Beiträge von Bolon Yokte Ku

    ich persönlich finde die obige Vorstellung ansprechend und im Wortgehalt ausgewogen, ein erfrischend lebensbejaender Gegensatz zu meinem Fundamental-Nihilismus. Soll ich deswegen Urteil fällen - mitnichten, jeder hat seine Gründe, warum er oder sie die Welt so oder anders sieht. In diesem Sinne entbiete ich meinen Gruss, auch wenn ich in meiner Gesinnung ein Antipode bin.

    Dieser Thread ist keine Diskussion - da stellt sich jemand vor - und dies auch nicht auf irgendeine geschwollene oder überhebliche Weise. Und bei einer Vorstellung gibt es nur 2 Optionen, die man nach dem Lesen machen kann:

    - entweder den Thread verlassen, ohne Spuren zu hinterlassen

    - oder aber aus interesse am anderen fragen, ob dieser noch mehr zu sich oder einem Punkt erzählen möchte - bzw. mitteilen, dass man mit ihm harmoniert und sich damit bereit erklärt mehr austausch zu betreiben.

    Ein Problem, an dem Foren immer erkrankten und immer erkranken werden - dagegen ist kein Kraut gewachsen. Foren sind nun mal eine Einladung für alle, die sich zu Entertainern berufen fühlen - so wie in der Disco jeder für sich alleine tanzt und glaubt, die Aufmerksamkeit der restlichen Einzeltänzer auf sich zu ziehen. Jemanden anpöbeln ist angesagt, das ist Show - naja, du hast die Niveau-Stufe auch treffend beschrieben ;)

    Florian,

    ich gebe dir recht - vielfach fehlt es an Respekt gegenüber dem Andern. Über den einleitenden Beitrag kann man ja geteilter Meinung sein, doch sollte man dem anderen seine poetische Neigung nicht miesmachen. Wir sind doch alle eigentlich hier, weil uns etwas verbindet - die Überzeugung, dass wir uns vom grossen Rest der Gesellschaft in einigen Punkten oder Überzeugungen deutlich unterscheiden. Auch daher sollten wir nicht den Fehler der Wissenschaft begehen und uns in "Gelehrtenkriege" einlassen, jeder hat ein Recht auf seine Überzeugungen und seinen Stil. Wenn wir uns gegenseitig zerfleischen - wie heisst so schön, wenn zwei sich streiten... naja

    Ich bitte um Vergebung, wenn ich Verwirrung gestiftet habe. So seht euch doch den Hermann mit seinem 7m-Schwert an:

    http://de.wikipedia.org/wiki/Hermannsdenkmal

    Allerdings ist schon die Bezeichnung Hermann nicht korrekt, der Held hiess eigentlich Arminius und nutzte sein Wissen über die Römer, um sie zu schlagen. Im Grunde genommen war diese Kenntnis sein 7m-Schwert...

    Was Kant und Co. betrifft, so haben sie sich in vielen Fragen das Leben lang den Kopf zermatert, um schliesslich in Resignation zu sterben. Die Methodik der Wissenschaft ist eine gute Sache, wenn sie auch in gewissen Bereichen vielleicht eine zu starkte Selbstbeschränkung hat (die Reproduzierbarkeit - unmöglich z.B., wenn hinter einem Signal eine AI steckt, dann ist das nicht physikalisch vorhersagbar, genausowenig wie wir sagen können, wann sekundengenau der Nachbar die Post holt, ok, bei einigen Zeitgenossen schon;). Das ist aber gar nicht das Hauptproblem, sondern die Machtausübung der Geldgeber. Es ist ja wirklich interessant zu erfahren, dass Männer beim Niesen an Sex denken, aber bis anhin habe ich während des Niesens immer an Krankheitserreger gedacht. Der Geldgeber bestimmt leider in einem nicht unerheblichen Masse das Ergebnis und Ausrichtung der Forschung, und ich kenne Fälle, bei denen Forschungsgelder gestrichten wurden, da die Ergebnisse des Zwischenberichts nicht gefielen (z.B. wenn ein Nestle-Produkt nicht die erwartete Wirkung zeigt).

