Es wurden schon sehr viele nützliche und interessante Aspekte angesprochen und hilfreiche Tipps gebracht. Super!
Trotzdem möchte ich gerne mal meine Sicht der Dinge darlegen 
Der Einfachheit halber betrachte ich es (meine Motivation ist ähnlich - allgemein gesagt gesünder leben) so: wenn man sich entgiften möchte, führt man seinem Körper eben weniger Gift zu, optimaler Weise natürlich gar keins. Wenn man wenig Gift zuführt, hat es der Körper auch leichter, es wieder auszuscheiden. Bei hinreichend gesunder Ernährung ist der Körper durchaus selbst in der Lage, auch alte Ablagerungen wieder los zu werden. (Alleine zu denken: das Medikament soundso kann der Körper niemlas abbauen halte ich übrigens für schädlich - der Körper ist zu allerhand wundersamen Dingen fähig, aber das klappt nur wenn Wille und Körper Hand in Hand arbeiten können. Wurde ja auch bereits ähnlich angesprochen.)
D.h. simpel gesagt, bei allem was man isst, trinkt (und atmet und sogar denkt) kann man die Frage stellen: ist das gut für mich (gesund) oder ist das schlecht für mich (ungesund / giftig). (Alles zu hinterfragen ist wohl manchmal auch nervig bzw. unpraktikabel, anfangs reicht es ja die größten Ernährungssünden u.ä. umzustellen.)
Für die Antwort auf diese Frage braucht man keine besondere Expertise, lediglich ein wenig gesunden Menschenverstand und ein wenig Sachkenntnis. Je gesünder und natürlicher deine Nahrung, desto besser kann und wird dein Körper sich selbst entgiften. Alles auf einmal umstellen (Fastenkur o.ä.) ist kurzfristig sicher auch sehr gut (habe ich aber noch nie probiert, es gibt aber etliche positive Schilderungen dazu) - nur halte ich es eben für keine gute Lösung wenn man danach doch wieder in den alten Trott verfällt. Meine persönliche rangehensweise sieht daher so aus, die übelsten Sachen wegzulassen und stattdessen verstärkt zu gesunden Lebensmittlen zu greifen (rauchen und Alkohol verbieten sich bei dieser Sichtweise dann schon von selbst). Da man als Laie kaum überschauen kann was denn nun wie gesund ist mache ich es mir ganz einfach: alles was pflanzlich und möglichst natürlich bzw. naturnah ist, halte ich für gesund. Alles was künstlich hergestellt, mit Chemie angereichert wird etc. halte ich für ungesund. Eine ganz einfache Leitlinie, anhand derer ich mich selbst (Schrittweise) besser ernähre. Die eigene, verbesserte Gesundheit zeigt mir, das dieser Weg so falsch nicht sein kann.
Kurz noch zu den Einwänden von Jens bezüglich Öko-Produkten. Deine Bedenken sind (leider) durchaus berechtigt, deswegen würde ich aber die Flinte nicht gleich ins Korn werfen. Resignation bringt keinen weiter. Auch wenn es im Öko-Landbau schwarze Schafe gibt kann man (meiner Meinung nach) trotzdem zu Recht davon ausgehen das Öko- / Bio- Produkte in der Regel immer noch deutlich gesünder sind als die Standard-Supermarktware. Es ist für mich eine einfache Rangfolge der Qualität:
1.) Selbst bzw. von Vertrauenspersonen angebaute Nahrung (ungespritzt, natürlich gedüngt etc.)
2.) von besonders vertrauneswürdigen Höfen / Bio-/Öko-Verbänden (möglichst aus der Region) angebaute Nahrung
3.) normale Produkte mit Bio-Siegel
4.) normale Landwirtschaftliche Erzeugnisse (normaler Blumenkohl aus dem Supermarkt etc.)
5.) Genprodukte
(so in etwa ordne ich das für mich ein)
Sich da jetzt hinstellen und pauschal Bio-Produkte zu verurteilen hilft dem Großstadtmenschen der bislang treuer Konzernfraß-Esser war gesundheitlich ja auch nicht vorwärts. Für den "Junkfood"-Esser ist selbst der normale Supermarktapfel schon ein Schritt nach vorne. Der Griff zu Bio-Produkten wäre also immer noch ein immenser Sprung nach vorne! Selbst anbauen ist halt nicht für jeden drin. Von dem Punkt abgesehen stimme ich mit Jens und anderen hier überein: rauchen aufhören, gesünder ernähren, ein wenig Sport treiben (je nach Geschmack und persönlichen Fähigkeiten; aber: es heist Sport treiben, nicht übertreiben
usw. usf.
Was (in meinen Augen) nicht benötigt wird ist irgendwelcher teure Kram, bei dem die tatsächliche Wirkungsweise unklar ist. Das bringt vorrangig dem der es verkauft was, und der wird es auch in den höchsten Tönen anpreisen. Ein leckerer, gesunder (ungespritzter) Apfel am Tag bringt dir mehr als irgendein XYZ Teuro - Teil es je könnte. Das gilt natürlich auch für jedes andere Stück Obst, für Gemüse, Salat, Nüsse etc.
(Und nein, ich bin weder Landwirt noch Obsthändler o.ä.; ich verdiene an meiner Aussage also nix 
Schöne Grüße
Glückskind
PS: mein Vorstellungsbeitrag folgt wohl ein anderes Mal 
*edit* Schlechtschreibung verbessert.