Beiträge von Hokioi

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    In diesem Sinne viel Spass mit der Klimakatastrophe und der Feststellung, dass es verdammt kalt ist!?

    ...in deutschland. was man vom allergrößten teil der welt in diesem jahr mal wieder nicht sagen konnte.

    zumal es selbst in deutschland immer noch nicht so kalt war, wie es dieses jahr hätte sein müssen, wenn die sonnenaktivität hinter dem ganzen steckt.

    so ungefähr jeder schamane den man bislang dazu befragt hat, hat gesagt, daß das wetter nicht mehr so ist, wie es seine ahnen ihm erzählt haben.

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    Als Ökologismus bezeichne ich (im Gegensatz zur
    Ökologie) eine Ideologie, der zwei zentrale Basisannahmen
    zugrundeliegen:
    1. Fortgesetzter technologischer und wirtschaftlicher
    Fortschritt sei wegen drohender wirtschaftlicher
    Erschöpfung natürlicher Ressourcen unmöglich

    MACHET EUCH DIE ERDE UNTERTAN! FICKT EURE MUTTER! WENN SIE SICH WEHRT, VERGEWALTIGT SIE!

    ist dir klar, was für einem mist du hier aufsitzt? ist dir klar, woher der begriff "ökologismus" kommt, und wer viel geld dafür ausgegeben hat daß er heutzutage so geläufig ist?

    viel spaß beim nachrecherchieren.

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    nd könntest Du uns bei der Gelegenheit mal erklären, was die Tryptophanbiosynthese mit
    einem Fußabdruck in Sandstein zu tun hat?

    Die Tryptophanbiosynthese ist ein haarsträubend ineffizienter Prozeß. Wie viele andere biochemische Prozesse auch. Teilweise sogar ausgesprochen widersinnig. Also nichts, wohinter eine wie auch immer geartete Intelligenz oder koordinierende Kraft steckt. Nur reiner Zufall erzeugt ein solches furchtbar unintelligentes Design.

    Re Website: wieso sollte ich mich jetzt drum reißen? Der Fußabdruck ist dokumentiert; das reicht. Ob ich mich jetzt damit auseinandersetze oder später ist irrelevant; später gibt es vielleicht sogar bessere Daten (wenn sich noch andere Forscher damit beschäftigt haben). Sei dir sicher: ich werde diese Sache nicht vergessen. Ich werde mich nach Monaten oder Jahren ihrer entsinnen und nachschauen, was daraus geworden ist. Aber ich habe den Eindruck, erstmal müssen andere Leute sie diskutieren, die mehr daovn verstehen.

    Es ist interessant, aber nicht erderschütternd. Eine dokumentierte Beobachtung der spontanen Entstehung von Leben aus Unleben, das wäre erderschütternd. "Anomale" Artfakte gibt es so einige; sie haben eigentlich immer eine recht triviale Erklärung, aber das ändert nichts an der Tatsache (finde ich), daß sie ein Dokument eines seltenen und interessanten Phänomens sind.

    Es gibt zum Beispiel Dinger die wie die Abdrücke von Vogelfüßen aussehen, aus einer Zeit wo noch lange nichts vogelähnliches bekannt ist. Man hat lange darüber gerätselt, aber irgendwann hat man die Erklärung gefunden: und zwar mit dem Auffinden einiger fossiler Knochen eines winzigen Dinosauriers, der komplett nicht wie ein Vogel aussah - mit Ausnahme der Hinterfüße, die fast genau wie bei einem Vogal aussahen. Noch steht der letzte Beweis aus, weil man die Knochen nicht dort gefunden hat wo man die Abdrücke fand. Aber es wird dran gearbeitet. Das Interessante ist, daß vorher alle glaubten, ein dermaßen aufgebauter Fuß sei den Vögeln eigentümlich. Aber das ist nicht korrekt. Wie man ja auch mittlerweile eine ganze Latte von Dinos kennt, die Federn trugen, oder so etwas ähnliches. Gerade wird ein neuer davon beschrieben, der Federn trägt wie man sie noch nie vorher irgendwo gefunden hat. Faszinierend!

    das ist ungefähr allen so gegangen damals. die "weißen" hatten einfach kein strategisches konzept. nicht viele ihrer truppen waren so planvoll wie die tschechischen, die es geschafft haben, ihre ärsche einigermaßen glimpflich aus der sache herauszubringen.

    was erwartest du, wenn die differenzen innerhalb der konterrevolution fast so groß waren wie die zwischen konterrevolution und revolution? rußland 1917-1920 war so eine art slawisch-afghanistan.

