Beiträge von waterbrunn

    Das Motiv "die andere Wange hinzuhalten" zeigt deutlich, dass man sich der Bibel ohne Kenntnis des Kontextes nicht nähern kann.

    Es wurde in römischer Zeit viel geschlagen. Der gesellschaftlich höher Stehende schlug den unter im stehenden Diener/Sklaven/Einheimischen mit einem kurzen Hieb des Handrückens ins Gesicht. Die andere Wange hin zu halten bedeutete den anderen aufzufordern mit der Innenseite der Hand zu zu schlagen. So forderten sich aber nur gesellschaftlich gleich gestellte zum Duell. Es war also die Aufforderung die Auseinandersetzung auf gleicher Ebene zu wagen ohne sich darauf zurückziehen zu können, dass der andere sich aufgrund seiner niederen Stellung gar nicht wehren durfte!

    Die neuzeitlich christliche Auslegung dieser Bibelstelle ist ja ganz nett, aber falsch!
    8)

    Die Vorgeschichte:

    Die Stadt Lengerich hat ein Original, Herr D., der als einziger Europäer in Kanada Trapper ausbildet. Hier in Deutschland betreibt er einen Fellhandel. Er ist also die meiste Zeit des Jahres in Kanada und kommt nur außerhalb der Jagdsaison nach Deutschland zurück. Er fällt natürlich auf, mit seinem amerikanischen Kleidungsstil, dem großen Stetson oder auch mit der Trappermütze. Er geht auch hier zur Jagd und dabei ereignete sich folgendes: Zur Vorbereitung seiner Abreise gehört es, seine Jagdwaffen in einem Schließfach der Sparkassenfiliale Lengerich/Hohne einzuschließen. Schließlich steht sein Haus wochenlang leer und so sind die Waffen sicher untergebracht. Er betrat also mit einer Jagdflinte in der Hand die Sparkasse und wurde natürlich von den Angestellten begrüßt. Herr L, als Kundenberater, kam ihm entgegen, um ihm den Tresorraum zu öffnen. Bevor sie aber in den Keller gingen, tauschten sie oben an der Treppe noch Neuigkeiten aus.
    Draußen hatte der Polizist S., der in seinem Streifenwagen die Fußgänger von der gegenüberliegenden Straßenseite beobachtete, gesehen, wie Herr D. mit dem Gewehr in der Hand die Bank betrat! Herr S. ist Bezirksbeamter für Hohne, wie man so salopp sagt, der "Dorfsheriff". Er betrat in Ausübung seiner Pflicht vorsichtig die Bank um den vermeintlichen Bankräuber zu stellen. Unsicher, mit der Hand am Futteral seiner Dienstwaffe näherte er sich den beiden Herren am Kellerabgang zum Tresor: "Was soll das hier bedeuten?".- Herr D. antwortete;: "Ich bringe meine Waffe hier in mein Schließfach. Ich lagere alle meine Jagdwaffen hier in der Bank." Da der Polizist sich nicht äußerte, fragte er, ob er denn nun seine Waffe runterbringen dürfe. Dies wurde ihm erlaubt.
    Der Polizist wartete nun in der Vorhalle darauf, dass Herr D. wieder aus dem Keller käme und die Bank verlassen würde. Die Filiale in Hohne hat eine bauliche Besonderheit. An der Vorderseite der Bank zur Hauptstraße hin gibt es nur 3 Parkplätze, davon ein Behindertenparkplatz. Am Gebäude vorbei führt eine Zufahrt zum Hauptparkplatz auf der Rückseite des Gebäudes wo 20 Stellplätze sind. Der Haupteingang der Bank befindet sich somit auf der Rückseite, wobei die Bank also von vorn und hinten zu betreten ist.
    Ein Umstand, der dem Polizisten unbekannt war. Nachdem er eine Zeit gewartet hatte, fragte er wo der Kunde geblieben sei. Es konnte ihm keine Auskunft gegeben werden. Herr L. hatte den Kunden nachdem er den Tresorraum geöffnet hatte verlassen und betreute einen anderen Kunden. Der Polizist fragte ihn also wo der Kunde sei und wie der hieße. Herr L. sagte seiner Arbeitsweisung gemäß er wissen nicht ob er darüber Auskunft geben dürfe und der Kunde sei weg.
    Darauf hin fuhr der Polizist zur Hauptstelle und fragte dort einen Abteilungsleiter nach dem Namen des Kunden. Auch dieser sagte, er dürfe aus Gründen des Bankgeheimnisses keine Auskunft geben, aber er solle doch einfach Mal in die Apotheke neben der Filiale in Hohne gehen und dort den Mann beschreiben. Die würden ihm garantiert sagen können, wer das sei und wo der wohnt.

