Beiträge von Tempelritter

    Ich muss ein paar Sachen revidieren - ich hab noch lange über den Film nachgedacht und auch durch meine geistigen Begleiter bin ich auf einige Widersprüche gestoßen.
    Vor allem was der Film veschweigt ist die Konsequenz des Wünschens. Darauf wird gar nicht eingegangen - gibt ja nicht umsonst den Spruch pass auf was du dir wünschst es könnte in Erfüllung gehen. Sich Wohlstand zu wünschen is ja schön und gut aber auf wessen kosten? Und die Empfehlung alles negative quasi zu negieren is auch nich grad das wahre. Sicher man zieht nicht mehr an weil man nicht mehr darüber nachdenkt aber es existiert trotzdem noch. Tatsachen lassen sich nicht aus der Welt schaffen, indem man sie ignoriert. Oder nehmen wir ein anderes Beispiel. Es gibt genug Wünsche das es keinen Krieg mehr geben soll, aber will man das wirklich? Sind wir auch gegen den "Nutzen" des Krieges? Den Wohlstand den wir durch Ausbeutung von anderen erreicht haben? Will man das auch aufgeben? Man sollte mal darüber nachdenken. Und auch die Mantraartigen Sachen (die man sich auf der Homepage runterladen kann z.B wenn man reich werden will gibt es Sprüche die man jeden Tag sagt und schon is man reich [lapidar ausgedrückt]) spielen dem Ego gerade zu in die Hände. Es ist sehr subtil gemacht, sodass man das nicht gleich merkt aber ich bin mal meiner Intuition die vieles an den Film merkwüdig fand nachgegangen und einiges auch entdeckt.

    Ich hab mir den kompletten Film eben angesehen... wow.. mir fehlen die Worte... der ist sowas von genial. Besser noch als Bleep. Einfach genial. Der hat mir alle meine Fragen beantwortet (die ich eigentlich schon längst beantwortet habe)!

    Wer interesse hat den Film zu bekommen (englisch!) schickt mir ne PN.

    Sch?nen Tag euch allen

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    Ok zum ersten Bild - ich selber empfand dabei Ehrfurcht - Licht und Dunkelheit sind im Gleichgweicht doch steht eine macht dar?ber - es ist Zerst?rung aber doch Fluss der Geschichte und Teil eines Zyklus.

    Zum zweiten Bild - bedr?ckendes gef?hl - als w?rde man versch?ttet werden. alle tot und keine erl?sung - ausgang so nah aber doch nicht erreicht - gruseliges bild.

    Ich m?chte das hier mal nutzen um meine geistigen Begleiter vorzustellen.

    Mein erster war Schicksal - er begleitet mich schon seit Kind auf - und ich erfahre mittlerweile immer mehr von ihm - ich hab erfahren das er h?her als der Sch?pfergott ist - ich will hier nicht prahlen oder so - ich bin schon bei einigen auf Ablehnung gesto?en weil sie meinten Schicksal sei "b?se" und nicht das was er zu sein scheint - aber meine anderen gesitigen Begleiter best?tigen mir dies. Selbst Luzifer, mit dem ich gesprochen habe best?tigt dies also glaube ich nicht an die Anschuldigungen. Gut und B?se sind Teile eines Ganzen. Allerdings habe ich von jemanden aus einem anderen Forum was ?ber ihn erfahren, da ich das da auch gepostet habe. Er schrieb folgendes:

    Ich selbst habe mich nochmal mich Schicksal dar?ber unterhalten. Er hat mir selbst gesagt das es stimmt aber das er nicht ganz durch und durch b?se ist - er hat auch gute Seiten - is ja auch alles eine Frage des Standpunktes.
    Was mich nur irritirt ist das ich der Avatar von Schicksal bin aber auch gleichzeitig eine inkarnierte Seele. Wei? da jemand vielleicht auch was dar?ber?

