Beiträge von Tempelritter

    Das ist ja nicht nur beim Windows Media Player, auch Winamp und iTunes hat sone Sachen. (Leider grad keine Bilder aber werd ich nachschicken).
    Bei Winamp leuchtet ein sch?nes Pentagramm im Hintergrund, und eine Visualisierung weiter sieht man kreisende Hexagramme. hmmm...
    itunes ist da noch irgendwie anders ... nachdem es sich auf eine Art LSD - Trip eingestellt hat, fliegt ein riesen Kreis mit Pentagramm ins Bild und macht eins auf Leonardo da Vincis Proportionsstudie (wo ebenfalls ein Pentagramm ist aber nur so nebenbei).
    Vielleicht versuchen sie somit mehr Kunden zu kriegen, da es sich ja ins Unterbewusstsein h?mmert.

    Wal-Mart, Einzelhandel, Welt, verkauft das deutsche Gesch?ft an die Metro. Die Metro, die mit der ?bernahme einen realen Verm?genswert erwirbt, der im dreistellligen Millionenbereich ?ber dem Kaufpreis liegt, will die 85 Wal-Mart-Warenh?user (Jahresumsatz 2005: 2 Milliarden Euro) in ihre Real-Kette integrieren und erhofft sich davon "signifikante Synergieeffekte". In welcher Gr??enordnung diese Synergieeffekte beim Personal wirksam werden, war nicht zu h?ren. Wir sind also vorl?ufig auf eigene Sch?tzungen angewiesen.

    Die Metro besch?ftigt in ihren rund 550 Warenh?usern in Deutschland rund 36.000 Mitarbeiter. ?hnliche Personalzahlen unterstellt, d?rften mit den 85 Wal-Mart-H?usern eigentlich nur rund 6.000 Mitarbeiter dazukommen, es sind aber 11.000.
    "Signifikante Synergieeffekte" kann eigentlich nur hei?en, dass auf dem Weg der Marktbereinigung nach und nach eine ganze Reihe von H?usern (vor allem bei Konkurrenzsituationen mit Nachfrageschw?che am gleichen Ort) geschlossen wird und das doppelt vorhandene Strukturen in den Zentralen abgebaut werden.
    Wir rechnen damit, dass insgesamt bis zu 5.000 Arbeitspl?tze verloren gehen, deklarieren dies aber zun?chst nur als Vorwarnung.

    Eigentlich ist ein einziger, einzelner Mensch in der Lage, auch ohne besondere technische Hilfsmittel, ohne Kunstd?nger und ohne EU-Richtlinien soviel Land zu bewirtschaften, da? von seiner Ernte 20 Menschen satt werden k?nnten.
    Damit ist dieser Mensch aber noch nicht einmal das ganze Jahr besch?ftigt. Zwischen dem Einbringen der Ernte und der n?chsten Aussaat hat er ein paar Monate Zeit, um B?ume zu f?llen, Bretter zu schneiden und M?bel zu bauen, mit denen er ebenfalls den Bedarf von 20 Menschen befriedigen kann.

    Um ein einfaches Modell f?r das Funktionieren des Geldes zu konstruieren, lassen wir "diese" 20 Menschen in 4 Familien mit je 5 Mitgliedern organisiert sein, von denen jeweils nur ein Mitglied f?r Arbeiten frei ist, die nicht direkt den Bed?rfnissen der eigenen Familie dienen. So k?nnen wir neben dem Tischlerbauern vielleicht auch noch einen Weberschneider, einen Maurerfischer und einen T?pferschmied installieren, von denen jeder in seinen Gewerken soviel hervorbringt, da? der jeweilige Bedarf der ganzen 20-k?pfigen Gemeinschaft gedeckt werden kann.

    Solange man sich untereinander einig ist, braucht es ?berhaupt kein Geld, um die Ern?hrungsgrundlage zu sichern und dar?ber hinaus in arbeitsteiligem Wirtschaften einen immer gr??eren Vorrat an M?beln, T?pfen und Bekleidung anzusammeln, der in immer neuen Anbauten an die H?user aufbewahrt werden kann.

    Und mit Geld?

    Selbst wenn die vier Familien untereinander eine W?hrung einf?hren w?rden, um damit immer wiederkehrende ?rgernisse des Tauschens zu ?berwinden, dann m??te man nichts tun, als jeder Familie einmalig einen Geldbetrag von vielleicht 1000 Einheiten zur Verf?gung zu stellen. Das k?nnten zum Beispiel 1000 Zettelchen sein, auf denen alle 20 B?rger daf?r unterschrieben haben, da? das ein Original-Geld-Zettel mit dem Wert 1 ist. Solche Zettel kann man ?berall in Umlauf bringen. Es m?ssen keine Dollars daf?r herangeschafft oder gesammelt werden, es reicht, wenn dieses Zettel-Geld von denen akzeptiert wird, die mit diesem Geld ihren Tauschhandel modernisieren wollen. Dieser einmal in das System eingespeiste Geldbetrag von insgesamt 4000 Einheiten sollte eigentlich, wenn der Tauschhandel mit den Erzeugnissen der vier Familien weiterhin einen ausgeglichenen Verlauf nimmt, auf ewige Zeiten ausreichen. Mit diesen 4000 Einheiten k?nnen sich die 20 Menschen ?ber hundert Jahre und l?nger ern?hren, kleiden, ein Dach ?ber dem Kopf schaffen, und sich die H?user mit M?beln voll stellen. Schlie?lich kann man doch das gleiche Geld, das man gestern f?r eine neue Hose an die Familie Weberschneider weggeben hat, und das man heute f?r den Verkauf eines gro?en Tontopfes von den Weberschneiders zur?ckbekommen hat, morgen schon wieder benutzen, um damit Brot und Wurst vom Tischlerbauern zu kaufen.

    Erst wenn dieser Austausch gest?rt ist und in der Folge bei mindestens einer Familie das Geld regelm??ig zu knapp wird, dann mu? das als Hinweis darauf angesehen werden, da? das Preisgef?ge nicht stimmt, oder da? eine Familie begonnen hat, zu sparen.

    Nehmen wir den schlimmsten Fall: Die Gattin des Tischlerbauern hat ein ganzes Jahr kein St?ck Bekleidung gekauft, weder f?r sich, noch f?r ihre Kinder, noch f?r den Tischlerbauern selbst. Sie hat auch keinen neuen Topf geholt und keine Pfanne, und sie hat den Bauern dazu ?berredet, auf den von ihm so geliebten Fisch zu verzichten, und lieber die eigenen Kartoffeln zu essen, und auch den Anbau am Stall noch ein Jahr hinauszuschieben.

    Auf diese Weise hat sie es geschafft, da? nach einem Jahr alle 4000 Zettelchen, auf denen geschrieben stand, da? es sich um 1 St?ck Geld handele, im Besitz der Tischlerbauers waren. Sie d?rfen sich die Geschichte selbst weiter ausmalen.
    F?r das Ende gibt es die unterschiedlichsten M?glichkeiten:
    Die Tischlerbauers sehen ein, da? das Sparen ein Bl?dsinn war und verteilen die Zettelchen neu unter alle Familien und schw?ren, da? sie nie wieder einen solchen ?rger an-Zetteln werden.

    Die Weberschneiders, die T?pferschmieds und die Maurerfischer verlassen Haus und Hof und suchen anderswo Arbeit und Lohn...

    Die Weberschneiders, die T?pferschmieds und Maurerfischer rotten sich zusammen und holen sich mit Gewalt Brot und Wurst aus den Kellern der Tischlerbauern, die Tischlerbauerfamilie leistet erbitterte Gegenwehr, wird aber besiegt und mit Schimpf und Schande davongejagt

    Das alte Geld wird von den Weberschneiders, T?pferschmieds und Maurerfischers f?r ung?ltig erkl?rt. Es werden viertausend neue Geldscheine verteilt und die alten Scheine werden zus?tzlich im Verh?ltnis 4:1 in neue umgetauscht, so da? das Spiel mit jetzt 5000 St?ck Geld weitergehen kann.

    Die Tischlerbauern erh?ren das Jammern ihrer Nachbarn und leihen jeder Familie 1000 Scheine, mit der Auflage, nach genau 1 Jahr je 1.100 Scheine zur?ckzuzahlen, womit der Zins erfunden w?re.
    Wenn Sie die zuletzt genannte L?sung bevorzugen, weil die nach allem, was wir wissen, am besten funktionieren sollte, dann k?nnen Sie aus dem Fortgang der Geschichte unserer kleinen, ?berschaubaren Wirtschafts- und W?hrungsunion ermessen, wo die Reise hingehen wird:

    Das Geld, das bis vor Kurzem noch nichts anderes war, als 4000 gemeinschaftlich hergestellte Zettel, hatte eine neue Qualit?t gewonnen. Aus vorgefertigten Merkzetteln, die man sich zur Erinnerung und zum Nachweis dar?ber gab, da? zu einer Leistung noch die Gegenleistung fehlte, weil beispielsweise die zwei Tauschg?ter nicht gleichzeitig am gleichen Ort zur Verf?gung standen, war ein eigenst?ndiger, unabh?ngiger Wert entstanden, dessen Besitz pl?tzlich genauso wichtig war, wie der Besitz von Brot.

    Seit alles Geld im Besitz und Eigentum der Tischlerbauern steht, hat sich die Welt ver?ndert. Aus vier Familien mit gleichem Wohlstand und Lebensstandard ist in k?rzester Zeit ein Szenario entstanden, in dem eine Familie, die mit ihrem Geldbesitz alles kaufen kann, drei Familien gegen?bersteht, die verhungern m?ssen, wenn sie nicht schnellstens zu Geld kommen, obwohl sich am Arbeitsverhalten und der Produktivit?t nichts ver?ndert hat. Aber sehen wir weiter zu. Das Geld ist verliehen, jede Familie f?ngt wieder mit 1000 Einheiten an, alle wirtschaften wieder vern?nftig, so wie vor jenem schwarzen Jahr, das drei Familien an den Rand des Abgrundes getrieben hatte. Nach einem weiteren Jahr besten Einvernehmens und regen Handels hat auch wieder jede Familie 1000 Scheine im Kasten. Dummerweise kann damit am Ende des Jahres zwar der geliehene Betrag zur?ckgegeben werden, aber f?r die Zinsen ist kein Geld da. Wo h?tte es auch herkommen sollen?

    Es haben also alle ein Jahr lang vern?nftig gewirtschaftet, und die Situation ist prek?rer als zuvor. Da? einfach zus?tzliche neue Zettelchen geschrieben werden sollten, wollten die Tischlerbauern nicht mitmachen. Warum denn auch. Es sind ja genug da. Es w?re ja noch sch?ner, wenn man einfach neue Zettel schreiben k?nnte, wenn man alle ausgegeben hat.
    Weil nun zus?tzliches Geld nicht beschafft werden und die Zinsen nicht bezahlt werden konnten und sich jede Familie f?r das n?chste Jahr sowieso wieder 1000 Scheine von den Tischlerbauern leihen mu?te, sah sich die Tischlerbauerfamilie gezwungen, ein Schuldenbuch zu erfinden, in dem jede Familie eine eigene Seite bekam, auf der aufgeschrieben wurde, wieviel Geld sie den Tischlerbauern schuldete und wann das zur?ckzuzahlen sei und wie hoch die Zinsen inzwischen sind, die auch zu zahlen w?ren und wieviel Zinsen auf die ausstehenden Zinsen angefallen sind.
    Und schon wieder erleben wir eine Revolution. Zuerst war aus harmlosen Merkzetteln ein neuer, zus?tzlicher Wert entstanden, der alle anderen Werte ersetzte. Jetzt war die Geldmenge gewachsen, ohne da? man neue Scheine geschrieben h?tte, nur durch die Einf?hrung eines Schuldbuches, in das Zinsforderungen eingetragen werden konnten, f?r die die im Umlauf befindlichen Zettel nicht ausreichten. Obwohl es nach wie vor nur 4000 Einheiten Geld gab, hatten die Tischlerbauern ein Verm?gen, das nach dem ersten Jahr auf 4300 Einheiten angewachsen war und mit jedem weiteren Jahr dieses Systems weiter wuchs.

    Die Frau des Maurerfischers wurde nerv?s, sie hat sich lange mit ihrem Mann besprochen, und beide haben begriffen, da? dem Tischlerbauern auf diese Weise heute schon ein Teil der Fische geh?rte, die erst noch zu fangen waren, und da? dem Tischlerbauern auch schon jetzt ein Teil des Hauses zustand, das noch gar nicht errichtet war. In gr??ter Sorge vor dem Fortgang dieser Entwicklung, die doch nur dazu f?hren konnte, da? in wenigen Jahren der Punkt erreicht sein w?rde, an dem alle Fische, die der Maurerfischervater in seinem ganzen Leben noch fangen w?rde, und alle H?user, die er noch bauen k?nnte, schon dem Tischlerbauern geh?rten, noch bevor er auch nur einen dieser Fische gefangen und nur eines dieser H?user gebaut h?tte, suchten sie verzweifelt einen Ausweg.

    Endlich haben Sie dem Tischlerbauern angeboten, ihm ihr Haus und den Hof und das Fischerboot zu ?bereignen, wenn er daf?r die Schulden im Schuldenbuch l?schen w?rde.
    Nat?rlich m??ten sie vorerst weiterhin dort wohnen bleiben, bis der Maurerfischervater ein St?ck weit weg vom Dorf ein neues Haus gebaut haben w?rde, aber sie wollten ihm f?r dieses Wohnrecht einen monatlichen Zins bezahlen, ganz gewi?.

    Damit der Plan aufging, und die Maurerfischer nicht wieder ins Schuldbuch einzuschreiben waren, fing jetzt die Maurerfischerin an zu sparen und kaufte ein Jahr lang weder Topf noch Pfanne noch Tuch noch Kleid, und als das Jahr um war, war das neue Haus fertig, die Miete war bezahlt, und im Kasten lagen 1500 Zettel. Beim Tischlerbauern aber weinten der T?pferschmied und der Weberschneider, weil sie diesmal weder die Zinsen, noch die Tilgung bezahlen konnten, was der Tischlerbauer mit gro?em Stirnrunzeln in dem Schuldenbuch vermerkte, und vorsorglich schon einmal darauf hinwies, da? er im n?chsten Jahr das Risiko, die 1000 Zettel zu verleihen, wohl nicht mehr eingehen k?nne, wo doch immer deutlicher zu erkennen w?re, da? die beiden Versager ihre Schulden niemals w?rden abtragen k?nnen. Man m?sse gemeinsam dar?ber nachdenken, ob nun nicht die H?user ?bereignet werden m??ten.....


    So, und jetzt solltet Ihr kurz dar?ber nachdenken, was unser reales Geldsystem von der Zettelwirtschaft unserer Maurerfischer und T?pferschmiede unterscheidet.
    Solltet Ihr wichtige Unterschiede herausfinden, bitte ich um Nachricht

    Kaiser Ming von Han stirbt 75 n. Chr.
    Kaiser Ming gelang es durch harte Arbeit und t?chtige Verwaltung des Reiches, seine Integrit?t zu beweisen und dasselbe von seinen Beamten zu fordern. Er war allerdings sehr hart, wenn es um Strafen ging. Im Zusammenhang mit der Verfolgung seiner Br?der Liu Ying und Liu Yan, der sich gegen ihn verschworen hatte, wurden Zehntausende hingerichtet, die meisten wahrscheinlich zu Unrecht. W?hrend seiner sp?teren Herrschaft wurde dieser Wesenszug durch den Einfluss seiner Gemahlin Ma gez?gelt.

    Unter Kaiser Mings Regierung gelangen erstaunliche milit?rische Erfolge. Sein General Ban Chao eroberte das Tarim-Becken und zerstreute die Macht der dort ans?ssigen Xiongnu.

    Kaiser Ming sollte auch nachhaltigen Einfluss auf die kulturelle Entwicklung Chinas haben: Unter seiner Regierung begann der Buddhismus sich in China auszubreiten. Seine Herrschaft wird (gemeinsam mit der seines Sohnes) als Goldenes Zeitalter der ?stlichen Han-Dynastie angesehen.