    Herr D. hatte die Bank verlassen und hatte seine Erledigungen beendet. Er fuhr nach Hause, wo er von seinem Mieter mitgeteilt bekam, dass die Polizei da war und nach ihm gefragt hätte. Also fuhr Her D. wieder in die Filiale nach Hohne um dort einen Fotokopie seines Jagdscheines und seiner Waffenbesitzkarte zu hinterlegen. Danach fuhr er zur Polizeiwache nach Lengerich um dort die Sachlage zu klären.

    Polizist S. zeigte Herrn D. an wegen führen einer Waffe in der Öffentlichkeit OHNE Waffenschein. Das Verfahren wurde nach Schilderung der Sachlage ohne Verhandlung eingestellt.

    Herr L. wurde angezeigt wegen Behinderung einer polizeilichen Strafermittlung. Heute war die Gerichtsverhandlung und ich war als "die Öffentlichkeit" anwesend (wir waren zu zweit).

    Der Prozeß:

    Die Staatsanwältin lass die Anklage vor: Herr L. wird angeklagt wegen Behinderung einer polizeilichen Strafermittlung. Er hätte den Kunden der Bank, Herrn D. (gegen den ein eigenes Strafverfahren läuft) heimlich über einen Hintereingang, der nur für das Personal zugänglich sei, aus der Bank geschleust, um ihn vor der Erkennungsdienstlichen Behandlung durch den wartenden Polizisten Herrn S. zu schützen. (sinngemäß)

    Der Vorsitzende eröffnete das Verfahren mit der Personalienfeststellung des Angeklagten und mit der Frage, ob dieser sich zu den Anschuldigungen äußern würde. Der Verteidiger von Herrn L. Sagte, dieser würde jede Aussage verweigern, da schon in der Anklage nachweislich falsche Behauptungen stehen würden, zu denen sein Mandant nichts sagen müsse.

    Der Vorsitzende rief nun den eigentlichen Verursache der Situation, Herrn D. als erstes in den Zeugenstand.
    Er ließ sich aus dessen Sicht den Hergang schildern. Herr D. hob hervor, dass er seine Waffen schon seit 10 Jahren in dieser Bankfiliale lagerte, dort bestens bekannt sei und all Angestellten wüßten, dass er in dieser Bank Waffen lagert.
    "Ja", sagte der Vorsitzende, "was macht denn das für einen Eindruck, wenn er seine Waffe einfach so in die Bank tragen würde?"
    Herr D. verstand die Fragestellung nicht. Er müsse sie ja hineintragen, wenn er sie in sein Schließfach einschließen wolle und die Waffe wäre ja entladen und aufgeknickt gewesen!?"
    Der Vorsitzende engte nun seinen Gedankengang ein und fragte, wie lange er denn brauchen würde diese Waffe wieder feuerbereit zu machen.
    Antwort: "Ich hatte ja keine Munition mit!"
    "Ja, wie lange dauert denn das, wenn er Munition einstecken hätte?"
    Antwort: "Naja, ich muß die erst Mal aus der Tasche fummeln - na, so circa 30 Sekunden"

    "Aha! Sie sind sich also der Bedrohlichkeit der Situation im klaren, wenn sie mit einem Gewehr in eine Bank gehen?"
    Antwort: "Ich wollt die Waffe wegschließen!" Aber dann ging Hern D. ein Licht auf, worauf der Richter raus wollte. Und er sagte: "Also das habe ich von einem deutschen Polizeibeamten noch nicht erlebt. So ein inkompetentes Vorgehen, wie der so unschlüssig mit der Hand an der Pistolentasche herumnestelte und so zögerlich auf uns zukam. Wenn ich wirklich das gewesen wäre, was der mir unterstellt hat, dann säße der jetzt nicht da draußen, sondern läge 6 Fuß unter dem Rasen." (Diese Einlassung hatte den Richter nicht erfreut!) "Der kommt auf uns zu und fragt: >>Was soll das denn<< Der hat mich nicht nach meinem Namen gefragt, der wollte auch nicht meine Waffenbesitzkarte sehen, hat da nur so rumgestottert!"

