Es w?r echt interessant zu wissen: warum, wo, wie!!
Aber der Begriff "Geldloch" bezieht sich wohl auf die Millionen von Dollarn, die f?r die erfolglose Erforschung draufgegangen sind *gg*
Es w?r echt interessant zu wissen: warum, wo, wie!!
Aber der Begriff "Geldloch" bezieht sich wohl auf die Millionen von Dollarn, die f?r die erfolglose Erforschung draufgegangen sind *gg*
[size=18]Die Welt versinkt in braunen Bohnen. W?hrend sich Verbraucher im Norden ?ber niedrige Preise freuen, m?ssen Bauern im S?den hungern. Die Industriel?nder lassen ihnen keine Alternative[/size]
[size=9]von P. Korneffel, C. Tenbrock und W. Uchatius[/size]
In der City of London, wo in den Banken und B?rsen nur eine Arml?nge die Kaffeetassen von den Krawatten trennt, schreibt ein grauer Kunststoffkasten die Fortsetzung der alten Geschichte von Armut und Reichtum. Der Computer ist das Gehirn der Terminb?rse Liffe, und an jedem B?rsentag in jedem B?rsenjahr errechnet er eine Zahl, die sich von London aus um die ganze Welt verbreitet. Sie schie?t durch Telefonleitungen unter den Meeren hindurch und taucht auf im Hafen von Hamburg und in den B?rot?rmen von Miami, wo sauber frisierte M?nner sie mit einem Mausklick auf ihre Bildschirme holen. Sie erklimmt das Hochland von Kenia und die Berge Ugandas, wo schwielige H?nde sie mit Kreide auf schwarze Tafeln schreiben. Sie dringt in den Regenwald Indonesiens und auf die Plantagen Vietnams, wo in h?lzernen H?tten kleine Fernseher stehen und der Nachrichtensprecher sie mit lauter Stimme verliest - diese Zahl, an der das Schicksal ganzer Volkswirtschaften h?ngt und die doch nichts weiter beziffert als den aktuellen Weltmarktpreis einer Tonne blassgr?ner Bohnen.
Ger?stet und gemahlen, aufgebr?ht mit hei?em Wasser, verwandeln sich diese Bohnen in das liebste Fr?hst?cks- und Nachmittagsgetr?nk der Deutschen, der Amerikaner, Franzosen, Italiener, Spanier, und Skandinavier. In Cappuccino, Espresso, Caff? latte, Cafetera, Caf? au lait.
In Kaffee.
Kaffee ist wie Benzin. Jeden Morgen bringt er St?dte und L?nder in Schwung und weltweit Millionen Menschen zum Geldausgeben, am Tag 165 Millionen Dollar. Was sie da kaufen, ist das nach Erd?l meistgehandelte Rohprodukt der Welt.
Kaffee ist wie die Aktie der deutschen Telekom. Die Bohnen werden an der B?rse gehandeltm und ihr Preis steigt und f?llt, f?llt und steigt. 1997 war der Rohkaffee so teuer wie seit 20 Jahren nicht mehr. Dann fiel der Preis fast 5 Jahre lang, bis er, inflationsbereinigt, so niedrig war wie seit einem Jahrhundert nicht mehr. W?hrenddessen trafen sich Regierungschefs und Chef?konomen bei Wirtschaftsgipfeln und diskutierten ?ber die Globalisierung. Sie fragten, wer sind die Gewinner, wer die Verlierer? Wenn sie in den Kaffeepausen in ihren Tassen r?hrten, waren sie der Antwort oft n?her als in ihren Reden!
Kaffee ist wie Gold. Viele wollen ihn haben, wenige macht er reich. Der Absturz des Rohkaffeepreises kann Millionen Menschen die Existenz kosten. Anderen kann er viel Geld einbringen und wieder anderen schlicht das Leben vers??en. Kommt nur drauf an, ob diese Menschen den Kaffe anbauen, ihn ernten und die S?cke mit Kaffeekirschen schleppen. Oder ob sie den Rohkaffee kaufen, ihn r?sten, in T?ten packen, in Automaten f?llen, sich W?rter einfallen lassen wie "Kr?nung Gold" und "Verw?hnaroma". Oder ob sie ihn blo? gern zum Kuchen trinken.
