Zitat von DeadpoolGruß
Cloud
Das ist Unsinn!
Mechanische und elektromagnetische Wellen breiten sich im Medium in alle Richtungen gleich schnell aus.
Die Phasengeschwindigkeit c ist abhängig von den Eigenschaften des Mediums.
elastische Querwellen in Festkörpern c =sqrt(F/rho*A)
elastische Längswellen in Festkörpern c =sqrt(E/rho)
Längswelle in Flüssigkeiten c = sqrt(K/rho) = sqrt(1/kappa*rho)
Längswelle in Gasen c = sqrt( kappa*p/rho)
El.-magn. Wellen im Vakum c = sqrt(1/eps*my)
Die Lichtgeschwindigkeit ist im Vakuum abhängig vom Brechungsindex im Gravitationsfeld
n(Psi) = c/c' = 1/ (1 + 2*Psi/c²)
In Abhängigkeit vom Abstand r von einem Gravitationszentrum mit der Masse m ergibt sich für den Brechungsindex
n(r) = c/c' = 1/[1 - 2*G*m/(r*c²)]
Am Sonnenrand hat der Brechungsindex den Wert n = 1,000.004.2
Das wurde erstmal 1919 anlässlich einer Sonnenfinsternis experimentell festgestellt.
Aus der Elektrodynamik Maxwells folgt lediglich (in Übereinstimmung mit der klassischen Mechanik Newtons) die Invarianz der Phasengeschwindigkeit des Lichts in Inertialsystemen, jedoch nicht die absolute Konstanz und erst recht nicht die Invarianz der relativen Lichtgeschwindigkeit in allen Bezugssystemen, wie ein durchgeknallter Esoteriker aus Schilda 1905 behauptet hat.
Man kann die Lichtausbreitung auch klassisch und ohne Dogmen und ohne irrationale Postulate in Übereinstimmung mit der Erfahrung beschreiben.
(Siehe hierzu Laufzeitmessungen von Radarsignalen durch Shapiro, Formalont und Sramek)
MfG
Susma