    *g* Schicksal hat mir grad was dazu gezeigt da er ja d?monisch ist.
    D?mon

    Zitat

    Urspr?nglich aber stammt das Wort vom griechischen daimon ab und hei?t w?rtlich ?bersetzt ?Schutzgeist? oder ?Schutzengel?. Das Wort daimon wiederum leitet sich vom griechischen daimonion ab, das ?Schicksal? oder ?Gewissen?, das den Menschen jederzeit unsichtbar begleitet.

    Mein zweiter geistiger Begleiter ist Astarte - sie sorgt f?r meinen Schutz und hat mi auch viel ?ber meine Vergangenheit verraten.

    Mein dritter Begleiter ist Baal - der Gef?hrte von Astarte - er hat mir vieles erkl?rt wie das Universum funktioniert und mir auch dabei geholfen meine F?higkeiten zu entwickeln. Ebenso hatte ich durch ihn die M?glichkeit mit Luzifer zu sprechen.

    Und mein vierter - und momentan letzter - ist der Engel Ariel - sie kam zu mir weil ich sie brauche f?r die Zukunft und meine Lebensaufgabe.

    So das w?ren alle^^

    Zitat

    Klar, das leben IST ein spiel, aber ich glaube nicht, dass scientology den sinn oder die regeln dieses spiels verstanden hat...

    Jep du sagst es.

    Zitat

    Es w?re besser, ein Gedankenmuster zu entwickeln, das nach neuen Wegen sucht, um gefangen zu werden, und nach Dingen sucht, in denen man gefangen sein kann, als schlie?lich das v?llige Gefangensein zu erleiden, das nur auf Freiheit besteht. Ein Mensch, der bereit ist, Einschr?nkungen und Barrieren zu akzeptieren und sich nicht vor ihnen f?rchtet, ist frei. Ein Mensch, der nichts anderes tut, als gegen Einschr?nkungen und Barrieren zu k?mpfen, wird gew?hnlich gefangen werden

    Das erinnert mich an die Kirche - macht nichts gegen Gottes Tun - Gott wei? schon was er macht - ihr braucht nicht rebellieren - akzeptiert es, bezahlt euren Ablass, eure Zehnten, seit gl?ubig - denn wisset Ketzerei entsteht aus M??iggang und das f?hrt bei v?lliger Freiheit unweigerlich dazu.^^

    Achso das sollte zur Doku nochmal gesagt werden aber bildet euch eure eigene Meinung.

    Verbotene Aufnahmen

    von Jean-Teddy Filippe

    Jean-Teddy Filippe ist ein Meister im Herstellen "gef?lschter" Dokumentationen, das hei?t fiktionaler Filme, die aber dokumentarisch wirken. Mit Aufnahmen im Amateurstil von The Blair Witch Project verunsichert und ver?ngstigt er regelm??ig einige seiner Zuschauer, die sich nicht von ihrer ?berzeugung abbringen lassen wollen, dass es sich bei den Aufzeichnungen um die Darstellung realer Ereignisse handelt.

    "KurzSchluss" hat bereits ?ber den Filmemacher berichtet und stellt heute seine Reihe Verbotene Aufnahmen ("Les documents interdits") vor, die zw?lf Kurzfilme umfasst, die allesamt von au?ergew?hnlichen Ereignissen und ungel?sten R?tseln handeln. Die meisten von ihnen wirken wie Amateurfilme und bringen die Zuschauer an die Grenze zwischen Wirklichem und Unwirklichem. Die Aufzeichnungen, die einen Zeitraum von mehr als einem halben Jahrhundert umfassen, wurden Jean-Teddy Filippe angeblich ?ber dunkle und geheimnisvolle Kan?le in die H?nde gespielt. Der Filmemacher stellte sie daraufhin nach monatelangen Recherchen zu einer Sammlung von "authentischen" Geschichten zusammen, an deren Echtheit man nur glauben kann.