Kommt vor allem darauf an, ob diese Menschen im S?den oder im Norden der Erde leben. Ob in Deutschland, in Amerika oder Japan. Oder, zum Beispiel, in Kolumbien.
Genauer gesagt, im Westen des Landes, in der Provinz Caldas, wo sich die Anden in gr?ne H?gel verwandeln. Dort, in der Gemeinde La Cabana, steht ein hagerer alter Mann vor seinem kleinen, wei? get?nchten Ziegelhaus in der Sonne und kn?pft sich mit zitterigen Fingern das Hemd auf.
Der Mann hei?t Enrique Vallejo, ist 72 Jahre alt und seit 42 Jahren Kaffeebauer. Seine verhornten H?nde haben ?ber die Jahre Millionen und Abermillionen Kaffeekirschen von Kaffeestr?uchern gepfl?ckt. Haben Tausende von Str?uchern ged?ngt, bew?ssert und zugeschnitten und sie aus der Erde gerissen, wenn sie nicht mehr genug Ernte brachten. Dann haben sie neue Str?ucher gepflanzt. Bis in dieses Jahr hinein, als der Preis f?r den Rohkaffee so weit fiel, dass die Kosten f?r D?nger, Wasser und Sch?dlingsbek?mpfungsmittel h?her waren als der Erl?s. Da h?rten sie auf mit ihrer Arbeit.
Mit diesen verbrauchten H?nden ?ffnet Enrique Vallejo sein d?nn gescheuertes Hemd und zeigt auf seine wei?e Narbe, die senkrecht ?ber seinen faltigen Oberk?rper l?uft. "Das ist von der Herzoperation vor ein paar Jahren", sagt er leise. "Jetzt habe ich zum zweiten Mal in meinem Leben das Gef?hl, dass alles vorbei sein k?nnte. Ich w?rde sogar die Finca verkaufen, aber niemand will sie haben."
Seine T?chter sind in die Stadt gezogen. Sein Feld ist verwildert. Sein einziges Kapital ist ein rostiger Jeep, den er sich vor Jahrzehnten, in einem guten Kaffeejahr, leisten konnte. Mit dem f?hrt seine Frau jeden Tag die Nachbarskinder auf der Staubpiste zur Schule, das bringt ein paar Pesos. "Damit halten wir uns ?ber Wasser."
Andere gehen unter. Weil ihre Felder sie nicht mehr ern?hren, haben Tausende kolumbianischer Kaffeepflanzer und Erntehelfer, M?nner, Frauen, Kinder ihre kleinen Fincas verlassen. Viele tauschen nur die Armut auf dem Land gegen das Elend in der Stadt. Dann schlafen sie am Stadtrand von Manizales, der Hauptstadt der kolumbianischen Kaffeeregion, in Holzh?tten unter Wellblechd?chern. Tags?ber putzen sie Schuhe, verkaufen Zigaretten oder ihren K?rper, betteln, stehlen oder w?hlen in den M?lltonnen am Stra?enrand nach Essbarem.
2500 Kilometer n?rdlich des ?quators verl?uft der Wendekreis des Krebses, 2500 Kilometer s?dlich der Wendekreis des Steinbocks. Die beiden Breitengrade umgrenzen einen tropischen und subtropischen Korridor, der sich wie ein gr?nes Band um den Globus legt. Nur dort w?chst der Kaffeestrauch. Der Verkauf seiner Fr?chte ern?hrt 125 Millionen Menschen, meist Kleinbauern, in f?nf Dutzend L?ndern. Noch.
Washington, USA: Die Weltbank sch?tzt, dass allein in Mittelamerika in den vergangenen Monaten rund 600.000 Kaffeearbeiter ihren Job verloren.
Phoenix, USA: 14 arbeitslose Kaffeepfl?cker aus Mexiko verdursten in der W?ste von Arizona bei dem Versuch, sich in die USA durchzuschlagen.
