehr irgend eine Schuld
    hat. Vgl.  Geraten.
    Ernst, Wir nehmen die Anliegen der Bevölkerung
    sehr e. 1. Reine Beschwichtigungsklausel,
    die von Politikern (oder Experten)
    immer dann gebraucht wird, wenn es für
    sie bereits im voraus klar war, dass man in der
    Angelegenheit nichts plant zu unternehmen
    bzw. alle Bedenken zerstreut werden und alle
    Vorstösse versanden sollen. 2. Standardantwort
    in Diskussionen um die Schädlichkeit umstrittener,
    gesetzlicher Grenzwerte bspw. beim
    Mobilfunk. Vgl.  Anstrengungen
    — F —
    Fallen 1. In die Hände f. (Wirtsch.) Übernahme,
    „unfriendly take-over“. 2. Im Kampf
    gefallen (Milit.) In Wirklichkeit müsste es
    z. B. heissen: von Maschinengewehrsalven
    durchlöchert, von Splittergranaten zerfetzt, in
    einem Giftgasangriff verstickt, auf dem
    Schlachtfeld verblutet, von Panzerraupen überfahren,
    usw. Wenn wir etwas weiter gehen,
    müssten auch die Waffenhändler und Financiers
    aller Kriege klar benannt werden: Von
    den Waffenhändlern und Financiers geopfert
    zwecks Steigerung des eigenen  Profits.
    Freisetzung (Wirtsch.) Abbau, Kündigung,
    Vernichtung von Arbeitsplätzen.
    — G —
    Grund, keinen G. sehen „Keinen  Anlass
    haben“, etwas zu tun. Häufig gebrauchte
    Schutzbehauptung. Es kann passieren was will,
    solange die Verantwortlichen keinen G. sehen
    etwas zu tun, müssen sie nicht handeln. Also
    ist alles bloss eine Frage der Sehweise, denn sie
    können selber bestimmen, was für Probleme in
    der Welt sie überhaupt sehen, anerkennen wollen:
    Die perfekte Selbstabsolution. Vgl.  Besorgnis.
    Grünzeug Abfällige Bezeichnung fleischloser
    Nahrungsweise. Vgl.  Vegetarisch.
    — H —
    Halbwahrheiten H. sind besonders schwer
    zu erkennen, da der Leser am wahren Informationsgehalt
    hängen bleibt und somit die ganze
    Information für wahr und zutreffend hält. H.
    werden sehr häufig verwendet zur  Desinformation
    und  Verwirrung der Öffentlichkeitsmeinung.
    Harmonisierung Gleichschaltung,  Zentralisierung
    (der Entscheide). Verlust der Eigenständigkeit
    (eigenständiges Denken und
    Handeln).  Umbau  Reform.
    Rekonstruktion Nr. 1 » ZEITUNG LESEN — ABER RICHTIG « Erste Ausgabe, März 2049
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    » ZEITUNG LESEN – ABER RICHTIG «
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    ____________________________________
    — I J —
    Illiquid Nicht flüssig, nicht handelbar, nicht
    verkaufbar. I.e Aktiven Nicht mehr abstossbare,
    verkaufbare Wertschriften, also Wertschriften,
    die ihren Wert gegenüber dem Kaufpreis
    teilweise oder ganz verloren haben. I.e
    Aktiven sind demnach ‚Ramschpapiere’, ‚junk
    bonds’, ‚giftige Anlagen’‚vergiftete Papiere’, ‚toxic
    waste’.
    Islamist Wortmanipulation mit dessen Hilfe
    Angehörige des Islam als gemein-gefährlich
    dargestellt werden, da im Wort ‚Islamist’ die
    Anlehnung an  ‚Terrorist’ gezielt subliminal
    eingesetzt wird.
    Justiz ES HILFT NICHTS, DAS RECHT AUF SEINER
    SEITE ZU HABEN. MAN MUSS AUCH MIT DER JUSTIZ
    RECHNEN. DIETER HILDEBRANDT. DIE GERECHTIGKEIT
    WOHNT IN EINER ETAGE, ZU DER DIE JUSTIZ KEINEN
    ZUGANG HAT. FRIEDRICH DÜRRENMATT.
    — K —
    Konflikt, Bewaffneter K. UNO-Sprachregelung,
    die es erlaubt, das Wort  Krieg nicht
    verwenden zu müssen.
    Kriegseinsatz Viele einzelne Kriegseinsätze
    ergeben einen ganzen Krieg, doch (vereinzelte)
    Kriegseinsätze tönen weniger bedrohlich und
    sind daher einfacher durch die abnickenden
    Parlamente zu bringen.
    — L —
    Liberal Die Freiheit des Stärkeren, den
    Schwächeren nach Belieben und möglichst für
    immer zu dominieren. L.isierung Zentraler
    Punkt in der neo-liberalen Agenda, der die
    Umverteilung riesiger (Volks)Vermögenswerte
    von unten nach oben zum Ziele hat.
    Liberation Domination Vgl.  Befreiung.
    — M —
    Markt ‚Der M.’ übernimmt die Aufgabe (und
    die vordergründige Schuld), dass die mächtigen
    M.kräfte sich gegen die Schwächeren
    durchsetzen. Das Spiel des M. Das Spiel
    der Konzerne und Privatiers.  Liberalisierung
    des M. Freisetzung der M.kräfte. AUF
    DEM MARKT LERNT MAN DIE MENSCHEN BESSER KENNEN
    ALS IN DER KIRCHE.
    Moralischer Relativismus Doppelmoral.
    — N —
    Nahrungsmittel Der Begriff N. lehnt sich
    an die Bedeutung von Industrierohstoffen an.
    Raffiniert eingesetzte Abschwächung der Bedeutung
    der für den Menschen überlebenswichtigen
     Lebensmittel. Sobald Lebensmittel
    nur noch als N. bezeichnet werden, ist die
    Verwendung solcher z. B. zur Herstellung von
     Öko-Treibstoffen viel leichter durchsetzbar,
    da im öffentlichen Bewusstsein N. nicht denselben
    Stellenwert haben wie Lebensmittel.
    Negativ N.e Rentabilität Verlust.
    N.wachstum Schrumpfung, Abstieg.  Rezession.
    — O —
    Öko Ö.logisch Ö.-Sprit Ö.-Treibstoff
    Das Tanken und Verbrennen von Ö.-Treibstoffen
    läuft auf die einfache und zugleich brutale
    Feststellung hinaus:  Treibhausgas-freie
    Mobilität zu Lasten der Ärmsten der Welt.
    Durch sprunghaften und einseitigen  Spekulationsboom
    bei der Anpflanzung von Ethanol-
    Flächen sind die  Nahrungsmittelpreise vor
    allem in den armen Ländern der Welt explodiert,
    was zu noch mehr Spekulation und Hunger
    führt.
    Opfer 1. Die Täter werden nicht selten als
    Opfer dargestellt, was einer völligen Verdrehung
    der Tatsachen gleichkommt. 2. (Zivile)
    Tote, Getötete, Erschossene, Hingerichtete. 3.
    Opfer ist aber auch ein enthüllendes Wort: Zu
    welchem Zweck, in wessen Auftrag wurden die
    Menschen geopfert?
    — P Q —
