Beiträge von Gerhard Kemme

    Guten Abend!


    Die Lage hier inmitten der Berge vom Hindukusch ist derzeit ziemlich ruhig. Mal gucken ob es so bleibt,

    Foren sind dazu da, dass man etwas miteinander debattiert - was man tatsächlich für wichtig hält - insofern entwickle ich bei diesem Thread doch das Interesse an der Nachfrage, ob du dich tatsächlich als Soldat in Afghanistan befindest. Gibt es da eine HP mit Bildern von dir oder irgendwelche gescannten Dokumente oder Zeitungsartikel bzw. sonstige Hinweise von andrer Seite. :?:

    Sicherlich würdest auch du bei anderen Usern eine Nachfrage machen wollen, wenn irgendeine herausgehobene berufliche oder sonstige Situation beschrieben wird.

    mfg

    Guten Abend!

    Ist von Neuronalen Netzwerke die Rede, dann handelt es sich um eine spezielle Datenverarbeitung und der Gedanke liegt auch nicht mehr fern, dass jedes "reale" Objekt ein vollständiges virtuelles Abbild im Menschen erzeugt, so dass im Prinzip die Dingwelt nicht wirklich benötigt wird, um eine Seinsumgebung optisch, habtil, akustisch wahrzunehmen. Man kann sich hierbei an den Phantomschmerz im Fuß eines amputierten Beines erinnern. Somit spricht vieles dafür, dass das gesamte Universum ausschließlich eine riesige EDV ist und die Lebewesen Software-Objekte sind.

    Gott ist für mich somit ein riesiger Computer, der alles Sein umfasst. :thumbup:

    mfg

    Guten Abend!


    Also mal angenommen dieses Experiment wäre von den Forschern wirklich gefälscht, dann bleiben noch immer einige andere Versuche. Z.B. Mössbauer:
    http://www.nature.com/nature/journal…/1981186b0.html

    Habe die die Daten dann auch gefälscht?

    Man wird dann immer Immunisierungsstrategien gegen Kritik erkennen. Wenn ein Experiment oder eine These in Frage gestellt wird, dann mutiert die Theorie sofort auf eine abstraktere, unzugänglichere oder kompliziertere Ebene. Insofern geht es mir einerseits um das Experiment von Hafele und Keating, weil es bezüglich der Möglichkeit von Nachvollziehbarkeit noch im Rahmen bleibt und andrerseits um die prinzipielle Schwierigkeit, durch einzelne Experimente als absurd anzusehende vermutete Naturphänomene zu bestätigen.

    Es ist auch vom Arbeitsaufwand nicht anders möglich, sich auf eine begrenzte Anzahl von Experimenten zu konzentrieren.

    mfg

    Guten Tag!

    Gut, jetzt fehlt nur noch eine Begründung für deine Behauptung. Das die Uhren unterschiedliche Zeiten anzeigten, scheidet ja sinniger Weise als Begründung aus, da dies ja bei dem Experiment, gerade die zu prüfende Behauptung war.

    Die Behauptung war, dass Atomuhren so empfindlich gegen Störeinflüsse sind, dass sie ungeeignet sind, Zeitmessungen bei unterschiedlichen Bewegungszuständen in Magnet- und Gravitationsfeldern durchzuführen. Bei Änderung der Höhe zeigen diese Uhren bauartbedingt wegen der Gravitationsänderung unterschiedliche Werte an, d.h. die Regelkurven solcher Uhren können den Rechnungen der ART bezüglich Gravitation angepasst werden.
    Zum anderen sind Atomuhren empfindlich gegen Magnetfelder. Aus der Vielzahl der Beiträge im Web ein willkürlich ausgewählter Textabschnitt:

    Zitat

    Zuerst schirmt man mit einer magnetischen Abschirmung das Erdmagnetfeld von der
    Wechselwirkungszone ab. Durch Erzeugung eines konstanten Magnetfeldes in der
    Wechselwirkungszone (C-Feld) ändert man die Energie der Zeemanzustände so weit, dass der
    Uhrenübergang

    Somit war es zu erwarten, dass eine Verschiebung der Ganggenauigkeit in Richtung vor- und nachgehend stattfand, welche als physikalische Ursache das Erdmagnetfeld und nicht ein geheimnisvolles uhrverstellendes Naturphänomen hatte.
    Insgesamt kommt man nicht drum herum, anzunehmen, dass das rechnerische und das technische Konzept aufeinander abgestimmt wurden, während eine Zeitdilatation im eigentlichen Sinne nicht stattgefunden hatte.