    Beim Fr?hst?cksfernsehen regte sich eine scheinheilige Reportergruppe dar?ber auf, da? in der Hamburger Moschee Gewaltvideos f?r Kinder gegen Israel gehandelt werden. Die dort gezeigten Ausschnitte waren jedoch relativ harmlos gegen?ber der unten gezeigten Bildreportage.

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    Weitere "Liebesgr??e" und deren Resultate

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    Weitere Bilder erspar ich mir und euch,da dies schon pervers genung ist. Wenn man sone Bilder sieht wei? man wieso man f?r eine bessere Welt k?mpfen sollte.
    "Wenn Unwahrheit und Gewalt zur F?rderung der Interessen meines Landes notwendig sind, dann la?t mein Land untergehen." Mahatma Gandi

    Der weitreichendste Wirtschaftsskandal aller Zeiten
    von Prof. Dr. Eberhard Hamer, Mittelstandsinstitut Hannover

    Der gr?sste und weitreichendste Wirtschaftsskandal unserer Tage findet
    zurzeit durch die Manipulationen an den Geld- und W?hrungssystemen
    statt. Der Geldbetrug hat erstmalig eine globale Dimension, weil er sich
    weltumspannend abspielt, von keiner nationalen Regierung deshalb mehr
    kontrolliert, gestoppt oder verhindert werden kann, und weil er sogar
    nach den veralteten nationalen Gesetzen formell legal stattfindet.
    Sicher ist aber, dass der Geldbetrug wie jeder andere Betrug auch nicht
    langfristig zur Bereicherung der T?ter durch Entreicherung der Opfer
    f?hren kann, weil kein freies Geldsystem auf Dauer missbraucht werden
    kann.

    Nach der Finanztheorie ist Geld ein legalisiertes Tauschmittel, welches
    auch zur Wertaufbewahrung dienen soll. Die Ausgabe von Geld war deshalb
    fr?her staatliches Privileg (M?nzhoheit). Die als Geld umlaufenden
    Gold-, Silber- und Kupferm?nzen hatten staatliche Pr?gung. Der Staat
    garantierte also die Reinheit des Metalls und das Gewicht der M?nzen, so
    dass man nicht nur im Inland, sondern auch im Ausland jederzeit wusste,
    wieviel jedes Geldst?ck wert war. So waren die Metallm?nzen zugleich
    Tauschmittel und Dauerwert.

    Der Staat musste aber, um Geld ausgeben zu k?nnen, Gold und Silber
    haben. Deshalb war es wichtig, dass zum Beispiel Silberbergwerke in
    staatlicher Hand waren (Rammelsberg bei Goslar) und auf diese Weise der
    Staat das Silber f?r zus?tzliche Pr?gem?nzen einsetzen konnte. Umgekehrt
    wussten die B?rger, dass der Staat nur soviel Geld ausgeben konnte, wie
    er ?ber Edelmetall verf?gte. Der Edelmetallvorrat war also die Basis f?r
    das in Edelmetall umlaufende Naturalgeld (Goldumlaufw?hrung).
    Vom Realgeld zum Nominalgeld

    Immer wieder haben F?rsten allerdings versucht, sich mehr Geld zu
    verschaffen, als sie Edelmetall hatten, indem sie den Anteil des
    Edelmetalls bei den M?nzlegierungen verminderten (?kippen und wippen?).
    Das Ergebnis war jeweils, dass die Kaufleute und B?rger das schlechte
    Geld weitergaben, das gute aber behielten, bis alle Bescheid wussten und
    das schlechte Geld wieder eingeschmolzen werden musste.
    Goldumlaufw?hrungen gab es noch bis zum Ersten Weltkrieg.

    Jede Goldumlaufw?hrung hat allerdings den Nachteil, dass Gold nicht so
    stark vermehrbar ist, wie die Wirtschaft w?chst, dass also eine gewisse
    deflatorische Geldknappheit st?rkeres Wirtschaftswachstum behindern
    k?nnte. Deshalb gingen viele Staaten zu einer indirekten Goldw?hrung
    ?ber: Sie hatten einen bestimmten Goldschatz und gaben auf dieser Basis
    staatliche Zentralbanknoten aus, die im t?glichen Gebrauch leichter zu
    transportieren, zu z?hlen und auch in h?heren Summen aufzubewahren
    waren. Ihr Wert beruhte darauf, dass man die Geldscheine jederzeit bei
    der Zentralbank vorlegen und in entsprechendes Gold oder Silber
    umtauschen konnte (Goldkernw?hrung). Auf diese Weise konnte der Staat
    sogar mehr Nominalgeld ausgeben, als er an Edelmetall verf?gbar hatte,
    denn ?blicherweise bestanden nur wenige Geldscheininhaber auf dem
    Umtausch ihrer Scheine in Gold. Normalerweise reichte also ein Volumen
    von weniger als 10% Gold f?r ein W?hrungsvolumen einer um 90% h?heren
    Geldscheinmenge.

    Das System funktionierte weltweit, weil auch L?nder, die selbst keinen
    Goldschatz hatten, den Inhabern ihrer nationalen Geldscheine einen
    festen Umtauschkurs zu anderen W?hrungen garantierten, die ihrerseits
    wieder einen Goldkern hatten. Solange diese Umtauschgarantie bestand,
    konnten die B?rger darauf vertrauen, dass sie - wenn auch ?ber doppelten
    Umtausch - die Geldschein-Nominalwerte in M?nzrealwerte umtauschen
    konnten (Golddevisenw?hrung), hatten also eine zumindest indirekte
    Geldwertgarantie.

    Vom staatlichen zum privaten Geld - Der EURO vor dem Kollaps ?

    Der entscheidende Schritt weg vom Staatsgeld war 1913 die Gr?ndung des
    Federal Reserve System in den USA. Obwohl nach der amerikanischen
    Verfassung eigentlich nur Gold und Silber gesetzliches Geld sein d?rfen,
    hat sich ein von privaten Banken gegr?ndetes Kartell unter F?hrung der
    beiden Grossfinanzgruppen Rothschild und Rockefeller eine private
    Zentralbank geschaffen mit dem Recht, eigenes Geld auszugeben, welches
    gesetzliches Zahlungsmittel wurde und f?r welches anfangs noch die
    amerikanische Zentralregierung garantierte. In dieser privaten Bank
    wurden nach dem Ersten Weltkrieg die Goldreserven der Welt
    zusammengekauft, mit der Folge, dass viele andere W?hrungen ihren
    Goldstandard nicht mehr halten konnten und in der Deflation
    zusammenbrachen (erste Weltwirtschaftskrise).

    Am Ende des Zweiten Weltkriegs wurde deshalb 1944 in Bretton Woods
    wieder die Einf?hrung eines neuen Golddollarstandards beschlossen.
    W?hrend des Weltkrieges verlangten die USA f?r die Bezahlung von
    R?stungsg?tern Gold von den kriegf?hrenden Nationen. Auch das Gold
    Deutschlands musste als Kriegsbeute abgegeben werden. So sammelten sich
    ?ber 30000 Tonnen Gold der Welt allein in den USA - mehr als alle
    anderen zusammen hatten. Dieses Gold diente als Deckung f?r die Dollars.


    Da aber ein gr?sserer Teil der Dollars in den Zentralbanken der Welt als
    Reservew?hrung gehalten wurde, konnten die USA mehr Dollars ausgeben als
    sie an Goldbasis hatten. Die L?nder der Welt brauchten n?mlich Dollars,
    um die Rohstoffe daf?r zu kaufen, die nur auf Dollarbasis gehandelt
    wurden. Neben dem Gold wurde deshalb der Dollar immer st?rker in den
    anderen Zentralbanken zur Hauptw?hrungsreserve. Die Dollarherrschaft
    ?ber die Welt hatte begonnen.

    1971 k?ndigte US-Pr?sident Nixon die Einl?sungspflicht des Dollars in
    Gold (Golddollarstandard) und zugleich die Haftung des Staates f?r den
    Dollar auf. Seitdem sind die Dollarnoten weder real durch Gold noch
    durch Staatshaftung gedeckt, also eine freie private W?hrung der
    Federal-Reserve-Bank (FED). Der Dollar und alles andere Geld der Welt
    sind seitdem nicht mehr werthaltig, sondern nur noch gedrucktes,
    legalisiertes Zahlungspapier.

    Eine durch nichts gedeckte W?hrung kann zwar durch Gesetz zum amtlichen
    Tauschmittel erzwungen werden, nicht jedoch zum Mittel der
    Wertaufbewahrung. Hierzu bedarf es des Vertrauens der Geldinhaber, dass
    sie ihr Geld langfristig wertgesichert sehen. Der langfristige Kurswert
    - das Vertrauen - einer freien Quantit?tsw?hrung h?ngt wiederum allein
    von der Knappheit des Geldes bzw. der Geldmenge ab. Das Problem: W?hrend
    sich in den letzten 30 Jahren die G?termenge der Welt nur vervierfachte,
    hat sich die Geldmenge vervierzigfacht.

    Geldmengenvermehrung bedeutet n?mlich immer Inflation. Und Inflation
    bedeutet Geldentwertung. F?r dieses Problem wurden drei L?sungswege
    beschritten:
    Die deutsche Finanzwissenschaft hatte schon bei der Bundesbankgr?ndung
    eine staatsunabh?ngige neutrale ?vierte Gewalt? f?r die Bundesbank
    gefordert, damit diese den politischen Pressionen zum
    Geldmengenmissbrauch widerstehen k?nne, damit der B?rger sich also auf
    die Werthaltigkeit des Geldes verlassen k?nne. Tats?chlich ist die
    Bundesbank gesetzlich zur Werthaltigkeit der D-Mark verpflichtet gewesen
    (Neutralgeldtheorem) und war weitgehend staatsunabh?ngig. Dies hat dazu
    gef?hrt, dass die D-Mark als stabilste W?hrung der Welt immer mehr auch
    W?hrungsreserve und bevorzugte Wertanlage wurde.
    Die meisten anderen Staaten haben eine ?orientierte Quantit?tsw?hrung?
    bevorzugt. Sie verpflichteten ihre Zentralbanken, die Geldmenge an
    bestimmten Zielen zu orientieren, wie zum Beispiel Wachstum,
    Vollbesch?ftigung oder anderen. Dies gab der nationalen Politik
    ausreichend Einflussm?glichkeiten auf die Zentralbank und auf das Geld
    und hat regelm?ssig dazu gef?hrt, dass der politische Missbrauch zu
    entsprechender Inflationierung der W?hrungen gef?hrt hat. (Beispiel:
    Frankreich, Italien, Spanien usw.)

    Die meisten Diktaturen der unterentwickelten L?nder und das private
    Federal-Reserve-System dagegen bevorzugten eine ?freie
    Quantit?tsw?hrung?, also eine W?hrung, deren Missbrauch durch die
    Politik oder durch die privaten Zentralbankeigent?mer nicht gesetzlich
    beschr?nkt wurde. ?Freie Quantit?tsw?hrung? hat immer ?Freiheit zum
    Missbrauch der W?hrung? bedeutet und nie langfristig funktioniert.
    Vor allem f?hrt ein Nebeneinander von W?hrungen, die teils von einer
    unabh?ngigen Staatsbank in ihrem Wert gehalten werden - wie die D-Mark -
    oder andererseits von abh?ngigen Staatsbanken oder sogar von
    Privatbanken nach deren jeweiligen Zwecken frei manipuliert werden, zu
    erheblichen Kursspannungen: Weil die Deutsche Mark durch die Bundesbank
    relativ wertstabil gehalten wurde, andere wichtige W?hrungen sich
    dagegen durch Geldmengenvermehrung und Inflation immer st?rker
    wertminderten (Abwertung), versuchen die Geldwertbesitzer naturgem?ss,
    mit ihren l?ngerfristigen Dispositionen in harte W?hrungen zu gehen und
    weiche zu meiden.

    So wurde die Deutsche Mark in Konkurrenz zum Dollar immer st?rker auch
    W?hrungsreserve von Wirtschaft und Zentralbanken in der Welt. Vor allem
    aber wurde an der ?harten? W?hrung deutlich, wie weich eine st?ndige
    Geldmengenvermehrung die inflationierten Privat- oder Staatsw?hrungen
    gemacht hatte. Die der Geldwertstabilit?t verpflichtete Bundesbank wurde
    so zum gemeinsamen St?rer im Chor der Geldmengenvermehrer und
    Inflationisten des Weltw?hrungssystems - kein Wunder, dass dieser St?rer
    durch Abschaffung der Deutschen Mark und Einbindung in eine wieder mehr
    von der Politik gesteuerte, nicht mehr souver?ne Europ?ische Zentralbank
    ausgeschaltet werden musste. Kohl hat daf?r gesorgt, dass dies ?im
    kleinen Kreise? entschieden wurde, dass die deutsche Bev?lkerung ?ber
    den Verlust ihrer werthaltigen W?hrung nicht abstimmen durfte (?Wo
    kommen wir hin, wenn die Bev?lkerung ?ber so wichtige Dinge selbst
    entscheiden sollte??). Die Bev?lkerung h?tte nie freiwillig die solide
    D-Mark geopfert.

    Inzwischen hat also keine W?hrung der Welt noch irgendeine reale
    Wertgrundlage, hat sich das Geld der Welt von jedem zugrundeliegenden
    Sachwert gel?st, wird es als Papier hemmungslos neu gedruckt und durch
    st?ndige Vermehrung st?ndig entwertet. Dass die Leute immer noch
    glauben, das Geldpapier, welches sie in der Hand haben, habe einen
    festen Wert, liegt daran, dass durch geschickte Manipulation der
    Devisenkurse ein scheinbares Wertverh?ltnis vorgespiegelt wird. Diese
    Devisenkurse werden n?mlich von genau den gleichen Gruppen manipuliert,
    die auch die Geldmengenvermehrung produzieren.

    Praktisch hat inzwischen das von der US-Grossfinanz gesteuerte und ihnen
    geh?rende private Federal-Reserve-System Welt-Geldbedeutung erlangt:
    Das FED-Privatgeld Dollar ist schon von der Geldmenge her in der Welt
    dominierend. Mehr als 75% aller Geldquantit?ten sind Dollars.
    Die US-Grossfinanz hat auch die von ihnen kontrollierten Rohstoffm?rkte
    gezwungen, nur in Dollars zu verkaufen. Wer sein ?l nicht gegen wertlose
    Dollars, sondern gegen Euro verkaufen will, wird zum Terroristen erkl?rt
    (Saddam).

    Auch die Zentralbanken der ?brigen L?nder werden gezwungen, die Dollars
    in immer st?rkerem Masse (Euro-Bank ?ber 90%) als W?hrungsreserven
    anzunehmen. Die ?brigen W?hrungen, wie zum Beispiel der Euro, beruhen
    also in ihrem Wert zu ?ber 90% auf wertlosen, nur durch die Macht und
    den Willen der US-Grossfinanz gehaltenen Dollar-Papieren.
    Inzwischen wurden sogar die Nationalbanken sanft oder hart (Schweiz)
    gedr?ngt, ihre Goldvorr?te gegen Dollars abzugeben oder ?auszuleihen?.
    Das Gold der Welt hat sich dadurch wiederum wie vor der ersten
    Weltwirtschaftskrise bei den Eigent?mern des Federal-Reserve-Systems
    konzentriert, so dass ein neuer Goldstandard nur mit deren Willen und
    nach deren Diktat wieder einzuf?hren w?re und die FED-Eigent?mer mit
    einer Neufestsetzung des Goldpreises (Greenspan: ?M?glicherweise bis
    6000 Dollar.?) allein dadurch im Falle einer W?hrungsreform ein
    Jahrhundertgesch?ft machen w?rden.

    Die US-Grossfinanz steuert also ?ber die ihr geh?rende FED letztlich das
    Geld und die W?hrungen der ganzen Welt. Der Dollar ist privates Geld
    dieser US-Grossfinanz, von niemandem ausser von ihr garantiert, aber
    nach Kr?ften missbraucht, vermehrt und zum Instrument ihrer
    Weltherrschaft und zum Hilfsmittel f?r den Raub aller wichtigen
    Rohstoffe und Sachwerte der Welt missbraucht.