    Preis (Wirtsch.) Nur unter den Menschen
    gültige (und dort nur bei den im System gefan-
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    » ZEITUNG LESEN – ABER RICHTIG «
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    genen Menschen durchsetzbare)  Bewertung
    eines Gutes. Preise sind ideale Gegenstände
    der  Manipulation, darum dienen sie dem
    Erhalt des Machtkartells. Preise sind u. a. der
    Grund, warum nicht mehr der Mensch, sondern
    nur noch die Zahlen zählen.
    Profit Pervertierte, übertriebene, ungesunde,
    überreizte Form eines Nutzens, eines Gewinns.
    Motor und Triebfeder geldgesteuerter Mitglieder
    des Machtkartells und ihrer Vasallen,
    sprich der globalen Konzernführer, CEO’s, Manager.
    Profitgier Pervertierte Form des
    Strebens nach Nutzen und Gewinn.
    — R —
    Realwirtschaft Der Wert schöpfende Teil
    der Wirtschaft, der reale Güter und Werte
    schafft. Ggs.:  Finanzwirtschaft, die Werte
    abschöpft.
    Resonanzboden Führerfiguren, Politiker,
    Bühnenstars – sie allen brauchen ihren R., also
    den Verstärker ihrer Botschaft sei es im Publikum
    oder im Volk, denn alleine können sie und
    ihre Botschaften noch nichts bewirken.
    — S —
    Sollbruchstelle Eine häufig angewandte
    Taktik in der Technik der Verschleierung und
     Desinformation. Die S. erlaubt es, die Aufmerksamkeit
    und die unangenehmen Fragen
    der Öffentlichkeit genau auf die präparierte
    Schwachstelle zu lenken. Der ganze (eigentlich
    relevante) Rest geht im Disput unter und würde
    erst hervorkommen, wenn das Interesse am
    Thema längst abgeklungen ist.
    System, ‚Das S.’ Begriff, das die Machtund
    Ausweglosigkeit des einzelnen erst recht
    zementieren will. Das anonymisierende S. will
    ausdrücken, dass niemand so recht für den aktuellen
    Zustand der Gesamtzusammenhänge
    benannt und verantwortlich gemacht werden
    kann. Informationen, die das S. bestätigen und
    am Leben halten, gehören zur S.meinung.
    — T —
    Television Telemanipulation. Manipulation
    über weite Distanzen. Vgl.  Fernsehen.
    Trickle-down-Effekt Denkschule, dass 
    Steuersenkungen (Steuergeschenke) für die
    Reichen (mit Verzögerung) nach unten durchsickern.
    Damit soll die breite Akzeptanz von
    Steuersenkungsprogrammen sichergestellt
    werden.
    — U —
    Überrennen (Militär.) Erobern.
    Umbau, U. z. B. des Sozialstaates U. bedeutet
    hier Abbau des Sozialstaates. Würden
    die Medien klar von ‚Abbau’ sprechen, hätten
    weder solche  Reformen noch die Reformbefürworter
    beim Volk die geringste Chance.
    — V —
    Verantworung V. wird (und kann) vom modernen
    Menschen immer weniger wahrgenommen
    (werden). Fehlende EigenV. im Leben ist
    u. a. eine Folge des grassierenden  Konsumverhaltens.
    Verdienende, Besser V. Reiche. Der Begriff
    unterstellt, dass (auch) die (Super)Reichen
    ihren Reichtum zurecht verdienen würden.
    Schlechter V. Arme. Unterschicht.
    Der Begriff unterstellt, dass die Armen ihren
    erbärmlichen Zustand verdient hätten. Da
    niemand einen neuen Klassenkampf heraufbeschwören
    will, haben ‚Arme’ und ‚Reiche’ keinen
    Platz im Wortschatz des grassierenden
    Neusprechs.
    — W —
    Weglassen, Weglassungen W. sind im
    Répertoire der Manipulation sehr einfach und
    schnell zu bewerkstelligen (Herausschneiden,
    Löschen). W. sind die klassischen Werkzeuge
    der  Desinformation und der  Zensur. Der
    Gipfel dieser ‚Unart’ könnte so lauten: ES
    GEHÖRT ABER EINERSEITS ZUR PRESSEFREIHEIT, AUCH
    DURCH WEGLASSEN ZU INFORMIEREN.
    Wunder W. verheissen nicht immer Gutes.
    Beispiel: „Die Wunderfaser Asbest“.
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    » ZEITUNG LESEN – ABER RICHTIG «
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    — X Y Z —
    Zersiedelung Überbauung, Zubetonierung,
    Bauwut, Landverlust.
    Zins, Zinseszins Z. drückt den  Preis für
     Geld aus. Geld kann vom Machtkartell nach
    Belieben praktisch ‚über Nacht’ verteuert werden,
    indem man es einer  Verknappung unterzieht.
    Das effektivste Mittel für die Verknappung
    von Geldern ist das Anheben des Z.satzes.
    Umgekehrt lässt sich über gezielte Z.senkungen
    der Preis für Geld verbilligen und der
    Verschuldung ( Debitismus) z. B. einer ganzen
    Volkswirtschaft wird aktiv Vorschub geleistet.
    Zunehmende Verschuldung erlaubt es, absolut
    gesehen die Z.einnahmen auszuweiten.
    Das Erheben von Z. bedeutet in kapitalistischen
    Systemen, wo jedes  Wirtschaftssubjekt
    Geld zum Leben braucht, nichts weniger
    als ‚absolute power’ für diejenigen, die Z. eintreiben
    können.  Finanzwirtschaft. Die besondere
    Dynamik des kapitalistischen Wirtschaftssystems
    besteht darin, dass Geld und
    Zins miteinander verbunden werden. REIN
    MATHEMATISCH REISST DER ZINS DIE MENSCHEN
    AUSEINANDER: DIEJENIGEN, DIE AN DER ARMUT
    ZUGRUNDE GEHEN, UND DIEJENIGEN, DIE AN DER
    ZAHLUNGSNOT DES KREDITNEHMERS IMMER REICHER
    WERDEN. EUGEN DREWERMANN.
    — Ziffern 0...9 —
    und
    — Begriffsprägungen —
    G8 Die „Gruppe der Acht“ bezeichnet sich als
    „Abstimmungsforum“ zwecks Erarbeitung einer
    gemeinsamen Verantwortung und eines
    Konsens in Fragen der Weltpolitik. Mitglieder
    der G8 sind Deutschland, USA, Japan, Grossbritannien,
    Kanada, Frankreich, Italien (G7)
    und Russland. Die  EU hat in der G8 Beobachterstatus.
    Die G8-Länder vertreten ca. zwei
    Drittel des in  Preisen bezifferten Welthandelsvolumens.
    *******
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    Zitat : "Etwas grundsätzlich Positives '''fällt''' niemandem der hier Befragten spontan ein ! "