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    N-W-O ist das Ziel!

    wohl eher "neue weltunordnung".

    wenn man sich mal das programm der "anti-nwo"-szene anschaut, fällt auf, daß es einen einzigen us-präsidenten gibt der es annähernd umgesetzt hat: george w. bush.

    ihr zeuge, euer ehren.

    wie dieses leihverfahren bei den zentralbanken läuft, siehe hier:
    http://www.n-tv.de/Hohe_Zinsen_Ge…14/1031116.html

    das ist alles unspektakulär. das problem ist schlicht, daß die summen um die es geht, so gewaltig sind, daß man sich ernsthaft fragen stellen muß womit das ganze geld in real gegengewertet ist.

    und da kommt wieder das obige zum tragen: mit den ländereien, ihrer infrastruktur, und den menschen die dort leben und arbeiten. nicht wir als staatsbürger bürgen, sondern unsere leiber als humankapital. alles wird in liquidität transformiert was nicht bei 2 auf den bäumen ist. und dann kommen die bäume dran.

    kann klappen. wenn es schiefgeht - und das ist nicht unwahrscheinlich - betritt die gesamte welt finanz- und wirtschaftspolitisches neuland.


    man könnte vielleicht noch anmerken, daß ein goldstandard das problem nicht eliminiert hätte, und daß es unter einem freigeldsystem wenn dann eher noch verschärft aufgetreten wäre. das problem liegt nicht in der abwesenheit eines materiellen standards begründet (der goldstandard ist ja genauso abstrahiert, und wenn dann müßte man aktuell eher silber als standard nehmen. gold ist im überfluß vorhanden). sondern es liegt darin, daß die relativ größte geldmenge nur noch dazu verwendet wird, mehr geld zu produzieren, auf basis zukünftiger erwartungen.

    wenn die banken ihr geld vorher gehortet hätten - also das was silvio gesell und konsorten als quell allen übels ansahen - bräuchten sie es jetzt nicht zu tun, es wäre all das nicht passiert. aber wer ist schon mit miserablen 5% zins p.a. zufrieden, wenn investition in einen dachpappe-sperrholz-und-gottvertrauen-immobilien-in-montana-fonds mindestens das dreifache an rendite versprechen? das problem ist nicht der zins, ihr freiwirtschaftler: das problem ist ein reinvestitionsmotor, der so hochdreht daß er abdreht. also genau das ding, dessen rotieren bis zur weißglut nach meinung der gesellianer für eine "gesunde" wirtschaft unabdingbar ist.

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    Eine Diskussion über die Rückgabe der polnisch verwalteten deutschen Ostgebiete hätte diese Themas nur in den Fokus gerückt und die Bürger zu vielen unangenehmen Fragen verleitet. DARUM wurde die Wiederherstellung eines souveräünen deutschen Staates in den Grenzen von 1937 vom Tisch gewischt.

    Glaube ich nicht. Es sind ja nicht die einzigen "territorialen Korrekturen" in Europa, die unter solchen Umständen stattfanden. Die Tschechen und Polen und Rumänen und Ungarn und Österreicher und so fort könnten dazu so einiges sagen.

    Summa summarum scheint es mir eher so, als daß eine Anzweiflung des status quo zur Folge gehabt hätte, daß in ganz Europa Grenzen hätten neu gezogen werden müssen. Wenn ein deutscher Politiker sagt: ich will Schlesien wiederhaben, dann sagt er auch implizit aber unleugbar - obwohl das in Deutschland vielleicht gar keiner mitbekommt: wenn die Rumänen die ganze Bokuvina haben wollen, dann sollen sie. Und du kannst echt mal Gift drauf nehmen, daß so eine Botschaft in Rumänien ganz klar angekommen wäre. Scheißegal daß in Schlesien fast nur noch Polen wohnen und im fraglichen Teil der Bukovina wirst du nach Rumänen lange suchen.