    Ich hoffe mal, das meine Ansichten sehr pessimistisch sind und dass den Wissenschaftler ein angemessenes Mass an Freiheit zusteht...

    Denke, dass heute viele darum bemüht sind, in Bezug auf 2012 Verwirrung zu stiften oder sich einfach durch eine radikal andere Chronologie-These zu profilieren. Ich frage mich nur, ob jemand hier die Ansätze von Fuls oder noch radikaleren Kurzchronisten für plausibel hält. Sollten ihre Ansätze zutreffen, wären wir vielleicht erst im frühen 13-ten Baktun, und das angestrebte Datum würde >2200 AD liegen.

    Naja - das mit dem Odysseus war auch eher im Spasse gemeint, und den Hermann können wir uns trotz seines 7m Schwertes auch sparen....

    Ich gehe auch nicht davon aus, dass N zu finden ist, aber nur weil man etwas nicht zwingend glaubt, ist das noch lange kein Grund, etwas nicht zu überprüfen - da gebe ich dir vollkommen recht. Die Haltung der Wissenschaft erinnert mich an Einsteins Mondfrage (in Bezug auf die von ihm so gehasste Quantentheorie, der er seinen Nobelpreis verdankt) - ist er da, wenn keiner hinguckt? Jeder würde sicher klaren Verstandes mit Ja antworten - aber so trivial die Frage erst erscheint, ist sie es denoch nicht.

    Wenn niemand hinguckt, dann existiert etwas nicht. Wenn man nicht will, das etwas existiert, dann guckt man erst recht weg. So viel ist unbekannt, selbst im Sonnensystem - trotzdem können sich Lesch und wie die TV-Gelehrten alle noch so heissen hinaustrompeten, dass man ALLES wisse, oder zumindest wisse, was es NICHT gibt. Manchmal vermutet man etwas im Estrich, sucht, sucht, krempelt alles um, ärgert sich - und findet es irgendwann später im Keller - auch in der Wissenschaft!

    Hoffe, dass das Problem mit dem Auto bald gelöst sein wird.... gutes Gelingen

    Lieber Orgun,

    schon klar, das Wort Nibiru darf nicht auftauchen, ist ein ziemliches Reizwort. Wie nennt man eigentlich den Bereich ausserhalb der Plutinos? Ein Projekt zur Durchmusterung des äusseren Kuiper-Gürtels vielleicht? Oder handelt es sich schon um Trans-Kuiper-Objekte? Momentan weiss man sicher viel über den Bereich der Plutinos, doch geht der KB bis fast 80 au raus. Da gibt es ausserhalb noch viel zu entdecken, was nicht nur für unsere direkten Interessen wertvoll ist, da stimme ich zu (Natürlich wäre es die Superbombe, den verruchten Nibiru als trojanisches Pferd reinzuschmuggeln, hätten einige mächtig dran zu beissen :D ).

    Wie funktioniert die Kommunikation? Meine Kontakte gingen nicht über Sprache, eher in einer telepathischen Weise (aber ist wohl auch nicht der korrekte Begriff, denn sie verwenden keine Worte in unserem Sinne, eher Gefühle.). Gelegentlich nahmen sie Gestalt an, nicht immer. Die meisten sind angenehm, die Unangenehmen haben es irgendwann aufgegeben...

    Könnte es sein, dass die Re-Gier-ung unter dem Einfluss von Wesen steht, die nicht allen wohlgesonnen sind? Oder ist es tatsächlich so, dass es einige Präsidenten (oder was auch immer sie sind) gibt, die glauben, dass das Paradies komme, wenn sie nur die Apokalypse erzwingen (z.B. durch Umweltverschmutzung, Überbevölkerung, Waffen, Kriege etc.)? Klar - die Regierung ist natürlich nicht wirklich an der Macht, sie wird von jenen gelenkt, welche wirkliche Macht inne haben. Demokratie - wen wir wählen ist eigentlich egal, sie werden schlussendlich alle von den Gleichen gekauft. Und denen ist Liebe scheissegal, die wollen nur Profite und Privilegien. Wenn es dann noch um überstaatliche Organisationen wie die EU oder UNO geht, wird das Ganze noch um einige Stufen undurchsichtiger.