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    Wundert Dich das?
    Viele haben doch genug von Brot und Spielen und wenden sich der Realität zu.
    Es gibt sie noch ,die guten Nachrichten .
    So gut,das es nicht öffentlich gemacht wird,damit es gute Nachrichten bleiben und nicht zu schlechten gemacht werden.
    Ein altes Forenmitglied hatte mal einen tollen Spruch :" Es gibt nichts gutes außer man tut es!"
    Grüße,Cherub.

    Dazu fällt mir dieser Text hier ein :


    http://www.egon-w-kreutzer.de/0Pad2010/2.html
    Kommentare zum Zeitgeschehen
    von Egon W. Kreutzer
    Paukenschlag am Donnerstag No. 2/2010 vom 14. Januar 2010
    Innere Angelegenheiten
    Die Aufregungen um die Äußerungen von Margot Käßmann über den Krieg in Afghanistan
    haben mich dazu gebracht, ein Thema aufzugreifen, das mich schon lange
    umtreibt. Es ist die Frage nach dem Selbstbestimmungsrecht der Völker und
    dem logischen Konterpart dazu, nämlich der Frage, ob es eine humanitäre Pflicht
    gibt, Hilfsleistungen zu erbringen, wo immer man die Notwendigkeit dazu sieht, und
    der Frage nach dem daraus abgeleiteten Recht, die humanitäre Hilfe auch mit Waffengewalt
    durchzusetzen.
    Das klingt alles sehr abstrakt. Greifbarer wird das Problem, wenn man den realen
    Fall betrachtet. Da wird im 21. Jahrhundert ein Krieg auch damit begründet, dass die
    Bevölkerung des bekriegten Landes von religiösem Wahn befreit werden muss:
    Bei Nikolaus Schneider, dem Präses der evangelischen Kirche im Rheinland, klingt
    das zum Beispiel so: am Hindukusch werden Recht und Gerechtigkeit im Namen einer
    "verblendeten und unmenschlichen Religiosität" mit Füßen getreten.
    und dass den Kindern, speziell den Mädchen, der Zugang zu einem - an Kultur und
    Werten der Invasoren orientierten - Schulunterricht ermöglicht werden soll.
    Da fragt man sich, wodurch - von ein paar Äußerlichkeiten abgesehen - sich die Befürworter
    dieses Krieges von jenen Eroberern unterscheiden, die einst - mit ein paar
    Missionaren im Tross - auszogen, um die Bewohner Nord- und Südamerikas gewaltsam
    zu bekehren und als Lohn für den göttlichen Reichtum, den sie den Wilden
    brachten, den irdischen Besitz der Bekehrten an sich brachten.
    Wäre es nicht in der Tat angebracht, wenn religiöse Exzesse, die es in Afghanistan
    zweifellos gibt, von den gemäßigteren Vertretern des Islam in der Türkei, im Iran, in
    Saudi Arabien verfolgt und angeprangert würden - genauso wie der Papst sich bemüht,
    die Auswüchse des christlichen Glaubens, soweit sie - wie zum Beispiel die
    Pius-Brunderschaft - in seinen Zuständigkeitsbereich fallen, zu beschneiden?
    Wie käme es uns denn vor, wenn ein islamischer Verband der Willigen in Deutschland
    einfiele, um uns von der verblendeten und unmenschlichen Religiosität der allgegenwärtigen
    Exorzisten und Päderasten zu erlösen, derer wir nicht selbst Herr
    werden? Um die Klostermauern einzureißen, Nonnen und Mönche zu befreien und
    um in einem geduldigen Umerziehungsprozess den kannibalischen Ritus auszurotten,
    der besagt, man müsse sich, um aller Sünde ledig zu werden, nur intensiv genug
    vorstellen, statt Brot und Wein das Fleisch und das Blut eines qualvoll Ermordeten zu
    sich zu nehmen, weil solche Fantasien ihrer wohlmeinenden Meinung nach noch gefährlicher
    seien, als das blutrünstigste Killerspiel?
    Da würden wir aber aufplatzen vor Freude über diese Hilfsaktion!
    2
    Aber, wie heißt es so schön und beruhigend: Das kann man nicht vergleichen.
    Schließlich sind wir im Recht. Und das schon immer!
    Klar ist: Wir Deutschen sind inzwischen vollständig abgestumpft, wenn es um Innere
    Angelegenheiten geht.
    Wer sich, ohne sich noch darüber zu erregen, auf der Autobahn alle paar Kilometer
    von Mautbrücken herab fotografieren lässt, wer weiß, dass er in den Innenstädten
    praktisch auf Schritt und Tritt von Videokameras verfolgt wird, hinter denen Software
    zur Gesichtserkennung treffsicher jeden Passanten identifiziert, wer weiß, dass der
    Aufenthaltsort seines Handys (und damit meist auch sein eigener) jederzeit ermittelt
    werden kann, wer weiß, wie viele Ämter, Behörden und Dienste auf Wunsch Einblick
    in seine Bankkonten erhalten, wer weiß, dass er auch ohne jedes eigene Verschulden
    zum Zielobjekt eines großen Lauschangriffs werden kann, wer sich klar macht,
    dass die Verbindungsdaten aller von ihm geführten Telefonate sowie alle seine Internetzugriffe,
    egal ob auf politische, literarische, fachliche oder pornografische Seiten,
    von den mehr oder minder geheimen Einrichtungen und mehr oder minder im Geheimen
    arbeitenden Mitarbeitern eines jedwede Intimsphäre ignorierenden Systems
    aufgezeichnet, gespeichert und immer wieder auf der Suche nach Indizien und Verdachtsmomenten
    ausgewertet werden, der hat jeden Begriff von der Unantastbarkeit
    seiner eigenen, persönlichen - durch Grund- und Menschenrechte geschützten --
    Angelegenheiten soweit verloren (oder verraten), dass ihm im größeren Maßstab die
    Einmischung eines Staates in die Inneren Angelegenheiten eines anderen Staates
    auch dann noch als ganz selbstverständlich erscheint, wenn diese Einmischung sich
    als Krieg oder als Drohung mit Krieg manifestiert.
    Dabei beginnt die Einmischung in Innere Angelegenheiten nicht erst, wenn Cruise
    Missiles am Regierungssitz einschlagen, auch nicht, wenn fremde Mächte gezielte
    Tötungen vollziehen, sie beginnt bereits, wenn Parteien, Regierungen, Wirtschaftsverbände,
    Vereine und Vereinigungen aller Art unterwandert und instrumentalisiert
    werden, um ein Land in einen erwünschten Zustand zu versetzen. Aus aktuellem
    Anlass hier noch ein Hinweis auf das Armenhaus der westlichen Welt, das vorgestern
    von einem verheerenden Erdbeben heimgesucht wurde, handelt es sich bei Haiti
    doch um ein Land, das seit Jahrhunderten von fremder Einmischung geformt und
    geschunden wurde. Nur ein kurzer Absatz aus der fürchterlichen Geschichte des Inselstaates
    sei hier aus Wikipedia übernommen.
    Nach der Verfassungsreform von 1987 putschte das Militär und regierte bis zu den Wahlen
    1990, bei denen Jean-Bertrand Aristide, an den sich viele Hoffnungen knüpften, mit überwältigender
    Mehrheit zum Präsidenten gewählt wurde. Aber schon 1991 wurde Aristide von dem
    Brigadegeneral Raoul Cédras wieder aus dem Amt geputscht.
    1994 konnte Aristide im Gefolge einer US-amerikanischen Intervention (Operation Uphold
    Democracy) in sein Amt zurückkehren, aber unter der Bedingung, dass er die Politik seines
