"Verboten ist euch das Verendete sowie Blut und Schweinefleisch und das, worüber ein anderer als Allahs Name angerufen wurde; das Erdrosselte, das zu Tode Geschlagene, das zu Tode Gestürzte oder Gestoßene und das, was Raubtiere angefressen haben, außer dem, was ihr geschlachtet habt, ferner das, was auf einem heidnischen Opferstein geschlachtet worden ist, und ferner (ist euch verboten), daß ihr durch Lospfeile das Schicksal zu erkunden sucht. Das ist eine Freveltat..."
- Der Koran, Sure 5
Siehe auch Shari'a 2603 ("...Es ist notwendig, daß das Blut des geschlachteten Tieres in normaler Menge ausfließt. Wenn jemand die Venen blockiert so daß das Blut nicht abfließen kann, oder wenn weniger Blut ausfließt als es normal ist, wird das Tier nicht halal sein...")
Die Praxis des Schächtens ist möglicherweise ein Relikt aus polytheistischen Zeiten, das für die abrahamitischen Religionen wurde. Juden, Moslems und athiopisch-koptische Christen schlachten so. Die Details variieren, die grundlegende Idee bleibt gleich: es wird von einem Priester oder einer "rechtgläubigen" Person dem Tier unter Verweis auf Gottes Größe der Hals durchgeschnitten, und das Blut ablaufen gelassen.
Wir hingegen schlachten unsere Tiere indem wir sie nach einem kurzen Leben voll Qual oft noch halb lebendig mit kochendem Wasser übergießen oder sie mit großen Sägen in Stücke schneiden. Man muß ein Ritual nicht öffentlich so nennen, damit es eines ist.