    Hoffen wir mal, dass diese Wesen mit ihrer Liebe für ALLE (die meisten Menschen sind leider davon überzeugt, dass der Planet Erde gerade mal den Homo Sapiens versorgen soll, sonst niemanden - eine von Millionen von Spezies, die auf der Erde leben) bald eingreifen. War mal ein schöner Planet, der Mensch hat inzwischen zuviel kaputt gemacht. Was die Natur in Jahrmillionen schuf, das plündert der Mensch in seiner Gier binnen weniger Jahrhunderte - egal ob nun fossile Rohstoffe oder die durch geniale Evolution entstandenen Naturprodukte.

    Wir besitzen die Erde nicht, wir haben sie nur von unseren Kindern geliehen.

    Die Anunnaki haben die Menschen bekannterweise als eine Rasse von Sklaven erschaffen. Dumm, aber gefolgsam. Doch Enki hinterging die Anunnaki und erschuf insgeheim eine Kreuzung aus seinen Genen und dem primitiven Arbeiter Lulu-Aselum (Gattungsbegriff - kein Eigenname). Daraus ging der Mensch hervor. Versteht sich, dass die anderen wütend waren, und insbesondere der aus einer inzestösen Verbindung stammende Oberbefehlshaber Enlil setzte den Menschen ziemlich übel zu, die lezte Vernichtung ist weltweit als die Flut bekannt. Enki hintertrieb jede Aktion (heute ist wissenschaftlich bewiesen, dass der Mensch vor 80'000 Jahren kurz vor dem Aussterben stand, sein Bestand war auf 2000 Exemplare degradiert, und ganz offensichtlich fehlte es an Männern, denn in diese Zeit reicht auch der genetische Adam zurück - der natürlich nicht der erste Menschenmann war, sondern der Urahn sämtlicher heute vorhandenen Y-Chromosomen).

    Wer Hund und Wolf kreuzt, erkennt, dass nach wenigen Generationen eine Rückkreuzung erfolgt. Es gibt wieder Hund und Wolf - nicht Wund oder Holf. Die Anunnaki bedienten sich natürlich genetischer Technologie, dennoch ist es schier unmöglich, den genetischen Rückfall zu verhindern. Das ist auch der Grund, wieso der Mensch immer primitiver wird. So schrumpfte sein Hirnvolumen seit der Altsteinzeit beständig, wie Anthropologen feststellten. Was heute an Klasse fehlt, wird durch Masse kompensiert - und die heutige Technologie ist weniger das Produkt inspirierten Geistes als das Ergebnis der Summe dessen, was Fachidioten (der Begriff erklärt sehr zutreffend das Problem) in Zusammenarbeit erwirken. Was den IQ betrifft, so geht man heute davon aus, dass Isaac Newton wohl einer der intelligentesten Menschen aller Zeiten war - und auch das durchschnittliche Hirnvolumen im Mittelalter war deutlich höher als heute.

    Die heutige Gesellschaft zeigt alle Merkmale der Auseinanderzüchtung, einerseits gibt es die von allen Gesellschaften diskriminierte, missachtete und in unflätiger Weise unterdrückte Gruppierung der Hochbegabten - der Esoteriker verwendet den Indigobegriff - und andererseits ein immer dummerer, naiverer und obrigkeitsgläubigerer Mensch. Zweite Kategorie teilt sich auf in Schafe und Wölfe, also Arbeitsmenschen und Raubmenschen. Die Raubmenschen sind jene, die heute an der Macht sind, profil- und seelenlose Geschöpfe, die rein nach dem tierischen Prinzip der Gier vorgehen und deren fester Glaube es ist, dass das Gesetz der freien Wildbahn (auch als Neoliberalismus bekannt) alle kulturellen Leistungen der Menschheit in den Schatten stellt. Damit beweisen sie vor allem ihre Degeneration - sie entwickeln sich wahrhaft zu (Raub)Tieren zurück (daher auch der Begriff Raubtierkapitalismus).

