Die Hydrologen betrachten Wasser als als eine laminare Schichtung, die eine schiefe Ebene abwärts rutscht. Laminare Schichtung deshalb, weil Wasser abhängig von der Temperatur unterschiedliche Dichte hat. Diese Sichtweise ist falsch.
Schauberger bezeichnet die natürliche Bewegung des Wassers als "Zykloide Raumkurve". Ein unhandlicher Begriff, was soll man sich darunter vorstellen? Es gibt ein Bild, mit dem wir uns vorstellen können, was Schauberger gemeint hat. Stellen wir uns einmal ein dickes Schiffstau vor. Dieses ist aus mehreren Seilen zusammen gewunden. Als erstes haben wir ein Seil, das aus Fasern zusammengedreht wird. Dieses einfache Seil zeigt uns die Wasserbewegung als lang gestreckten, zylindrischen Wirbel. Nun werden mehrer dieser Seile um eine "Seele", eine dünne Schnur herum gewunden. Der langgestreckte zylindrische Wasserwirbel formt sich nun ebenfalls zu eine Spirale und windet sich um mehrer gleich geformte Wasserwirbel. Dies ist die natürliche Bewegung des Wassers.
Schauberger sagt auch: "Das Wasser rollt sich ein". Bei diesem "Einrollen" passieren gleich mehrer Dinge. Zum einen kühlt sich das Wasser ab. Dabei gewinnt es Energie, es levitiert. Naturrichtig geführtes Wasser erhöht seine Auftriebs- und Schleppkraft. Schauberger hat mit der Konstruktion von Wasserrinnen bewiesen, das Wasser sehr wohl in der Lage ist Holz zu transportieren (schwemmen), das schwerer ist als das Artgewicht des Wassers- also normalerweise nicht schwimmt. Hierzu wendete er drei Tricks an. Zum einen formte er die Wasserrinnen nicht als Halbkreisprofil, also als halbes Rohr, das oben offen ist, sondern er wählte ein Profil, das einem senkrecht geteilten, fallenden Tropfen glich. Die dicke Ausbuchtung zeigte immer zum äußeren Kurvenrand der Wasserrinne. In die innerere Wölbung der Rinne ließ er schmale Leisten nageln, die das Wasser in eine Dreh, bzw. Wälzbewegung zwangen. Das Wasser mußte sich einrollen. Als letztes füllte er die Rinnen mit zwei Sorten Wasser. Einmal einem kalten Quellwasser und in genau abgemessener Menge mit warmen Oberflächenwasser. Das zusammenführen von zwei Wassern unterschiedlicher Temperatur unterstützt das natürliche Einrollen des Wassers. Als letztes ließ er die frisch geschlagenen, im Saft stehenden Buchenholzstämme nur bei Mondlicht schwemmen, da die direkte Sonneneinstrahlung das Wasser entlädt und ihm seine Levitationskraft nimmt.
In Wildbächen kann man beobachten, wie sich Moospflanzen, die auch im und unter Wasser wachsen, in Abhängigkeit des Sonnenstandes Mal gegen die Strömung stemmen, ein andermal sich von der Strömung flußab biegen lassen. Hier kann man die elektromagnetischen Kräfte im Wasser bei der Arbeit beobachten,
Die Erhöhung der Schleppkraft des Wassers durch naturrichtige Führung läßt einen Fluß Unmengen an Sedimenten transportieren. Im Wechsel von Tag und Nacht , kann man beobachten, wie das fließende Wasser Sand- und Geröllbänke über Tag aufbaut, um sie nachts weiter zu transportieren. Der Fluß schützt seine Ufer, vor allem die Außenkanten der Mäander durch regelmäßiges Ablegen von Geröll und formt sein Flußprofil selbsttätig. Weil das Wasser sich beständig einrollt, greift es die Ufer nicht an und unterspült sie nicht und kolkt sie auch nicht aus.
Die Levitation erhöht die elektromagnetischen Kräfte im Wasser, sodass die Sedimente nicht nur mechanisch zerrieben werden sondern auf molekularer Ebene zerlegt werden. Ein naturrichtig geführtes Wasser reinigt sich selbst, selbst von chemisch scheinbar stabilen Giften, da diese durch die elektromagnetischen Kräfte zerlegt werden. Außerdem wechselwirkt die Levitationskraft mit dem Grundwasser, was ich in einem späteren Text noch einmal aufgreifen werde.
Schauberger, der noch die KuK-Monarchie in voller Blühte erlebte, berichtet über das unsinnige Wirken der Hydrologen bei der Flußregulierung. Schon Mitte des 19. Jahrhunderts waren die Flüsse im großen Stil reguliert worden. Uferbefestigungen, um das Wasser in einen bestimmten Lauf zu pressen, Flußbegradigungen um Hochwasser schneller abzuführen und auch Ackerland in den trocken gelegten Mäandern zu gewinnen. Gigantische Mengen an Steuergeldern waren verbaut worden und die Flüsse richteten bei Überschwemmungen immer größere Schäden an. Bald mußte man mehr gutes Ackerland in Ufernähe für den Deichbau opfern, als man durch die Flußbegradigungen gewonnen hatte. Hier zeigte sich schon um die letzte Jahrhundertwende, dass die hydrologische Wissenschaft gescheitert war. Ein Scheitern, dass sich bis in die Gegenwart fortsetzt und immer neue Katastrophen gebiert.
Flüsse kann man nur von innen, durch Einrollen der Strömung gestalten, aber niemals von außen durch verbauen der Ufer mit Befestigungen, wie es noch heute Stand der Wissenschaft ist.
Nacherzählt nach Berichten und Aufsätzen Schauberges aus dem Buch:
Viktor Schauberger - Das Wesen des Wassers - Originaltexte, herausgegeben und kommentiert von Jörg Schauberger, AT Verlag