Tegucigalpa, Honduras: Nach Aussage des Weltern?hrungsprogramms f?hren die Kaffeekrise und die gleichzeitige D?rre dazu, dass in Honduras mehrere zehntausend Menschen hungern. Kinder m?ssen wegen extremer Mangelern?hrung ins Krankenhaus.
Addis Abeba, ?thiopien: Wegen des Preisverfalls sinken die Kaffeeexporteinnahmen ?thiopiens innerhalb eines Jahres um 30 Prozent. Der Verlust von 108 Millionen Dollar ist etwa doppelt so hoch wie der vom Norden gew?hrte Schuldenerlass.
Neu-Dehli, Indien: In einer der gr??ten Kaffeeregionen Indiens gehen innerhalb von zwei Jahren 20 Prozent der Arbeitspl?tze verloren. 15 ?berschuldete Kaffeepflanzer begehen Selbstmord.
F?nf Nachrichten. F?nf und ein paar Dutzend ?hnlichen, die in den vergangenen Monaten um die Welt gingen und jeweils andere Ursprungsorte hatten, aber eigentlich alle dieselben:
einen grauen Kunststoffkasten in London und ein Saal in New York, im Geb?ude der Coffee, Sugar and Cocoa Exchange, der zweiten gro?en Kaffeeb?rse der Welt. An diesen beiden Orten laufen die Kauf- und Verkaufsangebote aus den H?fen und Handelszentren zusammen, dort bildet sich der Preis, an dem das Schicksal der Pflanzer h?ngt.
Andreas Christmann arbeitet in Hamburg, City Nord, im Haupthaus des Kaffeekonzerns Tchibo, er ist Kaffeeeink?ufer. Was f?r den Bauern die Harke, ist f?r ihn der Computer: das Arbeitsger?t, mit dem er sein Geld verdient. Christmanns Arbeitsfelder sind die Kaffeeb?rsen in London und New York.
Er ist jung, tr?gt Anzug, keine Krawatte, spricht schnell und sagt S?tze wie: "Kaffee ist ein extrem volatiler Markt." Per Mausklick kauft Andreas Christmann den Kaffee tonnenweise, genau wie seine Kollegen bei den anderen gro?en Kaffeer?stern. Neben Tchibo sind das vor allem der schweizerische Nestl?-Konzern und die US-Unternehmen Sara Lee, Procter & Gambie und Kraft Foods, zu dem auch Jacobs geh?rt. Und wie seine Kollegen und Konkurrenten versucht Christmann jeden Tag und jede Stunde vorauszuahnen, wie sich der Rohkaffeepreis in London und New York entwickeln wird. Er liest Wettervorhersagen, Erntesch?tzungen, Berichte ?ber neue Produktionstechniken und spricht viel von supply and demand. Warum der Kaffeepreis so tief gefallen ist? Ganz einfach: [color=darkred][size=18]"Ein strukturelles ?berangebot"[/size][/color]
Wenn es auf dem Weltmarkt mehr Kaffee gibt, als die Kaffeekonzerne in den Superm?rkten, Coffee Shops und aus ihren Automaten verkaufen k?nnen, dann sinkt in New York und London der Preis. Zwar steigt die Nachfrage nach Kaffee von Jahr zu Jahr, zuletzt lag sie bei 105 Millionen S?cken ? 60 Kilo. Aber sie steigt nicht schnell genug. Denn die Kaffeebauern produzieren pro Jahr etwa 115 Millionen S?cke. Weitere 40 Millionen liegen in Lagerhallen und Silos. Das dr?ckt den Preis.
Weltweit gelten laut Weltbank 1,2 Milliarden Menschen als arm. 70 Prozent von ihnen leben auf dem Land. Arbeit gibt es nur auf den Feldern, und wenn die Bauern nocht von der Hand in den Mund leben wollen, m?ssen sie etwas anbauen, das sie verkaufen k?nnen. Am besten in L?nder wie Amerika oder Deutschland, wo die Leute Geld haben. Die Ursache der niedrigen Kaffeepreise ist, dass es zu viele Menschen gibt, denen nichts anderes bleibt, nicht nur in Kolumbien, sondern zum Beispiel auch in Vietnam. Sie alle tr?umen vom "Dollarbaum".