    Wie hätte ein überzeugendes Experiment zur "Zeitdilatation" ausgesehen? Die Uhren hätten bezüglich der Unempfindlichkeit gegen Störeinflüsse den Standard handelüblicher Chronometer oder Stoppuhren haben müssen. Die Bedienung hätte ebenfalls so simpel sein müssen, dass keine - parteiischen - Techniker während des Experimentes Bedienungshandgriffe hätten ausführen müssen, d.h. man braucht eine Start/Stopp-Taste und eine Reset-Taste, was darüber ist, ist von übel. Gleichzeitiger Uhrenstart und dann Verplombung in Kästen - nach Rückkehr gleichzeitiger Stopp und Ablesung der Werte.

    Somit stellten Atomuhren keine geeigneten Zeitmessinstrumente für die Bestätigung der "Zeitdilatations"-Behauptung dar. Somit ist dieser Theorie-Teil in einer unüberprüfbaren Zeitgenauigkeit angesiedelt.

    MfG Gerhard Kemme

    n'abend!

    Wenn Touris nach HH kommen, dann könnte es sein, dass die nach Gerd fragen.

    Meistens kommt dann die Antwort: "Der ist auf der Arbeit!"

    Wenn ein solcher Fremder dann nicht Ruhe gibt und weiter fragt, wo denn die Arbeitsstelle von Gerd sei, der kriegt zur Antwort:

    [font=Chicago][color=#ff0000][size=18]"Das war ein Witz!!"[/size][/color][/font]

    [font=Arial][color=#000000][size=10]MfG Gerhard Kemme[/size][/color][/font]

    Guten Abend!


    Es besteht noch eine andere Erklärungsmöglichkeit ... hmm

    Dass die IP-Nummer beim Aufrufen einer Seite erkannt werden kann und dass IP-Nummern meistens fest zu einem Rechner und seinem Anschluss gehören, sollte klar sein.

    Nachstehend eine WebSite, welche präzise Auskunft über die eigene IP-Nummer und sonstige Details gibt:

    http://www.ipnummer.de :thumbup:

    Professionell scheint auch die nachfolgende Software zum Handling von IP-Nummern der Besucher einer Web-Site zu sein:

    http://www.prospectfinder.de/

    MfG Gerhard Kemme


    Gerhard, deine Ansicht, was die Argumentation der Kritiker anbelangt, ist zu Recht sehr umstritten. Ob diese Kritiker wirklich argumentieren, ist in einer pluralistischen Gesellschaft Diskussionsgegenstand und bedarf einer eingehenden Erläuterung. Argumentation, welche dem Wort nach auf der Basis von Argumenten ruht, bedarf großer Kenntnis des Sachgegenstands. Hier liegen die eigentlichen Kämpfe, in der Mitte des Pluralismus, nicht in der Wissenschaft. Diese ist nur ein Teil der Gesellschaft und sollte von ihr nicht abgetrennt werden.

    Das Rad braucht nicht täglich neu erfunden zu werden. Was die Sachkenntnis anbelangt, gibt es Schul- und Universitätsabschlüsse, die ersteinmal respektiert werden sollten. Hinzu kommt Erfahrung in bestimmten Funktionen und bezüglich bestimmter Themenbereiche. Wer den RT-Kritikern gleich immer die Sachkompetenz abspricht, obwohl sie über die entsprechenden Universitätsabschlüsse und Erfahrungen verfügen, der macht - nach meiner Ansicht - bei konsequenter Anwendung solcher Praxis die menschliche Gesellschaft funktionsunfähig, weil eine Qualitätsprüfung von Theorien dann immer abgeblockt würde und Beliebiges widerspruchslos dann gelehrt und in die Praxis umgesetzt werden könnte.

    Insofern kommt es einfach auf die Begründung an. Dass hier unbezahlt und sehr fleißig und umfangreich eine kritische Position zur RT erarbeitet wurde, sollte mal anerkannt werden.

    In der gegenwärtigen Gesellschaft kann es keine Einheitswissenschaft geben - dies wäre eine Behauptung.

    MfG Gerhard Kemme :(

    Ich hätte erst mal gerne eine klare Argumentation vorliegen. Einmal schreibst du


    Anderseits schreibst du, das eine solch "hirnrissige" Annahme, einer der wesentlichen Kritikpunkte sei:

    ?( ?( ?(


    Diese Erklärung ist ziemlich einfach. Bei dem Beitrag "Es wäre ..." handelt es sich um ein Posting, welches gestern erfolgte - also nach dem Test, ob sich handelsübliche Uhren durch Störeinflüsse leicht verstellen lassen. Sie sind gegen Störeinflüsse absolut unempfindlich.

