Alter!
Wir sind ja Mal einer Meinung!
*sektkorken poppen lass*![]()
Alter!
Wir sind ja Mal einer Meinung!
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Hallo ich bin´s,
du hast meinen Schreibfehler richtig korrigiert. Ich schreibe mit 8 Fingern und haue manchmal daneben. "e" und "r" liegen nebeneinander.
Ich rege mich über die Allgemeinplätze auf, die im Kern die Aussage haben: "Wir Menschen sind schuld- tut Buße!"
Ich stimme dir nicht zu, dass wir mehrere Möglichkeiten hätten etwas zu tun. Der Kern des Problems ist das Schuldgeld und die darauf resultierende Rechtsprechung. Menschen, die keinen Zugang haben zu Produktionsmitteln, haben keine Möglichkeit etwas zu ändern. Und wenn sich irgendwo eine Gruppe Menschen neu organisiert und unabhängig macht, wird sie mit Krieg überzogen und in die Abhängigkeit zurück getrieben.
Es läßt sich nur etwas ändern, wenn die Mehrheit der Bevölkerung an einem Strang zieht. Aber dafür hat die Machtelite eben das "Teile und Herrsche" erfunden. "Die eine Hälfte der Armen ist immer noch dafür gut die andere Hälfte der Armen tot zu schlagen". Um diesen Teufelskreis zu durchbrechen muß man sehr viel Aufklärungsarbeit leisten gegen den Orkan der tobenden Medienmaschine und gegen so Gutmenschen-Formulierungen wie: "Was wir als mündige Gesellschaft alles könnten, wenn wir wirklich wollten", - hach - aber ihr wollt ja gar nicht, ihr Sünder!
Argh!
Nachtrach: Dein Link geht schon nicht mehr
...
Extra Infos: konstruktive Kritik, u.ä.Was wir als mündige Gesellschaft alles könnten, wenn wir wirklich wollten
http://derstandard.at/1296696286341/…r-Energie-leben
...
Argh! Entschuldigt bitte die Ausdruckweise, aber das ist "Mindfuck"! Die Anmoderation ebenso wie der verlinkte Artikel.
Aber langsam:
"Was wir als mündige Gesellschaft alles könnten, wenn wir wirklich wollten"
"wir" + "mündig Gesellschaft" - was soll das bedeuten? "Wir", also die Gesamtzahl der Bürger unseres Staates sind nicht mündig? Ist es nicht eher so, das unsere Republik so gestaltet ist, dass die Bürger in Abhängigkeit und Unmündigkeit gehalten werden? Und gerade weil es genauso ist, kann man dem Bürger NICHT vorwerfen er sei für die Zustände verantwortlich. "Wir" haben keine Wahl als so zu leben wir wir es tun.
"Was wir ... alles könnten, wenn wir wollten", sagt das Mal einem Hartz4-Empfänger, der nicht Mal mehr zum Leben genug hat, oder eben allen anderen Lohnempfängern, die sofort, wenn sie das Ausbeutungs- und Abhängigkeitssystem verlassen wollen, ohne täglich Brot da stehen und ohne einen Ort an dem sie bleiben können. Der Besitz von Grund und Boden zieht die Notwendigkeit von Gelderwerb nach sich, damit man die Grundsteuer bezahlen kann. Wer von seinem Boden leben will, wird enteignet, wenn er nicht Geld verdient mit dem er Steuern bezahlt. Und obwohl dieses System leicht zu erkennen ist, muß ich immer noch so platte Argumentationen lesen: "...wenn wir wollten"
Zum Artikel selbst, kann man nur sagen, das ist billigster Mainstream Mindfuck. Wenn du es nicht glaubst, dann lies doch Mal bei EIKE nach:
Zum Beispiel:
http://www.eike-klima-energie.eu/news-anzeige/d…enkraftnutzung/
Ich reg mich so auf!
Da möchte ich widersprechen!
Die Flügelmutter (so nennt man das rotierende Ding auf deutsch) hat eine sehr ungleichmäßige Masseverteilung. Sie unterscheidet sich deutlich von einem rotierenden Schwungrad oder eben einer rotierenden Kugel.
Andererseits ist sie symetrisch aufgebaut. Wie man in diesem Video sehen kann:
http://www.youtube.com/watch?v=L2o9eBl_Gzw&NR=1
neigt der rotierende Querbalken zu einer Taumelbewegung, was dazu führt, das der schwarze Drehknauf einmal nach links und dann wieder nach rechts zeigt. Ich denke, es ist sehr schwer so ein kleines Objekt auf einer absolut geraden Bahn in Rotation zu versetzen. Selbst die Flügelmutter, die die Gewindestange verläßt, tut dies mit einer leichten Taumelbewegung, da ja immer ein minimales Spiel zwischen der Gewindestange und der Gewindebohrung in der Mutter sein muß, da die Mutter sonst festklemmen würde.
Die Erde selbst ist ja nun auch keine mathematisch optimale Kugel. Weder in ihrer Form, noch in der Masseverteilung. Kompliziert wird alles noch durch die Masse der flüssigen Meere. Ich denke, eine Erde, die wie die Flügelmutter taumelnd auf ihrer Bahn fliegt, würde insgesamt zu einer unstabilen Rotation neigen, also unregelmäßig trudeln und letztendlich keine Phasen aufweisen, bei der die Rotationslage stabil scheint.