Dollarbaum. So nannten die Bauern in den Bergen Vietnams den Kaffeestrauch, jedenfalls bevor der Preis zu fallen begann. Der Baum, der Wohlstand in die D?rfer brachte, Fernseher in die H?tten und Geld auf das Konto bei der ?rtlichen Entwicklungsbank. Der f?r bessere Stra?en sorgte, das neue Haus erm?glichte und das erste Honda-Moped. Der Fleisch in die T?pfe zauberte und Bier auf den Tisch. Der Baum, der den Hunger stillte.
An der Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert brachten die Franzosen den Kaffeestrauch nach Vietnam. In der Nation der Teetrinker fand er zuerst kaum Beachtung. Bis sich das inzwischen kommunistisch regierte Land Anfang der Neunziger den Markt verschrieb. Kaffee versprach Jobs und Devisen, die Regierung f?rderte seinen Anbau.
Heute stehen die Dollarb?ume ?berall in Daklak, der Kaffeeprovinz an der Grenze zu Kambodscha. Ein saftiges Gr?n zieht sich durch die T?ler und ?ber die H?gel, dicht an den Stra?en entlang. Kaffeestr?ucher stehen neben Zapfs?ulen der Tankstelle und vor kleinen Hinterhofwerkst?tten. Sie stehen, wo sie Wurzeln schlagen.
F?r mich ist Deutschland eine Gro?macht und ich hoffe, dass Europa mehr zusammenw?chst!!!
Und wir sollen blo? nix mitte Amis anfangen!! Ich mag diese hinterlistigen Drecks?cke im Wei?en Haus nicht!!
:fu: Uncle Jenne doesn?t like the US-Army
Die Vergangenheit Deutschlands wird totgeschwiegen, da sie vielen unangenehm ist!
Verst?ndlich, jedoch sollte man Vergangenes nicht vergessen oder es verdr?ngen, sondern daraus lernen!
Der Zweite Weltkrieg mit allem drum und dran ist passiert!!!
Also m?ssen wir daraus lernen, denn aus Fehlern lernt man am besten!!
Denjenigen, die die Fehler gemacht haben, nicht zu gedenken w?re eine Schande und fatal, denn deren Fehler w?rden sich immer wieder Wiederholen!!!!
Jepp,
werbungstechnisch und allgemeinwirtschaftlich wirds sich zwar schwer verkaufen lassen, aber ich mag [color=darkred]extravagante[/color] Dinge!!
![]()
Auf dem Papier bin ich evangelisch
Wenn es das Schicksal g?be, k?nnt ich mich zur?cklehnen und dem Schicksal seinen Lauf lassen, denn ich k?nnt eh nichts dran ?ndern, also w?re mein Zur?cklehnen vorherbestimmt und jede Anstrengung w?re ?berfl?ssig!!
Fazit zu meinem wirren Text:
Ich glaube nicht ans Schicksal!! --> HUMBUG
Hehe
Natel hat was!
Sehr viel einfallsreicher als "Handy"!
M?ssen wir wohl als neues Modewort einf?hren!
Nur zur Info:
Stinknormale Fliesen, die jeder irgendwo in seiner Wohnung hat, geben auch eine leichte radioaktive Strahlung ab.
Und zu: ..."den "paar Idioten" hatte ich eher an die Arch?ologie gedacht"...
oder vielleicht auch an die Kirche?
Hehe
Ich bin leider sehr wissenschaftlich eingestellt, also einer der "paar Idioten", die du beschrieben hast.
Ich bin materiell eingestellt und glaube weder an Himmel noch an H?lle.
Sich ernsthafte Gedanken ?ber ein "Leben nach dem Tod" zu machen, halte ich f?r Zeitverschwendung, denn es steht fest, ob es dieses "Leben nach dem Tod" gibt.