    Für die Anunnaki ist verständlicherweise der Zweig der Arbeitsmenschen am Interessantesten, der ideale Arbeiter ist nicht sonderlich intelligent und verfügt über die "Qualität" der Unterwürfigkeit. Da ich mal davon ausgehe, dass dieses Forum eher von Menschen mit wachem, hochbegabtem Geist verwendet wird, denke ich, dass ich hier auch Niemanden beleidige. Allerdings heisst die schlechte Nachricht, dass die Anunnaki, da wir als freiheitsliebende Wesen ihnen zu ähnlich sind, natürlich nicht an unserem Überleben interessiert sind - wir wären die Quelle aller Rebellion.

    Die gute Nachricht - Enki hat für unseresgleichen einen Fluchtweg eingerichtet. Ich möchte hier nicht weiter darüber schreiben, da die Gefahr besteht, dass auch Unwürdige mitlesen und damit der Samen des Schlechten mit auf die neue Welt käme (ich beziehe mich hier auf die Überlieferungen der Hopi bezüglich früherer Reinigungen, bei denen immer etwas schief ging). Sicher, auch diese Reinigung wird nicht vollkommen sein - doch je geschickter wir vorgehen, umso besser wird unsere zukünftige Welt. Wer unter den 144'000 ist, die mit den "Elohim", also den Anunnaki gehen, ist verarscht, es sei denn, Sklaverei sei ein Paradies... Die bestehenden Religionen dienen der Verarschung ihrer Gläubigen im Namen der Anunnaki (die ja auch Religionen ins Leben riefen oder bestehende gute Religionen in schlechte Glaubensrichtungen transformierten), die sie ja als ihre Schäfchen betrachten, und Schafe sind nun mal nicht die klügsten Tiere, wie ich aus eigener Erfahrung weiss....

    Vertraut Enki, verschliesst euch Enlil

    Fuls ist da anderer Meinung: http://www.archaeoastronomie.de/mayaeng/corrtabl.htm

    einen Haken sehe ich allerdings in der Sache, denn mit der Korrelation von Fuls lassen sich wohl die Angaben des Dresdener Kodex wunderbar in Einklang bringen, andererseits sind meine Versuche, klassische astronomische Ereignisse wie die Sofi von Poco Uinic oder der Planetencluster des Chan B'alam mit dieser Korrelation in Einklang zu bringen. Abweichungen in den klassischen Aufzeichnungen erklärt Grube durch das tropische Wetter, dass oftmals Beobachtungen tagelang unmöglich macht.

    Weiter besteht die Frage, ob es zwischen dem klassischen Kalender und dem yukatekischen System eine Kontinuität gab - denn die erhaltenen Codices, von denen es bedauerlicherweise nur 4 gibt, da die anderen verbrannt wurden, enthalten keinen Longcount, sondern nur den Shortcount - ob dieser aber irgendwann wirklich in das System des Longcount eingeführt werden kann, ist spekulativ.

    Eine weitere Problematik besteht in der von Fuls angegebenen Hydratation des Obsidians - angenommen, es gab tatsächlich zum Ende des Klassikums eine verheerende Dürre und Trockenheit, so darf auch davon ausgegangen werden, dass die Hydratation verlangsamt wurde, da chemische Prozesse (es handelt sich ja um eine Komplexbildung) gemäss dem Massenwirkungsgesetz immer abhängig von den Konzentrationen der Edukte ist - das Mangelelement bestimmt also die Geschwindigkeit der Reaktion.