    Durch ungehemmte Vermehrung des Dollars hat nat?rlich die ausgebende
    US-Gross-finanz unbegrenzte liquide Mittel, mit denen sie die ganze Welt
    kaufen kann. Aber auch der amerikanische Staat kann durch die
    Dollarvermehrung mehr ausgeben, als er einnimmt (Schuldenreiterei).

    Missbrauch des Dollars durch Geldmengenvermehrung ist also sowohl f?r
    die herrschende US-Finanz als auch f?r die von ihr beherrschte
    US-Administration einseitiger Vorteil. Deshalb hat sich das
    Dollarvolumen in den letzten 10 Jahren immer schneller vermehrt. Ebenso
    haben sich die Schulden des amerikanischen Staates gegen?ber dem Ausland
    drastisch vermehrt. Der US-Staat l?sst sich also in immer gr?sserem
    Ausmass von der Welt Sachg?ter gegen wertlose Scheinchen liefern - die
    moderne Form der Tribute.

    Dass diese ungehemmte Dollarvermehrung nicht l?ngst den Dollarabsturz
    und zur Zur?ckweisung des Dollars durch die Kunden gef?hrt hat, ist
    kluger Regie und Erpressung zu verdanken: Die US-Grossfinanz und die
    US-Administration zwingen seit Jahren wirtschaftlich und politisch die
    wichtigen Zentralbanken der Welt (Eurobank, Japan, China und andere),
    die bei ihnen sich f?r Exporterl?se oder als Kaufpreise f?r den Aufkauf
    von Sachg?tern ansammelnden wertlosen Dollars zu behalten und als
    angeblich werthaltige Devisenreserve zu halten. Praktisch heisst das:
    Die Zentralbanken in China, Japan und Europa sammeln die f?r die
    Sachwertlieferungen ihrer B?rger einkommenden wertlosen Dollars in immer
    gr?sseren Best?nden als angeblich werthaltige W?hrungsreserve an. Die
    W?hrung der Satellitenstaaten wird also und ist bereits mit immer
    wertloseren Dollars unterlegt - also praktisch ebenso wertlos geworden.
    Somit sind alle im gleichen Geldentwertungsboot: Die Urheber der
    Geldmengenvermehrung in New York und Washington ebenso wie die Helfer
    der Geldmengenvermehrung in den Zentralbanken der Satellitenstaaten.

    Damit aber hat es der Schuldner USA selbst in der Hand, wie stark er
    durch offizielle Abwertung des Dollars schliesslich seine Gl?ubiger
    entreichern - betr?gen - und sich auf deren Kosten wieder entschulden
    will. Jede Abwertung des Dollars wird vor allem das 80% aller Dollars
    haltende Ausland entreichern. Dem Schuldner steht es frei, wie stark er
    seine Schulden abwerten und damit seine Gl?ubiger betr?gen will. Dem
    Publikum wird inzwischen allerdings mit manipulierten Kursen und
    Kurspflege suggeriert, die missbrauchten W?hrungen und das hemmungslos
    vermehrte Geld h?tten immer noch einen soliden Kurswert.

    W?rden die Geldbesitzer wissen, dass sie eigentlich nur Papierwert in
    den H?nden haben, alles andere aber von den Manipulationen, den
    Missbr?uchen, der Macht und den Zwecken der US-Grossfinanz abh?ngt,
    w?rde die Geldumlaufsgeschwindigkeit wegen Zur?ckweisung des Geldes
    st?rker steigen, w?rde eine Flucht in die Sachwerte einsetzen, und damit
    eine dramatisch steigende bis galoppierende Inflation beginnen, w?rde
    die l?ngst geschehene Entwertung der Geldwertanlagen der B?rger
    (Geldpapiere, Renten, Fonds und andere) sich in einem zweiten
    B?rsencrash aufl?sen und zusammenbrechen, und w?rden ganze Branchen der
    Finanzindustrie und Finanzdienstleistung unter Haftungsprozessen wegen
    der Entwertung zusammenbrechen, so dass eine W?hrungsreform
    unvermeidlich wird.

    Noch wird die Illusion des Geldwertes trotz dramatischer Entwertung
    durch den Zwang eines gesetzlichen Zahlungsmittels k?nstlich
    aufrechterhalten. Nutzniesser dieses Systems sind nicht nur die
    US-Grossfinanz, welche durch ihre FED immer hemmungsloser Dollarmengen
    in die Welt jagt, sondern auch die dieses Spiel mitbetreibenden
    Zentralbanken, wie zum Beispiel die Eurobank, die Banque of Japan und
    andere. Die Vorst?nde dieser Banken wissen genau, wie wertlos der Dollar
    inzwischen ist, st?tzen aber immer noch die gesetzliche Illusion der
    Zahlungsmittelfunktion des Dollars, haben sogar aus politischen Gr?nden
    geschwiegen und die eigene W?hrung nahezu ausschliesslich mit wertlosen
    Dollars in ihrer W?hrungsreserve unterlegt, also ihre W?hrung praktisch
    ebenso wertlos gemacht. W?rde eine W?hrungsreform kommen, st?nde zum
    Beispiel die Eurobank ohne Werte da. Das Gold - auch das deutsche Gold -
    ist mutmasslich nur noch als blo?er schuldrechtlicher R?ckgabeanspruch
    vorhanden, nicht mehr aber als Realgold. Es ist zumeist angeblich
    naturaliter an die private Federal Reserve Bank und von dieser weiter
    verliehen, also im Zusammenbruch nicht mehr greifbar. Das System lebt
    davon, dass ein Missbrauch nicht diskutiert und nicht ver?ffentlicht
    wird.

    Tatsache 1: Die wichtigsten W?hrungen der Welt sind so hemmungslos
    vermehrt worden und stehen auf so t?nernen F?ssen, dass ihre W?hrungen
    (Dollar, Euro, Yen und andere) keine echte Wertaufbewahrungsfunktion f?r
    die B?rger mehr haben.

    Tatsache 2: Auch die Tauschfunktion der W?hrungen wird nur durch
    Manipulation und T?uschung ?ber einen angeblichen - aber nicht
    vorhandenen - Kurswert k?nstlich aufrechterhalten und ist l?ngst nicht
    mehr echt.

    Tatsache 3: Das Privatgeld (Dollar) der US-Grossfinanz ist l?ngst von
    allen Bindungen an Sachwerte (Gold) oder einer Geldmengenbindung
    befreit, hat also nicht nur seine Wertaufbewahrungsfunktion verloren,
    sondern t?uscht auch die Welt nur noch durch weltweite Kursmanipulation
    ?ber einen scheinbaren Tauschwert des durch hemmungslose Vermehrung
    entwerteten Privatgeldes. Nur durch diese T?uschung und die Macht der
    US-Grossfinanz wird noch k?nstlich ?Vertrauen? der Welt in den Dollar
    suggeriert. W?ssten die Marktteilnehmer dagegen, dass sie mit dem
    Nominalwert des Geldscheins nur ein wertloses Wertversprechen von
    Privatleuten in den H?nden haben, denen l?ngst nicht mehr zu trauen ist,
    die st?ndig ihre Macht, den Geldwert zu manipulieren, missbrauchen, so
    w?rde auch das Vertrauen in diese Privatw?hrung Dollar zusammenbrechen.

    Mit dem Geld ist es so wie mit den Aktien. Auch die meisten Aktien sind
    keine Substanzwerte, sondern nur Hoffnungswerte. Wer in der grossen
    Aktienhausse glaubte, viel gewonnen zu haben, wurde beim Aktiencrash
    dar?ber belehrt, dass die Aktie ausser dem Papierwert nur noch Hoffnung
    tr?gt, diese aber leicht schwinden kann. Gewinn oder Verlust im
    B?rsenspiel sind reine Hoffnungswerte, keine Sachwerte. Ebenso ist es
    mit dem Geld. Einziger Sachwert ist der Wert des Papiers. Alles andere
    ist Hoffnungswert im Vertrauen auf die korrupten, aber st?rksten
    Finanzm?chte der Welt.
    Mit Scheingeld zu Sachwerten

    W?rden die Marktteilnehmer wissen, dass unser Geldsystem letztlich am
    Privatgeld Dollar und dieses Geld ohne jeden Wertbezug allein an den
    Manipulations- und Missbrauchsw?nschen der grossen Finanzoligarchie
    h?ngt, dann w?rden die Menschen ihr W?hrungsvertrauen verlieren, ihr
    Geld nicht mehr als Wertaufbewahrungsmittel betrachten, sondern der
    laufenden Geldentwertung durch Flucht in die Sachwerte zu entgehen
    versuchen.

    Genau dies tun die hinter der FED stehenden T?ter der gr?ssten
    Geldvermehrung aller Zeiten: Sie kaufen mit dem immer wertloser
    werdenden Geld seit Jahrzehnten alle Sachwerte auf, die sie noch
    erwischen k?nnen: Rohstofflager, Industriekomplexe, Immobilien und jede
    einigermassen intakte ausl?ndische Kapitalgesellschaft in freundlicher
    oder feindlicher ?bernahme zu fast jedem Preis. Und nicht nur die
    US-Grossfinanz sammelt die Sachwerte der Welt ein, sondern auch der
    amerikanische Staat importiert f?r Fiat-Money (gedrucktes, eigentlich
    wertloses Geld) seit Jahren mehr Sachg?ter aus der Welt, als er bezahlen
    kann, und verschuldet sich daf?r hemmungslos im Ausland - solange die
    ausl?ndischen Gl?ubiger noch an den Wert des Dollars glauben oder mit
    politischer Erpressung gezwungen werden k?nnen, die faulen Dollars in
    ihre W?hrungsreserven anzunehmen.

    Mit Sachwerten zu Monopolen

    Die hinter der FED stehende Grossfinanz hat auf diese Weise durch
    gezielte Sachwertpolitik ganze Marktsegmente mit ihren faulen Dollars
    aufgekauft und zu Marktmonopolen bzw. -oligopolen entwickelt: Diamanten,
    Gold, Kupfer, Zink, Uran, Telekommunikation, Gasfaserleitungsnetze,
    Print- und Fernsehmedien, Nahrungsmittel (Nestl?, Coca-Cola), grosse
    Teile der R?stungsindustrie und der Luftfahrt usw.

    Zurzeit l?uft ein Monopolisierungsversuch mit Hilfe der
    Gen-Manipulation. Genmanipulierte Tiere und Pflanzen sind selbst
    unfruchtbar. Wenn man also die Genmanipulation fl?chendeckend
    durchsetzen kann, m?ssen alle Bauern einer Firma mit einem Patentmonopol
    das Gen-Saatgut zu dem von ihr festgesetzten Monopolpreis abkaufen,
    k?nnen sie nicht mehr ihr selbst geerntetes Getreide zur Saat verwenden.

    Ein anderes Monopolisierungsspiel l?uft zurzeit auf dem Zuckermarkt: Die
    EU hat ihren Zuckermarkt durch eigene Marktordnung geregelt, um den
    Bauern die R?benzuckerproduktion zu erhalten, die f?r viele von ihnen
    existenznotwendig ist. Der R?benzucker ist aber teurer als der in den
    Tropen wachsende Rohrzucker des US-Kartells. Die der
    US-Grossfinanzgruppe geh?renden Firmen Nestl? und Coca-Cola verlangen
    nun gemeinsam mit von ihr abh?ngigen Wissenschaftern und Politikern eine
    ?Liberalisierung des Zuckermarktes? und betreiben dies ?ber die
    internationalen Gremien (GATT, Mercosur). Sobald diese Liberalisierung
    durchgesetzt ist, kann sich der teurere R?benzucker gegen den billigeren
    Rohrzucker nicht mehr halten, bricht die europ?ische Zuckerproduktion
    endg?ltig zusammen und wird der Zuckermarkt - anfangs billiger, nachher
    aber teurer - durch das von der US-Grossfinanz beherrschte
    Rohrzuckerkartell ?berschwemmt.

    Mit welchen kriminellen Methoden die US-Grossfinanz dabei ganze Branchen
    in ihre Hand bekommt, zeigt der Fall Primacom: Dieser Kabelnetzbetreiber
    operiert h?chst lukrativ, steht aber schon l?nger im Visier der
    US-Grossfinanz (Telekommunikations-Monopolisierung). Diese hat deshalb
    erst den Vorstand von Primacom unterwandert und dann diesem Vorstand ein
    Darlehen mit mehr als 30% Jahreszinsen oktroyiert, so dass die
    eigentlich gut operierende Firma wegen der Zinslasten in Schwierigkeiten
    geriet und nach Ansicht der US-Bank ?jetzt billigst ?bernahmereif?
    wurde. Das Spiel geht gerade in die letzte Runde.

    Ein ?hnliches Spiel hat der Abgesandte der US-Grossfinanz Ron Sommer mit
    der Deutschen Telekom versucht. Die US-Grossfinanz sammelt alle
    Telekommunikations-Gesellschaften, um sie weltweit zu monopolisieren.
    Der Abgesandte Sommer hat dazu eine kleine US-Firma der Telekom zum
    dreissigfachen Preis (30 Mia. US-Dollar) von der US-Grossfinanz gekauft,
    damit diese aus eigenem Verm?gen der Telekom diese aufkaufen konnte. Der
    zweite Schritt war, die Telekom-Aktien billig zu machen, damit der
    US-Investor sie billig bekam. In diesem Spiel ist allerdings Ron Sommer
    ?ber seine Grenzen gegangen und gescheitert. Dies wird aber die
    US-Grossfinanz in ihren ?bernahmeplanungen nur zur?ckwerfen, nicht
    hindern. Privatisierung und Aufkauf der Telecom gehen planm?ssig weiter.

    Ein gleiches Spiel vollzieht sich auch auf dem Welt-Energiemarkt, in
    Deutschland offensichtlich mit EON und RWE, wobei die US-Grossfinanz
    bereits eigene Vertrauensleute in die f?r die ?bernahmekandidaten
    entscheidenden Banken und Vorst?nde entsandt hat. In 20 Jahren will die
    US-Grossfinanz auch das Wasser der Welt - nach Aussage ihres Vertreters
    Brzezinski - monopolisiert haben.

    Mit Sachwerten zur W?hrungsreform

    Deutet man den Fahrplan der Welt-Grossfinanz richtig, so soll die
    Geldmenge so lange vermehrt und entwertet werden, bis damit alle
    wichtigen Sachwerte der Welt aufgekauft und monopolisiert worden sind.
    Die Grossfinanz ist klug genug zu wissen, dass ihre Geldmengenvermehrung
    nicht unerkannt bleibt und irgendwann das Vertrauen in den
    inflationierten Dollar schwindet. Ein Ausbruch der Vertrauenskrise wird
    die jetzt noch beherrschte, schleichende Inflation zur galoppierenden
    offenen Inflation machen, die zwangsl?ufig in eine W?hrungsreform
    einm?nden muss.

    Dies aber ist genau der Vorteil sowohl der Grossfinanz als auch der USA:
    Die Grossfinanz hat mit den faulen Dollars vorher ausreichend Sachwerte
    gekauft, wird also von der W?hrungsreform mit ihren Sachwerten nicht
    mehr betroffen, hat sich rechtzeitig aus dem faulen Geld in werthaltiges
    Verm?gen verlagert. Da sie in vielen Bereichen inzwischen
    Weltmonopolstellungen erreicht hat, kann sie sogar die Welt jederzeit
    mit Monopolpreisen zu Sonderabgaben heranziehen. Nicht mehr Steuern sind
    dann das Einkommen der Welt-Herrscher, sondern Monopolertr?ge. Niemand
    kann die Grossfinanz hindern, die Preise f?r Gold, Diamanten, Kupfer,
    Zink, Eisenerz, Wasser, Saatgut oder Energie um 10, 20 oder 30%
    anzuheben und auf diese Weise die gesamte Weltbev?lkerung zu
    Sonderabgaben heranzuziehen. Noch nie hat es eine solche Finanzmacht der
    Welt gegeben, noch nie war sie f?r die Gesamtbev?lkerung der Welt so
    gef?hrlich.