    Jetzt wurde er von dem Vorsitzende ins Gebet genommen. Er hätte ja keinen Waffenschein nicht war? Und er war auch nicht auf der Jagd! Also hätte er die Waffe gar nicht in der Öffentlichkeit führen dürfen.
    Einwand des Zeugen D.: "Ich wollte die Waffe wegschließen, weil ich wieder nach Kanada gehen wollte!"
    "Ja," sagte der Richter, aber eine Bank ist da nicht der richtige Ort für. Er wüßte auch gar nicht, ob das erlaubt sei, aber dieser Fall würde ja von der Waffenbehörde weiterverfolgt. Einwand von Hern D.: "Das Verfahren ist eingestellt worden!". Der Richter: "ich weiß nicht, wie die Behörde da weiter vorgeht, es kann sein, dass ihnen das untersagt wird!" - "Das Verfahren ist eingestellt worden!" -"Es kann ihnen trotzdem untersagt werden. Nach dem Waffenrecht müssen sie ihre Waffen in einem vorgeschriebenen Waffentresor in ihrem Haus lagern." Herr D. sagte: "Den habe ich ja auch, ein Riesending. Aber sie wissen ja wie das heute geht. Die fahren mit einem Laster durch die Wand, kippen den Schrank auf die Ladefläche und weg sind die. Mein Haus steht ganz einsam und da ist es in der Bank sicherer wenn ich fort bin."

    Hier widersprach der Richter vehement. Eine Bank, in deren Gebäude nicht Mal Wohnungen sind, ist ein unsichererer Ort als der Safe im Privathaus. (Das war falsch, denn in diesem Gebäude befinden sich zwei Mietwohnungen) Und außerdem stellen sie sich Mal vor - die Bank wird überfallen und der Bankräuber findet im Tresor ihre Waffen. Man mag sich gar nicht ausdenken, was da alles passieren kann!"

    An dieser Stelle schlug ich mir die Hände vors Gesicht und konnte nur noch grinsen über so viel Ahnungslosigkeit. Ich wurde auch sofort gerügt. Ich soll mich des Grinsens enthalten, es ginge schließlich um eine ernste Angelegenheit! Ich biss mir auf die Backe und grinste nicht mehr.
    Wir beachten: Der Tresorraum ist durch eine Gittertür gesichert. Der Zugang zu den Schließfächern ist durch eine weiter Panzerwand gesichert. Die Schließfächer lassen sich nur im 2-Schlüsselsystem öffnen. Ein Bankangestellter mit dem entsprechenden Zentralschlüssel geleitet den Kunden in den Tresorraum, öffnet ihm die Tür zu den Schließfächern, entriegelt das Fach mit dem Bankschlüssel und der Kunde öffnet es dann mit seinem Schlüssel. Ein Schließfach kann ohne den Kundenschlüssel nicht geöffnet werden.
    Da haben wir also einen Bankräuber, der sich den Zugang zum Tresorraum erzwingt, aber was will er da? Die Schließfächer kann er nur aufbrechen, wenn er das geeignete Werkzeug hat. Ist das aber üblich? Nein, der normale Bankräuber holt das Geld aus der Kasse, weil jede Bank ihren Alarm direkt mit der nächsten Polizeiwache verbunden hat. Rein, Geld abgreifen, raus. Das ist ein Banküberfall. In Actionkrimis kann man dann die etwas aufwendigere Variante sehen, wo die Bankräuber dann noch die Schließfächer knacken. Aber was suchen die? Gold, Schmuck, Diamanten und Inhaberschuldverschreibungen. Und wenn in einem Fach Jagdwaffen sind? Eine Knarre haben sie schon und wer hehlt mit registrierten Jadgwaffen? Und den 3. Weltkrieg kann man auch nicht mit diesen Einzelladern anfangen. Oder muß man annehmen, dass jeder Bankräuber, nur weil eine zusätzliche Waffe und Munition findet, beginnt er wahllos Personen zu erschießen? Aber leider meinte der Richter seine Bedenken ernst!

    Na, habt ihr es gemerkt? Wir saßen da in der Bank und stießen uns in die Rippen. Es war bis jetzt noch nicht ein Wort zu dem eigentlichen Verfahren gegen den Angeklagten gesagt worden!