    Der Beitrag "Bei dem ..." liegt weiter zurück und ich ging zu jenem Zeitpunkt noch von der hohen Störanfälligkeit handelsüblicher Uhren durch Magnetfelder und Beschleunigungen aus.

    So änderte sich die eigene Interpretation des Hafele/Keating-Experimentes dahingehend, dass es an bauartbedingten Empfindlichkeiten der Zeitmessgeräte (Atomuhren) lag, dass Verstellungen der Ganggenauigkeit durch konkrete Störgrößen vorkamen. Bei dem gestrigen Beitrag gehe ich von einer handelsüblichen stabilen (Quartz-)Uhr aus, von der einmal angenommen werden soll, dass sie die Genauigkeit einer Atomuhr hätte und per Flieger bewegt wird - dann wäre es sehr plausibel, dass keinerlei Verstellungen stattfinden.

    MfG Gerhard Kemme

    Guten Abend!


    Nunja,
    Selbst Vorbild sein. Das wäre doch mal was und dazu rege ich an.


    Was vorbildliches Diskutieren im Rahmen einer rechtsstaatlich orientierten Demokratie bedeutet, wäre wiederum Verhandlungsgegenstand.


    Was die Sache mit Afghanistan angeht da gehe ich jetzt mal nicht drauf ein. Jedenfalls wäre ich mit solchen Äußerungen in der Nähe
    von Soldaten sehr sehr vorsichtig. Hier sterben täglich viele Menschen im Land und ISAF hat auch permanente Verluste.
    Wer sich ein Urteil über das LAnd und die LAge erlauben will, der sollte mal hier vor Ort gewesen sein.


    Wenn man ein Board betreibt, dann sollte man nicht kleinlich sein, ansonsten hieße es nur noch Schweigepflicht. Der Auslandseinsatz von Soldaten hat immer Gegenstand gesellschaftlicher Debatten zu sein. Ich bin durchaus der Ansicht, dass die im Ausland eingesetzten Bundeswehrsoldaten einen schweren Dienst leisten und Schlimmeres verhüten. Nocheinmal: Der notwendige Einsatz von Soldaten im Ausland zeigt, dass die Konflikte nicht ebenmal verbal in Harmonie gewandelt werden können, sondern dass die Probleme sachlich bearbeitet werden müssen: Wo verhandelt wird, wird nicht geschossen! Deshalb plädiere ich immer für Diskussionen und Verhandlungen.


    So und nun fordere ich zu vernünftigen Diskussionen auf und bitte mal darum einfach mal so den ein oder anderen Ratschlag auszuprobieren.


    Mach' doch nicht immer auf autoritär! Du bittest um eine vernünftige Diskussion und darum, dass die Regeln dieses Boards Beachtung finden.

    MfG Gerhard Kemme ?(

    Guten Tag!


    Nunja den Wunsch auf Löschung komme ich nach.


    Ein anderer Admin hatte mir gedrahtet, dass ich nicht abgemeldet werde - ist auch egal.


    Aber brauch man Argumente gegenüber Vorschlägen um Diskussionen auf einer
    vernünftigen Basis zu führen?


    Wenn ein anderer User meint, dass man Argumente benötigt, dann ist zumindest die Meinung "Diskussionen auf einer vernünftigen Basis zu führen" nicht unumstritten, weil das, was als "vernünftig" angesehen wird, strittig ist.
    Naturwissenschaftliche Theorien sind hart umkämpft - das ist ein Fakt. Es handelt sich hier um ein Diskussions-Forum. Was soll sein? Dass nicht mehr argumentiert wird? Dann bitte kein solches Board betreiben. Selbst die Länder des deutschsprachigen Raumes Schweiz, Österreich und Deutschland verstehen sich als Demokratien mit den unterschiedlichsten Parteien, welche sich auf allen Ebenen Diskussionen liefern. Der sofortige Ordnungsruf des Parlamentspräsidenten, wenn ein Argument benutzt wird, wäre in einer demokratischen Umgebung sehr verfehlt.


    Hmm also mir kommt es grad ein wenig so vor, dass so mancher Kritiker der sich um Anerkennung der Kritik kämpft, selbst keine Kritik zulässt.
    Irgendwie ein merkwürdiger Widerspruch in sich. Ich kann doch nicht von anderen etwas fordern was man selbst nicht halten kann.