    Andere Chronologiekritiker gehen ja noch einen Schritt weiter und verlegen den Ende des Klassikums in etwa die Zeit, in welcher die Spanier eindrangen. Während Fuls Ansatz zumindest für die späte Maya-zeit diskutabel ist, halte ich die GMT+2 doch für die plausibelste aller Variante, wenn es um den Longcount geht.

    würden wir z.B. Spinden nehmen, dann läge der Übergang schon hinter uns - seine Chronologie wird allerdings kaum mehr diskutiert.

    Lieber Orgun,

    sollte ein Objekt wie Nibiru tatsächlich alle vielleicht, sagen wir 3400 bis 3600 Jahre vorbeikommen, dann hätte das zweifellos auch einen nicht unerheblichen Einfluss auf die Archäoastronomie. Bis anhin wird ja vom Bekannten aus zurückgerechnet und mit gewissen astronomischen Angaben werden Datierungen festgenagelt (z.B. die Eroberung von Ugarit durch die Seevölker während einer Sonnenfinsternis, oder aber die Beschreibung eines heliakischen Siriusaufgangs im mittleren Reich, der die Grundlage aller gängigen Datierungen das alten Ägypten ist). Das würde bedeuten, dass man ohne diesen Nibiru bis vielleicht 500 v.Chr. zurückrechnen kann, dann aber ohne seine störende Wirkung zunehmend verzerrte und damit falsche Zeitangaben erhält.

    Natürlich geht die Archäoastronomie grundsätzlich davon aus, dass es derartige Himmelskörper wie Nibiru nicht gibt, aber ihre Interpretationen sind oft auch nicht mehr als fadenscheinig, mal soll's Jupiter sein, dann wieder die Venus, dann mal wieder der Kreuzungspunkt von Ekliptik und Milchstrasse. :?: Nibiru weisst nach dem Enuma Elish die Plätze im Himmel zu - Sitchin interpretiert das in der Weise, dass Nibiru mit seinem Eindringen vor urlanger Zeit die Gestalt des Sonnensystems grundlegend reorganisiert hat. Im Mul.Apin findet man Hinweise auf einen Stern "Marduk", wobei einige Marduk's mit Planeten gleichgesetzt werden (die im übrigen in der alten Sprache auch als MUL bezeichnet wurden und sich nur von den Fixsternen unterscheiden liessen, weil die Babylonier auf ihre Bewegung verwiesen).

    Es gibt Autoren, die geben andere Parameter an, so z.B. andere Steilheiten bezüglich der Ekliptik. 30 ° ist grundsätzlich schon viel, und ich halte diese Angabe auch für einen idealisierten Wert, leider steht uns im Moment keiner zur Verfügung, der realistischer ist. Eine weitere Annahme, die mich nicht besonders glücklich macht, ist die Festlegung darauf, dass zum gesetzten Periheldatum Erde und Nibiru heliozentrisch gesehen praktisch an der selben Stelle standen (Begründung - die von Sitchin et. al erwähnte enorme Helligkeit, welche alle anderen Sterne des Himmels überstrahlte). Von der Grösse her gehen wir davon aus, dass er Neptungross sein müsste. Albedo und Lichtparameter sind natürlich für solche Körper schwierig zu ermitteln.

    Einige Himmelskörper haben durchaus Nibiru-ähnliche Bahnen, wenn auch nicht dessen Exzentrizität - hier einige Nibirinos:

    [size=10][color=#000000]Nibirinos[/color][/size]