    Der Verteidiger wollte das Verfahren endlich in die richtigen Bahnen lenken und legte dem Gericht Fotos von der Bank vor, anhand derer man sehen konnte, das der Haupteingang der Bank auf der Rückseite lag und man in der Kundenhalle sehr wohl sehen konnte, das es zwei Ausgänge gab. Der Richter nahm diese Bilder entgegen, wollte aber auf diesen Punkt der Verteidigung noch nicht eingehen, sondern den Zeugen zu Ende befragen.
    Der D. sollte nun schildern, was er gemacht hatte, nachdem er von dem Polizeibeamten in den Tresorraum geschickt wurde.
    Er sagte: "Ich habe meine Waffe gereinigt und habe sie dann eingeschlossen, Herr L. hatte mich ja verlassen, nachdem er mir den Tresorraum und den Zugang zu den Schließfächern geöffnet hatte und dann ist er wieder nach oben gegangen, wegen dem Bankgeheimnnis und er hatte ja auch noch andere Kunden zu betreuen. Ich habe dann die Waffe eingeschlossen, die Tür zu den Schließfächern zugezogen, da braucht man keinen Schlüssel, die schließt so und die Gittertür zum Tresorraum auch."
    "Ja, wie lange hat das denn gedauert?" - "Ich weiß nicht, etwa fünf bis acht Minuten." - "Also acht bis zehn Minuten" sagte die Staatsanwältin. Und sie fuhr fort "Ja, reinigt man eine Waffen nicht in einem extra Waffenreinigungsraum?" Herr D. wußte erst nicht worauf sie hinaus wollte, bis er erkannte, das sie keinerlei Vorstellung hatte, was unter Waffe reinigen zu verstehen sei. Er erklärte: "Ich habe da so einen Lappen der mit Öl getränkt ist. Damit wische ich die Waffe rundum ab. Im Fingerschweiß ist ja Säure und das hinterläßt Spuren. Darum öle ich sie ein und berühre danach das Metal nicht mehr. Und ich habe da auch eine kleine Ölflasche, lasse etwas Öl oben rum in den Lauf tropfen und wische den auch einmal mit einem Tuch durch." - "Und das tropft nicht?" - "Nein, das tropft nicht und macht keine Schmutz."
    "Ja und was haben sie dann gemacht?" fragte der Richter. "Ja, dann bin ich wieder nach oben gegangen und habe mich von den Angestellten verabschiedet und bin dann zum Parkplatz gegangen."

    Hier folgte nun die Schilderung des Verlaufs, wie ich es oben in der Einleitung schon schrieb. Als letztes fragte der Verteidiger nochmals Herrn D.: "In der Bank sind sie dne Angestellten wohl bekannt?" - "Ja, die kennen mich alle." - "Und die wissen auch das sie ihre Waffen im Tresor lagern?" - "Ja das kennen die schon!". Damit wurde Herr D. als Zeuge entlassen und der Polizeibeamte Herr S. wurde als Zeuge aufgerufen.

    Nach Festellung seiner Personalien sollte er nun seine SIcht der Dinge schildern. Er hob besonders hervor, das Herr D. die Waffe mit dem Lauf nach vorn und die HAnd am Griff in die Bank getragen hätte und er wäre schon von einem Banküberfall ausgegangen. Als er dann aber die Bank betreten hätte, wäre ihm schon aufgefallen, dass der Herr D., der ihm bis dashin nicht bekannt gewesen wäre aber ganz entspannt da mit Herrn L. gestanden wäre, weshalb er davon Ausging das doch keine gefährliche Situation vor läge. Er bestätigte auch, das er gefragt hätte "Was soll das denn" und er wollte auf jeden Fall das die offen getragene Waffe aus dem öffentlichen Bereich entfernt würde, weshalb er ja zugestimmt hätte, die Waffe im Tresor einzulagern. Er hatte aber dazu gesagt, dass Herr D. danach zu ihm kommen sollte, wegen der Personalien.

    Er wäre dann in den vorderen Eingangsbereich gegangen und hätte gewartet, die Kassenhalle immer im Blick. Wie lange er gewartet hätte, fragte ihn der Richter. "Ja, ich weiß nicht, drei bis fünf Minuten", - "Vielleicht auch 8 Minuten?" fragte der Richter. Aber so genau ließ sich das nicht klären. Der Polizist gab dann an, er hätte Herrn D. nihct mehr gesehen und hätte dann Herrn L. gefragt wo er sei, dieser hätte aber gesagt er wisse es nicht und hätte auch den Namen des Kunden nicht sagen wollen.

    Es war nicht zu klären, ob Herr D. länger gebraucht hatte und Herr S. ihn schon suchte, obwohl er noch unten im Tresorraum war oder ob umgekehrt, er die Bank schon verlassen hatte, während Herr S. oben immer noch vor dem Vordereingang wartete. Nun bekam der Verteidiger die Gelegenheit anhand der Bilder zu erläutern, das in der Anklageschrift unwahre Sachverhalte geschildert wurden. Anhand der Fotos wurden der Richter und die Staatsanwältin in die Lage versetzt sich die Räumlichkeiten der Bank vorzustellen und sie wurden aufgeklärt, dass die Bank keinen hinteren Personaleingang hätte, sondern der hinterer Eingang der eigentliche Haupteingang war, weil er ja zum großen Parkplatz führt und die meisten Kunden die Bank über diesen Eingang betraten und verließen. Ein Umstand, der dem Polizeibeamten unbekannt war, obwohl er schon seit 1998 Bezirkspolizeibeamter war!