"...etwas naiv" ist noch sehr diplomatisch formuliert.
Nur Überlegungen, die auf richtigen Grundlagen basieren, können zu richtigen Schlußfolgerungen und Entschlüssen führen. Mit dieser Aktion wird ein wesentlicher Teil der Ursachen der Kriege völlig ausgeblendet.
Wir leben in einem kapitalistischen System.
Die Art der Geldschöpfung in diesem System benötigt stetiges "Wachstum". Dies führt zum Zwang permanenter Gewinnmaximierung.
Jedes Unternehmen muß seine Gewinne maximieren. Auch Firmen, die Waffen herstellen oder "Sicherheit" produzieren. Bei Rüstungsprodukten ist eine Steigerung des Absatzes und damit der Gewinne nur möglich, wenn die Waffen auch eingesetzt werden. Firmen, die Rüstung und "Sicherheit" herstellen, benötigen Krieg und "Unsicherheit" um ihre Gewinne zu maximieren.
Der "freie Markt" in dem sich Angebot und Nachfrage, der Preis für die Produkte und die Gewinne für die Unternehmer selbständig regelt, ist durch "Lobbyismus" ersetzt. Die global agierenden Konzerne bestimmen durch Manipulation der Politik die Gesetzgebung und die Richtung der Wirtschaftsentwicklung wobei die agierenden Konzerne für sich das Optimum herausholen. Das bedeutet auch einen Krieg zu "schaffen" um die Gewinne durch Einsatz von Kriegswaffen und den Verbrauch von Munition zu maximieren.
Konzerne sind global verflochten. Sie "gehören" Fonds und Anteilseignern, die anonym im Hintergrund die Fäden ziehen. Wer also nicht mit einer Waffenfirma zusammenarbeiten möchte, arbeitet aber vielleicht mit einem zivilen Laboratorium zusammen, dass den selben Finanziers gehört und dessen Forschungsergebnisse innerhalb des Finanznetzwerkes dann einer Waffenfirma zur Verfügung gestellt wird. "Folge der Spur des Geldes!"
Andererseits ist Rüstung zur nationalen Selbstverteidigung notwendig. Allerdings darf die Herstellung und "Vermarktung" von Rüstungsgütern nicht in der Hand der "freien" Wirtschaft liegen. Aus den eben angeführten Gründen. Trotzdem brauchen wir sie. Der Staat selbst stellt die Waffen her und lagert sie ein. Es ist ja so, jedes Werkzeug läßt sich auch als Waffe verwenden. Eine Nation mit der Fähigkeit von Industrieproduktion kann auch Waffen herstellen. Und fast jede militärische Waffe hat auch eine zivile Anwendung (bis auf Atomraketen und Uran-Munition).
Fazit:
Wer sich als Friedensbewegter gegen die Rüstung und den Krieg stellt, zementiert nur als Gegenpol des Militarimus das Gesamtsystem. Warum? Weil die Überlegung: "Die Existenz von Waffen und Militär führen zu Krieg" falsch ist. Es ist das Geld und sein Wesen, das zu Kontrolle und Konflikten führen muß, damit die Konsumenten (auch Schafe genannt) nicht merken, wo der Fehler im System liegt. Statt dessen wird immer mit großem propagandistischem Aufwand ein äußerer Feind definiert, gegen den dann alle vorgehen müssen. Und wer das nicht kann, soll zumindest zu den Aktionen seiner Regierung zustimmend nicken.
Seltsamerweise führt diese ganze Hochrüstung nicht automatisch zu Siegen. Ganz im Gegenteil, die amerikanische Armee wird immer wieder von schlecht ausgerüsteten Armeen besiegt. Hier zeigt sich, dass eine effektive Landesverteidigung mit geringen Mitteln effektiv machbar ist, wenn man einfach Mal die Rüstungskosten eines Agressors gegen die eines Verteidigers setzt. Der Aggressor braucht eine teuere Rüstung um daraus vorrangig hohe Gewinne für das Geldsystem zu generieren. Jemand der sein Land verteidig, baut sich aus der vorhandenen Industriekapazität einfache Waffen, versteckt sich und schlägt aus dem Hinterhalt zu. Die Besetzung eines Landes kann nicht zur erfolgreichen Ausbeutung dieses Landes führen, wenn der Agressor jedem "Besiegten" eine Knarre an den Kopf halten muß, damit dieser im Sinne der Sieger agiert (s. Irak/Afghanistan).
Die Friedensbewegung ist ein weiteres im System installiertes Hamsterrad in dem sich der Aktivist abrackern kann ohne von der Stelle zu kommen.
[size=14]Das Rindergeschnetzelte:[/size]
8 Rouladen (ca 1 Kg)
4 - 6 Mittlere Zwiebeln
1 Glas Ayvar "mild" (Ajvar) (350 gr)
3 gehäufte Teelöffel scharfen Senf
Salz
[size=14]Das Chinakohlgemüse:[/size]
2 Streifen Bauchspeck
2-3 Zwiebeln
500 gr frische Champignons
1 große rote Paprika
2 Stangen Lauch (Porree)
1 mittelgroßen Chinakohl
1 mittlere Zucchini
1 Tube Tomatenmark 3fach konzentriert
Bärlauch getrocknet
Salz
[size=14]Die Zubereitung:
[/size]
Das Rindergeschnetzelte:
Die Rouladen in Streifen schneiden (1 - 2 cm breit) und dann in kurze Stücke (3 - 4 cm). Das Fleisch jeder Roulade extra Beiseite legen. Die Zwiebeln putzen, halbieren und dann in Scheiben schneiden, wie halbe Zwiebelringe.
