Hallo ihr Lieben!
Das ist ja wieder Mal ein wunderbar vielf?ltiger Faden hier!
Als erstes: Hallo Martin, willkommen im Forum. Wie du vielleicht schon festgestellt hast, hei?t hier jeder 4. Martin, weshalb ich schon seit meiner Schulzeit "EO" genannt werde. Auf gute Zusammenarbeit!
Als zweites: Wir erleben in diesem Faden, wie zwei v?llig unterschiedliche Bewu?tseinsebenen aufeinanderprallen. W?hrend TrisMeg als Stifter dieses Fadens lieber die esoterische Sichtweise sieht, also die Aufgabe sich seelisch weiterzuentwickeln und pers?nliche Schranken zu ?berwinden, betrachten es die meisten anderen Schreiber mehr aus der staatsb?rgerlich praktischen Sicht.
Hier l??t sich keine Gespr?chsbasis finden, da die Argumentationsebenen v?llig unterschiedlich sind.
Es ist mir jedoch wichtig jede Theorie oder Philosophie auf ihre Anwendbarkeit abzuklopfen. Ist sie nicht anwendbar, dann ist sie eine Illusion.
Erschwerend kommt noch hinzu, dass TrisMeg auf bestimmte W?rter und Argumente negativ reagiert. Er lehnt ab sie objektiv zu betrachten, da sie ?blicherweise mit einer negativen Betrachtung behaftet sind.
Ich m?chte hier meine ganz pers?nliche Meinung zu einigen Aussagen kundtun und einige Ableitungen daraus entwickeln.
TrisMeg schrieb:
Zitat
ich mag politik nicht sonderlich. aber das mit dem selbsthass interessiert mich. und auch die geschichte mit den satellitenstaaten. jeder staat ist irgendwann mal installiert worden um leute zu knechten und zu unterdr?cken, macht korrumpiert und t?tet die freie seele. so einfach ist das. kultur, sprache, erbgut? jeder mensch auf dem planeten ist von der gleichen gattung. homo sapiens. die trennung in kultur, sprache und anderes ist ein teil der dualit?t. jemand wollte dass sich die menschen trennen, damit man sie besser gegeinander aufwiegeln kann.
und das schon seit jahrtausenden.
das ende der dualit?t ist das ziel, der weg dorthin vielf?ltig. sich an alte werte klammern hilft niemand dabei. aber es gibt hier drin vielf?ltige meinungen dazu. meine ist nur eine von vielen Wink
Betrachten wir die Aussagen im einzelnen:
"ich mag politik nicht sonderlich."
Damit stehst du nicht allein, schlie?lich ist das ein schmutziges Gesch?ft und ohne Kenntnis der Geschichte und der ?blichen Praxis ein bestimmtes Wahlergebnis herbeizuf?hren, ist die Politik gar nicht zu verstehen!
"aber das mit dem selbsthass interessiert mich."
Ich denke, dass ist f?r dich das Hauptinteresse. Ich werde unten darauf eingehen.
und auch die geschichte mit den satellitenstaaten. jeder staat ist irgendwann mal installiert worden um leute zu knechten und zu unterdr?cken,
Diese Aussage ist die Grundlage deiner weiteren Ausf?hrungen. Ich finde nicht, dass sie richtig ist. Ja, jede Staatsform ist in der Geschichte der Menschheit auch gegen das Wohl der regierten B?rger angewendet worden. Aber das war nie der eigentliche Sinn dieser Organisation von Gemeinwesen. Jedes Gemeinwesen l??t sich unterwandern und mi?brauchen, aber pauschal zu urteilen jede menschliche Organisationsform, die gr??er ist als die Kleinfamilie diene der Unterdr?ckung und ist damit abzulehnen halte ich f?r falsch.
macht korrumpiert und t?tet die freie seele.
Je mehr Rechte einer hat, desdo mehr Verantwortung mu? er tragen! So einfach ist die Regel der Herrschaft. Wir erinnern uns in der Geschichte noch an die Zeiten als die "guten" K?nige die Rechtssicherheit wieder herstellten oder ?ber mehrere Generationen ihr Gemeinwesen zum Wohle aller B?rger leiteten. Es gab gesellschaften, da mu?te man f?r das Recht K?nig sein zu d?rfen sein Leben einsetzen, weil man nach Ablauf der Regentschaft irgendeiner Gottheit geopfert wurde. Es gab K?nige, die hatten zwar alle Macht, aber keinen Besitz. Sie waren von dem abh?ngig, was sie von ihere Sippe freiwillig geschenkt bekamen. Ging es der Sippe gut, konnte der K?nig viele Geschenke erhoffen.