    Nachdem dieser Punkt geklärt war, schlug die Staatsanwältin eine Einstellung des Verfahrens vor. Der Richter stimmte zu, aber der Verteidiger sagte einfach nur "Nein". Darauf sagte der Richter, "Ja dann eben Freispruch." Der Angeklagte durfte noch ein letztes Wort sagen. Herr L. wies nochmal darauf hin, das er dem Beamten gesagt hatte: "Ich weiß nicht, ob ich ihnen den Namen sagen darf." Dann wurde der Freispruch offiziell verkündet, wofür wir extra aufgestanden sind. Damit war das Verfahren beendet. Wir verließen Kopf schüttelnd den Saal. Ein Einstellung des Verfahrens wäre nur ein halber Freispruch gewesen und Herr L. hätte seinen Teil der Gerichtskosten bezahlen müssen. So durfte der Steuerzahler die gesamten Kosten tragen. Auch die Fahrtkosten des Polizeibeamten S. der ja mit seiner Anzeige das ganze Verfahren in Gang gesetzt hatte. Er war mit seinem Privatwagen gekommen, weil keine Streifenwagen frei war! Aber auch Herr D. machte als Zeuge seine Fahrtkosten nach Tecklenburg zum Prozeß geltend: 1300$ für seinen Flug von Kanada nach Deutschland.

    Hallo Panzer,

    wie sorgst du bei so brutalen Umbauten eigentlich dafür, das die neuen Achsaufnahmen absolut mittig in die Karosse kommen und vor allem rechtwinklig zur Mittelachse des Fahrzeugs? Das muß ja alles perfekt angeschweißt werden, damit die Kiste nicht wegen einer um 3 mm schief sitzenden Achse anfängt zur Seite zu laufen!? *staun und rumwunder*

    Zitat


    Ich habe zwar öfters das Gefühl, das ich nicht gänzlich menschlich bin, aber das ist doch lachhaft...bitte sagte mir, das es so ist, okay?

    Stell dir irgendwas Schreckliches vor und multiplizere es mit 10 und du bist immer noch meilenweit von dem Weg, was auf dieser Erde passiert. Stell dir irgendetwas Gutes vor und multipliziere es mit 100 und du bist immer noch meilenweit davon weg, wie schön es wirklich sein kann.

    Aber es ist doch schön zu sehen, dass auch dein Vorstellungsvermögen seine Grenzen hat. "Lachhaft" - das ist nur der Ausdruck des Grades deiner Verunsicherung, solltest du für dich selbst dieser Geschichte auch nur ein winziges bißchen Glaubwürdigkeit zugestehen.

    Es gibt eine Menge Dinge zwischen Himeml und Erde die für uns neu und ungewohnt sind. Und wir können viele Geschichten nicht bestätigen, wir können aber genauso wenig das Gegenteil beweisen. Wir müssen lernen mit diesen Unwägbarkeiten zu leben. Wenn du einem Drako gegenüberstehst, weißt du dass dein Alptraum wahr ist, das ist dann aber auch deine letzte Erkenntnis in diesem Leben.

    Also was sollst, pfeif dir eins und lebe, denn letztendlich versucht man uns gezielt zu verunsichern. Leben wir einfach mit diesen Unsicherheiten.

    "Kopf hoch, Brian..."
    http://www.youtube.com/watch?v=N7vNUUZRmpQ
    :thumbup:

    Hallo Cloud,

    nimm deine Antwort und setze an alle Stellen wo "Bibel" steht das Wort "Leben". Dann stimme ich dir voll und ganz zu. DIE Bibel wird immer so als Schild vorgetragen, als einzige Quelle der Wahrhaftigkeit, was ja gleichzeitig impliziert, dass alle anderen Menschen, die ihre Erkenntnis aus anderen Quellen zu schöpfen wähnen, von der Wahrhaftigkeit ausgeschlossen sind.

    JA, ich weiß, ich vermische hier die Erkenntnis, die ein einzelner Mensch für sich aus der Bibel gewinnen kann, wenn er mit dem entsprechend positiven Ansatz sich an die Arbeit macht - mit dem Bibelverständnis der Institution Kirche, deren Vertreter sehr schnell dabei sind dich als Häretiker zu Brandmarken, weil deine Einstellung zur Bibel nicht den Kirchenvorgaben entsprechen.