In einer Teflonpfanne wird das Rindfleisch mit etwas Öl angebraten. Immer nur eine Portion auf einmal. Regelmäßig wenden. Das angebratene Rindfleisch wird dann in einer Schüssel gesammelt. Falls notwendig immer wieder etwas Öl in die Pfanne geben, wenn die nächste Portion Rindfleisch gebraten wird.
Wenn die letzte Portion Rindfleisch angebraten ist, werden die Zwiebeln dazu gegeben und ebenfalls leicht angebraten. Wenn die Zwiebeln leicht angeschmort sind, wird das Rindfleisch aus der Schüssel mit in die Pfanne gegeben. Alles kräftig salzen und 3 gehäufte Teelöffel (reichlich!) scharfen Senf unterrühren. Weiter schmoren lassen. Sollte die Pfanne zu heiß werden, dann mit ein wenig Wasser ablöschen.
Nun wird das Ayvar dazu gegeben. Ich löse die Reste im Glas immer mit etwas Wasser aus gieße das mit in die Pfanne. Gut durchrühren und etwa 25 bis 30 Minuten köcheln lassen. Dabei immer wieder umrühren und sollte die Soße zu dickflüssig werden, etwas Wasser zugeben. Das Rindfleisch ist gar, wenn es mürbe wird und leicht zerfällt.
Zum Ayvar:
Ayvar (Ajvar) ist eine Gemüsepaste aus Paprika und Auberginen, teilweise auch mit Oliven und Pepperoni. Ayvar gibt es in den Geschmacksrichtungen "mild" und "scharf". Schaut auf die Zutatenliste. Steht da irgendwas von Verdickungsmitteln wie Guarkernmehl oder Johannisbrotkernmehl, dann handelt es sich um verdickten Gemüsesaft und NICHT um eine Gemüsepaste.
Das Chinakohlgemüse:
Den Speck und die Zwiebeln würfeln, die Champignons putzen und in Scheiben schneiden. Die Paprika in mittlere Stücke schneiden. Die Porreestangen putzen und in dünne Scheiben schneiden. Der Chinakohl wird senkrecht halbiert. Den Strunk unten auslösen und dann wird der Chinakohl liegend von der Spitze zum Wurzelansatz in Scheiben ( ca 1 cm breit) geschnitten. Die Zucchini wird geschält und gewürfelt.
Als erstes wird der Speck in etwas Öl angebraten, dann die Zwiebeln dazu geben und ebenfalls anbraten. Die Champignons zugeben und ebenfalls anbraten. Hierbei solllte die Temperatur etwas zurück genommen werden. Wir kochen jetzt mit "mittlerer Hitze" weiter. Aus den Pilzen sickert jetzt das Pilzwasser, nun ist es Zeit die Paprika und den Porree dazu zu geben und mit zu schmoren. Immer wieder umrühren. Es muß immer etwas Flüssigkeit im Topf sein. Wenn nötig etwas Wasser zufügen, aber nur kleinste Mengen!
Sind Paprika und Porree etwas angegart, wird der Chinakohl zugegeben und untergerührt. Aus dem Chinakohl löst sich ebenfalls Wasser. Langsam köcheln und rühren bis die dicksten Teile der Kohlblätter angegart sind und noch leichten Biss haben. Mit dem Chinakohl kommt auch der getrocknete Bärlauch mit in den Topf. Ein gut gehäufter Esslöffel sollte es schon sein. Salz nicht vergessen.
Als letztes werfen wir die Zucchini in den Topf. Sie wird nur untergerührt und die Flamme abgeschaltet. Wenn die Zucchini leicht blanchiert ist, wird als letztes das Tomatenmark dazu gegeben. Es soll das Gemüsewasser eindicken und einen Tomatengeschmack ins Gemüse bringen. Je nach Menge an Chinakohl und daher resultierendem Wasser braucht man eine halbe bis ganze Tube Tomatenmark.
Es ist wichtig die einzelnen Gemüse genau in der vorgegebenen Reihenfolge zu schmoren, damit am Ende alles passend durchgegart ist.
Zum Rindfleisch und Kohl werden Kartoffeln oder Reis gereicht.
Da die Zubereitung des Rindfleischs ziemlich lange dauert bis es fertig gegart ist, besteht die Herausforderung darin das Fleisch vorzubereiten und zu garen und während dessen das Gemüse Sorte für Sorte zu putzen und sofort zu garen, und die nächste Sorte Gemüse vorzubereiten. Also erst das Fleisch und die Zwiebeln klein schneiden für die Fleischsoße. Dann Speck und Zwiebeln für den Chinakohl klein schneiden. Nun beginnt man damit das Rindfleisch portionsweise anzubraten, brät in einem großen Topf Speck und Zwiebeln an und beginnt die Pilze zu putzen und nach und nach mit zu schmorren. Die Kartoffeln sollten schon geschält sein. Das Gemüse wird vor dem Fleisch fertig und dann kann man die Flamme nutzen um die Kartoffeln zu kochen. Ich benutze dafür immer einen Drucktopf, das verkürzt die Garzeit.
