Gesund und lecker
Nur ein Würzmittel oder Stoff für einen Thriller?
Salz: Lebenselexier und Politikum
Ein Gewürz, das in der Küche wohl am meisten zum Einsatz kommt, ist Salz. Aber es ist mehr als nur ein Gewürz, besonders wenn deutlich wird, welche Unterschiede es gibt zwischen dem, was der konventionelle Handel anbietet und dem, was Salz auch als Heilmittel für Potenziale hat. Durch die Untersuchungen und Erkenntnisse des Biophysikers Peter Ferreira wurde die Bedeutung des Salzes für den Organismus vor Jahren vielen Menschen erst bewusst. Doch die meisten konsumieren nach wie vor Natriumchlorid ohne Kenntnis darüber, dass dieses »Kochsalz« dem Organismus mehr schadet als nutzt.
Im natürlichen Zustand besteht Salz aus 84 Elementen, die jenen Elementen entsprechen, aus denen der Planet Erde besteht und die auch als Bausteine aller Organismen eine Rolle spielen. Die Körperflüssigkeiten des Menschen enthalten diese Salze in einem ähnlichen Mischungsverhältnis wie das Meer. Diese Elemente verfügen wiederum über ein bestimmtes elektromagnetisches Feld mit einer bestimmten Frequenz. Idealerweise sorgt Salz im Körper für einen ausgewogenen Elektrolythaushalt, der sehr wichtig für ein intaktes Nervensystem ist. Der Begriff »Salz des Lebens«, auf den schon in der Bibel im Matthäus-Evangelium Bezug genommen wird, weist auf die Wichtigkeit des Salzes für alles existierende Leben hin.
Übles Geschäft
Der Herstellungsprozess, der zum handelsüblichen »raffinierten Salz« (Natriumchlorid) führt, ist im wahrsten Sinne des Wortes »raffiniert«. In einem Prozess, bei dem bis zu 2000 Chemikalien zum Einsatz kommen, werden nämlich 82 der 84 Elemente industriell entfernt. Dabei fallen u. a. Stoffe wie Germanium, Gold und Magnesium an, die sich separat verkaufen lassen. Bis 95 Prozent der Inhaltsstoffe des eigentlichen Salzes landen also in der Industrie. Die verbleibenden ca. fünf Prozent landen als Speisesalz im Handel oder bereits verarbeitet in den Produkten der Lebensmittelindustrie. Dem gängigen Speisesalz werden zudem die Halogene Jod und / oder Fluor zugesetzt sowie Chemikalien zur Steigerung der Rieselfähigkeit. Dabei ist der Jodzusatz ebenso umstritten wie die Fluorbeigabe. Mit der Begründung der Kariesprophylaxe wirbt die Industrie für Fluor im Speisesalz. Richtig ist, dass der Mensch Fluor benötigt, allerdings in einer Form, die für den Stoffwechsel nutzbar ist, als Kaliumfluorid. Dem Kochsalz wird jedoch Natriumfluorid zugefügt, bei dem es sich um ein Abfallprodukt der Aluminiumindustrie handelt. Ein lukratives Geschäft also. Ferner begünstigen Jodide und Fluoride die Bildung des Krebs erregenden Nitrosamins. Noch alarmierender sind jedoch weltweite Beobachtungen und Studien, die sich mit der chronischen Fluorintoxikation befassten und bewiesen, dass Fluorid in der geringen Menge von nur 1 ppm (parts per million = Teile auf eine Million) im Trinkwasser den Abbau von Kollagen verursacht, was zu Arthritiden und Steifigkeit der Gelenke führt. In mehreren Studien wurde ferner eine reduzierte Wanderungsgeschwindigkeit der Leukozyten bei Menschen nachgewiesen, die in fluoridierten Gebieten leben. Chromosomenbrüche und -Verletzungen ließen sich im Tierversuch nachweisen. Krebs, Leberschäden und Unfruchtbarkeit als Folge der Langzeitfluoreinnahme werden weltweit diskutiert.
Dr. Max Otto Bruker warnt in seinem Buch »Vorsicht Fluor« eindringlich vor den Gefahren der Fluoridierung von Salz, Wasser, Tabletten oder Zahncreme. Dort heißt es: »Die seit mehr als 30 Jahren umkämpfte Fluoridierung ist nicht das Ergebnis medizinischer Forschung, sondern der Interessengemeinschaft verschiedener Industriezweige. Allen voran die Zuckerindustrie, die ein Mittel suchte, die Zahnkaries zu verhüten, ohne den Zuckerkonsum herabzusetzen. Die weiteren Interessenten sind die Fluor erzeugenden Industrien (Aluminium-, Stahl- und Phosphatindustrie) sowie die Pharma-Industrie, die mit der Drohung, Anzeigen zu entziehen, Ärztezeitschriften an der Veröffentlichung kritischer Berichte zur Fluormedikation hindert. « Auch zu NS-Zeiten soll Natriumfluorid bereits eine Rolle im Rahmen von Experimenten zur Massenkontrolle gespielt haben, weil es den Bereich der menschlichen Willenskraft und das Vermögen, manipulativen Einflüssen zu widerstehen, im Gehirn beeinflussen soll. Das könnte zumindest eine der Erklärungen für die unglaublich große Bereitschaft der Massen sein, dem Nazi-Regime zu folgen. Dass Fluorid auch heute noch eine so große Rolle in der Nahrungsmittel- und Pharmaindustrie spielt, stimmt vor diesem Hintergrund allerdings sehr nachdenklich.