    Heute wird das Gesetz zur Durchführung der Vorratsdatenspeicherung durch den Bundestag gepeitscht. Siehe auch hier:

    http://politblog.net/rechtsstaat/bu…eschliessen.htm

    Am Ende des Artikels bei Politblog könnt ihr euch an der Sammelklage beteiligen indem ihr euch Online registriert und dann die von Hand ausgefüllte "Vollmacht zur gerichtlichen Vertretung für die Verfassungsbeschwerde Vorratsdatenspeicherung" an den Rechtsanwalt M. Starostik, Schillstr. 9, 10785 Berlin, sendet.

    Direkter Link zum Internetauftritt:

    http://www.vorratsdatenspeicherung.de/content/view/51/70/

    "Wir sind das Volk!" - und - "Ich denke, also bin ich dagegen!"

    Gruß EO

    Was ist das?

    Religiöse, mythologische, esoterische Überlieferungen aus Europa, aus einer Zeit als das Land nicht christianisiert war und die Heiligen Mutterbäume noch standen. Unsere Vorfahren waren keine fellbehangenen Wilden, die sich mit Keulen die Köpfe einschlugen. Die Kirche hat mit den Texten der Bibel nicht den Absolutheitsanspruch als einzige die Menschen zu Gott und zu ihrem Heil zu führen. Andererseits ist jeder einem Vorstellungs- und Erfahrungssystem verhaftet in dem er Metaphern verstehen kann. Man kann also "Neues" nur begreifen, wenn es in der Rekombination bekannter Bilder angeboten wird. Wer sich also außerhalb des christlichen Weltbildes umkuckt ist irritiert, weil er die Metaphern und Gleichnisse nicht entschlüsseln kann.

    Gott ist größer als die Vorstellungen, die in den einzelnen Religionsgemeinschaften tradiert werden. Es wäre auch nicht Gott, wäre es darauf angewiesen mit nur einem Ritual und nur einem Namen angerufen zu werden. Und letztendlich steckt die göttliche Kraft in jedem Einzelnen. Man muß nur lernen sie zu berühren.

    Es gibt kein friedliches Nebeneinander von Religionen, da sie immer mit menschlichen Machtstrukturen einher gehen. Es gibt aber sehr wohl ein Miteinander von Menschen unterschiedlichen Glaubens, da diese sich zum gegenseitigen Vorteil lehren können.

    EO

    Moin Cloud,

    ich lese hier immer so mit, als stiller Beobachter, nur dieser Satz sprang mir doch ins Auge:

    Zitat


    Denk drüber nach, welchen Zweck die Bibel verfolgt und ziehe Rückschlüsse.

    Die Bibel verfolgt einen Zweck? Du redest von einem Buch, dessen Inhalte von Menschen mündlich tradiert wurden, später schriftlich erfasst, wieder und wieder übersetzt und letztendlich in einer Form redigiert, wie es den Vorstellungen einer bestimmten Elite entsprach. Selbst heute hört dieser Prozeß nicht auf, da die Neuübersetzungen den Vorstellungen der Gegenwart "angepasst" werden.

    Also: Ein Buch kann keinen Zweck verfolgen, selbst die tradierten Texte verfolgen keinen Zweck, einzig die Menschen, die die Texte in eine bestimmte Form gebracht haben, verfolgen einen Zweck - oder sehe ich das zu spitz?

    Fragt sich EO

    Eben gerade gab es im Mittagsmagazin auf WDR 2 Radio einen Beitrag über einen französischen Biowinzer, der seinem Weinberg mit klassischer Musik beschallt. Vormittags bis 12:00 und Nachmittags von 16:00 bis zur Dämmerung. Er suche nach komplaexen Aromen für seinen Wein, weshalb er komplexe Musik verwenden würde. Techno und Rock würden überhaupt nicht funktionieren, weil die Pflanzen einfach andere Rhythmen bräuchten. Und der Erfolg gibt ihn recht, denn er erwartet auch dieses Jahr wieder eine überdurchschnittliche Ernte.

    Abschlußkommentar des Moderators: Es gibt noch keine wissenscahftlichen Untersuchungen, was Musik im Weinberg anrichten würde, aber schaden wird´s wohl nicht!

    Man beachte die Wortwahl: Anrichten, statt bewirken, und das obwohl der Winzer darauf hinwies, das Rockmusik nicht förderlich ist und seine Ernte überdurchschnittlich ausfällt. So kann man mit einem Satz die Schafe wieder schlafen legen. "Nicht wissenschaftlich belegt" ist das Zauberwort, das Zweifel streut und die Schäfchen dann doch auf der Seite der Agrarchemie und der Schulwissenschaft hält.