    Das Endergebnis wäre im besten Fall 5 Jahre Streit, vielleicht ein oder zwei kleine Kriege, und so ziemlich jeder Staat zwischen Rhein und Wolga hätte ein paar Millönchen neue Bürger, die mehrheitlich schlecht gelaunt und nicht im geringsten "integrationswillig" sondern eher ziemlich renitent sind.

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    wenn also einer von euch erklären kann, warum die Zentralbank von der Klippe springen will, bzw. muss, dann bitte her damit.

    Was wir hier haben kann man als "credit freeze" bezeichnen. Letzten Endes ist es so, daß in den postindustriellen westlichen Ländern das vermeintliche Wirtschaftswachstum der letzten ~15 Jahre größtenteils eine reine Gelddruckmaschine war: Profite ergaben sich primär aus der Erwartung künftiger Profite. Die Annahme daß eine Investition sich in der Zukunft rentieren würde, war Grundlage dafür daß sie sich am Ende tatsächlich rentierte: weil die Erwartung satter Profite den Aktienkurs eines Investors hochtrieb.

    Man kann das mit Münchhausen vergleichen, der sich am eigenen Zopf aus dem Schlamm zieht, wenn man dazu noch Reise nach Jerusalem spielt, aber in jeder Rune einen Stuhl mehr dazustellt. Denn woher kriegt eine Bank das Geld, das nur durch die Erwartung gedeckt ist daß die Zukunft noch besser sein wird als die Gegenwart, um sich etwas zu kaufen von dem alle glauben daß es in Zukunft mehr wert sein wird als es momentan ist? Von anderen Banken. Da Geld ja nur eine universalisierte Transaktionseinheit ohne intrinsischen Wert ist, funktioniert das Ganze, obwohl es auf den ersten Blick wie völliger Schwachsinn aussieht. Zumindest funktioniert es, solange niemand versucht die im Umlauf befindlichen Summen in nennenswerter Weise in Realwerte umzusetzen, und solange am nimmerendenden Wirtschaftswachstum nicht im Rahmen des Systems gezweifelt wird. Klar weiß jeder, daß auf einem Planeten mit endlichen Ressourcen kein unendliches Wachstum möglich ist, aber solange man glauben kann, daß die Kapazitätsgrenze "irgendwo in der Zukunft" liegt, funktioniert es halt wie gehabt.

    Was im Sommer 2007 passiert ist (man kann es an Aktienkursen ablesen: die fraktale Dimension der Kurse fast aller Investmentbanken ändert sich mit Bedinn der Suprimekrise. Schlagartig.) war ein bißchen von ersterem und eine Menge von letzterem. Eine Blase platzte. Und im Unterschied zu den bisherigen Malen wo das passierte sowohl eine sehr große Blase als auch - und das ist das Neue - eine Blase in einem finanziell von BushCo in Grund und Boden gewirtschafteten Staat.

    Das Resultat sehen wir ja: jede "Wertberichtigung" killt sozusagen eine weitere Großbank.


    Um die ursprüngliche Frage zu beantworten: wie reagiert man als Großbankenvorstand darauf? Man prüft intern die Bilanzen und hofft, die schlechten Neuigkeiten weitgehend verheimlichen zu können, denn sobald auch nur das geringste Bißchen davon öffentlich wird, kacken die Aktienkurse besagter Bank weiter ab, was zu weiteren "Wertberichtigungen" führen muß und so fort. Banken finden sich also in der Situation wieder, daß das Geld das sie glaubten zu haben und das sie in diuesem Glauben auch eifrig investierten und verliehen auf einmal nur noch aus Zahlen in irgendwelchen Spreadsheets basiert, aber nicht mehr real gedeckelt ist. Damit löst es sich in nichts auf, sobald irgendjemand die Frage nach der Deckung stellt. Damit möglichst niemand diese Frage stellt, sind besonders große Investmentbanken ganz ganz vorsichtig geworden, wem sie Geld leihen und überhaupt beim Investieren. "Credit freeze", der Begriff sagt eigentlich alles.