    von Washington favorisierten Vorgängers übernehme, der in den Wahlen von 1990 nur 14
    Prozent der Stimmen erhalten hatte.
    (Davor unterminierten die USA das von der OAS nach dem Militärputsch gegen Haiti beschlossene
    Embargo, und unterstützten so insgeheim die mordende und folternde Militärjunta.).
    Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Haiti
    3
    Es war einst ein hehrer Grundsatz der Politik ehrbarer Staatsmänner, sich jeglicher
    Einmischung in die inneren Angelegenheiten fremder Staaten zu enthalten.
    Ein Grundsatz, dem zwar nie in aller Konsequenz gefolgt wurde, der aber doch dafür
    sorgte, dass die offiziell verpönte Einmischung sich nicht aller Gelegenheiten bedienen
    konnte, sondern stets mit äußerster Vorsicht und unter größter Geheimhaltung
    vollzogen werden musste.
    Erst die von Sicherheitsexperten in aller Welt postulierte Allgegenwart des internationalen
    Terrorismus hat die Einmischung in Innere Angelegenheiten anderer Staaten
    vom Makel des Unanständigen befreit - und sie zum Mittel der Wahl beim Kampf gegen
    eben diesen Terrorismus erhoben.
    Die Einmischung in Innere Angelegenheiten eines souveränen Staates abzulehnen,
    wird inzwischen als Unterstützung des Terrorismus angesehen.
    Um die Zulässigkeit der Einmischung in Innere Angelegenheiten unter den herrschenden
    Macht- und Bedrohungsszenarien beurteilen zu können, scheint es erforderlich,
    den Wert der Souveränität von Staaten neu zu bemessen und diesem Wert
    in einer verantwortungsvollen Güterabwägung das allgemeine Recht auf den totalen
    Krieg gegen den Terrorismus gegenüberzustellen.
    Vom Wert der Souveränität
    Wirklich souveräne Staaten sind auf dieser Welt selten geworden. Die grundsätzliche
    Unabhängigkeit von anderen Staaten, die äußere Souveränität, ist in einem Geflecht
    von internationalen Verträgen und freiwilligen Zusammenschlüssen, die jeweils
    mit einem teilweisen Verzicht auf Souveränität einhergehen, längst untergegangen.
    Ein Staat, der Mitglied der EU und Mitglied der NATO ist, kann zwar noch seinen eigenen
    Außenminister als Anführer von Wirtschaftsdelegationen durch die Welt reisen
    lassen, aber das Recht, in voller Souveränität seine bilateralen Beziehungen zu anderen
    Staaten zu gestalten, hat er aufgegeben.
    Der Versuch, diese Souveränität durch den Austritt aus internationalen Bündnissen
    und Vertragsgemeinschaften wiederzugewinnen, ist zumindest problematisch. Denn
    hinter allen Vertragswerken und Bündnissen steht das durch Verträge und Bündnisse
    nur mühsam gebändigte Recht des Stärkeren, das in den Bündnissen und Verträgen
    seinen bestimmenden Einfluss hinterlassen hat.
    Dass die innere Souveränität, also das freie Bestimmen aller, die eigene Bevölkerung
    betreffenden Regelungen, durch die Zugehörigkeit zu internationalen Bündnissen
    zwangsläufig ebenfalls verloren gehen muss, beweist am deutlichsten die Tatsache,
    dass der überwiegende Teil der dem Deutschen Bundestag zur Verabschiedung
    vorgelegten Gesetze lediglich noch die Umsetzung von EU-Recht in nationales Recht
    zum Gegenstand hat.
    Die UN ist seit 2005 der Auffassung, ein Staat habe, als letzte Pflicht aus dem ehemaligen
    Souveränitätsverständnis heraus, die Verpflichtung, für den Schutz seiner
    Bürger zu sorgen, und folgert daraus, wer dieser Verpflichtung nicht nachkommt,
    müsse dulden, dass die internationale Staatengemeinschaft diese Schutzverpflichtung
    übernimmt und Truppen entsendet.
    4
    Dieser zutiefst idealistische Gedanke, der in der Konkretisierung ja bedeutet:
    "Sofern ein Staat seine Bürger nicht selbst vor den Truppen eines anderen Staates
    (oder vor Terroristen) zu schützen vermag, geht die Rest-Souveränität, nämlich die
    Schutzverpflichtung, auf die UN über, die demzufolge Truppen zu entsenden hat, die
    diesen Schutz gewährleisten",
    hat allerdings einen unübersehbaren Pferdefuß:
    Dem kleinen, schwachen Staat und seiner Bevölkerung wird mit der Übernahme der
    Schutzverpflichtung faktisch jegliches Selbstbestimmungsrecht genommen - während
    der große, starke Staat, sollte es ihn gelüsten, als Aggressor aufzutreten, die UNTruppen
    nicht zu fürchten braucht, handelt es sich bei den Truppenstellern doch in
    aller Regel um "irgendwie abhängige" Staaten von qualitativ und quantitativ minderer
    militärischer Stärke.
    Nach jüngstem internationalem Rechtsverständnis ist die Souveränität eines Staates
    also wertlos, wenn er nicht in der Lage ist, seine Bevölkerung - wovor auch immer -
    zu beschützen. Das wiederum bedeutet:
    Der Wert der Souveränität bemisst sich nach derzeitigem internationalem
    Rechtsverständnis ausschließlich am verfügbaren Gewaltpotential eines Staates,
    an der Zahl und Effektivität seiner Soldaten, Panzer, Flugzeuge, Schiffe
    und Raketen einerseits, an der Zahl und Effektivität seiner Agenten, Abhöranlagen,
    Propagandasender und der von ihm korrumpierten Multiplikatoren andererseits,
    aus deren Zusammenwirken er den maximalen Schutz seiner Bevölkerung
    generiert.
    Souverän ist und darf bleiben, wer militärisch überlegen oder zumindest ebenbürtig
    ist. Alle anderen stehen vor der Wahl, entweder selbst militärisch immer weiter aufzurüsten,
    um souverän zu bleiben, nachzurüsten, um die Souveränität zurückzugewinnen
    oder sich mit dem Überlegenen zu verbünden.
    Dass sich die EU im Vertrag von Lissabon verpflichtet hat, die eigenen militärischen
    Fähigkeiten zu stärken, ist im Lichte dieser Betrachtungsweise gar nicht so sehr verschieden
    von den Rüstungsanstrengungen Chinas und den Bemühungen Nordkoreas
    und des Irans, sich atomar zu bewaffnen. Schließlich folgen alle - mit mehr oder
    minder großen Abstand - nur dem Beispiel der USA.
    Die USA stehen unangefochten an der Spitze der militärischen Macht auf dieser
    Welt. Die USA sind damit derjenige Staat auf dem Planeten Erde, der derzeit über
    das größte Maß an Souveränität verfügt. Die Souveränität der USA ist folglich ein
    sehr, sehr hoher Wert, den sich die USA von niemandem auf der Welt streitig machen
    lassen wollen. Daher können sie - auch nach offizieller Doktrin - nicht dulden,
    dass ein anderer Staat ihnen militärisch gefährlich werden könnte.
    Solange das gelingt, sind die USA als Staat der freieste Akteur auf der Weltbühne.
    Die USA sind dabei sowohl frei von fremdem Willen als auch frei, ihren eigenen Willen
    beliebig zu bilden und durchzusetzen.
    Die Freiheit aller anderen Staaten dieser Welt wird letztlich vom Willen der USA bestimmt
    und begrenzt.
    5
    Der Wert der Souveränität aller anderen Staaten dieser Welt bemisst sich daher