Heute sind Lug und Trug an der Macht. Nat?rlich wissen alle, dass sie Unrecht tun. Deshalb geben sie sich immer den Anstrich der Rechtschaffenheit. W?ren Sie wirklich aus der Natur der Sache m?chtig, w?re dieser Mummenschanz nicht notwendig. Und da Menschen in Abh?ngigkeit leben, sind sie gezwungen irgendwann ihr Gewissen zu verkaufen, wenn sie politischen Einfluss erlangen wollen. Und die einen haben keine Skrupel und dienen sich freiwillig an, das ?ble Spiel mitzutun, andere wollen mitmachen, halten aber den Verrat an ihrer Seele nicht aus und gehen ein. Wieder andere erkennen das b?se Spiel und ihre Hilflosigkeit und suchen sich eine Nische, in der sie sich verstecken k?nnen. Und die Streitlustigeren nehmen den Kampf auf und steigen dann ohne funktionsf?higen Fallschirm aus dem Flugzeug oder sterben bei einem Verkehrsunfall.
"so einfach ist das. kultur, sprache, erbgut? jeder mensch auf dem planeten ist von der gleichen gattung. homo sapiens. die trennung in kultur, sprache und anderes ist ein teil der dualit?t. jemand wollte dass sich die menschen trennen, damit man sie besser gegeinander aufwiegeln kann.
und das schon seit jahrtausenden."
Joh, stimmt! Allerdings hat diese Trennung durch die Sprache und auch Kultur Weiterungen. Wir m?ssen uns hierzu in den Bereich der Soziologie begeben und ein paar grunds?tzliche Reflexe im Menschen betrachten.
Wir unterscheiden, Kraft unseres Bewu?tseins zwischen uns, als Individuum und "den anderen". Diese Trennung ist ein Fakt und wie ich meine Notwendig. In jedem Menschen (oder Au?erirdischem) steckt ein Teil der individualisierten Gottheit. W?ren wir wirklich alle eins, dann w?re diese Trennung zwischen "ich" und "du" gar nicht notwendig! Klar, wenn man ?ber der Erde schwebt und sich dass Gewusel da unten ansieht, kann man generalisieren und sagen: "Kuck, alles eine So?e: alles Menschen!".
Aber so ist es nicht. Du kannst einen Berber aus der Zentralsahara nicht in den Polarkreis versetzen. Einen Eskimo nicht in die W?ste. Du kannst einen stressfesten Gro?stadtbewohnenr nicht als Bauer auf platte Land schicken und keinen Westf?lischen Bauern nach New York verfrachten und glauben, er w?rde dort bestehen k?nnen. Menschen als Individuen sind von der Genetik ihrer Sippe abh?ngig, die wieder von der Landschaft gepr?gt wird in der sie Leben. Nat?rlich ist der Berber intelligent genug die Kunst des Eisfischens zu lernen. Er hat aber nicht genug Lebenszeit um all die K?nste zu lernen, die ein Eskimo schon von Kindesbeinen an lernt und nicht anders kennt. Au?erdem hat er die falschen genetischen Vorz?ge. Er ist f?r ein Leben in Hitze und Trockenheit optimiert. Es gibt also schon unterschiede zwischen den Volksst?mmen auf der Erde. (Komisch, wenn man in diesem Zusammenhang das Wort "Rasse" erw?hnt, schalten die meisten ihr Hirn aus und sondern nur noch Sprechblasen ab!?).
Man kann dieses Beispiel gleich auf die Sprache ausweiten. Selbst wenn alle Menschen die selbe Sprache spr?chen, so h?tten sie doch ziemliche Verst?ndigungsprobleme. Der Eskimo kennt etwa 200 Worte f?r die Beschaffenheit von Schnee, der Berber mehr als zwei f?r die Beschaffenheit von Sand. Wie erkl?rt der Eskimo, was die Spanten seines Kajaks sind und wie bezeichnet man das Zaumzeug von Kamelen?
Dies sind nur Beispiele aus dem praktischen Leben, aber wie soll man miteinander reden, wenn es um grunds?tzliche Fragen der Organisation der Gemeinschaft geht. Oder hast du schon Mal geh?rt, das der Beduine seine Frau dem Reisenden ins Bett legt, wie das bei den Eskimos der Brauch war?
Im praktischen Leben, ist deine postulierte "Gleichheit" eine Illusion. Und Menschen sind ja so rechthaberisch. Sie wollen einfach nicht von dem lassen, was sie bei ihren Eltern gelernt haben. Ob das f?r eine neue Lebenssituation jetzt richtig ist oder nicht. Man nennt das Ergebnis solchen Verhaltens "Brauchtum" und auch hier hat jeder andere Vorlieben.