Eigentlich reicht die Menge für 6 Personen, aber es muß mit dem "Das schmeckt aber lecker" - Effekt gerechnet werden. Man sollte also nicht mehr als 5 Personen zu Tisch bitten, denn die Schüssel mit dem Rindfleisch wird sicher leer.
Guten Appetit!
Hallo Abraxas,
ich habe nun schon mehrfach begonnen etwas längere Artikel zu schreiben, aber die Anforderungen der Realität hindern mich. Ich komme nie über die ersten paar Sätze hinaus. Ein Umstand der den schulischen Anforderungen meiner Kinder geschuldet ist. Denen muss ich mich jetzt in erster Linie widmen. Es wird also ziemlich dauern bis ich wieder über so viel Freizeit verfüge, dass ich ganze Vormittage dem Verfassen von Texten widmen kann. Ich hoffe, du deaktivierst mich deshalb nicht. ![]()
Gruß, EO
Hygiene als Kulturleistung setzt immer eine gewisse Infrastruktur voraus. Als erstes müssen wir zwischen Stadt- und Landbevölkerung unterscheiden.
Die Landbevölkerung hatte leichteren Zugang zu sauberen Wasser und Brennholz, weshalb der wöchentliche Badetag in der Familie keine Kostenfrage war, sondern eher eine Frage des Bewußtseins für die Notwendigkeit.
In der Stadt sieht die Situation anders aus. Hier dreht es sich um die Frage "Wo kommt das Wasser her?" Aus einem Fluß? Aus dem Stadtbrunnen? Wo bleiben die Fäkalien der Stadtbewohner? Stellen wir uns die mittellterliche Stadt mit Stadtmauern vor, so ist der Raum für die Menschen begrenzt. Wenn die Stadt ohne eine Kanalisation geplant wurde, dann ist ein Hygieneproblem vorprogrammiert. Je größer die Stadt und je mehr Menschen an einem Fluß leben, desto höher wird die Keimbelastung im Wasser. Stadtbrunnen werden durch Fäkalien verseucht, da alles was in der Stadt zu Boden fällt vom Regen in den Untergrund gewaschen wird.
Für warmes Wasser muss der Brennstoff in die Stadt gebracht werden. Dies erzeugt erhebliche Kosten. Wir haben also zwei wesentliche Probleme: Wer zu Fuß durch die Stadt ging, schleppt Keime aus dem Straßenschmutz in jedes Haus. Das Abkochen des Nutzwassers wird auf Dauer zu teuer. Und jeder weiß selbst, dass man schmierigen Schmutz mit kaltem Wasser nicht von der Haut bekommt. Dies führte dann eben zu den permanenten Infektionen und dem schlechten gesundheitlichen Zustand der ärmeren Stadtbevölkerung. In den 20er Jahren des letzten Jahrhunderts wurden in Hamburg ganze Stadtviertel eingeebnet um endlich die Seuchenherde zu beseitigen und es wurde ein Mindeststandard für Arbeiterwohnungen eingeführt um endlich ein Mindestmass an Sauberkeit zu schaffen. Das Problem zieht sich also lange durch die europäische Stadtgeschichte.
Ich denke, auf dem Land war das Hygieneproblem nicht ganz so groß. Letztendlich hat es sich wohl rumgesprochen dass Desinfektion wenig Sinn macht, wenn man nicht die Quelle der gefährlichen Keime beseitigt. Denn Desinfektion bedeutet ja alle Keime zu beseitigen. Die Keime, die am schnellsten wachsen und sich aggressiv gegen andere durchsetzen können, besiedeln als erstes wieder die leeren Flächen. Also muß ständig desinfiziert werden. Das ist gut für die Hygieneindustrie, aber schlecht für die Haut der Krankenhausmitarbeiter. Es wäre sinnvoller die symbiotischen Bakterien zu fördern. Ich denke, so lange man in "gesunder" Natur unterwegs ist, ist der "Schmutz" nicht schädlich. Erst in der Stadt wird er zum Problem. Menschen sind da nicht anders als Käfighühner. Wo zu viele auf einem Haufen sind, breiten sich die schädlichen Keime aus, zumal "Stadtleben" unvernünftig und ungesund ist, nichts desto trotz von den Stadtmenschen aber als "normal" empfunden wird, weshalb sich so viele unvernünftige Verhaltensweisen durchsetzen können.
Nun Mal ein wenig von meinem Senf zu dem Thema:
Natürlich gibt es eine objektive Wahrheit.
Unser Universum existiert. Ich existiere. Meine Frau und meine Kinder existieren. Ihr existiert auch (die meisten zumindest
).
Ich kann meine Umwelt wahrnehmen.
Und hier beginnen die Probleme, aus denen die Verwirrung entsteht. Wahrnehmen muss gelernt werden. Das kann man selbst, aber erst, wenn man Grundlagen gelehrt bekam.
Beispiel:
Ein jeder kann sehen, aber nur wenige können erkennen. Denn man kann nur erkennen, was man kennt.