    Gruß, EO

    Hallo Panzerschreck

    es kommt immer auf das Thema an. Hier bis du ja schon im Off-Topic, also kannst du hier auch Chaten. Und wenn das Thema ist "Wer schreibt den kürzesten Beitrag". ist ja das Thema schon Programm. Und in der Welt der Witze kannst du ja auch rumalbern wie du lustig bist. Es geht ja darum Fäden, die sich gut entwickeln, sauber zu halten, bzw. nachträglich auf das Wesentliche zu kürzen, damit ein späterer Leser nur die wirklich wichtigen Beiträge lesen muß. Es sollte also immer deutlich mehr Informationen zu einem Thema im Faden stehen, als irgendwelche Kurzkommentare.

    Gruß, EO

    Ich halte diese Videos für retouchiert. Die dunklen Schatten, welche die Schlitzpupilen darstellen, sollen schweben zum Teil stark kontrastiert über dem Gekrissel der Kompressionsartefakte. Mir fällt aber etwas anderes auf - die Lippenlosigkeit der Machtmenschen! Früher gab es noch in den alten Lexikas Bildtafeln anhand derer vberschiedene Charaktertypen anhand von schaubildern Differnziert wurden. Die willenstarken, zielgerichtenten Charaktäre zeichneten sich immer durch Schmallippigkeit und hagere Erscheinung aus. Solche Einteilungen sind natürlich "I-Bah" (Rassenlehre) und heute kaum noch zu finden.
    Der Gegenentwurf zur Familie Bush und ähnlichen Gestalten wäre hier Siegmar Gabriel (SPD), der ja die Erscheinung einer barocken Putte hat. Aber die Zuchtelite ist ja eben auf Menschen angewiesen, die die Drecksarbeit machen und sich korrumpieren lassen. Der eine eben mit Luxusleben und der andere mit der Befriedigung perverser Gelüste.

    Wir haben es also auf der einen Seite mit Sippen zu tun, die schon immer zur Machtelite gehören und auf der anderen Seite mit auswechselbaren Helfern, die für den persönlichen Vorteil gegen ihre Mitmenschen agieren.
    Das Wissen um die Manipulation und den Machterhalt ist uralt und wird in den entsprechend eingeweihten Kreisen tradiert, während das Volk mit Brot und Spielen, Rechts und Links und ähnlichen Aktivitäten, die Zwietracht stiften, beschäftigt wird. So kann man sehr wohl die Spur der Bruderschaft der Schlange durch die Jahrhunderte verfolgen. Die Drakos sind einfach nur ein weiterer Aspekt. Da stimme ich mit Neonator überein - Angst und Verunsicherung sind hier das Ziel. Gestaltwandler oder einfach nur Machtmensch - bluten wird er, wenn man ihn schlägt. Ob nun rot oder grün ist irrelevant. Es ist möglich. Also laßt euch nicht ins Bockshorn jagen. Wenn diese ganze Bande wirklich gottähnliche Macht hätte und unantastbar wäre, müßten sie nicht so ein Kasperletheater aufführen, sondern würden auf goldenen Thronen sitzen und ließen sich huldigen. Die sind verwundbar, sterblich und haben Angst vor einer Massenerhebung. Davor, das wir uns nicht mehr einschüchtern lassen und nicht mehr gehorchen. Daher all dieser Mummenschanz!

    Gruß, EO

    Hallo liebe Leser,

    dies ist das Off Topic. In diesen Faden werden Beiträge verschoben, die vom Thema eines Fadens abweichen. Das können sarkastische Kommentare sein, oder aber das "Gespräch" von zwei Teilnehmern, die den Faden als Chat benutzen, weil sie zufällig gerade gleichzeitig angemeldet sind.
    Dieser Faden hier ist eine Sammelstelle für Beiträge, die nichts mit dem ursprünglichen Thema eines Fadens zu tun haben. Diese "Gedanken" können auch hier im Faden weiter geführt werden. Sollte sich also aus Off-Topic-Beiträgen ein interessanter neuer Gedankengang entwickeln, können wir diese Beiträge wieder rausschieben und einen neuen Faden für dieses Thema anlegen.
    Es ist praktisch nicht zu verhindern, das ein Thema Mal abgleitet. Und es ist auch nicht wünschenswert für jeden Gedanken quer zum Thema gleich einen neuen Faden auf zu machen. Das Off-Topic ist also unsere Zwischenablage, um dafür zu sorgen, das ein Faden beim Thema bleibt.
    Da die Datenbank mit Zeitmarken arbeitet, kann es durchaus sein, dass dieser Eröffnungsbeitrag nach unten wandert, wenn beim Aufräumen im Forum ältere Off-Topic-Beiträge hierher verschoben werden.

    Wir Admins räumen zur Zeit im Forum auf, aber auch jeder, der einen Faden eröffnet kann das Entfernen von Off-Topic-Beiträgen bei einem der Admins (können MODs das auch?) per PN anmelden.