    direkt am Maß der Bevormundung und/oder der Bedrohung durch die USA.
    Ein Staat, den die USA - wegen Bedeutungslosigkeit oder erwiesener Bündnistreue -
    an der langen Leine laufen lassen, für den hat die tatsächliche Souveränität, so hoch
    sie vergleichsweise auch sein mag, keinen hohen Wert. Die Vorteile des Arrangements
    überwiegen die Nachteile. Der Wert der Rest-Souveränität wird in Geld gemessen
    - und der Aufwand, sie zu erhalten ebenfalls. Per Saldo lohnt es sich meist
    nicht.
    Staaten, welche die Hegemonialansprüche der USA als Bedrohung für die eigene
    Identität begreifen, messen ihrer eigenen Souveränität einen hohen Wert zu. Für sie
    ist Souveränität ein Wert an sich, für dessen Erhalt jedes denkbare materielle und
    ideelle Opfer gebracht wird, weil wahre Souveränität nicht in Geld gemessen werden
    kann. Per Saldo lohnt sich jeder Aufwand.
    Fazit
    Auf dieser Welt und in dieser Zeit bemisst sich die faktische Souveränität eines Staates
    an seinen militärischen Fähigkeiten.
    Das Streben nach vollständiger Souveränität ist in den Staaten unterschiedlich stark
    ausgeprägt, womit auch der ideelle Wert der Souveränität höchst unterschiedlich
    eingeschätzt wird.
    Eine allgemeingültige Beurteilung des Wertes der Souveränität in der Abwägung gegen
    andere Interessen ist nicht möglich.
    Mit der Auffassung, die Souveränität eines Staates erlösche, wenn der Staat nicht in
    der Lage ist, seine Bevölkerung zu schützen, stellt sich die UN auf die Seite der Stärkeren.
    Vom Recht auf den Krieg gegen den Terrorismus
    Der Terrorismus ist kein Staat. Weder ein souveräner, noch sonst einer. Der Terrorismus,
    der hier und da Attentate verübt, kann auch nicht einfach einer bestimmten
    nationalen oder internationalen Organisation zugeordnet werden. Terrorismus ist ein
    taktisches Konzept, keine Organisation, kein Staat, keine Macht.
    Der Terrorismus als verdammenswerte "Macht" ist letztlich ein Gedankenkonstrukt,
    das von Geheimdiensten auf Basis von Informationen und Spekulationen entwickelt
    wird, um Stimmungen zu erzeugen, Meinungen zu lenken und Abstimmungen zu beeinflussen.
    Geheimdienste sind in der Lage "Terrorismus" in beliebiger Stärke auf
    jeden beliebigen Flecken dieser Erde zu projizieren und ihm jedes beliebige Gefahrenpotential,
    jedes beliebige Ziel zuzuschreiben.
    Wird ein Land von den Geheimdiensten als "Sitz des internationalen Terrorismus"
    identifiziert, dann haben alle Regierungen, die ihre Bürger dadurch bedroht sehen,
    die Pflicht ihre Bürger zu schützen -
    wollen sie nicht Gefahr laufen, von UN-Truppen besetzt zu werden :-))
    Man stelle sich vor, die UN wäre, unter Missachtung der Souveränität der USA,
    am 12. September 2001 mit Truppen und schweren Waffen in New York eingefallen,
    um die Bevölkerung der USA vor dem Terrorismus zu schützen :-))
    6
    Dabei ist die Gefahr, die vom internationalen Terrorismus ausgeht, für die meisten
    Staaten dieser Welt ausgesprochen gering. Selbst Staaten, in denen der Terrorismus
    seine Basen unterhält, sind vom Terrorismus zunächst einmal überhaupt nicht bedroht.
    Welches Interesse hätte eine Organisation, die ihre Ziele mit terroristischen
    Aktionen durchsetzen will, den Staat, in dem sie geheime Trainingslager unterhält,
    auf dessen Gebiet sie ihre Anschläge plant, gegen sich aufzubringen? Die wären ja
    verrückt! Terrorismus ist doch weiterhin keine Religion, keine Weltanschauung und
    kein Staatsziel. Terrorismus ist immer noch nur ein taktisches Mittel, mit dessen Hilfe
    man hofft, die geringen eigenen Mitteln so effizient einzusetzen, dass sie genug
    Furcht und Schrecken verbreiten, um dem Gegner, der sonst in keiner Weise zu fassen,
    auch nicht zu Gesprächen und Verhandlungen zu bewegen ist, die erwartete
    Änderung seiner Politik aufzuzwingen - und sei es nur, dass er ein Problem überhaupt
    zur Kenntnis nimmt. Dabei sind derzeit zwei Hauptqualitäten terroristischer
    Aktivitäten zu unterscheiden:
    a) Terrorakte, die dazu dienen sollen, die als Besatzung empfundene Anwesenheit
    fremder Truppen auf dem eigenen Territorium zu beenden und bei der
    eigenen Bevölkerung Furcht vor jeglicher Form von Kollaboration zu erzeugen.
    Da der Widerstand gegen Besatzungstruppen völkerrechtlich legitim ist, kann diese
    Qualität terroristischer Aktivitäten in der weiteren Behandlung des Themas "Einmischung
    in Innere Angelegenheiten" ausgeklammert werden.
    b) Terrorakte, die ein Fanal setzen, Aufmerksamkeit auf eine Sache, ein Ziel,
    eine Gruppe, einen Missstand lenken und zeigen sollen, dass für die Erreichung
    dieses Zieles Kampfbereitschaft und Opferwille vorhanden sind.
    Der herausragendste - und zugleich umstrittenste - terroristische Anschlag dieser
    Qualität war wohl der Angriff auf das World Trade Center, gefolgt von den Anschlägen
    auf die Pendlerzüge in Madrid und die U-Bahn in London. Unbestritten ist, dass
    auch die umfassendste Überwachung und die bestmöglichen Sicherheitsmaßnahmen
    im Zweifelsfall nicht ausreichen können, um einen terroristischen Anschlag zuverlässig
    zu verhindern - schon gar nicht, wenn die Attentäter den eigenen Tod dabei
    - als Teil des Planes - bewusst auf sich nehmen. Dass man folglich meint, dem Terrorismus
    durch vorbeugende Schläge auf jene Territorien, in denen man Ausbildungslager
    und Rückzugsgebiete vermutet, den Boden unter den Füßen wegbomben
    zu können, führt dazu, dass immer wieder auch massive militärische Gewaltanwendung
    auf dem Gebiet fremder Staaten für erforderlich gehalten wird. Der
    Einsatzbefehl fällt dabei umso leichter, je weniger Souveränität den betroffenen Staaten
    beigemessen - oder zugebilligt - wird.
    Fazit
    Die reale Bedrohung durch terroristische Akte ist gering. Der Aufwand zur Bekämpfung
    des Terrorismus ist immens.
    Durch technisches und menschliches Versagen sterben Jahr für Jahr weit mehr
    Menschen, ohne dass auch nur annähernd gleich große Anstrengungen unternommen
    werden, die Ursachen zu erforschen und abzustellen.
    Durch Hunger, verschmutztes Trinkwasser und fehlende sanitäre Einrichtungen verrecken
    Jahr für Jahr weit mehr Menschen, als bei allen Flugzeugabstürzen, Auto-
    Unfällen, Erdbeben, Vulkanausbrüchen und terroristischen Aktionen zusammen.
    Die Anstrengungen, dies zu verhindern, erschöpfen sich in schönen Reden und lächerlichen
    Almosen.
    7
    Die Abwägung
    Das Selbstbestimmungsrecht - nach innen und nach außen - das die USA für sich
