Es bleibt einfach nichts anderes zu tun als das gesamte System zu ändern.
genau das ist der Knackpunkt. Es ist ein System, dass aber nicht von den Bürgern eingerichtet wurde. Und dieses System hat auch nicht die Aufgabe die Wohlfahrt aller Bürger zu fördern, sondern nur eine kleine Gruppe übermäßig zu bevorteilen.
Es macht keinen Sinn darüber zu dikutieren, warum eine angestammte Bevölkerung so abweisend und wenig hilfsbereit gegenüber einreisenden Gruppen Hilfsbedürftiger ist. Es muß der Mechanismus entschleiert werden, der diese Menchen dazu brachte ihre angestammte Heimat zu verlassen.
Ich bitte Dich... Menschen aus anderen Ländern oder Angehörige anderer Etnies,
die hier leben (möchten), sind doch nicht zwangsläufig gleich Hilfsbedürftige!
Die Mehrzahl dieser Menschen ist eben nicht als Erforscher fremder Kulturen und Länder bei uns, auch nicht als Diplomat oder Handelsreisender oder Gastarbeiter, sonder eben weil sie sich ein leichtereres und sichereres Leben hier erwarten. Und es sind eben all jene, die nicht aus eigener Fähigkeit ihren Lebensunterhalt bestreiten können und auch nicht fähig sind sich in diese Gesellschaft zu intergrieren, die zu den sozialen Verwerfungen führen, deren Auswirkungen allerorten zu spüren sind.
Mein Vater machte Dienst bei der Autobahnpolizei in Helmstedt, dem Transit nach Berlin. Er berichtet, dass es Gruppen deutscher "Aktivisten" gab, die "Wirtschaftsflüchtlinge" busweise in Empfang nahmen, diese mit Informationsblättern in der jeweiligen Landessprache über all die Hilfsleistungen informierten und wo sie Gelder zu beantragen hätten. Dann wurden diese Menschen zu den jeweiligen Ämtern gefahren und dort den Sachbearbeitern übergeben.
Es handelte sich aber wohlgemerkt um Menschen, die Schlepperbanden dafür bezahlt hatten nach Deutschland gebracht zu werden. Diese "Aktivisten" arbeiteten mit den Schleppern zusammen, aber "ohne" Bezahlung. Denn es ging darum die relativ geschlossene bürgerliche Gesellschaft aufzubrechen indem die Lebensumstände aller gändert wurde. Was ja auch gut geklappt hat.
Ich fasse noch Mal kurz zusammen, die Diskussion entspringt ja Neuschwabenlands knapper Bemerkung:
"Ein Afrikaner gehört in seinen Kulturkreis. Und der ist nunmal mit sicherheit nicht hier."
Und warum ist er nicht im Land seiner Väter, wo ihn die Bäume kennen? Möglicherweise wegen der globale Konzerne, die eher ein afrikanisches Land in einen Bürgerkrieg stürzen und dann nur einen Warlord mit Geld und Waffen versorgen als dem Staat Steuern zu zahlen und den Bürgern ihren Anteil an der Ausbeutung ihrer Bodenschätze zu geben. Dieses Vorgehen maximiert die Gewinne des Konzerns und steigert seine Attraktivität für Geldbeteiligungen. Und jeder der etwas Geld übrig hat, beteiligt sich nur an Firmen, die hohe Renditen haben. Und weil alle Großen so vorgehen, bleibt den Bürgern immer weniger zu Leben übrig und den Betroffenen in diesen neuen "Wirtschaftskolonien" nicht einmal mehr ein Platz zum Überleben.
Daher finde ich Clouds Frage, warum den ein Afrikaner nicht hier leben soll, etwas naiv, weil eben der wesentlich Teil des Problems unerkannt bleibt.
Gruß, EO
Nachtrag:
Nachdem sich ich-bin-da hier angemeldet hat, habe ich in seinem Internetauftritt folgenden Text gefunden:
http://www.du-bist-da.net/die-armen-armen-banken/
Hier sind die System-Zusammenhänge, die wir nicht kennen dürfen, sehr hübsch dargestellt.