    [size=10][color=#000000] a (au) [/color][/size][size=10][color=#000000]RA [/color][/size][size=10][color=#000000]Dec [/color][/size][size=10][color=#000000] [size=14pt]?[/size] [size=14]?[/size][/color][/size][size=10][color=#000000] [/color][/size][size=10][color=#000000]i [/color][/size][size=10][color=#000000]r [/color][/size][size=10][color=#000000]V
    [/color][/size][size=10][color=#000000]2002 GB32 [/color][/size][size=10][color=#000000]212.911 1[/color][/size][size=10][color=#000000]3° 21.15' [/color][/size][size=10][color=#000000]-02° 21.90' [/color][/size][size=10][color=#000000]177.053 [/color][/size][size=10][color=#000000]37.219 [/color][/size][size=10][color=#000000]14.192 [/color][/size][size=10][color=#000000]35.802 [/color][/size][size=10][color=#000000]22.9
    [/color][/size][size=10][color=#000000]2000 CR105 [/color][/size][size=10][color=#000000]218.105 [/color][/size][size=10][color=#000000]09° 47.96' [/color][/size][size=10][color=#000000]19° 57.20' [/color][/size][size=10][color=#000000]128.320 [/color][/size][size=10][color=#000000]316.603 [/color][/size][size=10][color=#000000]22.798 [/color][/size][size=10][color=#000000]56.541 [/color][/size][size=10][color=#000000]23.8
    [/color][/size][size=10][color=#000000]2001 FP185 [/color][/size][size=10][color=#000000]219.964 [/color][/size][size=10][color=#000000]13° 05.87' [/color][/size][size=10][color=#000000]02° 47.00' [/color][/size][size=10][color=#000000]179.369 [/color][/size][size=10][color=#000000]7.128 [/color][/size][size=10][color=#000000]30.804 [/color][/size][size=10][color=#000000]34.511 [/color][/size][size=10][color=#000000]21.5[/color][/size]

    Quelle: [color=#0068cf]http://www.ifa.hawaii.edu/~jewitt/kb.html[/color]

    Es ist schon eigenartig, dass sich in diesem Raum einige Himmelskörper tummeln, während darunter wie auch darüber (bis anhin 3 Objekte, darunter Sedna und der ganz extreme 2000 OO67) doch recht ansehnliche Lücken bestehen - so als ob da etwas wäre, was "aufräumt"...

    Gronemeyer hat eine ausführliche Arbeit dazu geschrieben: http://www.hausarbeiten.de/faecher/vorschau/51770.html

    (hier eine gebührenfreie Downloadversion: http://wayeb.net/download/theses/gronemeyer_2004_1.pdf)

    zum fraglichen Ausdruck des Herabsteigens:
    Eberl und Prager (2003 MS: 4-5) bieten eine Übersicht über Periodenenden, die mit Bolon Yokte verbunden sind, so etwa auf ALS St. 8 das Datum 9.9.15.0.0. Von besonderem Interesse sind dabei die Daten, die auf die Lange Zählung 13.0.0.0.0 fallen. So taucht das Numen auf der Vase der Sieben Götter (K2796) im Zusammenhang mit 4 Ajaw 8 Kumku auf, dem Beginn der gegenwärtigen Zeitzählung. Auf TRT Mon. 6 ist Bolon Yokte assoziiert mit 4 Ajaw 3 Kankin, dem Endedes gegenwärtigen Weltzeitalters. Das Prädikat dieses Ausdruckes wird gebildet durch die Verbalwurzel, die, wie die lexikalischen Einträge zeigen, ein Herabsteigen zum Inhalt hat. Da das Verbum intransitiv ist, hier aber mit dem Ergativpronomen y präfigiert ist, kommt nur eine Nominalisierung im Rahmen einer stativen Aussage in Frage. Da die Verbalwurzel em auch im Rahmen von Weiheausdrücken erscheint, vermuten Eberl und Prager (2003 MS: 4), daß diese Aktion durchaus in einer positiven
    Konnotation gesehen wurde. Auf was Bolon Yokte herabsteigt, ist in Block P5 festgehalten. Bis auf die einleitende Präposition ta ist der Block allerdings erodiert, so daß auf die Lokativangabe keine Rückschlüsse mehr gezogen werden können, daher auch schwerlich auf die Konnotation des Verbes em.

