Beiträge von waterbrunn

    Verwirrt, verwirrend, Verwirrer -

    In meinem Weltbild gibt es Bereiche von denen ich weiß, das es sich nur um "Vorstellungen" handelt. Es kann so sein wie ich es mir vorstelle, muß es aber nicht. Prüfen kann ich es nicht. Ich kann aber recht gut damit leben. Es gibt ja schließlich einige Dinge, derer ich mir sicher bin. Zum Beispiel, dass ich immer der Mittelpunkt des von mir wahrgenommenne Universums bin und das dieses Universum recht hilfreich ist, wenn ich positive Vorstellungen entwickle und mich nicht ablenken lasse. Ich kann mir z. B. Parkplätze denken, wenn ich einen brauche. (s. a. Berstellung an das Universum).

    Das ich mich jetzt auf deine Verwirrung eingelassen habe und dir mit meiner Verwirrung keine Hilfe bin stimmt mich traurig. Aber letztendlich mußt du deine Verwirrung selbst lösen.

    Ich denke, Rudi hat in seinem Buch "auf ein Wort" falsche Schlußfolgerungen gezogen. Ich sitze nicht hinten im Karren und schaue hilflos der Achterbahnfahrt zu, die mir meine feinstoffliche Seele zumutet, weil ihr Mal wieder nach Turbulenzen zu Mute ist. Ergo bin ich schon der Meinung, das "ICH" handele.
    Worüber man diskutieren kann, ist die Wertigkeit , den diese Tätigkeit, hier vor der Tastatur zu sitzen und Texte zu schreiben, für einen selbst und andere hat. Und weil das eine "virtuelle" ist, persönliches Treffen aber nicht, fahre ich jetzt nach Dortmund.

    Gruß, EO

    Na, ganz einfach: Wo hört der Spasss auf, wo hört die Toleranz auf? Was sind die Regeln des gesellschaftlich humanistischen Konsens?

    Was ist die Intoleranz in Persona? Macht die sich nur an Bezügen auf das 3. Reich fest oder an der Verwendung von "Nazi-Symbolen" oder kann man tatsächlich allgemein gültig formulieren wie sich ein anerkanntes Mitglied unserer Gesellschaft zu verhalten hat und wie man z. B. Konfliktsituationen bewältigt.

    Wir sehen doch zur Zeit deutlich, dass in Presse aber auch in unserem Rechtssystem mit zweierlei Mass gemessen wird. Ist Gewalt gegen Personen akzeptabel, so lange sich nur die Mehrheit einig sind, dass diese Personen "die Bösen" sind?

    In der Richtung meine ich das. Faschistische Verhaltensmuster gibt es auch aus "Ecken", die mit "Rechts" nichts zu tun haben.

    es lebt sich irgendwie leichter...weissauchnich...naja..whatever...mach was du willst :)

    Merkst du es selbst? Es ist gar nicht so einfach schlichte Wahrheiten klar zu formulieren. Das geht mir bei dem Versuch auf Lailas Text zu antworten ebenso. Auf der anderen Seite spüre ich eine Ambivalenz, wenn ich auf der einen Seite darüber nachdenke "Was ist mein Ich?" und "Wo ist das eigentlich" und "Was will das eigentlich?" - und auf der anderen Seite eben weiß: Ich bin ja nicht alleine. Ich habe ja Familie und Verantwortung für meine Kinder. Es reicht also nicht wenn ich für mich diese Grundfrage des Seins beantworte und dann die Ebene wechsele und alle anderen Menschen je nach Entwicklungsstand einfach weiter in "ihrem Saft" der Unwissenheit oder Ablenkung "schmoren" lasse.

    Wir müssten wohl als erstes klären: "Was ist wesentlich?" - und "Was gehört zu der großen Ablenkung, die uns wirr macht?"

    Hmmm - da schwanke ich etwas - weil ich noch nicht weiß worauf du letztendlich hinaus willst...

    Zum einen ist da die Bombe: "Sie haben falsche Daten, daher werde ich sie ignorieren!"

    - dann die Frage: "Geht es nicht ein bißchen einfacher?"

    und letztendlich: Wenn ich mein Bauchgefühl komplett weg lasse und nur das nehme, was ich selbst beweisen kann (meinst du das im wissenschaftlichen Sinne?) dann bleibt sehr sehr wenig übrig.

