Viktor Schauberger stammt aus einer Familie, die schon seit vielen Generationen Förster waren. Sie kannten den Ur-Wald in seiner natürlichen Form. Schauberger berichtet, Wald hat ein 4fach geschichtetes Blätterdach. Unten eine Krautschicht, dann eine niedrige Buschschicht, dann die Schicht der nachwachsenden Bäume und oben das Blätterdach der ausgewachsenen Bäume. Dieses 4fache Blätterdach hat die Aufgabe den Teil des Sonnenlichts zu filtern, der den Boden erwärmt und das Wasser entlädt. In einem Urwald bildet sich ein Energiepotential, das die 4°-Grundwasserschicht dichter unter die Wurzelschicht der Bäume hebt. Damit kommt mehr energiereiches Wasser an die Wurzeln der Bäume. Außerdem sorgt diese Energie für einen Umbau der Blätter und Pflanzenteile am Waldboden. Schauberger beschreibt, das es in der Natur keine "Vernichtung" gibt, sondern nur einen kontinuierlichen Umbau, aus dem wiederum höheres Leben entsteht. Der Wald als Ökosystem hebt also das energiereiche Grundwasser mit einer solchen Ausstrahlung, das auch in der Ebene dieser Effekt zur Verbesserung und Vitalisierung des Bodens durch das aufsteigende, nährende Grundwasser, führt.
Weiterhin beschattet der Wald die Quellen. Wir erinnern uns daran, dass die Germanen die Quellhaine als Heiligtümer erkannten. Auch die Flüsse, die diesen Quellen entspringen werden durch den Wald beschattet und vor dem entladenden Einfluß des Sonnenlichtes geschützt. Der Wald selbst wird von großen, alten Mutterbäumen geschützt. Ein solcher Baum erzeugt auch allein stehend ein elektrisches Potential, das jungen Bäumen in seinem Umfeld einen besseren Aufwuchs ermöglicht. Auch diese großen, alten Bäume galten den Germanen als heilig (Irminsul). Starb ein solcher Baum am Alter, so hatte er um sich einen Kreis von Nachfahren, die ihrereseits den Platz beschatteten, an dem die Baumleiche umgewandelt wurde und am selben Platz konnte wiederum ein starker Baum die Nachfolge antreten.
Die moderne Forstwirtschaft läßt die Wälder auslichten. Die Wälder werden zu Monokulturen umgebaut, in denen nur Bäume gleichen Alters dicht beieinander stehen und zum Licht streben sollen. Man will gerade, hohe Bäume gewinnen. Dabei stört die Kraut- und Buschschicht, und das "Durcheinander" im wilden Wald hindert den Abtransport der geernteten Bäume. Bei diesem Auslichten, fielen auch die Bäume, die die Quellen beschatteten. Schon Schauberger beobachtet im ausgehenden 19. Jahrhundert die negativen Folgen dieses Vorgehens. Bäche, die von der Quelle an besonnt werden, verlieren ihre Ladung, damit ihre aufbauende Kraft. Sie werden träge und faul. Mit Verlust der inneren Ordnung verliert das Wasser auch die Kraft als eingerollter Strom beieinander zu bleiben. Dieses Wasser beginnt seine Ufer zu zerstören. Dies wiederum führte zu verstärkter Bautätigkeit zur Regulierung, um Schäden vorzubeugen. Doch mit dieser Verbauung und Uferbefestigung wird das Wasser nur noch Träger gemacht. Ein solches energiearmes Wasser verdunstet auch leichter. Das bedeutet, der Versuch Wasser schneller und kontrolliert in die großen Flüsse abzuleiten, um Wildwasserschäden zu vermeiden führt zu einer höheren Verdunstung dieses Wassers und damit zu mehr Niederschlägen im direkten Umfeld. So gebiert ein Platzregen den nächsten und die Hochwasser folgen aufeinander.
Schauberger macht noch eine Entdeckung: Staut man ein energiereiches Wasser, so bleibt es bei einander und dringt nicht in den Damm ein. Entladenes Wasser zieht andererseits Sickerwasser nach oben, was die Hydrologie bei Hochwasser als Unterspülen und Durchweichen der Deiche beobachtet. Nicht der Aufbau des Deiches, oder die Höhe des Gestauten Wassers, ist also das Problem, sondern die Entladung des Wassers, wenn es darum geht Ansiedlugen vor Überschwemmungen zu schützen.
Schauberger beobachtet noch etwas: Während in früheren Zeiten auf den Almen hunderte Stück Vieh gehalten werden konnten, läßt die Fruchtbarkeit der Almwiesen mit Umbau und Ausbeutung des Hochwaldes nach. Schon nach kurzer Zeit entbrennt ein Streit um die Nutzung der Almweiden, weil sie immer weniger Vieh nähren. Die Hochquellen versiegen, oder verlieren ihre Heilkraft, was man auch am Verschwinden seltener, empfindlicher Heilkräuter im Bereich der Quellmündung beobachten kann. Mit dem Entzug ihrer natürlichen Apotheke verringern sich auch die Wildtierbestände, ihre Vitalität läßt sichtbar nach.
Hier erkennen wir die eigentliche Ursache der heutigen Mangelwirtschaft. Auch der dramatische Verlust an Vitalstoffen in unseren Feldfrüchten wird jetzt erklärbar.
Nacherzählt nach Berichten und Aufsätzen Schauberges aus dem Buch:
Viktor Schauberger - Das Wesen des Wassers - Originaltexte, herausgegeben und kommentiert von Jörg Schauberger, AT Verlag