    beanspruchen, muss, wenn Frieden herrschen soll, solange auch allen anderen
    selbständigen Staaten zugebilligt werden, wie nicht alle selbständigen Staaten freiwillig
    den Vereinigten Staaten von Amerika beigetreten sind - was in nächster Zukunft
    nicht zu erwarten ist.
    Daher ist jedes militärische Einschreiten Dritter auf dem Staatsgebiet eines souveränen
    Staates, auch wenn es vorgeblich oder tatsächlich dem Schutz der Bevölkerung
    dieses Staates dienen soll, ausnahmslos als unzulässige Einmischung in die Inneren
    Angelegenheiten eines souveränen Staates anzusehen, es sei denn, die legitime
    Regierung dieses Staates hat dem zugestimmt.
    Eine solche Einmischung sollte völkerrechtlich als Angriffskrieg - oder, im frühen Stadium,
    als Vorbereitung eines Angriffskrieges - eingestuft und entsprechend geahndet
    werden.
    Nur ein Hilfeersuchen einer rechtmäßig im Amt befindlichen Regierung - nicht aber
    das Hilfeersuchen einer Gruppe von Putschisten, innerhalb oder außerhalb der Regierung,
    nicht das Hilfeersuchen einer mit ausländischer Unterstützung ins Amt gehobenen
    Marionettenregierung - darf Dritte berechtigen, einen bedrängten Staat
    beim Schutz seiner Bevölkerung - vor inneren oder äußeren Feinden - zu unterstützen.
    Umfang und Dauer dieser Unterstützung dürfen jedoch alleine von dem um Hilfe
    ersuchenden Staat bestimmt werden.
    Solange nicht Afghanistan, sondern die USA und ihre Verbündeten bestimmen,
    wie lange wie viele ausländische Soldaten dort ihren Krieg gegen den
    Terror führen, kann es sich dabei - auch wenn Herr Karsai nicht wagt, zu protestieren
    - doch nach allen Gesetzen der Logik nicht um eine von Afghanistan
    erbetene Hilfeleistung, sondern nur um einen, Afghanistan und den Afghanen
    aufgezwungenen, Krieg handeln.
    Diese Forderungen lassen sich durchaus begründen:
    Souveränitätsverletzungen jeder Art schaffen Konfliktpotentiale. Um diese Konfliktpotentiale
    zu vermeiden, gilt:
    Jede "Bevölkerung" muss das Recht haben, innerhalb des eigenen Staates die Regeln
    des Zusammenlebens in jeder Hinsicht selbst zu bestimmen und ihre kulturelle
    Identität zu bewahren.
    Grundsätzlich ist jedem Staat das Recht zuzubilligen, selbst darüber zu befinden, ob
    er sich in der Lage sieht, seine Bevölkerung zu schützen. Jeder Staat muss daher
    das Recht haben, sich freiwillig Bündnissen anzuschließen oder sich von ihnen zu
    distanzieren.
    Selbst die Auseinandersetzung mit Inneren Feinden muss jedem Volk selbst überlassen
    bleiben. Die Italiener müssen mit der Mafia alleine fertig werden,
    die Spanier mit den Basken. Die Rumänen haben ihren Diktator Ceausescu selbst
    gestürzt. Dort herrscht jetzt Ruhe.
    8
    Den Irakern hat man diese Chance nicht gegeben. Kein Wunder, dass dort keine
    Ruhe einkehren will. In Afghanistan wird Hamid Karsai an der Macht gehalten...
    Nur die absolute Ächtung von Angriffskriegen aller Art durch die gesamte Staatengemeinschaft
    reduziert die Notwendigkeit militärischer Stärke zum Erhalt der Souveränität.
    Jedwede Ausnahme - auch die Option des Eingreifens aus humanitären
    Gründen - ist kontraproduktiv. Das sollte auch von der Vollversammlung und vom
    Sicherheitsrat der Vereinten Nationen bedacht werden, wenn von interessierter Seite
    auf die Erteilung eines "Mandats" gedrungen wird.
    Humanitäre Hilfe kann in aller Regel mit den verfügbaren Mitteln weitaus effizienter
    und effektiver geleistet werden, wenn man zu ihrer Verteilung nicht erst Krieg führt -
    und selbst, wenn es dann im einen oder anderen Land nicht möglich sein sollte, zu
    helfen, ist die Not auf dieser Welt doch insgesamt so groß, dass es noch längst nicht
    gelungen ist, allen ohne Krieg erreichbaren Bedürftigen zu helfen. Warum also nicht
    da anfangen, wo die Hilfe dankbar angenommen wird - mit genau so viel Geld, wie
    für den Krieg nötig wäre?
    Nachwort
    Dass es in diesem Paukenschlag nur um das geht, was man als "die kriegerische
    Form der Einmischung in Innere Angelegenheiten" bezeichnen könnte, hat seinen
    Grund darin, dass diese Form der Einmischung derzeit Hochkonjunktur hat. Noch
    immer hängt das Damoklesschwert eines Angriffs über dem Iran.
    Und je näher die Regimegegner ihren Zielen kommen, desto lauter werden die
    Stimmen, die sagen, dass man ihnen endlich zu Hilfe eilen müsse...
    Noch immer ist der Irak von fremden Truppen besetzt, noch immer werden in Afghanistan
    Bomben geworfen und in Pakistan Terroristen gejagt. Im Kurdengebiet sind
    Übergriffe der Türkei auf das Territorium des Irak beinahe selbstverständlich. In den
    Palästinensergebieten greift Israel permanent mit fast allen Mitteln in die Inneren und
    Äußeren Angelegenheiten der Palästinenser ein - und auch im Jemen sieht es sehr
    danach aus, dass es bald zu einer robusteren Einmischung kommen könnte.
    Die "sanfte" Einmischung, die uns Europäer zur Übermittlung von Bankdaten an die
    USA ebenso zwingt, wie zur Übermittlung von Fluggastdaten, vom Sammeln aller
    möglichen Daten aus allen möglichen elektronischen Kommunikationsmedien durch
    die NSA ganz zu schweigen, ist Einmischung in unsere Inneren Angelegenheiten, die
    wir schon gar nicht mehr wahrnehmen. Auch die Nacktscanner, die uns von der Terrorpanik
    der USA aufgezwungen werden, werden wir eines Tages ebenso selbstverständlich
    durchschreiten, wie heute die elektronischen Diebstahlpiepser an den
    Kaufhauseingängen.
    Das ist mehr Sicherheit. Warum denn nicht? Wir sind ja eh' schon nackt.
    Peinlich!
    Nicht jede Nacktheit ist lustig - erzwungene schon gar nicht.
    Die Wachmannschaft von Abu Ghraib lässt herzlich grüßen.
    9
    Einen weiteren, sehr wichtigen Artikel über die "sanfte" Einmischung in Innere Angelenheiten
    hat Gert Flegelskamp am 10. Januar online gestellt. Falls Sie noch nicht
    dort waren, folgen Sie diesem Link. Dort gibt es tiefe Einblicke.
    http://www.flegel-g.de/wieder-krieg.html
    und hier meine Auseinandersetzung mit den Käßmann-Kritikern und Einmischungsbefürwortern
    aus den letzten Tagen
    11. Januar 2010
    10.30 Uhr Der Krieg heiligt die Mittel
    Margot Käßmann, oberste evangelische Seelenhirtin der Republik, im Grunde von
    staatstragender Grundeinstellung, hat sich zu Neujahr mit der Aussage: "Auch nach
    den weitesten Maßstäben der Evangelischen Kirche in Deutschland ist dieser Krieg
    so nicht zu rechtfertigen.", zu weit aus dem Fenster gelehnt.
    Heute trifft sie den Verteidigungsminister zu einer Aussprache, über deren Inhalt vorab
    Stillschweigen vereinbart wurde.
    Als Mose auf dem Berge Sinai aus Gottes Hand die Gesetzestafeln entgegennahm