    Gut, habe ich weniger zu tragen, aber was mache ich dann mit meinen leeren Händen?

    *grübel*

    was/wer ist "ich"?

    Na, ich steck doch in dieser Hülle und nicht du. Und wir können in einem Raum nicht den selben Platz einnehmen. Das ist eigentlich die Diskussion, die ich noch mit Laila - Die astronomischen Hintergründe der Religionen
    - führen will. Ich schätze, ich taste mich Mal langsam ran.

    Natürlich ist es eigentlich nicht zulässig "Ich" als "nicht du" zu definieren. Zum einen weil wir Negationen nicht realisieren können, zum anderen hat ja schon Montauk gezeigt wo es letztendlich hingeht.
    Ich wollte nur sagen, dass ich sicher bin, dass ich existiere. Deshalb gehe ich auch davon aus, das Robin existiert. Klar, das ist für mich nur so ein "Bauchgefühl" - aber wie sollte ich mich dieser Erkenntnis sonst nähern. Vielleicht müssen wir erst den Umweg über die sprechende Bombe aus dem Film "Dark Star" machen:

    Die philosophierende Bombe aus dem Film 'Dark Star'

    Mit der richtigen Semantik kann man jeden verunsichern - und man muß dann für sich selbst aus sich selbst eine Entscheidung fällen. Nämlich die, das dass eigene Sein außer Frage steht.

    Oder habe ich mich schon wieder vergaloppiert? - *Hilfe?*

    Wie witzig!

    Oben wird ja berichtet, dass Abgeordnete unter Druck gesetzt werden die Vorgaben der Militärs zu erfüllen, weil sonst in ihrem Wahlkreis Rüstungsbetriebe geschlossen werden und sie plötzlich die Wählerstimmen der Entlassenen verlieren. Nun schaut einmal, was ich gerade gefunden habe:

    Pentagon: Massenentlassungen wegen mangelnder Gelder für Irak-Krieg geplant
    http://de.rian.ru/world/20071121/88946538.html

    Als ich ein kleines Kind war, hatte ich neben den üblichen Angstträumen immer wieder Träume, in denen ich fliegen konnte. Ich hatte da zwei "Methoden" zu fliegen. Die eine war auf der Stelle zu hüpfen. Der Boden begann zu federn und jeder Hüpfer verlieh mir etwas mehr Höhe, wie auf einem Trampolin. Gleichzeitig fiel ich mit jedem Hüpfer immer langsamer nach unten und irgendwann war der Punkt erreicht, in dem ich nur noch aufstieg. Dann konnte ich die Welt unter mir kleiner werden sehen. Allerdings war mein Vorstellungsvermögen damals noch sehr begrenzt. Ich stieg immer weiter auf, drang letztlich in eine Wolke ein und so, wie ich oben aus der Wolke heraus kam, brach ich gleichzeitig durch die Grasnabe an der Stelle, an der ich gestartet war, nur um wieder in den Himmel aufzusteigen. Ich habe das einmal konsequent durchexerziert - nach sieben "Runden" wurde mir langweilig, weil ich immer wieder durch die Wolken, durch die Grasnabe brach. Letztlich war es ja auch nur ein Aufsteigen nach oben und kein "richtiges" fliegen.

    Die andere Methode war so eine Art Hechtrolle in Zeitlupe. Ich brauchte eine Anhöhe, nahm Anlauf und sprang ab, wie zu einer Hechtrolle. Nur fiel ich nicht, sonder glitt langsam mit ausgebreiteten Armen dahin. Diese Art von Flug konnte ich innerhalb gewisser Grenzen auch steuern, aber es blieb immer so eine Art Sinkflug in Zeitlupe. Ich verlor kontinuierlich an Höhe, um dann letztendlich mit dem Bauch flach auf dem Boden liegend zu enden. Natürlich brachte hier ein höherer Startpunkt auch einen weiteren Flug. Mein Vater war mit uns Kindern viel in den Harz gefahren und so waren mir die dortigen Höhen bekannt. Ich träumte also immer wieder von steilen Hängen und hoch aufragenden Klippen von den ich mich schwungvoll stürzte um dann leicht wie ein Papierflieger ins Tal zu gleiten.