    Die EZB kann darauf auf 3 Weisen reagieren:
    1) das Problem ignorieren. Mittlerweile bedeutet das, einen kompletten zivilisatorischen Kollaps zu riskieren, weil alles was wir als "Wirtschaft" kennen abzusaufen droht: der Kaiser hat keine neuen Kleider, er ist ziemlich nackt. Das was wir als Zivilsdation kennen, basiert aber zu einem großen Teil auf der Annahme, der Kaiser habe Jahr um Jahr prächtigere Kleider; und wie gesagt, solange die kollektive Illusion hält, funktioniert das Ganze prächtig.
    2) Geld drucken. Steigert die Inflation, und die ist in Europa teilwesie ein signifikantes Problem geworden (z.B. in Spanien)
    3) Geld das vom Besitz der öffentlichen Hand gedeckt ist herausgeben. Das machen sie jetzt. Letztlich ist die Argumentation dahinter: "ach, diese Straße dort ist auch etwas wert; wir beziffern also diesen Wert und bringen die Summe in Umlauf".

    Es ist also ein zweischneidiger Prozeß: einerseits werden (primär in den USA) Großbanken verstaatlicht wie noch nie zuvor. Andererseits wird (besonders in Europa, aber das 700-Milliarden-Dollar-Programm ging ja auch in die Richtung) Besitz der Allgemeinheit in liquides Kapital transformiert.

    Es sind nicht unsere Steuergelder, es sind wir selbst: das Geld das die EZB da lockermacht kann unter anderem und zum Beispiel auch deshalb lockergemacht werden, weil es soundsoviele Menschen in der EU gibt, die eine soundso hohe Arbeitsleistung erbringen können. Es ist wie ein überschuldeter aber freier Kleinbauer im Mittelalter, der gegen Schuldenerlaß in Leibeigenschaft ging.

    Die Frage ist: was kriegen wir dafür? Werden die Banken an die das Geld geht dann (teil)verstaatlicht? Das wäre ja noch etwas wert, denn als Dauerzustand ist das natürlich sinnlos; der Staat und die EU haben selbst Banken henug - aber das Geld, mit dem sich die Privatbanken dann später wieder freikaufen müßten, das würde jede Regierung gern haben (Die Demokraten-Variante des 700-Milliarden-Dollar-Pakets sah ja genau das vor). Es würde das Machtgleichgewicht gerade umkehren, zumindest wenn sich genug Menschen finden die der Regierung auf die Finger schauen und notfalls auch klopfen: die letzten 15-25 Jahre haben die Börsen die Politik nach ihrer Pfeife tanzen lassen. Wenn nun mit einem Mal namhafte Großbanken der Allgemeinheit gehören würden, wäre das eine interessante Entwicklung.

    Aber es wird wohl ganz anders kommen. Ich fürchte, dieses Wochenende wurde Geschichte geschrieben, und ich sehe zu wenige Menschen, die der Herausforderung gewachsen wären. In Brasilien vielleicht. Aber nicht in Deutschland. In Österreich gewiß nicht - das probateste Mittel, daß Haider und Strache dazu einfällt, bestünde darin, irgendwelche "sozialschmarotzenden" Flüchtlinge (auf deren Armut sich unser Reichtum zum großen Teil gründet, lest we forget) auszuweisen und, weil das nicht funktionieren wird (es werden mehr und immer mehr Menschen aus Afrika etc fliehen; die ersnthaften Prognosen gehen von einer bis zu Verfünffachung bis Mitte des Jahrhunderts aus, und kein Berlusconi kann das stoppen) werrden sie irgendwann den Grenztruppen Schießbefehl geben müssen. Während die Leute die uns ins Unheil gestürzt haben, ihre fetten Ärsche breitsitzen und mit ihren Gspusis Jörgl und HC den Heurigen hinter die Binde gießen werden, statt mit ihrem Besitz für den angerichteten Schaden zu haften.