    Listigerweise hat die US-Grossfinanz die faulen Dollars ?berwiegend ins
    Ausland gebracht. Mehr als Dreiviertel der gesamten Dollarbest?nde sind
    nicht mehr in den USA, sondern sind bei den Gl?ubigerstaaten der USA.
    Die USA haben sich n?mlich in den vergangenen Jahren immer kr?ftiger
    gegen?ber dem Ausland verschuldet. Das Ausland hat G?ter geliefert
    (Sachwerte), daf?r aber wertlose Dollars bekommen. Alle Zentralbanken
    sind voll mit faulen Dollars. Werden diese nun pl?tzlich entwertet,
    trifft der Schaden zu mehr als Dreiviertel die Zentralbanken, Banken,
    Staaten und Marktteilnehmer ausserhalb der USA. Dann r?cht sich, dass
    die Europ?ischen Zentralbanken ihr Gold gegen faule Dollars abgegeben
    und daf?r immer ausschliess-licher Fiat-Money als Basis
    (W?hrungsreserve) f?r die eigene W?hrung, zum Beispiel Yen oder Euro,
    eingesetzt haben. Bricht also die Leitw?hrung Dollar zusammen, werden
    zwangsl?ufig auch die Satellitenw?hrungen mit zusammenbrechen, deren
    einzige Basis ein Bestand an faulen Dollars ist. Mit anderen Worten: Die
    sich abzeichnende W?hrungsreform des Dollars zieht zwangsl?ufig eine
    Weltw?hrungsreform aller W?hrungen nach sich, f?r welche der faule
    Dollar jetzt noch Hauptw?hrungsreserve darstellt.

    Dass aber jede pausenlose Vermehrung eines Privatgeldes - des Dollars -
    durch die der US-Grossfinanz geh?rende Federal Reserve Bank zur
    Aufweichung der Dollar-W?hrung zu immer st?rkerer Inflation und
    schliesslich zur W?hrungsreform f?hren muss, ist
    finanzwissenschaftliches Grundwissen und d?rfte nicht einmal Greenspan
    und seinen Mitt?tern zweifelhaft sein.

    Durch W?hrungsreform zur Weltw?hrung

    Greenspan hat in einer Rede unvorsichtigerweise ge?ussert, dass ?wohl
    bis 2007 eine grunds?tzliche Dollar-Korrektur anstehe und dass man dann
    zweckm?ssigerweise den Dollar und den Euro zum 'Euro-Dollar' einer neuen
    Welt-W?hrung vereinigen k?nnte?. Das macht aus Sicht der US-Grossfinanz
    Sinn, denn l?ngstens bis 2007 sind die Dollar-Missbr?uche noch
    durchzuhalten, bis dahin d?rfte l?ngstens das Vertrauen der Welt in
    diese hemmungslos vermehrte, immer wertloser gewordene und nur noch
    k?nstlich aufrechterhaltene Privatw?hrung der US-Grossfinanz halten.
    Irgend etwas wird also in n?chster Zeit mit dem Dollar geschehen. W?rde
    dann der Dollar mit dem Euro zur Welteinheitsw?hrung, w?rden damit f?r
    die US-Grossfinanz wichtige Ziele erreicht:

    Eine neue W?hrung bietet die M?glichkeit, die alten W?hrungsschulden
    abzuwerten und damit die Gl?ubiger, die noch alte W?hrung haben,
    entsprechend zu entreichern. Wenn eben ein neuer Euro-Dollar 20 alte
    Dollar oder 15 Euro wert ist, sind die alten W?hrungen entsprechend
    abgewertet, sind die Gl?ubiger in alter W?hrung entreichert, hat sich
    das Spiel f?r die privaten Geldausgeber gelohnt. Vor allem w?rde damit
    der US-Staat ebenfalls entschuldet: Seine jetzige Auslandsverschuldung
    von 5200 Mia. Dollar w?rde bei 50%er Abwertung nur noch 2600 Mia.
    Euro-Dollar betragen. Gesch?digt werden alle Inhaber von Alt-Dollars,
    deren Best?nde um 50% oder sogar 90% abgewertet werden. Dies gilt
    insbesondere f?r die Zentralbanken von China, Japan und Europa mit ihren
    hohen Dollar-W?hrungsreserven.

    Das Hauptziel der US-Grossfinanz ist aber, auf diese Weise eine
    Weltw?hrung zu erreichen, ?ber die sie wiederum selbst herrschen. In
    einem Euro-Dollar-System w?rde zwangsl?ufig das der US-Gross-finanz
    geh?rende Federal Reserve System eine Mehrheit haben, also die
    US-Grossfinanz dann auch mehrheitlich das neue W?hrungssystem
    beherrschen. Dazu auserw?hlt ist die BIZ (Bank f?r internationalen
    Zahlungsausgleich), eine private Organisation, deren Anteile
    mehrheitlich bereits von der US-Grossfinanz heimlich aufgekauft worden
    sind. W?rde also die BIZ neue Zentralbank der Euro-Dollar-W?hrung, sind
    zuf?lligerweise wieder die gleichen Privateigent?mer Haupteigent?mer
    dieser neuen Zentralbank, die vorher auch Eigent?mer der FED waren. Sie
    k?nnten dann das gleiche Spiel freier Geldausgabe nach eigenem Belieben,
    das sie mit dem Federal Reserve System bisher machen, wieder auf h?herer
    Ebene - und dazu auch noch durch W?hrungsreform entschuldet - erneut
    -betreiben. Die bisherige Welt-Geldmengenvermehrung, der grosse
    Geldbetrug gehen dann in der W?hrungsreform unter. Ein neues System
    w?rde den alten T?tern wieder eine neue W?hrung in die H?nde spielen und
    ihnen damit das neue Spiel mit der Weltw?hrung Euro-Dollar 20 bis 30
    weitere Jahre erlauben.

    Die US-Grossfinanz h?tte also auf diesem Wege durch Geldbetrug nicht nur
    die Sachwerte der Welt bei sich monopolisiert - darunter so
    existenzwichtige Bereiche wie Saatgut, Nahrungsmittel, Wasser, Energie
    und Metalle, sondern dar?ber hinaus wiederum ein W?hrungsmonopol zur
    eigenen Bedienung, nach eigenem Belieben geschaffen - eine
    Geldvermehrungsmaschine wie den Dukatenesel im M?rchen. Auch mit
    Ver?ffentlichung dieses Geldbetrugssystems wird kein Aufschrei durch die
    Welt gehen. Man wird dies als ?Verschw?rungstheorie? oder als
    ?Antiamerikanismus? oder sogar als ?Antisemitismus? (Rothschild) abtun
    oder solche Ver?ffentlichungen ganz zu verhindern versuchen, denn
    immerhin geh?ren der US-Grossfinanz auch wesentliche Teile der Print-
    und Bildschirmmedien ?berall in der Welt.

    Das Spiel zu durchschauen ist aber wichtig f?r Menschen, die durch
    dieses Spiel Verluste erleiden k?nnten. Wer also Finanzverm?gen hat,
    sollte zuh?ren bzw. lesen. Verlierer bei dem grossen Spiel der
    Finanzoligarchie sind solche Marktteilnehmer in der Welt, welche dem
    Geld zuviel Vertrauen entgegenbringen, welche immer noch glauben, dass
    Geld ?ber seine blosse Tauschfunktion hinaus auch noch
    Wertaufbewahrungsmittel sei. Die laufende Geldentwertung der vergangenen
    40 Jahre hat offenbar die Menschen nicht klug gemacht. Sie wird in den
    n?chsten Jahren galoppieren bis zum bitteren Ende, weil sie n?mlich ein
    einseitiger Vorteil der T?ter ist. Wer also auf langfristige
    Werterhaltung seines Verm?gens Wert legt, kann nicht in Geldwerten,
    nicht in Versicherungsvertr?gen, nicht in Renten und nicht in Bargeld
    bleiben, er muss in Sachwerte gehen, wie dies die Grossfinanz selbst
    vorgemacht hat.

    Strategieziel des Welt-Geldbetruges

    Soweit von aussen her erkennbar, hat die US-Grossfinanz urspr?nglich nur
    das Ziel gehabt, die US-W?hrung zu beherrschen und damit den US-Markt
    nach eigenem Willen manipulieren zu k?nnen. Diesem Ziel diente das
    private Zentralbanksystem FED. Als US-Pr?sident Kennedy ein Gesetz
    eingebracht hatte, dieses Privatfinanzsystem zu verstaatlichen, starb er
    eines pl?tzlichen Todes. Wer immer an diese Privatgeldm?glichkeiten der
    US-Grossfinanz r?hrte, verlor dabei Verm?gen oder Leben. Inzwischen aber
    sind die strategischen Ziele der US-Grossfinanz ?ber die nationale
    Dimension weit hinausgewachsen. Ihr Ziel ist das globale private
    Geldsystem, welches sie mit der Vorherrschaft ihres Privatdollars und
    seiner Durchsetzung als Hauptw?hrungsreserve ?berall in der Welt
    weitgehend erreicht haben und nur noch mit einer Weltw?hrung -
    Euro-Dollar - formalisieren m?ssen.

    Wenn wir also einen zweiten Missbrauch des Welt-Geldsystems zugunsten
    privater Grossfinanzgruppen und ?berhaupt den Missbrauch der
    Geldmengenw?hrungen verhindern wollen, muss jede W?hrung vor jedem
    ?ffentlichen oder privaten Missbrauch, vor jeder Deflations- und
    Inflationsmanipulation gesichert werden. Das ist sicher nicht
    erreichbar, wenn man die W?hrung der privaten Grossfinanz ?berl?sst. Sie
    wird die Missbrauchsm?glichkeit wieder nutzen und wieder zum eigenen
    Vorteil mit Geldmengenvermehrung die Welt betr?gen und ausbeuten. Die
    Erfahrungen haben aber auch gezeigt, dass die meisten Regierungen ihre
    W?hrungen ebenso missbrauchen, wenn sie die M?glichkeiten dazu haben,
    wenn sie also Einflussm?glichkeiten auf die Zentralbank und ihre
    Geldmengenpolitik haben. Es gilt also, aus den Missbr?uchen der
    ?ffentlichen H?nde und der privaten Gross-finanz die W?hrungen so
    unabh?ngig zu machen, dass privater und ?ffentlicher Missbrauch
    ausgeschlossen werden.

    Sicher ist eine auf Gold basierende W?hrung nicht so leicht zu
    manipulieren wie eine blosse Quantit?tsw?hrung. Die Probleme jeder auf
    Gold basierenden W?hrung liegen aber in der Verf?gbarkeit von Gold,
    nachdem die US-Grossfinanz den gr?ssten Teil des Weltgoldvorrates in
    ihre H?nde bekommen hat. Sie w?rde also mit jeder Art einer auf Gold
    basierenden W?hrung wiederum Gewinner und Ausbeuter werden k?nnen.
    Bleibt also nur die L?sung einer Quantit?tsw?hrung. Diese
    Quantit?tsw?hrung darf aber nicht frei, willk?rlich bestimmbar bleiben,
    sondern muss an dem Neutralgeldziel orientiert werden. Die Geldmenge
    darf also nicht st?rker wachsen als die G?termenge. Aus dem monet?ren
    Sektor d?rfen nicht wieder inflatorische oder deflatorische Effekte auf
    die W?hrungen und die Weltwirtschaft ausgehen. Dies ist nur mit streng
    neutralen und so unabh?ngigen Zentralbanken erreichbar, dass sie
    gleichsam die ?vierte Gewalt? darstellen, nicht in privater Hand liegen
    und nicht durch Regierungen beeinflusst werden k?nnen. Das Urmodell der
    Deutschen Bundesbank vor ihrer Kastration in die Euro-Bank kam dieser
    Unabh?ngigkeit sehr nahe.

    Die kommende W?hrungsreform bietet eine einmalige Chance, die T?ter,
    ihre W?hrungsmanipulationen und ihre Missbr?uche zu brandmarken und
    damit eine allgemeine ?ffentliche Zustimmung zu einem weder von der
    privaten Grossfinanz noch von den Regierungen mehr beeinflussbares
    Zentralbankensystem zu schaffen. Dies w?re eine Jahrhundertchance.
    Verhindert werden k?nnte ein unabh?ngiges Zentralbankensystem vor allem
    von der Grossfinanz, welche ?ber die ihr schon geh?rende BIZ bereits die
    Weichen f?r eine neue ?bernahme des n?chsten Zentralbanken- und
    W?hrungssystems gestellt hat.

    Deshalb tut Aufkl?rung not, um der Bev?lkerung, Wirtschaft und Politik
    die Gefahr des Monopolkapitalismus nicht nur f?r die derzeitige W?hrung,
    sondern auch f?r ein neues W?hrungssystem aufzuzeigen.

    Studiengeb?hren, Hartz IV oder Lehrerausbildung: die Blaupausen werden
    entwickelt bei Bertelsmann.
    DU BIST BERTELSMANN - ?Wie ein globaler Drahtzieher Medien, Bildung und Politik steuert war das Thema eines Seminars in der vergangen Woche.

    Der Tagungsband des letztj?hrigen Bertelsmann-Kongresses erschien zum
    Kongress: Barth, T. (Hg.), Bertelsmann: Ein Medienimperium macht Politik
    (124 Seiten, 9,80 Euro, ISBN 3-939594-01-6, http://www.bod.de).

    Das Thema: die Einflussnahme des Bertelsmann-Konzerns und seiner
    Stiftung auf die Durchsetzung neoliberaler Ideologie in der Politik,
    wobei ein kaum ?berschaubares Gespinnst von Verbindungen, Seilschaften und ?konomischen Abh?ngigkeiten.

    Bertelsmann nutzt seine Finanzmacht als gr??ter europ?ischer
    Medienkonzern um bis in WTO und GATS hinein globale Interessenpolitik zu betreiben; seine mediale Macht verschafft ihm in Deutschland eine
    bedeutende Stellung und die Stiftung (eine der finanzst?rksten
    Unternehmensstiftungen weltweit) ist ein neoliberaler Think Tank nebst
    PR-Agentur mit Zugang zu h?chsten Kreisen (Kanzler, Bundespr?sidenten).

    Im Rahmen der neoliberalen "Reform"-Walze der letzten beiden Dekaden
    scheint Bertelsmann sich auf die Bearbeitung des linken und gr?nen
    politischen Spektrums spezialisiert zu haben und hat dort
    Privatisierungsvorhaben diskutabel oder gar zum Konsens gemacht, z.B.
    die Einf?hrung von Studiengeb?hren, ma?geblich propagiert durch Centrum f?r Hochschulentwicklung (CHE).

    Das Gerede von der ?Globalisierung? und die Ideologie des
    Neoliberalismus dominieren seit drei Jahrzehnten in all ihren Varianten
    die westliche Wirtschafts- und Finanzpolitik. Privatisierung ist der
    Schlachtruf, Senkung der Staatsquote, Senkung der Lohnquote, Senkung der Transferleistungen an Arme, Alte und Kranke das Programm. Die Umleitung von m?glichst viel Geld in die Taschen der Privatwirtschaft wird mit allen Mitteln betrieben, dabei ist die zugrunde liegende Ideologie weder liberal noch neu. Es handelt sich vielmehr um einen R?ckfall in
    fr?hkapitalistischen Sozialdarwinismus, der als Wettbewerb und
    ?Eigenverantwortung? gepriesen und mit modernster Logistik-,
    ?berwachungs- und Straftechnologie bewaffnet wird. Als ideologische
    Begleitmusik werden die Errungenschaften sozialer und demokratischer
    Bewegungen im Gesundheits-, Sozial- und Bildungsbereich als
    b?rokratisch, traditionalistisch oder alteurop?isch diffamiert.
    Aush?hlung und Abbau von sozialen und Freiheitsrechten werden seit
    Jahrzehnten mit der gewaltigen Propagandamacht der Medienindustrie als
    ?Reformen? angepriesen ? unter ma?geblichem Einflu? Bertelsmanns, des
    gr??ten europ?ischen Medienkonzerns. Im folgenden soll gezeigt werden,
    wie diese Propagandamacht unter subtiler ideologischer F?hrung der
    Bertelsmann-Stiftung Politik und ?ffentlichkeit auf die Linie des
    Neoliberalismus bringen konnte.