    In meiner Realschule, einem alten Backsteinbau aus dem Anfang des 20. Jahrhunderts, gab es einen Anbau in dem die Turnhalle untergebracht war und daneben noch einmal ein enges Treppenhaus, dass zu verschiedenen Funktionsräumen neben der Turnhalle führte. Die speckigen Betontreppen, die kahlen Wände und das Eisengeländer sind mir noch immer in lebhafter Erinnerung. Unzählige Male bin ich diese Treppen runter gerannt nach dem Musikunterricht um auf den Schulhof in die Pause zu kommen. Dieses Treppenhaus kam in einem wiederkehrenden Traum vor. Ich rannte die Treppe runter, verstolperte mich gleich oben und stürzte kopfüber die Treppe runter. Aber statt nun auf den Stufen aufzuschlagen, breitet ich die Arme aus, fing meine Sturz in der Luft ab, glitt durch das kleine Fenster und sauste in einem weiten Bogen auf den Schulhof runter wo ich wie Supermann landete. Das letzte war immer der Blick zurück zu dem kleinen Fenster im dritten Stock, das seltsamer Weise immer heile war und der Gedanke: "Puh, gerade noch Mal gut gegangen!"

    Wir zogen dann später von der kleinen Sozialbauwohnung in den 11. Stock des Hochhauses, das direkt vor unserer Nase gebaut wurde. Von der Oberkante der Terrassenbrüstung im 11. Stock waren es 43 Meter bis zum Boden. Die Aussicht von dort oben vermisse ich noch heute. Natürlich kam auch irgendwann unsere Terrasse in meinen Träumen vor. Was war ich überrascht, als ich das erste Mal über die Brüstung hopste. Es ging plötzlich nur steil nach unten. Könnt ihr euch das vorstellen, kopfüber von einem Hochhaus zu fallen? 2 Meter von der Wand weg rast man dem Erdboden entgegen. Mir gelang es immer nur auf die letzen 3 Meter meinen Sturz in eine Vorwärtsbewegung umzuwandeln, nur um mich dann wie eine Comicfigur die die Pflasterfläche des Parkplatzes vor dem Haus zu graben. Ich habe mehrfach versucht vom Hochhaus zu fliegen, aber es blieb nur dieses elende Gefühl in der Magengegend, dass man bekommt wenn einem der Boden unter den Füßen wegsackt. Ich hätte vielleicht nicht vom 5-Meter Brett im Schwimmbad springen sollen. Genauso fühlte sich das an, nur das ich eben nicht starb, wenn ich aufschlug. Meine Weltsicht hatte sich gefestigt, man könnte auch sagen "verhärtet" und es war vorbei mit Fliegen im Traum.

    Ich versuchte immer wieder im Traum zu fliegen, aber erzielte nur noch lausige Resultate. Ich beherrschte nur noch eine Art anstrengendes Schweben, wobei ich mich mit den Händen nach unten wegdrücke, als würde ich mich auf einen Barren stützen. Statt des Barrens sind da dann unsichtbare Kräfte auf die ich meine Hände stütze und ich muß mich quasi drauf stemmen um wenige Zentimeter vom Boden abzuheben. Das ist selbst im Traum anstrengend und wenig befriedigend. Doch dann, vor einigen Monaten hatte ich einen Traum. Ich führte eine Gruppe Menschen durch eine mittelalterliche Strasse. Sie war breit, Kopfstein gepflastert und die Bürgersteige aus Sandstein waren schmal. Links und rechts ragten altertümliche Hausfassaden auf. Ich ging schnell, es war dämmerig, das Wetter war lausig und ich trug einen Mantel. Da verstolpere ich mich, und um meinen Fall abzufangen nehme ich die Arme hoch, der Mantel öffnet sich und statt zu stürzen hebe ich mich 3 Meter in die Luft, um vor dieser Gruppe Menschen die Straße lang zu schweben. Ich war richtig erfüllt von Freude über diesen kurzen Flug.