Interessant und beängstigend gleichermaßen ist die prophylaktische Fluorverabreichung auch aus homöopathischer Sicht. Dort entspricht das Arzneimittelbild von Natrium Fluoratum nämlich Symptomen wie Aphasie, Lethargie, Ruhelosigkeit, Traurigkeit sowie auf körperlicher Ebene u. a. Schwächegefühlen und Muskelzucken, Symptome also, die schulmedizinisch u. a. mit Antidepressiva behandelt werden können, worüber sich die Pharmaindustrie wiederum freut.
Salzkonsum
Die durchschnittliche Tagesdosis eines Menschen in den Industrienationen liegt zwischen 12 und 20 Gramm. Die Nieren verarbeiten im gesunden Zustand jedoch nur etwa ein Drittel davon. Der Rest verbleibt also im Körper. Jedes Gramm Salz, das nicht über den Stoffwechsel abgebaut wird, braucht etwa die 23-fache Menge an Wasser, um es zu binden und zu isolieren. Wichtig dabei ist, dass es sich nicht um ein Wasser handelt, das bereits chloriert wurde, sondern um ein hochwertiges Quellwasser, das für gesunde Zellstrukturen sorgt. Ansonsten befindet sich der Organismus permanent im Zustand des Wassermangels, der »Dehydrierung«, eine Ursache vieler Erkrankungen. Steht dem Körper nicht mehr ausreichend Zellwasser zur Verfügung, wird das giftige Natriumchlorid mit tierischen Aminosäuren kristallisiert, was wiederum Nierensteine oder andere Ablagerungen in Knochen und Gelenken verursachen kann.
Sorten
Neben dem gängigen Kochsalz bietet der Handel Meersalz, Ursalz, Steinsalz und Natursalz an, dem wahlweise verschiedene Kräuter zugesetzt sein können. Meersalz hat den Vorteil, dass die ursprünglichen 84 Elemente noch enthalten sind. Es kann allerdings wegen der verschmutzten Meere einen hohen Gehalt an Schadstoffen aufweisen, z. B. Blei. Auch wenn sich diese Schadstoffe nicht immer prozentual nachweisen lassen, so ist Salz ebenso wie Wasser ein »Informationsträger«. Wie die Homöopathie Zucker oder Alkohol als Trägermittel für die Information des Medikamentes nutzt, »merken sich« Salz und Wasser die Information (Schwingung oder Frequenz) der Schwermetalie, mit denen sie in Berührung gekommen sind.
Im Naturwarenhandel gibt es zudem Salz, das mit Jod haltigen Meeresalgen angereichert ist. Dieses natürliche Jod ist für den Organismus verwertbar. Ein natürliches Salz ist auch das vergleichsweise hochwertige Steinsalz. Es reifte über Jahrhunderte und war kaum nennenswerten Verunreinigungen ausgesetzt. Als wertvollstes Salz gilt das Kristallsalz, früher auch als »Königssalz« bekannt. Wegen der kristallinen Struktur ist Kristallsalz ideal für den Körper verwertbar, denn es beinhaltet alle 84 Elemente in dem Verhältnis, wie es für den Stoffwechsel biochemisch am günstigsten ist. »Beim Kristallsalz handelt es sich zweifellos um ein qualitativ hochwertiges Salz. Doch es gibt auch andere gute Salze, z. B. das Luisenhaller Küchensalz aus einer Saline in Deutschland. Hier entfallen die weiten Transportwege. Das Salz ist daher günstiger als Himalaya-Kristallsalz und kurze Wege sollten schon wegen des Klimawandels angestrebt werden«, so Lieselotte Kutscher, Geschäftsführerin von »Milch und Honig«. Aus rein ernährungsphysiologischer Sicht gibt es also im Bio- und Reformwarenhandel durchaus gute Alternativen zu Natriumchlorid.