Wenn ich mir im jetzigen Leben also Gedanken dar?ber mache, sind diese auch verschwendet, falls es ein weiteres Leben oder ein Leben in anderer Form gibt, denn ich werde es so oder so sehen.
Ich hoffe ihr k?nnt mir folgen!
Und die "Dinge zwischen Himmel und H?lle, die wir nicht verstehen und die wissenschaftlich auch nicht erkl?rbar sind", halte ich einfach f?r noch nicht erkl?rt, weil vielleicht noch das technische Verst?ndnis fehlt.
mfg
Mir geht die gesamte Anglisierung in unserem sch?nen Lande auf den S...enkel!!
VOR ALLEM: Wer hat dieses beschissene Wort "Handy" erfunden!!!
Es hat nix mit Englisch zu tun, da ein Mobiltelefon in englischsprachigen L?ndern grunds?tzlich "Mobile" hei?t!!
Ich mein, immer "Mobiltelefon" sagen w?r mir auch ?ber, aber man sollte eine vern?nftige Alternative zu "Handy" finden!!!! ![]()
[size=16]Rede von Frau Dr. Uschi Eid, Parlamentarische Staatssekret?rin im Bundesministerium f?r wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ), am 05. April 2001 "Globalisierung und Agrarpolitik"[/size]
ZitatAlles anzeigen[color=white]70 % der Bev?lkerung in Entwicklungsl?ndern leben von der Landwirtschaft.
Deshalb m?ssen wir uns der Frage stellen:
Welche Auswirkungen hat die Globalisierung - dieser h?chst vielschichtige und komplexe Prozess - auf die Menschen in unseren Partnerl?ndern in Asien, Afrika und Lateinamerika?Ich meine:
Wir m?ssen die Chancen der Globalisierung aufsp?ren und sie in Vorteile verwandeln und gleichzeitig die Nachteile dieses Prozesses minimieren.Die Ausgangsbedingungen in der Landwirtschaft in den Entwicklungsl?ndern sind f?r den gr??ten Teil der Menschen dort - auch jenseits des Globalisierungsprozesses - so ung?nstig, dass es selten f?r mehr als die Erwirtschaftung des zum Leben Notwendigen reicht.
Armut, Unterbesch?ftigung, medizinische und schulische Unterversorgung sind gerade in l?ndlichen Regionen weit verbreitet.1996 hat die internationale Staatengemeinschaft auf dem Weltern?hrungsgipfel in Rom beschlossen, den Anteil der Menschen, die unter Hunger und Unterern?hrung leiden bis 2015, zu halbieren. Damals gab es 840 Mio. Menschen, die t?glich weniger zu essen hatten als es zur k?rperlichen und geistigen Gesunderhaltung n?tig w?re.
Die jetzige Bundesregierung nimmt - im Gegensatz zur Vorg?ngerregierung - diese Verpflichtung sehr ernst.
So hat das BMZ mit dem derzeit laufenden Themenjahr "Weltern?hrung" der Ern?hrungssicherung und der Landwirtschaft einen besonders hohen Stellenwert einger?umt.
Vor kurzem trafen sich in unserem Hause auf unsere Einladung internationale Experten mit dem UN-Menschenrechtskommissariat und besprachen Schritte zur Umsetzung des Menschenrechts auf Ern?hrung.Vor zwei Wochen konnte ich eine internationale Tagung zu dem sehr sensiblen Thema "Zugang zu Land" in Bonn er?ffnen. Experten aus 20 L?ndern unterstrichen am Ende dieser Tagung in einer gemeinsamen Erkl?rung die Bedeutung von Agrarreformen und gesicherten Landnutzungsrechten als Grundvoraussetzung f?r eine nachhaltige Nahrungsmittelproduktion.