    Wüsste nicht, was du damit meinst? Denn es ist meiner Ansicht nach von den RT-Kritikern durchaus höflich und sachlich argumentiert worden - dass Gegenargumenten und Einlassungen von Befürwortern der RT dann auch erwidert wird, entspricht den Regeln dieses Boards und der Vereinbarung, unter welcher man sich in einem solchen Forum trifft.

    mfg

    Guten Tag!

    Wenn man sich in einem Board mit dem Namen "Auf zur Wahrheit" bewegt, dann sollte etwas auf Systematik und Ordnung geachtet werden. Insofern halte ich mich eigentlich ganz gerne an das Thema, welches hier das Hafele/Keatin-Experiment und als Oberthema die "Zeitdilation" nennt. Alles andere würde ich eventuell in einer "Plauderecke" debattieren wollen.

    Bezüglich des Sachgegenstandes gibt es Neuigkeiten: Wir haben einmal die Störanfälligkeit bzw. Störunanfälligkeit von handelsüblichen Uhren getestet:
    [Blockierte Grafik: http://www.beeplog.de/blogfiles/1/147012/general/scanuhr2klein.png]
    Jeweils eine Uhr in eine Trockenzentrifuge und dann unter einen starken Magneten. Resultat: Beide Uhren stimmten auch nach diesen Störungen auf 1/100-Sekunden überein.
    Fazit: Wenn sich Atomuhren aufgrund von Gravitation, eines behaupteten Lorentzäthers, des Erdmagnetfeldes und/oder Beschleunigungen verstellen, dann liegt dies an der großen speziellen Empfindlichkeit solcher Uhren und nicht an einem (nicht existierenden) Phänom Zeitdilatation, d.h. in dem Experiment von Hafele/Keating wurde getestet, wie sich gegenüber Störeinflüssen empfindliche Uhren während eines Fluges verstellen.

    MfG Gerhard Kemme

    Guten Tag!


    Mir platzt gleich ein Ei! Eine so subtile und bodenlose Unverschämtheit habe ich lange nicht mehr gesehen. Nicht nur Abraxas, auch viele meiner Kameraden waren über drei Monate hinweg in Afghanistan und dein dämliches Ad Personam Argument ist absolut dreist, respektlos und höhnisch. Glaubst du das ist ne Art Hobbyurlaub da unten? Ob dir nun gepeilt hast, ob Abraxas im Rahmen des NATO-Einsatzes in Afghanistan ist oder nicht, ist egal.

    Er nun wieder. :thumbdown: :thumbup: :thumbdown: :thumbup: Nur als Erinnerung des Deckungnehmens bei "friendly fire".
    Die Behauptung, dass irgendjemand in Afghanistan, Winsen (Luhe) oder Washington DC war ist nicht nur unerheblich für eine Sachdiskussion mit naturwissenschaftlich physikalischer Thematik, sondern auch einfach unüberprüfbar beliebig, wenn keine identifizierenden Dokumente publiziert werden. Was soll das eigentlich, d.h. du willst einfach nur andere User hier per Verbalattacken mundtot machen, was für uns einfach nur :thumbup: ist.

    Insofern wäre es mal ganz hilfreich wieder auf eine sachliche Argumentationsplattform zu gelangen.

    MfG Gerhard Kemme

    Guten Morgen!

    Es ist eben das Entscheidene an der Kommunikation die es ermöglicht jedesmal die Sicht des Gesprächspartners zu erkennen.
    Ich nenne es mal die Dinge mit dessen Augen sehen.

    Du hast jetzt also ein paar tolle Tips für "uns", auf die wir selber niemals gekommen wären, so nach dem Motto, dass es auf das Gemeinschaftliche ankäme. Meistens wird das dann die Fabel mit dem Kater und den Mäusen: "Liebe Mäuse, vergesst doch die schlimmen Erfahrungen, welche eure Verwandten mit der Katzen-Spezies gemacht haben und kommt zu mir, dass wir etwas Gemeinschaft miteinander haben."
    Jetzt mal im Ernst: Die Konflikte der Spezies Mensch sind knallhart und nicht ebenmal mit einigen diplomatischen Vokabeln zu übertünchen, wenn dies so einfach wäre, dann wäre das schon längst ein friedliches Miteinander. Der deutschsprachige Raum ist pluralistisch strukturiert und umfasst sämtliche politischen, ideologischen und religiösen Richtungen, so dass auch im deutschsprachigen Web die unterschiedlichsten Meinungen aufeinander treffen.