"das ende der dualit?t ist das ziel, der weg dorthin vielf?ltig. sich an alte werte klammern hilft niemand dabei. aber es gibt hier drin vielf?ltige meinungen dazu. meine ist nur eine von vielen"
Sich an alte Werte zu klammern... Tja, wenn man jetzt w??te welche Werte genau gemeint sind, die augenscheinlich es nicht wert sind, sich an sie zu erinnern! Und warum sind sie das nicht?
Hier beginnt die Geschichte mit dem "deutschen Selbsthass" - (ich komme zum Thema und das wird k?rzer, als die Einleitung!"
Es gibt ihn nicht, diesen Selbsthass. Er ist ein Konstrukt. Die Konstruktion begann schon vor dem 1. Weltkrieg und wurde durch alliierte Propaganda durch den 2. Weltkrieg und die Zeit danach bis in die Gegenwart weitergef?hrt.
Die sogenannte "Deutsche Schuld" wird in den Medien den Menschen eingetrichtert. Wem nutzt das? Nun es soll den deutschen Steuerzahler ducken, damit er nicht aufmuckt. Denn schlie?lich zahlen wir die Zeche, w?hrend die anderen tanzen. Weil wir eben Schuld sind! Dazu werden uns alle m?glichen seltsamen Phrasen in die Ohren geblasen. Und weil die einer kritischen ?berpr?fung nicht stand halten, werden die Menschen so dressiert, dass sie selbst eine objektive Auseinandersetzung mit diesen Themen nicht aushalten, oder wenn doch per Gerichtsbescheid daran gehindert werden. Das ist eine seltsame geschichtliche "Wahrheit" die so vor objektiver Betrachtung gesch?tzt werden mu?.
Noch ein Wort zur Nation:
Hast du schon Mal versucht mit deiner Einstellung: "Alle Menschen sind eins" die schweizer Grenze ohne g?ltige Personalpaiere zu ?berwinden?
Selbst wenn du dich irgendwo reinschmuggelst, wirst du als Staatenloser in irgendeinem Flughafen h?ngen bleiben, bis du dich um Hilfe bei "deiner" Botschaft bem?hst. Es mag ja sein, dass du dich als Weltenb?rger siehst. Je weiter du dich von deiner Heimat entfernst, desto sicherer wirst du als "Deutscher" identifiziert! Und damit bist du ein Fremder!
Selbst wenn du dich z.B. erfolgreich als brasilianischer Einwanderer intergrierst, wirst du als erstes immer "der Deutsche" sein. Und wenn es dir dann gelungen ist die Landessprache zu meistern und Freunde zu finden, werden die letztendlich sagen: Das ist XY, er ist unser Freund und ganz gut - aber er ist kein Brasilianer!
Die Nation ist die gr??te Organisation einer Sprachgruppe. Meist r?umlich eingefasst durch geografische Barrieren. Fr?her war es ?blich , den Nachbarn gerade dann zu ?berfallen, wenn das Land von einer Naturkatastrophe heimgesucht wurde. Heute leisten die Bayern in Ostfriesland Katastrophenschutzhilfe und umgekehrt. Und sie bestehen darauf "die Bayern" zu sein, auch wenn sie Deutsche sind. Das liegt in der Natur der Menschen.
Nat?rlich leisten auch die Westfahlen im Niederl?ndischen Grenzgebiet Katastrophenhilfe, die wird aber durch das Sprachproblem eingeschr?nkt. Und ist es nicht die Sprache, dann ist es der Dialekt oder die Tradition nach der die Dinge eben bew?ltigt werden.
Wenn alle Entscheidungen immer ?ber Washington laufen m??ten, weil wir ja alle eins sind, (oder Peking) w?rden wir hier im Lande nie zu einem Ergebnis kommen. Das haben die russischen Sowjets mit der Zentrale Moskau auch schon vorgef?hrt. Also lass die Menschen sich in Nationen organisieren. Du kannst dich nicht davon ausnehmen, weil du fast ?berall auf der Welt "Ausl?nder" bist, und so behandelt wirst, v?llig unabh?ngig von deiner seelischen Entwicklung!
Es ist einer aus der erfolgreichen Gehirnw?sche stammende Propagandal?ge, dass alle, die sich auf ihre "deutsche" Nation berufen, dies nur tun, weil sie sich ?ber die anderen V?lker erheben wollen. Quatsch! Wenn ich einen Franzosen zu Gast habe, dann mu? ich ihm ein anderes Angebot machen, damit er sich als Gast wohl f?hlt, als einem deutschen Freund. Nur weil er es anders gewohnt ist! SO einfach ist das!
Und somit gibt es tats?chlich einen Unterschied zwischen Deutschen und Franzosen - und es liegt an dir, ob du dies einfach als Fakt zur Kenntnis nimmst, oder eine Ursache f?r eine "Trennung" daraus machst.