    Denn eigentlich kann es nur eine einzige Antwort geben: Enteignung. Eine komplette Enteignung der Aufsichtsratsmitglieder, die das da angerichtet haben, auf Hartz-4-Niveau. Alles wegnehmen, Aktien, Häuser, Autos. In den Besitz der Allgemeinheit überführen, aber nur zur meistbietenden Versteigerung. Mit den Erlösen die Wirtschaft sanieren. Den Schlipsen kein Haar krümmen, aber sie zum Schlafen unter Brücken schicken; jeden lumpigen Cent aus ihnen herauspressen, bis sie gar nichts mehr besitzen als das was sie an Kleidung am Leib tragen. Eine radikale und konsequente Anwendung des Leistungsprinzip auf diejenigen die es am lautesten herauskrakeelen und sich am wenigsten daran halten.

    Eionem Psychopathen gibt man keine Waffe in die Hand; einem Alkoholiker kein Auto. Einem Soziopathen kann man also auch schwerlich Geld zum Spielen in die Hand drücken und erwarten daß das gutgeht.

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    Er fütterte mit genfreien Soja.

    Wo er wohl Sojabohnen herbekommen hat in denen kein einziges Gen drin ist... im Ernst: die unmögliche Sprache des Artikels legt nah, daß du dir keine allzugroßen Hoffnungen machen solltest. Es wäre so einfach, hinter das "gen" ein "tech" zu setzen, und dann ist es sachlich auch korrekt. Wer es nicht macht, disqualifiziert sich als seriöse Quelle. Ja, auch Greenpeace.

    Das mit dem Bienensterben stimmt auch nicht. Bayers Spritzmittel sind mit nahezu tödlicher Sicherheit schuld.

    Daß beide Phänomene mit einem generell falschen Trend in der Landwirtschaft zusammenhängen, ist aber auch offensichtlich, zumiondest wenn man mal etwas tiefer gräbt.

    (Nebenbei: in Deutschland sterben jedes Jahr weit mehr Menschen an allgemeinen Nahrungsmittelallergien als an irgendwelchen "Genen". Aber Monsantos Gentech-Baumwolle hat ohne Frage tausende indische Bauern in den Tod getrieben, weil sie nach dem Totalausfall ihrer Ernte lieber die Spritzmittel soffen als sich in Schuldknechtschaft zu begeben. Das demonstriert ziemlich eindeutig, wo das wirkliche Problem mit der "grünen Gentechnik" liegt.)

    Die Sonne scheint in Strömen,
    doch wo liegt Strömen bloß?
    Da möchte ich gerne wohnen.
    Da ist bestimmt was los.
    Viel schlimmer ist's in Böen,
    denn da ist ewig Wind.
    Ich werd wohl nie erfahren,
    wo diese Orte sind.

    I: Ich hör doch so gut zu,
    doch ich finde keinen Sinn.
    Ich fang an mich zu fragen,
    ob ich wohl blöde bin. :|

    Kein Plan! Kein Plan! Kein Plan! Kein Plan!

    Da kommt ein Schwertransporter,
    und der ist überbreit.
    Besoffen auf'm Laster,
    geht das denn nicht zu weit?
    Jetzt auch noch Geisterfahrer.
    Ja ist es denn schon zwölf?
    Die sagen, das ist einer,
    das sind mindestens drölf.

    |: Ich hör doch so gut zu... :|

    Kein Plan! ...

    I: Hooray, Hooray, tut mir die Birne wey.
    Digge ding ding ding, digge ding ding ding,
    Oh was tut sie wey! :|

    |: Ich hör doch so gut zu... :|

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    Da gehen viele davon aus das der Oktober HEIß wird .

    quatsch. we ain't seen nothing yet.

    die herausforderung für leute wie uns ist, in 15 jahren seinen arsch so weit ins trockene gebracht zu haben, daß phase 2 anlaufen kann. das ende eines zeitalters und der beginn eines neuen findet nicht von heute auf morgen statt.

    ich krieg ungefähr seit 10 jahren jedes jahr von allen möglichen seiten einen "heißen herbst" versprochen, gesehen habe ich noch keinen. nicht, daß es nicht mittlerweile so weit vor die hunde gegangen ist, daß es noch etwas positives bringen würde, denk ich manchmal. wir werden sehen.

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    ja es sieht wirklich so aus das U S A zugrunde geht.

    das römische imperium hat jahrhunderte gebraucht. rechne nicht damit, daß du es erleben wirst. kann sein daß, aber rechne nicht damit.