    Also sind doch aus deiner Sicht deren Angaben interessant um die eigenen Theorien bzw die die man vertritt gegen zu prüfen.
    Das meine ich mit der Kritik die man durchaus annehmen sollte.

    Die Prüfung eigener Ansichten erfolgt durchaus in solchen Diskussionen. Zum Oberthema Relativitätstheorie und der aktuellen Thematik, dem Experiment von Hafele/Keating, käme es dann auch darauf an, die Sache unter dem Gesichtspunkt, was nun wahr und richtig sei, zu betrachten und zu besprechen.
    Hier kommt man um einige Fakten nicht herum:

    Die Uhren waren nicht in plombierten oder sonstwie verschlossenen Kisten befördert worden, sondern es bestand die Möglichkeit, die Uhren unterwegs zu verstellen. Wenn ein "wissenschaftliches" Experiment auf Vertrauen beruht, dann muss es als fehlerhaft angesehen werden.

    Die theoretische Herleitung einer Zeitdilatation beruht auf völlig ungesicherten nur verbal daher gesagten Annahmen. Nach diesen Annahmen soll sich ein Lichtstrahl in allen Bezugssystemen mit Lichtgeschwindigkeit bewegen - diese Annahme ist falsch. Wenn eine zweite Bewegung mit der Geschwindigkeit v, z.B. die Querbewegung einer Lichtuhr, sich als Träger der Lichtquelle nicht in derselben Richtung wie der Lichtstrahl bewegt, dann sind die Geschwindigkeiten v und c geometrisch zu addieren also sqrt(v²+c²), wobei dann selbstverständlich größere Geschwindigkeiten als die Lichtgeschwindigkeit dabei heraus kommen. In der Speziellen Relativitätstheorie werden solche real vorhandenen "Überlichtgeschwindigkeiten" einfach auf die Lichtgeschwindigkeit c normiert, was dann ein grundlegender Fehler ist.

    Uhren sind technisch so konstruiert, dass sie gegen Störeinflüsse 100%tig abgesichert sind. Gute Stoppuhren kann man mit der Waschmaschine waschen oder mit Supermagneten zusammenpacken, die ziehen ihre präzise Zeitanzeige akkurat und fehlerfrei durch. Es wäre also ziemlich hirnrissig anzunehmen, dass technisch einwandfreie Uhren, durch einen "Lorentzäther", Änderung der Gravitation, Beschleunigung oder Magnetfelder auch nur im Mindesten verstellt werden. Eine solche Annahme läge auf dem Niveau eines Barons von Münchhausen, der eine laufende Bohrmaschine mit ins Auto nimmt und behauptet, dass sich die Drehrichtung der Bohrspindel auch jeweils ändert, wenn sich die Fahrtrichtung ändert. Die Intervalle des Zeittaktes einer Uhr, können mit kleinen Schaltern verglichen werden, die nicht von jeder geringfügigen Störung umgeschaltet werden.


    Solange es aber um die knallharten Fakten geht, sollte man kritikfähig sein.

    Erzähl dies bitte den Anhängern der Relativitätstheorie und lass solche Befürworter der Zeitdilatation begründen, wie sie darauf kommen, dass bewegte Uhren langsamer gingen.

    Probiert es doch mal aus. Lasst die alten Streitigkeiten mal für 5 Minuten weg und geht aufeinander zu. Versucht nicht euch gegenseitig zu belehren sondern fragt nach "wie" der andere die Dinge sieht und vor allem warum. Vielleicht wird sich ja so noch mancher Horizont erweitern.
    Beste Grüße aus Afghanistan

    Also du bist heute irgendwie witzig drauf. Gibst deinen Wohnort mit Afghanistan an - was für ziemlich unfriedliches "Miteinander" steht - und gibst Tips, wie "wir" hier Diskussionen zu handhaben haben. Da gilt der eiserne Grundsatz der Spezies Mensch, dass Wahrheit Wahrheit bleiben muss und es auch keine zeitweises Aussetzen des Wahrheitsanspruches geben darf. Wenn du mit einem Freund Auto fährst , wirst du auch nicht sagen, dass er einmal 5 Minuten das Lenkrad loslassen und seine Autofahrerei vergessen sollte.

    MfG Gerhard Kemme

    Guten Abend!