Andererseits versucht der Geist, der erkennen gelernt hat, immer das Gesehene zu interpretieren um "etwas zu erkennen" - das merkt man aber am deutlichsten, wenn nichts zum Sehen da ist. Dann entstehen Trugbilder, weil der Geist erkennen will, obwohl eigentlich nur durcheinander im Sehzentrum vorhanden ist, weil die Sehnerven mangels Licht unkontrolliert feuern und der Geist versucht nun hier bekannte Muster zu finden, um "etwas zu erkennen". Da ist aber nichts, außer dem Mangel an Licht.
Die genetische Konstruktion "des Lebens" erfolgt ergonomisch. Es gibt keine Verschwendung. Die einfachste Lösung ist ausreichend. Das führt dazu, dass z. B. die Augen, der Sinn auf den wir uns am stärksten verlassen, so leicht zu täuschen sind, und eigentlich auch viel zu unzureichend um uns wirklich ein objektives Bild des Universums zu liefern, in dem wir leben. Warum können wir z. B. nicht sehen, dass ein Gegenstand heiß ist?
Andererseits können wir sehr wohl mit allen Sinnen und vor allem mit einem gelehrten Geist die objektive Wahrheit unserer Welt erfahren und begreifen. Auch alles das, was nicht Gegenständlich, also nicht zu anfassen ist. Aber dafür sind wir auf die Belehrung der Eltern angewiesen. Die erklären uns die Welt, wie sie sie sehen. Und hier ist es eben so: Wenn eine menschliche Gesellschaft fehlerhaftes Wissen tradiert, dann haben die Mitglieder dieser Gesellschaft ein fehlerhaftes Bild der Welt, obwohl sie dies nicht wissen. Und solche fehlerhaften Inhalte können über Gruppendynamik ziemlich dauerhaft sein, so lange bis die objektive Wahrheit der Welt die fehlerhafte Wahrnehmung bestraft. Es gibt also eine Schwelle an der ignorantes festhalten an fehlerhaften Überlieferungen Leib und Leben gefährdet und damit den Generationswechsel einer solchen Gemeinschaft ein für alle Mal unmöglich macht.
Auch unser Wissenschaftsverständnis ist eine Übereinkunft "Probleme" in einer bestimmten Art und Weise anzugehen und bestimmte menschliche Erfahrungen einfach zu negieren, wegen der "mangelnden Wiederholbarkeit" oder der "nicht Messbarkeit". Das bedeutet aber nicht, dass da nicht doch objektive Effekte existieren, die von den Menschen dieser Gesellschaft nicht wahrgenommen werden können, weil sie eben nach eigenem Selbstverständnis nicht wahr sein dürfen. Andererseits versteigt sich die Wissenschaft in Metaphysischen Bereichen in Metaphern, die zeigen, dass die betroffenen Wissenschaftler den Bodenkontakt verloren haben.
Ob es darum geht zu argumentieren, die Welt würde nicht existieren, weil sie nur eine elektrochemische Abbildung in unserem Gehirn ist, die wir auch noch Fehlinterpretieren, oder die "Erkenntnis" es gäbe keine Materie, weil alles ist "Energie". Dann dürfte ich mir auch nie den Kopf anschlagen, weil ich einen tief hängenden Ast nicht gesehen haben. Ich sehe ihn nicht, ich weiß nichts von ihm, also ist er nicht da und weil er sowieso keine Materie ist, wieso tut dass dann so weh, wenn ich mir den Kopf anrenne?
Zum Teil kommt es mir vor als würden diese Wissenschaftler nicht wissen was Eis ist. Sie erklären, nachdem sie Eis genau untersucht haben: "Es ist nur Wasser!" Hurra! - Nur den Wechsel der Aggregatszustände, die an irgendwelchen Schwellwerten stattfinden haben sie leider "übersehen" und nun ist dann alles "Wasser".
Es gibt also auch für spirituelle Erlebnisse eine allgemeingültige Grundlage, die zwar von einzelnen Menschen erfahren werden kann, aber wegen der gesellschaftlichen Blindheit in diesem Bereich sich nicht als tradierbare Erkenntnis durchsetzen kann. Und diese basiert auf objektiven Wahrheiten unseres Universums. Und dazu kommt noch eine ganz wesentliche Funktion: Der menschliche Geist hat die schöpferische Kraft Gottes. Es beginnt mit einem Stuhl im Kopf, der aus dem Gedanken zu einem Stuhl als Objekt in der Wirklichkeit wird. Und dieser Mechanismus funktioniert nicht nur bei Objekten die "gebaut" werden können, sondern auch bei der spirituellen Herbeiführung von Zuständen, die ein Mensch erleben möchte. Und gerade deshalb brüllt uns die Medienmaschine an und verwirrt die Geister und lenkt sie ab, damit die Mehrheit der unterdrückten Menschen die Kraft ihres Geistes nicht bündeln können um gemeinsam ein Ideal zu realisieren. Und dass ist die eigentliche Ursache, weshalb solche Halbwahrheiten wie "Alles ist subjektiv" so eine Zustimmung bei der Mehrheit der Penetrierten findet.