    war es durchaus noch Sitte, in Gottes Namen Kriege zu führen, und wenn es sein
    musste verlieh Jahwe den Seinen die Fähigkeit, die unüberwindlichen Mauern der zu
    überfallenden Stadt mit nichts als Blasinstrumenten und Trittschall zu zerstören.
    Die einschränkende Interpretation des 5. Gebotes: "Du sollst nicht töten, es sei denn,
    es geht um die gerechte Sache", kann also vor dem Hintergrund eines "Auge-um-
    Auge-Zahn-um-Zahn-, und -die-Rache-ist-mein-Glaubens" durchaus angemessen
    erscheinen. Doch Margot Käßmann und Karl Theodor zu Guttenberg gehören keiner
    alttestamentarischen Glaubensgemeinschaft an. Jesus lehrte: "Liebet eure Feinde"
    und "vergeltet Gewalt nicht mit Gewalt" und "rechte Backe - linke Backe..." usw.
    Margot Käßmann und Karl Theodor zu Guttenberg leben zudem in einer Gesellschaft,
    in der die Trennung von Staat und Kirche Gesetz ist. Die saubere Lösung des
    Meinungsunterschiedes zwischen Staat und evangelischer Kirche sähe also so aus:
    Margot Käßmann ruft die evangelischen Soldaten auf, den Dienst an der Waffe in
    Afghanistan zu verweigern. Soldaten, die evangelisch genug sind, um das ernst zu
    nehmen, folgen dem. Der Staat muss damit im Rahmen der gültigen Gesetze umgehen.
    Ggfs. kann das BmVg die alte Tradition der Gewissenserforschung wieder aufleben
    lassen. Fertig.
    Vermutlich kommt aber etwas ganz Anderes raus, beim Vier-Augen-Gespräch. Man
    darf auf Margot Käßmanns nächste Äußerung zu Afghanistan gespannt sein.
    10
    12. Januar 2010
    09.30 Uhr Nichts ist gut in Afghanistan?
    Der Ortstermin ist anberaumt. Zu Guttenberg lädt Frau Käßmann zur Truppeninspektion
    ein. Das gestrige Gespräch scheint keine Annäherung der Standpunkte gebracht
    zu haben, denn die Formel: Beide Seiten seien sich darin einig, dass die ethische
    Dimension des Bundeswehr-Einsatzes in Afghanistan geeignet sei, dieses Thema
    "weiter in die Öffentlichkeit zu tragen und dort auch kritisch zu diskutieren", heißt ja
    nur, dass man sich weiter öffentlich streiten will - wobei jeder hofft, die Öffentlichkeit
    im offenen Schlagabtausch auf seine Seite ziehen zu können. Dass man sich zudem
    auch darauf einigen konnte, dass für Soldaten der Rückhalt der Gesellschaft
    wichtig sei, kann man auch von zwei Seiten sehen. Schließlich haben die Soldaten
    keinen unabdingbaren Anspruch auf den Rückhalt in der Gesellschaft - im Gegenteil,
    der Rückhalt wird maßgeblich vom Einsatz bestimmt, was eben auch heißt, dass
    Soldaten, die in einem von der Gesellschaft nicht gebilligten Einsatz stehen, keinen
    Rückhalt erwarten dürfen. Dieser Satz enthält Sprengstoff - könnte er doch -- mit etwas
    Fantasie -- sogar als vom Verteidigungsminister mitgetragener Aufruf zur Befehlsverweigerung
    ausgedeutet werden.
    Käßmann hat also gerade im schwammigsten Teil der nichtssagenden Verlautbarungen
    Punkte gesammelt. Später, in der ARD, ließ sie wissen, dass ein militärischer
    Einsatz nur zu rechtfertigen sei, wenn er der Sicherung des zivilen Aufbaus dient -
    und dass die evangelische Kirche bezweifle, dass die Sicherung des zivilen Aufbaus
    noch im Vordergrund stehe. Gratulation, Frau Käßmann! Die erste Runde ging
    zweifellos an Sie. Doch zu Guttenbergs Hilfstruppen formieren sich.
    • Der Vorsitzende des Bundeswehrverbandes trägt seinen Angriff auf der rein
    sprachlogischen Ebene vor, wenn er sagt, es sei nicht richtig, zu sagen,
    nichts ist gut in Afghanistan. Diesen Vorwurf, der keinerlei inhaltliche Position
    erkennen lässt, kann man nur ignorieren - darauf einzugehen führt nur in einen
    aussichtslosen, zermürbenden Grabenkrieg.
    • Der ev. Kirchenvorsteher im Rheinland, Nikolaus Schneider, fällt Frau Käßmann
    in den Rücken.
    Weil - wie er meint - am Hindukusch Recht und Gerechtigkeit im Namen einer
    "verblendeten und unmenschlichen Religiosität" mit Füßen getreten werden,
    dürfe der Einsatz militärischer Gewalt "nicht grundsätzlich" abgelehnt werden,
    Hauptsache es gibt klare Ziele, ein umfassendes Konzept und eine Ausstiegsgarantie.
    • Die brutalstmögliche Verteidigung kriegerischer Gewaltanwendung trug der
    evangelische Theologe Richard Schröder vor. Seine Aussage:
    "Der Glaube an die Allmacht der Gewaltlosigkeit ist ein Aberglaube",
    ist die glatte Abkehr von den Lehren Jesu und stellt den christlichen Glauben
    als Aberglauben hin.
    So weit ist es also gekommen, mit den Nachfolgern Luthers. Pfui!
    11
    17.30 Uhr Auf zum Kreuzzug nach Afghanistan
    Ein Besucher dieser Seite machte mich auf einen Artikel des Evangelischen Pressedienstes
    (epd) Nord aufmerksam, den ich auch Ihnen nicht vorenthalten will.
    Der epd berichtet, ein Pastor Rüß aus Hamburg, Vorsitzender der Konferenz Bekennender
    Gemeinschaften in Deutschland, habe in dieser Eigenschaft mit Bezug auf
    Margot Käßmann erklärt:
    "Wenn Repräsentanten der Kirche ihre politische Privatmeinung theologischreligiös
    überhöhen und verabsolutieren, ist das für viele Christen schlichtweg
    nicht hinnehmbar und ärgerlich.
    Außerdem übte sich Rüß mit mäßigem Erfolg im Spalten nicht vorhandener Haare,
    als er zum Besten gab, da die EKD keine Kirche sei, sondern lediglich ein Dachverband
    verschiedener Landeskirchen, habe Käßmann "kein Mandat, für die evangelischen
    Christen in Deutschland insgesamt zu sprechen."
    Aber dann kommt’s knüppeldick:
    "Frau Käßmann könnte wissen, dass der Krieg in Afghanistan gegen einen islamischen
    Terrorismus geführt wird, der die Welt bedroht, unendlich viele Menschenleben
    gefordert hat und die Menschenrechte missachtet." Dies sei eine Herausforderung,
    der mit Brunnenbau und verbesserter Infrastruktur nicht zu begegnen sei.
    Wenn man das hört, kommt der Verdacht auf, es müsse in der evangelischen Kirche
    ein Häuflein aufrechter Feuer-und-Schwert-Missionare geben, die den Katholen immer
    noch die glorreichen Heldentaten der Kreuzritter neiden. Ganz im Sinne von
    Ludwig Uhlands berüchtigter Schwabenstreiche-Glorifizierung:
    "Als Kaiser Rotbart lobesam, ins Heilge Land gezogen kam
    (...)
    Zur Rechten sieht man, wie zur Linken, einen halben Türken heruntersinken"
    Ein Blick in die Geschichtsbücher könnte sie eines Besseren belehren.
    Aber, wie heißt es so schön: Erfahrung ist erfahrungsgemäß nicht übertragbar.
    http://www.epd.de/nord/nord_index_70950.html
    Der Artikel im Evangelischen Pressedienst Nord
    http://www.boa-bw.de/downloads/frei…heswuerttemberg.
    de/kultur/kompon/uhland/kaiser.htm
    Das vollständige Uhland Gedicht
    Wohl bekomm's!