    Allerdings bedarf es einiger Phantasie, um den Begriff yehm(al) zu erkennen....
     [Blockierte Grafik: http://images.tribe.net/tribe/upload/photo/cf4/574/cf45746a-c417-4391-8dc3-ac222a6e0b2c]
    Stuart übersetzt es mit ye? und das in "the descent(?) of" - das Zeichen unter der Hand lässt sich nicht klar zuordnen.
    Portale - scheint ein interessanter Film zu werden....

    Lieber Orgun,


    Moin,

    wie gesagt, gebt mir Koordinaten oder schon existierende Bahnparameter und es ist überprüfbar, nötiges Equipment und Know How dafür ist vorhanden.


    Wir sind dran, einige Koordinaten haben wir schon mal errechnet - aber es gibt verschiedene Modelle. Hier mal Modell 3 -

    [size=10][color=#000000]Epoche [/color][/size][size=10][color=#000000]01.01.2000[/color][/size]

    [size=10][color=#000000]a [/color][/size][size=10][color=#000000]229.06
    [/color][/size][size=10][color=#000000]e [/color][/size][size=10][color=#000000]0.9869
    [/color][/size][size=10][color=#000000]i [/color][/size][size=10][color=#000000]150 (oder 30 - wegen der retrograden Bewegung des Nibiru)
    [/color][/size][size=10][color=#000000]W [/color][/size][size=10][color=#000000]129.6 (sollte natürlich Gross-Omega heissen)
    [/color][/size][size=10][color=#000000]w [/color][/size][size=10][color=#000000]0.9 (Klein-Omega - ich hab's hier nicht so mit den griechischen Buchstaben)
    [/color][/size][size=10][color=#000000]T [/color][/size][size=10][color=#000000]6.5/12/4028 BC (rückwirkend als julianischer Kalender unter Ausschluss des Jahres 0, Periheldurchgang)
    [/color][/size][size=10][color=#000000]H [/color][/size][size=10][color=#000000]4.5
    [/color][/size][size=10][color=#000000]B-V [/color][/size][size=10][color=#000000]0.8
    [/color][/size][size=10][color=#000000]Helligkeitsparameter [/color][/size][size=10][color=#000000]0.1
    [/color][/size][size=10][color=#000000]Albedo [/color][/size][size=10][color=#000000]0.1[/color][/size]


    [size=10][color=#000000][font='Times New Roman']Bahnform:[/font][/color][/size]

    [size=10][color=#000000]U (a) [/color][/size][size=10][color=#000000]GA [/color][/size][size=10][color=#000000]Perihel [/color][/size][size=10][color=#000000]Aphel [/color][/size][size=10][color=#000000]KA [/color][/size][size=10][color=#000000]e
    [/color][/size][size=10][color=#000000]3466.7 [/color][/size][size=10][color=#000000]229.06 [/color][/size][size=10][color=#000000]3 [/color][/size][size=10][color=#000000]455.11 [/color][/size][size=10][color=#000000]36.95 [/color][/size][size=10][color=#000000]0.98690276
    [/color][/size][size=10][color=#000000]
    Einige Daten (für München):[/color][/size]
    [size=10][/size][size=10][color=#000000]
    Datum RA Dec Mag Dist (au)
    01.06.2008 20h34m36.5s -21°1233.32 21.41 385.593
    01.06.2009 20h34m39.2s -21°1232.49 21.41 385.422
    02.06.2009 20h34m38.9s -21°1234.00 21.41 385.408

    Natürlich sind die Daten sehr ungenau und abhängig von den Parametern (mein Kollege und ich haben uns da weitgehend auf die Informationen von Sitchin gestützt), wobei natürlich die Umlaufzeit etwas abweichend ist (wobei 3600 Jahre eher eine Idealisierung darstellt).