Die Erforschung morphogenetischer Felder stellt für "die Wissenschaftler" ein großes Problem dar. Sie müßten erst einmal die übersichtliche Welt der Labore und Messgeräte verlassen und auch ihr systematisches Vorgehen, also alles zu messen, wiegen, katalogisieren und in Schachtel zu packen, vergessen und sich in die Welt des Schamanimus begeben. Erst dann würden sie Erlebnisse haben, die ihr Weltbild ins wanken bringen könnten. Dummerweise können diese Erlebnisse ein Kriterium nicht erfüllen. Nämlich das der beliebigen Wiederholbarkeit. Denn ein schmanisches Ereignis, das für einen bestimmten Menschen an einem bestimmten Ort zu einer bestimmten Zeit, eingetreten ist, wird sich nach wissenschaftlicher Vorgabe nicht 1 : 1 wiederholen lassen, denn an einem anderen Ort für einen anderen Menschen wird dieses Ereignis einen anderen Ablauf haben, obwohl es Gleiches bewirkt. Die Wissenschaft hat sich selbst eingemauert und außerhalb dieser Mauer lassen sich nur selten die Prinzipien anwenden, die innerhalb der Mauern als "allgemein gültig" gedacht werden.
Der Zauberer von Oz:
[Blockierte Grafik: http://alternativechronicle.files.wordpress.com/2010/09/wizard-of-oz.jpg]
Ein alter Mann, der hinter einem Vorhang versteckt seine Bühneneffekte bedient mit denen er sein vergrößertes Antlitz in den Rauch auf der Bühne projeziert und mit künstlichem Donner und einer verstärkten Stimme die Leute einschüchtert.
Na Sonja, was hatten wir gerade gelernt? Positiv formulieren, weil der menschliche Geist nicht mit Negationen umgehen kann.
"Wir haben keine Angst" ist deshalb die falsche Formulierung. Selbst "furchtlos" ist falsch.
Wir sind tapfer und mutig.
Wir wandeln in Gewissheit und Zuversicht.
Wir haben Gottvertrauen! (Für die Christen)
Allahu akbar! (Gott ist größer - für die anderen)
"No Terror" ist auch falsch. Unsere Idealvorstellung ist
[size=36]WELTFRIEDEN[/size]
Illuminatus hat auch Recht, das Friedenssymbol steht auf dem Kopf und zeigt, der Verwender ist Opfer einer erfolgreichen Desinformationskampagne
Andererseits wissen wir ja, worum es geht - die Schafherde noch enger in den Pferch zu treiben, noch besser zu kontrollieren und noch besser auszubeuten.
In diesem Sinne:
Wir sind zu intelligent um diesen Unsinn zu glauben!
Weltfrieden!!!
Die einen mögen Hunde, die anderen eher Katzen, aber ich finde, es liegt einzig und allein an der Zubereitung. Wie Cherub sagte: "Zwischendurch auch mal abschmecken!"![]()
Und ich habe den Eindruck, du hast die Tragweite dieses Satzes nicht verstanden: A shprakh iz a dialekt mit an armey un flot. So hat halt jeder seine Eindrücke.
Ein Dialekt ist keine verkrüppelte lokale Hochsprache, sondern teilweise ursprünglicheres, ja authentischeres Deutsch, als das künstliche Standarddeutsch. Dialekte zu erhalten ist nichts anderes als Kultur, Sprachkultur, zu erhalten. Nicht jeder hat einen besonderen Sinn dafür, aber nach deinen Worten muss man ja annehmen, dass du auch das Brandenburger Tor - und das Hermannsdenkmal gleich mit - durch 400m hohe Bürogebäude ersetzen würdest. Ist ja viel praktischer und diese alten Denkmäler sind ja auch nicht mehr notwendig.
Zu deinem Kroatenbeispiel: Pidginsprachen haben die Tendenz, sehr schnell komplexer zu werden und sich zu Kreolsprachen zu entwickeln.
Im Übrigen ist nicht mal dein Name Standarddeutsch (für Wasserbrunnen/Wasserquell). Muss er auch nicht sein, denn es ist ein Name.
Noch Mal ganz langsam. Argumentativ befinde ich mich gerade im Umfeld der Dorfdialekte. Ich habe es im hiesigen Heimatverein erlebt, wo die plattdeutsche Mundart gepflegt wird. Der Gruppenleiter der Mundartgruppe spricht jeden auf Platt an, ob er denn platt verstehen könnte. Eine Dame antwortete, ja, aber nur ladberger Platt und da könnte sie sich mit den Lengerichern nicht verständigen. Entfernung zwischen beiden Orten: 10 Km!
Zu meinem Kroatenbeispiel: Es handelt sich um wenige Personen, die als Gastarbeiter ins Land kamen. Denen nützt es überhaupt nichts wenn sie eine komplexe Kroatisch/Deutsche-Kreolensprache in der Dialektausprägung Raum Lengerich entwickeln. Außerdem fehlt ihnen der Zugang zu Bildung um überhaupt komplexe Zusammenhänge zu erlernen und die dafür notwendige, eigenständige Sprache zu entwickeln.
Zu deinem Gebäudeargument:
Jeder Mensch kann ein Gebäude erkennen und er kann auch den Unterschied zwischen einer Hütte, einem Haus, einem Palast und einem Baudenkmal erkennen. Dabei ist es völlig egal welche Sprache er spricht. Was aber sicher passiert, ist dass er das Baudenkmal abreist, weil er aus einem anderen Kulturkreis kommend, selbiges als überflüssig erachtet.