    Seit dem habe ich wieder öfter Träume in denen ich fliegen kann. Mein angestrengtes Schweben ist einem leichten Schweben gewichen. Aufrecht, als würde ich an zwei Schnüren an einem Kran hängen schwebe ich in niedriger Höhe herum. Dann gibt es da ein sitzendes Schweben, als würde ich auf einem Luftpolster sitzen. Leicht zurückgelehnt gleite ich niedrig über dem Erdboden schwebend herum und gebe die Richtung mit der ausgestreckten Hand vor. Das ist auch spassig, weil ich mich dann in einem großen Haus befinde, wie ein Krankenhaus oder eine Verwaltung mit langen Fluren und einigen Menchen drin, an denen ich mich dann schwebend vorbei schlängele.
    Dann ist da noch ein liegendes Gleiten. Zuerst war es so, als würde ich auf einer dicken Decke liegen, die jemand zieht. Ich spüre die Unebenheiten des Bodens nicht, gleite aber quasi auf Höhe Null. In einem Traum entwickelte ich die Vorstellung eines Energieflusses, an dem ich mich entlang ziehen kann. Er fließt durch mich hindurch und ich gleite auf ihm vorwärts. Es erinnert mich an eine gut besuchtes Schwimmbad, wenn man zwischen den Beinen der anderen Menschen im Nichtschwimmerbereich hindurch taucht. Allerdings ohne jede eigene Bewegung und ohne den Luftmangel. Ich glaube, ich bin auf dem Weg mir wieder das Fliegen im Traum zu erlauben. Und auch die Freude, die ich dabei empfinde.

    Na, wenn du z.B. eine Fabel erzählst um einen bestimmte Lehre an den Mann zu bringen, dann ist die Geschichte natürlich nicht war, weil erfunden, aber sie ist gut erzählt und soll positive Veränderungen bewirken.

    Jeder "Unterhaltungsroman" ist Fiktion, kann aber trotzdem im Sinne der Regeln vom ollen Sokrates positiv wirken. So sehe ich das zumindest.

    Gruß, EO

    Alles, was im Universum besteht, strebt dem nicht-sein zu, es geht alles nach unten, Energie geht immer zum nächst niedrigerem Zstand über, das Universum kühlt sich ab, durch die Expansion, was ist da schon "Unendlich"? Es gibt hier kein "Unendlich" das All expandiert, also kann es nich unendlich groß sein, es hatte ein Anfang, hat deshalb ein Ende und kann deshalb schon wiederum nicht unendlich sein
    was ich sagen will, ist
    alles hat ein Ende

    Das ist falsch. Deine Aussage entspricht dem aktuellen, physikalischen Schulwissen. Leben ist immer aufbauend. Es wandelt um und baut auf. Nur wo die Energien mit Gewalt am Aufbau gehindert werden entsteht das Weltbild, das du im Kopf hast. Schau dir nur den Lebenszyklus eines Samenkorns an. Sicher, viele Samen werden schlicht und einfach gefressen oder verderben und doch reicht ein keimendes Korn um Vielfalt hervor zu bringen. "Energie" strebt immer der nächst höheren Ordnung zu - der Verwandlung. Das kann man aber nur erkennen, wenn man statt der Energie vernichtenden Verbrennungsmotoren mal die aufbauende Kraft der Natur betrachtet.

    Gruß, EO

    Es wird auch nicht knapp werden! Das wird nur allendhalben erzählt, damit die braven Bürger weiter klaglos überzogene Preise zahlen, die mit 700% Handelsspanne die Kriegskasse der Energielobby füllen. Gleichzeitig ist man auch noch bereit eine Energiesondersteuer zum Senken des Energieverbrauchs zu zahlen und eine Sondersteuer um die Klimakatastrophe abzuwenden. Aktuell stecken im Preis für jedes Fass Öl auch noch etwa 25 $ Spekulationsgewinne, denn nachdem die Immobilienspekulationsblase in USA geplatzt ist und Aktien eigentlich auch nichts mehr wert sind, gehen die Spekulanten in dingliche Werte, wie Warenterminspekulationen, Anlagen in Rohstoffen und natürlich auch Spekulation auf Öl. Diese Spekulation wird auch noch staatlich angefeuert, denn Bushie, der Präsi von den USA hat angeordnet, dass die Kriegsreserve an Öl sofort aufs Maximum hochgefahren wird. Was natürlich auch den amerikanischen Staatshaushalt belasten wird. Macht nix, die Zeche zahlt der kleine Bürger und das Geld wandert wie immer nach oben in die Kassen von Konzernen, an denen auch die Familie Bush beteiligt ist. Gefickt eingeschädelt, was?