    Kurzfilme dieser Reihe sind unter anderem Der Schiffbruch, in dem der einzige ?berlebende eines Schiffuntergangs Zeuge eines ?bernat?rlichen Ph?nomens wird, Das Picknick, Der Au?erirdische und Der Fall Fergusson.


    Kommentar

    Die Kurzfilme aus der Reihe Verbotene Aufnahmen wirken befremdlich. Sie sind weder Parodien noch wirklich komisch, sondern l?sen eher Besorgnis aus. Sie sind die gelungensten Beispiele des Genres in den letzten f?nfzehn Jahren.

    Um die seltsam anmutenden Geschichten von Verbotene Aufnahmen besser einordnen zu k?nnen, hier ein Vergleich: 1999, also zehn Jahre nach den Verbotenen Aufnahmen, wurde in den USA ein Horrorfilm gedreht, der rasch Kultstatus erlangte, The Blair Witch Project. Man wei? nicht, ob die beiden Regisseure Daniel Myrick und Eduardo Sanchez Jean-Teddy Filippes Kurzfilmreihe kannten, aber das handwerkliche und inhaltliche Konzept ihres Films ist dem der Verbotenen Aufnahmen sehr ?hnlich.

    In The Blair Witch Project machen sich drei Studenten auf, um eine Dokumentation in einem angeblich von einer Hexe bewohnten Wald in Maryland zu drehen. Wie Verbotene Aufnahmen zeigt auch The Blair Witch Project wenig Konkretes ? es erscheint kein Monster am Bildschirm, der Zuschauer erf?hrt nie, was wirklich passiert ist ?, sondern manipuliert die Vorstellungskraft des Zuschauers. The Blair Witch Project folgt dem Postulat, dass es heute neue ?sthetische und erz?hlerische Formen braucht, um den Zuschauer das Gruseln zu lehren: chaotischer, unvorhersehbarer, eher dem Genre Dokumentation nachempfunden.

    Selbst, wenn The Blair Witch Project und Verbotene Aufnahmen demselben Prinzip folgen, so gibt es doch einen wesentlichen Unterschied: In The Blair Witch Project soll der Zuschauer in einen Horrorfilm eintauchen und wird quasi dazu gezwungen, den Film von der Warte der Opfer zu erleben. Ganz anders in Verbotene Aufnahmen.
    The Blair Witch Project baut auf erzwungene Identifizierung, Verbotene Aufnahmen dagegen auf eine deutliche Distanzierung zum Gesehenen. Ein filmisches und erz?hlerisches Element unterscheidet Verbotene Aufnahmen radikal von The Blair Witch Project: die Off-Stimme, mit der die Kurzfilme kommentiert werden.
    Ein anschauliches Beispiel ist der Kommentar der ersten Folge, Die Taucher.
    Sofort f?llt auf, dass man nicht nur eine Off-Stimme h?rt, sondern zwei: O-Ton und ?bersetzung. Au?erdem werden Namen ausgepiepst.
    Das Dokument wird also nicht im Originalzustand gezeigt, sondern erst nach einer peinlich genauen Analyse durch Experten, nach ?bersetzung und Zensur.

    Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Stimmf?hrung des Off-Kommentars. Der Sprecher setzt nie ab, spricht ohne Punkt und Komma, scheint sich selbst zum Luftholen kaum Zeit zu nehmen. Der monotone, pausenlose Kommentar steht im krassen Gegensatz zum chaotischen Aspekt des Bildes. Auf der einen Seite also ein Bild mit hektischen Schnitten, L?chern und unverst?ndlichen Pausen, auf der anderen der eint?nige, nie endende Kommentar. Die Off-Stimme scheint als M?rtel f?r ein radikal uneinheitliches, fast schon zerhacktes Bild zu dienen.
    Bild- und Tonspur sind ganz klar nicht aus einem Guss.