Mit dieser Argumentation unterstellst du mir eine Geisteshaltung, die ich nicht habe.
Also nochmal, eine einheitliche Sprache ist für eine Kommunikation möglichst vieler Menschen miteinander notwendig. Wie sah es denn aus, als die lokalen Dialekte noch selbstverständliche Alltagssprache einer Region waren, die ohne besonderen Aufwand erhalten werden müssten? Die Leute sprachen ihren Dialekt und verstanden den Dialekt der Nachbardörfer. Vielleicht bis zu einer Distanz von einer Tagesreise (zu Fuß). Und wenn es Informationen gab, die von weiter weg kamen? Die brachten die Händler mit und gaben sie nur ihrem Ansprechpartner im Dorf, der eben auch die Händlersprache konnte. Und nur wenn diese Information in den Dorfdialekt übersetzt wurde, bekamen die Leute etwas Neues zu hören. Sowas nennt man Informationsvorsprung. Der Adel hat eine eigenen Hochsprache mit der das Herscahftswissen verbreitet wurde und diese Sprache diente gleichzeitig dazu die Dörfler auszugrenzen und unter Kontrolle zu halten. Weiterhin gibt es eben den Nachteil, dass die Menschen nicht mit Fremden reden konnten und Fremd ist jeder, der weiter als eine Tagesreise weg lebt. Und so ist es einfach aus den Dörfern im Umkreis Bauernsähne als Soldaten auszuheben und sie 3 Tagesreisen weit weg zu führen um sie dort Krieg führen zu lassen. Sie können sich mit den dort bekämpften Menschen nicht verständigen. Dieser "Krieg" wird also vom Adel, von "den Edlen" kontrolliert, weil die kämpfenden Menschen nicht miteinander reden können. Super Sache das!
Ich möchte hier nochmal die Einheitlichkeit hervorheben. Es ist dabei egal, ob es sich um "Hochdeutsch" handelt, Niederländisch oder Flämisch, was ja wohl an den alten deutschen Dialekten neuzeitlich noch am dichtesten dran ist. Die Sprache muß einen großen Wortschatz beinhalten, damit man die Welt detailiert beschreiben kann. Bei Dorfdialekten sehe ich das als nicht gegeben an, denn vieles, was heute für das Leben komplexer Gesellschaften notwendig ist, hat für die Dorfgemeinschaft nie existiert und finde dort keine sprachlichen Entsprechungen.
Zitat
Zitat
Nur wer gelernt hat das Herz sprechen zu lassen kann weltweit ohne Worte
kommuniezieren und auch mit den Wächtern den ErDe in Kontakt treten.
Ja, das kann er - aber was macht er, wenn er genau diese Fähigkeit einem jungen Menschen beibringen will, seine Sinne dafür schärfen, wenn er keine gemeinsame Sprache hat in der für genau diese Vorgänge eigene Worte existieren?
Gefüllte Riesenzucchini! Super!
Ich bin auch immer begeistert, wenn mir einer meiner Nachbarn so ein Trumm schenkt, weil die Hausfrau damit nichts anzufangen weiß.
Ich decke als letztes das Gehackte (Faschiertes) mit hauchdünn geschnittenen Streifen Bauchspeck ab. Der wird dann wunderbar knusprig im Ofen und alle am Tisch passen auf, dass der Speck auch ja gerecht verteilt wird.
Wenn ich ein Mischgemüse mit Zucchini koche, dann gehe ich so vor: Das feste Gemüse wie z.B. Paprika, Aubergine und Gemüsezwiebel wird gewürfelt und im eigenen Saft geschmort. Ist das dann alles auf den Punkt gegart, dann gebe ich als letztes die gewürfelte Zucchini dazu und ziehe den Topf von der Flamme. So werden die Zucchiniwürfel leicht blanchiert, senken die Temperatur des Gemüses und haben leichten Biss, wenn das Gemüse serviert wird. Auf diese Weise wird die Zucchini nicht zerkocht und das Essen nicht labberig!
Ich habe den Eindruck, du verwechselst dein Bedürfnis nach Geborgenheit mit der Notwendigkeit lokale Dialekte zu erhalten. Ein lokaler Dialekt begrenzt die Denkfähigkeit der Menschen auf die Objekte ihrer lokalen Umgebung. Ich erlebe das bei meiner Nachbarin, die als junge Frau als Gastarbeiterin von Kroatien nach Deutschland eingewandert ist. Sie unterhält sich mit kroatischen Bekannten, die ebenfalls eingewandert sind, in Kroatisch. Im Gespräch fehlen ihr aber alle kroatischen Wörter für Dinge, die es in ihrer Jugend in Kroatien nicht gab, bis hin zu Verben. Sie beginnt also Kroatisch-Deutsches Gemisch zu sprechen. Und dieses Gemisch taugt dann auch nur um mit einem Kroaten zu reden, der im gleichen Umfeld in Deutschland lebt und auch Deutsch kann. Leider hat sie ihr Deutsches Sprachverständnis nicht vertieft, sodas sie in einem Satz die Wörter für Subjekt und Objekt eines Satzes durch "ähäh" und "Dingens" ersetzt und ich aus dem Verb und dem Kontext herausbekommen muss was sie eigentlich sagen will.
