Guten Morgen!
Es ist eben das Entscheidene an der Kommunikation die es ermöglicht jedesmal die Sicht des Gesprächspartners zu erkennen.
Ich nenne es mal die Dinge mit dessen Augen sehen.
Du hast jetzt also ein paar tolle Tips für "uns", auf die wir selber niemals gekommen wären, so nach dem Motto, dass es auf das Gemeinschaftliche ankäme. Meistens wird das dann die Fabel mit dem Kater und den Mäusen: "Liebe Mäuse, vergesst doch die schlimmen Erfahrungen, welche eure Verwandten mit der Katzen-Spezies gemacht haben und kommt zu mir, dass wir etwas Gemeinschaft miteinander haben."
Jetzt mal im Ernst: Die Konflikte der Spezies Mensch sind knallhart und nicht ebenmal mit einigen diplomatischen Vokabeln zu übertünchen, wenn dies so einfach wäre, dann wäre das schon längst ein friedliches Miteinander. Der deutschsprachige Raum ist pluralistisch strukturiert und umfasst sämtliche politischen, ideologischen und religiösen Richtungen, so dass auch im deutschsprachigen Web die unterschiedlichsten Meinungen aufeinander treffen.
Also sind doch aus deiner Sicht deren Angaben interessant um die eigenen Theorien bzw die die man vertritt gegen zu prüfen.
Das meine ich mit der Kritik die man durchaus annehmen sollte.
Die Prüfung eigener Ansichten erfolgt durchaus in solchen Diskussionen. Zum Oberthema Relativitätstheorie und der aktuellen Thematik, dem Experiment von Hafele/Keating, käme es dann auch darauf an, die Sache unter dem Gesichtspunkt, was nun wahr und richtig sei, zu betrachten und zu besprechen.
Hier kommt man um einige Fakten nicht herum:
Die Uhren waren nicht in plombierten oder sonstwie verschlossenen Kisten befördert worden, sondern es bestand die Möglichkeit, die Uhren unterwegs zu verstellen. Wenn ein "wissenschaftliches" Experiment auf Vertrauen beruht, dann muss es als fehlerhaft angesehen werden.
Die theoretische Herleitung einer Zeitdilatation beruht auf völlig ungesicherten nur verbal daher gesagten Annahmen. Nach diesen Annahmen soll sich ein Lichtstrahl in allen Bezugssystemen mit Lichtgeschwindigkeit bewegen - diese Annahme ist falsch. Wenn eine zweite Bewegung mit der Geschwindigkeit v, z.B. die Querbewegung einer Lichtuhr, sich als Träger der Lichtquelle nicht in derselben Richtung wie der Lichtstrahl bewegt, dann sind die Geschwindigkeiten v und c geometrisch zu addieren also sqrt(v²+c²), wobei dann selbstverständlich größere Geschwindigkeiten als die Lichtgeschwindigkeit dabei heraus kommen. In der Speziellen Relativitätstheorie werden solche real vorhandenen "Überlichtgeschwindigkeiten" einfach auf die Lichtgeschwindigkeit c normiert, was dann ein grundlegender Fehler ist.
Uhren sind technisch so konstruiert, dass sie gegen Störeinflüsse 100%tig abgesichert sind. Gute Stoppuhren kann man mit der Waschmaschine waschen oder mit Supermagneten zusammenpacken, die ziehen ihre präzise Zeitanzeige akkurat und fehlerfrei durch. Es wäre also ziemlich hirnrissig anzunehmen, dass technisch einwandfreie Uhren, durch einen "Lorentzäther", Änderung der Gravitation, Beschleunigung oder Magnetfelder auch nur im Mindesten verstellt werden. Eine solche Annahme läge auf dem Niveau eines Barons von Münchhausen, der eine laufende Bohrmaschine mit ins Auto nimmt und behauptet, dass sich die Drehrichtung der Bohrspindel auch jeweils ändert, wenn sich die Fahrtrichtung ändert. Die Intervalle des Zeittaktes einer Uhr, können mit kleinen Schaltern verglichen werden, die nicht von jeder geringfügigen Störung umgeschaltet werden.
Solange es aber um die knallharten Fakten geht, sollte man kritikfähig sein.
Erzähl dies bitte den Anhängern der Relativitätstheorie und lass solche Befürworter der Zeitdilatation begründen, wie sie darauf kommen, dass bewegte Uhren langsamer gingen.
Probiert es doch mal aus. Lasst die alten Streitigkeiten mal für 5 Minuten weg und geht aufeinander zu. Versucht nicht euch gegenseitig zu belehren sondern fragt nach "wie" der andere die Dinge sieht und vor allem warum. Vielleicht wird sich ja so noch mancher Horizont erweitern.
Beste Grüße aus Afghanistan
Also du bist heute irgendwie witzig drauf. Gibst deinen Wohnort mit Afghanistan an - was für ziemlich unfriedliches "Miteinander" steht - und gibst Tips, wie "wir" hier Diskussionen zu handhaben haben. Da gilt der eiserne Grundsatz der Spezies Mensch, dass Wahrheit Wahrheit bleiben muss und es auch keine zeitweises Aussetzen des Wahrheitsanspruches geben darf. Wenn du mit einem Freund Auto fährst , wirst du auch nicht sagen, dass er einmal 5 Minuten das Lenkrad loslassen und seine Autofahrerei vergessen sollte.
MfG Gerhard Kemme