Bei Kristallsalz kommen neben der ernährungsphysiologischen Güte jedoch noch andere Qualitätsmerkmale hinzu. Nachdem der eingangs erwähnte Biophysiker Peter Ferreira seine Forschungsergebnisse einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich machte und auf die positiven Eigenschaften des Kristallsalzes aus dem Himalaya verwies, tauchte kurze Zeit später überall »Himalayasalz« auf. Für Verbraucher ist es daher schwer, die Spreu vom Weizen zu trennen. Die Besonderheit an dem von Peter Ferreira in die Diskussion gebrachten Kristallsalz, das als »Lichtkraft-Hunza-Salz« erhältlich ist, hängt u. a. mit biophysikalischen Kriterien zusammen. »Das Lichtkraft-Hunza-Kristallsalz stammt immer aus der gleichen exklusiven Salzmine, die sich im Gebiet des nördlichen Pakistans befindet, einem Ort, der nach geomantischen Gesichtspunkten auch als .Kraftort' bezeichnet werden kann. Um die biophysikalischen Kriterien des Hunza-Kristallsalzes nicht unnatürlich zu beeinflussen, ist seine Be- und Verarbeitung ausschließlich reine Handarbeit. Das Qualitätsmerkmal dieses besonderen Salzes liegt in der Beachtung der vielschichtigen biophysikalisch-energetischen Gesetzmäßigkeiten. Viele Hunza-Kristallsalz-Anwender bezeugen durch ihre Rückmeldungen die Einzigartigkeit dieses Kristallsalzes und der damit verbundenen Botschaft. Es wird konsequent auf Kinderarbeit verzichtet und Wert auf menschenwürdige Arbeitsbedingungen gelegt. Ein Teil der Verkaufserlöse fließt in humanitäre Projekte«, berichtet Naturwarenlieferant Gerhard Bruder.
Heilmittel
Kristallsalz hat von Natur aus eine regulierende Wirkung für den Blutkreislauf und die Zellen. Seine Anwendung lässt sich nicht allein auf ein Würzmittel reduzieren. Auch eine Sole-Trinkkur auf der Basis von Kristallsalz wirkt heilsam und kann helfen, alte kristalline Ablagerungen aus dem Körper zu entfernen. Bei Hauterkrankungen wie Neurodermitis, Psoriasis bewähren sich Kristallsalzanwendungen ebenso wie bei Allergien, Asthma, Bronchitis, Rheuma und Gelenkerkrankungen. Der Fachhandel (siehe Info-Kasten) informiert darüber, wie sich die optimale Sole-Konzentration herstellen lässt je nach Anwendungsbereich.
Ferreiras Aussagen lösten aber auch eine Kontroverse aus, denn die Kochsalzlobby sah ihre Felle wegschwimmen. Ähnlich wie die Wirkungsweise der Homöopathie aus Sicht der Schulmedizin angezweifelt wird, weil die herkömmlichen schulmedizinisch ausgerichteten Untersuchungsmethoden die Wirksamkeit der Homöopathie nicht bestätigen, so bezweifelten auch die Kritiker von Ferreira seine Untersuchungsergebnisse. Doch - wie z. B. in der Homöopathie - zählt die Aussage »Wer heilt, hat Recht« und es liegen inzwischen sehr viele positive Erfahrungsberichte von Verbrauchern vor, die die heilsame Wirkung von Kristallsalz bestätigen.
Heilsame Auszeit
Das Heilpotenzial von Salz insbesondere bei chronischen Erkrankungen ist schon seit der Antike bekannt. Die vielen positiven Effekte lassen sich besonders gut nutzen, wenn das Klima »salzig« ist. Hier im Norden bietet sich ein Ausflug an die Nordsee oder in ein Salzbergwerk an. Doch aus Zeit- und anderen Gründen ist das im Alltag nicht immer ohne weiteres möglich. »Der gleiche positive Effekt wird auch bei einem Aufenthalt in unserer Salzgrotte Revital erreicht. Die mit uralten Salzbrocken aus dem Himalaya und Meersalz vom Toten Meer ausgestattete Grotte schafft ein einzigartiges mineralhaltiges Mikroklima bei angenehmen 25 Grad Celsius. Jeder Atemzug liefert auf natürliche Weise wertvolle Mineralien und Mikroelemente wie u. a. Jod, Magnesium, Calcium, Kalium, Eisen und Natrium«, berichtet Rosi Martin, Betreiberin der Salzgrotte in Bad Zwischenahn. Für den Besuch der Salzgrotte empfiehlt sich die vorherige Anmeldung (Adresse siehe Info-Kasten).
Aufenthalte in diesem Klima gelten als besonders empfehlenswert bei Haut- und Atemwegserkrankungen, aber auch bei Rheuma, Allergien, Schlafstörungen, Migräne und vielen anderen Beschwerden. Salz ist also weit mehr als Natriumchlorid und aus einer gesunden und bewussten Lebensweise nicht wegzudenken.
Sonderdruck vom Magazin Mix Ausgabe Mai 2007 Autorin: Beate Wiemers http://www.beate-wiemers.de