    Da wir gerade beim Thema sind, soll auch einmal geprüft werden, ob das Assoziativgesetz bei der Verknüpfung der LT Gültigkeit besitzt:

    [font='Times New Roman'][size=12]Die Verknüpfung von L_3/4c # L_1/2c ergab per rel. Addition: [/size][/font]

    [font='Times New Roman'][size=12]u=(u+v)/(1+v*u/c²)= (3/4+1/2)*c/(1+1/2*3/4*c²/c²)=5/4*c/(11/ 8 ) =10/11*c[/size][/font]

    [font='Times New Roman'][size=12]d.h. [/size][/font]

    [font='Times New Roman'][size=12]L_3/4c # L_1/2c = L_10/11c[/size][/font]

    [size=12][font='Times New Roman']Nunmehr das [/font][/size][font='Times New Roman'][size=12]Assoziativgesetz:[/size][/font]

    [font='Times New Roman'][size=12]Behauptung:[/size][/font]

    [font='Times New Roman'][size=12]L_3/4c #( L_1/2c # L_1/4c) = (L_3/4c # L_1/2c)#L_1/4c[/size][/font]

    [font='Times New Roman'][size=12]Bei der Verknüpfung # geht man auf die relativistische Addition zurück:[/size][/font]

    [size=12][font='Times New Roman']L_3/4c # L_1/2c ==>[/font][font='Times New Roman'] 10/11c[/font][/size]

    [size=12][font='Times New Roman']L_1/2c # L_1/4c ==>[/font][font='Times New Roman'] (1/2+1/4)*c/(1+1/2*1/4*c²/c²)=3/4*c/(9/ 8 )=2/3*c[/font][/size]

    [font='Times New Roman'][size=12]Nunmehr:[/size][/font]

    [font='Times New Roman'][size=12]Rechte Seite:[/size][/font]
    [font='Times New Roman'][size=12]L_10/11c #L_1/4c=(10/11+1/4)*c/(1+10/11*1/4*c²/c²)=51/44*c/(27/22)=17/18*c[/size][/font]
    [size=12][font='Times New Roman']Linke Seite:[/font][/size]
    [size=12][font='Times New Roman']L_3/4c # L_2/3c=(3/4+2/3)*c/(1+3/4*2/3*c²/c²)=17/12*c/(3/2)=17/18*c[/font][/size]
    [size=12][font='Times New Roman']Somit wäre das Assoziativgesetz erfüllt.[/font][/size]

    [size=12][font='Times New Roman']mfg[/font][/size]

    Guten Abend!


    Ich schreibe das mal als:
    x''=(x-0,75*c*t)/sqrt[1-(0,75*c)²/c²] und x'=(x-0,5*c*t)/sqrt[1-(0,5*c)²/c²] sonst ist das mit den Koordinaten nicht eindeutig. Dann gilt
    x'=(x''-4/13*c*t'')/sqrt(1-(4/13)^2). Sprich man macht einen Boost mit der Geschwindigkeit v=-4/13*c um von den doppelt gestrichenen in die gestrichenen Koordinaten zu gelangen.


    Irgendwie komme ich noch nicht auf dein Resultat:

    v(ges) = (v1 + v2) / (1 + v1*v2/c²)

    v(ges) [size=12][font='Times New Roman']= (3/4+1/2)*c/(1+1/2*3/4*c²/c²)=5/4*c/(11/ 8 ) =10/11*c[/font][/size]

    Dann würde sich die Gleichung:

    [size=12]x'''=(x - 10/11*c*t)/sqrt[1 - (10/11)²]
    [/size]

    ergeben.

    mfg

    Guten Abend!


    [Blockierte Grafik: http://www.beeplog.de/blogfiles/1/147012/entries/411381/images/koordinatenrechtslichts.png]


    Ich habe bis jetzt allerdings noch nicht nachvollziehen können, was mit x'=0 überhaupt ausgerechnet werden soll.

    Weil, wenn man x' - ct' = 0 nach c auflöst ( c = x'/t' ) und das in die erste Gleichung einsetzt, hat man x - (x'/t') * t
    Und wenn x' = 0 , dann wird x auch 0.
    Ist ja auch logisch, wenn sich der Lichtstrahl im bewegten Bezugssystem noch nicht bewegt hat, wird die Zeit für dieses Experiment in beiden Systemen 0 sein.