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    Der Film zeigt recht deutlich was falsch läuft

    muß ich jemandes anderen film gesehen haben um zu wissen was falsch läuft?

    und wie gesagt: ich würde einfach generell die finger von larouche-propaganda lassen. das sag ich, weil ich meine expertise auf gebieten liegt, für das er einfach keine leute hat, noch nicht mal schlechte die ab und zu einen brillianten gedanken haben könnten: evolution und ökologie.

    die schlimmste weltwirtschaftskrise aller zeiten fand vor gut 100 jahren statt. unter dem goldstandard. zum beispiel.

    erklärungen post hoc sind trivial. gute hypothesen propter hoc sind das was wichtig ist. ich schau der büso/larouche/dem schillerinstitut seit dem späten kalten krieg zu, und ich habe nicht den eindruck daß sie mehr als durch zufall jemals in ihren voraussagen richtig gelegen haben, die interessantheit der eineni oder anderen historischen analysen von ihnen nonwithstanding.

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    sinnlose Kriege zu führen

    Der Zusammenhang zwischen Krieg und Wirtschaft wird gemeinhin komplett falsch verstanden: Krieg ist, wenn man es sich mal historisch anschaut, schlicht und einfach noermalerweise absolut nicht gut für die Wirtschaft. Klar kann er es sein, aber das hängt von zu vielen Zufällen ab. Den USA hat der 2. WK auch nur wirtschaftlich genutzt, als er erfolgreich beendet war - woran bis Midway arge Zweifel bestanden - und weil ganz Europa, egal auf welcher Seite sie standen, durch den Krieg wirtschaftlich ruiniert waren.

    Einer der Hauptfaktoren, daß die USA aktuell mehr Spielgeld drucken müssen um die Ausfälle durch das abgerauchte Spielgeld zu decken, ist der Irakkrieg. Schau mal in "The Three Trillion Dollar War", da wirst du sicher den einen oder anderen interessanten Gedanken finden. Man kann von Stiglitz halten was man will, aber vieles von dem was er da schreibt macht Sinn und wird in der allgemeinen Debatte völlig verschwiegen.

    Aber generell: ja, es scheint so, als daß das Ende des Imperium Americanum da ist. Ich hab seit 5 Jahren gesagt daß es so enden würde, aber die meisten Leute haben mich für einen Spinner erklärt und lieber ihre Alex Jones-Chossudovsky-Verdummungsvideos geschaut und ob der Allmacht des PNAC hyperventiliert.

    Aber für den der es sehen wollte, war ab Ende 2003, spätestens ab Ende 2004 klar, daß die Poltik von PNAC und Neocons die USA in den Abgrund reiten würden. "You can fool some people some time, but you can't fool all the people all the time" (Peter Tosh, Downpressor Man)


    Die chinesische Regierung hat überlegt, sich mehrheitlich bei Morgan Stanley einzukaufen. Yeah, eine der größten US-Investmentbanken in Pekings Hand. Aber es ist ihnen zu heiß, gute Yuan hinter faulen Dollars herzuschmeißen. Also begnügen sie sich mit den 10% die ihnen ohnehin schon gehören.

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    Das andere erkennt die besondere, kreative Kraft der Menschen, die, wenn man sie fördert, zum Wohlstand der gesamten Gesellschaft führt.

    Ich habe meine Erfahrung mit Leuten gemacht, die solche Parolen schwingen, und ich glaube ihnen erst, wenn sie greifbare Ergebnisse vorlegen. Die meisten sind einfach faule, verantwortungslose Säcke. Grad wie bei der FDP, wenn die "mehr Eigeninitiative, weniger Staat!" schreien, dann meinen sie nur "ihr müßt mehr zahlen und mehr schaffen, und wenn ihr scheitert seid ihr selbst schuld und wir helfen euch nicht - denn die Macht behalten wir!"