    Die angebliche Notwendigkeit neoliberaler ?Reformen? wird
    gebetsm?hlenartig mit leeren Staatskassen begr?ndet, die zuvor von
    neoliberaler Finanzpolitik gepl?ndert wurden. Ein ?briges tut die von
    dieser Wirtschaftspolitik keineswegs gesenkte Massenarbeitslosigkeit,
    deren Nutznie?er wiederum die Privatwirtschaft ist. Unternehmen k?nnen
    bequem L?hne dr?cken und mit Arbeitsplatzverlagerung Regierungen
    erpressen. Wie ist aber der propagandistische Siegeszug dieser immerhin
    f?r die Masse der Normalverdiener wenig attraktiven Ideologie zu
    erkl?ren?

    Lobbyarbeit
    Neue Ideen sucht man bei den neoliberalen Ideologen zwar meist
    vergeblich, aber sie haben daf?r etwas anderes: Geld, sehr viel Geld.
    Hinter ihnen stehen die gewaltigen, durch kapitalfreundliche Politik
    st?ndig schneller anwachsenden Finanzmittel der Privatwirtschaft.
    Offensichtlich ist, da? die privatwirtschaftlichen Massenmedien,
    dominiert vom Bertelsmann-Konzern, ?berwiegend ins neoliberale Horn
    blasen. Die Politik, soweit f?r Schmier- und Spendengelder empf?nglich,
    trompetet mit. Profis aus PR und Werbung werden zus?tzlich mit
    Millionenbetr?gen f?r Kampagnen angeheuert, etwa f?r die ?Initiative
    Neue Soziale Marktwirtschaft?, hinter der bekanntlich nicht besorgte
    B?rger, sondern Strohm?nner der Metallindustrie stecken. Subtiler geht
    die G?tersloher Konzern-Stiftung vor.

    Die Bertelsmann-Stiftung ist ein Think Tank, der bei neoliberalen
    ?Reformen? wie Studiengeb?hren, Controlling in Schulen, Hartz IV, aber
    auch in Kampagnen wie ?Du bist Deutschland? politische Macht im Sinne
    des Konzerns aus?bt. Hinter hehren Zielen wie Integration und
    V?lkerverst?ndigung klingelt die Kasse des Milliard?rsclans Mohn, der
    ?ber seine ?Medienfabrik? G?tersloh etwa bei der Vermarktung der
    FIFA-Rechte eine patriotische Dividende einstreichen konnte. Die Mohns
    haben es stets verstanden, ihre ?konomischen und politischen Motive in
    ein Licht der Tugendhaftigkeit zu r?cken.

    Gerne werden dabei ausgew?hlte kritische Gruppen und Projekte gef?rdert und mit Preisen oder Publikationsm?glichkeiten bedacht, wie etwa Transparency International oder das aktuelle Buch ?Beraten und verkauft? (C. Bertelsmann Verlag), in dem man nichts ?ber die tiefe Verstrickung der Bertelsmann-Stiftung in das dubiose Beratungswesen findet.

    Die Stiftung wurde 1977 von Reinhard Mohn gegr?ndet, aber erst 1993 mit
    einem gro?z?gigen Stiftungskapital ausgestattet: 68,8 Prozent der
    Anteile an der Bertelsmann AG wurden ihr damals zun?chst ?bertragen, was den Mohn-Erben k?nftig die Verf?gung ?ber den Konzern erschwert und gegenw?rtig gro?e Steuervorteile mit sich bringt. Neben dem Streben nach gesellschaftlicher Einflu?nahme ist ein wahrscheinliches Motiv, da? so
    erzielte Steuerersparnisse die Stiftungsausgaben deutlich ?bersteigen.
    Vor diesem Hintergrund klingt es wenig ?berzeugend, wenn die Einrichtung sich selbst als ?unabh?ngig? bezeichnet. Bei der Bertelsmann-Stiftung handelt es sich mittlerweile um die gr??te operative
    Unternehmensstiftung in Deutschland, wobei ?operativ? bedeutet, da? man
    nur seine eigenen Projekte finanziert. Antr?ge von unabh?ngigen
    Forschern auf F?rdergelder sind prinzipiell zwecklos. Die Stiftung
    verf?gt ?ber einen Jahresetat von zirk 65 Millionen Euro sowie ?ber etwa
    300 Mitarbeiter, die mehr als 100 Projekte betreuen. Dabei orientiert
    sie sich explizit an den US-amerikanischen Think Tanks; ihre
    T?tigkeitsfelder erstrecken sich ?ber Wirtschaft, Medien, Kultur,
    Politik und Bildung.

    Die Stiftung widmet sich offiziell gemeinn?tziger Arbeit, hinter der oft
    jedoch Lobbyarbeit f?r Konzerninteressen aufscheint; zuweilen betritt
    sie dabei sogar das Hauptfeld des Konzerngesch?fts, die Medien, wenn
    etwa Strategien f?r die k?nftige Mediengesellschaft ausgebr?tet werden
    oder man sich ? um staatlichen Regelungen vorzubeugen ? Gedanken zur
    Internet?konomie und ihrer unternehmerischen Selbstverpflichtung zur
    Ethik macht.

    Die Bertelsmann-Stiftung ist ein politischer Akteur, der sich selbst
    durch professionelle PR-Arbeit mit einem salbungsvollen Image
    ausgestattet hat. Sie betreibt hinter den Kulissen effiziente
    Lobbyarbeit. Mit allein in der letzten Dekade zirka 400 Millionen Euro
    wirkte sie an vielen von SPD und Gr?nen verbrochenen neoliberalen
    Sozialabbau-?Reformen? (Hartz I, III, IV, Agenda 2010) mit, bis hinein
    in Gesundheits- und Sicherheitspolitik. Bertelsmann ?bt immensen
    politischen Einflu? ?ber seine Stiftung und die mit ihr verbundenen
    halbprivaten Organisationen wie das Centrum f?r Hochschulentwicklung
    (CHE) oder das Centrum f?r Angewandte Politikforschung (CAP) aus.

    Die Bertelsmann-Stiftung arbeitet gern mit anderen Einrichtungen
    zusammen, angefangen mit den beiden ihr weltanschaulich nahestehenden
    Heinz-Nixdorf- und Ludwig-Erhard-Stiftungen ?ber die gewerkschaftsnahe
    Hans-B?ckler- bis hin zur Heinrich-B?ll-Stiftung der Gr?nen. In der
    ?Stiftungsallianz b?rgernaher Bundesstaat? nahmen die G?tersloher sogar
    Einflu? auf die deutsche Verfassung und sorgten f?r die neoliberale
    Ausrichtung der jetzigen F?deralismusreform. Das sozialdarwinistische
    Prinzip vom Sieg des St?rkeren wird die Bundesl?nder, wie schon die
    Bev?lkerung, noch mehr in Arm und Reich spalten. Daneben unterh?lt sie
    Verbindungen zu einer Vielzahl ?ffentlicher und halb?ffentlicher
    Einrichtungen. Durch Kontakte an Universit?ten, z.B. ?ber CHE und CAP,
    hat sie prominenten Zugang zum Wissenschaftsfeld. So kann die Stiftung
    auf ein enges personelles und organisatorisches Netzwerk zur?ckgreifen,
    um gesellschaftlichen Einflu? auszu?ben, und sie nutzt das ausgiebig?
    auch zum Wohle und Ruhme ihres Gr?nders Reinhard Mohn. In einem
    Sammelsurium von weltanschaulichen Stiftungsbrosch?ren breitet dieser
    seine ideologischen Vorstellungen aus, was entgegen der darin
    propagierten Bescheidenheit einem skurrilen Personenkult gleicht.

    Die Macht der G?tersloher Stiftung haben gerade linke Kritiker der
    ?Reformagenda? 2010 bislang kaum ausreichend wahrgenommen, denn anders als etwa die ?Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft?, die schnell als propagandistische S?ldnertruppe des Unternehmerlagers entlarvt wurde, wendet sich die Bertelsmann-Stiftung meist nicht direkt an das breite Publikum.
    Geopolitischer Akteur
    Mit ihrem ?Bertelsmann Transformation Index? (BTI), der im Herbst 2005
    zum zweiten Mal publiziert wurde, konnte sich die Bertelsmann-Stiftung
    als geopolitischer Akteur auf der internationalen Politikb?hne
    positionieren. Sie propagiert dort als Teil einer Armada von Think Tanks
    das globale Leitbild einer neoliberal gepr?gten ?marktwirtschaftlichen
    Demokratie?. In diesem Szenario spielt der BTI eine wichtige Rolle: Der
    Index wird alle zwei Jahre erstellt und mi?t die Reformbereitschaft von
    119 Entwicklungs- und Schwellenl?ndern. Er wird vom CAP im Auftrag der
    Bertelsmann-Stiftung erstellt, ?berpr?ft den Ver?nderungswillen der
    Regierungen und gibt Ratschl?ge f?r die zuk?nftige Politik.

    Ziel ist die Suche nach den geeignetsten strategischen Verfahren, mit
    denen weltweit das System einer ?marktwirtschaftlichen Demokratie?
    installiert werden kann. Die Einflu?nahmen Dritter sind f?r ?rmere
    L?nder nichts Neues. Aufgrund ihrer schwachen Stellung sind sie in
    wirtschaftlichen und entwicklungspolitischen Fragen oft auf reiche
    Investoren angewiesen. Dabei werden ihnen nicht selten Ma?nahmen zur
    ?Strukturanpassung? diktiert, die einer Pl?nderung gleichkommen:
    Privatisierung staatlicher Wirtschaftszweige, Einsparungen im
    Gesundheitswesen, Senkung von Umweltstandards etc.

    Argentinien hat das im Jahr 2001 sehr schmerzhaft erfahren m?ssen, als
    ein Staatsbankrott das wohlhabende Land fast ?ber Nacht ins Elend
    st?rzte. Ursache der Trag?die waren die neoliberalen Rezepte des
    Internationalen W?hrungsfonds (IWF), denen gem?? man Staatsbetriebe und soziale Sicherungssysteme privatisierte. Doch davon wollte der BTI
    nichts wissen. Vielmehr rief Bertelsmann schon 2003 wieder nach
    ?reformbereiten Eliten?, obgleich gerade die neoliberalen Reformen der
    1980er und 1990er Jahre Argentinien in den Ruin und an den Rand eines
    B?rgerkriegs gef?hrt hatten.

    Nahe liegt daher auch die Besch?ftigung mit milit?rischen Aspekten. Laut
    dem Internetdienst German-foreign-policy prognostizierte die
    Bertelsmann-Stiftung das baldige Ende der globalen US-Dominanz und
    verlangte ?ber das M?nchner CAP eine dramatische Aufr?stung der
    Europ?ischen Union. Im EU-Parlament wurde Milit?rforschung im
    Haushaltsplan j?ngst mit j?hrlich 500 Millionen Euro veranschlagt, wobei
    m?glicherweise Bertelsm?nner als R?stungslobbyisten fungierten. So
    machte der EU-Parlamentarier Tobias Pfl?ger j?ngst darauf aufmerksam,
    da? der Vorsitzende des Ausw?rtigen Ausschusses, Elmar Brok (CDU), auf
    der Gehaltsliste von Bertelsmann steht.
    Profitabler Bildungsbereich
    ?ber die Beteiligung am European Round Table of Industrialists (ERT)
    agierte der Bertelsmann-Konzern bis hinauf in die Verhandlungen der
    Welthandelsorganisation (WTO). Die WTO ist heute ein Instrument, um
    global eine sogenannte Liberalisierung durchzusetzen, die sich zugunsten
    der gro?en multinationalen Konzerne und reicher L?nder auswirkt.
    Zugleich geht diese ?Liberalisierung? zu Lasten armer L?nder sowie
    sozialer, gesundheitspolitischer und ?kologischer Standards weltweit.
    Hauptziel des ERT ist es, Europapolitik als europ?ische Industrie- und
    Wettbewerbspolitik zu betreiben. Ein wichtiges Feld ist dabei die
    Bildungspolitik, auch f?r Bertelsmann, denn der Konzern strebt seit
    langem auf den Markt der Wissensgesellschaft und der privatisierten
    Bildungsdienstleistungen. Der ERT verfolgt in seiner sogenannten
    Hochschulreform das Ziel, Bildung und Wissenschaft als Teil der
    Industriepolitik zu propagieren, ganz im Sinne der G?tersloher, denn es
    kann als sicher gelten, da? man dort auf eine Kommerzialisierung des
    Bildungswesens abzielt. Schlie?lich w?re Bertelsmann als f?hrender
    europ?ischer Medienkonzern mit traditionell gro?en Ambitionen im
    ?Gesch?ftsfeld Bildung? ein Hauptprofiteur.

    An den Hochschulen ist dabei insbesondere die Einf?hrung von
    Studiengeb?hren wichtig, weil gerade Geb?hren diesen Bereich f?r private
    Investoren lukrativ machen k?nnen. Doch auch die einfache Schulbildung
    liegt im Blickfeld des Konzerns und seiner Stiftung. Gem?? dem
    strategisch angewendeten Public-Private-Partnership-Modell sollen sich
    dabei privat finanzierte Institutionen durch Kooperation mit
    ?ffentlichen Gremien Renommee und Einflu? sichern. Den Anfang machte
    1992 die Bildungskommission NRW, die ihren Bericht 1995 pr?sentierte.
    Das Gremium bestand aus Politikern, Hochschullehrern sowie
    Gewerkschafts- und Unternehmervertretern. An prominenter Stelle war der
    damalige Leiter der Bertelsmann-Stiftung, Reinhard Mohn, selbst
    beteiligt.

    Als Leitbild entwickelte die NRW-Kommission das ?Haus des Lernens?, um
    eine ?offene? Bildungsorganisation einzuf?hren. Zwecks Steigerung der
    Selbstverantwortung der Einzelschule bef?rwortet man die Umstellung auf
    ein Pauschalfinanzierungskonzept, welches es der Schule erlaubt,
    individuelle Akzente der Finanzierung und Bewirtschaftung zu setzen.
    Wettbewerb zwischen Schulen soll Kostenbewu?tsein etablieren, auch durch die Einf?hrung eines Controlling- und Berichtswesens. Das Ziel besteht darin, das derzeitige System durch Kosten-Leistungsrechnung zu ersetzen.
    Das britische Beispiel zeigt, wohin solche Ideen f?hren: in ein
    Zweiklassen-Bildungssystem, in dem reiche Eltern ihren Nachwuchs auf
    gute Schulen schicken, die im Wettbewerb dann besser abschneiden und
    mehr Mittel erhalten. Aus benachteiligten Gemeinden ziehen sich mit den
    Geldern dann noch mehr wohlhabende Sch?ler zur?ck, da die Qualit?t der
    Ausbildung gesunken ist, usw. Ungerechte Verteilung braucht mehr
    Kontrolle, um die tiefer werdenden Gr?ben zwischen Arm und Reich zu
    verteidigen.
    Invasion der Kennziffern
    Die unter der ?gide der Bertelsmann-Stiftung entwickelte Schulpolitik
    stellt sich als Invasion der Kennziffern im Schulalltag heraus. ?ber 900
    verschiedene Kennwerte wurden inzwischen gez?hlt, die in Projekten wie
    ?Schule & Co? (NRW) erprobt wurden. Dies kann als regionale Variante der von Bertelsmann gepuschten Lissabon-Strategie der EU gelten, die
    Ranking- und Best-Practise-Verfahren aus der Industrie in die
    Lehranstalten holen will, ungeachtet der Frage, ob Bildungsprozesse sich
    ebenso wie St?ckgutkosten messen lassen, geschweige denn der Bedenken, ob dies? falls m?glich ? erstrebenswert sei.

    Demokratische Entscheidungsfindung und offene Diskussion werden in
    diesem Bildungsmodell durch Steuerungsverfahren aus der neueren
    Betriebswirtschaftslehre ersetzt. ?berzuckert mit dynamischen
    Marketing-Anglizismen, verbergen sich hinter angeblicher Partizipation
    Ideen aus dem Betriebswirtschaftsfach Controlling. Fr?her sprach man
    prosaischer von Rechnungswesen/Interne Revision, meinte aber dasselbe:
    die innerbetriebliche Steuerung und Kontrolle von Produktionsprozessen.