    Der Kontext, zu welchem die obige Skizze gehört, ist meiner Ansicht nach die Herleitung der Lorentztransformation, die nachfolgend einmal gelistet werden soll:

    [font='Times New Roman'][color=black][size=12]Ein Lichtstrahl bewegt sich in I und es gilt [/size][/color][/font]

    [font='Times New Roman'][size=10][color=black]X = c*t [/color][/size][/font]
    [color=black]

    [size=12][font='Times New Roman']Im System I' findet sich dann folgende Gleichung für den Lichtstrahl: [/font][/size]

    [color=black][size=12][font='Times New Roman']x'=x-v*t=c*t-v*t=(c-v)*t[/font][/size][/color] [/color]
    [color=black][font='Times New Roman'][size=12]Der Lichtstrahl bewegt sich also im System I' nur mit der Geschwindigkeit c - v. Das steht im Widerspruch zum Postulat der Konstanz der Lichtgeschwindigkeit in allen Systemen. Es muss nach dieser Betrachtungsweise also eine Korrektur stattfinden. Als Resultat ergibt sich die Lorentz-Transformation.[/size][/font][/color][color=black][font='Times New Roman'][size=12]Dazu wird folgender Ansatz verfolgt. Es wird ein Korrekturfaktor gamma eingeführt, in der Form:[/size][/font][/color]

    [size=10][color=black][font='Times New Roman']X' = gamma*(X - v*t)[/font][/color][/size]

    [color=black][font='Times New Roman'][size=12]Da sich das System I' mit der Geschwindigkeit v relativ zu I bewegen soll, gilt für [/size][/font][/color]

    [color=black][font='Times New Roman'][size=12]X' = 0 [/size][/font][/color][color=black][font='Times New Roman'][size=12]die Gleichung: [/size][/font][/color][color=black][font='Times New Roman'][size=12]X = v*t[/size][/font][/color]

    [color=black][font='Times New Roman'][size=12]Dann gilt ebenfalls die Gleichung: [/size][/font][/color][font='Times New Roman'][size=10][color=black]X = gamma*(X' + v*t')[/color][/size][/font]

    [size=12][color=black][font='Times New Roman']Somit besteht die Aufgabe der Herleitung daraus gamma zu bestimmen. [/font][/color][/size][size=12][color=black][font='Times New Roman']Ein Lichtstrahl muss sich nach dieser Betrachtungsweise im System I und I' jeweils mit Lichtgeschwindigkeit ausbreiten. [/font][/color][/size]

    [size=12][color=black][font='Times New Roman']Aus [/font][/color][/size][size=10][color=black][font='Times New Roman']X = c*t [/font][/color][/size][size=12][color=black][font='Times New Roman']folgt [/font][/color][/size][size=10][color=black][font='Times New Roman']X' = c*t'[/font][/color][/size]

    [size=10][color=black][font='Times New Roman']X' = gamma*(x - v*t) = gamma*(c*t - v*t) =[/font][/color][/size][size=10][color=black][font='Times New Roman']= gamma*t*(c - v) = gamma*X/c * (c - v) =[/font][/color][/size][size=10][color=black][font='Times New Roman']= gamma*x/c *c(1 - v/c) ==> [/font][/color][/size][size=10][color=black][font='Times New Roman']==> X' = gamma*X*(1 - v/c)[/font][/color][/size]

    [size=12][color=black][font='Times New Roman']Entsprechend kann die Ausbreitung des Lichtstrahls in I betrachtet werden:[/font][/color][/size]

    [size=10][color=black][font='Arial']X = gamma*(x' + v*t') = gamma*(c*t' - v*t') =[/font][/color][/size][size=10][color=black][font='Arial']= gamma*t'*(c + v) = gamma*X'/c * (c + v) =[/font][/color][/size][size=10][color=black][font='Arial']= gamma*x'/c *c(1 - v/c) ==> [/font][/color][/size][size=10][color=black][font='Arial']==>X = gamma*X'*(1 - v/c)[/font][/color][/size][size=12][color=black][font='Arial']Aus[/font][/color][/size][size=12][color=black][font='Arial']X'*X [/font][/color][/size][size=12][color=black][font='Arial']folgt:[/font][/color][/size][size=10][color=black][font='Arial']X'*X=gamma*x(1-v/c)*gamma*x'(1 +v/c)=[/font][/color][/size][size=10][color=black][font='Arial']=gamma^2*X*X'*(1 - v^2/c^2)[/font][/color][/size]

    [size=12][color=black][font='Arial']Also ist der Korrekturfaktor gamma:[/font][/color][/size]

    [size=10][color=black][font='Arial']gamma = 1/sqrt(1 - v^2/c^2)[/font][/color][/size]

    [size=10][color=black][font='Arial']mfg[/font][/color][/size]

    Guten Abend!