    Treiben wir die ?berlegungen zu dieser merkw?rdigen Diskrepanz zwischen Bild und Ton noch etwas weiter, anhand eines zweiten Beispiels, Der Schiffbruch.
    In den ersten Minuten des Films beschreibt die Off-Stimme ? fast schon ?berfl?ssigerweise ? das Bild. Einige Minuten sp?ter wird es kompliziert: ?Achten Sie genau darauf, was jetzt passiert?, ?Es wird alles sehr schnell gehen?. S?mtliche Folgen der Reihe Verbotene Aufnahmen enthalten derlei Ank?ndigungen eines unmittelbar bevorstehenden mysteri?sen Ereignisses. Die Off-Stimme greift also vor, sie wei? etwas, was der Zuschauer noch nicht wei?. Leider hat das mit so viel Spannung angek?ndigte Ereignis h?ufig objektiv nicht viel Mysteri?ses zu bieten. Der Zuschauer muss alleine mit diesem Widerspruch fertig werden.

    Theoretisch k?nnte diese Diskrepanz zwischen Bild und Ton als bewusste Distanzierung zum Film Heiterkeit ausl?sen. Dabei bewirkt sie das genaue Gegenteil: Der Zuschauer ist umso beunruhigter. Durch die Ank?ndigung sieht man das Bild anders, sucht ?ngstlich nach Indizien und interpretiert etwas in das Bild hinein, was dort wom?glich gar nicht vorkommt. Der Kommentar manipuliert den Zuschauer, gibt ihm vor, was er zu sehen hat ? manchmal bis zu einem Punkt, wo ein Fantasiegebilde die Realit?t verdr?ngt.
    Die unerkl?rlichen Ph?nomene der Kurzfilmreihe Verbotene Aufnahmen sind weniger in den Dokumenten selbst enthalten als im Projektionsverm?gen des angespannten Zuschauers.

    So ich darf mal bekannt geben das am 21.1. wieder Stammtischtreffen is. Diesen Sonntag also - offizieller Treffpunkt is 16 Uhr S-Bahnhof Neuk?lln.

    Wer nachkommen will wir sind im Black out, Karl-Marx-Str. vom S-bahnhof in Richtung Hermannplatzt 5 min laufen.
    Von au?en sieht es aus wie ne autovermietung weil da Schilder davor sind - k?nnta also nich verfehlen.

    Zitat

    EINS und dennoch mit zwei Seiten - wie bei einer M?nze zum Beispiel.

    Werfe eine M?nze oft genug hoch und sie landet irgendwann auf ihrer Kante.

    Zitat

    Es ist also m??ig welcher Teil deiner Pers?nlichkeit der "gute" oder der "schlechte" Teil ist. Du bist mit beiden Teilen gesegnet, also mach das Beste daraus.

    Ich hab auch nich das Gegenteil behauptet - und ja ich mach das Beste draus^^.

    Ja vorallendingen wenn die jetzt so tun als w?re das was ganz neues - als h?tte sowas noch nie vorher gegeben. Dabei ist schon seit den 80zigern (oder sogar schon vorher) die Gruppe schon bekannt und damals hat man dasselbe gesagt - aber niemand hat ja was gemacht. Und das aus dem einfachen Grund weil sie gebraucht werden.

    Du musst auch bedenken das dies auch alles eine Sache des Betrachters ist. Was f?r den Einen gut ist ist f?r den anderen B?se. Alle diese Dinge sind nur unterschiedliche Facetten einer einzigen Sache.
    Ich selbst hab mich schon mit meiner dunklen Seite unterhalten - er is eigentlich nen lustiger Kerl - will zwar nich viel preisgeben aber naja.
    Sie geh?rt genauso zu mir wie meine helle Seite.
    Wie kann Harmonie gut sein wenn du es doch gar nich bist - du bist ja in diesem Fall ein Grenzg?nger zwischen zwei Punkten. Du beeinhaltest beide Seiten und somit l?st du Dualit?t ja auf.