    Und einem Typen wie LaRouche nehme ich es einfach nicht ab. Ein viel zu autoritärer Guru, um keine Fehlbalance zwischen Macht und Verantwortung entstehen zu lassen. Von den größenwahnsinnig-technokratischen Ideen mal ganz zu schweigen; wenn die Stalinisten und Maoisten eins gezeigt haben, dann, daß großangelegtes Terraforming und so in die Hose gehen. Die BüSo ist einfach in dieser "und machet euch die Erde untertan"-Schiene festgefahren. Nicht gut.

    hey abraxas, wenn du oder deine homies dort ein bißchen langeweile haben...

    wenn ihr mögt, haltet die ohren auf, ob dort in den letzten 20 jahren tiger gesehen oder geschossen wurden. der kaspische tiger könnte dort noch eine restpopulation haben, im kaukasischen raum soll es bin in die 80er noch welche gegeben haben. forschung war seit ewig nicht mehr möglich in afghanistan, und so sick es ist, freßchen für kätzchen gibt es da ja genug... die vietnamesischen tiger haben während des kriegs auch gute zeiten gehabt o_O

    wenn irgendjemand ein tigerfell findet dort, wäre es überlegenswert zu schauen ob der eigentümer einen hautfetzen mit haaren zum wohle der menschheit und für den ruhm & die ehre abtreten möchte. und näheres darüber, wann das ding dort hingekommen ist und von woher. etwaige proben sollte man möglichst wenig handhaben und am besten in einem zugeklebten briefumschlag mit innenliegenden funddaten (je mehr desto besser) packen. bei gelegenheit an spezialisten übergeben; wenn sich etwas ergeben sollte kann ich einige raussuchen die interesse daran haben dürften.

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    gut war im September, nicht im November, aber ansonsten völlig korrekt. Der Blutsonntag fand nach dem Überfall auf Polen statt. Es sei denn an den Daten hätte wer gedreht.

    Die Sache liegt ja auch so, daß viele Deutsche und Polen im Grenzgebiet 1939 einander nicht leiden konnten, daß seit 15 Jahren dort Mord und Totschlag endemisch waren. "Sender Gleiwitz" war einfach eine furchtbar naheliegende black op; bevor die Millionen Deutschen die das geglaubt haben kapierten daß das ein Fake war, stand die Wehrmacht am Bug.

    Summa summarum wurden iirc mehr Deutsche von Polen massakriert als umgekehrt. Das ist genau das Ergebnis das man erwartet. Es gab z.B. mehr Deutsche in Polen als umgekehrt. Denn wer hat den WK Eins verloren, und wer hat der Roten Armee als erster (und einziger) eine Schelle gegeben nach der Revolution? Zugunsten von wem also haben die Alllierten die Terrritorialverbleibsabstimmungen in den frühen 1920ern gedreht?

    Insofern braucht man an der Sache nix herumzudeuteln, die Lage ist eindeutig. In der Woche beginnend am 3.9.1939 wurden Dort mehrere 100 Deutsche (technisch vermutlich Deutschpolen) und ungefähr genausoviele Polen getötet, größtenteils von regulären Truppen der jeweils anderen Seite. Aber auf beiden Seiten waren allerhöchstwahrscheinlich Lynchkommittees und Guerilleros unterwegs, die wie üblich für die dreckigsten Sachen verantwortlich gewesen sein dürften.

    Mir kann nämlich keiner erzählen, daß ein Local der '21 beim Sturm auf den Annaberg dabei war, seine Flinte im Schrank lassen und seinen Zeigefinger stillhalten konnte, als man es dem Polack mal richtig zeigen konnte. Und daß umgekehrt ein polnischer Veteran stillgehalten leichthin stillgehalten hat, als die Nazis sein Land überfielen und seine glorreiche Armee sich in Chaos und Panik durch die Straßen wältze, die Wehrmacht auf den Fersen.

    Wir können froh sein, daß es nicht mehr solche Massaker gegeben hat damals.

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    Hitler hat Polen "überfallen", um die Deutschen in den Grenzgebieten das Leben zu retten.

    set ironie=ON

    Es geschehen noch Wunder: Alle sagten "unmöglich!" aber die Realität belehrt uns eines Besseren. Ja, es ist möglich, eine Argumentation vorzulegen, bei der sowohl Saakashwili als auch Putin frenetisch Beifall klatschen würden.

    Hast du schon mal drüber nachgedacht, dich bei der UNO als Georgien-Sonderbotschafter zu bewerben?

    set ironie=OFF