Eins ist bei all unseren Beratungen deutlich geworden: Es bedarf
- einer diversifizierte und wettbewerbsf?hige Agrarwirtschaft,
- einer Agrarmarktpolitik zugunsten kleinb?uerlicher Erzeugerinnen und Erzeuger,
- einer Agrarpolitik, die die nachhaltige Bewirtschaft und den schonenden Umgang mit Boden und Wasser bef?rdert,
- einer Agrarreform, die langfristig gesicherte Eigentums- und Landnutzungsrechte erm?glicht,
- der Schaffung eines Finanzwesens, das Kleinb?uerinnen und Kleinbauern Zugang zu Agrarkrediten gew?hrt,
- des Aufbaus einer sozialen und wirtschaftlichen Infrastruktur im l?ndlichen Raum,
- einer Agrarforschung, die sich an dem Bedarf der B?uerinnen und Bauern orientiert.
All dies sind notwendige Voraussetzungen, um die Chancen der Globalisierung nutzen zu k?nnen.
Parallel dazu muss der Agrarprotektionismus der Industriel?nder abgebaut und unsere M?rkte f?r die Produkte aus Entwicklungsl?ndern ge?ffnet werden.
Deshalb ist es konsequent, dass die EU vor kurzem als ersten Schritt alle Z?lle f?r Produkte aus den ?rmsten Entwicklungsl?ndern - mit Ausnahme von Reis, Zucker und Bananen - abgeschafft hat. Dies ist ebenfalls ein Erfolg dieser Bundesregierung.
Beim Agrarhandel und bei den Fragen zu geistigen Eigentumsrechten (TRIPS) ist es erforderlich, dass in den Verhandlungen der WTO die besondere Situation der Entwicklungsl?nder speziell bei der Ern?hrungssicherung ber?cksichtigt wird.
Deshalb fordern wir substantielle Fortschritte im Zuge der Vorbereitung zur neuen WTO-Runde.
Der Marktzugang der Entwicklungsl?nder, vor allem f?r konkurrierende Produkte, muss verbessert werden!
Lassen Sie mich zum Schluss noch einmal betonen, dass unsere Partnerl?nder im S?den eine solide Wirtschaftspolitik verfolgen m?ssen, wenn sie den eigenen B?rgerinnen und B?rgern eine gesicherte Ern?hrung bieten und dar?ber hinaus international wettbewerbsf?hig werden wollen. Wir aus den Industriel?ndern unterst?tzen sie dabei.
[/color]
Wer sich Markenklamotten kauft, um "cool" zu sein, hat f?r mich weder Selbstvertrauen noch Charakter!!
Er ist ein armer Mensch in einem teurem Dress!!
Und wie manche Frauen auf so etwas "stehen" k?nnen ist mir ein R?tsel, denn die Markenkleidung zeugt weder von St?rke noch von Intelligenz!!
mfg
Hi,
"Tankgirl" kenn ich zwar leider nicht, aber Joe Dreck war einer meiner Lieblingsfilme.
Hab den leider schon ewig nicht gesehen!
Muss ich mir mal wieder reinziehen! ![]()
und wie!!!
Hab mich echt totgelacht!
Werd ihn mir auch noch Original auf DVD kaufen!
Wie fundiert der Bush fertiggemacht wird!!!!
GENIAL!!
Hi,
sch?n daste hergefunden hast und nat?rlich auch:
auf guten Informationsaustausch und auf gute Diskussionen!
![]()
mfg
Ich bin grad leicht gestresst und versuche etwas bei D-Wars abzuschalten!
Der zehnte eines Monats ist Steuertermin, da k?nnt ihr euch ja vorstellen, wie ich auf der Arbeit zur Zeit rotiere! Arbeit ohne Ende und dazu noch zwei erkrankte Mitarbeiter (von insgesamt 7)!
Um unser Gemeinschaftsgef?hl zu st?rken, er?ffne ich diesen Thread!!
Hier kann ?ber alles m?gliche gequatscht werden!
Einfach bis eine Million z?hlen!
Und keine Doppel-Posts, wenn ich bitten darf!!
[size=18][color=cyan]1[/color][/size]
:kotz:
neee!!
dat is nix f?r mich!!
echt krank!!
Immerhin bist du der Einzige, der wirklich bis zum Ende geblieben ist!
Hehe