Es ist ganz kuschelig, wenn man wieder seinen gewohnten Dialekt hört, diesen Dialekt aber "mit Gewalt" zu erhalten, während sich die gesamte Gesellschaft in einer größeren Gemeinschaft organisiert, ist romantisch, aber nicht realisierbar. Es erwächst also was neues.
Was ich für sehr viel problematischer halte, ist, dass die Sprache nicht mehr im Wortsinne verwendet wird, sondern sarkastisch immer das Gegenteil von dem gesagt wird, was man eigentlich meint. Das hat eine lange, teils notwendige Tradition, als jedes leichtfertig ausgesprochene Wort einen sofort vor die spanische Inquisition brachte. Aus der Zeit haben wir christlich missionierten Europäer wohl die Redewendung: "Das habe ich doch gar nicht so gemeint!" angewöhnt, und auch der Obrigkeit "nach dem Mund" zu reden, aber durch die Art der Rede erkennen zu lassen, dass man genau das Gegenteil meint.
Und wann ist es eigentlich üblich geworden statt einen Menschen mit einem Segensspruch auf den Weg zu schicken, ihm "Hals- und Beinbruch" zu wünschen? Wann wurde uns beigebracht davon auszugehen, dass ein guter Wunsch Unglück bringt???
Die Musterkennung beim Lesen spielte mir folgenden Streich, ich las "SAUEUTER" statt "SAUTEUER":
Ich war letztens beim IKEA, der ist bei uns quasi "um die Ecke" um einen Stapel Plastikbecher (1,50 €) zu kaufen. An der Kasse fragte die Kassiererin: "Mehr nicht???" - Ich fragte sie zurück: "Muß ich hier neuerdings einen Mindestumsatz machen, bevor ich den Laden wieder verlassen darf?". Ich kann aber deinen Widerwillen gegen Menschenaufläufe (Benutzen die Kannibalen dafür eigentlich immer noch Großmutters Bewährtes Rezept?) gut verstehen. Wenn ich keinen "normalen Schritt" mehr machen kann, fühle ich mich wie ein Gefangener mit einer Kugel am Bein. Solche Orte verlasse ich dann auch gleich wieder.
Ich hatte mein AHA-Erlebnis in der Schweiz, wo jedes Dorf seinen eigenen Dialekt spricht. Auf mich Hochdeutschen haben Sie keine Rücksicht genommen, es war meine eigene Schuld, dass ich sie nicht verstanden habe. Aber die Zeitung, die konnte ich lesen. Da bekommt man doch einen Knoten ins Gehirn.
Die Hochsprache ist notwendig in unserer Kultur der schriftlichen Wissensvermittlung. Eine einheitliche Rechtschreibung beschleunigt den Lesevorgang, weil man Wörter nicht buchstabengetreu liest, sondern als Muster erfasst. Wenn ich Sonjas Dialektschreibung lese, muss ich mir erst Mal selbst "zuhören" beim Vorlesen, um zu verstehen, was sie geschrieben hat. Ich denke es ist für das Miteinander wenig förderlich, wenn man erst Mal einen neuen Dialekt lernen muß nur um mit den Menschen zu reden, die in einen 30 km entfernten Dorf leben - und nach weiteren 30 km schon wieder.
Hermann, die Großschreibtaste an deiner Tastatur ist kaputt!
"Hochdeutscher" Vorschlag: ### aufgehübscht ###
Das ist im übrigen wirklich schön geworden, ohne das Maxi-Angebot aus dem nächstgelegenen Riesenmöbelmarkt, ohne Schachteln aus Schweden und trotzdem ein eigenständiges Konzept. Sehr gut!
EO
Hallo BKid,
deine Lösung heißt also: "Zurück zur Natur".
Mir stellt sich dabei die Frage: Ist der Mensch tatsächlich nur auf die Oberfläche dieses Planeten begrenzt, oder dürfen wir uns Raumfahrt zwischen den Sternen vorstellen? Und können wir diesen Planeten verlassen ohne Raumschiffe zu bauen?
Die Frage war ja, ob das Rad eine Fehlentwicklung war. Sind Fahrzeuge und Flugzeuge im allgemeinen eine Fehlentwicklung? Sind deshalb auch interstellare Raumfahrzeuge eine Fehlentwicklung?
Ich sehe das so: Für mich ist eine ökologische, technikfreie Lebensgemeinschaft denkbar. Sie muß sich aber für einen Ort entscheiden, auf dem sie siedeln will. Und dort verweilt sie über Generationen, bis der Ort durch eine Katastrophe zerstört wird. Sturmflut, Tsunami, Vulkanausbruch, ein Meteor, der einem am Mittwoch vormittag den Rest der Woche versaut, eine Bergbaugesellschaft, die bewaffnete Söldner schickt, weil sie unter dem Dorf Erz abbauen will - egal was es ist, diese Gemeinschaft hat ein Endedatum, an dem alle gleichzeitig sterben und es keine Nachkommen mehr gibt.
Aber selbst wenn auf diesem Planeten paradiesische Zustände ausbrechen würden, irgendwann platzt die Sonne und dann werden unsere Nachfahren auf diesem Planeten keine Kinder mehr bekommen.
Was nun?