    Zitat von EquinoX


    Ja ähm .. Danke Cherub ...

    Was möchtest du uns damit sagen ?
    Hälst du diese Chronologie für eine realistische Einschätzung ?

    Mein erster Eindruck zu diesem Text war: " trockenfurzig und humorlos . "

    Warum weiss ich auch nicht. Aber ich denke das passt schon ganz gut. ;)

    gruss

    Ja .ähm ,wie wärs denn mal mit :selber denken ?;)
    Wir sind doch hier nicht bei :Mit Spaß weg von der Wahrheit,oder??!
    :angel:

    I. Präludium
    Seit 2006

    Finanzkrise
    Seit Herbst 2008

    Übergreifen auf die Realwirtschaft
    Oktober 2008

    Rezession geht in Depression über

    Billionenschwere Bankenrettungspakete
    Ab Herbst 2008

    Deflation bei sämtlichen „financial assets“ (Vermögenswerte wie Immobilien, gewerbliche Immobilien, Aktien etc.)
    Seit Herbst 2009

    Einbruch der Steuereinnahmen in der BRD

    Bund, Länder und Gemeinden müssen für 2010 144 Milliarden Euro Neukredite aufnehmen.
    II. Beginn der Krise
    Herbst 2009


    Ab Frühjahr 2010

    Beginn der Massenentlassungen, „Kurzarbeit“ (= Verschleppung und Vorstufe der Entlassung)

    1. Welle der Entlassungen: Investitionsgüterindustrie, Autoindustrie

    2. Welle der Entlassungen: Zuliefererindustrien, Bau nach Auslaufen der Konjunkturprogramme
    Ab März / April 2010

    Weltweite Bankzusammenbrüche möglich

    In BRD: Deutsche Bank, HRE, Landesbanken

    Þ gesteuerte Schulden- und Vermögens- vernichtung?
    Ab Juni / Juli 2010

    3. Welle der Entlassungen: Konsumgüterindustrie, Handel, Banken und Versicherungen

    Eklatanter Konsumrückgang
    Ab Frühjahr / Frühsommer 2010 (April – Juni 2010)

    Offizieller Staatsbankrott der USA und / oder Kollaps der Euro-Währungsunion?

    Ausstieg Deutschlands aus dem Euro, Notgeldausgaben in den ehemaligen Euroländern.

    4. Welle der Entlassungen: Staat reduziert Personal auf das Notwendigste (Militär, Polizei, Justiz)

    Arbeitslosenquote: 50 – 60 %

    Ungültigerklärung der Auslandsdollarbestände
    = De facto-Enteignung der US-Gläubiger weltweit

    Schnelle Hyperinflation in den USA

    US-Währungsreform:
    1.000 bis 10.000 $ alt = 1 $ neu (Gold-Dollar?)

    (Teilweiser) Zusammenbruch des bargeldlosen Zahlungsverkehrs. Abhebelimits und -sperren?
    Zusammenbruch der Globalisierung

    (Containerschiffe erhalten keine „letters of credit“ mehr)
    Ab Juli – August 2010

    Erste Versorgungsengpässe bei Gütern

    Tourismusbranche bricht um mindestens 50 % ein

    III. Verschärfung
    August – Oktober 2010

    Beginn der hyperinflationären Periode in Europa nachdem die EZB die Notenpresse angeworfen hat.

    BRD muss allein 400 Milliarden Euro Altschulden weiterrollen.
    Seit Februar 2009

    USA druckt für 3 – 5 Trillionen Defizit Dollars ohne Ende, Europa für ca. 3.000 Milliarden $
    Sommer 2010 spätestens
    (Juni – August 2010)

    Zusammenbruch des Marktes für Staatsanleihen und Bunds (BRD)

    IV. Hyperinflation
    Ab April – Mai 2010

    Spürbarer massiver Preisanstieg bei Lebensmitteln und Gütern des täglichen Bedarfs (+ 20 %) Þ wertloses Geld der Bankrettungs-pakete sickert in Realwirtschaft durch
    Ab Herbst 2010
    (September – Oktober 2010)

    Teuerung klettert auf 50 % monatlich

    Beginn der Hyperinflation weltweit


    Herbst 2010 – Sommer 2012

    Globale Hyperinflation, unterbrochen von ungedeckten Notgeldzwischenwährungs-systemen
    2012?

    Einführung von gedeckten Bi-Edelmetallwährungen weltweit

    Im erweiterten Deutschen Kaiserreich die Goldmark / Goldkrone?
    Herbst 2009 / 2010

    Letzte vergleichsweise gute Ernten? Weltweite Trockenheit reduziert Ernten global um 50 %? Ab jetzt droht zumindest teilweiser Kollaps der mechanisierten Landwirtschaft, weil Sprit, Dünger und Ersatzteile fehlen und viele Landwirte überschuldet sind.
    Sommer – Herbst 2010

    Vorübergehender Stop der Öl- und Gaslieferungen. U.U. Krieg der vereinigten arabischen Armeen gegen Israel. Teilsieg der Araber, weil Israel deutsche und amerikanische Unterstützung fehlt. Massiver Rückgang beim Verbrauch von Öl und Gas.
    Spätherbst 2010
    (Oktober – November 2010)

    Wiederaufnahme der Öl- und Gas-Belieferung im TAUSCH gegen Lebensmittel, Maschinen, Autos etc. Teilweise Bezahlung in Edelmetallen
    Spätestens August / Herbst 2010

    Ende der von der US-Hochfinanz manipulierten Edelmetallpreise, wenn der Markt für US-Staatsanleihen zusammenbricht und eine globale Flucht aus dem Dollar und anderen Papierwährungen einsetzt. Börsencrash (Dow Jones auf 500 – 1000?)

    1 Unze Gold kostet bis Sommer 2010 mindestens 2.500 $, danach mindestens 10.000 $

    1 Unze Silber kostet bis Sommer 2010 ca. 50 $, danach bis 1.000 $

    (Goldanstieg x 5 von Lebensmitteln, Silberanstieg x 25 – 30!)

    V. Die Chaos-Phase
    Herbst 2010

    Vorgezogenen Wahlen in vielen Ländern

    Volksparteien „abgestraft“, Extremisten stellen mindestens ein Drittel der Abgeordneten
    Spätestens ab Oktober 2010

    Ernste Versorgungsschwierigkeiten mit Lebensmitteln, Sprit, Energie. Hungerunruhen.

    Bürgerkriegsähnliche Revolten.

    Notstandsverkündigung. Enormer Rückgang der wirtschaftlichen Tätigkeit um ca. 50 %.



    Oktober – Dezember 2010

    Trister Winter 2010/2011: Hyperinflation.

    Ca. 98 % des gesparten Volksvermögens löst sich in Luft auf. Totalverarmung der Volksmassen.

    Massenarbeitslosigkeit, Hunger, Verelendung.

    Obdachlosigkeit durch staatliche Dekrete verhindert.
    Winter 2010

    Vorwiegend rechte Revolutionen in Europa. Neue politische Strukturen entstehen. Runde Tische.
    Ab 2012

    Quelle : http://www.mmnews.de/index.php/2010…hronologie.html