Das Fazit des 4-Seitigen Aufsatzes von Matthias Lorch ist bemerkenswert:
Zitat:
http://www.goldseiten.de/content/kolumn…id=6146&seite=0 Seite 4
Ein grausamer Scherz
Es ist genau, wie es Henry C.K. Liu sagt, unser Geldsystem ist ein grausamer Scherz, weil nämlich nur eine eigenständige Regierung und deren eigenständige Zentralbank dieses Fiat-Geld als hoheitsrechtliches Kreditinstrument herausgeben kann (z.B. China und Russland).
Das Geldsystem im Westen jedoch ist überall das Gleiche, obwohl zugegebener Weise, die Geldscheine eine andere Farbe haben. Verschiede westliche Institutionen, zum Beispiel die BIS/BIZ (= Bank für Internationalen Zahlungsausgleich), der IWF (= Internationale Währungsfonds) oder die WTO (= Welthandelsorganisation), die UNO usw. sind die Regelwerk, die überwachen, dass niemand aus den gegebenen Spielregeln ausschert. Sollte aber doch versucht werden, die Spielregeln zu umgehen, dann gibt es auf der sogenannten Achse des Bösen immer noch ein bisschen Platz, wenn man ein wenig zusammenrutscht.
Das Problem wird zukünftig nur sein, dass, nachdem Russland und China sich auch bald dort befinden werden, das Übergewicht der Achse auf der falschen Seite liegt. Denn im Moment sieht es so aus, dass China bei der Globalisierung nur so lange mitmacht, wie es ins Konzept passt und Russland von der Wirtschaftspolitik des Westens ein für alle Mal geheilt wurde.
Nachdem Anfang der 90er Jahre der Gehirnchirurg und Wodkaspezialist Jelzin die amerikanischen Berater erst ins Land geholt hatte, gab es nämlich Superreformen. Die "Chicago School of Economics" und ihr Hauptdarsteller Milton Friedman hat es dann Russland auch richtig besorgt: Privatisierung, Freihandel, das Herunterfahren der Sozialausgaben usw. resultierte im hemmungslosen Ausnehmen der russischen Wirtschaft durch die Oligarchen, einem kompletten Zerstören der Währung und im totalem Verarmen der Bevölkerung.
Wenn man das weiß, dann wird auch klar, warum Vladimir Putin in den Medien als Buhmann des Jahres ausgerufen wird, nach dem er der Hochfinanz in die Suppe gespuckt hatte. Das alles wurde von Naomi Klein in seinem Buch: "Shock Doctrine: The Rise of Desaster Capitalism" sehr gut beschieben.
Wenn man unsere Lage betrachtet, könnte man eigentlich nur sagen "Schlecht aussehen tut es gut." Und die einzigste Hoffnung bleibt dann auch nur ein Zitat von Schopenhauer: "Die Wahrheiten hängen alle zusammen, fordern sich, ergänzen sich, während der Irrtum an allen Ecken anstößt."
Zitat Ende
Hier zeigt sich doch, alle Konflikte um die es angeblich außenpolitisch geht, sind nur Ablenkungen, damit wir Bürger nicht begreifen wie dieses ZinsSystem privater Banken uns alle in Knechtschaft hält.
EO