    Wenn ihr euch ein wenig einlesen wollt, bitte schön:
    Hier der Faden: Die globale Erdölverblödung bei den Freigeistern. Danke Horus, für die Eröffnung des RFadens und allen anderen für die emsige Sammelarbeit, hier besonders, Malcolm_X!
    http://www.geistig-frei.com/forum/index.ph….html#msg334218

    Die Links unten habe ich entsprechend auch bei den Freigeistern zusammenkopiert:

    Künstliche Öl-Verknappung

    Verarmung & Verelendung breiter Bevolkerungskreise von Malcolm_X in besagtem Faden
    http://www.geistig-frei.com/forum/index.ph….html#msg335099
    DER GROSSE ÖLSCHWINDEL, DIE THEORIE DER FOSSILEN TREIBSTOFFE als PDF
    http://www.earthfiles.de/artikel/Oelschwindel.pdf
    Von Knappheit keine Spur - das Geheimnis des Erdöls
    http://www.wahrheitssuche.org/erdoel.html
    "Biosphäre der heißen Tiefe", von Thomas Gold. -Eine Buchvorstellung:
    http://www.edition-steinherz.de/Die_Bucher/Bio…/biosphare.html
    Mit der Ölwaffe zur Weltmacht - Eine Buchvorstellung
    http://www.edition-steinherz.de/Die_Bucher/Olwaffe/olwaffe.html
    Hier ein Dokument über den aktuellen Verbrauch von Öl, von Exxon!
    http://www.exxonmobil.de/unternehmen/se…dorado07_de.pdf

    Tja, soo ist das. Und weil die Öl-Lobby so viel Geld verdient, können sie jede ernst zu nehmende alternative Energieversorgung verhindern. Und wir werden auch noch in 30 Jahren viel Geld für "knappes" Öl bezahlen, dass irgendwie einfach nicht alle wird!

    Gruß, EO

    Liebe Interessierte
    Zur Zeit werden wieder einige Säue durch das multimediale Bewußtsein der Bevölkerung getrieben. Ein immer wieder kehrendes Thema ist die ach so deutsche Fremdenfeindlichkeit und die Verpflichtung zur Toleranz Einwanderergruppen gegenüber. Dabei sticht natürlich die einseitige Berichterstattung zu den täglichen Konflikten und ihrer "Bewältigung" ins Auge. Wir dürfen Diskussionen über Moscheeneubauten mit erleben und fragen uns wo der tatsächliche Nutzen des "multikulti" für die angestammte Bevölkerung ist. Und dabei stoßen wir auf die eigentliche Frage:
    Was macht das Selbstverständnis der deutschen Bevölkerung aus, was für ethische Werte haben wir, was kann man anpassen und wo muß man einen Strich ziehen und sagen hier hört die Toleranz auf, dieses Verahlten dulden wir nicht.

    Hier als Einstieg ein Erlebnis, das sich vor ein paar Jahren hier in unserer Stadt hatte. Es gab eine öffentliche Versammlung des Stadtrates. Es sollte über eine Eingabe des Ausländervertreters der Stadt abgestimmt werden. Es ging darum das Hallenbad zu bestimmten Zeiten für Männer zu schließen, damit die türkischen Frauen unter Wahrung ihrer Moral baden gehen könnten. Dieser Antrag wurde von der Frauenbeauftragten unterstützt, die ja auch wollte, dass Frauen einmal "unbelästigt" baden gehen könnten.

    Da saß ich nun unter den Zuschauern, als Hausmann und Vater kleiner Kinder und stellte fest, dass ich in Zukunft nicht mit meinen Kleinen schwimmen gehen sollte, weil ich ja als Mann, der seine Kinder begleitet, in einem Schwimmbad, in dem Mutter und Kind Schwimmen durchgeführt wird, nichts zu suchen habe. Es gab in Deutschland eine Zeit, da wurde das Baden nach Geschlechtern getrennt durchgeführt und "frau" trug züchtige wadenlange Badekleider, die dem Schwimmen nicht förderlich waren. Diese Zeit ist überwunden. Das ist den Frauen zu danken, die die Emanzipation durch gesetzt haben. Und nun sollte die Uhr wieder zurückgedreht werden. Von türkischen Männern, die keine Probleme damit haben ins Schwimmbad zu gehen, während dort auch deutsche Frauen baden, dieses aber ihren eigenen Frauen aus Gründen der Familienehre und Moral nicht erlauben wollen. Der Antrag wurde abgelehnt, aus Kostengründen. Denn die Forderungen gingen weiter. Während der Schwimmstunden für Frauen sollte nur eine weibliche Bademeisterin anwesend sein, alle Männer sollten während dieser Zeit das Bad verlassen, auch das technische Personal und die großen Hallenfenster (eine Wand ist vollflächig verglast) sollte mit riesigen, neu zu beschaffenden Vorhängen, blickdicht geschlossen werden.