    So oder so viel Erfolg bei der Suche,

    B'olon


    [/color][/size]

    All diese krampfhaften Versuche, 2012, PX und Nibiru in einen Topf zu rühren, führen zu nix. Nibiru kommt frühestens in etwa 1000 Jahren, wenn man den Schriften Sitchins Glauben schenken will. Der umstrittene Planet X seinerseits wäre niemals eine Gefahr für das innere Sonnensystem, sondern bleibt brav draussen im transneptunischen Raum. Sollte Sitchins Angabe stimmen, so handelt es sich bei Nibiru derzeit um einen Lichtpunkt 17-ter Grössenklasse, der zudem sehr, sehr langsam vor dem stellaren Hintergrund durchzieht. Vorausgesetzt man glaubt, dass solche Himmelskörper wirklich existieren. Inzwischen ist es ja der NASA immerhin gelungen, sie elegant wegzurechnen, indem man die Neptunmasse neu beurteilte - auf die Fragwürdigkeit dieses Vorgehens möchte ich nicht eingehen.

    Auffallend ist, dass gerade zu dem Thema eine Reihe von Büchern zum Besten gegeben werden. Die Kommerzialisierung von 2012 ist unerträglich geworden (z.B. http://www.amazon.de/Das-Planet-Sur…29460844&sr=1-1), und durch die Verknüpfung mit den abstrusen Polsprung- und Polverschiebungsszenarien sowie einschlagenden Planetoiden wird alles nur noch ungeniessbarer. Es erfordert, dass wir all unsere Kenntnisse über Geologie und Astronomie überstrapazieren und auch noch ein übernatürliches Einwirken in Kauf nehmen. Das gefällt natürlich allen, die auf Kreationismus und anderen Ami-Scheiss stehen...

    Die klassische Maya-Prophetie (und auf die will ich mich beschränken, da sie unbefleckt von moderner Esoterik ist) spricht ihrerseits auch nirgends von einem Weltuntergang oder apokalyptischen Himmelskörpern.

    Trotzdem - es ist kein Geheimnis, dass viele, viele Himmelskörper da draussen sind, die noch nicht entdeckt wurden. Gefahr droht aber vor allem von dunklen Gesellen im inneren Sonnensystem, die sich womöglich erst sehr kurz vor einem Impakt zeigen. Die Objekte des Kuiper-Belt und die noch ferneren Planetoiden stellen keine Gefahr für die Erde dar.

    Liebe Mitstreiter,

    erstmal möchte ich an dieser Stelle all die edlen Geister grüssen, die hier auf der Suche nach der Wahrheit sind .

    ich würde gerne verschiedene Meinungen zum Inhalt des Tortuguero-Monuments Nr. 6 hören. David Stuart deutet es mit gebotener Vorsicht an, Sven Gronemeyer seinerseits fordert aus gramatikalischen Gründen die Wurzel Ye-ma(l) - für den Abstieg von B'olon Yokte' K'u (wobei auch dieser Name zu B'olon Okte' verkürzt ist - Ästhetik kommt vor Grammatik). Ziemlich mutig ist Lord Pakal Ahau (würde gerne wissen, wer er wirklich ist), der im zweitletzen Block das Zeichen EB für schwarz (oder Dunkelheit?) erkennen will, und auch im Gegensatz zu Stuart die Deutung Y-emal nicht grundlegend hinterfragt.

    Unbefriedigend ist, dass verschiedene Aspekte der Prophetie um 2012 nicht geklärt sind - so bleibt die Niederfahrt eher fraglich (die hieroglyphische Inschrift besteht aus der Hand Ye und einem nicht näher definierten ovalen Objekt, das sehr viele Deutungen offenlässt). Vielleicht ist sie ja nur Wunschdenken. Auch die an utom (es wird geschehen..) folgende Message ist bis anhin nicht wirklich lesbar, und was mit Schwärze oder Dunkelheit, wie es Lord Pakal Ahau meint, zu tun haben könnte, bleibt schleierhaft (denn für Sonnenfinsternisse und dergleichen kannten die Maya eigene Glyphen). Weiterhin unbefriedigend ist, dass der Ort der Handlung unbekannt ist - anhand der Fragmente habe ich aber eine ganz konkrete Vorstellung.

    Kennt jemand andere Interpretationen?

    B'olon Yokte' K'u