    Gruß, EO

    Zitat


    übrigens ist der Kapitalismus die wurzel des Nationalsozialismuses, deshalb alles tuen um ihn zu brechen.

    Hier möchte ich widersprechen. Der Mangel ist die Ursache des Kapitalismus und daraus erwächst auch der Nationalismus (-nicht Teilen zu wollen/können). Die wahre Ursache findest du hier:

    Der Wasserkreislauf
    Viktor Schauberger
    Die Aufgabe des Waldes
    Viktor Schauberger

    Um dieses strukturelle Problem zu lösen brauchen wir aber den Nationalismus, denn die Nation, ist ein Verwaltungsinstrument, dass die Bergbewohner für die Pflege der Bergwälder belohnt, sichern sie doch so die Fruchtbarkeit der Ebenen. Die Nation muß sich auch gegen die Vergewaltigung der Flüsse stemmen, nur um mit größeren Schiffen und weniger Personal mehr Güter zu transportieren um mehr Gewinne zu machen.
    Die Nation muß auch den intensiven Straßenbau in den Alpen verhindern und auch den Tunnelbau. Die Güter müssen auf dem Meer um Europa herumgeschifft werden, statt die Alpen zu durchbohren und die Grundwasseradern abzuschneiden. All diese "Großprojekte" nutzen nur dem Großkapital und sorgen dafür, dass immer weniger Menschen am Produktionsprozeß teilnehmen können.

    So sehe ich diese Kausal-Kette.
    Gruß EO

    Aber das du ausgerechnet aus nem Astra ein Monster machen willst....

    Warum nicht konsequent was anderes? In der letzen Autobild oder einer ähnlichen Zeitschrift las ich von einem "Auto?" das aus der Vermählung einer Hayabusa mit einem Gocart entstanden ist. Ein 4 Rädriges Motorrad mit Stahlrohrrahmen, keine Karosserie, aber ein fetter Motor und 400 Kilo Lebendgewicht. Das Ding läßt die größten "Sportwagen" alt aussehen. Und weil der Schwerpunkt so niedrig ist und die Karre so leicht, geht die wie Schmidts Katze um jede Kurve. Kostenpunkt: 40.000 Euro

    Nach einer authentischen Geschichte:

    "Dies ist die authentische Geschichte einer jungen, idealistischen Lehrerin ('Miss G') und ihrer »nicht erziehbaren Risiko-Schüler«: Der dreiundzwanzigjährigen Lehrerin Erin Gruwell gelingt es, ihre Schüler aus einem hoffnungslosen Kreislauf von Gewalt, Drogen und Gangkriegen herauszuholen und - zum Tagebuchschreiben zu bewegen.
    So beginnt eine Entwicklung, die den vom Erziehungssystem längst aufgegebenen Jungen und Mädchen eine zweite Chance gibt und sie rettet. Alle, die »nicht erziehbaren«, »unterdurchschnittlichen« »Deliquenten«, schaffen ihren Schulabschluss und beginnen ein Studium.
    Eine bewegende und zutiefst menschliche Geschichte."

    siehe auch: http://www.freedom-writers.de/155.294.0.0.1.0@start.phtml

    http://www.amango.de/movie/36372-DV…rs/movie_detail

    Wikipedia:
    http://209.85.129.104/search?q=cache…lient=firefox-a

    Ghettokinder, die sich in Gangs organisieren und der festen Überzeugung sind: Wären die Anderen nicht da, ginge es ihnen besser. Es gibt verschiedene ethnische Gruppen, die alles in Reviere aufteilen. auch den Schulhof und in einem permanenten Kriegszustand leben. Diese Kinder treffen auf eine weiße Junglehrerin, die voller naiven Enthusiasmus versucht diesen Kindern gehobene Bildung nahe zu bringen. Nach einigen Fehlversuchen gelingt es ihr Zugang zu den Kindern zu finden und ihnen die langfristige Auswirkung ihres Ahndelsn nahe zu bringen. Aus Kindern, die sich vorher noch bekriegt haben entsteht eine Klassengemeinschaft, die über die Ghettogrenzen hinweg solidarisch wird. Dieses neue Miteinander wird zur Chance für alle sich aus deiser Spirale aus Armut, Unterdrückung Gewalt und Kriminalität zu lösen. Vor almmen aber auch vom negativen Einfluß der jeweiligen Gang-Bosse. Ein berührender Film, der ganz nebenbei auch erzählt, wie gezielte, unkontrollierte Einwanderung und die Vernachlässigung der Jugend automatisch zu einem dynamischen System der Gewalt wird.
    Zur Zeit in jeder gut sortierten Videothek zu finden!

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