    Wenn du mich verarschen willst, lass es einfach.


    Wenn du ein Diskussionsforum nutzt, um deine Meinung anderen mitzuteilen, dann wirst du mit kommentierenden Beiträgen rechnen müssen. Bitte nun nicht permanent mit negativen Bemerkungen auf absolut sachliche Beiträge meinerseits antworten.


    Die Zeit vergeht auch davor, wie auch danach und zu jeden Zeitpunkt kann ein Körper ein Geschwindigkeit haben.


    Nur es geht um einen konkreten Bewegungsvorgang, dessen Regeln wie bei einem Laufwettbewerb der Leichtathletik - festgelegt sind. In diesem Fall soll wenn ich es richtig verstanden habe - die LT hergeleitet werden und dazu ist es erforderlich, ein präzise formuliertes Gedankenexperiment zu verwenden. Allerdings muss ich mir das Werk von

    Albert Einstein: Über die spezielle und die allgemeine Relativitätstheorie, 1969, Springer-Verlag, S. 91-96

    Noch ausleihen, um einmal den Gesamtkontext einsehen zu können.


    t=0 kann keine Bewegung stattfinden. Gut betrachten wir einen Läufer, der eine 100 m Strecke lang läuft. Ich setze t=0 am Start. Er darf sich nicht bewegen. Dann setzte ich t=0, wenn er bei 50m ist. Aber bei t=0 kann sich ja deiner Meinung nach nichts bewegen. Coole Sache, ich kann t=0 überall hinsetzen, also darf sich deiner Aussage nach, nie ein Läufer bewegen bzw. überhaupt kein physikalischer Vorgang stattfinden....


    Nur es gehört zu den Regeln bei einem Laufwettbewerb, dass nach 50 m die Stoppuhr nicht auf Null zurück gesetzt wird, d.h. wir reden hier nicht ganz allgemein darüber, was man eventuell alles bei der Beschreibung von Bewegungsvorgängen machen kann, sondern sind bei einem konkreten Gedankenexperiment, bei dem es durchaus darum geht, nicht ständig vom Hundertsten ins Tausendste zu kommen.
    Inhaltlich: Die Bewegung eines Lichtstrahls wird durch zwei Uhren t und t und zwei Längenmaße x und x beschrieben. Das ganze dient dazu die LT herzuleiten(?).


    Etwas unschön formuliert, wenn Leute dir antworten. Vielleicht sollten wir abwarten bis jemand von uns das obige Buch von A. E. besorgt hat. Die Argumentationskette ging von

    x=0 dann c*t=0 dann c=0

    Darauf hatte ich bis jetzt mehrmals geantwortet: Wenn die Wellenfront des Lichtstrahls sich auf Höhe des Ursprungs von I befindet und somit x=0 gilt, dann wäre der Ursprung von I x=v*t vom Ursprung des I entfernt. Dies wiederum führt zu einem Widerspruch, weil ebenfalls x=c*t gilt, was v=c zur Folge hätte, was nicht geht, so dass also kein Lichtstrahl vorhanden ist, d.h. dann c=0 ist. Insofern steckt hier der Fehler H 1 drin.


    Du bist doch derjenige, der als versucht rumzukitteln, das der angeführte "Fehler" kein Unsinn sei. Nicht ich. Ansonsten sind wir uns doch einig.


    Hallo, das ist hier ein Diskussionsboard, da antworten dir andere User, so wie es den Regeln entspricht, auf die du dich mit deinem Beitrag eingelassen hast.


    Das ist aber keine Argumentation, sondern kindisch und hat nichts mit Physik zu tun.


    Fälle nicht ständig Negativurteile über andere User, die sich durchaus Mühe geben, den von deinem Partner relativist gestarteten Thread sachlich zu kommentieren.

    mfg

    Guten Abend!

    Schreiben sie zwei LT hin und ich rechne aus, durch welche einzelne LT sich diese ersetzen lassen.


    Da es verschiedene Schreibweisen für die Lt gibt, wähle ich die einfachste, d.h. die Darstellung als Gleichung, wobei entscheidend ist, dass einmal v=0,75*c ist und beim anderen Mal v=0,5*c. Kannst ja erstmal - wenn es beliebt - in 4x4-Matrix umsetzen und dann das Resultat notieren.
    x'=(x-0,75*c*t)/sqrt[1-(0,75*c)²/c²] und x'=(x-0,5*c*t)/sqrt[1-(0,5*c)²/c²]

    mfg