    Controlling erfolgt mittels Nutzwertanalyse, Erfolgsrechnung,
    Budgetierung, Profit Centern, Kennzahlen f?r alles und jedes. Die
    ?bertragung dieser Weisheiten der BWL auf alle gesellschaftlichen
    Bereiche ist zentraler Missionsauftrag der Bertelsmann-Stiftung, das Ma?
    aller Dinge ist die Effizienz. Gemessen wird diese mit Vorliebe in der
    finanziellen Dimension, denn Geld regiert die Welt. Man diskutiert nicht
    zuf?llig weniger ?ber Bildung als ?ber Bildungsfinanzierung. Wo
    unmittelbare finanzielle Bewertung scheitert, werden sogar zuweilen die
    Betroffenen selbst gefragt: Umfragen, Rankings und Ratings sollen dann
    den Segen des Wettbewerbs in alle Bereiche der Gesellschaft bringen,
    insbesondere in Bildung und Wissenschaft.

    Das klingt zun?chst nicht schlecht, denn schlie?lich werden wir alle
    gern um unsere Meinung gefragt. Doch ist diese Beteiligung nicht
    unbedingt ein Zeichen f?r demokratische Partizipation, denn den Rahmen
    der Teilnahme setzen Technokraten in einem vorzugsweise von Bertelsmann gesponserten Hinterzimmer. Und der Rahmen bestimmt, was wir bewerten d?rfen, wor?ber wir befragt werden und welche Alternativen uns bleiben.
    Die Publikation der Ergebnisse, falls diese genehm ausfallen, ?bernehmen
    eben diese Technokraten, gern in Massenmedien des Bertelsmann-Konzerns.
    Diese nutzen Umfragen, Rankings und Ratings dann, um damit Politiker,
    demokratische Institutionen und im Zweifelsfall auch die eben noch
    Befragten selbst unter Druck zu setzen, meist im Sinne der Ideen aus dem
    Hause Bertelsmann: Effizienz, Wettbewerb, Kommerz.
    Effizienz statt Ethik
    Im bislang kostenlosen deutschen Bildungssektor w?re viel Geld zu holen.
    Das wei? auch Medienmogul Reinhard Mohn, der wegen der j?ngsten
    Auszahlung von 4,5 Milliarden Euro an die Group Bruxelles Lambert ? er
    kaufte 25,1 Prozent der Firmenanteile zur?ck ? dringend Cash ben?tigt.
    Mu? darum auch die Einf?hrung von Studiengeb?hren an deutschen
    Universit?ten so hektisch vorangetrieben werden? Vielleicht sind
    Studiengeb?hren deshalb das Lieblingskind der
    Bertelsmann-Bildungspolitik: Das von der Stiftung abh?ngige Centrum f?r
    Hochschulentwicklung (CHE) w?hlt schon lange f?r ein Bezahlstudium.

    Das CHE publizierte z.B. 2004 eine von ihm initiierte Umfrage, wonach
    sogar die Studenten selbst angeblich gerne f?r ihre Bildung zahlen
    w?rden, Titel: ?Studierende mehrheitlich f?r Studiengeb?hren?. Nur hatte
    die Befragung ihnen lediglich verschiedene Geb?hrenmodelle vorgelegt,
    ohne die Alternative des freien Studiums auch nur zu erw?hnen. Wer
    geglaubt hatte, seine Beteiligung bei der Entwicklung von Modellen sei
    hier gefragt, war offensichtlich naiv. Man brauchte die Beteiligung der
    Studierenden, um Studiengeb?hren ?berhaupt erst einmal in die Diskussion zu bringen. Wenn diese dann kommen, ist sehr fraglich, ob die Art ihrer Erhebung oder gar ihre H?he mit den Betroffenen diskutiert werden wird.
    Das CHE kooperiert mit vielen Unis bei der Einf?hrung von
    Studiengeb?hren und anderen Wegen, Bildung und Wissenschaft ?marktreif? zu machen.

    Bertelsmann hat demonstriert, da? auch sozialdemokratische und gr?ne
    Bildungspolitik dem Lockruf der Stifter nicht widerstehen kann. Wenn die
    paternalistische Bevormundung nur subtil genug ist, wenn der Medienmogul nur durch ein Dickicht von Kommissionen und Stiftungen fl?stert, dann besiegt der vermeintliche Sachverstand die Vernunft. Die aber sagt uns, da? demokratische Partizipation sich nicht mit Marketingmethoden von Rating und Ranking umsetzten l??t, da? menschliche Lernprozesse sich nicht wie St?ckgutkosten im Sinne betriebswirtschaftlichen Controllings messen lassen und da? Bildung und Wissenschaft statt einer Ideologie der Effizienz gerade heute eher eine Besinnung auf ethische Grundlagen brauchen. Ethik statt Effizienz, das k?nnte man vielleicht auch dem Bertelsmann-Medienkonzern und seiner finanzgewaltigen Stiftung empfehlen.

    Eine ?nderung des deutschen Stiftungsrechts nach US-amerikanischem
    Vorbild k?nnte die Einsichtsprozesse in G?tersloh beschleunigen. In den
    USA ist der Kapitalbesitz einer Stiftung am Unternehmen des Stifters nur
    bis 20 Prozent erlaubt (bei Bertelsmann sind es 76,9 Prozent), und die
    Arbeit der Stiftung im Gesch?ftsfeld des Unternehmers ist tabu. Die Idee
    dahinter ist, da? ein Stifter massiven Einflu? in seiner Stiftung aus?bt
    und diesen nicht zum ?konomischen Nutzen seines Konzerns einsetzen soll.
    Stiftungsgelder sind steuerlich beg?nstigt und ihre klammheimliche
    R?ckf?hrung in den Konzern, etwa ?ber erbrachte Dienstleistungen
    strategischer Planung, k?me Steuerhinterziehung gleich und ist als
    unlauterer Wettbewerbsvorteil gegen?ber wirklich nur gemeinn?tzig
    stiftenden Unternehmern zu sehen.

    Vor etwas mehr als zwei Jahren hat Lee Scott die europ?ische Handelswelt in Angst und Schrecken versetzt: Der Vorstandschef des weltgr??ten Einzelh?ndlers Wal-Mart kam zum ersten Mal nach Br?ssel und traf sich mit dem damaligen EU-Wettbewerbskommissar Mario Monti.


    Die Spekulationen ?berschlugen sich: Holt das Unternehmen aus Bentonville im amerikanischen Bundesstaat Arkansas zu einem Schlag in Europa aus? Plant Wal-Mart eine Gro?akquisition und will die Wettbewerbskommission vorab schon einmal milde stimmen? Scott selbst hatte die Ger?chtek?che vorher noch angeheizt, indem er in Interviews seinen Ehrgeiz bei der Auslandsexpansion unterstrich. Er k?nne sich kein europ?isches Land vorstellen, wo Wal-Mart langfristig nicht gerne vertreten w?re, sagte er.


    R?ckzug statt Eroberungsfeldzug


    Die Aufregung war so gro?, da? selbst ?ber einen Zusammenschlu? mit dem franz?sischen Wettbewerber Carrefour spekuliert wurde, der weltweiten Nummer zwei in der Einzelhandelsbranche. Es war eine ?hnliche Reaktion wie im Jahr 1997, als Wal-Mart mit der ?bernahme der Verbrauchermarktkette Wertkauf in Deutschland eingestiegen war. Auch damals fragte man sich: Ist das der Beginn eines gro?en Eroberungsfeldzuges, mit dem die Amerikaner den deutschen Markt aufrollen werden?


    Nach dem abrupten R?ckzug von Wal-Mart in Deutschland wei? man nun: Man mu? vor Lee Scott keine Angst haben, und es ist f?r lokale Wettbewerber m?glich, gegen den finanzgewaltigen Konzern aus Amerika zu bestehen. F?r den 57 Jahre alten Scott mag die Beendigung des Deutschland-Engagements eine Blamage sein, aber f?r ihn ist Pragmatismus wichtiger als Eitelkeit. Warum soll man einen fast neun Jahre w?hrenden Albtraum weitergehen lassen, wenn sich keine Wende zum Besseren abzeichnet?


    Viele Sorgen


    Zumal das Unternehmen genug andere Sorgen hat, als die im Verh?ltnis zum Gesamtkonzern vernachl?ssigbaren Aktivit?ten in Deutschland: Eine Abschw?chung auf dem weitaus wichtigeren Heimatmarkt, ein seit Jahren vor sich hind?mpelnder Aktienkurs, ein ramponiertes Image in der amerikanischen ?ffentlichkeit.


    Lee Scott, der seine Karriere bei Wal-Mart im Jahr 1977 begann und im Jahr 2000 Vorstandsvorsitzender wurde, verk?rpert eine neue N?chternheit an der Spitze des Unternehmens. Traditionell war Wal-Mart als eigenwilliges und auch etwas schrulliges Unternehmen bekannt. Wal-Mart ging seinen Weg, ohne gro?e R?cksicht darauf zu nehmen, was andere davon halten. Diese Philosophie geht auf den legend?ren Gr?nder Sam Walton zur?ck. Walton vertrat die Auffassung, das Unternehmen sei der ?ffentlichkeit keine Rechenschaft schuldig - schlie?lich profitiere ganz Amerika von Wal-Mart und seinen niedrigen Preisen.


    Wal-Mart-Chef geht in die Offensive


    Scott hat eingesehen, da? sich die Zeiten ge?ndert haben. Wal-Mart ist in den vergangenen Jahren immer mehr ins Kreuzfeuer der Kritik geraten. Dem rasch expandierenden Unternehmen wird vorgeworfen, mit seinen gro?fl?chigen Superm?rkten kleinere H?ndler zu ruinieren. Wal-Mart steht im Ruf, gewerkschaftsfeindlich zu sein und seine Mitarbeiter mit Niedrigstl?hnen abzuspeisen und zu langen Arbeitszeiten auszubeuten. Es gab einige peinliche Klagen gegen Wal-Mart, die sich um die schlechte Behandlung von Mitarbeitern drehten.


    Scott hat entschieden, da? er in die Offensive gehen mu?. Er zeigt sich mehr in der ?ffentlichkeit und verteidigt sein Unternehmen. Er hat Imageexperten angeheuert, zuletzt erst in dieser Woche einen Berater des fr?heren Pr?sidenten Bill Clinton. Die Imagepflege ist kein Selbstzweck, sondern eine n?chterne Notwendigkeit: Der ramponierte Ruf von Wal-Mart belastet das Gesch?ft und ist zu einer H?rde in der Expansion geworden. Mehrere Kommunen haben geplante Filialen abgeschmettert.


    Die Bem?hungen, Wal-Mart als sanfteren Konzern darzustellen, zeigen offenbar Wirkung. So hat die Wirtschaftzeitschrift Fortune in dieser Woche eine gro?e Geschichte ?ber Wal-Mart und seine Umweltinitiativen. Auf der Titelseite sieht man Lee Scott, wie er vor einem Maisfeld steht und ein K?rbchen mit bunten Paprika h?lt.

    FAZ

    http://www.fromisraeltolebanon.info

    http://img490.imageshack.us/my.php?image=unbenannt1jpgbi0.png
    Israelische Kinder schicken "Liebesgr??e" nach Libanon

    Frage: Wer wird diesen Krieg gewinnen?

    Am 15. Tag des Krieges funktioniert die Hisbollah noch immer und k?mpft
    weiter. Allein dies wird in die Geschichtsb?cher der arabischen V?lker
    als gl?nzender Sieg eingehen.
    Wenn ein Leichtgewichtler gegen einen Schwergewichtler k?mpft und in der
    15. Runde immer noch steht ? so ist dies ein Sieg, egal wie das Ende
    aussieht.

    F.: Kann die Hisbollah aus dem Grenzgebiet vertrieben werden?

    Die Frage beruht auf einem Missverst?ndnis ?ber das Wesen der Hisbollah.
    Nicht zuf?llig wird die Organisation Hisb-Allah ( ?Partei Allahs?) und
    nicht Jeish-Allah (?Armee Allahs) genannt. Es ist eine politische
    Organisation, die in der schiitischen Bev?lkerung des S?d-Libanon
    verwurzelt ist. Praktisch vertritt sie diese Gemeinschaft. Die Schiiten
    machen 40% der libanesischen Bev?lkerung aus ? und zusammen mit den
    anderen Muslimen sind sie die Mehrheit (im Libanon).

    Hisbollah kann nur ?entfernt? werden, wenn die ganze schiitische
    Bev?lkerung vertrieben wird ? das w?re eine ethnische S?uberung, und ich
    hoffe, dass keiner an so etwas denkt. Nach dem Krieg wird die
    Bev?lkerung in ihre St?dte und D?rfer zur?ckkehren, und Hisbollah wird
    weiter wachsen und gedeihen.


    F.:Was wird geschehen, wenn die libanesische Armee an der Grenze entlang
    aufgestellt wird?

    Dies ist vom ersten Augenblick an einer der Slogans der israelischen
    Regierung gewesen. Dann wird sie dies als Sieg verkaufen. Das klingt f?r
    denjenigen sehr ?berzeugend, der keine Ahnung ?ber die Komplexit?t des
    Libanon hat.
    Jeder der 1982 im Libanon war und die libanesische Armee in Aktion
    gesehen hat, wei?, dass es keine ernst zu nehmende Armee ist. Au?erdem
    sind viele ihrer Offiziere und Soldaten Schiiten. Solch eine
    Milit?rkraft wird nicht gegen die Hisbollah k?mpfen.

    Ihre Aufstellung im S?den h?ngt auf jeden Fall von einem Abkommen mit
    der Hisbollah ab ? und das wird f?r jeden Tag gelten, an dem sie dort
    ist.


    F.: K?nnte eine internationale Streitkraft hilfreich sein?

    Dito. Das ist ein Slogan, der besonders f?r Diplomaten zugeschnitten
    wurde, die nach einer Idee Ausschau halten, der sie zustimmen k?nnen.
    Sie klingt gut, besonders wenn man noch das Wort ?robust? hinzuf?gt.

    Was genau soll eine ?robuste internationale Truppe? dort tun?

    Man schl?gt vor, sie solle die Hisbollah in einem bestimmten Abstand von
    der Grenze halten. Nicht durch Worte - wie die gl?cklose UNIFIL, die
    jeder von Anfang an ignorierte - sondern durch Gewalt.

    Wenn die Aufstellung dieser Kr?fte in Absprache mit beiden Seiten
    stattfinden sollte, d.h. mit Israel und der Hisbollah ? dann ist das in
    Ordnung. Dies mag dann als Leiter f?r die israelische Regierung dienen,
    um mit ihr vom Baum herunterzukommen, auf den sie geklettert war.

    Aber wenn diese Kr?fte gegen den Willen der Hisbollah dort aufgestellt
    werden, wird sich ein Guerillakrieg entwickeln. Wird die internationale
    Streitkraft an einem Ort standhalten und k?mpfen, von dem die m?chtige
    israelische Armee vor sechs Jahren mit eingezogenem Schwanz geflohen
    ist?

    F?r Israel wird dies ein spezielles Dilemma sein: Was wird geschehen,
    wenn die Hisbollah Israel trotz der Pufferkr?fte angreifen wird? Wird
    Israel wieder in das Gebiet einmarschieren und einen Zusammensto? mit
    der internationalen Truppe riskieren, z.B. mit deutschen Soldaten?


    F.:Olmert sagte, wir sollten nicht mit Syrien verhandeln. Ist das
    durchf?hrbar?

    So sagte er. Er sagte ?berhaupt eine Menge und seine Zunge ist immer
    noch aktiv.

    Syrien ist eine zentrale Figur auf diesem Feld. Es wird keine Abmachung
    mit dem Libanon ohne - direkte oder indirekte - Teilnahme Syriens Erfolg
    haben.

    Eigentlich wurde die Hisbollah von uns geschaffen. Als die israelische
    Armee 1982 in den Libanon einfiel, wurde sie von den Schiiten mit Reis
    und S??igkeiten empfangen. Sie hofften, wir w?rden die PLO-Kr?fte
    vertreiben, die damals die Kontrolle ?ber das Gebiet hatten. Aber als
    ihnen klar geworden war, dass unsere Armee dort ist, um zu bleiben,
    begannen sie einen Guerillakrieg, der 18 Jahre lang andauerte. In diesem
    Krieg ist die Hisbollah entstanden und breitete sich aus, bis es die
    st?rkste Organisation des ganzen Libanon wurde.