    Unsere Gesellschaft hat in den letzten 70 Jahren starke Veränderungen durchgemacht. Die Gleichberechtigung der Frauen ist hier an erster Stelle zu nennen. Aber auch die Straffreiheit für schwule und lesbische Partnerschaften gehört dazu. Nackt sonnenbaden im Stadtpark, nackt baden am Baggersee, und Bier trinken im Biergarten gehört ebenso dazu wie Bratwürste grillen in der Öffenlichkeit. Auch die Kleidungsvorschriften, die die Menschen auch äußerlich in Klassen einstuften, sind überwunden. Das ist alles eigentlich nichts besonderes, und doch Bestandteil unseres Selbstverständnisses.

    Wie weit geht also unsere Toleranz? Schulschwimmen soll die Kinder schwimmen lehren, damit sie nicht ertrinken, wenn sie Mal ins Wasser fallen. Heute werden Mädchen am Schwimmunterricht gehindert, wegen religiös-moralischer Bedenken der Eltern. Klassenfahrten sollen die soziale Kompetenz der Kinder fördern und den gleichberechtigten Umgang der Geschlechter miteinander fördern. Aus gerade diesem Grund werden wiederum Mädchen an der Teilnahme an den Klassenfahrten gehindert. Auf Festen soll kein Alkohol ausgeschenkt werden, die Speisepläne müssen überarbeitet werden, damit sie muslemischen Vorschriften entsprechen und es wird als ganz normal erachtet, dass die Bevölkerungsmehrheit derart auf die "Bedürfnisse" einer Minderheit eingeht. Nun kann man vielleicht noch über derartige "Kleinigkeiten" streiten, aber warum soll man einer Gruppe in Deutschland Raum und Stimme geben, die z. B. Schwule und Lesben mit dem Tod bedrohen? Warum soll man Forderungen über Bekleidungsvorschriften nachgeben?

    Was also sind die Werte in Deutschland, die nicht diskutiert werden? Welche Freiheiten werden wir nicht aufgeben, weil eine Minderheit eine andere Meinung vertritt?

    Steht zum Beispiel der Rechtsstaat über der Religionsfreiheit, oder ist es andersrum? Ist das Grundgesetz und das Strafrecht wichtiger oder ist es das Gewohnheitsrecht eingewanderter Gruppen ihre Traditionen aus der "alten Heimat" hier in Deutschland weiter zu leben, obwohl sie damit gegen Deutsche Gesetze verstoßen?

    Was haltet ihr für wichtig?

    Hallo Panzer,

    egal welcher Motor, bist du sicher, das nicht noch Schweißarbeiten notwendig sind, um den Motor und das Getriebe einzubauen? Und wolltest du die Kiste nicht auf Heckantrieb umbauen?
    Den Innenraum-Ausbau kannst du erst machen, wenn du nichts mehr im Bereich der Fahrgastzelle schweißen mußt.

    Stets zu Diensten!
    EO

    Ironie? ^^

    Nein, das ist völlig ernst gemeint. Etwas in Bausch und Bogen zu verdammen ist falsch. Und selbst wenn "die Kirche" eine Institution zur Unterdrückung der Menschen ist, so heißt das doch nicht, dass in den Texten der Bibel nur Unsinn steht. Das Geheimnis besteht ja darin wohlmeinende Menschen vor einen Karren zu spannen, der alle ins Unglück fährt, ohne dass sie es merken. Und es gibt reichlich Gemeniden, die im besten christlichen Sinne das Zusammenleben der Menschen fördern. Widersprüchlich wird es erast, wenn wegen irgendeiner Sache der Bischof ins Gemeindeleben eingreift und Dinge der Machtsicherung durchsetzt, und dabei offensichtliche Ungerechtigkeiten begeht. Erst dann muß sich der Gemeindepfarrer entscheiden, ob er weiter Gehalt von der Kirche beziehen will, oder für sein Gewissen seine Familie der sozialen Unsicherheit aussetzt, weil er seinem Bischof widerspricht und die Anstellung verliert.