Na, da wird es ja wieder füsikalisch/filosoFisch! 
Ich kann mich nur meinem Vorredner anschließen, 0° Celsius entsprechen 32° Kelvin. Verdoppelt man jetzt den Kelvinwert, so landet man bei 17,78 ° Celsius.
OK, das war die Antwort für die Mathematiker. Jetzt also die Antwort für die Praktiker:
Als erstes wäre zu klären ob die angegebene Temperatur -0° Celsius beträgt, oder +0° Celsius. Hier zeigt sich die Tendenz. Eine Verdoppelung der Temperatur bei - 0 ° führt natürlich zu noch mehr Frost, also dickeren Schichten Eis auf dem See und rutschigem Rauhreif auf dem Asphalt, während eine Verdoppelung der der Temperatur bei +0° dazu führt, dass man nur noch in schattigen Kurven mit Rauhreif und Rutschgefahr rechnen muß. Das ist zwar unfüsikalisch, aber irgendwie "logisch", oder?
Tja, jetzt muß man nur noch klären, wie groß die Einheit der "gefühlten Temperatur" ist.
Fühlt man genau, dann ist die gefühlte Einheit 1°. Hat es draußen +0°C, dann bedeutet eine Verdoppelung der Temperatur natürlich +1° C, ist doch logisch!
Für die Pedanten mit den Digitaltermometern ist die gefühlte Einheit 0,5 ° C, wobei natürlich das Thermometer die Temperatur in 0,1° - Schritten angibt, der Sensor aber zu dicht an der Hauswand steht um tatsächlich die echte Außentemperatur zu messen, vor allem, weil der Sensor auch noch windgeschützt montiert ist. Ergo bedeutet für den Pedanten die Verdoppelung der Temperatur von +0° natürlich das messbare Intervall von 0,5° und er bekommt natürlich ebenfalls +1° heraus, logischer Weise!
Juut! Es ist also nicht nur die Frage wie hoch ist die Ausgangstemperatur, sondern auch wie genau man den Temperaturunterschied wahr nehmen kann.
Ich schätze, das ist jetzt mit meinen ausführlichen Ausführungen ausreichend geklärt. Menschliche Sprache ist unscharf, also das Gegenteil von logisch. Trotzdem erkennt der Angesprochenen den Kontext und weiß was der Sprecher meint!
Hoffe ich doch!
EO