    Aber das w?re nicht ohne massive syrische Unterst?tzung geschehen.
    Syrien verlangt die R?ckgabe der Golanh?hen, die Israel annektiert hat.
    Deshalb ist es f?r die Syrer so wichtig, Israel keine Ruhe zu g?nnen. Da
    sie keine Unruhe an ihrer eigenen Grenze mit Israel haben wollen,
    ben?tzen sie die Hisbollah, damit diese die Grenze zum Libanon unruhig
    h?lt.

    Die libanesische Grenze wird nicht ruhig werden, bis wir nicht ein
    Abkommen mit Syrien abschlie?en werden. Das bedeutet: bis wir die
    Golanh?hen zur?ckgegeben haben. Die Alternative w?re ein Krieg mit
    Syrien mit seinen ballistischen Raketen, chemischen und biologischen
    Waffen und einer Armee, die sich bew?hrt hat. Pr?sident Bush dr?ngt
    Israel dazu, dies zu tun, um vielleicht die Aufmerksamkeit von seinen
    Fiaskos im Irak und in Afghanistan abzulenken.


    F.: Wie kann man die Durchf?hrung der milit?rischen Kampagne bewerten?

    Dan Haluz wird in die israelischen Geschichtsb?cher nicht als der gr??te
    Feldherr aller Zeiten eingehen.
    Er hat die Regierung in diesen Krieg gesto?en, um zwei besch?mende
    milit?rische Fehlschl?ge zu vertuschen: die pal?stinensische
    Kommando-Aktion in Kerem Shalom und die Hisbollah-Aktion an der
    libanesischen Grenze. Kein Offizier wurde deshalb zur Rechenschaft
    gezogen. Die Hauptverantwortung ruht nat?rlich auf dem Generalstabschef.

    Haluz, der erste Generalstabschef, der aus den Reihen der Luftwaffe
    kommt, war davon ?berzeugt, dass er die Hisbullah mit einem Bombardement
    aus der Luft und der Hilfe von Artillerie und mit Kriegsschiffen
    erledigen k?nne. Er hat sich gewaltig geirrt. Selbst nach der
    vielf?ltigen Zerst?rung der Infrastruktur im Libanon gelang es ihm
    nicht, den Gegner zu besiegen.
    Jetzt ist er gezwungen, das zu tun, wovor alle Angst hatten:
    Bodentruppen in den libanesischen Sumpf zu schicken. Am 15. Tag des
    Krieges war kein einziges Ziel erreicht worden. Was Haluz betrifft, als
    Stratege und Kommandeur, so ist seine Benotung nahe Null.


    F.:Haben die Zivilisten an der Spitze der Regierung sich unter Beweis
    gestellt?

    Nach den Wahlen dachten viele Leute in Israel, eine b?rgerliche ?ra habe
    begonnen, da beide, der Ministerpr?sident und der Verteidigungsminister,
    komplette Zivilisten waren, ohne milit?rischen Hintergrund. Es hat sich
    herausgestellt, dass das Gegenteil der Fall ist.

    Die Geschichte zeigt, dass politische Funktion?re, die starken F?hrern
    folgten, in der Lage sind, schreckliche Dinge zu tun. Sie wollen
    beweisen, dass auch sie starke F?hrer sind, dass sie den Schneid haben,
    einen Krieg zu f?hren. Harry Truman, der Franklin Roosevelt folgte, ist
    f?r das vielleicht gr??te Kriegsverbrechen der Geschichte
    verantwortlich: er lie? die Atombomben auf Hiroshima und Nagasaki
    fallen. Antony Eden, der Winston Churchill folgte, begann den dummen
    Suez-Krieg in Verschw?rung mit Frankreich und Israel.

    Die Olmert-Regierung hat diesen Krieg begonnen, war in einer
    schockierenden Unverantwortlichkeit, ohne ernsthafte Debatten und
    Beratung. Sie scheute sich, sich gegen die Forderungen des
    Generalstabschefs zu stellen.

    F.: Olmert hat versprochen, dass nach dem Krieg die Situation anders
    sein w?rde als vorher. Gibt es daf?r eine Chance?

    Absolut. Aber die Situation wird f?r uns viel schlimmer als vorher sein.

    Eines von Hassan Nasrallahs Zielen ist, die Schiiten und die Sunniten in
    einem gemeinsamen Kampf gegen Israel zu vereinigen.

    Man sollte wissen, dass Sunniten und Schiiten Jahrhunderte lang
    Todfeinde waren. Viele orthodoxe Sunniten betrachten die Schiiten als
    Ketzer. Indem sie den Pal?stinensern zu Hilfe kamen, die Sunniten sind,
    hofft Nasrallah, u.a. eine neue Allianz zu schmieden.

    Im Nahen Osten k?nnte eine neue Achse entstehen, eine die die Hisbollah,
    die Pal?stinenser, Syrien, den Irak und den Iran einschlie?t. Syrien ist
    ein sunnitisches Land. Der Irak wird jetzt von den Schiiten
    kontrolliert, die die Hisbollah voll unterst?tzen. Aber die irakischen
    Sunniten, die einen harten Guerillakrieg gegen die Amerikaner f?hren,
    unterst?tzen auch die Hisbollah.

    Dieser Block erfreut sich gro?er Beliebtheit bei der Masse der
    Bev?lkerung in der ganzen arabischen Welt, weil er gegen die USA und
    Israel k?mpft. Der andere Block, der Saudi- Arabien, ?gypten und
    Jordanien einschlie?t, verliert t?glich an Popularit?t. Diese Regime
    werden von der Bev?lkerung als S?ldner der Amerikaner und als Agenten
    Israels betrachtet. Mahmoud Abbas tut alles, damit er nicht in diese
    Kategorie mit eingeschlossen wird.


    F.: Was kann also getan werden?

    Den israelisch-pal?stinensischen Konflikt beenden, der den ganzen Nahen
    Osten am Brodeln h?lt.

    Die Hamas aus dieser feindlichen Front herausholen, indem man mit ihr
    als der gew?hlten pal?stinensischen Regierung verhandelt.

    Ein Abkommen mit dem Libanon erreichen. Damit dieses andauert, m?ssen in
    diesem Abkommen die Hisbollah und Syrien mit eingeschlossen sein. Das
    verpflichtet uns, den Golan zur?ckzugeben.

    Man sollte sich daran erinnern, dass Ehud Barak schon damit
    einverstanden war und fast einen Friedensvertrag unterzeichnet hatte,
    ?hnlich dem mit ?gypten ? aber ungl?cklicherweise im letzten Augenblick
    aus Furcht vor der ?ffentlichen Meinung gekniffen hat.

    (Aus dem Englischen: Ellen Rohlfs, vom Verfasser autorisiert

    Schade das ich Freitag nich konnte war bestimmt lustig. Aber der Samstag war auch lustig. Hat das Freimauererwasser geschmeckt, ABRAXAS? ;)

    Nun wegen meiner k?nnen wir uns Freitag treffen - wieder um 14 Uhr am Alex?

    Ja oder die Anspielungen auf das dritte Reich.

    Die Folge wo man Hitler in Argentinien sieht vor seinem Auto mit dem Nummerschild Adolf 1:

    (Telefonklingeln)
    Hitler: Ja,ja ich komm ja schon
    (Telefonklinglen h?rt auf)
    Hitler:Ach Mist verdammtes Autotelefon
    (Mann auf Fahrrad in Bayerntracht f?hrt vorbei und macht Hitlergru?)
    Mann: Buenes Nachez mein F?hrer
    Hitler: Ja,ja

    Die Folge mit den Olympischen Spielen:

    1936 der Amerikaner Jesse Owens ?berholt Hitlers Zeppelin
    (Hitler ist w?tent und schmei?t seinen Hut auf den Boden)
    2004 der Amerikaner siegt gegen?ber den deutschen Sportler
    (Wieder sieht man Hitler mit der selben Geste wie 36 nur das er wei?e Haare hat)

    Die Folge mit Hitlers Auto:

    Nelson: Du hast Hitlers Auto kaputtgemacht. Was hat der arme Mann dir den getan?

    Die Folge mit dem Oktoberfest:

    "Das Bier wird tausend Reiche ?berstehen! Ein Volk, ein Reich, ein Bier!
    Und ich frage euch wollt ihr das totale Bier?
    Wieso mach ich das eigentlich? Ich bin doch Jude!"
    (im Hintergrund Reichflaggen wo statt Hakenkreuz Duff steht)

    Oder die Folge wo Bart und Homer der Katholischen Kirche beigetreten sind:

    Homer: Wenn dich keine Schule will schicken wir dich zur Armee. Dann dienst du General Bl?dmann und wer wei? wo das n?chste Schlachtfeld ist. Iran? Nordkorea?

    So Leute, bevor ihr fragt "was will der Dichter uns damit sagen?" schreib ich mal den Rest. Ich hatte nicht mehr die Zeit was gro?artiges zu formulieren da ich den Zug nach Berlin kriegen musste.
    Eigentlich war ich auf der Suche nach der Rothschildbank. Ich war nun nicht in der Rothschildstra?e - vielleicht h?tte man da was gefunden - und naja ich dachte mir man probierts am symboltr?chtigsten Geb?ude - den Messetower.
    Davor war noch ne Figur mit nem Hammer - was nun sehr stark an Freimaurer erinnerte. Nun war ich ?berzeugt hier muss irgendwas sein. Vorallem das mysteri?se Austr?men von Dampf - was mich an an Raketenstarts erinnerte - was an den vorigen Tagen nicht war.
    Die Security schaute uns misstraurisch an weil wir nach einem Hinweis gesucht haben wer oder was da ?berhaupt drin ist. Also ruckzuck die Security gefragt:
    "Was ist den ?berhaupt in dem Geb?ude drin?"
    "Banken und B?ros"
    "Aha, und welche Banken sind da z.B. drin?"
    "Das darf ich ihnen nicht sagen"
    "Und der Dampf der von der Pyramide ausgeht?"
    "Das ist die Klimanlage. Gro?e Geb?ude haben so eine Zirkulation"
    "Aso, ok danke"

    Da hatten wir nun die Best?tigung das da Banken drin waren - und meine Vermutung das dort die Rothschildbank ist verst?rkte sich immer mehr.
    Bei Wikipedia stand das dort ein Finanzkonsortium eingezogen ist. Credit Suisse - die sicherste Bank der Welt -, Reuters - die Bildagentur f?r alle Zwecke - und Goldman Sachs - die ?lteste Investmentbank sind drei des Konsortiums. Was der Rest ist wei? man nicht, da der Turm nicht f?r die ?ffentlichkeit ist. Erstaunlich ist das er eine eigene (!) Postleitzahl hat.
    Was nun der Dampf war wei? ich nicht - vielleicht war es die Klimaanlage, dann w?re es aber die einzige die so ausstr?mt - oder es war halt irgendwas anderes wer wei?.
    Ich wei? nicht vielleicht bilde ich es mir ein aber ist auf der Pyramide ein Auge? Das Logo sieht so danach aus.
    Und das eine Freimaurerloge neben dem Arbeitsamt ist wundert mich gar nicht mehr.

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    Die oberen zwei Bilder zeigen den Messeturm Frankfurts, dessen Mieter die Security nicht der ?ffentlichkeit nennt. Laut Wikipedia sitzen im Turm unter anderem die Credit Suisse, Goldman Sachs und Reuters. Der Dampf aus der Pyramide soll laut Security die Klimaanlage gewesen sein.

    Das unterste Bild zeigt die Freimauererloge direkt neben dem Arbeitsamt Offenbach.

    Letztens war bei der Simpsonsfolge mit Laddie - das Lassie Imitat - folgende Szene:

    Mr. Burns: Oh, ist das ein toller Hund und so gepflegt. Gib mir die Hand!
    (der Hund gibt sie ihm - l?ngeres Schweigen w?hrend pfote immer noch in Mr. Burns Hand ist)
    Mr. Burns: Smithers, ich glaub der Hund war ebenfalls bei Skull & Bones.

    Oder die Folge mit dem Casino:
    Smithers: Sie sind jetzt so reich, Ihnen kann niemand mehr was anhaben.
    Mr. Burns: Ja, bis auf hinterlistige Mikroben
    (Mikroben erscheinen auf Smithers Gesicht)
    Mikroben: Wir Freimaurer regieren die Welt!

    Die Folge mit dem Umerziehungscamp war auch nicht schlecht:
    Lisa: Ich muss euch wohl daran erinnern das die freie Meinungs?u?erung in unserer Verfassung fest verankert ist.
    Reverand Lovejoy: Danke Lisa. Wir werden das in unserem Urteil beachten.
    (Hubschrauberger?usche - Fensterklirren - Swat umstellt die Simpsons)
    Swat: H?nde hoch! Sie haben gegen das "Die Regierung wei? es besser" - Gesetz versto?en.

    Und die Folge mit den Steinmetzen die f?r sich spricht.

    Ich frage mich ob Matt Groenning das verarscht oder er mehr wei? als er zugeben will.

    Ich habe schon meine Meinung dar?ber ge?u?ert aber ich schreibe hier mal was wichtiges aus den Veden.

    Liebe ist das Gesetz des Lebens. Lieben hei?t das Gesetz erf?llen. Und das Gesetz zu erf?llen, bedeutet ewigen Frieden und immerw?hrendes Gl?ck.

    Diese Welt kam aus der Liebe. Sie besteht in Liebe. Sie l?st sich letztlich in Liebe auf. Liebe ist die Triebkraft des Universums.

    Liebe ist Leben. Liebe ist Freude. Liebe ist W?rme. Liebe ist das goldene Band, das Herz an Herz und Seele an Seele bindet.

    Liebe ist konstruktiv und sch?pferisch. Liebe bindet und baut auf. Liebe ist das Prinzip der Erneuerung. Liebe ist tats?chlich eine Substanz, die man vertrauensvoll verwenden kann. Liebe ist etwas, das konkret existiert. Wer das Gesetz der Liebe mit wissenschaftlicher Genauigkeit anwendet, kann Wunder wirken. Das Gesetz der Liebe ist eine viel gro?artigere Wissenschaft als jede moderne Wissenschaft. Das Gesetz der Liebe ist vorherrschend unter Heiligen und guten Menschen.

    Leben hei?t lieben. Lieben hei?t leben. Du lebst, um lieben zu lernen. Du liebst, um zu lernen, im Ewigen zu leben. Ein Leben ohne Glauben, Liebe und Hingabe ist trostlose Vergeudung. Es ist wahrer Tod.

    Keine Tugend ist gr??er als die Liebe; kein Schatz ist gr??er als die Liebe; kein Wissen ist gr??er als die Liebe; kein Dharma ist gr??er als die Liebe; keine Religion ist gr??er als die Liebe; denn Liebe ist Wahrheit; Liebe ist Gott. Gott ist verk?rperte Liebe. In jedem Zoll Seiner Sch?pfung kannst Du wahrlich seine Liebe erkennen.

    Liebe ist der unmittelbare Weg zur Wahrheit und dem K?nigreich Gottes. Sie ist das Lebensprinzip der Sch?pfung. Sie ist der h?chste Ausdruck von Seelenkraft. Sie ist die Gesamtheit aller Pflichten der Religion. Sie ist der Zauberstab in den H?nden des Gl?ubigen, durch den er die ganze Welt erobert. Sie war die Triebkraft hinter Mira, Radha, Tukaram, Tulsidas, Gauranga, Jesus und den gottberauschten Sufis, Mansoor und Shams Tabriez.

    Leidenschaft und reine Liebe

    Liebe zu K?rper oder Haut ist Leidenschaft. Liebe zu Gott ist Prem, Hingabe. Sie ist reine Liebe. Liebe um der Liebe willen.

    Jemanden zu lieben, um einen selbsts?chtigen Vorteil zu erzielen, ist selbsts?chtige Liebe. Sie bindet Dich an diese Erde. Alle Lebewesen mit Narayana Bhava als Manifestationen Gottes zu lieben, ist reine Liebe. Reine Liebe ist g?ttliche Liebe. Sie f?hrt zur Befreiung.

    Mancher Ehemann liebt seine Frau nicht um seiner Frau willen, sondern er liebt sie um seiner selbst willen. Er ist selbsts?chtig. Er erwartet Sinnesfreuden von ihr. Wenn Lepra oder Pocken ihre Sch?nheit zerst?ren, endet seine Liebe zu ihr. In seiner Liebe liegt physische Leidenschaft. Darin liegt tiefe Selbstsucht. Diese Liebe ist k?uflich.

    Bei k?uflicher Liebe kann es zwischen den beiden, Liebendem und Geliebter, kein wahres Gl?ck geben. Das ist selbsts?chtige Liebe. Ohne wahre Zuneigung aus tiefem Herzen gibt es kein Element des Opfers. Also kommt es immer zu Streitigkeiten, K?mpfen und Unfrieden im Haus. Es herrscht ein st?ndiges Tauziehen. Irgendwie machen sie weiter und schleppen sich in einem trost- und freudlosen Leben dahin.

    Auch Prostituierte zeigen einige Zeit lang ihren Kunden gegen?ber eine ?berf?lle von Liebe, s??es L?cheln und Honigworte, so lange sie Geld von ihnen zu erwarten haben. Kann man das Liebe oder wahres Gl?ck nennen? Sage ehrlich. Es ist Schurkerei, Taktieren, Gaunerei und Heuchelei.

    Jede irdische Liebe ist hohl, hat Mi?t?ne, versteckte Zweifel und M?ngel. Aber wahre, reine Liebe ist reich, tief, voll und fehlerlos. Sie ist ewig, unver?nderlich und unbegrenzt.

    Selbsts?chtige Leidenschaft sucht Befriedigung durch andere. Aber reine g?ttliche Liebe versucht, den/die Geliebte(n) gl?cklich zu machen und sch?pft Gl?ck aus dem Gl?ck des anderen. Liebe ist Opfer. Lieben hei?t teilen und dienen.

    Dienen ist der Ausdruck der Liebe

    Liebe schwingt in Form von Dienst, Barmherzigkeit, Gro?z?gigkeit und Wohlwollen.

    Daya ist aktives Wohlwollen. Es ist der positive Ausdruck der Liebe. Ahimsa (Nichtverletzen) ist der passive Ausdruck der Liebe.

    Passive G?te allein gen?gt nicht. Aktive, positive G?te ist ?beraus notwendig, um spirituelle Fortschritte zu machen. Der Aspirant mu? stets t?tig sein.

    Der Geist des Dienens mu? in Dir verwurzelt sein. Der Geist des Dienens mu? Dir angeboren und zu eigen sein. Es darf nicht nur ein blo?es zur Schau stellen sein. Jeder Dienst ist leer, wenn darin keine Liebe, Zuneigung, Aufrichtigkeit und Bhava ist. Wenn Du mit Bhava und Liebe dienst, steht Gott hinter dir.

    Shankara, Buddha, Jesus und Mohammed dienten. Diene, liebe, gib. Wer sich an diese Anweisungen h?lt, kann schwere Zeiten und harte Tage durchmachen, da er vom himmlischen Strahl erleuchtet wird.

    Bem?he Dich, andere gl?cklich zu machen, und Du wirst selbst gl?cklich sein. Sprich ein aufmunterndes Wort. L?chle freundlich. Tue etwas Gutes. Diene ein wenig. Trockne die Tr?nen eines Verzweifelten. Ebne einem Menschen einen steinigen Weg. Du wirst gro?e Freude empfinden.

    Kosmische Liebe, Vishwa Prema

    Verehre die Armen, Unterdr?ckten und Bedr?ngten. Sie sind Deine G?tter. Sie sind Deine ersten G?tter.

    Liebe alle. Du wirst mehr Nutzen daraus haben, als aus einer Million Yajnas oder Opfern, Askesen und Vratas (Gel?bde). Sieh das Gl?ck Deines N?chsten als Dein eigenes Gl?ck und sieh den Schmerz Deines N?chsten als Deinen eigenen Schmerz.

    Der Mensch ist eins. Gott ist eins. Liebe ist eins. Das Gesetz ist eins. Die Verwirklichung ist eins. Wir alle sind Fr?chte des einen Baumes und Bl?tter des einen Zweiges. Es gibt in dieser Welt keine Fremden oder Unbekannten. Jeder ist Gott, der in Entwicklung begriffen ist.

    F?hle Dich eins mit allem Lebendigen. Lebe friedlich mit Freund und Feind.

    Alle Menschen sind Glieder des einen K?rpers. Die ganze Sch?pfung ist die Familie Gottes. Liebe Gottes gesamte Sch?pfung. Liebe auch das Blatt eines Baumes; liebe die Tiere; liebe die V?gel; liebe die Pflanzen; liebe alles. Das ist der Weg, um das Geheimnis zu erkennen, das allem zugrunde liegt.

    Folge der Religion der Liebe. Sei ein wahrer Christ, ein wahrer Moslem, ein wahrer Hindu, ein wahrer Buddhist, ein wahrer Sikh und ein wahrer Parse.

    Wahre Religion besteht nicht aus rituellen Br?uchen, B?dern und Pilgerreisen, sondern aus der Liebe zu allen. Kosmische Liebe schlie?t alles ein und ist allumfassend. Die reine Liebe schlie?t niemanden von ihrer warmen Umarmung aus. Sie ist offen genug, um auch den Bescheidensten auf dieser Erde miteinzubeziehen, von der winzigen Ameise bis zum m?chtigen Elefanten, vom verurteilten Gefangenen bis zum m?chtigen Herrscher, vom schlimmsten Schurken bis zum ber?hmtesten Heiligen auf dieser Erde. Ha? trennt Mensch von Mensch, Nation von Nation und Land von Land. Stolz und Egoismus trennen einen Menschen vom anderen. Ha?, Stolz und Egoismus sind Sch?pfungen des Geistes. Sie sind nur das Ergebnis von Unwissenheit. Sie k?nnen vor der reinen Liebe nicht bestehen.

    Der Ruf der Stunde

    Ha? schafft Ha?. Liebe zeugt Liebe. Furcht schafft Furcht. Das ist das unver?nderliche psychologische Gesetz. Es ist das nat?rliche Recht der Liebe, der Kraft Gottes, auf dieser Erde vorzuherrschen und alle Kr?fte des Hasses und des B?sen zu ?berw?ltigen.

    In der Liebe liegt die Rettung aller Wesen. Liebe ist die Hoffnung dieser dunklen und einsamen Welt. Diese Welt braucht F?hrer, die erf?llt sind mit Wohlwollen, dem Geist der Zusammenarbeit, Liebe, Opferbereitschaft, Mitgef?hl und Toleranz. In der Pflege dieser kosmischen Liebe liegt der individuelle spirituelle Fortschritt, das Wohlergehen der Gemeinschaft und der Friede der ganzen Welt. Mach Dich daher ans Werk und verbreite diese Botschaft der kosmischen Liebe in der ganzen Welt.

    Gehe an jedes Mohalla, in jedes Haus. Mache Kirtan. Leite Gemeinschaftsgebete. Verbreite die Botschaft der Liebe, der Einheit, des Wohlwollens, des Dienens, des Opfers, der Zusammenarbeit und der Sympathie. M?ge die spirituelle Botschaft der Einheit und des G?ttlichen aufrufen zu Einheit, Freundschaft, freundschaftlicher Zusammenarbeit, m?ge sie die Herzen aller erreichen und Liebe und Br?derlichkeit im Busen der Menschheit erwecken. M?ge die ganze Welt von einem liebevollen Herz umgeben sein.

    Liebe - das Lebensziel

    Die Heiligen, Seher und Propheten der Welt haben von der Liebe als dem Ziel, der Absicht und dem Sinn des Lebens gesprochen. Die Rasa Lila von Shri Krishna ist voll Prem und g?ttlicher Geheimnisse. Das Zerrei?en der Kleider der Gopis bedeutet die Zerst?rung des Ichdenkens. Shri Krishna hat mit Seiner Fl?te Liebe gepredigt. Buddha war ein Meer von Liebe, er gab seinen K?rper hin, um den Hunger eines Tigerbabies zu stillen. Raja Sibi gab aus seiner Brust ein St?ck, das ebenso schwer war, wie das Fleisch der Taube, um den Hunger des Falken zu stillen. Welch edle Seele! Gott Rama lebte ein Leben der Liebe und zeigte Liebe in jedem Zoll seines Tuns. Meine lieben Kinder der Liebe, sch?pft Inspiration aus ihrer Lehre. Beschreitet den Pfad der Liebe, verbindet euch mit Gott und gelangt zur ewigen Wohnstatt der Liebe. Das ist Eure h?chste Pflicht. Ihr habt diesen K?rper angenommen, um die Liebe zu erreichen, die allein das Ziel des Lebens ist.

    Lebe in der Liebe. Atme in der Liebe. Singe in der Liebe. I? in der Liebe. Trinke in der Liebe. Bete in der Liebe. Meditiere in der Liebe. Denke in der Liebe. Bewege Dich in der Liebe. Stirb in der Liebe. Reinige Deine Gedanken, Dein Reden und Tun im Feuer der Liebe. Bade und tauche ein im heiligen Ozean der Liebe. Nimm den Honig der Liebe zu Dir und werde zu einer Verk?rperung von Liebe.

    F?hle, da? dieser K?rper ein sich bewegender Tempel Gottes ist. F?hle, da? alle Wesen Abbilder Gottes sind. F?hle, da? diese Welt von Gott erf?llt ist. F?hle, da? die eine Kraft Gottes durch alle H?nde arbeitet, durch alle Augen sieht und durch alle Ohren h?rt. Du wirst ein anderer Mensch werden. Du wirst h?chsten Frieden und h?chste Wonne erfahren.

    Jep da hast du recht - is genauso wenn ich von Orten tr?ume wo ich vorher noch nie war, aber sp?ter in der Realit?t den Ort sofort wiedererkenne als w?r ich schon immer dagewesen.

    Wo wir grad beim Cthuthulu - Mythos sind - wie ich sehe ist hier noch kein Thread dar?ber gemacht worden. Naja kann man dies gleich verwenden ;)

    "Die Alten waren, die Alten sind und die Alten werden sein. Sie kamen von den dunklen Sternen, bevor der Mensch geboren war. Unbemerkt und schrecklich stiegen Sie zur jungen Erde hinab."

    "Unter dem Meer lagen Sie auf der Lauer, w?hrend die ?onen vergingen, bis zu dem Tage, da Ihr Land sich aus den Wellen erhob. Und Sie schw?rmten aus in Ihrer Mannigfaltigkeit und Dunkelheit herrschte ?ber der Erde."

    "An den kalten Polen errichteten Sie m?chtige St?dte und an Orten hoch droben erbauten Sie Tempel Denen, die da hausen in den lichtlosen Kammern des Chaos, vor Ewigkeiten von den G?ttern verflucht."

    "Und die Brut der Alten bedeckte die Erde und Ihre Abk?mmlinge ?berdauerten die Zeitalter. Die Shantaks von Leng sind das Werk Ihrer H?nde und die Ghasts, die in den urzeitlichen Gew?lben von Zin hausen, verehren Sie als Ihre Herrscher. Sie zeugten den Ha-Hag und die unheimlichen D?rren, die auch durch die Finsternis reiten."

    "Der Gro?e Cthulhu ist Ihr Bruder und die Shagotten sind Ihre Sklaven."

    "Die Dholen, die da kriechen in dem umnachteten Tal von Pnoth, huldigen Ihnen, und die Gugs unter den Gipfeln des uralten Throk singen Ihr Lob."

    Sie durchma?en die Fernen der Sterne und auch die Erde kannte Ihre Schritte. Irem, die Stadt der tausend S?ulen in der gro?en W?ste, hat Sie gekannt, Leng, in der kalten Ein?de hat Sie vorbeiziehen sehen und der von der Zeit gemiedene Turm auf den umnebelten Gipfeln des unbekannten Kadath tr?gt Ihr Zeichen."

    "Unaufhaltsam gingen Sie die Pfade der Dunkelheit und Ihre Blasphemien ?berzogen die Erde. Die Sch?pfung verneigt sich vor Ihrer Macht, denn sie kannte die Bosheit der Alten."


    "Und die ?lteren G?tter ?ffneten Ihre Augen und sahen die Abscheulichkeien Jener, die die Erde verw?steten. In Ihrem Zorn erhoben Sie die Hand gegen die Alten und geboten Ihnen Einhalt. Sie verbrannten die Alten in die letzte Leere jenseits der Welten, wo das formlose Chaos regiert. Und die ?lteren G?tter versiegelten das Tor, und die Kraft der Alten vermag nicht, es wieder zu ?ffnen."

    "Der abscheuliche Cthulhu erhob sich aus den Tiefen der See und w?tete gegen die W?chter der ?lteren. Doch Sie banden Seine giftigen Klauen mit noch m?chtigeren Zaubern und schlossen in ein in R?lyeh, wo er den Schlaf des Todes tr?umt, bis zu der Zeit, da sich das ?on dem Ende entgegen neigt. Nun lauern die Alten jenseits des Tores; nicht in den R?umen, die uns bekannt sind, sondern dazwischen. Im Au?en erwarten Sie die Zeit Ihrer R?ckkehr, denn die Erde haben Sie beherrscht und ?ber die Erde werden Sie wieder herrschen, wenn die Sterne richtig stehen."

    "Und die Alten nennen den fauligen formlosen Azathoth Ihren Meister, mit dem Sie in der schwarzen Kaverne im Herzen aller Unendlichkeit warten, wo Er gierig nagt in ultimatem Chaos, inmitten des tosenden Gedr?hns verborgener Trommeln, des melodielosen Pfeifens abscheulicher Fl?ten und des unaufh?rlichen Heulens der blinden Idioten-G?tter, die auf ewig ziellos wandern und gestikulieren."

    "Die Seele Azathoths wohnt in Yog-Sothoth und Er wird es sein, der die Alten herbeiholen wird, wenn die Zeit gekommen ist, da die Gestirne Ihre R?ckkehr ank?ndigen. Yog-Sothoth ist das Tor, durch das Jene aus der Leere zur?ckkehren werden. Yog-Sothoth kennt das Labyrinth der Zeit, denn die Zeit ist Eins in Ihm. Er wei?, wo die Alten einst hervorbrachen und wo Sie wieder hervorbrechen werden, wenn der Kreis vollendet ist."

    "Dem Tag folgt die Nacht. Die Tage des Menschen werden vergehen, und die Alten werden dort herrschen, wo Sie einst herrschten. Als F?ule wirst Du Sie um dich wissen, wenn Ihre Verfluchtheit die Erde wieder befleckt."

    Hat starke ?hnlichkeit mit den sumerischen Sch?pfungsdarstellungen - da gibs auch Kutulu.

    Eigentlich wollt ich mehr schreiben, aber mein PC ist abgest?rzt. Naja egal.
    Ich hab mich mit dem Necronomicon und dessen Zauberspr?che stark besch?ftigt, deswegen kann ich aus eigener Erfahrung sagen das da mehr hinter ist als es scheint.
    Zumal kommt ja auch noch die Tatsache hinzu, was ja auch im Film vorkommt *g*, das, je mehr man an etwas denkt desto st?rker wird der Gedanke und materialisiert sich.
    Und das ist ja auch das verst?rende an dem Film - das es theoretisch m?glich ist.
    Was mir aufgefallen ist bei Filmen, B?cher etc. ,die die Realit?t als Thema haben, das die Personen, die erkennen das sie eigentlich nicht real sind, entweder durchdrehen oder unbedingt herausfinden wollen was den nun die Realit?t ist.
    Deswegen find ich den Film auch so interessant, er hat was von den Veden, besitzt sehr philosophische Fragen und regt zum Nachdenken an.
    Klar kann man jetzt mit dem Argument kommen es zur Besch?ftigung der Menschen, aber wir haben ja alle unterschiedliche Meinungen - zum Gl?ck.
    Lieber geteilter Meinung sein als voll einer Meinung, oder schlimmer gar keine zu haben.
    Was f?r mich ein bi?chen seltsam ist, ist das ich, obwohl ich den Film gestern zum ersten Mal gesehen habe, irgendwie ein inneres Verlangen hatte den Film zu sehen und er mir seltsam bekannt vorkam.
    Zumal ich auch beim schreiben dieser Posts Deja -vus noch und n?cher hatte.
    Ich wei? nich iregndwie hab ich das Gef?hl das sich bald mein wahres Schicksal offenbart.